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    Die Gebühren für das Sommersemester 2018 befinden sich auf dem Weg auf ein Hagener Konto. Der Gebührenbescheid schneite vor ein paar Tagen hier rein. Vorgewarnt über die Gebührenhöhe wurde ich aber schon vor Weihnachten, was ich relativ praktisch finde. So gibt es keine bösen Überraschungen. 

    Der Preis für die beiden Kurse beträgt 180€. Sie gehören damit insgesamt zu den etwas teureren in Hagen. 

    Die Rechnung setzt sich so zusammen:

    Einführung in die BWL 60€
    Allgemeiner Teil des BGB 120€

    Je mehr SWS (Semesterwochenstunden), desto höher ist der Preis in Hagen. Demnach haben die beiden Kurse also recht viele SWS und entsprechend einen höheren Arbeitsaufwand. 

    Ich bin mal gespannt, wann das Arbeitsmaterial dazu eintrifft, dann fühlt es sich in der Regel ja "echter" an. Ein Studienausweis ist schon seit Dezember hier, im E-Mail-Verteiler von Hagen war ich schon 3 Tage nach der Einschreibung. Ich schätze mal, dass die Fernlehrbriefe dann nicht vor Mitte März da sein werden, wenn es ab April losgeht. (Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie das war, als ich noch für Psychologie eingeschrieben war.) 
    Eine Einladung ins Regionalzentrum zwecks Infoveranstaltung gab's auch schon. Findet aber leider genau an dem einen Tag statt, wo es absolut nicht geht. Schade ;) 
     

  1. modernkev
    Letzter Beitrag

    Hallo zusammen,

     

    endlich ist das Semester rum. Ja, bei uns gibt es noch die klassischen Semester. Wie flexibel ist man im normalen Semester Betrieb? Grundsätzlich ist es erstmal so, dass man seine Prüfungen für das aktuelle Fachsemester auch nur an dem Standort ablegen kann, an dem man eingeschrieben ist. Dafür ist man dann immer am gleichen Standort. Diese Termine sind fix und werden ca. ein Semester vorher bekannt gegeben. Darüber hinaus kann man an einem zentralen Termin (findet an mehreren Standorten statt) immer Prüfungen nachholen. 

     

    Man kann sich seine Module auch individuell aufstellen lassen. Dann muss man aber auch immer an andere Standorte, je nachdem wo das Modul gerade statt findet. In meinem konkreten Fall habe ich das 5. und 6. Semester zusammengelegt. Dies hat zeitlich und vom Pensum her gut gepasst, da ich beruflich (durch meine Elternzeit) kürzer getreten bin. Ein weiterer Vorteil war, das der Jahrgang vor mir (das 6. Semester) in Hannover statt fand. So konnte ich einen Teil der Prüfungen direkt bei mir in der Stadt ablegen und ich durfte in die Leibniz Uni. Da hat man sich schon fast wie ein richtiger Student gefühlt : ) . Des weiteren habe ich drei Wochenenden in Hamburg gespart.

     

    Natürlich war es zum Teil auch stressig, vor allem im Dezember, als ich vier Prüfungen dicht hintereinander vorbereiten musste. Aber dennoch bin ich mit meiner Entscheidung zufrieden. Ich war zwar gefordert, aber (zum Glück) nicht überfordert. Bisher sind alle Prüfungen bestanden (eine Klausur wird noch korrigiert) und meinen bisherigen Durchschnitt konnte ich auch halten. Darüber hinaus sind dicke Brocken im Studium geschafft und wenn weiter alles gut läuft, könnte ich dieses Jahr schon fertig werden.

     

    Schöne Grüße

  2. Hallo ihr Lieben,

     

    wirklich neues die Thesis betreffend kann ich leider nicht berichten. Das ganze geht sehr schleppend vorwärts. Das liegt jedoch vor allem an den äußeren Einflüssen, welche ich nicht steuern kann. Motivation hätte ich definitiv, jedoch nicht mehr um 00:00 Nachts/Morgens :-(

     

    Zwischenzeitlich habe ich jedoch Rückmeldung der Universitäten und Hochschulen bekommen, bei welchem ich mich für einen Master beworben habe, bzw. bei welcher ich mich für einen Master interessiere.

     

    #1: M.A. Medizinmanagement für Wirtschaftswissenschaftler

    an der Universität Duisburg Essen

    Zulassungsangebot liegt vor - NC 1,8 -> gerade noch so geschafft

     

    Pro:

    + staatliche Universität

    + sehr gutes Lehrpersonal (Mitwirkung z.B. am MorbiRSA)

    + Forschungsausrichtung möglich

    + zahlreiche Jobs am CINCH (Forschungszentrum für Gesundheitsökonomische Evaluationen)

    + zahlreiche Übungen, vor allem Anwendung von IuKT

    + 304€ pro Semester (Insgesamt: 1216€)

     

    Contra:

    - viele Module, vor allem im Pflichtbereich, habe ich bereits absolviert, wären deshalb nur Wiederholung

    - weite Anreise (Vorlesung Mittags, garantiert Stau auf der A40, 1 1/2 Stunden fahrt)

    - viele "Pflicht"- Kurse, Vorlesungen und Übungen

    - Verpflichtende Hospitation

    - ich strebe keine Karriere "im Großen Stil" bei einer GKV, oder im KH an, und genau darauf ist die Curricula zugeschnitten

     

    #2: M.A. angewandte Gerontologie

    an der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft

    Bachelor wurde bereits geprüft, kann direkt zugelassen werden

     

    Pro:

    + Lehrform ist bekannt

    + Ansprechende Module, gute Ausrichtung, passt ins Profil

    + kaum Präsenzen, mehr Hausarbeiten

    + Zeit für relevante Berufserfahrung

     

    Contra:

    - eventuell geringere "Anerkennung" da in privater Trägerschaft und FH (?)

    - Kosten deutlich höher - Insgesamt mehrere tausend Euro

    - wenig Gemeinschaft, mehr Einzelkämpfer

     

    Summa summarum habe ich keine Ahnung was vorteilhafter ist. Ehrlicherweise reizt mich #2 mehr, da ich das Curriculum ansprechender finde und wieder etwas "praktischer" werde statt mich rein auf die Wirtschaft/Forschung zu fokussieren. Lehrinhalte sind u.a. auch Gerontopsychiatrie und teilweise auch Sportwissenschaften. So ist man insgesamt näher am Menschen. Es war zwar eine echte Überraschung, dass ich bei #1 einen Platz erhalten habe (werden nur wenige vergeben!), jedoch ist es doch eher etwas, wenn man den "Sprung" ins Management eines Krankenhauses, oder einer Krankenkasse sucht. Also weiter hinter den Schreibtisch.

     

    Bis zum nächsten Mal.

     

    MrMoro 

     

     

     

     

     

  3. Das habe ich mir heute gedacht, als ich nach einigen und einigen mehr Wochen eine Absage auf ein Prakti........ uhm ich meine eine Initiativbewerbung erhalten habe. Ich hatte mich bei einem regionalen Unternehmen initiativ Beworben auf eine Stelle im Umfang X. Soweit so gut, stand es auch im Anschreiben. Heute bekam ich dann eine Absage. Ist ja eigentlich nichts neues und auch soweit nichts dabei. 

     

    Aber wenn ich eine Absage für ein Praktikum erhalte (dass zwar ausgeschrieben war, auf das ich mich aber nicht beworben habe, bei größeren Unternehmen, die obendrein Initiativbewerbungen ausdrücklich wünschen, sollte man meinen sie können damit umgehen) fand ich dann aber weniger lustig. 

     

    Ja ich weiß man erhält Nummer x Bewerbungen und muss bei z sofort entscheiden, aber man sollte doch wohl wenigstens die Betreffbegriffe Initiativ und Praktikum trennen können. Naja gerade noch gesehen,  es war nicht mal eine Absage für den beworbenen Bereich sondern eine ganz andere Abteilung,  also ein interessantes Uminterpretieren.

