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Betriebswirt K.A., Staatl. ...

Empfohlene Beiträge

@ tekky: gemeint war Msce (Master)

im mittelstand gibt`s (noch?) keine 35er altergrenze ;-) - da zählt noch die prakt.erfahrung!

@ jays: anerkannt wird wohl "nur" dein persönliches engagement, wobei die KAs einen guten ruf haben

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Hallo, Eure Beiträge sind zwar schon etwas älter, aber ich möchte Folgendes zum Prakt. Betriebswirt (KA) und dessen "Anerkennung" klarstellen: Die Ausbildung führt genauso wenig wie die Betriebswirte-Ausbildung an der IHK/ILS etc o.ä. zum Titel "Staatl. anerkannter Betriebswirt". Den staatlich anerkannten Betriebswirt kann man lediglich an den Verwaltungsschulen absolvieren und umfasst Vollzeitunterricht in etwa 2.500 Unterrichtsstunden, also nebenberuflich kaum umzusetzen. Alle anderen Ausbildungen führen nicht zum "Staatl. anerkannten Betriebswirt", sondern lediglich zum "Betriebswirt". Inhaltlich sind die Ausbildungen weitgehend identisch. Es stellt sich also keineswegs die Frage nach der "Anerkennung" lediglich wahrscheinlich nach dem Bekanntheitsgrad des Bildungsträgers. Hier muss man natürlich Kosten und Leistung ins Verhältnis setzen und nach persönlichen Vorlieben entscheiden.

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1. Sind das alles keine Titel

2. Der ""Staatl. anerkannter Betriebswirt" den es mal gab oder ""Staatl. anerkannter Betriebswirt des Handwerks" war etwas anderes, du meinst den "staatlich geprüften Betriebswirt", und der findet an Fachakademien und Fachschulen, nicht an "Verwaltungsschulen" statt, das ist der Betriebswirt VWA "Verwaltungsakademie" wieder was anderes.

3. Der "geprüfte Betriebswirt" der IHK und der neue nach HWO sind beide natürlich staatlich anerkannte Abschlüsse (Wie Berufsausbildungen, und Meisterprüfungen).

Die Kammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, und die Prüfungen sind bundeseinheitlich in Verordnungen des Bildungsministeriums geregelt.

4. Beim "staatlich geprüften Betriebswirt" sind die nicht bundeseinheitlich und die Inhalte differieren je nach Bundesland und Fachschule.

Der sgB ist eine Fachhochschulreife gemischt mit kaufmännischer Fortbildung deswegen die vielen Stunden, aber der Betriebswirtschaftliche Anteil ist bei einigen sogar geringer als bei der VWA oder der IHK (wo dem Betriebswirt der Fachwirt vorangeht)

d.h. man würde auf ein BWL Studium spgar dementsprechend weniger angerechnet bekommen im Einzelfall.

Deswegen kann man auch nicht pauschal behaupten der sgB wäre per se "höherwertiger" oder sonstwas als der Betriebswirt von Kammern oder VWA.

5. Insgesamt gehen die "drei großen" (sgb, IHK und VWA Betriebswirt) inhaltlich aber alle in ne ähnliche Richtung. Der von der VWA ist zwar nicht staatlich anerkannt, den gibt es aber schon 50 Jahre, hat eine hohe informelle Anerkennung und man bekommt damit auch in (fast) allen Bundesländern die allgemeine Hochschulzulassung. D.h. mit den drei bekommt man ein "Papier" mit dem man etwas anfangen kann.

Mit anderen "Betriebwirten" (ILS, IWW usw.) wird das schwieriger, so interessant die im Einzelfall auch aufgestellt sein mögen.

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@Wilhelm

Gegenbeispiel.

Die PFH Göttingen rechnet z.B. für die staatlich geprüften Betriebswirte aus Sachsen nur 60 ECTS pauschal an. Das ist nicht viel mehr als für den Wirtschaftsfachwirt. Es kommt also immer auch drauf an weil es zwischen den staatlich geprüften Betriebswirten durchaus Unterschiede gibt. Bayern und Sachsen sind da wieder Sonderfälle weil die Freistaaten hier zumindest "landeseinheitlich" sind bei den anderen ist das bissel mehr Flickenteppich und das ist wenig bekannt und steht auch nicht auf Wikipedia.

Sollte man sich bevor man sich für dieses Modell entscheidet halt im Einzelfall ansehen.

Der sgB ist imho auch etwas aus der Zeit gefallen nach der Hochschulöffnung, die Kombination Fachhochschulreife + kaufmännische Qualifikation ist für ältere Interessenten meist weniger interessant und berufsbegleitend (oder als Fernstudium) dauert das ne halbe Ewigkeit.

Und da wird in einigen Bundesländern mittlerweile Abiturquoten 50%+ haben ist es das für jüngere auch eher ein Nachteil weil man wieder extrem viel wiederholt.

Am Interessantesten bleibt er also für Leute die den in Vollzeit machen können und nur mittlere Reife haben, so wie das ursprünglich auch mal angedacht war.

Für andere wird der Weg über IHK oder VWA wohl zielführender sein.

Bearbeitet von Count Goldbeast

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