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Vip3r

Quereinstieg in die BWL als Dipl.-Verwaltungswirt

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Hallo,

ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit folgender Problemstellung und hoffe, dass ihr mir hierbei in Form von Ratschlägen weiterhelfen könnt. Kurz zu meiner Situation:

Im Jahr 2008 habe ich, im Anschluss an mein Fachabitur Richtung Wirtschaft/Verwaltung, ein Studium zum Dipl.-Verwaltungswirt (FH) an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung erfolgreich abgeschlossen und bin seitdem als Angestellter in einer Kommunalverwaltung bzw. demnächst in der Landesverwaltung tätig. Aufgrund meiner Berufserfahrung kann ich mir mittlerweile jedoch nicht mehr vorstellen, ein Leben lang im öffentlichen Dienst tätig zu sein und würde gern in eine privatwirtschaftliche Tätigkeit wechseln. Vor dem Hintergrund meines bisherigen Werdegangs als auch meiner Interessenlage schätze ich die Fortbildung in Gestalt eines Studiums der Betriebswirtschaft für mich persönlich als sinnvollste Lösung ein. Da ich jedoch nicht ausschließlich von Luft und Liebe leben kann, kommt allerdings nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage. Vorhanden sind betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse (!) aus Schule und Erststudium. Das Studium setzte sich ca. aus 50% Recht, 25% Sozialwissenschaften sowie 25% WiWi (öffentlich und privat) zusammen. Konkret waren jeweils über 3 Semester BWL und VWL enthalten. Derzeit bin ich in einer klassischen Verwaltungsrichtung ohne wirtschaftliche Anteile tätig.

Momentan sehe ich im Fernstudium folgende Möglichkeiten, mein Vorhaben zu realisieren:

BWL Bachelor - Sicherlich die "einfachste" Lösung, einen Einstieg zu schaffen. Allerdings stellt sich dem ein für mich schwerwiegendes Problem entgegen - das von den meisten (oder gar allen?) Anbietern vorausgesetzte Berufspraktikum während des Fernstudiums. Es erscheint mir ausgeschlossen, bei meinem Arbeitgeber Urlaub bzw. eine Freistellung über einen zusammenhängenden Zeitraum von 9 Wochen oder mehr zu erwirken, um ein Solches antreten zu können. Zumal dieser, sofern ich ihm den Wunsch eines Zweitstudiums eröffne, recht schnell erkennen wird, dass kein Zusammenhang mit meiner jetzigen Tätigkeit besteht und daher zwangsläufig darauf kommen wird, woher der Wind weht.

BWL Master für Nichtökonomen (Angebot der AKAD) - Auf dem Papier könnte ich hiermit zwar schneller eine höhere Qualifikation erreichen und ein Praktikum wäre auch nicht erforderlich. Sehr fraglich ist m.E. allerdings, ob potentielle Arbeitgeber dies dann auch tatsächlich einem "vollwertigen" Studium der Betriebswirtschaft gleichstellen.

Was sind eure Erfahrungen? Ich würde mich über zahlreiche hilfreiche Beiträge freuen.

VG Tobias

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Damit verbinde ich mehr oder weniger die gleichen Bedenken wie mit dem o.g. Master.

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Hallo Vip3r,

es würde sich vielleicht ein Studium an der Fernuni Hagen anbieten. Hier bist du relativ flexibel von der Zeiteinteilung gesehen. Angeboten wird sowohl ein Bachelor- als auch Masterstudiengang. Da ich auch Diplom-Verwaltungswirt bin kenne ich die Studieninhalte aus dem Erststudium und glaube allerdings, dass eine Einschreibung direkt in den Master (zumindest in Hagen) wohl nicht möglich ist :confused:

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Erst einmal vielen Dank für den Tipp. Die Fernuni Hagen scheidet für mich jedoch vermutlich aus, da ich lediglich über eine fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur) verfüge und das Vorstudium an einer FH für öffentliche Verwaltung als Zugangsberechtigung wohl nicht anerkannt wird.

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So einfach ist es nicht, die FeU erkennt die öffentlichen Abschlüsse nicht als Zugang zum Master an, aber ein Hochschulabschluss egal welcher Hochschule berechtigt zur Aufnahme eines grundständigen Studienganges.

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Erst einmal vielen Dank für den Tipp. Die Fernuni Hagen scheidet für mich jedoch vermutlich aus, da ich lediglich über eine fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur) verfüge und das Vorstudium an einer FH für öffentliche Verwaltung als Zugangsberechtigung wohl nicht anerkannt wird.

Das macht eigentlich nichts. Ich habe auch "nur" Fachhochschulreife. Bei der Zulassung zum Master in Hagen musste ich nur das Diplomzeugnis vorlegen. Ein Schulzeugnis wurde nicht mehr verlangt.

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Generell würde ich derzeit eher einen BWL Bachelor favorisieren, um später auf diesen aufzubauen. Die große Hürde bleibt dabei allerdings bestehen: Die Notwendigkeit eines studienbegleitenden Praktikums bzw. das Vorhandensein berufspraktischer Erfahrung zur Studienaufnahme. Es ist mir schlicht unmöglich, meinen jetzigen Arbeitsplatz für mehrere Monate zu verlassen, um irgendwo ein Praktikum zu absolvieren. Mit den Präsenzteilnahmen verhält es sich ähnlich. Ideal wären Samstage, alles Andere (von abendlichen Veranstaltungen abgesehen) ist auch nur sehr schwer bis nicht zu realisieren.

Von den bisher betrachteten (seriösen) Anbietern kommen daher schon aus terminlicher Sicht für das Bachelor-Studium wohl nur die Euro-FH bzw. die Fernuni Hagen in Betracht. Eigentlich schade, da die AKAD mein Favorit gewesen wäre. Oder unterliege ich hier einem grundsätzlichen Denkfehler?

Um noch eine weitere Frage nachzuschieben: Wie verhält es sich genau mit den Präsenzterminen an der Fernuni Hagen? SInd diese überhaupt vorgesehen? Ich konntie hierzu im Material keinerlei Informationen finden.

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Hast du dich wegen dem Praktikum mal mit der AKAD in Verbindung gesetzt.

Da kann man bestimmt was machen und ich denke das deine Studienpläne nicht daran scheitern sollten.

In einem anderem Threat, zwar zu WBH, habe ich gelesen das als Alternative auch eine Art Projektarbeit verfasst werden konnte. Würde einfach mal AKAD kontaktieren und fragen wie es da aussieht

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