     

    Ich weiß grad nicht mal, ob  mich das wütend macht oder ich es nur peinlich finde. Schade ist es auf jeden Fall insgesamt, weil ich wie sooft nicht mal weiß, ob es die schon besetzte (aber noch ausgeschriebene ;) ) Praktikumsstelle ist, oder die fehlende schriftliche Passgenauigkeit meiner Person.

     

    Naja, manchmal wünscht man sich halt einfach, dass wenigstens das Betreff einer gewünschten EMail Bewerbung korrekt gelesen wird oder der erste Absatz.

     

  4. Seit vorgestern sitze ich an der Einsendeaufgabe zum Modul Persönlichkeitspsychologie. Und ich muss sagen: mit etwas Disziplin, klappt es erstaunlich gut :)


    Investiert habe ich (gerade mal) 4h täglich. Nun bin ich auch bei der letzten Aufgabe angelangt zum Thema antisoziale Persönlichkeitsstörung und finde es wirklich spannend. Ich denke, dass ich heute fertig werde  und dann kommt der Feinschliff (Korrekturlesen, Formatierung).

    Im Anschluss werde ich mit Sozialpsychologie anfangen, ein Modul welches mit einer Hausarbeit abschließt. Das wird etwas ganz neues für mich, denn bisher habe ich noch keine HA geschrieben.. Auf die Korrektur meiner ersten EA zur Einführung warte ich noch, langsam werde ich unruhig.. :) 

  5. So langsam kommt die Energie zurück - das nutze ich gleich mal wieder produktiv und habe mich an die erste (verpflichtende) Einsendeaufgabe für dieses Modul gesetzt (ich habe nur 3, wollte aber auch die freiwilligen aus Übungszwecken machen). Ich habe schon lange nichts mehr Richtung Einsendeaufgabe abgetippt. Mein letztes akademisches Schriftstück war die Hausarbeit für das Diagnostikmodul der FernUni, und das ist schon 1 Jährchen her. Erstaunlicherweise klappte es ganz gut: Habe mich dran gesetzt und sofort 60% des Geforderten runter schreiben können. 

    Ich bin übrigens kein Typ, der groß Pläne erstellt oder da sehr systematisch vorgeht. Meistens mache ich mir nur Stichpunkte, wo wichtige Informationen stehen und arbeite ansonsten mit meinen Notizen. Dann schreibe ich alles und erstelle quasi eine "Rohform" des Schriftstücks. Damit will ich mir den Druck nehmen, alles gleich perfekt machen zu müssen, denn sonst kommt meiner Erfahrung nach kaum was auf's Papier. Das Schreiben an sich läuft trotzdem recht langsam. Ich tippe etwas, lösche wieder, formuliere um. Wie schon zu Bachelor-Zeiten nervt mich am meisten der Sprachstil meiner Arbeiten. Habe den Anspruch, dass das alles irgendwie schmissig klingen muss - ich versuche in alles ein Alleinstellungsmerkmal reinzubringen, was gar nicht Sinn der Sache ist. Trotzdem schleicht sich immer wieder dieser Drang ein. Ich frage mich, ob das ein generelles Problem kreativer Schreiberlinge ist? 

    Mit der Unterbringung von Infos habe ich weniger Probleme. Oft stolpere ich dann aber über folgende Gliederungsprobleme:
    - Erst alle Theorien vorstellen, danach erklären, welche man für am besten hält?
    - Alle Theorien vorstellen und am Ende jeder Vorstellung erklären, welche geeignet sind und welche nicht?
    - Erst eine geeignete Theorie vorstellen und gegen eine Theorie vergleichen, die nicht passt?

    Man muss sich natürlich für eine Gliederungsform entscheiden, aber das fällt mir schwer. Mittendrin merke ich, dass ich es doch gerne anders machen würde und oft stelle ich dann doch wieder etwas um - nur um zu merken, dass die erste Version doch besser passte. In meinen Bachelor-Zeiten stellte sich heraus, dass es die "perfekte" Textverarbeitung nicht gibt. Tutor A fand Stil 1 besser, Tutor B hielt Stil 1 für absolut ungeeignet und Tutor C wollte wiederum etwas anderes. 

    Eigentlich müsste ich mir den Stress nicht machen - für die EA wird es nur ein "bestanden" geben, keine Note und angeblich auch kein Feedback. Würde ich nicht bestehen, kann ich es im Prinzip mehrmals einschicken, so lang bis es irgendwann passt. Kein Druck. Leider kann ich mich da aber so gar nicht von frei machen und einfach mal lockerer rangehen. 

    Dennoch hat mir das Tippen der EA großen Spaß gemacht (zu meiner eigenen ÜBerraschung). Es war interessant, mal wieder einen akademischen Text zu schreiben :) Von der Antwort bin ich persönlich auch überzeugt, allerdings werden die spezifischen Kurse auch streng bewertet, wenn man einigen Kommilitonen glauben darf. Manche haben nicht gleich bestanden. 

    Ich versuche, mich beim Schreiben nun an diese Tipps meiner OU-Tutoren zu halten:
     

    1. Write for an audience who isn't familiar with the topic! -> Man stellt sich vor, man würde für ein Publikum schreiben, welches mit dem Thema gar nicht vertraut ist. Man muss es innerhalb dieses Schriftstücks also schaffen, zu informieren und gleichzeitig natürlich mit seiner Argumentation zu überzeugen. 
    2. Einleitung, Hauptteil, überzeugender Schlussteil, in dem man auf keinen Fall des Hauptteil wiederkäut (lässt sich am meisten bei Essay-Formaten anwenden, aber so kann man auch kurze Antworten strukturieren).  
    3. Immer richtig zitieren   
    4. Send it in and utterly forget about it :):D 

     

     

    Meine EA jedenfalls liegt in den letzten Zügen. 
    Wie gesagt, die erste ist immer ein bisschen wie die Braut, die man zum Altar führt. 
    Wenn sie weg ist, war das hoffentlich die Initialzündung, die anderen auch recht schnell loszuschicken :D Abgesehen von den Klausuren (2), bin ich dann auch recht gut auf's Pferd gekommen, was das Pensum im ersten Semester angeht! :) 

    LG  

     

     

  6. Hallo,

     

    nachdem nun wieder eine neue "Zeitrechnung" vor der Klausur angebrochen ist, bin ich fleißig dabei zumindest jeden Abend das Skript zu über Wirtschaftsethik zu lesen. Kapitel für Kapitel, eine detaillierte Ausarbeitung werde ich frühestens nächstes Wochenende angehen. Zuerst lese ich immer die Kapitel & versuche schon die Kontrollaufgaben zu lösen. Das Skript liest sich bis dato ganz ok, es wird auf viele Grundlagen eingegangen, unterschiedlichste Details zum geschichtlichen Hintergrund werden gegeben. Außerdem habe ich bis jetzt einige Verbindungen zu VWL herstellen können, hier werden einige Punkte nochmals erwähnt & beschrieben. Etwas komisch ist, dass das Themengebiet Wirtschaftsethik wirklich so umfangreich zu sein scheint, es wird Vieles in ca. 10 Sätzen angerissen, aber dann nicht weiter ausführlicher darauf eingegangen weil es den Kursrahmen sprengen würde. Nun bin ich unsicher, ob man es dabei belässt oder sich in extra Literatur einlesen sollte. Eine Liste über Pflichtliteratur ist auch da, ich habe bis jetzt aber noch nichts gelesen.

    Zwischendurch mache ich mir noch einen Kopf was wohl für eine Note in VWL heraus kommt. Ich bin wirklich gespannt, grade hinterher fallen einem noch etliche Sachen ein, die man hätte schreiben können.

     

    Bis dahin, ahoi :smile:

  7. Ich kann es selbst nicht glauben aber ich habe aktuell schon 100 Credits gesammelt ;-) 

     

    Heute morgen kam die Note von Investition (eigentlich bin ich fest davon ausgegangen, dass ich durchgefallen bin) und habe doch tatsächlich eine 3.0.

