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Studium ohne Abitur - schlechte Voraussetzungen

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Hallo zusammen :)

Ich (w/33) habe eine Frage, vielleicht kann mir jemand eine passende, zusammenfassende Antwort oder einen Hinweis darauf geben.

Ich hab seit drei Tagen das Internet durchforstet, Anbieterseiten "studiert" und über den Schwall an Informationen

ein ganz klein wenig den Überblick verloren.

Das ein Studium unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist, ist mir mittlerweile bekannt.

Allerdings erfülle ich in den meisten Fällen die erforderlichen Anforderungen nicht.

- keine allgemeine (Fach-)Hochschulreife, Abgang 10. Klasse Gymnasium

- abgebrochene Ausbildung Kauffrau Bürokommunikation (Ende 2. Lj.)

- abgeschlossene einjährige Ausbildung (Krankenpflegehelfer)

- demzufolge kein Meister/Fachwirt o.ä.

- habe meist nur brachenfremde Aushilfsjobs gehabt, ohne jegliche Arbeitszeugnisse

- derzeit mache ich eine (zweite, dreijährige) Ausbildung zur Physiotherapeutin (derzeit 2. Lj. 1,3 Durchschnitt)

Sooo... da ich unbedingt und unter aller einzusetzender Kraft meinen beruflichen Status erhöhen möchte,

bin ich natürlich auf der Suche nach Möglichkeiten.

Ich muss dazu sagen, ich "lerne" schon immer nebenher, bin interessiert und wißbegierig.

Nur habe ich es nie an einem Abschluss festgemacht, bin also ein absoluter Spätzünder :rolleyes:

Ich stelle mir die Frage, was wohl besser ist:

- zunächst ein Externenabitur abzulegen

- weitersuchen ob sich Möglichkeiten eröffnen

Ich hatte irgendwo gelesen, das BWL auch schrittweise zu einem Bachelor führen kann.

Also erst Intensivkurs...in weiterführenden Studienabschnitten bis zu einem akademischen Abschluss.

Ich nehme mal an, auch da würde ich die Voraussetzungen nicht erfüllen.

Vielleicht gibt es Möglichkeiten als Gaststudent, Probestudium oder ähnliches sein Können und seinen Ehrgeiz unter Beweis zu stellen?!

Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Tip, einen Hinweis hätte....

oder einfach nur seine Meinung dazu äußern möchte :)

Liebe Grüße

Bearbeitet von learnit

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Hallo,

ich habe in "jungen" Jahren auch viel abgebrochen und erst mit 26 mein Leben umgekrempelt!

Will damit sagen, dass es ist nie zu Spät was zu ändern und dafür ist ein Fernstudium auch eine excellente Sache!...

Meine subjektive Meinung: Vergiss das mit dem externen Abitur, versuche deine Ausbildung zu Ende zu machen und Sattel darauf Weiterbildungen die Dich bis zu einem Akademischen Grad führen können...

Ein B.s.p: Bürokaufmann, Staatlich geprüfter Betriebswirt, Diplom-Betriebswirt (FH), Master of Arts...sogar eine Promotion ist heute möglich! ...ab den SGB kannst Du alles im Fernstudium machen:thumbup:...

Lg

Speedy

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Ich würde auch sagen das es nie verkehrt ist sich weiterzubilden und kann dich da nur zu ermutigen. An deiner Stelle würde ich mich für ein Probestudium bei der FernUni Hagen (ist mit der günstigste, da staatlich) oder anderen Fernstudienanbietern einschreiben. Allerdings darfst du keinesfalls vergessen, welchen Aufwand ein Fernstudium mit sich bringt. An der FernUni Hagen wirds auch nochmal etwas theoretischer und trockener, da es eine Universität ist. Wenn du mehr Praxisnähe suchst, solltest du dich unbedingt bei einer FH einschreiben.

