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Blogs mit Erfahrungsberichten zum Fernstudium

Kämpfen und Hoffen

Soeben habe ich die Soziologie Klausur geschrieben. Wie auch immer es ausgeht, ich habe mich wirklich in das Thema gekämpft.   Ich habe die Studienbriefe immer wieder gelesen, Karteikarten erstellt und jedes Mal wieder überraschenderweise etwas mehr verstanden.   Und ich muss zugeben, dass die Soziologie es doch noch geschafft hat, mich zu fesseln. Erst habe ich, um mich selbst etwas aufzulockern, überall (platte) Wortwitze eingebaut, z.B „Leidgedanken der Soziologie“, „Leere der Soziologie“. Schließlich ist Soziologie irgendwie Denkporno, 😉😉😉 dann darf das Thema auch mal witzig sein. Und plötzlich sind mir im Alltag dauernd Sachen aufgefallen, über die sich diverse Soziologen sehr abstrakt Gedanken gemacht haben.    Die Klausur war ganz schön knackig, aber was auch immer dabei heraus kommt, es hat sich doch sehr gelohnt, am Ball zu bleiben. Jedes Thema wird mit ein bisschen Hartnäckigkeit zugänglich.   Nun bin ich auf der Rückfahrt und freue mich wie Bolle, dass ich Zeit habe für ein kleines Treffen mit meinem alten Freund Professor Robert Langdon. 😉   Euch allen ein schönes Wochenende!  

Silberpfeil

Silberpfeil

Live Blog vom 10. APOLLON Symposium am 16.11.2018

(Quelle Coverbild: https://www.apollon-hochschule.de/10-apollon-symposium-der-gesundheitswirtschaft/) So, auf geht's nach Bremen zum 10. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft findet in Bremen unter dem Titel: Psychische Gesundheit wirksam stärken – aber wie? Von dem ich heute im Laufe des Tages hier im Blog Live berichten werde.   Um 05:14 ging es los. Ich durfte das neuste Modell in der Serie der deutschen Bahn testen. Unter größter Geheimhaltung entwickelt, hat er ausgiebige Praxistests durchlaufen. Sogar den Stresstest hat er mit Bravour bestanden. Was ein Erlebnis. Beinfreiheit, vollfunktionale Klimaanlage, Frischluft-venti-Airsystem, freier Blick zum Himmel, absolut emmissionslos - was ein Zug sag ich euch! Den musste ich erst mal schnell fotografieren:     So nach Ausfall und 30 Minuten Verspätung,  weil Speisewagen neuerdings in Düsseldorf gefragt werden, ob sie arbeiten wollen, bin ich dann doch schon seit 7:30 Uhr von Essen auf dem Weg nach Bremen.     Programm:   Grußwort - Frau Prof. Pundt "Psychische Erkrankungen sind mit Stigmatisierung und Diskriminierung verbunden." Zudem ist die Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht ausreichend und führt oftmals innerhalb weniger Monaten zu Re-Hospitalisietungen.   Grußwort Stephanie Dehne, Bremische Bürgschaft   "Es ist spannend, dass gerade das Thema Depression oft in schwarz/weiß dargestellt wird."

"Psychische Gesundheit ist etwas, das mit viel Bewegung und Aufwühlen zu tun hat, aber eben nicht nur schwarz/weiß."

"Stress ist nicht nur negstiv, er kamn durchaus auch positiv sein. So können auch Ängste positiv sein, wenn Sie uns schützen. Aber natürlich kann das alles auch ein Krankheitsbild sein."

"Man kann mit psychischen Krankheit leben, genau, wie mit einem kaputten Knie."

"Lassen Sie uns kurz nach Afrika fliegen". Die WHO (2008) schätzt, in strukturschwachen Ländern wird  einem großen Teil der psychisch kranken Menschen nicht geholfen. Einheimische glauben oft nicht, dass psychische Erkrankungen medizinisch oder therapeutisch behandelt werden können, auf Madagaskar gibt es für 22 Mio  Menschen 13 Psychiater und auch die Entwicklungshilfe fokussiert oft nicht die psychische Gesundheit.

Psychische Gesundheit wird als Lebensfreude definiert. Wichtig ist ein ganzheitlicher Blick.

"Oft sind die eigenen Anforderungen höher, als die, die andere an einen stellen." Daher ist eine achtsame Haltung gegenüber sich selbst wichtig. Gesundheit darf nicht immer als individuelle Leistung betrachtet werden, Umfeld und Verhältnisse wirken sich af uns aus.   Impulsreferat I -  Zur psychischen Gesundheit der Bevölkerung on Deutschland: Ergebnisse aus dem Gesundheitsmonitoring des RKI (Hr. Dr. Hapke) - Fotos sind leider nicht möglich da unveröffentlicht.   "Psychische Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von psychischen Erkrankungen, sie geht uns alle an."   "Wir tun uns schwer von psychischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen zu sprechen, es sind eher Auffälligkeiten.   "Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen können ein Ausdruck von Entwicklungsprozessen sein"   Psychische Auffälligkeiten im Alter von 9 bis 17 Jahren bei Jungen sind signifikant rückläufig, nicht aber bei den Mädchen. Es stellt sich die frage ob die ergriffen Maßnahmen hinreichend gendersensibel sind. Positiv ist dass es eine Verdopplung der teilnehmenden Kinder- und Jugendpsychiatern in der Versorgung von 544 im Jahr 2010 auf >1000 2017 gegeben   Psychische Störungen  bei Frauen hat auch mit den Anforderungen an die Frauen und an sich selbst zu tun   Es ist nicht verständlich, dass im Alter 65-69 so häufig eine Depression diagnostiziert wird, obwohl nach den Kriterien keine Depression vorliegt. Vor allem Alterseinsamkeit wird medikalisiert.

Ausgewählte Ergebnisse zu chronischem Stress

Wenn Personen dauerhaft manifest überfordert sind erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eine psychische Störung zu bekommen um den Faktor 10.   Es gibt auch einen sozialen Aspekt der Diagnose Burnout. Mit steigendem Sozialstatus steigt die Prävelenz sowohl bei Männern und Frauen, obwohl eigentlich Menschen mit niedrigem Sozialstatus unter überdurchschnittlichem Stress. In dieser Gruppe taucht dafür Depression mit hoher Prävalenz auf. Daher lässt sich vermuten, dass es eine Sozialschichtsprävalenz gibt.   "Soziale Unterstützung erhöht die kognitive Leistungsfähigkeit."

polli_on_the_go

polli_on_the_go

 

Mal kurz Melden :)

Bin ein wenig eingespannt aktuell   Die Hausarbeit ist immer noch nicht ganz fertig, aber eine erste Auswertung der Umfrage ist gemacht... Ich hoffe mal das ich das im Laufe der nächsten Woche erledigt bekomme, um dann das ganze in Korrektur geben zu können. (Die jenigen die an der Auswertung interessiert waren, ich schick sie euch dieses WE)   Pädagogik habe ich bis auf ein Kapitel endlich durch. Für das letzte Kapitel habe ich den Online Test aber auch schon gemacht, da ich das meiste daraus schon mal hatte. Hab den Test bestanden, somit habe ich die Prüfungszulassung. Werd das Kapitel aber trotzdem noch durchgehen, ehe ich Brainyoo fütter zum lernen. Das Script geht mir nicht gut von der Hand, auch wenn mir ein Großteil der Inhalte schon bekannt ist. Es ist einfach blöd geschrieben.    Meine Planung ist entsprechend wie folgt: Nächste Woche HA fertig machen und in Korrektur geben, so dass ich spätestens zum 30.11. abgeben kann. Die Pädogogik Klausur setze ich frühester Termin auf den 5.12. spätester 12.12. eigentlich sollte es mit dem 5.12. klappen.   Zum 15.12. fängt mein zweites Semester an, ich schließe dann das erste mit 45 ECTS ab, also 15 Punkte mehr als in Vollzeit vorgesehen. Ich denk mal da kann ich zufrieden sein. Ich muss schauen ob ich das Tempo mit dem Job halten kann, aber aktuell sehe ich da keine Probleme diesbezüglich.   

Ahanit

Ahanit

Die Zeit rennt...