    Bisher ist dies meine schlechteste Studienleistung aber ich schau mal drüber weg ;) zudem am Samstag Finanzierung spitzenmäßig gelaufen ist. 

    Aktuell habe ich das Modul Steuern belegt. Das Skript liest sich ganz gut und es dürfte mir leicht fallen zu lernen. 

    Die Klausur plane ich allerdings erst für April. 

     

    Im Bezug auf meinen vorherigen Blog und die Problematik auf meiner Arbeit :-) musste ich erkennen das ich kein Einzelfall bin. Wir sind 5 Leute im Büro 2 davon gehen mitte und ende nächsten Monat. Nächste Woche habe ich mein erstes Vorstellungsgespräch und bin echt mal gespannt. Ich rechne mir keine großen Chancen aus, da die Stelle auch für Amerikaner ausgeschrieben war (und deren Englisch halt zweifelsfrei besser ist als meins) aber ich nutze es auf alle Fälle um Erfahrungen zu sammeln. 

    Da ich ab 1.April die Mitarbeiterin mit der meisten Erfahrung bin und zudem die Einzigste mit einer kfm. Ausbildung könnte ich zu unserem Chef gehen und sagen das ich die Vollzeitstelle der Kollegin übernehme und auch deren Fachgebiet (indem ich auch eingearbeitet bin) aber mir ist meine Work-Life- Balance einfach zu wichtig. 

     

    Am Wochenende habe ich mal ein ganz tolles Kompliment von meinem Mann bekommen :-)

    Wir haben uns so über die Zukunft unterhalten und ich habe in den Raum geworfen das ich evtl. das Studium schmeiße wenn ich meinen Wunschjob bekomme ( in den Bewerbungen habe ich das Studium nicht angegeben). Seine Reaktion unbezahlbar :15_yum: Entsetzt schaut er mich an und meinte nur " Das geht nicht, ich bin so stolz auf dich, dass du das durchziehst und gebe immer mit meiner intelligenten Frau an". 

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  8. mantra
    Letzter Beitrag

    Habe heute meine letzte Klausurnote bekommen. und bin jetzt auf der Zielgeraden von meinem Studium,noch 2 kleine Hausarbeiten dann noch die Thesis und ich bin heuer damit fertig.Nach manchen Tagen der "ich habe keine Lust mehr" mich doch wieder motiviert zum lernen. Starte jetzt mit meinem Expose von meiner Hausarbeit denn die ist nur 15 Seiten zu schreiben. ist auch ein Training für die Thesis im laufe diese Jahres.

    Das Ende ist schon in Sicht!!

     

    Mfg

     

    Helmut

  9. Moin Moin,

     

    ich mache es kurz: Die Woche hat super viel Spaß gemacht und war erfolgreich. Sie begann mit 4 Frühschichten und endete mit 3 freien Tagen.

    Ich habe mich jeden Tag hingesetzt und immer etwas für das Studium gemacht. Somit habe ich es geschafft, am Freitag die Fallaufgabe "Investition und Finanzierung" zu vollenden, am Samstagabend folgte dann "Organisation". Die "IuF" Fallaufgabe war relativ einfach und ist eine Mischung aus WiMa und ReWe. Organisation verfolgte mich zwar schon seit Anfang Februar (oder sogar länger), hier war es oftmals aber nicht die Komplexität, sondern das Finden von Quellen, die zitierfähig und -würdig waren.

    Am Freitag hatte ich dann zwar frei, war aber dennoch auf der Arbeit. Ich musste noch mein Ausbildungsheft abholen, welches ich dummerweise nicht schon am Donnerstag nicht mitgenommen hatte. Dabei kam mir dann die Idee, die Gerontologie-Hefte mitnehmen und mich einfach im Internetraum einschließe. Ich habe noch nie so schnell und ruhig gelesen, ich hatte allen drei Hefte nach knapp 5 Stunden ihr Wissen entlockt und die entsprechenden Stellen markiert.

    Neben Gerontologie werde ich jetzt auch mit BGM beginnen. Für die Personalmanagement-Klausur beginne ich die Vorbereitungsphase ab morgen.

     

    Sportlich hat die Woche auch Spaß gemacht. Aktuell trainiere ich im 5er-Split + 2-3 mal joggen die Woche. Am Samstag und Sonntag bin ich dann zusammen etwa 10 Kilometer gelaufen und eben gerade hatte ich dann noch ein Beintraining zu absolvieren. Die Beine waren schon beim Laufen schwach und sind jetzt endgültig zu nichts mehr zu gebrauchen. Selbst die Treppen sind gerade eine Qual.

     

    Nachdem ich am Samstagabend mit meinen Großeltern in einem Plattdeutschen-Theaterstück war und ich zum ersten Mal seit Monaten (vllt. Jahren) das Gefühl hatte, mich irgendwie total entspannen zu können und keinen Druck und keine Verpflichtung zu haben, habe mir für heute Abend gedacht: Ab 18:30 machst du nichts mehr, außer das Gucken irgendeinen Streams.

    Ich habe also alle Aufgaben erledigt oder für morgen vorbereitet (außer dem Schreiben des Blogeintrages) und werde mich jetzt zurücklehnen, einen Salat essen und dann in 3 Stunden ins Bett gehen.

     

    Deswegen an dieser Stelle:

    Ich wünsche ein schönes Restwochenende und ein ruhigen Start in die nächste Woche.

    Gruß

     

  10. kurtchen
    Letzter Beitrag

    5. Semester - Wintersemester 2018

    - Geschäftsprozessmanagement

    - BWL2

    - Wissenschaftliches Arbeiten

    - Software-Management

    - Software testen

    - Aktuelle Webtechniken

     

    4. Semester - Sommersemester 2017

    - Web-Anwendungen 2

    - Web-Engineering

    - Softwaretechnik 2

    - Softwaretechnik 3

    - Content Management Systeme (CMS)

    - Data-Mining

    - XML

    - BWL1

     

    3. Semester - Wintersemester 2016/2017

    - Mathematik 3

    - Softwaretechnik 1

    - Nicht-sequentielle Programmierung

    - Statistik

    - IT-Sicherheit

    - Mobile Computing

     

    2. Semester - Sommersemester 2016

    - Grundlagen der Informatik 3

    - Grundlagen der Informatik 4

    - Web-Anwendungen 1

    - Web-Ergonomie und Web-Design

    - Computernetze

    - Mathematik 2

     

    1. Semester - Wintersemester 2015/2016

    - Grundlagen der Informatik 1

    - Grundlagen der Informatik 2

    - Rechnerstrukturen und Betriebssysteme

    - Datenbanken und SQL

    - Mathematik 1

    - Web-Programmierung

     

    Zusätzlich belegte Module an anderen FHs

    - theoretische Informatik (WINGS Wismar)

    - Programmieren in C++ (Virtuelle Hochschule Bayern)

     

    Noch fehlende Pflichtmodule:

    - Multimedia

    - IT-Recht

    - Projektarbeit

    - Bachelorarbeit

  11. Vor einiger Zeit schon hatte ich mich für das Modul 20 "Landnutzung und Umwelt" vom Studiengang Umweltwissenschaften (Infernum) eingeschrieben und bereits einen Abgabetermin ungenutzt verstreichen lassen, da ich nicht die nötige Zeit zum Lernen gefunden hatte. Inzwischen rückt der "neue" Abgabetermin mit Riesenschritten näher, aber zum Lernen bin ich dennoch nicht in dem Maße gekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Eine 3. Chance habe ich nicht. Da frage ich mich wirklich, was mit meiner Motivation passiert ist, hatte ich mir doch das Modul mit Freude ausgesucht und die Skripten beim Überfliegen auch als sehr interessant und verstehbar eingestuft. Noch dazu, wo das Ganze nicht gerade billig ist, sollte man sich schon anstrengen... Aaaaber: Irgendwie schaffe ich es nicht so recht, in die Gänge zu kommen.

