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Blogs mit Erfahrungsberichten zum Fernstudium

 

Modulbericht: Projektarbeit

Die Projektarbeit   Das Modul Projektarbeit ist für das 5. Fachsemester vorgesehen. Es ist ein Pflichtmodul sowohl für die angehenden Web- und Medieninformatiker als auch für die Wirtschaftsinformatiker. Wie bei fast allen Modulen wird der Workload mit 5 ECTS bewertet. Ich habe in der letzten Zeit über einzelne Module berichtet, bei denen ich fand, dass der Workload etwas zu großzügig bewertet war. In dieses Modul sind bei mir deutlich mehr als die angesetzten 150 Arbeitsstunden geflossen. Aus Gesprächen mit Kommilitonen weiß ich, dass es auch anderen so geht. Rückblickend würde ich also sagen: Manche Module machen etwas weniger Arbeit, andere mehr. Unterm Strich gleicht sich das aus. Ich würde allerdings vermuten, dass die Projektarbeit für ALLE Studierenden ein ordentliches Stück Arbeit wird. Insofern würde ich dazu raten, für dieses Modul deutlich mehr Zeit einzuplanen.   Viele Studierende entwickeln ihre Bachelorarbeit auf der Grundlage ihrer Projektarbeit. Dabei bleibt die Bachelorarbeit natürlich eine eigene wissenschaftliche Arbeit. Ich habe mich bislang dagegen entschieden, das so zu machen. Bachelorarbeit und Projektarbeit sollen in meinem Fall also nichts miteinander zu tun haben.   Voraussetzungen   Die inhaltlichen Voraussetzungen hängen bei diesem Modul stark davon ab, was für ein Thema man sich aussucht. Grundsätzlich soll die Projektarbeit in Zusammenhang mit belegten Modulen des eigenen Studienganges stehen. Ich möchte hier ein paar Module nennen, die für jede Projektarbeit wichtig sein sollten: wissenschaftliches Arbeiten Softwaretechnik 1-3   Das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" ist wichtig, weil die Projektarbeit formalen Kriterien genügen muss. Die Projektarbeit ist insofern schon eine Art Testlauf für die Bachelorarbeit.   Die Module "Softwaretechnik 1-3" sind wichtig, weil die Projektarbeit in der Regel eine konstruktive Arbeit sein wird, d.h. man wird ein Problem durch Entwurf und Implementierung eines Software-Systems lösen. Dazu gehört natürlich eine Analyse der Problemdomäne und ein entsprechendes Requirements Engineering. Da objektorientierte Programmierung das derzeit vorherrschende Programmierparadigma ist, wird sich daran wahrscheinlich eine objektorientierte Analyse und ein objektorientierter Entwurf anschließen. Diese Dinge lernt man in den Modulen zur Softwaretechnik.   Themenfindung   Im Gegensatz zu anderen Modulen, bei denen die Inhalte durch Lehrbuch und Lernplattform vorgegeben sind, hat man im Modul "Projektarbeit" ein Vorschlagsrecht. Tatsächlich war ich etwas überrascht, nachdem ich das Modul gebucht hatte. Ich hätte erwartet, dass in der Lernplattform ein neuer Bereich freigeschaltet würde, wo noch einmal eine knappe Anweisung zur Themenfindung und weiteren Vorgehensweise gegeben wird. Das ist aber nicht der Fall. Stattdessen wird darauf gesetzt, dass die grundsätzliche Arbeitsweise durch das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" bekannt ist.   Die genauere (auch zeitliche) Planung wird mit dem Betreuer vereinbart. Um einen Betreuer zu finden, braucht man aber zunächst ein Thema, denn das Studienbüro versucht, einen Betreuer zu vermitteln, der das gewählte Thema gut betreuen kann. Insofern muss man hier den ersten Schritt selber tun. Ein Blick auf die Homepage der FH Dortmund kann bei der Themenfindung helfen. Manche Professoren des Fachbereichs Informatik listen auf, was für Arbeiten in ihr Forschungs- und Lehrgebiet fallen. Leider betreuen nicht alle Professoren auch Studierende aus den Online-Studiengängen. Das liegt vermutlich daran, dass der Online-Studiengang "Web- und Medieninformatik" inhaltlich ein etwas anderes Profil hat als die Präsenzstudiengänge, wo man sich z.B. auch mit medizinischer Informatik oder technischer Informatik beschäftigen kann.   