Hey,   so, nun ist sie endlich da: Die aufkommende Panik. Soll ich mich jetzt freuen? ^^   Am 01.12. steht die nächste Klausur in Berlin an.  Die Arbeit nimmt mich seit einem Monat ziemlich in Anspruch, weswegen ich mich nach den typischen 10 Stunden auf der Arbeit meist nur noch völlig fertig auf die Couch schmeiße.    Ich hatte mir mehrere verlängerte Wochenenden genommen (immer freitags frei gemacht), jedoch war der Lernerfolg ziemlich... beschwerlich. Zuerst hatte ich mich nur von der Arbeit erholt, dann hatte ich kaum Lust. Die Arbeit macht Spaß, aber es ist halt so viiiiiiel zu tun. Da fühle ich ich so wie auf dem Bild. Nun das nächste Ding: In der Woche vom 26.11. - 30.11. will mich der Chef auf Dienstreise schicken. Einerseits freue ich mich echt über das Vertrauen in mich, aber andererseits.... direkt am folgenden Samstag schreib ich die Klausur... Das wird haarig. Hoffentlich schaff ich's immer abends im Hotel zu lernen. Ich kenn ja einen Jemand, der das auch so gemacht hat :)   Von den 2 möglichen, freiwilligen Einsendeaufgaben, habe ich eine mal probehalbe abgeschickt. Wurde eine 1,3. Eigentlich kann man sich ja drüber freuen... aber irgendwie kann ich mich nicht drüber freu'n.    Im aktuellen Newsletter der WBH habe ich von einem neuen Versprechen für 2019 erfahren:  Sie wollen für alle Klausuren (Online-) Repetitorien anbieten. Also... erstens bin ich skeptisch und zweitens glaub ich nicht so dran, dass dann wirklich alle Reps auch stattfinden werden.  Ich habe leider kein Rep. Weder hier in Berlin, noch für Pfungstadt. Doof is.    Na mal schauen. Noch 1,5 Wochen 😓

MichiBER

MichiBER

 

Erste Klausur nach Blogstart erledigt - weiter geht's in 10 Tagen

So kurzes Update zum aktuellen Stand. Dienstag war die Klausur in Makroökonomie angesetzt, diese habe ich als Onlineklausur geplant. Da der bisherige Proctordienstleister aufgekauft wurde, war dies die erste Klausur mit dem neuen Dienstleister. Habe mir vorab die beiden Tutorialvideos, die von der IUBH bereitgestellt werden, angesehen. Ziemlich aufwendig das ganze! Bin sogar an Dienstag extra losgestiefelt in der Mittagspause, um mir eine Webcam zu kaufen. Das Handy dafür zu nutzen erschien mir zu kritisch, zumal hier auch kein Support durch den Dienstleister angeboten wird.  Dienstagabend war gekommen und ich habe meinen Laptop hochgefahren und alles vorbereitet. Danach wie beschrieben zur Klausur angemeldet, ein Termin zur nächsten vollen Stunde war auch noch verfügbar. Dann kam allerdings die Überraschung: auf der Seite "start exam" habe ich meine gebuchte Klausur nicht gesehen, nur den Hinweis ich solle doch bitte eine Klausur buchen. Zurück zur seite "schedule exam", hier bekam ich die Meldung, dass ich bereits eine Klausur gebucht habe. Ich dachte mir nur, klasse, funktioniert ja wunderbar. Ich habe mich zunächst an den Chatsupport gewandt, da dies offensichtlich ein Fehler des Proctordienstleisters war. Nach kurzem hin und her bekam ich die Antwort, dass ich mich in sämtlichen Buchungsangelegenheiten an die IUBH wenden soll und der Proctorsupport mir nicht weiterhelfen kann. Habe dann den ein oder anderen Screenshot gemacht und an die IUBH geschickt. Die Antwort kam bereits am nächsten Tag. Es habe sich wohl um einen Fehler gehandelt, der nun behoben ist. Also habe ich Mittwochabend das Prozedere wiederholt und siehe da, es hat funktioniert. Der Proctor, den ich hatte, war sehr penibel und hat mir sämtliche Richtlinien und Regeln vorgelesen, deren Verständnis ich jedes mal einzeln bestätigen musste (apropos Verständnis: habe den guten Mann kaum verstanden, hat total ins Mikro genuschelt und hatte einen typisch indischen Akzent - war auf jeden Fall nicht einfach  ). Die Klausur an sich war ok, 1,5 Stunden Bearbeitungszeiten waren vorgegeben, nach gut 40 minuten war ich eigentlich schon durch. Habe nochmal alle Antworten geprüft und nach 50 Minuten abgegeben. Ich hoffe, dass es eine halbwegs akzeptable Note (2,X) wird.   Wie gehts nun weiter? Für Sonntag, den 25.11, habe ich nun die Klausur in Wirtschaftsethik geplant. Diese Klausur werde ich wieder online ablegen. Danach habe ich 13 Tage bis zur nächsten Klausur in Investition. Die werde ich definitiv als Präsenzprüfung ablegen, da dort auch einige mathematischen Berechnung anstehen und ich mit meinem Taschenrechner wesentlich besser zurecht komme, als mit der Onlinevariante. Vorhin habe ich kurz die Skripte überflogen und war ein wenig überrascht, da die Skripte ungewöhnlich umfangreich sind (170 Seiten + 180 Seiten). Werd ich schon hinbekommen. Morgen früh gehts dann los mit der Vorbereitung, zunächst Wirtschaftethikskript lesen.

D-S

D-S

 

BWL-Klausur verhauen?

Hallo liebe Leser,   am Samstag war es soweit: Meine allererste Klausur im Studium!   Die Reise ging morgens um 4:33 Uhr (!) mit der Bahn los Richtung Frankfurt, um pünktlich für die um 9 Uhr startende Klausur da zu sein. Ich war bereits eine Stunde früher im Prüfungszentrum, aber das war okay. Endlich lerne ich mal noch ein paar Leutchen aus meinem Studiengang kennen!   Es war eine gemischte Gruppe, wir waren insgesamt ca. 15 Prüflinge aus verschiedenen Studiengängen.   Die Prüfung lief nicht so toll. Ich hab zwar zu jeder Frage was geschrieben und bin auch mit der Zeit hingekommen, kann aber absolut nicht einschätzen, ob es gereicht haben könnte und hatte eher ein schlechtes Gefühl.   Dementsprechend war der Samstag damit für mich gelaufen und meine Stimmung im Keller, was für meine Depressionen gar nicht gut war. Aber am Sonntag ging es dann zum Glück wieder einigermaßen.   Ich habe am Samstag in meiner hellen Panik, womöglich durch die Prüfung gerasselt zu sein, eine Mail an den Studienservice geschrieben und meine Situation erklärt. Denn eigentlich müsste ich die Klausur bis 1.1.19 erfolgreich geschrieben haben, um zum Studium zugelassen zu werden. Und gestern kam dann endlich die Antwort und Entwarnung! Falls ich die Klausur nicht bestanden haben sollte, darf ich ausnahmsweise im Januar nochmal schreiben. Uff...   Ich habe ja eigentlich keine komplett schlechtes Verhältnis zu BWL. Aber dieses Auswendiglernen für die Klausur liegt mir absolut nicht.   Beim Gespräch mit meinen mitleidenden Prüfungsteilnehmern am Samstag sind mir zwei Dinge negativ aufgefallen: 1. Manche Studienhefte sind scheinbar voller Fehler, die wohl auch nicht seitens der APOLLON korrigiert werden (warum auch immer). Diese Aussage habe ich jetzt schon öfters von Mitstudenten gehört und stößt mir sehr bitter auf. Wer will schon falsche Dinge im Studium lernen?! 2. Ich vermisse den persönlichen Kontakt. Ich würde mich gerne ab und an persönlich über den Lernstoff mit meinen Kommilitonen austauschen und das ein oder andere vielleicht auch erklärt bekommen. Kurzum: Ich würde mir mehr Präsenzphasen wünschen.   Diese beiden Dinge schwirren mir nun im Kopf herum und lassen mich zweifeln, ob die APOLLON wohl die richtige Wahl war...   Nunja, morgen geht es erstmal nach Bremen und am Freitag dann zum APOLLON Symposium. Ich freue mich schon sehr darauf und bin gespannt, was mich dort erwartet.   Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Moondance

Moondance

Heiter geht es weiter!