     

    Jedenfalls wird die Zeit nun richtig knapp. Ich werde noch berichten, wie die Sache ausgegangen ist.

  12. Es ist tatsächlich geschafft. Heute Morgen hat Fallaufgabe 29 von 29 den Weg gen Online Campus gefunden. Keine 8 h später war diese bereits kontrolliert wieder im heimischen Postfach.

    Das heißt auf dem Weg zum Hut fehlen „nur“ noch 2 Wahlpflichtmodule, eine Hausarbeit, das Gruppenprojekt, die Thesis und noch die drei ausstehenden Klausuren. Am 10.03. steht mit Marketing die etwas länger aufgeschobene erste Klausur der drei fehlenden Klausuren an.

    Für das Wahlmodul Pflegepädagogik ist die Anrechnung der im Rahmen meiner Fachweiterbildung zum Praxisanleiter erworbenen CP aktuell in der Prüfung. Auch wenn es nichts werden sollte mit der Anrechnung, existiert schon ein erster mehr oder minder exakter Projektentwurf für das Modul in meinem Kopf.

    Etwas weiter bin ich im zweiten Wahlpflichtmodul – Stationäres Pflegemanagement. Hier müssen die Apollon Studierenden ein selbst wählbares Projekt in diesem Bereich theoretisch gestalten und darstellen. Das Thema ist bereits genehmigt, die Verschriftlichung des Projektauftrags folgt in der kommenden Woche.

    Generell hab ich richtig Lust auf die noch ausstehenden Aufgaben. Im Gegensatz zu den Fallaufgaben, welche sich häufig mit Themenbereichen / Szenarien beschäftigen die nicht im geringsten etwas mit meinem derzeitigen oder zukünftigen Tätigkeitsbereich zu tun haben, geht es in allen weiteren Modulaufgaben darum eigene Dinge zu kreieren, zu selbst gewählten Schwerpunkten, mit denen man sich identifizieren kann und welche mich auch wirklich interessieren. Dies war leider speziell in den letzten Fallaufgaben nicht der Fall, so dass die Bearbeitung doch mitunter sehr mühsam war, insbesondere angesichts der Tatsache, dass man schon unzählige von diesen Arbeiten verfasst hat und die „Fallaufgabenmüdigkeit“ so langsam einsetzt.

    Meine Mitstreiter für das Gruppenprojekt sind schon gefunden, das Thema bereits eingegrenzt. Aktuell befinden wir uns hier in der Planungsphase, offizielles Kick-Off ist Ende März, die Präsi dann Ende Juni. Und auch für die Hausarbeit in Pflegeforschung spuken erste Gedanken in meinem Kopf. Die Hausarbeit soll gewissermaßen als „Generalprobe“ für die Thesis dienen und auch thematisch schon in diese Richtung gehen, so kann ich an dieser Stelle schon erste Quellen sichten, welche später in der Thesis mal nützlich sein werden.

    Etwas mehr Zeit habe ich auch in Zukunft, da ich mich ab 01.03. von einem meiner aktuell drei Posten im Fußball verabschiede. Aktuell trainiere ich ja eine U 15, bin DFB Stützpunkttrainer und seit November 2017 auch im Vorstand des lokalen Sportvereins. Ich hab gemerkt, dass in letzter Zeit etwas Sättigung eingetreten ist und ich teilweise nicht mehr mit der absoluten Lust und Freude zu meinem Hobby (was mehr eine Leidenschaft ist) gehe. Daher habe ich mich ganz pragmatisch entschieden und mich von der Tätigkeit verabschiedet, welche mir mehr Last als Ausgleich ist. Schade ist es schon beim DFB aufzuhören, aber ich merke, dass ich dadurch wieder mehr Energie in die anderen Dinge stecken kann. Und ich lebe ja generell nach dem Motto, dass man die Dinge die man macht zu 100 % macht. Alles andere kann man gerne outsourcen :D

    Ich halte euch auf dem Laufenden!

  13. Julikäfer
    Letzter Beitrag

    Guten Morgen,

     

    ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal berichtet hab. Wird aber wahrscheinlich schon etwas länger her sein. Ich bin momentan bei empirischer Sozialforschung. Ich  finde das Thema prinzipiell interessant, allerdings merke ich beim lernen, dass es mir schwer fällt, mir diese ganzen Fachbegriffe zu merken.

     

    Das ist der bedeutende Unterschied zu einer Ausbildung: da konnte ich das theoretisch gelernte immer in der Praxis verknüpfen und hab es dadurch verinnerlicht. Jetzt kann ich ja schlecht zur Klausurvorbereitung mal eben so eine Studie aus dem Boden stampfen.

    Es ist jetzt auch die erste Klausur, bei der meine Eltern nicht da sind. Die tummeln sich gerade für 6 Wochen in Neuseeland. Für BWL und Mathe hat mir mein Paps ja Nachhilfe gegegeben. Ich hab im Stoff jetzt zwar nix gefunden, wo er mir helfen könnte oder müsste, aber dennoch.... würde es mir Sicherheit geben. Aber ich muss da jetzt allein durch.

     

    Mir fällt jetzt wieder ein, warum ich das Studium an der Apollon gewählt habe: die Klausuren beschränken sich auf ein Minimum. Ich finde dieses Bullimielernen sehr ätzend. Wenn ich Empi geschafft hab, ist allerdings die Hälfte davon abgehakt.

     

    Ich merke eine deutliche Entspannung meiner Person, seit dem ich wieder Arbeitszeit reduziert habe, allerdings komme ich langsamer vorran, als ich eigentlich müsste, was aber vor allem an mir selbst liegt. Ich bin nicht diszipliniert genug. Fernsehen und Handyspiele.... der Teufel in digitaler Gestalt. Pure Selbstsabotage....

     

    Aber da ich gerade davon schreibe, werde ich jetzt die Karteikarten zur Hand nehmen und fleißig lernen.

     

    Liebe Grüße,

     

    eure Juli

  14. Moin Moin,

     

    mein Praktikum ist schon anerkannt und ich freue mich grad so sehr!!!!!!

     

    165 von 180 Credits auf dem Konto (!!!!) und gerade weil sich nach der Bachelorarbeit gar kein "Wow-Gefühl" einstellte, bin ich heute morgen sehr glücklich über ein Mini-Wow!

     

    Fahre heute zu einem SBB-Seminar und ab Montag wird dann 10 Tage nonstop gelernt, damit ich am 1.3. die letzten 15 ECTS auch noch hole. Da ich am 1.4. den Master beginne gibt es dazu auch keine wirkliche Alternative. ;) 

  15. Silberpfeil
    Letzter Beitrag

    ... oder Studierende, wie es ja gender-korrekt so schön heißt. Für eine Krankenschwester, die den ganzen Tag mit primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen zu tun hat, ist das ganz schön verrückt. :5_smiley: Ich hab noch nicht verstanden, was so schlimm daran ist, eindeutig als männlich/weiblich erkannt zu werden. :27_sunglasses:

     

    Letztes Wochenende war Präsenzveranstaltung. Besonders mag ich daran, dass ich an diesen Tagen nicht arbeiten muss und mich ausschließlich auf das Lernen konzentrieren kann. "Studierende" sein ist etwas ganz anderes als Krankenschwester oder Arbeitnehmerin sein. Es ist wie Urlaub für das Gehirn, weil man bei der Arbeit so oft handeln muss, ohne dass man darüber nachdenken darf. Als Studierende wird man ständig überladen mit neuen Gedankengängen, neuen Möglichkeiten und Sichtweisen. Ich wäre so gern Vollzeitstudent.:001_wub::001_wub:

    Und natürlich ist der Kontakt mit den Kommilitoninnen super. Ich habe das Glück, in einer kleinen und feinen Lerngruppe zu sein. Für die armen Dozenten ist das sicher oft anstrengend, weil wir so leidenschaftliche Diskutierer sind, manchmal vom Hundertsten ins Tausendste kommen und dann wieder zum Thema zurück geführt werden müssen. :smile:

     

    Thema war Wissenschaftliches Arbeiten und Pädagogische Psychologie, auch in Vorbereitung auf die anstehende Hausarbeit und die notwendige Themenfindung.

