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Medea78

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  1. Hallo Markus, hallo an alle hier im Forum, lang lang ist’s her, da hab ich mal behauptet: Jetzt ist der Zeitpunkt tatsächlich gekommen: Meine letzte Einsendeaufgabe ist zurück, die Urkunde lag vor ein paar Tagen im Briefkasten, es ist vollbracht: Ich habe den Fernlehrgang „Personal Coach – Psychologischer Berater/in“ beim ILS abgeschlossen! Und jetzt möchte ich hier noch ein paar Gedanken zusammentragen, die mir rückblickend kommen, vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe für alle, die mit dieser Thematik liebäugeln und ich überlegen, ob das per Fernlehrgang funktioniert und für welches Institut sie sich entscheiden sollen (ich hab da nämlich einen Favoriten 😞 Wer lernt denn da? Der Fernlehrgang ist meines Erachtens für alle geeignet, die sich erstmals oder jetzt endlich mal gründlich (weil es in anderen Ausbildungen so vertieft nicht vorkam) in die Thematik „Psychologische Beratung bzw. Coaching“ einarbeiten wollen. Ich glaube, dass auch viele Teamleiter, Führungskräfte, Ärzte, Heilpraktiker, überhaupt ganz viele Berufe, in denen Beratung von Menschen eine Rolle spielt, dieses Fachwissen, was da vermittelt wird, gut gebrauchen können. Das Spannende am Kurs ist deshalb auch, aus wie unterschiedlichen Berufen die Leute kommen, die den machen. Das ist im Onlinestudienzentrum spannend, da herrscht beim ILS reger Austausch, weil den halt auch sehr viele belegen. Und beim Präsenzseminar war das auch irre zu sehen, wie heterogen die Zusammensetzung war: Feng Shui Beraterinnen mit Polizisten mit Sozialarbeiterinnen in einer Runde. Das gibt einen sehr unterschiedlichen Blick auf die Materie. Was lernte ich denn da? Und auf was für einem Niveau hat das alles? Der Fernlehrgang führt einen von der Pike an in die Techniken professioneller Gesprächsführung ein und macht dann insgesamt einen breiten Methodenfächer auf, was heutzutage so alles zum Einsatz kommt. Ich will hier jetzt keine langen Inhaltsangaben machen, deshalb für alle, die’s ganz genau wissen wollen: Eine detaillierte Kursbeschreibung seitens des ILS findet Ihr hier: http://www.ils.de/#psychologischer_beraterin__personal_coach.php?kursfuid=95c448970be06d4a2826a8397ee4c187 Aber eins muss ich doch ausführlicher beschreiben: Das letzte Studienheft plus Übungsheft widmet sich ausschließlich der Arbeit als selbstständiger Coach, und da stehen extrem viele Hinweise drin, wie man zum Beispiel einen Coaching-Vertrag aufsetzt, welche Verbände es gibt, wie man seine Preise festsetzt, wie man ein Coaching im Nachhinein evaluiert usw. Und als Übungsaufgabe mus man dann seine Visitenkarte, sein Briefpapier, einen Flyer, die STartseite seiner Website (auf Papier als Entwurf) und ein Anschreiben an Institutionen, bei denen man als COach arbeiten möchte, entwickeln, texten und fertig gestaltet einreichen. Das war der Hammer, eine super Sache, um für sich selbst voran zu kommen! Sicher wollen sich nicht alle selbstständig machen, die den Kurs belegen, aber wer's vorhat, findet hier echte Unterstützung! Und eins noch: Mitten im Fernlehrgang, also ich es war Heft 5, glaube ich, da musste ich plötzlich meinen eigenen Coaching-Plan entwerfen, mir selbst ein Ziel stecken und die Zwischenschritte definieren usw. Und mein Tutor hat dann kontrolliert, ob ich das auch gut aufgebaut habe, so auch realistisch zum Ziel kommen kann. Da kann man sich auch was richtiges vornehmen und für sich dran arbeiten! Also ein guter Nebeneffekt Der Fernlehrgang ist fachlich auf einem sehr aktuellen Stand, er wurde, soweit ich weiß, erst vor zwei, drei Jahren geschrieben und an den Start gebracht; und die Studienhefte, die ich bekommen habe, sind teilweise auch schon aktuelleren Datums. Der Autor des Fernlehrgangs, Dr. Björn Migge, ist schon lange in der Coach-Ausbildung aktiv, er bietet zum Fernlehrgang ein wirklich tolles fünftägiges Präsenzseminar an, das zusammen mit den neun Studienheften und den neun Übungsheften eine runde Sache ergibt, eine gute Kombination aus Methodik/Theorie und praktischen Übungen. Wer mehr über den Autor und die Präsenzseminare wissen will, schaut doch einfach mal hier: https://www.drmigge.de/ Die Einsendeaufgaben sind anspruchsvoll: Es werden viele Fälle - die der Autor aus seiner Praxiserfahrung eingebracht hat – vorgestellt, die man durchdenken muss, sprich