In der letzten Zeit hat sich viel getan und meine "Startschwierigkeiten" und die anfängliche Überforderung sind auch weniger geworden.  Ich finde es ganz praktisch in meinen alten Beiträgen die Entwicklung bezüglich des Fernstudiums nochmal nachvollziehen zu können. Man selber verdrängt ja sehr schnell das Ein oder Anderen, aber gerade so emotionsgeladene Beiträge wie der letzte sind im Nachhinein ganz gut um sich nochmal ins Gedächtnis zu rufen, was für Phasen man so durchlebt hat. Vielen Dank auch für die Tipps unterm letzten Post, da waren wirklich sehr hilfreiche Sachen für mich dabei :)    Ich habe nun bereits 2 Klausuren geschrieben, beide online und das hat alles gut funktioniert (BWL Vertiefung und Dienstleistungsmanagement). 
Klar ist es schwierig die Proctoren zu verstehen, obwohl es da auch Unterschiede gibt, aber trotzdem bin ich unglaublich dankbar für die Möglichkeit eine Klausur einfach von Zuhause aus zu schreiben! Ich kann nur jedem empfehlen, der sich auf eine online Klausur technisch vorbereiten möchte, mal auf Youtube zu schauen. Da gibt es vom Anbieter der IUBH ein Video wo der ganze Prozessablauf detailliert durchgespielt wird, mir hat es vor meiner ersten Klausur geholfen :)  Ungewohnt ist es jedoch, dass man während der Online Klausur keine Rechtschreibkorrektur hat, das macht mich wirklich wahnsinnig. Ich tippe einfach viel zu schnell und ungenau, sodass ständig einfach sinnlose Buchstabendreher oder ähnliches entstehen. Bei der letzten Klausur hatte ich leider auch keine Zeit mehr diese am Ende auszubessern, ich frage mich, was die Dozenten für ein Bild von einem bekommen, das war mir schon fast peinlich. Wer weiß, was ich da alles zusammengeschrieben habe in der Eile.     Mittlerweile habe ich auch wieder in den "Lernflow" gefunden und eine Strategie für mich entwickelt die Inhalte zu erschließen.  Es gelingt mir nun auch besser im Alltag eine Balance zwischen Studium und Arbeit zu finden, obwohl mein Privatleben dabei irgendwie noch viel zu kurz kommt. Es ist also noch ganz viel Luft nach oben, aber jetzt gerade fühle ich mich immerhin nicht mehr so schrecklich überfordert wie am Anfang.  Meine Lernstrategie scheint zu funktionieren, beide Klausuren waren eine 1,0 und zeitlich verbessere ich mich auch langsam und nähere mich dem Ziel 1 Modul in einem Monat abzuschließen an.  Allerdings drücke ich mich gerade vor den zwei Hausarbeiten, da habe ich so gar keinen Ansatzpunkt... Eigentlich habe ich mir vorgenommen, mich um Weihnachten rum damit zu beschäftigen, aber irgendwie kann man ja immer andere Module vorziehen ;)    Zur Zeit befasse ich mich nun mit Statistik, ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es läuft ganz gut. Die Inhalte habe ich eigentlich größtenteils alle schon gemacht und daher kann ich auf mein Vorwissen ganz gut zurück greifen. Außerdem macht mir Mathe einfach Spaß.    Damit war's das für heute, auf bald!           

Tsamda

Tsamda

 

Blogs mit Erfahrungsberichten zur Hochschule Macromedia

Die Fernstudienprogramme der Macromedia Hochschule starten erst im Laufe des Jahres 2019. Aber schon jetzt gibt es einen ersten Blog, in dem Phililipp Höllermann, einer Geschäftsführer der für die Fernstudiengänge verantwortlichen Macromedia Online GmbH, über die Entstehung des Fernstudiums berichtet: Fragen und Antworten, News und Diskussionen im Forum zur Hochschule Macromedia.

Markus Jung

Markus Jung

Erste Prüfung geschafft

Hallo Zusammen,   wie im letzten Blogbeitrag beschrieben, habe ich mich für die Prüfung am letzten Samstag angemeldet. Schon am Freitag war ich ziemlich nervös und natürlich gespannt, was mich erwarten wird. 🤯
Das Prüfungszentrum in Berlin ist im Standort vom Dualen Studium der IUBH integriert, somt war es gut ausgeschildert und zu finden. Direkt an der Eingangstür hing ein Schild mit der Information zum Prüfungsraum. Da ich ungefähr 45 Minuten vor Prüfungsbeginn da war, durfte ich leider noch nicht in den Raum. Das war aber kein Problem, da uns ein Vorlesungsraum zur Überbrückung angeboten wurde. 15 Minuten später bin ich aus dem Vorlesungsraum raus gegangen und mich erwartete eine ewig lange Schlange. Jeder Student musste sich vor dem Eintritt in den Prüfungsraum ausweisen und in einer Liste unterschreiben. Danach konnte man seinen Platz anhand der schon ausgelegten Prüfungen finden. Sehr angenehm empfand ich die Platzierung nach der Länger der Klausurzeit. Ganz vorne saßen Studenten, die nur 45 Minuten schreiben durften. Ich saß im hinteren Bereich, da ich ja eine Klausur mit 180 Minuten schreiben musste.   Meiner Meinung nach war die Klausur zu Advanced Leadership fair gestellt und gut zu bewältigen. Ich bin sehr gespannt wie lange ich auf die Note warte muss .. Vom Zeitaufwand haben sich die Zahlen aus dem letzten Blogbeitrag ungefähr verdoppelt. Auch beim Lernen habe ich durchschnittlich eine Stunde pro Lektion gebraucht. Beim zweiten Skript hätte ich jedoch gerne mehr Zeit investiert .. aber der Prüfungstermin stand ja fest ..😎 Insgesamt habe ich für Advanced Leadership I und II also ungefähr 42 Stunden benötigt. Dabei haben sich aber viele Inhalte aus meinem Bachelorstudium wiederholt, die ich nicht neu verstehen und lernen musste. Wenn jemand also noch nie etwas von Führungstheorien gehört hat, wird die Bearbeitung deutlich länger dauern.   Jetzt werde ich mir erstmal eine kurze Pause gönnen und danach frisch mit Eventmanagement starten.   Bis dahin, Annie.    

annisme

annisme

 

Kann ich mit meiner Behinderung studieren?

Liebe Community,   heute habe ich es endlich gewagt, heute habe ich den fetten Briefumschlag, der schon ewig auf meinem Schreibtisch liegt, abgesendet und mich so für ein Fernstudium an der Apollon Fernhochschule angemeldet. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich diesen Schritt wagte. Die Angst zu Versagen ist groß, denn meine Gegebenheiten sind kompliziert 😖   Kurz zu mir: Ich erlitt eine Gehirnblutung in jungen Jahren und musste mich erstmal wieder zurück ins Leben kämpfen. Mittlerweile bin ich fitter und habe auch einen Test bei der Arbeitsagentur absolviert, bei dem mir gesagt worden ist, dass ich auf dem Stand eines Abiturienten wäre. Dies hat meinem Ego das nötige Selbstbewusstsein gegeben um dann jetzt doch ein Fernstudium zu beginnen.   Ich habe hier sehr viele Erfahrungsberichte gelesen und bin jedem dafür sehr dankbar! Daher ist es nur selbstverständlich, dass auch ich meine Erfahrungen mit euch teilen möchte. Zum Thema Behinderung habe ich auch schon Kontakt mit der Hochschule aufgenommen. Der Service ist klasse! Es wird auf alle Fragen eingegangen und Geduldig sind sie auch noch, denn ich habe immer wieder Fragen nach mehreren Wochen gestellt. Bei einer anderen Fernhochschule habe ich dieses Engagement leider nicht gesehen. Als Mensch mit Behinderung kriegt man bei der Apollon eine kleine Vergünstigung auf die Kosten des Studiums.   Nun heißt es warten, bis das Paket kommt und ich den Probemonat beginnen kann. Ich hoffe ihr werdet mich auf meiner Reise begleiten und ich kann euch einen Einblick geben! Bis zum nächsten Mal =)

mtsl

mtsl

 

Die ersten Vorlesungen liegen hinter mir...