    Ich tue mich damit immer noch schwer, aber aufgrund meiner praktischen Erfahrungen in der Neurochirurgie schaue ich zumindest schon mal in die grobe Richtung Neuropsychologie und habe mir auf Anraten der Dozentin ein Buch von Gerhard Roth bestellt. Mal schauen, ob dann eine Idee kommt. 

     

    Meine Arbeitswoche geht noch bis nächste Woche Freitag. :blink: 

     

    Euch allen ein paar schöne Wintertage!

  16. Marmotte
    Letzter Beitrag

    Wo habe ich in den letzten Jahren die Zeit und Energie hergenommen, so viel fürs Studium zu investieren? Diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit oft, denn aktuell komme ich nicht mehr annähernd an die Lernstunden der ersten Studienjahre heran. Ich laufe sozusagen auf Sparflamme und ich habe hin und wieder ein schlechtes Gewissen dabei. Aber warum sollte ich nicht auch mal dem Pareto-Prinzip folgen und mich mit 80% Ergebnis zufrieden geben anstatt immer die 100% haben zu wollen und dafür viel zusätzliche Zeit aufwenden müssen?! Ist es nicht legitim, dass nach 3 Jahren mal die Luft raus ist? Klar könnte ich ne Pause einlegen, aber so kurz vor Schluss fange ich dann wohlmöglich nie wieder an. Nein, ich ziehe das jetzt mit einem gesunden Einsatz-Ertrag-Verhältnis durch!

    Meine letzte Hausarbeit (Logistik und Vertrieb) konnte ich mit 1.3 abschliessen. Ein Pünktchen hat mir gefehlt für die 1.0. Ich wusste, dass mein Schluss nicht perfekt ist, habe dies aber so belassen. Nach der Benotung habe ich mich kurz geärgert, nicht doch noch Zeit investiert zu haben in das Ende der Hausarbeit. Mit etwas Abstand sehe ich es aber lockerer.

     

    Mein energisches Arbeiten in den ersten 3 Studienjahren hat mich jetzt in die komfortable Situation gebracht, dass ich bei einem 4.0 Bestehen der letzten Module und Thesis immer noch einen Schnitt unter 2 haben werde. Vielleicht rührt daher ja auch so ein bisschen mein Sparflämmchen. Meine Thesis werde ich allerdings noch mal energisch angehen, da ich sie bei/für meinen Arbeitgeber schreibe. Dafür werde ich dann bei den restlichen Modulen weniger Ressourcen aufwenden und diese in die Thesis stecken.

     

    Für die Thesis habe ich mir erste Literatur besorgt und fange aktuell an mich ins Thema einzulesen. Ende März möchte ich die erste Version vom Exposé fertig haben, so dass es nach, wahrscheinlich mehreren, Korrekturen seitens der Betreuer Ende April genehmigt werden kann. Parallel lerne ich für das Modul Arzneimittelsicherheit (Klausur Anfang März) und im Anschluss dann für Marktzulassung (Klausur Mitte April).

     

    Und wenn ich es schaffe meine aller letzten Motivations- und Energiereserven anzuzapfen möchte ich vor meinem August Urlaub alle offenen Module erledigt haben. Wie könnte ich den Urlaub dann geniessen *träum* .... Aber wahrscheinlich ist, dass ich doch noch eine Hausarbeit offen haben werde, denn Sparflamme hin oder her, den Streber in mir kann ich doch nicht ganz unterdrücken :26_nerd:

     

  17. Iudexnc
    Letzter Beitrag

    Hallo,

     

    die Idee mit den Monatszielen habe ich inzwischen verworfen ( @AngehenderAltenpfleger , deine verfolge ich jedoch weiter mit großem Interesse!). Ich finde sie zwar spannend, gerade lade ich mir aber mehr auf als gut für mich ist. Ich folge daher jetzt dem Motto, alles zu vereinfachen und mich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Mein Lernplan ist jetzt einfach die ausstehende Kapitel durch die verbleibende Zeit, der Plan hängt an der Wand und wird abgestrichen. Die Coursera-Kurse sind alle abbestellt (okay, bis auf Programmieren mit Python... :17_heart_eyes:). 

     

    Ausserdem habe ich mir überlegt, wo ich beruflich hin will (längerfristig). So bekomme ich nicht nur ein Ziel, sondern damit auch Motivation. Ich brauche einfach öfters einen "Weg", und jetzt weiss ich genauer wo es hingehen soll bzw. wie ich genauer herausfinde wo es hingehen soll bei meinen ganzen Ideen.

     

    Für das Studium lief es okay: ich habe Anforderungsmanagement weiter gemacht, arbeite an der Hausarbeit und habe die Tutorien gesehen. Ich überlege, mein Lernsystem umzustellen - und nicht mehr nur der Reihenfolge nach vorzugehen sondern mich damit an die derzeit laufenden Tutorien anzupassen. Ich diskutiere einfach so gerne. Auch die reine Zusammenfassung der Kapitel ist noch nicht so hilfreich wie erwartet. Wie ich das lösen werde, weiss ich noch nicht. 

     

    Gesundheitlich bin ich auf auf dem Wege der Besserung. Das tägliche Yoga, meditieren und viel scharfes indisches Curry sind tatsächlich hilfreich. :8_laughing:

  18. Zwergie
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    Da ich ja ein Online Studium an der IUBH absolviere, habe ich mir die Frage nach Papier oder komplett digital schon oft gestellt. Klappt es, in einem Studium komplett ohne Papier auszukommen? :confused: Ich würde mal sagen, mal mehr und mal weniger.

    So ganz ist das Papier nicht von meinem Schreibtisch verbannt worden, denn mein "Studienplan", den ich mir Monat für Monat https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/17259-selbstorganisation-methode-154/    neu erstelle, muss einfach vor mir hängen, so dass ich jederzeit darauf schauen kann.

    Auch werden die Skripte in Papierform per Post zugesandt. Zwar gibt es diese auch in pdf Form, aber ich bin manchmal ganz froh, ein "Buch" in der Hand zu halten, um mir darin wichtige Dinge zu markieren - vor allem im häuslichen Büro. Unterwegs sieht das ganze dann schon anders aus, da bin ich ganz froh, nicht zu viele Sachen mit mir rum zu schleppen. :smile: Ebenso habe ich die Angewohnheit (schon aus meiner Schulzeit) mir alles auf Karteikarten kurz und knapp zusammen zu fassen. Auf dem Sofa lernt es sich so einfach leichter. Also......so ganz ist das Papier nicht aus meinem Studium verschwunden.

     

    ABER.......

     

    Es geht auch ganz gut ohne. Es ist schon eine große Erleichterung, dass man von der IUBH ein ipad zum Studium bekommt. Hier mache ich wirklich viel und habe auch einige gute (für mich - Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden) Apps entdeckt, die ich, auch im privtatn oder beruflichen Bereich, nutzen kann.

    Ich bin zwar kein Apple Freund, aber ich muss sagen, so langsam gewöhne ich mich daran :rolleyes:

    Auf dem ipad mache ich viel, z.B. die erste grobe Zusammenfassung schreiben, Karteikarten erstellen und lernen, Projektplanung, Notizen erstellen, Skripte lesen und bearbeiten usw.

    Hier mal einige Apps, die ich für mein Studium wirklich häufig und auch effektiv nutzen kann:

    Pages:

    Das Textverarbeitungsprogramm von Apple. Gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich eine Zeit damit auseinander gesetzt hat echt gut. Was ich hier ganz cool finde ist, dass man Emoticons in den Text mit einbauen kann.