Vielleicht muss es aber ja auch nicht unbedingt ein akademisches Fernstudium sein. Eine IHK-Weiterbildung etc. bringt einen oft auch schon im Beruf weiter. Vorsicht sollte nur bei den Zertifkitaksstudiengängen geboten sein, da hier am besten nach Absprache mit dem Arbeitgeber ein Kurs belegt werden sollte. Denn leider werden diese Zertifikate nicht bei allen Arbeitgebern anerkannt. Ein Zertifikat kann sich schließlich jeder selber ausstellen.

Ich wünsche dir aber alles Gute ud hoffe das du deinen Weg noch finden wirst :)

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Hallo Speedy,

vielen Dank für deinen Zuspruch.

Problematisch ist allerdings, dass ich die Kauffrau für Bürokommunikation eben abgebrochen habe.

Und das schon vor 14 Jahren.

Demnach habe ich keine abgeschlossenen Ausbildung, welche sich dem eventuellen Studium fachspezifisch nähert.

Soweit ich es in den zahlreichen Infos der Hochschulen lesen konnte, ist eine Berufsausbildung

in einem artverwandten Beruf, bezogen auf das Studium, notwendig (und dann auch sicherlich eine 3-jährige).

Auch bei einem Bachelor für Physiotherapie ist eine abgeschlossene Ausbildung als Physio Voraussetzung zuzüglich

mind. 4 Jahre Berufserfahrung... dann bin ich 40 ;)

Ich muss gestehen, das ist etwas arg lang hin.

Im dualen System ist wiederum für dieses Studium das Abi bzw. Fachabi notwendig - also auch nicht machbar.

Zumal mich BWL schon immer interessierte...wenn man es so nimmt interssieren mich unheimlich viele Sachen.

Trotzdem vielen lieben Dank für deine Gedanken dazu!!!

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Hallo,

als angehende Physiotherapeutin könnte der Studiengang Health Care Studies an der HFH für Dich interessant sein.

Mit abgeschlossener Ausbildung und einer (machbaren) Eingangsprüfung kannst Du den ohne Abitur studieren und erlangst dort einen B.Sc.

Das einzige Kriterium, was Du aktuell nicht erfüllst, ist die Berufserfahrung. Da würde ich aber einfach mal (bei Interesse an dem Studiengang) die HFH anschreiben; ggf. können auch Zeiten als Pflegehelferin mit angerechnet werden.

Alternativ könntest Du zur Überbrückung nach der Ausbildung z.B. einen Fachwirt für Sozialwesen (IHK) oder ähnliches machen. In der Zeit kannst Du Berufserfahrung sammeln UND ersparst Dir Abitur sowie Eingangsprüfung. Die Variante zieht sich halt noch ein bisschen bis zum Studium.

BWL-Studium ist meines Wissens nicht möglich, da Du fachbezogen zugelassen wirst. Da wäre aber Gesundheits- und Sozialmanagement als BWL-lastiger Studiengang an der HFH vorhanden - mit den selben Voraussetzungen.

Soweit zur HFH, bei den anderen Anbietern habe ich wegen der Zulassung keinen Überblick.

Wegen des Alters würde ich mich mal nicht so unter Druck setzen. Jetzt ist halt Ausdauer gefragt.

LG

Michael

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Vielen Dank für die hilfreichen Antworten...

ich sehe schon, da sind doch noch ein paar Varianten offen, die sich eventuell als möglich herausstellen könnten.

Wenn man einmal dabei ist "verläuft" man sich schnell mal auf nur eine Richtungsmöglichkeit.

Sehr hilfreich dieses Forum. :thumbup:

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Probier doch mal bei einer "Verwaltungs und Wirtschaftsakademie" in deiner Nähe. Abgekürzt VWA bzw. WA. Dort kann man BWL lernen. Wegen der Zulassung kann man mit "Reden" oft viel erreichen. ;)

Vorteil:

- Teilzeit (berufsbegleitend) oder auch Vollzeit möglich

- Präsenzstudium

- Günstiger Preis

- Sehr gute Preis/Leistungsverhältnis

- Kurze Studiendauer

- Du hast danach eine gute Ausbildung unf betriebswirtschaftliches Basiswissen

Nachteile:

- keine

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Was ich mich frage: Warum BWL? Was willst du mit der Kombination Physiotherapeut/BWL-Abschluss machen?