So,   eigentlich wollte ich gar nicht wieder so schnell einen Eintrag erstellen, aber egal.   Mittlerweile hatte ich zwei Ganztagsveranstaltungen und junge, die schlauchen schon ganz schön, wenn man das nicht mehr gewohnt ist. Die Konzentrationsfähigkeit hat ab 14 Uhr schon arg abgenommen und leider wurde es mit den Pausen auch nicht so genau genommen...   Was mein Lernpensum angeht, muss ich gestehen, ist mein Zeitplan im Nachhinein komplett für die Poperze gewesen. ich dachte, im Fernstudium mach ich alles anders. Vorbildlich meinen Zeitplan im Excel erstellt, und jeden Tag so eine Stunde eingeplant... Was soll ich sagen, ich habe mich komplett verkalkuliert. Ich denke, mein Fehler ist bzw. war, dass ich noch recht neu in meinem aktuellen Job bin und den Zeitaufwand gerade zur Jahreswechselzeit vollkommen außer Acht gelassen. Wohlgemerkt, ich arbeite in der Buchhaltung, bin allerdings neu in dem Bereich und der Job dient erstmal nur zur Finanzierung. Abends war ich nach einem 12 Stundentag kaum in der Lage zu lernen.   Ich habe mir an den Wochenenden angefangen, Zusammenfassungen zu schreiben. Das hat mir in meinem ersten Studium sehr gut geholfen und entspannt mich seltsamerweise ziemlich...    Ich warte jetzt erstmal das erste Semester ab, wie ich das so mit dem Lernen hinbekommen werde. Davon mach ich dann abhängig, ob ich nicht doch lieber meine Stundenanzahl auf Arbeit runterschraube. Jetzt habe ich erstmal bis 22.12. Zeit alles aufzuarbeiten, bis die nächste Vorlesung ansteht.   So das wars erstmal. Over and out. 

Mewchen

Mewchen

 

Bachelorarbeit

Alle Prüfungsleistungen bestanden!! 😀Meine zulassung zur Bachelorarbeit erhalten,auf in die Schlussphase des Studiums. Ich kann es nicht glauben, das ich jetzt auch so weit bin und meine Abschlussarbeit verfasse und dann mein Studium im März 2019 abschließen kann.Vor 3 Jahren das Studium begonnen und bin jetzt auch in der Schlussphase. Leider hatte ich einen kleinen Einbruch im Lernen.😛 Konnte nicht in der Regelstudienzeit mein Studium beenden,brauchte jetzt 6 Monate länger. Egal habe nach der kleinen Schaffenspause wieder Spass am Lernen bekommen.   Grüsse aus den Bergen ohne Schnee aber mit warmen Themperaturen.

mantra

mantra

 

In 6 Monaten 3 Semester – hier mein Schlachtplan

Wie im letzten Beitrag angekündigt, möchte ich heute ein bisschen ausführlicher über meine Vorgehensweise berichten. Ich bin zwar nun schon seit zwei Jahren immatrikuliert, habe jedoch rückblickend betrachtet eigentlich nur die Hälfte der Zeit für das Studium aufgewandt. Nachdem ich im November 2016 begonnen habe, habe ich erstmal ein halbes Jahr nichts gemacht :D Zum einen hatte ich großen Respekt vor dem Studium, zum anderen sagt man sich auch ständig, dass man noch genügend Zeit hat. Die relative freie und flexible Struktur der IUBH macht‘s einem hier nicht gerade einfach, denn man findet hier nicht wie an vielen anderen Hochschulen eine feste „Semesterstruktur“ vor. Das bedeutet, man ist sehr frei in der Ausgestaltung des Studiums. Es gibt vermutlich genügend Leute die monatelang nichts machen. Zu diesen gehör(t)e ich auch. Nachdem ich im Mai 2017 die erste Prüfung abgelegt hatte, bin ich kurzzeitig aufs Gas getreten  und habe in wenigen Wochen gleich mehrere Prüfungen absolviert und bis Juli kamen ca. 20 ECTS hinzu. Danach habe ich wohl dem guten Wetter geschuldet den Faden wieder etwas verloren und bis Oktober 2017 nichts gemacht. Es folgte dann im Herbst 2017 wieder ein Arbeitsschub für zwei Monate und im Frühjahr 2018 der dritte Schub. Ich war also effektiv in den zwei Jahren Studium ca. 10-11 Monate wirklich aktiv; die Zeiträume dazwischen waren „Pausen“ mit absolut keinem Aufwand fürs Studium. Da ich nun seit einigen Monaten an meinem neuen Arbeitsplatz angekommen bin und sich die Routine mittlerweile eingespielt hat und zudem noch die Last der Bankfachwirtprüfung – diese habe ich Anfang Oktober absolviert – von meinen Schultern gefallen ist, gilt jetzt der absolute Fokus dem Studium. Ich möchte nun die nächsten Monate nutzen, um ordentlich voranzukommen, da bei meinem Arbeitgeber nächstes Jahr ein riesen Umstrukturierungsprogramm ansteht, bei dem meine Stelle definitiv wegfallen wird. Somit möchte ich vor der Zuordnung einer neuen Stelle meine Chancen auf eine gute Stelle erhöhen, was natürlich mit dem Bankfachwirt und dem Bachelor wesentlich einfacher fällt.   Zurück zum eigentlich Thema: Wie soll ich drei Semester in sechs Monaten unterbringen? Ich habe die letzten zwei Jahre Review passieren lassen und habe drei gute Gründe identifiziert, die das Vorhaben möglich machen: Die IUBH bietet Onlineprüfungen an: Tolle Geschichte! Man hat die Möglichkeit jederzeit und ohne Voranmeldung die Prüfung zu absolvieren. Da es keine feste Vorgaben zum Zeitpunkt gibt, könnte man beispielsweise auch jeden Tag ein Prüfung schreiben. Mittlerweile ist es in den meisten Module möglich, in einigen wiederum ist eine Präsenzprüfung nötig. Da die Präsenzprüfungen einmal monatlich stattfinden, habe ich es meist so gehandhabt, dass ich zwischen den Präsenzterminen 1-2 Prüfungen online abgelegt habe. So habe ich in Spitzenzeiten in vier Wochen drei Prüfungen abgelegt.   Ich habe meine Lernstruktur gefunden: ich war lange am Experimentieren wann ich lerne (ja, gar nicht so einfach mit knapp 45-50 Stunden Wochenarbeitszeit und Frau und Kind zu Hause ). Ich habe etliche Varianten ausprobiert und bin nun bei dem für mich am besten geeignetsten System hängen geblieben. Ich habe es mir angewohnt frühs zu lernen (eigentlich ist meine Frau hieran Schuld, da Sie des Öfteren die mangelnde Zeit mit mir beklagt hat). Sprich an sechs Tagen die Woche jeweils 1-1.,5 Stunden. Zudem kommen noch zwei flexible Zeitslots á 1,5 Stunden pro Woche hinzu (meist einmal unter der Woche Abends und einmal am Wochenende tagsüber). Somit habe ich ein Wochenpensum von ca. 11 Stunden. Ich habe schnell gemerkt, dass das für mich gut passt und mir diese Routine einfach gut tut. Ich kann nur jedem dazu raten, sich feste Zeitvorgaben zu schaffen und diese auch einzuhalten – es wirkt Wunder. Außerdem habe ich somit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: frühs habe ich meine Ruhe und kann konzentriert arbeiten, da die Familie noch schläft und abends hat meine Frau mich für sich, klassische Win-Win-Situation J   Ich weiß, wie ich am besten lerne: Nachdem ich verschiedene Strategien ausprobiert habe, Zusammenfassungen schreiben, Mindmaps, Karteikarten, Vodcasts und Podcasts reinziehen etc., habe ich für mich ein sehr effizientes System gefunden, mit dem ich gut zurecht komme. Ich lese die Skripte meist 2-3 mal und schaue mir im Anschluss die Fragen und Antworten aus den Skripten und den Musterklausuren an. Bei sehr komplexen oder langweilen Themen schaue ich gelegentlich noch die passenden Vodcasts. Das war’s! Ich habe festgestellt, dass die Erstellung von beispielsweise Zusammenfassungen und Mindmaps einfach zu viel Zeit kosten im Vergleich zu dem Nutzen den sie mir bringen, somit verzichte ich gänzlich drauf.     Mit der Kombination aus alledem bin ich guter Dinge, dass ich mein selbst gestecktes Ziel auch erreiche.   Meine für Sonntag geplante Klausur in Makroökonomie habe ich bedingt durch eine kurzfristig organisierte Wohnungsbesichtigung auf Dienstagabend verlegt. Mal sehen wie es laufen wird, Bericht gibt’s dann im Laufe der Woche.  