eigene Vorschläge zur Gestaltung von Beratungssitzungen und ganzen Beratungseinheiten entwickeln usw. Ich hab viel Zeit in die Einsendeuafgaben gesteckt, sie immer wieder zur Seite gelegt, drüber geschlafen, mit Leuiten drüber diskutiert, dann weiter. Es ist ein echter Prozess, gerade weil so komplexe Fragen bzw. Fälle zu bearbeiten sind. Für mich hat da die Hauptarbeit stattgefunden, ich habe dann oft nochmal vieles nachgelsen und durchdacht, was in den Heften davor vorkam. Das machen die auch ganz geschickt, dass immer wieder Querverbindungen zu früheren Studienheften hergestellt werden, ich auf diese Weise quasi wiederholen muss. Das kann am Anfang irritierend sein, nach ddem Motto, das hatte ich doch schon mal, warum haben die das da nicht gleich komplett abgehandelt, aber bei näherer Betrachtung ist eine schrittweise Vertiefung effektiver, finde ich. Mein Tutor (selbst aktiver Coach, also mit aktueller Praxiserfahrung) hat sehr ausführlich und detailliert meine Einsendeaufgaben kommentiert, so dass es nicht ein bloßes Abhaken im Sinne von „Aufgabe zurück und erledigt“ war, sondern ich immer noch mal Anlass hatte, das Ganze zu durchdenken und so noch einen Schritt weiter zu kommen. Man kann den Tutor sogar anrufen, wenn man arge Probleme mit dem Stoff hat. Ich hab das nicht genutzt, hab im Seminar aber eine kennen gelernt, die das viel gemacht hat und dann auch immer schnell vom Tutor zurück gerufen wurde. Gute Noten werden einem übrigens nicht geschenkt beim ILS: Auch da hab ich im Seminar die volle Bandbreite kennen gelernt, Es werden auch Vierer verteilt… Ich kann zum Glück nicht klagen Meine Tipps Gründe eine Lerngruppe! Ich habe das gemacht und mich mit ein paar Leuten einmal im Monat getroffen. Das Glück bei dem ILS-Kurs ist eben, dass er sehr gut besucht ist und sich über das Onlinestudienzentrum sehr viele Gruppen in räumlicher Nähe zusammen finden. Wir sind in der Lerngruppe nicht nur die konkreten Hefte durchgegangen, sondern haben uns auch gegenseitig das „beigebracht“, was wir darüber hinaus aus anderen Fortbildungen oder dem Beruf bereits an Wissen mitbringen. Und wir haben uns gegenseitig motiviert!!!!!!! Eine von uns hatte den Kurs eigentlich schon abgehakt und zur Seite gelegt und ist durch die Gruppe wieder ins Lernen gekommen und ist nun voll dabei! Bleib dran, auch wenn Du eine längere Lernpause hattest! Ich hab zwischendrin auch einen echten Hänger gehabt und so knapp drei Monate nichts getan…… Zum Glück läuft der Kurs nicht weg, das muss man eben auch mal als was Positives begreifen, dass man diesen Termindruck nicht hat. So war der Zug eben nicht abgefahren, ich hab mich zusammen gerissen und den Faden wieder aufgenommen. Das ILS gibt als Regelstudienzeit 15 Monate an. Das ist zu schaffen. Ich hab etwas kürzer gebraucht, trotz der Pause, weil ich dann Urlaubszeiten genutzt habe, um einen Schlag reinzuhauen. Wer Vorerfahrungen hat, kommt sicher etwas schneller durch. Aber Achtung: Die Studienhefte sind gespickt mit sehr spannenden Selbstüberprüfungsaufgaben. Wer die auslässt, ist natürlich schneller, hat aber auch nur halb so viel den Stoffes tiefer durchdrungen und sollte dann nicht behaupten, wirklich gelernt zu haben, viellicht gelesen, aber nicht gelernt! Das ist nämlich das Entscheidende beim Fernlernen, ist mir aufgefallen, dass man den Unterschied begreift zum Lesen eines guten Fachbuches! Mach unbedingt das Präsenzseminar! Ohne dem ist es meiner Meinung nach nur eine halbe Sache, denn von Können kann in diesem Bereich doch eben erst dann die Rede sein, wenn man sich praktisch erprobt hat. Das Gute am Seminar: Weil alle ja bereits theoretisch im Stoff stehen, wird fast ausschließlich praktisch gearbeitet, also dicht an dicht gedrängt, so dass jeder mehrmals am Tag in die Rolle eines Coaches/Beraters schlüpfen muss und sich in dieser Rolle erproben muss. Und nun komme ich zum Schluss... ABer: Das ist hier bestimmt nicht mein letztes Statement zu diesem Fernlehrgang, deshalb stresse ich mich jetzt einfach mal nicht mit Vollständigkeit und so. Vielleicht ergeben sich hier aus dem Geschriebenen ragen, die ich dann gern beantworte! Nur noch so viel zu mir: Ich will auf jeden Fall noch weitere Seminare bei Dr. Migge besuchen, weil mich seine Art zu lehren – sowohl schriftlich als auch im Präsenzseminar – sehr überzeugt hat. Wenn Ihr Fragen habt, fragt gern!
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