Die Themenfindung hatte mir im Vorfeld viele Sorgen gemacht, denn im Gegensatz zu den meisten meiner Kommilitonen arbeite ich nicht im IT-Bereich. Mein Arbeitsbereich hat sogar besonders wenig Berührungspunkte damit. Die Chancen, dass mir am Arbeitsplatz ein gutes Thema über den Weg läuft, standen also schlecht Ich musste aktiv nach einem Anwendungskontext für mein Projekt suchen. Den fand ich an der örtlichen Universität.   Dort findet Grundlagenforschung zur sogenannten biologischen Uhr statt. Dafür werden Organismen in einer Umgebung gehalten, in der sie einem künstlichen Tag-Nacht-Rhythmus ausgesetzt sind. Beispielsweise wird der Tag-Nacht-Rhythmus beschleunigt oder verlangsamt oder stundenweise verschoben. Bislang wird das durch Mikrocontroller gesteuert. Diese arbeiten Skripte ab, die in einem Texteditor erstellt werden. Schneller und komfortabler ginge es mit einem graphischen Editor. Ein bisschen komplexer als eine einfache Zeitschaltuhr ist das ganze schon. Verschiedene Farben sollten unabhängig voneinander geschaltet werden können. Man möchte verschiedene Übergangsfunktionen definieren können. Insbesondere der Umgang mit dem Thema Zeit kann verwirrend sein. Man muss Tage beschleunigt oder verlangsamt ablaufen lassen können. Für manche Experimente ist aber auch wünschenswert, Tage in mehr oder weniger als 24 Stunden zu unterteilen. Tage haben also eine virtuelle Dauer, die sich auf ihre interne Einteilung in Stunden bezieht, und eine reale Dauer, die sich auf die Zeit bezieht, in der sie abgefahren werden.   Das Problem lösen könnte eine Kombination aus einem graphischen Editor auf dem Desktop und einer Steuersoftware auf einem Raspberry Pi. Da biologische Uhren eine gewisse Zeit brauchen, um sich an äußeren Rhythmen zu synchronisieren, können die Experimente 8-10 Wochen dauern. Eine hohe Zuverlässigkeit der Steuersoftware ist also nötig.   Das Projektthema gefiel mir aus zwei Gründen: Den Anwendungskontext biologische Grundlagenforschung fand ich spannend. Da die Steuersoftware auf einem Raspberry Pi läuft, an den PWM-Treiber und Sensoren angeschlossen werden, hat das Projekt auch den Aspekt physical computing. Das spielte im Studiengang keine Rolle, war aber ein Thema, auf das ich neugierig war.   Im Mittelpunkt des Projektes stand aber die Entwicklung eines grafischen Editors für Lichtskripte. Dabei spielten GUI-Programmierung und Grafik eine Rolle. Daraus ergaben sich erste Bezüge zu Modulen des Studienganges. Und siehe da:  Auch das bei vielen Studierenden ungeliebte Modul "Mathe 2" konnte ich gebrauchen, weil ich mich an verschiedenen Stellen mit Koordinaten-Transformationen beschäftigen musste, die durch Zoomen, Scrollen oder Änderung der Fenstergröße entstehen. Lineare Algebra kann also durchaus nützlich sein.   Finden eines Betreuers   Hier habe ich zunächst auf eigene Faust einen möglichen Betreuer angeschrieben und ihm mein Thema vorgestellt. Dann wollte ich die Projektarbeit beim Studienbüro anmelden. Dort war man von meiner Vorgehensweise wenig begeistert. Das Studienbüro übernimmt nämlich üblicherweise eine Lotsenfunktion und hilft den Studierenden so, einen Betreuer zu finden, der zum Projektthema passt. Das überraschte mich, weil unsere Studiengangskoordinatorin keine Informatikerin ist. Mir war also anfangs nicht ganz klar, wie sie mir bei der Vermittlung helfen sollte.   