D-S

D-S

 

Na also! (SS 2018)

Das schlimmste an einem Studium? Das Warten auf die Prüfungsergebnisse! Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich da Präsenz- und Fernstudium mal gar nicht unterscheiden...   (Wobei die kurzen "Semesterferien" der Fernuni auch doof sind... zwischen letzter Prüfung und erstem Tag des Semesters lagen grandiose 6 Tage! :D )   Am Ende war dann klar: Ich hab endlich 3 Prüfungen geschrieben, bestanden und 30 Credits eingesammelt!! Das Ergebnis in den Steuergrundlagen hat mir ein Lob per E-Mail durch den Prof eingebracht, Rechnungslegung als Angst-Pflichtfach habe ich viel besser bestanden als gedacht und Jahresabschluss war eine befriedigende Leistung und im Vergleich ja bald schon schlecht. Sehr schön, so kann das weitergehen!   Im Wintersemester irgendwann hatte ich mich auch entschieden, dass ich das mit Mathe und Statistik wohl bleiben lasse und lieber die Pflichtfach-Möglichkeit Nummer 3 in Anspruch nehme - "Öffentliche Ausgaben". Allen Erfahrungsberichten nach ist die Pflichtfach-Wahl (2 aus 3) wohl eine Wahl zwischen Pest und Cholera...   Naja, zumindest war damit die Belegung für das Sommersemester geklärt: Öffentliche Ausgaben als Pflichtfach, und als Wahlpflichtfach die Steuervertiefung (weil es ja so gut lief in den Grundlagen) und noch International Trade. Bis zu den EAs ging soweit auch alles gut, da hatte ich von einigen Komilitonen auch ein wenig Hilfe. Dann habe ich aber bei Herannahen der Prüfungen gemerkt, dass das nichts wird mit drei Prüfungen dieses Mal. Dafür hatte ich einfach viel zu wenig Vorkenntnisse in VWL, um gleich zwei Fächer (Öffentliche Ausgaben und International Trade) anständig vorbereiten zu können.   Also habe ich mal wieder eine Prüfung abgemeldet, bin Mitte August ein paar Tage ohne Lernunterlagen in den Motorrad-Urlaub verschwunden und habe dann eine gefühlt viel zu kurze und schlechte Vorbereitung für die Steuervertiefung hingelegt. Die war immerhin gleich am dritten Tag des Prüfungszeitraums dran. Was war ich froh, als ich die Prüfung aufgeschlagen habe und bei Aufgabe 1 gleich wusste, was gefragt war und was ich machen muss! Nachdem sich das so durch die Prüfung gezogen hat, bin ich sehr optimistisch, dass das bestanden ist. Wie gut, das wird sich noch zeigen.   Tja... und dann hatte ich noch drei Wochen Zeit bis zu Öffentliche Ausgaben... Und nach dem ersten halben Nervenzusammenbruch habe ich sozusagen mein Leben auf Halde gelegt und genau diese drei Wochen nichts gemacht als Arbeiten und morgens, abends und am Wochenende zu lernen. Irgendwann wurden die Fragezeichen dann tatsächlich auch weniger, aber der Prüfungstag war viel zu schnell da. So viel Panik hatte ich bislang selten vor einer Prüfung - da es nur zwei Aufgaben aus zwei komplett unterschiedlichen Themenbereichen mit je 50 Punkten gibt und 50+ Punkte zum Bestehen nötig sind, hätte das so richtig schief gehen können... ABER... Murphy hat sich mal zurückgehalten und ich konnte beide Aufgaben lösen. Bestanden ists auf alle Fälle, und zusätzlich könnte das mit viel Glück auch noch eine gute Note geben... Wenn nur das Warten auf die Ergebnisse nicht wäre! :D   Ach ja, im Sommersemester hatte ich grandiose 4 Tage "Semesterferien" bis zum Start des Wintersemesters... :D

Knirin

Knirin

Aktuelles & "Last Unboxing"

Seid gegrüßt,   nun stehe ich kurz vor dem Umzug in mein neues Leben, neun Tage sind es noch, und doch möchte ich es nicht versäumen Euch auf den aktuellen Stand zu bringen. Dieses Mal jedoch in einer sehr abgespeckten Version. Rechtzeitig vor dem Umzug habe ich bei der WBH alle Studienhefte für das letzte Jahr angefordert. Und das hier ist der Inhalt:     Es beinhaltet alles, was ab Studienmonat 28 bis zum Ende des Studiums noch zu bearbeiten ist. Wie üblich habe ich Euch Informationen zu den Studienheften im Sammelbeitrag Studienmaterial aufgeschlüsselt zusammengestellt. Somit ist nun auch diese Auflistung vollständig.   Allerdings habe ich auf der Homepage der WBH bereits festgestellt, dass sich dieser Studiengang nun auch ein wenig gewandelt hat. Mehr Informationen dazu und ein nettes kleines Promo-Video findet Ihr auf der Homepage unter https://www.wb-fernstudium.de/kursseite/bachelor-studiengang-energiewirtschaft-und-management-bsc.html.     Erreichte Ziele: Das vierte Semester ist für mich nun auch endlich offiziell abgeschlossen. Die Noten für die Klausuren Energierecht und Wirtschaftsinformatik sind mittlerweile eingegangen und ich habe beide Fächer erfolgreich bestanden!    Auch die Repetitorien waren wieder einmal sehr gut. Bei Energierecht hatten wir das Vergnügen mit Frau Rechtsanwältin Katharina Höfer. Sie konnte die Inhalte gut vermitteln und hat vor allem ihr Augenmerk auf das Gesamtverständnis von Zusammenhängen gelegt. Denn auch sie musste einräumen, dass es bei den Entwicklungen im Energierecht schwer ist immer auf dem aktuellen Stand zu sein. [Kleine Anmerkung: Dies sieht man vor allem daran, dass man sich in einem Studienheft aus 2012 mit einer Version des Erneuerbaren-Energien-Gesetz beschäftigt, bei dem nahezu kein Paragraph mehr zur aktuellen Version passt!] Nicht zuletzt steht auch in den Studienheften immer, dass man einen Anwalt zu Rate ziehen soll. Diese Option hatten wir in der Klausur zwar leider nicht (  ), dafür war sie dennoch sehr fair und machbar gestellt.    Das Rep. für Wirtschaftsinformatik war eine besondere Herausforderung für Dr. Mathias Scheiblich, da einige von uns nach der Klausur etwas Zeit brauchten um in Schwung zu kommen. Er hat uns daher im Raum acht Aufgaben diktiert, dann sind wir ohne Studienmaterial nur mit Block und Stift nach draußen in die Sonne und hatten Zeit die Fragestellungen zu beantworten. Er hat sie dann geprüft und für die Antworten Punkte vergeben, sodass jeder schonmal abschätzen konnte wo noch Lücken sind. Danach sind wir wieder im Unterrichtsraum die einzelnen Fragen durchgegangen und er hat es super verstanden Zusammenhänge aufzuzeigen und das nötige Wissen auf einfache und verständliche Weise an uns zu vermitteln. Tatsächlich war dieses Vorgehen am nächsten Tag in der Klausur sehr hilfreich, da man so schnell entsprechende Zusammenhänge wieder vor Augen hatte.      Das war es auch schon wieder von mir. Habt einen schönen Sonntagabend und bis bald.   Euer Tobse

Tobse

Tobse

 

Boah, das Leben, so was Anstrengendes!

