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Kein Ortswechsel, sondern Quereinstieg von Fernstudium an Präsenzhochschule?


Erin

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Hallo zusammen!

Ich bin neu hier - ich fange im WS 2011/12 an, an der FernUniversität im Bachelor Psychologie zu studieren. Zugegebenermaßen ist das nur mein "Plan B", da ich eigentlich vorhatte, an einer Präsenzuniversität zu studieren :blushing: Da es sich aber um ein Zweitstudium handelt und ich örtlich gebunden bin, habe ich mich nun für die Fernuni entschieden. Wenn es möglich ist, möchte ich gern aber an eine Präsenzuni wechseln, da ich nicht ausschließen möchte, auch mal in der Beratung zu arbeiten.

Nun zu meiner Frage/meinem Problem: an der Universität Wuppertal habe ich mal per Mail angefragt, wie das denn ist mit dem Ortswechsel von Fernuni zu Uni Wuppertal. Ich war irgendwie überrascht, dass mir mitgeteilt wurde, dass ich über den Quereinstieg an die Präsenzuni wechseln müsste. Die Aussichten, das zu schaffen, sind, nebenbei bemerkt, relativ schlecht, da zunächst die Ortswechsler und dann die Quereinsteiger mit Studienplätzen bedacht werden.

Na, jedenfalls verstehe ich nicht, warum ich als Fernstudentin in einem gleichlautenden Studiengang (B.Sc. Psychologie) mit gleichen Studieninhalten (zumindest in den ersten zwei bis drei Semestern, s. auch hier) über den Quereinstieg an einer Präsenzuni muss. Auf der FAQ-Seite steht folgender Satz: "Ein Ortswechsel liegt dann vor, wenn Sie bereits an einer anderen Universität in den Bachelorstudiengang Psychologie (B.Sc.) eingeschrieben sind und nur den Hochschulort wechseln möchten." Und das bin ich doch an der FernUniversität?!

Kann mir jemand sagen, ob das auch der Fall wäre, wenn ich von einer anderen Präsenzuni mit nicht deckungsgleichem Curriculum kommen würde? Mit anderen Worten: liegt es daran, dass Hagen keinen klinischen Teil hat? Oder hat es andere, mir nicht ersichtliche Gründe?

Gibt es vielleicht jemanden, der mit dem Ortswechsel/Quereinstieg bzw. generell dem Wechsel an eine Präsenzhochschule Erfahrungen gemacht hat?

Über Antworten und Tipps freue ich mich!

Viele Grüße

Erin

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  • Admin
Nun zu meiner Frage/meinem Problem: an der Universität Wuppertal habe ich mal per Mail angefragt, wie das denn ist mit dem Ortswechsel von Fernuni zu Uni Wuppertal. Ich war irgendwie überrascht, dass mir mitgeteilt wurde, dass ich über den Quereinstieg an die Präsenzuni wechseln müsste.

Wurden Dir denn dafür irgendwelche Gründe genannt? Ansonsten würde ich als erstes dort nachhaken, bevor wie hier zu sehr über mögliche Gründe ins Spekulieren kommen.

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Wurden Dir denn dafür irgendwelche Gründe genannt? Ansonsten würde ich als erstes dort nachhaken, bevor wie hier zu sehr über mögliche Gründe ins Spekulieren kommen.

Nein, es wurden mir keine Gründe genannt. Ich werde dort auf jeden Fall noch einmal nachhaken und schreibe dann noch mal, was man mir mitgeteilt hat. Danke für die Antwort!

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Folgende Antwort habe ich von der Uni Wuppertal bekommen:

An der Uni Wuppertal würden Studierende aus Hagen wie Quereinsteiger behandelt. Genaue Hintergründe seien der Person, die mir geantwortet hat, nicht bekannt. Es sei aber der Fall, dass vor allem Studierende aus Hagen einen "völlig anderen Studienverlauf zeigen als Studierende an einer Präsenzuniversität", so dass da eine Einzellfallprüfung notwendig sei.

Meinungen? Anregungen?

Ich möchte mich ungern mit der Uni Wuppertal auseinandersetzen, zumal ich ja auf einen Quereinstieg hoffe. Aber irgendwie leuchtet mir das nicht ein - wenn ich an einer anderen Präsenzuni mit "völlig anderem Studienverlauf" wäre, dann müsste ich ja auch nicht über den Quereinstieg kommen, oder?

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eine Einzellfallprüfung notwendig sei

Das heißt ja im Grunde nur, dass man keine endgültige Antwort abgeben kann, bis man im Einzelfall geprüft hat, was Sache ist. Und daher behandelt man dich erstmal schlechter als ... tja, als wer? Ich vermute, dass Studierende anderer Präsenzhochschulen übrigens dasselbe Problem haben, solange es noch keiner von derselben Hochschule probiert hat.

Da es auch noch nicht so viele Hagen-Absolventen in Psychologie gibt, gehe ich auch davon aus, dass die Hochschulen keine wirklichen Präzedenzfälle haben, also es hat vorher noch niemand versucht, sich für einen Masterstudiengang in Wuppertal einzuschreiben. Und damit halten die den Ball flach und warten erstmal ab, bis es soweit ist. Solange gibt man keine pauschalen Antworten.