Nach einigem Überlegen war ich dann aber gewillt, die vorgeschlagene Beratung und Vermittlung zu nutzen. So kam es zu einem längerem Telefonat zwischen mir und unserer Studiengangskoordinatorin, bei dem ich meine Projektidee vorstellte. Es zeigte sich, dass ich völlig falsch eingeschätzt hatte, worauf es bei so einer Vermittlung ankommt. Die Studiengangskoordinatorin kennt die Professoren. Sie hat einen Überblick, wer von wem mit welchem Thema betreut wurde und wie das ganze ausgegangen ist. Sie weiß auch, wer aktuell Zeit hat, noch weitere Studierende aufzunehmen. Und sie kann gut einschätzen, wer zu wem passt. Beim Finden eines Betreuers spielen also neben "harten" fachlichen Kriterien auch "weiche" soziale und organisatorische Kriterien eine große Rolle. Und genau dabei kann die Studiengangskoordinatorin helfen. Für Fernstudierende ist das sogar besonders wichtig.   Nach nach einigen E-Mails habe ich ein persönliches Beratungsgespräch mit meinem Betreuer vereinbart. Ich würde empfehlen, für solch ein Gespräch nach Dortmund zu reisen, weil man so in kurzer Zeit viel klären kann, was online langwierig und missverständlich ist. Es zeigt sich doch deutlich, dass Mimik, Gestik, Artikulation, Stimmungen und andere Faktoren sehr viel zu einer gelingenden Kommunikation beitragen. Jedenfalls hatte ich nach dem Gespräch eine klare Vorgehensweise im Kopf und konnte damit beginnen, einen Zeitplan für mein Projekt zu erarbeiten.   Formale Anmeldung des Projektes   Die folgende Kommunikation mit meinem Betreuer lief per E-Mail. Hier schrieb ich zunächst eine Vorstellung meines Projektes, entwarf eine Vorgehensweise, eine Gliederung der Arbeit und stellte einen Zeitplan auf. Nachdem das Form angenommen hatte, meldete ich die Arbeit formal an. Ab jetzt tickte die Uhr. Ab Anmeldung stehen 3 Monate zur Verfügung. Es ist daher günstig, vorher einen möglichst konkreten Plan zu formulieren und diesem mit seinem Betreuer abzustimmen.   Als grobe Richtlinie für den Umfang wurden mir an die 50 Seiten genannt. Bei mir wurden es deutlich mehr, aber das war dem Thema geschuldet.   Zum Ablauf des Projektes   Hier möchte ich nicht allzu sehr ins Detail gehen, weil die Einzelheiten stark vom Projektthema abhängen, also nicht unbedingt auf andere Studierende übertragbar sind. Folgende Artefakte entstanden in etwa dieser Reihenfolge: Analyse der Problemdomäne Analyse der Nutzergruppe Glossar Lastenheft handschriftliche Skizzen des UIs Mock-up des UIs UML-Klassendiagramme des Datenmodells UML-Klassendiagramme im Rahmen des objektorientierten Entwurfs UML-Paketdiagramm Modellierung als Zustandsautomat eine XML-Schema-Definition Java-Quellcode JavaDoc   Schön wäre gewesen, dem Thema Tests noch Raum zu geben. Allerdings passte das zeitlich nicht mehr in den Rahmen und die Arbeit war ja auch schon recht umfangreich.   In den ersten Wochen schickte ich meinem Betreuer einzelne Textbausteine und erhielt dazu auch Feedback. Wie in der Vorbesprechung angekündigt, zog er seine Unterstützung allmählich zurück, um mich dann etwa ab der Hälfte des Projektes möglichst selbstständig arbeiten zu lassen. Ab diesem Zeitpunkt hätte ich weiter Hilfestellung bekommen können, wenn ich ausdrücklich darum gebeten hätte. Aber hier ging es darum, zu zeigen, wie ich alleine zurecht komme. Diese Vorgehensweise erschien mir didaktisch sinnvoll.   Die Rückmeldungen durch meinen Betreuer kamen sehr zügig. Neben dem fachlichen Aspekt spielten die Konventionen wissenschaftlichen Arbeitens eine große Rolle. Gerade hier waren seine Rückmeldungen hilfreich. Die Erstellung der Artefakte und das Schreiben der eigentlichen Projektarbeit wechselten sich ab. Die Arbeit entstand also abschnittsweise und war so auch eine Dokumentation des Projektverlaufes. Eine große Rolle spielte es, getroffene Entscheidungen zu reflektieren, zu begründen und gegen andere mögliche Entscheidungen abzuwägen. Dabei war es auch immer wieder nötig, Kompromisse einzugehen, um das Projekt in der vorgegebenen Zeit zu einem Abschluss führen zu können. Andererseits war es mir stellenweise auch möglich, Themen zu erkunden, die mich besonders interessiert haben.   