Puh, hier bin ich wieder!  Bin ich noch dieselbe?   Wie kann sich in wenigen Wochen so viel verändern?!    Ich habe meine Anerkennungen, ich habe das IPAD, ich hätte Unmengen an Literatur für meine Hausarbeit, und mir eine Frist bis Ende Oktober für diese gesetzt.   Und dann stirbt plötzlich mein Opa, und ich bin mitten drin im Organisieren, und Stark-Sein-Müssen, bei Traueranzeigen, Transportdiensten für meine gehbehinderte Oma zum Friedhof und zurück,  bei der Organisation einer Sängerin für die Trauerfeier, dem Gestalten, Ausdrucken und Falten der Liedtexte, der Kommunikation mit dem Bestatter, dem Pfarrer, usw. . Dann der Tag der Beerdigung und immer nur die Frage, ob alles so läuft, wie von mir erwartet wird. Eine scheiß Bürde und Rolle, in die ich mich wahrscheinlich selbst gedrängt habe, weil ich meine Familie entlasten wollte. Als ich am Abend der Beerdigung heim kam, war mir zu Weinen zumute, aber vor Erleichterung, dass der Tag und die Verantwortung vorbei waren.  Den Tod meines mir sehr nahe stehenden Opas habe ich bisher nicht so ganz begriffen. Das ist ganz komisch.   Dann war am 15.10. wieder mein Jobeinstieg nach einem Jahr Elternzeit. Aufgrund der desolaten Zustände durch meine Mitarbeiter in diesem Jahr erwartet mein Chef Wunder von mir und übersieht, dass ich nun mit einer wöchentlichen zehn Stunden geringeren Arbeitskraft zur Verfügung stehe.   Mein Sohn hatte jetzt seit 01.10. Eingewöhnung in der Krippe, was auch gut lief. Aber wie es so ist, war er dann gleich die letzte Woche komplett krank mit Durchfall, Erbrechen, Fieber, entzückender Quengellaune und Husten. Was zunächst nur als Zahnungsprobleme diagnostiziert wurde, hat sich dann gestern endlich als Drei-Tage-Fieber heraus gestellt (ich bin ein Freund von harten Fakten) - seine Brust zierte ein lustiger Ausschlag.   Achja, dann habe ich noch geschafft, mein im August endlich abbezahltes HTC-Handy zu zerstören, in dem ich es zum Aufladen ans Kabel hing, obwohl es mein Sohn ein paar Minuten vorher in den Händen hatte... und wohl im Mund. Kurzschluss durch Babysabber!  Der Handydoktor schaute nicht schlecht! Ich erwarte seinen Anruf, ob er was retten konnte. Irgendwie aber auch nicht, denn ich habe Angst vor der Hiobsbotschaft, dass alles gelöscht ist. Alle Fotos, alle Dateien, alle Nachrichten, alle Kontakte... . Und auf‘s Neue frage ich mich, wie wir modernen Menschen so dumm sein können, unser gesamtes Leben so einem scheiß Gerät zu widmen. Warum hat es so einen Einfluss auf mich und meine Laune?! Mein Mann hat dann sein altes Handy reaktiviert, und das macht jetzt auch Macken!   Vielleicht liegt es an meinem derzeitigen Karma!   Achja, einen Tag Arbeitsausfall wegen akutem Migräneanfall habe ich auch noch im Angebot. Mein Mann musste mich mittags im Büro abholen, zum Dank kübelte ich ihm dann ins Auto bzw. in den vorbereiteten Eimer.   Da ist der plötzliche Wunsch meiner Tochter nach einem Prinzessinnenbett mit Baldachin ja eher wieder was Schönes.    Boah, aber Leben ist echt mal anstrengend. Ach ja, theoretisch studiere ich ja noch. Das ist jetzt komplett liegen geblieben. Und ich habe mich in den letzten Wochen öfter gefragt, ob ich es nicht dran geben soll. Aber dann fiel mir der Spruch hier aus dem Forum ein „Mehr als Geld hat man nicht zu verlieren!“. Stimmt!   Also, neue Frist für die Hausarbeit, Weihnachten miteinplanen. Dann Persowesen lernen und Onlineprüfung im Januar oder Februar.   Und dann sehen wir mal weiter.   

Mezi

Mezi

1. Brief und Einsendeaufgabe

So, eine Woche im realen Fernstudentenleben ist vorbei. Die Arbeit war geprägt von - zu viel Arbeit. Dazu kreuz und quer in Deutschland unterwegs.  Lesen geht natürlich schon so zwischendrin. Der erste Studienbrief ist durch - und verstanden. Bis zur Fähigkeit, das in der Klausur zu reproduzieren wird aber noch dauern. Zeitgleich habe ich die Einsendeaufgabe zu dem Brief mitbearbeitet. Die Aufgaben waren nicht sonderlich knifflig, habe aber gesehen, dass die Fragestellungen in den  nächsten beiden Briefen schon anspruchsvoller werden. Ich gehe mal davon aus, dass man hier nur so reinkommen sollte ins wissenschaftliche Schreiben.    ..UND - ich bin endlich digital voll dabei. VPN funktioniert auf ALLEN meinen Endgeräten mit den unterschiedlichen Betriebssystemen. Fragt mich bloß keiner, warum und wie das jetzt funktioniert hat. Es ging jetzt einfach. Auch mit Chromebook.  Die Bibliothek ist klasse.. was haben es Studenten heute einfach an die Literatur zu kommen.. Sehr viele Bücher können in pdf sogar heruntergeladen werden. Also, ich bin begeistert.   Zur Bearbeitungen der Einsendeaufgaben ist es nicht zwingend vorgeschrieben, andere Literatur als die Studienbriefe zu nutzen. Das unterscheidet sich erheblich zu meinem Erststudium.    Das wissenschaftliche Schreiben macht mir ja Spaß. Auf das Klausurlernen habe ich dagegen gar keine Lust mehr. Es war ein erheblicher Faktor für die Auswahl des Studiums, dass es nur 2 Klausuren gibt.   Der Plan ist der. Ich werde die Klausur in 84 Tagen schreiben. Danach habe ich noch 2 Monate Zeit für die Einsendeaufgaben der anderen beiden Module. Das ist schon Arbeit, sollte aber machbar sein. Die meisten Studenten werden erst kurz vor Semesterende schreiben. Da hätte ich wirklich die Sorge, da ich irgendwie alle drei Module durch das ganze Semester mitziehen müsste. So kann ich sie nacheinander absolvieren. Thematisch sehr verwandt sind sie eh alle..    so long Michael          

mikefly

mikefly

Kann mal bitte jemand die Zeit anhalten!