Du schreibst sehr allgemein "ich möchte meinen beruflichen Status erhöhen".

Möchtest du überhaupt als Physiotherapeut arbeiten? Brauchst du das BWL, um dich selbständig zu machen? Falls dies der Fall ist: Braucht es dazu ein Studium oder wäre auch ein anderer Lehrgang möglich, womöglich sogar besser geeignet und praxisnäher?

Es ist natürlich ok, etwas rein aus Interesse zu studieren, aber eine Ausbildung machen und gleichzeitig ein Studium in Angriff zu nehmen - vor allem wenn man eigentlich die Voraussetzungen dazu nicht erfüllt - das ist heftig.

Natürlich ist BWL etwas, was man "immer mal" brauchen kann. Aber in deinem Fall - noch keine abgeschlossene Ausbildung und schon fortgeschrittenen Alters - würde ich mir schon genau überlegen, worin ich viel Zeit und Energie investiere.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du als Physiotherapeut eher einen Job findest ,wenn du auch noch ein BWL-Studium vorweisen kannst. Und umgekehrt nützt dir als BWLer eine Ausbildung als Physiotherapeut meist wohl wenig, vor allem, wenn du weder im einen noch im anderen Bereich Berufserfahrung hast.

An deiner Stelle würde ich mich, wenn es denn um Wirtschaft gehen soll, um eine Weiterbildung im Gesundheitsbereich erkundigen.

Allerdings habe ich den Eindruck, wenn du deinen beruflichen Status erhöhen willst, dann ist es jetzt erst mal wichtig, deine Ausbildung sehr ordentlich abzuschliessen und dann qualifizierte Berufserfahrung zu erwerben. Wenn dazu parallel Weiterbildung möglich ist, dann umso besser. Allerdings würde ich mir dann gut überlegen, was in Kombinaton zum Physiotherapeuten passt und was es dir nützen kann.

Einfach noch eine Ausbildung in völlig anderer Richtung würde für mich, wäre ich Personalerin, wirken, als ob du jetzt wenigstens eine Ausbildung abgeschlossen hättest, das aber offenbar schon wieder nicht das richtige war, da du nun wieder etwas ganz anderes machen willst.

Kann sein, dass mein Eindruck falsch ist, schliesslich kenne ich deine Ideen und Pläne nicht!

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Hallo Rumpelstilz,

deine Anmerkungen sind natürlich völlig berechtigt und ich hab eigentlich auch schon auf eine

derartige "Einwände" gewartet.

Die beruflicher "Weitenplanung" zielt in der Tat auf eine spätere Selbständigkeit hin, aus diesem Grunde ein BWL-lastiger Studiengang.

Natürlich muss es nicht zwingend ein reiner BWL-Abschluss sein, ich wollte damit lediglich die Richtung angeben.

Das es irgendwann auch mal ein Bachelor sein sollte, ist zugegebenermaßen auch ein persönliches Ziel.

Übrigens habe ich eine abgeschlossene Ausbildung, auch wenn dieses eine einjährige ist.

Krankenpflegehelfer ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.

Es handelt sich dabei nicht um einen Pflegekurs, sondern um ein einjähriges Examen ;)

Meine aktuelle Ausbildung mache ich, so denke ich zumindest, mit einem Einser-Duurchschnitt schon recht ordentlich.

Dankeschön für deine Sichtweise, regt doch jedes Posting zum nachdenken an. :)

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Für die kaufmännischen Belange einer Selbständigkeit braucht es definitiv kein BWL-Studium. Lass es, lenkt nur von der Prioritäten ab und ist völlig unnötig. Ein fundierter Kurs bei einer IHK, kombiniert mit dem Know-How eines Steuerberaters, ist dafür ausreichend.

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