Stand am Ende des Projektes   Am Ende des Projektes gab es einen lauffähigen Prototypen des grafischen Editors mit den wesentlichsten Funktionen. Außerdem gab es einen Prototypen der Steuersoftware auf dem Raspberry Pi, der zunächst als Kommandozeilenanwendung funktionierte, die per SSH aufgerufen wurde. Mit dieser Kombination ist es nun möglich, Lichtskripte zu erstellen und Tests mit dem Raspberry Pi durchzuführen. Das ist für die Nutzer wichtig, weil diese sehen wollen, dass der Raspberry Pi Lichtprogramme zuverlässig über 8-10 Wochen ausführen kann. Sollte das der Fall sein, wäre die nächste Entwicklungsstufe ein grafischer Client, um Lichtskripte auf entfernte Raspberry Pi Steuerrechner zu laden und deren Ausführung zu überwachen. Die Steuersoftware müsste dafür zum Server einer verteilten Anwendung ausgebaut werden.   Der Aspekt physical computing spielte im Projekt eine geringere Rolle als erhofft, weil ich den größeren Teil der Entwicklungszeit für den graphischen Editor verwenden musste. Würde ich das Projekt für meine Bachelorarbeit fortführen, würden die nächsten Projektschritte mehr mit dem Raspberry Pi, mit Sensoren und mit Netzkommunikation zu tun haben. Aber für die Bachelorarbeit möchte ich ja etwas anderes machen.   Wissenschaftliches Arbeiten   Wissenschaftliches Schreiben spielt für eine Projektarbeit eine große Rolle. Hilfreich war für mich, dass ich mir schon im Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" eine Dokumentenvorlage erstellt hatte. Das war damals keine formale Anforderung, um das Modul gut abzuschließen, aber diese investierte Zeit lohnte sich für mich. Ich konnte meine Vorlage leicht für die Erfordernisse der Projektarbeit erweitern und glaube, sie auch für die Bachelorarbeit gut weiterverwenden zu können.   Benutzt habe ich LibreOffice. Gelegentlich höre ich die Meinung, dass Informatiker ihre Arbeiten per se mit LaTex schreiben. Und dass Office-Software für längere Dokumente per se ungeeignet sei. Ich bin mit LibreOffice gut zurecht gekommen und plane bislang, das auch für meine Bachelorarbeit einzusetzen. Allerdings enthielt meine Projektarbeit auch relativ wenige mathematische Formeln, sonst wäre LaTex wahrscheinlich geeigneter gewesen. Wichtig war, sich gute Vorlagen zu erstellen, um dann Verzeichnisse für Abbildungen, Codebeispiele und Tabellen auch automatisch erzeugen zu lassen.   Häufig gehört habe ich auch, man solle eine eigene Software zur Literaturverwaltung einsetzen, z.B. Zotero. Ich habe für die Projektarbeit an die 20 Quellen referenziert. Bei diesem Umfang sehe ich noch nicht, dass sich der Zeitaufwand für die Einarbeitung in solch eine Software rentiert. Das würde bei einer Arbeit mit deutlich mehr Quellen natürlich anders aussehen.   Gegen Ende des Projektes sollte man in jedem Fall einen Puffer von einer Woche einplanen, z.B. für Korrekturen. Auch das Drucken und Binden der Arbeit braucht seine Zeit. Ich habe im CopyShop gemerkt, dass viele Studierende auf den letzten Drücker kommen und am liebsten noch am selben Tag ihre gebundene Arbeit mit nach Hause nehmen wollen. In Uni-Städten kann das aber zu bestimmten Zeiten problematisch werden, z.B. kurz vor Beginn eines neuen Semesters. Wenn man sich unnötigen Stress ersparen will, ist es daher gut, ein paar Tage Spielraum zu haben.   