JA heute ist der 10.11.
und ja eigentlich wäre heute mein Wunsch-Termin gewesen für die Klausur in Dienstleistungsmanagement 🙄
Aber Nein ich habe den Termin für mich nicht einhalten können.😒 Ärgert es mich? Ja Total 😩
Ich bin heute gerade mal mit Lektion 4 fertig geworden. Und es ist wirklich so schlimm wie alle sagen und die Texte sind furchtbar lang. Ich muss zugeben, meine Konzentration ging immer wieder flöten. Ich merkte selbst immer wieder wie ich lieber die weiße Wand vor mir anstarrte 😩
Ich versuchte mich immer und immer wieder darauf zu konzentrieren aber es wollte einfach nicht funktionieren. Ich weiß gar nicht wie oft ich einen Satz gelesen habe, bis er dann endlich in meinem Kopf einen Sinn ergab. Ich bin echt froh Lektion 4 jetzt endlich geschafft zu haben.
Aber was muss das muss.
Hier mal ein kleiner Ausschnitt wie man sich die Seiten im Kapitel 4 vorstellen kann🙄   Aber genug vom Gejammer.
Dieses Wochenende habe ich endlich einmal komplett frei von allem (Arbeit, Nebenjob oder sonstige Verpflichtungen), heißt ich kann mich voll und ganz auf mein Studium konzentrieren und es als Lernwochenende ansehen.
Ich will Kapitel 5 spätestens Morgen abschließen und mich die nächsten Wochen dann entscheiden ob ich mir bis zur nächsten Präsenzklausur, im Dezember Zeit gebe zu lernen oder vielleicht doch die Onlineklausur austeste (ich habe mittlerweile mit meinem Chef gesprochen er meinte ich dürfte nach Feierabend das Büro/ Internet nutzen um dort meine Klausuren zu schreiben), den wie schon mal erwähnt, ich wohn ziemlich ländlich🌲🌲🌲 Wenn ich dann endlich Lektion 5 abgeschlossen habe ☕möchte ich zeitgleich während ich Dienstleistungsmanagement lerne das Skript für wissenschaftliches Arbeiten beginnen zu lesen. Mein Urlaub für die Woche vom 26.11-30.11 wurde bereits genehmigt, um mich hier intensiv mit meiner Hausarbeit zu beschäftigen und hab mich darauf eingestellt, dass ich die meiste Zeit in der Bibliothek der Uni meiner Stadt verbringen werde.
Was gibt’s sonst noch so zu erzählen, ich nehme momentan an dem Motivationscoaching der IUBH teil. Jeden Dienstag haben wir da eine Skype-Veranstaltung (Letzten Dienstag war die 2. von 4). Bis jetzt fand ich es ganz interessant andere Mitstudenten kennen zulernen und zu hören das sie doch auch ähnliche, wenn nicht sogar gleiche Probleme mit Motivation und Co. haben.
Der Coach meinte wir sollen unsere Ziele genauer definieren um die Motivation aufrecht zu erhalten. Einfach nur das Ziel zu haben nach dem Studium einen besseren Job und mehr Geld würde nicht reichen. Wir sollen uns eher Ziele festlegen auf die man sich wirklich freut und dieses genauer definieren, wie zum Beispiel eine lange Reise oder eine Reise in ein Land das man schon immer einmal sehen wollte. Hört sich sehr verlockend an so ein Ziel, nur kostet so ein Ziel auch wieder dementsprechend und erstmal für so ein Ziel zu sparen während eines Studiums das ich mir komplett selbst finanziere?!  Mmmhhh das muss ich nochmal überdenken.
Aber wenn ich einen Wunsch entgegensteuere dann dem das ich für 6 Wochen nach Kanada reisen möchte einen Camper mieten um mir die traumhafte Natur und Wildnis anzusehen.
Ich kann ja einfach schonmal klein anfangen dafür zu sparen und vielleicht erfüll ich mir den Traum, dann wirklich nach dem Studium, wer weiß 🔮  

JB**

JB**

 

erster Monat im Masterstudium

Mittlerweile ist der erste Monat im Masterstudium Psychologie schon zu Ende gegangen.   Für das Modul "MM 2: Psychologische Diagnostik, Gutachten und Kommunikation" habe ich die Studienbriefe per Post erhalten und war erstaunt, wie wenig gedrucktes Material das im Vergleich zu den Bachelormodulen ist. Es gibt zwei Studienbriefe:   "Gutachtenerstellung und Kommunikation": Dieser umfasst ca. 150 Seiten und beschäftigt sich im ersten Teil mit der Praxis der Gutachtenerstellung (psychologische Fragestellungen, Methoden usw.). Im zweiten Teil geht es speziell um familienrechtliche Gutachten; behandelt wird neben den rechtlichen Grundlagen der Themenkomplex "Kindeswohl/ -gefährdung". Abschließend geht es um die Rahmenbedingungen und die Qualität von psychologischen Gutachten. "Testkonstruktion, Testen und Entscheiden": Dieser umfasst ca. 40 Seiten. Der erste Teil besteht aus einer Vertiefung der Testkonstruktion-Themen aus dem Bachelorstudiengang. Hierzu gehören Themen wie die probabilistische Testtheorie/ Item-Response-Theorie, Adaptives Testen, Latent-Class-Analysen und Latent-State-Trait-Theorie. Im zweiten Teil geht es ums Testen und Entscheiden. Dazu gehören u.a. solche Themen wie klinische und statistische Urteilsbildungen sowie entscheidungstheoretische Modelle.   Vom zweiten Kurs (Testkonstruktion) habe ich das erste Kapitel bereits durchgearbeitet. Hier wurde die Klassische Testtheorie in Form einer Video-Vorlesung wiederholt. Im Studienbrief wurden hingegen nur einige wenige Stichworte gelistet und auf den Studienbrief zum Bachelormodul 6a verwiesen. Das zweite Kapitel im Studienbrief habe ich heute gelesen: Item-Response-Theorie und probabilistische Testtheorie. Ich war positiv überrascht, dass das Thema in verständlicher Sprache formuliert war  Ich erinnere mich da noch mit Entsetzen an den M6a-Studienbrief, der das selbe Thema etwas - sagen wir mal - sprachlich eigenwillig dargestellt hat... Die zugehörige Pflichtliteratur habe ich zwar noch nicht gelesen, aber das Lehrbuch liegt mir zumindest bereits vor.   Zum Modul "MM 1: Forschungsmethoden, multivariate Verfahren und Evaluation" gibt es leider keine gedruckten Materialien. Das Modul besteht aus drei Kursen; Evaluation und Multivariate Verfahren 1 + 2. Evaluation: Der Kurs besteht aus der Lektüre eines bestimmten Lehrbuchs, drei Videovorlesungen und dem freiwilligen Erstellen und Beurteilen eines Evaluationsangebots. Multivariate Verfahren 1 + 2: Die beiden Kurse bestehen aus Video-Vorlesungen und Pflichtliteratur sowie Online-Tutorials. Zu den Themen gehören Multiple Regressionsanalyse, Hierarchisch Lineare Modelle, Explorative Faktorenanalyse, Strukturgleichungsmodelle. Allerdings werden die Inhalte der einzelnen Themenblöcke erst nach und nach freigegeben; momentan kann man nur auf die Inhalte zur Regressionsanalyse zugreifen    Ich habe mir die Vorlesungen zur Evaluation angesehen und meine Meinung bestätigt bekommen, dass ich Vorlesungen nicht mag. Was dort in einer Stunde erzählt wird, könnte ich auch viel schneller irgendwo nachlesen... Das Lehrbuch habe ich mir besorgt, aber noch nicht gelesen - durch die Vorlesungen hatte ich bisher wenig Interesse, mich weiter damit zu beschäftigen. An der freiwilligen Evaluationangebotserstellungsaufgabe habe ich auch nicht teilgenommen. Mit den Inhalten aus den beiden anderen Kursen habe ich mich noch nicht befasst. Aber zumindest habe ich die Oberbegriffe schon mal im Bachelorstudium gehört und kann abschätzen, worum es vielleicht gehen wird... Ob ich mir die Vorlesungen wirklich alle vollständig ansehe...    Inzwischen habe ich mich auch bereits für die Klausur zum Modul MM1 im März 2019 angemeldet. Und die Anmeldung zur Hausarbeit im Modul MM2 habe ich auch vorgenommen. Ebenso habe ich den Antrag abgeschickt, dass ich statt der verpflichtenden Präsenzveranstaltung zu Modul MM2 in Hagen eine Ersatzleistung anfertigen darf.   Und ich habe gestern auf der Internetseite der FernUni Hagen herumgestöbert und bin über eine Promotionsprüfungsordnung gestolpert. Vielleicht wäre das auch eine Idee für die Zeit nach dem Masterstudium? Aber dann müsste ich mir jetzt schon Gedanken über die Noten im Masterstudium machen - aber andererseits... 

