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Durchschnittsnoten Fernstudium / Präsenzhochschule


jammjamm

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chillie und Frau Kanzler: da kann ich nur zustimmen - aber ich würde gerne was ergänzen: diese "äußere" Motivation reicht nach meiner Meinung nicht, um ein Fernstudium mit allen Entbehrungen (und damit meine ich nicht das Geld, sondern der Mangel an Freizeit generell und Energie im Spätstadium) durchzuziehen. Man braucht auch Interesse am Thema, Spass am Lernen und Wissensdurst. Ohne das wird es ganz, ganz schwer.....wie so häufig macht es die richtige Mischung aus äußerer und innerer Motivation.

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... im rahmen von "erzeugen höhere kosten tatsächlich motiviertere studenten/ bessere noten-/studienergebnisse?"

Ich glaube, dass Markus das anders gemeint hat. Jemand, der bereit ist, monatlich eine nicht unerhebliche Menge Geld für das Studium zu "opfern", ist sich sehr bewußt, dass er - wenn es schief geht oder man recht schlecht abschneidet - eine Menge Geld zum Fenster hinausgeworfen hat. Dies ist EIN Faktor, der die Motivation zusätzlich erhöht, möglicherweise in dem ein oder anderen Fall auch in Form von Angst, dass all der Aufwand umsonst gewesen sein könnte. Ich glaube nicht, dass Markus damit gemeint hat, dass teure Gebühren ein Studium deswegen besonders attraktiv machen.

Falls ich dich aber falsch verstanden haben sollte, Markus, dann berichtige mich.

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Ich wollte damit eigentlich auch sagen: Wenn ein Studium nichts oder wenig kostet, wird es immer Studenten geben, die es einfach mal probieren, weil man ja nichts zu verlieren hat - im Gegenteil, oft hat man ja als Student noch ein paar Vorteile. Solche Studenten können den Notendurchschnitt dann natürlich drücken.

(Trotzdem ist das für mich kein Argument für Studiengebühren!)

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Ich kann hier ein Beispiel aus eigener Erfahrung bringen:

Noten Präsenzstudium ~ 4-5

Noten Fernstudium ~1,5-2,5

Ich komme mit der Art des Fernstudiums viel besser klar. Beim Präsenzstudium wird mir nur etwas vorgebetet. Die Skripte sind meist total überfüllt und viel zu unverständlich geschrieben. Auf Nachfragen wird nur sporadisch eingegangen. Ganz anders hingegen das Fernstudium. Hier habe ich in der Regel saubere und gut erklärte Studienhefte und der Dozent nimmt sich für mich Zeit und beantwortet meine Fragen.

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@ frau kanzlerin ...

entschuldigung - habe defintiv sehr wohl überlegt.

hatte auch erst eine antwort geschrieben .... die ich nun zunächst doch noch nicht so abgeben wollte.

und frage Sie jetzt einfach einmal ganz direkt, da Sie mich auch ganz direkt @ansprachen:

was bitte hat Ihre antwort auch nur entferntesten mit meinem post zu tun (scheint es auch daran gerichtet zu sein) ?

edit:

nunja ... wie auch immer.

frau pielmeier hat gezeigt, dass auch sehr sachlich-klärende kontroverse möglich ist.

(den rest belasse ich einfach bei der kognitiven hyperkomlexität eines akademisierten "kost viel - muss doll sein" und bin wieder weg ... bei eindeutigen verkäuferaccounts lohnt die mühe um der sache willen eh nicht.)

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Sollte es wirklich bei Fernstudiengängen bessere Noten geben, so resultieren die aus meiner Meinung nach motivierteren Studenten. Bei der AKAD gibt es ja relativ viele Präsenzveranstaltungen und was immer mal wieder von den Dozenten als Feedback kommt ist, dass die Fernstudenten wesentlich besser mitarbeiten. Die Dozenten haben den Vergleich, da viele von Ihnen einen Lehrauftrag an einer "richtigen" Hochschule haben.

Es ist einfach so, dass wenn ich bereit bin relativ viel Geld und Zeit zu investieren, ich auch versuche die Sache möglichst gut durchzuziehen. Wer das nicht durchhält kündigt halt schnell und taucht auch nicht mehr in der Statistik auf.

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@ Whitepaper

Meine Antwort in dem Post, in dem ich Sie angesprochen habe, bezog sich auf folgenden Teil Ihres Postings:

"- hoffen an den menschen / studierenden, der sich nicht nur äusserlich primitiv motivieren lässt, sondern v.a. auch inhaltlich.

(studenten - 'sich um wissen bemühende' - sollten eigentlich zu gruppen gehören, die schein und sein - preis und inhalt - eher beobachten, bewerten und entscheiden können sollten)"

Die darin enthaltene Bewertung "äußerlich primitiv motivieren lassen" finde ich sehr diskriminierend für alle, denen ein guter Studienabschluss wichtig ist - egal, ob nun im Fernstudium oder im Präsenzstudium. Wem es mehr oder weniger egal ist, wie er abschneidet und wer in erster Linie auf ergebnisfreien Wissenserwerb setzt, der kann es sich - jedenfalls aus meiner Erfahrung heraus - meistens leisten, weil er in irgendeiner Weise finanziell abgesichert ist oder weil er (als Alleinstehender) sich entschlossen hat, nicht auf ein potentielles Einkommen zu schauen bei der Studienwahl.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich mit meinem Posting ausdrücken.

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Das kommt denke ich auf den Lerntyp an. Manche lernen besser, wenn ihnen etwas "vorgekaut" wird oder brauchen das "typische Studentenleben". Für mich persönlich wäre ein Präsenzstudium nicht in Frage gekommen, weil ich lieber für mich selbst lerne. Da kann ich mir den Stoff selbst so einteilen, wie ich am besten klar komme.

Ich denke auch, dass der Kostenfaktor beim Fernstudium eine große Rolle spielt. Ich selbst denke oft "Wenn ich schon so viel Geld dafür ausgebe, mach ich das auch vernünftig". Da ist aber auch das Wissen, dass nicht alles verloren ist, wenn es nicht klappt, weil ich schon eine abgeschlossene Ausbildung habe. Das nimmt vielleicht auch ein bisschen Druck weg (den ich mir dann an anderer Stelle selbst wieder erhöhe *g*).

Ich glaube aber, dass weder im Präsenz- noch im Fernstudium die Chancen, es gut zu machen, besonders hoch sind, wenn man kein bisschen Eigenmotivation hat, sondern nur studiert, weil entweder jemand anders das so haben will oder weil man unbedingt eine bestimmte Position haben möchte, für die das Studium unumgänglich ist (wobei da das Ziel wohl auch wieder zur Motivation beiträgt.)

Ich denke, der beste Weg zu guten Noten ist neben Fleiß auch, zu wissen, wieso man das Studium macht und dadurch die Motivation zu erhalten.

Mir macht das Studium (meistens) viel Spaß und ich studiere in erster Linie für mich - was es mir dann mal bringen wird, wird sich zeigen.

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