Einreichen der Arbeit   Die Arbeit wird zwei Mal ausgedruckt und ringgebunden. Sie muss zusätzlich als PDF auf CD oder DVD gebrannt und hinten eingeklebt werden. Wenn man die Arbeit per Post noch Dortmund schickt, gilt das Datum auf dem Einlieferungsbeleg als Abgabedatum. Das Studienbüro bestätigt den fristgerechten Eingang per Mail. Wenn nach ein paar Tagen keine Bestätigung kommt, sollte man also stutzig werden.   Das Ergebnis kam in meinem Fall nach weniger als 3 Wochen. Ich bin zufrieden damit. Gut fand ich, dass die Rückmeldungen zu Beginn meines Schreibprozesses und die abschließende Bewertung zueinander passten. Ich finde also, dass mir die Kriterien, die an eine Projektarbeit angelegt werden, transparent vermittelt wurden. Und zwar nicht nur im Vorfeld durch das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" sondern auch in der Betreuung.   Fazit   Die Projektarbeit hat viel Spaß gemacht, weil ich Themen aus verschiedenen Modulen verbinden konnte, länger selbstständig an einem Thema arbeiten konnte und weil eigene Ideen gefragt waren. Gut gefallen hat mir auch die Betreuung durch meinen Professor, die anfangs noch recht intensiv war und dann in didaktisch sinnvoller Weise zurückgefahren wurde, so dass ich auch mal "ohne Stützräder" fahren musste. Interessant und bereichernd war auch die Interaktion mit den Wissenschaftlern, die Editor und Steuersoftware einmal nutzen sollen.   Auch das wissenschaftliche Schreiben als solches hat mir Spaß gemacht. Die Erfahrungen damit werden mir sicher noch nützlich sein. Ich glaube, nun eine realistischere Vorstellung davon zu haben, was mich in der Bachelorarbeit erwartet. Darauf freue ich mich, aber ich habe auch ganz schönen Respekt davor. Wenn ich mein Studium erfolgreich abschließen will, werde ich mir meine Zeit sehr gut einteilen müssen.   Leider hat die Projektarbeit viel mehr Zeit verschlungen, als ich erwartet hätte. Ich hatte gehofft, nebenbei noch ein bis zwei Module abschließen zu können, musste aber einsehen, dass das nicht realistisch war.   10 Tipps zur Projektarbeit   Wählt ein Thema, auf das ihr Lust habt. Die Projektarbeit kostet ungewöhnlich viel Zeit. Wenn man nur darauf aus ist, die nächsten 5 ECTS abzuhaken, kann das demotivierend wirken. Darum ist es wichtig, auch eine intrinsische Motivation aus der Arbeit selbst zu ziehen. Fangt rechtzeitig mit der Suche nach dem Thema an. Ein Semster Vorlauf schadet nicht. Wenn man mit suchendem Auge durch die Welt geht, sieht man auch Gelegenheiten, die man vorher nicht wahrgenommen hätte. Allerdings laufen einem gute Gelegenheiten nicht unbedingt sofort über den Weg. Schaltet man das suchende Auge rechtzeitig ein, so gibt man dem Zufall eine Chance. Nehmt die Beratung durch das Studienbüro in Anspruch. Man betreut dort viele Studierende und hat daher einen besonderen Blickwinkel, den ihr nicht haben könnt. Trefft euren Betreuer. Von Angesicht zu Angesicht kann man in kurzer Zeit viel klären. Grenzt euer Thema gut ein. Es wird in der Projektarbeit nicht möglich sein, ein Thema erschöpfend zu behandeln. Was für ein Ziel kann man also in 12 Wochen realistisch erreichen? Macht einen Plan. Erstellt eine Gliederung und überlegt euch, wann ihr wie weit gekommen sein wollt. Behaltet euren Plan im Blick. Belegt "Wissenschaftliches Arbeiten" nicht ganz zu Beginn eures Studiums sondern im 4. Fachsemester, wenn die Projektarbeit in Sicht kommt. Nehmt das Modul ernst. Es ist nicht nur ein Pflichtmodul, das 5 ECTS bringt. Haltet Kontakt zu eurem Betreuer. Schickt Bausteine der Projektarbeit und nutzt das Feedback, das ihr bekommt. Macht euch vorher eine gute Dokumentenvorlage. Plant am Ende ein paar Tage Puffer für Korrekturen und Druck ein.

