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Sprachen studieren aber was und wo?


billlchen

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@Tomson

Dir noch vielen Dank für deine Einschätzung und deine Tipps. Auch wenn der IBC sämtliche sprachlichen und übersetzerischen Inhalte wie der Diplom-Wirtschaftsübersetzer beinhaltet (sogar noch mehr Sprachmodule), habe ich trotzdem das Gefühl, es könnte noch mehr sein. Schließlich gibt es ja reine Übersetzer-Bachelor-Studiengänge.

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Was mich noch interessieren würde ist , was für ein "Abschluss" hat man danach bei dem iol. Und wie funktioniert das System wenn es keine Seminare gibt. Wird bei dem iol ausschließlich übersetzt und so erübricht sich ein Seminar oder hat man schon auch andere Module? Bekommt man dort auch so Art lerneinheiten zugeschickt und muss einsendeaufgaben machen? Muss man sich da noch zusätzlich wo einschreiben weil ich hier immer wieder was von wegen London external oder so lese bzw London university. Ich schau mir die Seite zwecks iol mal ganz genau an und lies mir mal alles genau durch.

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Was mich noch interessieren würde ist , was für ein "Abschluss" hat man danach bei dem iol.

Das IOL ist das Institut of Linguists und führt nur die Prüfung durch. Die bieten keine Seminare oder so an. Ist wie bei uns der staatlich geprüfte Übersetzer. Vorbereiten musst du dich woanders (AKAD, Übersetzerschulen), die Prüfung nimmt aber das zuständige Schulamt ab. Die Vorbereitung bieten entweder Universitäten an oder aber andere, externe Anbieter, wie das WLS es macht. Und die machen es ganz ohne Seminare. Es gibt in Großbritannien auch Präsenzkurse (z.B. an Hochschulen), so wie es in Deutschland ja auch Institute gibt, die Präsenzkurse für die Übersetzerausbildung anbieten (in Deutschland sind das in der Regel Privatschulen, in UK kann es auch mal eine staatliche Uni sein).

Der Abschluss ist ein Diploma in Translation. Ein Diploma ist einfach nur ein Zertifikat, subakademisch in dem Fall. Allerdings genießt es in Großbritannien hohes Ansehen. Viele schließen es im Anschluss an ihr Übersetzerstudium an, d.h. als Ergänzung ihres akademischen Abschlusses. Es gibt aber auch Übersetzer, die nicht studiert haben und das DipTrans machen. Dann ist es eher mit der deutschen staatlichen Übersetzerprüfung zu vergleichen.

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Hat von euch schon jemand bei wls dieses "Zertifikat" gemacht? Bzw was haltet ihr davon. Ich find es halt ein bisschen komisch, keine Seminare zu haben, was natürlich aber auch seine Vorteile hat, keine Fahrtkosten, Übernachtungen, etc. Gibt es beim wls keine Prüfungen oder Klausuren, wenn ja werden die dann per mail verschickt oder wie muss man sich das vorstellen. Find das halt grad ein wenig komisch.

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Gibt es beim wls keine Prüfungen oder Klausuren, wenn ja werden die dann per mail verschickt oder wie muss man sich das vorstellen.

Da WLS nur den Vorbereitungskurs liefert, kannst du dort deine Hausaufgaben in Form von Übersetzungen einschicken und erhältst schriftlich Rückmeldung von deinem Tutor. Ich weiß nicht, inwiefern man evtl. telefonisch bei einem Tutor nachfragen kann bzw. Kontakt erhält; das kannst du ja ggf. selber bei WLS nachfragen. Ansonsten läuft der Kurs schriftlich ab (was sich bei Übersetzungen ja durchaus auch anbietet). Die Prüfung legst du dann beim IOL ab.

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Es ist ein reiner Übersetzerkurs (Sprachfertigkeit wird vorausgesetzt bei diesem Niveau). Du erhältst Material zum bearbeiten, sendest es per mail zurück und erhältst das nächste. Während du an der nächsten AUfgabe sitzt, wird inzwischen die eingesendete korrigiert und mit Anmerkungen an dich zurückgesandt.

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Ich hab mir jetzt mal die Broschüre durchgelesen und gesehen, dass beim Iol diploma Teil des Zertifikats die Textanalyse ist, d.h. Begründung warum man gerade dieses Wort bzw übersetzung gewählt hat. Das scheint beim wls nicht so zu sein. Weil ich stell es mir schwierig vor in englisch zu begründen warum ich gerade dieses Wort genommen habe.

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Also bei uns in der AKAD-Klausur "Übersetzungstechnik" gab es so etwas auch, dass man in Englisch Fragen zur Übersetzung beantworten mußte. Z.B. ob man in der Übersetzung eines Satzes ein Komma schreiben würde oder nicht, und wenn ja, warum oder warum nicht. Manche Fragen mußten wir auf Deutsch, manche auf Englisch beantworten.

Es ist ja auch so, dass man sich beim professionellen Übersetzen solche Gedanken machen muß. Für jede Übersetzerklausur benötigt man sowieso einen großen Wortschatz, um diese zu bestehen. Dann sollte es auch nicht mehr schwer sein, solche Fragen zu beantworten.

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