Lernfrosch

Lernfrosch

 

Jammern und Wehklagen

Dieser Blogeintrag dient ausschließlich dem Jammern. 😤 Ich lerne für die Soziologie Klausur nächste Woche, und das tut richtig weh. Mittlerweile schreibe ich das Exzerpt eines Exzerpt, und ich habe schon innerliche Abwehrspannung (man könnte es auch Würgereiz nennen), wenn ich die Studienbriefe nur von weitem sehe.   Bis jetzt konnte ich mich wirklich für jedes Thema irgendwie begeistern und schlussendlich auch gut damit leben, wenn das, was ich aus dem Modul gelernt habe, nicht unbedingt das war, was Klausur relevant war. Viel mehr kam ich irgendwann zu der Erkenntnis, dass es viel wichtiger ist, aus jedem Modul etwas für sich selbst mitzunehmen, als einfach nur auf Klausur zu lernen.   Aber Soziologie quält mich schon sehr. Paradigmen, die ich nicht verstehe, und Denkansätze, die mir einfach egal sind..😉 Zwei (!) Studienbriefe über Organisationen. 🤢 Alles ist so unglaublich abstrakt, dass man es sich erst mal an konkreten Situationen überlegen muss - das dann aber wieder auf andere Beispiele zu übertragen, fällt mir sehr schwer. Beispiel: verschiedene Schemata, um Organisationen zu klassifizieren: das AGIL Schema, eine Nutznießer Typologie oder nach Leistungsart. Und immer wieder denke ich: Warum?? Warum kommt jemand auf die Idee, Organisationen zu klassifizieren, wenn er doch so viel anderes, sinnvolles, schönes mit dem Tag anstellen könnte. Ich lese die Studienbriefe schon zum dritten mal, und ich schaffe es kaum, bei der Sache zu bleiben.   Der einzig einigermaßen spannende Studienbrief über Sozialisation bietet nicht viel neues. Das Thema kam schon im ersten Semester in Einführung in die Gesundheitswissenschaften dran und ist nur noch eine Vertiefung.   Nur ein Gedanke hält mich aufrecht am Schreibtischt: lernen, um die Klausur zu bestehen, damit ich das Thema endlich abhaken kann. Also Jasmintee rein und weiter...💪

Silberpfeil

Silberpfeil

Ohne Studium geht es mir besser!

Hallo liebe Blogleser,   heute habe ich herausgefunden, dass es mir ohne Studium im Nacken doch deutlich besser geht. So lasse ich im Moment auch alles schleifen, was das Studium betrifft.   Zeit für die Familie und mein eigenes Wohlbefinden ist mir im Moment wichtiger und so habe ich bereits mehrfach Präsenzen ausfallen lassen.   Es sind nur noch zwei mündliche Prüfungen und die Masterarbeit zu absolvieren. Das müsste doch irgendwie zu machen sein? Auch ist die Situation daheim wesentlich entspannter, seitdem ich das Studium gar nicht mehr erwähne.   Vielleicht beende ich es doch sofort? Wäre allerdings auch doof, nachdem ich schon so weit gekommen bin. Lasse ich jetzt die Masterarbeit sausen, bleibt mir nur ein einziger Versuch!    Schwierige Entscheidung, die ich zunächst vertagen werde.   Was mein eigenes Wohlbefinden betrifft: Ich werde mit meinen Kindern am E-Cannonball teilnehmen. Dort geht es um eine Vergleichsfahrt von Elektrofahrzeugen auf der Strecke von Hamburg nach München. Sollte eigentlich kein Problem sein, nachdem wir ja schon problemlos mit dem E-Auto an die Côte d'Azur gefahren sind und nicht länger (inkl. Laden) als mit dem Benziner letztes Jahr (inkl. Pausen und Tanken) gebraucht haben (Gesamtstrecke 3000 km).   Der E-Cannonball wird übrigens von der Autosendung "Grip - Das Motormagazin" begleitet.    So long... Euer Forensiker      

Forensiker

Forensiker

Es geht los

Hallo, liebe FI-Community.   Vielleicht habt ihr schon einmal von CEO Blog gehört. Im Prinzip sind das digitale Tagebücher von - meist recht bekannten - Unternehmensleitern, in denen diese ihre Gedanken und Überlegungen zu strategischen oder operativen Themen für alle - Kunden, Mitarbeiter, Führungskräfte, Business Partner - gut lesbar kommunizieren.   Gerade im englischsprachigen Raum sind solche Blogs teilweise verdammt schick und ein starker Kommunikationskanal, in Deutschland ist dieser Trend aber noch nicht so weit verbreitet. Das liegt teilweise auch daran, weil nicht wenige Manager ihre Expertise und ihre strategischen Planungen als überragend wichtiges, streng geheimes Wissen betrachten, von denen gerade die Konkurrenz möglichst wenig erfahren darf.    Andererseits bieten solche Blogs eine hervorragende Möglichkeit, einen authentischen Einblick hinter die Kulissen von Unternehmen und Produkten zu gewähren und in einen offenen Austausch mit Interessenten, Kunden und Unternehmenspartnern zu gehen.   Ich persönlich finde, dass dieser Austausch, diese Offenheit und die Kommunikation auf Augenhöhe wichtiger sind als das Risiko, der "Konkurrenz" Einblicke in die eigenen Pläne zu gewähren. Deshalb wage ich ab heute ein "kleines" Experiment.   Als Geschäftsführer der Marcomedia Online GmbH bin ich - Philipp Höllermann - für die Entwicklung der neuen Fernstudienprogramme der Hochschule Macromedia verantwortlich und möchte hier - möglichst regelmäßig - davon berichten, wie solche Programme entstehen, wer bei der Entwicklung beteiligt ist und wie unser Alltag bis zum Start der Studiengänge im vierten Quartal 2019 aussieht.   Ich hoffe, diese subjektiven Einblicke sind für euch interessant und bin auf eure Fragen, Anmerkungen und gerne auch Vorschläge gespannt, was wir bei unseren neuen Programmen besser machen sollten als unsere Mitbewerber.   Solltet ihr noch mehr über mich erfahren wollen, findet ihr mich auf Twitter, Facebook oder auch mit einer eigenen Webseite.   Vorerst jetzt besten Gruß aus Bonn und weiterhin viel Erfolg in eurem Fernstudium,   Euer Philipp

phoellermann

phoellermann

 

Los geht's - das bin ich und Status Quo

Hallo zusammen,   lese nun seit einigen Tage hier im Forum mit und bin auf die zahlreichen Blogs gestoßen und habe mich kurzerhand dazu entschlossen, auch damit zu beginnen. Ich denke ein regelmäßiger Bericht in Form eines Blogs führt dazu, dass man konstant am Ball bleibt – hierbei hatte ich in der Vergangenheit meine Schwierigkeiten, dazu aber später mehr. Zudem bin ich bisher auch auf einige interessante Beiträge gestoßen, die für mich sehr hilfreich waren. Bisher hatte ich keinen Austausch mit Kommilitonen oder anderen Fernstudenten, war somit mehr als Einzelkämpfer unterwegs, was nicht immer sonderlich einfach war. Ich denke jedoch, dass sich das nun durch eine aktive Beteiligung am Forum hier ändern wird J   Nun zu mir: Ich bin 25 Jahre jung, verheiratet und habe ein 1,5 jährige Tochter. Ich bin aktuell angestellt bei einer großen Privatbank und verantworte dort als Filialdirektor die Führung von vier Mitarbeitern, sowie die Betreuung von gut 6000 Kunden. Ich wusste schon kurz vor Abschluss meiner Ausbildung zum Bankkaufmann 2016, dass ich definitiv mit einem Studium beginnen werde. Da mir die Arbeit in der Bank zum einen Spaß machte und ich auch irgendwo für unseren Lebensunterhalt verantwortlich war, kam im Endeffekt nur ein Fernstudium in Frage. So bin ich letztendlich bei der IUBH gelandet und habe dort im November 2016 mit dem Bachelorstudium Finanzmanagement begonnen. Nach nun ziemlich genau zwei Jahren stehe ich bei 115 ECTS und einem Schnitt von 2,4 – also alles im Lot. Ich habe mir jedoch ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: bis Mai 2019 möchte ich fertig sein und zwar nicht wie geplant mit 180 ECTS, sondern 210 ECTS (durch die Buchung von Zusatzvertiefungen möglich). Somit ist das Ziel klar: drei Semester in gut sechs Monaten. Wie ich das schaffen möchte und warum die IUBH dafür perfekt geeignet ist, erkläre ich euch im nächsten Beitrag. Am Wochenende finde ich mit Sicherheit die ein oder andere ruhige Minute, um meinen Plan für die kommenden Monate zu erläutern. Bis dahin heißt es zunächst mal noch ein wenig lernen, denn am Sonntag steht eine Klausur an (Makroökonomie mit 5 ECTS).

D-S

D-S



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