kurtchen

kurtchen

 

Warum überhaupt Französisch lernen?

Französisch - das hat nicht gerade was mit Pharma zu tun, wie mein letztes Studium. Nun das liegt daran, dass ich den B.Sc. aus beruflichen Gründen gemacht habe, Französisch ist jetzt hauptsächlich aus privatem Interesse.   Da mein Schatzi aus der Romandie kommt, spricht seine ganze Familie und auch einige seiner Freunde, nur französisch. Ich habe seine Familie sehr lieb gewonnen und möchte mich einfach besser an den Gesprächen beteiligen können. Generell ist es in der Schweiz auch kein Nachteil , wenn man zumindest 2 der 3 (4) Sprachen des Landes beherrscht.   Nun hatte ich vor meinem Bachelor-Studium schon begonnen meine Sprachkenntnisse zu verbessern, es dann aber neben dem Studium nicht weiter verfolgen können. Dazu hatte ich (ich glaube bei der ILS) so einen Französisch Gesamtkurs gebucht. Ich finde ihn jedoch echt kompliziert aufgebaut. So viele verschiedene Hefte (Lehrbücher, Begleitbücher, Grammatikbücher, Übungen zum einsenden, CD's, leichte literarische Texte, schwere literarische Texte).    I chumme einfach net mehr drus.     Zunächst hatte ich wirklich vor den Kurs weiter zu machen, auch wenn die Betreuungszeit natürlich vorbei ist. Mein Freund könnte ja meine Lösungen korrigieren. Aber der Kurs startet bei A1 und das langweilt mich. Ein Sprachtest hat ergeben dass ich Mitte/Ende B1 stehe.   Deshalb habe ich mich nach was neuem umgeschaut und bin jetzt bei der AKAD hängen geblieben. Gestern habe ich die Anmeldung ausgefüllt. Sobald die Unterlagen in meinem Briefkasten sind habe ich 2 Wochen zeit zu schauen ob ich mit dem Niveau zurecht komme. Ich bin natürlich ungeduldig wie ich bin gleich in den B2 Kurs eingestiegen. Falls das doch zu schwer ist kann ich ins B1 wechseln.   Sobald die Unterlagen da sind erzähle ich euch mehr zum Aufbau der Kursunterlagen.   À bientôt!