    Brainyoo:

    Eine App zum Lernen von Karteikarten. Die IUBH stellt hier eine Vollversion zur Verfügung, so dass man hier keine Kosten hat. Einfach Karteikarten erstellen und sich jeden Tag brav abfragen lassen. Damit man es auch nicht vergisst bekommt man täglich eine Erinnerung. :smile:

    Moodle Mobile:

    Diese App kennen sicher viele. Eine gute App, um alle Inhalte des Studiums digital zu verwalten. Hier habe ich meine Skripte, kann online Tests durchführen, Videos anschauen usw.

    Drive und Dropbox:

    Hierzu muss glaub ich nicht viel gesagt werden. Online Speicher, damit man auf alles, jederzeit und egal wo man ist zugreifen kann. Gute Sache.....

    module:

    Eine App, um Module, Credits und Noten zu organisieren. So habe ich immer einen schnellen Überblick über meine bisherigen Fortschritte, ohne mich groß irgendwo anmelden zu müssen.

    SimpleMind:

    Eine (kostenpflichtige?) App, mit der man schnell und einfach Mindmaps erstellen kann, manchmal echt hilfreich.

    Goodnotes:

    Kostenpflichtig, aber aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken. Eine digitales Notizbuch, bei dem ich immer und überall zugriff auf meine Notizen habe und somit das Notizbuch in Papierformat aus meinem Leben verbannen konnte.

    pdf Expert:

    Auch kostenpflichtig, aber für mich die beste App, um Skripte oder ähnliches zu lesen und zu bearbeiten. Hier gibt es wirklich einiges an Möglichkeiten.

     

    und ganz neu entdeckt:

    Trello:

    Eine App, in der ich meine Projekte planen kann - man studiert ja fern, weil man noch andere Dinge zu tun hat. Hier kann ich auch über einen PC auf meine Projekte zugreifen, neue erstellen, Teilnehmer hinzufügen und und und........

     

    Wie man feststellen kann, gibt es ja genügend Apps, die es einem ermöglichen papierlos zu arbeiten. Mal schauen, ob ich das Studium irgendwann so organisieren kann, dass ich auf jegliche Art von Papier verzichten kann. :9_innocent:

  19. Aurora_
    Letzter Beitrag

    ... und das schon ganz am Anfang. :8_laughing:

     

    Spaß bei Seite, so schlimm ist es nicht.

    Letzte Woche ging es nun endlich los - endlich offiziell bei der AKAD, den "Studierendenausweis" in meinen Händen. Noch direkt am selben Tag meines letzten Blog-Posts war auch schon der offizielle Brief in der Post. Freudig geöffnet und natürlich brav durchgelesen.


    "Orientierungswerkstatt" in Stuttgart.

    Ich hatte mir schon Gedanken gemacht und vorgenommen, zumindest einen der beiden Präsenztage mitzunehmen - nämlich den, in dem es um das wissenschaftliche Arbeiten geht. Klar wäre es auch nett gewesen, den Tag mit der Begrüßung, dem gemeinsamen Abendessen, etc mitzunehmen - dafür aber auch wieder einen Urlaubstag einsetzen, das wollte ich einfach auch nicht (und wäre so spontan auch gar nicht gegangen). Die Freiwilligkeit dieser Orientierungswerkstatt lässt es mir ja zum Glück auch offen, ob ich hingehe oder nicht. Dass die zwei Tage separat gesehen & auch so behandelt werden, machts noch einfacher. Pluspunkt für die Flexibilität!

     

    Also nochmal informiert, was an welchem Tag dran ist und ja, die Entscheidung war ziemlich klar: Ich werde tatsächlich nur den Samstag (wissenschaftliches Arbeiten) mitnehmen. Meine letzte Arbeit, die in irgendeiner Form in die Richtung ging, habe ich 2011 geschrieben. Da war ich noch in der Schule. Eine Auffrischung sollte also irgendwie schon drin sein. Noch am Donnerstagabend in den Online-Campus eingeloggt und nach den nächsten Terminen Ausschau gehalten. 17.02; 17.03; 28.04.
    Meinen Terminplan dagegen gehalten: 28.04 ist mir definitiv zu spät, da möchte ich eigentlich schon voll drin sein & nicht erst in die Orientierungswerkstatt gehen. Kommt also nicht in Frage.
    Am 17.03 bin ich auf Trainerlehrgang, also auch keine Chance. Verpasst man auch nur einen Vormittag, wenige Stunden, wird man für die ganze Woche suspendiert & darf somit nicht an der Prüfung teilnehmen. 


    Die Wahl fiel also ziemlich schnell auf den 17.02. - allerdings. Das ist ja schon in (jetzt nichtmal mehr) einer Woche! :52_fearful:

    Und weils ja doch nicht immer ganz glatt laufen kann, haben wir an diesem Tag natürlich auch noch zwei Heimwettkämpfe im Gewichtheben.
    Den letzten Wettkampf in der Bezirksliga, den vorletzten in der Bayernliga. Eigentlich ein absolutes No-Go hier zu fehlen. Allerdings war ich bislang bei jedem Wettkampf der Saison ausnahmslos mit dabei, habe mitgeholfen, aufgebaut, mitgehoben, bin eingesprungen und habe mit angepackt, wo es nur ging. Zum Teil bin ich eingesprungen, da wusste ich bis 36h vor dem Wettkampf selbst nichtmal, dass ich mitheben muss. Das Aussetzen würde ich mir, wenn es sich punktemäßig ausgeht, diesmal einfach rausnehmen. Also unserem Mannschaftsführer geschrieben, die Situation erklärt und mich erstmal raus genommen. Haben auch nochmal hin und her gerechnet (es geht ja auch um Punkte), gegen unseren Gegner könnte man meinen Ausfall kompensieren. Vier Heber haben schon zugesagt, sollte sich also nicht irgendwer spontan beide Beine und Arme brechen (es hebt sich doch recht schlecht mit gebrochenen Gliedmaßen :8_laughing:) geht es sich auch ohne mich aus.

     

    Letzendlich hätte ich nicht absagen müssen, die Orientierungswerkstatt geht bis 15:00 Uhr, 160km Strecke, davon ein großer Teil offene Autobahn.
    Der Wettkampf läuft in zwei Gruppen ab, die erste Gruppe startet um 17:00 Uhr. Ohne Stau könnte ich also um spätestens 16:45 da sein, um 17:00 auf der Waage stehen und um 17:30 aufgewärmt in der zweiten Gruppe mitheben.

    Aber: Ist es mir den Stress und die vielen Risiko-Faktoren (Stau, Schnee, Baustellen) wirklich wert? Nein. Ein definitives Nein.

    Und da muss ich ganz egoistisch sagen: das Studium geht einfach vor. Diese Priorität(en), das war mir schon klar, als ich mich angemeldet habe.

     

     

    Am Freitag hatte ich mir dann ausreichend Zeit genommen, mich im Online-Campus zurecht zu finden. Am Anfang erstmal ein bisschen planlos durchgeklickt, mittlerweile weiß ich aber doch ziemlich gut, was ich wo finde. Das ist alles doch recht selbsterklärend aufgebaut und wenn man sich ein bisschen durchgeklickt hat, findet man auch ein bisschen ein System dahinter. Ich kann nur für mich sprechen, mit dem Campus komme ich bislang super klar. Was ich auch super finde: Alle Skripte kriege ich per Post in Druckform - kann mir aber über den Campus auch eine PDF downloaden.