Das hilft jetzt nicht wirklich weiter, aber ich fürchte, dass der ganze Bologna-Prozess dazu geführt hat, dass keine Hochschule mehr eine Aussage trifft, ehe sie nicht alle Unterlagen vor der Nase liegen hat.

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Da es auch noch nicht so viele Hagen-Absolventen in Psychologie gibt, gehe ich auch davon aus, dass die Hochschulen keine wirklichen Präzedenzfälle haben, also es hat vorher noch niemand versucht, sich für einen Masterstudiengang in Wuppertal einzuschreiben.

Bei der Einschreibung in einen Masterstudiengang würde ich das auch noch besser nachvollziehen könnnen, aber meine Frage an die Uni war ja auf den Ortswechsel, d.h. Wechseln von Hagen nach Wuppertal innerhalb des Bachelorstudiengangs bezogen. Müssten da nicht alle akkreditierten Studiengänge bzw. deren Studierende gleich behandelt werden? Ich will hier allerdings nicht die Büche der Pandora öffnen...

Ich denke, du hast recht mit dem was du sagst:

Das hilft jetzt nicht wirklich weiter, aber ich fürchte, dass der ganze Bologna-Prozess dazu geführt hat, dass keine Hochschule mehr eine Aussage trifft, ehe sie nicht alle Unterlagen vor der Nase liegen hat.

Letztlich werde ich wohl abwarten und es einfach versuchen müssen.

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Müssten da nicht alle akkreditierten Studiengänge bzw. deren Studierende gleich behandelt werden?

Meiner Meinung nach nein. Denn die Vergleichbarkeit der Studiengänge hat mit der Umstellung tatsächlich abgenommen. Zwar bieten die Hochschulen immer noch vergleichbare Inhalte an, aber teilweise nicht im selben ECTS-Umfang. Daher ja auch die Einzelfallprüfung. Wenn du also tatsächlich noch während des Bachelors wechselst, dann halte ich es sogar für noch wahrscheinlicher, dass man deine kompletten Unterlagen sehr genau prüft, ehe du zugelassen wirst. Ich glaube auch, dass man es sich abschminken kann, dass wirklich alles anerkannt wird. Es wird ein Teil anerkannt. Wie groß dieser Teil ist, kann sogar von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein. Falls du also noch andere Möglichkeiten außer Wuppertal hast, würde ich in Betracht ziehen, den Wechsel an mehreren Hochschulen zu beantragen und zu sehen, wo du mehr anerkannt bekommst.

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Danke für deine Antwort - zugegebenermaßen war ich vielleicht ein wenig zu sehr auf dem Trip "die wollen mich nicht weil ich in Hagen studiere". Das hast du mir ein wenig ausgetrieben ;) Eventuell war ich - auch wegen der Umstellung auf Bachelor/Master - da ein bisschen blauäugig.

Ich werde in der Tat zum gegebenen Zeitpunkt den Wechsel an mehrere Hochschulen zu beantragen und dann schauen, was die jeweils aus meinen Scheinen machen, eine Garantie dass man irgendwo genommen wird hat man bei keinem Ortswechseln, das stimmt schon. Dass ich erst mal mit Psychologie in Hagen anfangen werde, steht aber fest, und ich freu mich schon, auch auf die neue Erfahrung Fernstudium :thumbup:

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  • 1 Jahr später...

Hallo allerseits,

wie ist es dir (Erin, falls du noch aktiv bist :-/) denn ergangen bis heute?

Gibt es sonst noch User hier die Erfahrung mit Quereinstieg/Ortswechsel haben?

Ich bin in ähnlicher Situation wie Erin es gewesen ist - studiere TZ Psychologie an der FUH und werde, falls ich die Prüfung bestehe das Zertifikat für m2 erhalten (M1 bereits bestanden).

Am liebsten würde ich in naher Zukunft an eine Präsenzuni wechseln.

Am praktischsten wären die Unis Düsseldorf,Wuppertal, Köln sowie die in Gießen, Marburg und Kassel. (Verwandte in Hessen)

Falls jmd. Erfahrungen/Informationen mit/über diese Unis hat, die nicht unmittelbar auf den jeweiligen HP´s zu finden sind, würd ich mich auf eine Antowort sehr freuen :)

lg

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Bei Wechseln gibt es immer wieder Probleme, dass nicht alles anerkannt wird, man aber in höhere Fachsemester eingestuft wird, aber trotzdem die Fristen einhalten muss (z. B. im vierten Semester alles aus den ersten zwei bestanden zu haben, im neunten fertig zu sein oder andere Zwischenfristen). Vielleicht gibt es da Unterschiede bei der Behandlung von Quereinsteigern und Ortswechslern. Solche Fälle sind mir persönlich bekannt, und ich habe auch schon im Internet von zwei Exmatrikulationen nach einem Wechsel von Hagen in ein Präsenzstudium gelesen.

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