Marmotte

Marmotte

 

Das Ende in Sicht - Die Bachelorarbeit

Guten Morgen allesamt,   leider bin ich nicht der aller fleißigste Blog-Schreiber, jedoch versuche ich die vergangenen Monate kurz und bündig nieder zu schreiben. Seit Mitte April ist schließlich schon wieder viel Zeit ins Land gegangen und es hat sich natürlich einiges getan. Besser gesagt bin ich quasi fertig, ich warte lediglich noch auf mein Kolloquium, welches ich Mitte Oktober in Pfungstadt absolvieren werde. Vorangegangen galt es noch das Mammutprojekt, nämlich die Bachelorarbeit, zu verfassen. Diese startete für mich offiziell Anfang Juli 18 und sollte Anfang Oktober 18 eingereicht werden. In der Realität sah es aber dann eher so aus, dass ich die Arbeit innerhalb von 2,5 Wochen komplett verfasst und mit meinem Betreuer besprochen hatte. Nachdem er mir seinen Segen zur Abgabe erteilt hatte, folgte der Druck mit Bindung und abschließender frühzeitiger Abgabe der Arbeit zu Anfang September 18.     - Die Bachelorarbeit - Ein kurzes Resümee -   Zu der Bachelorarbeit kann ich sagen, dass diese m.E. nach extrem stark von dem Betreuer und seinen Wünschen/Vorstellungen abhängt. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich mich erst circa drei Wochen nach offiziellem Start mit meinem Betreuer treffen konnte und wir das Thema bzw. die Gliederung und den Umfang final festlegten. Er gab mir hilfreiche Tipps zu Methodiken und Literatur. Er äußerte aber auch ganz klar seine Wünsche und Vorstellungen wie die Arbeit am Ende aussehen müsse. Anschließend nahm ich mir zwei Wochen Urlaub, da ich die Arbeit gerne schnellstmöglich erledigt haben wollte. Innerhalb dieser Zeit arbeitete ich jeden Tag rund 8-12 Stunden an der Ausarbeitung und bearbeitete step-by-step Kapitel für Kapitel. Ich habe mir für jeden Tag einen Meilenstein gesetzt um die Fertigstellung in den zwei Wochen gewährleisten zu können. Während der Schreibphase schickte ich immer wieder meinem Betreuer die aktuellste Version via PDF- er gab stets Hinweise und kommentierte nur kurz. Dies war für mich jedoch sehr hilfreich, denn dadurch sah ich ob die Richtung stimmen würde. Am Ende gab er mir noch ein ausführlicheres Feedback zu meiner finalen Version und bat um kleinere Korrekturen. Abschließend folgte dann noch das Korrekturlesen mit Druck, Bindung und Versand an die WBH. Der Eingang der Arbeit wurde erst nach mehrmaligem nachbohren durch die WBH bestätigt... Und jetzt gilt es auf das Kolloquium zu warten...     VG flostr88  

flostr88

flostr88

 