    Daraufhin auch direkt noch das Office365 eingerichtet. Das ist ein wirklicher Segen für mich :)
    Mit Office365 habe ich die Möglichkeit, von verschiedenen Endgeräten (PC, Laptop, Tablet, Handy) auf meine Word/PPT/... ... Dateien zuzugreifen und damit (weiter) zu arbeiten. Das erleichtert mir vieles ungeheuerlich:
    Aktuell besitze ich ein Notebook, das mit einem 17" Bildschirm stattliche 4 Kilogramm auf die Waage bringt. Diesen Totschläger irgendwohin mitzunehmen ist einfach ein Unding. Macht keinen Spaß, ist schwer, nervig und unpraktisch. Im Zug kann man damit auch nicht wirklich was machen, er ist einfach zu groß um auf Reise zu gehen.
    Nun hatte ich auch schon ein bisschen hin und her überlegt, wie ich es denn machen sollte, wenn ich unterwegs bin (Zug, Unibib, ...). Da ist mir mein Tablet in den Sinn gekommen. 9,7" - schon klein, aber alles, was ich bislang am Tablet gemacht habe, war gut lesbar. Also direkt mal Microsoft Word auf dem Tablet angeschmissen - Tatadataaaa - man kann damit arbeiten.
    Für längere Sachen, Assignments, etc. sicher nicht die schönste Lösung - aber erstmal eine gute Alternative zu einem Netbook - oder einem neuen Notebook.
    Über Amazon habe ich mir dann auch direkt noch eine Tastatur zum Tablet gekauft, somit bin ich auf dieser Seite fürs Erste gewappnet.

     

    Ich glaube, über die ersten Unterlagen freut man sich schon fast ein bisschen wie auf Weihnachten. Ich zumindest - "Schatzi? Haben wir einen DHL-Zettel in der Post gehabt?" Konnte es gar nicht erwarten, die ersten Unterlagen in den Händen zu halten und durchzustarten. Die erste Euphorie ist doch die schönste.
    "Paket ist schon drinnen :18_kissing_heart:" war die Antwort. Jetzt gehts also wirklich los!

    Und somit kam das erste Unboxing - kein Video, wie versprochen aber mit Fotos anbei.
    Die Unterlagen sind auf den ersten Blick echt schön und hochwertig, reinspitzeln konnte ich schonmal, dieses Wochenende war allerdings nochmal etwas mehr Trubel, sodass ich noch nicht wirklich reinlesen konnte. Das werde ich aber die nächsten Tage nachholen & von meinen ersten Eindrücken berichten.

    Bis dahin verabschiede ich mich mit einem fetzigen Muskelkater.
    Denn am Samstag hatte ich mir gedacht: Es ist super früh, 1,5h Training ist für Langweiler - wir hängen nochmal 2h hinten dran.
    Trainingsplanung & vernünftig sein? Kann ich :4_joy:

     

     

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  20. Bin gespannt, ob es nun im ersten Anlauf klappt.

     

    Zitat
    • Für die Vergabe der Punkte gelten folgende Richtwerte und Termine:
    1. Bestandene Modulprüfungen: Für bereits bestandende Module aus Vorsemestern werden 1,5 Punkte (15 ECTS-Module) bzw. 1 Punkt (10 ECTS-Module) vergeben. Da alle Studierenden M1 und M2 bestanden haben müssen, bevor Sie an M6b teilnehmen können, werden für diese Module keine Punkte vergeben.
    2. Angemeldete Modulprüfungen: Wer im unmittelbar vorausgehenden Semester an der Prüfung teilgenommen hat, erhält 1 Punkt (je 15 ECTS-Modul) bzw. 0,5 Punkte (je 10 ECTS-Modul).
    3. Versuchspersonenstunden: Wer bereits die 30 Versuchspersonenstunden vollständig absolviert hat, erhält zusätzlich 1 Punkt. Damit erbrachte Versuchspersonenstunden bei der Vergabe der Praktikumsplätze berücksichtigt werden können, müssen die vollständigen Unterlagen zu Ihren abgeleisteten Versuchspersonenstunden rechtzeitig eingegangen sein (für das Wintersemester gilt als Stichtag der 31.08., für das Sommersemester der 28.02.).
    4. Vollzeitstudierende erhalten zusätzlich einen Punkt.

     

  21. Diese zehn neuen Blogartikel mit Erfahrungsberichten von Fernstudierenden wurden im vergangenen Monat am häufigsten aufgerufen.

     

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  22. SebastianL
    Letzter Beitrag

    Die letzten Monate ist mal wieder einiges passiert. Meine Betreuung der Masterarbeit ist durch und ich bin gerade dabei mein erstes Paper zu schreiben, das in den nächsten Wochen fertig werden muss. Ansonsten habe ich 3 neue Betreuungen (2x Bachelor, 1xMaster) laufen und bin gerade dabei an der Wilhelm Büchner Hochschule als Dozent anzufangen, hauptsächlich um auch dort Abschlußarbeiten betreuen zu können, um meine Promotion voran zu bringen. Da werde ich aber auch Themen aus meiner Promotion vorgeben, bzw. Personen suchen.

     

    Gestern war auch wieder Doktorandenseminar und ich finde es immer wieder interessant zu sehen, wie weit meine Kollegen in den letzten 6 Monaten gekommen sind. Man kann sich da nicht wirklich vergleichen, weil jeder in einem anderen Stadium ist, aber es ist für mich immer ein Ansporn.

     

    Ansonsten hatte ich mich jetzt auf einen Job beworben innerhalb meiner "Firma", bzw. innerhalb des Konzerns und hatte eine Zusage bekommen. Nachdem ich dann meinem Chef mitgeteilt habe, das ich weg bin und sich das noch Wochen gezogen hat, wurde die Zusage zurückgenommen. Das Ärgerliche war, wie die zurückgezogen wurde, da wurde versucht mich als "Depp" hinzustellen, das ich das falsch verstanden hätte. Dumm nur, wenn ich alles per Mail verschrftliche und keiner drauf antwortet. :24_stuck_out_tongue:

     

    Egal, wäre schön gewesen, weil das schöne Synergien für meine Promotion gegeben hätte. Ansonsten werde ich die Berichterstattung von monatlich auf Quartal reduzieren. Man merkt auch an meiner Teilnahme an Foren oder in den Hilfegruppen, das ich meine Bemühungen sehr runtergeschraubt habe. Muss halt priorisieren bei der Menge der Arbeit.

  23. Liebe Mitstudenten und -studentinnen,

     

    letzten Freitag war es endlich soweit - ich habe (und musste) meine Bachelorthesis verschicken! Was war das für ein Geraffel, was war das für ein Geschreibe! Ich bin unendlich glücklich, dass ich das nun endlich nach vielen Monaten abgeschlossen habe. Jetzt habe ich natürlich total viel Bammel vor der Bewertung ... aber ist wahrscheinlich normal!

     

    Ich habe natürlich vorher nochmal ein Lektorat machen lassen (Kostenpunkt: ca. 300€), um nicht direkt mit Rechtschreibe-, Tippfehler oder total verkorkst formulierten Sätzen eine Punkte abgezogen zu bekommen. Es war zwar sehr teuer, ging aber sehr schnell (1 Tag später hatte ich die kommentierte Arbeit wieder) und hat sich wie ich finde auch gelohnt.

     

    Ich wollte euch ja noch etwas zu wissenschaftlichen Arbeiten allgemein schreiben:

    Mein guter Rat ist: Das erste, was man machen sollte, ist: Schafft euch haufenweise Literatur ran! Egal woher! Ebooks (die IUBH hat wohl mittlerweile eine Springer-Lizenz, meiner Thesis hats nix mehr genützt, die war schon fertig), "echte" Bücher aus einer Bibliothek, etc. Wenn man nur einen Absatz zitieren will, reicht zur Not auch Google Books!

    Hauptsache man hat mindestens mal ne Handvoll Quellen im Literaturverzeichnis. Denn eine wissenschaftliche Arbeit - gerade die Bachelorarbeit - besteht zum großten Teil daraus, zu einem Thema den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu erläutern. Und da ist es mit einem oder zwei Zitate meistens nicht getan!

    Ich bin meistens so vorgangen, dass ich mir zu einem Thema, z.B. die Definition von einem Projekt, mal so 3-5 verschiedene Quellen gesucht habe, durchgelesen und versucht, zusammenzufassen. D.h. gibt es Punkte, die viele Autoren gleich beschreiben? Oder einen Punkt, den nur ein einziger Autor beschreibt? Wo gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede. Man muss das nicht bewerten, welche Definition "richtig" oder "falsch" ist, oder "besser" oder "schlechter". Man stellt erstmal einfach nur dar, was die zeitgenössischen Autoren so zum Thema Projekt zu sagen haben.

     

    Rat Nr.2: Unterschätzt bloß nicht die Zeit! Ich habe gedacht, komm die 40 Seiten rockst du doch in ein paar Wochen weg! Das war leider komplett vorbei geschätzt. Ich habe offiziell angefangen zu schreiben Mitte Juli - okay ich musste die Gliederung zwischendurch nochmal umändern und ca. 20 Seiten ausgearbeiteten Text rausschmeißen - aber auch ohne hätte ich sicher schon mehrere Monate gebraucht. Das lag meist daran, dass auf der Arbeit sehr viel Stress war und ich oft nur am Wochenenende dazu gekommen bin, etwas zu recherchieren oder zu schreiben. Man sollte definitiv, wenn man neben dem Studium noch arbeitet, den Arbeitsstress mit einkalkulieren!

     

    Ansonsten: Man verliert echt Schnell die Lust, wenn man monatelang an einem und demselben Dokument herumschreibt. Plant auch mal ein paar Tage ein, um den Kopf freizukriegen. Sonst führt es schnell zu einer größeren Unlust-Pause, als einem lieb ist!

     

    Ich habe für meine Bachelorarbeit drei Gruppendiskussionen gemacht - das hat schon ne Menge Arbeit gemacht - alleine schon die Tonaufnahme zu transkripieren (d.h. abschreiben). Was tut man nicht alles für eine gute Note :)

     

    Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Auch wenn ihr vielleicht erst eure zweite oder dritte wissenschaftliche Ausarbeitung schreibt (wie ich auch), es ist zu schaffen! Glaubt an euch! Lasst euch Zeit, alles richtig zu formatieren und vor allem achtet auf die richtige Anmerkung auf Zitate! Ihr wisst schon, wörtliche Zitate immer in Hochkommas, sonst könnte ein böser Korrektor euch Plagiat vorwerfen! Eine schöne bunte Abbildung zwischendurch lockert den Text sehr schön auf und verbessert das Verständnis! Und geschadet hat´s bestimmt auch noch keinem :)

     

    In diesem Sinne,

     

    viel Erfolg an alle, die gerade schreiben oder die es noch vor sich haben! Ihr schafft das! :)

     

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  24. lilienthal
    Letzter Beitrag

    ... seit der Einführungsveranstaltung habe ich ja gar nichts mehr geschrieben. :35_thinking: Das ist natürlich suboptimal, aber ich war auch ziemlich ausgelastet. 

     

    In den vierzehntägigen Präsenzen wurde in jedem Fach des erstens Semesters 1,5 h Übungen veranstaltet - also, Aufgaben rechnen, kurz die Inhalte der Skripte angerissen, Fragen beantwortet, und dann ging es wieder nach Hause.

     

    Elektrotechnik lief ganz gut. Es war für jemanden, der keine berufliche Vorbildung hat, sicher richtig heftig und ich war bis zum letzten Tag vor der Prüfung mit rechnen und nochmal rechnen beschäftigt, aber ich habe bestanden. Nicht gerade glorreich, aber ich bin zufrieden.

     

    Informatik war super, das Fach mochte ich richtig gern. Meine Begeisterung wurde auch mit einer echt guten Note honoriert.

     

    Mathe habe ich vermutlich auch bestanden, aber die Note ist auch nach fast einem Monat noch nicht da. Ich wäre aber sehr irritiert, wenn es nicht mal für eine 4 gereicht hätte. 

     

    Mir hat es an der Hochschule gut gefallen, und für Leute, die sich mit den recht häufigen Präsenzen gut arrangieren können, ist es sicherlich das richtige. Die Dozenten sind ok und wollen einen auch gerne mitnehmen. Die Klausuren sind schon nicht einfach, aber fair, und es gibt vorher Klausurvorbereitung und Lerntips. Ich kann das Verbundstudium und auch den Studiengang wirklich empfehlen. 

     

    Die Fluktuation in meinem Kurs war ziemlich hoch, aber ich glaube, das ist normal auch in einem Präsenzstudiengang. 

     

    Es ist allerdings mit den angekündigten 8 Präsenzen im semester nicht getan. Dazu kommen noch zwei Samstage Praktikum und zwei Samstage Prüfungen mit jeweils zwei Klausuren, und es bringt wenig, wenn man sich entscheidet, beispielsweise nur zwei von den vier Fächern zu lernen, denn jedes Fach wird an jeder Präsenz gelehrt. 
    Die Unterrichtsmaterialien sind sehr inhomogen - einige Dozenten machen viel mit moodle und elearning, andere setzen auf den klassischen Lehrbrief und geben Übungsaufgaben aus. 

     

    Insgesamt war ich mit dem letzten halben Jahr sehr zufrieden. Viel gelernt, auch darüber, wie so ein MINT-Studium aussieht (ja, man sitzt in der Klausurvorbereitung tatsächlich fast die ganze Zeit mit dem Taschenrechner vor Karopapier und rechnet Aufgaben), darüber, wie lernen funktioniert, wenn man es eine Weile nicht gemacht hat (ja, das Gehirn setzt sich - langsam und knirschend - wieder in Bewegung), darüber, wie frustrierend Lernen für mich ist, wenn ich das Gefühl habe, es geht nicht voran (nein, ich habe nicht tobend mit Büchern um mich geschmissen - aber viel hat nicht gefehlt). 

     

    Trotzdem ich mit der Fachhochschule sehr zufrieden bin, werde ich zum Sommersemester wechseln - so mich die ausgewählte Hochschule denn aufnimmt.

     

    Begründung: 

    Ich habe wirklich den ganzen Dezember und Januar fast nur gelernt und auch schon vorher war der Stoff der vier Fächer richtig viel. In so einem verregnetem Winter wie diesem - kein Thema, man kann ja eh nicht raus. Im Sommer aber weniger attraktiv. Ich könnte natürlich weniger Fächer belegen, aber, siehe oben, es würde mir von den Präsenzen nicht viel bringen und für zwei Fächer extra 200 km hin und zurück fahren, lohnt sich vielleicht nicht. Zu den Präsenzen kommen noch Praktika - bei den zwei anvisierten Terminen kann ich vermutlich nicht und das heißt, ich könnte die Klausuren der Fächer im nächsten Wintersemester nicht schreiben. Und last but not least: Ich wünsche mir mehr Austausch. Ich hab total Bock auf wöchentliche Online-Präsenzen, auf moodle, auf Foren, auf Newsgroups. Für mich ist das ja ein Hobbystudium, was ich aus Interesse belege und nicht um in kürzester Zeit einen Bachelor zu haben. 

     

    Deshalb bin ich über oncampus gestolpert und habe festgestellt, dass der Studiengang regenerative Energien im wesentlichen ähnlich klingende Fächer mit ähnlichen Inhalten bietet. Ist zwar etwas teurer, aber dann bestimmt eben mein Geldbeutel, wie viele Kurse ich mache. Aber mir ist es lieber, ich mache zwei Kurse richtig als vier unter Stress. 

     

    Jetzt bibbere ich, ob die Hochschule mich aufnimmt. Wenn nicht, gibts noch ein weiteres Semester Verbundstudium. Aber nicht mehr vier Fächer. 

     

    Fazit: Richtiges Studienfach - voll interessant. Coole Ausbeute - immerhin drei Klausuren bestanden und in vier Fächern eine Menge gelernt. In Bezug auf Weiterbildung weiß ich jetzt, was ich will - ich bin eher der Typ "Austausch und online - sind die anderen auch so doof wie ich?" als der Typ "stilles Kämmerlein - allein mit Studienbrief und Ohrenstöpseln!" :)

     

    PS: ich hoffe, dass ich nach einem Wechsel und/oder weniger Lernstoff den Blog ein bisschen pfleglicher pflege. 

     

     

     

     



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