schon wieder eine Woche um

Wie die Zeit vergeht   Und der Morgen beginnt mit einer Freudigen Nachricht, meine Ethik Note war heut morgen in der Notenliste: 1,7 Das bestärkt mich in meiner Methodik erneut.   An Methoden und Instrumente 2 bin ich noch dran, wegen der Präsentation für die Schule, die wir in Gruppenarbeit noch vor den Ferien fertig haben wollen hab ich das WE nur meine Methoden 1 Brainyoo Karten gelernt, aber nichts an Methoden 2 gemacht. Aktuell bin ich mit Kapitel 4 (Forensik) durch, werd es heut mit in die Schule nehmen, haben eine Freistunde und Erfahrungsgemäß reicht die Zeit um 1-2 Kapitel durchzugehen, je nachdem wie lang die sind. Und der Nachmittag heut ist auch dafür reserviert, also sollten wir doch ein paar Kapitel heut durch bekommen... Ich will bis Freitag das Skript einmal durch haben, inkl Prüfungszulassung, das ich die Ferien pi mal Daumen zum lernen nutzen kann. Die erste Woche wird das eher weniger wegen der Ferienbetreuung, aber WE und zweite Woche werden dafür um so mehr genutzt. Mal schauen vielleicht schaff ich es ja doch, wie ursprünglich angepeilt in der ersten Woche nach den Ferien zu schreiben. Wenn ich mir meine Noten bisher ansehe, hat meine Peilung bisher immer exakt hingehauen. Selbst als ich mir bei Ethik ne Woche mehr geben wollte und ich dann doch den Ursprünglichen Plan gefolgt bin hat es ein tolles Ergebnis gegeben.  Also kann ich mich entspannt an die weitere Planung machen. Mein Semester geht ja bis zum 15 Dezember, also noch viel Zeit. Wenn ich die Klausur geschrieben habe werde ich die Freischaltung von 10 weiteren Punkten beantragen. Pädagogik hatt ich ja schon gesagt, will ich auf jeden Fall dieses Semester noch machen und dazu vielleicht Sozialpolitik. Das ist eine Hausarbeit mit Präsentation, beim Thema Präsentieren bin ich ja aktuell voll drin  und die Themen für die Hausarbeit kenne ich dank regen austausch auch schon. Aktuell lese ich mich ein bisschen ein, wenn ich keinen Nerv mehr zum lernen haben. Hab mir jetzt in der nächst größeren Stadt einen Bibliotheksausweis machen lassen. Die nehmen auch am Fernleihesystem teil, so dass ich mir ggf. auch aus einigen Unibibliotheken was ausleihen kann. Dauert halt nur ein bisschen bis man das bekommt, aber immerhin. 

Ahanit

Ahanit

 

Herbstwinde

Hallo liebe Mitleser,   draußen wird es langsam herbstlich. Der Sonnenstand wird tiefer und es weht das Laub auf die Terrasse. Mir kommt das gelegen, denn bei strahlendem Sonnenschein quäle ich mich nach der Arbeit ungern an Grundlagenfächer wie Mathematik.   Die zweite Woche ist nun vorbei und ich habe die erste Typ A Aufgabe zu wissenschaftlichem Arbeiten eingeschickt. Diese kam prompt mit einer kurzen, aber optimalen Auswertung zurück:) Nun wollte ich mich direkt an die B-Aufgabe machen, aber leider klappt das nicht so wie erwartet. Ob es am Testmonat oder einfach der Technik liegt kann ich nicht sagen. Der Studienservice ist in der Hinsicht auch leider etwas träge. Naja, es ist nun auch Wochenende und ich hoffe auf schnelle Rückmeldung zum Wochenbeginn.   Derweil habe ich mich über das erste Kapitel in numerischer Mathematik hergemacht. Sehr verständlich gegliedert muss ich sagen, ein paar mal muss man aber noch diverse Grundlagen aus dem Erststudium auffrischen. Aber das ist eben Studieren... Das näherungsweise Rechnen bis auf x Nachkommastellen liegt mir persönlich nicht, aber die theoretischen Grundlagen für solche Näherungsverfahren sind schon interessant. Ich hoffe ich komme bis zum nächsten WE ans Ende des ersten Heftes:) Nunja, ich möchte den Testmonat auch nutzen und so gut wie möglich vorankommen. Deshalb bin ich wohl auch gerade etwas ungeduldig;)

abusibel

abusibel

Warten, lernen & "Unboxing Vol. 9"

Hallo miteinander,   es ist ein verregneter Sonntag und ich brauche gerade mal eine Lernpause, daher schreibe ich diesen Blogeintrag. Sehr viel spannendes gibt es nicht zu berichten. Ich warte noch immer auf die Note und das Feedback vom Seminar und lerne fleißig für die Klausuren zu Energierecht und Wirtschaftsinformatik am 05. und 06.10.   Weiteres zur aktuellen Lage Wie im letzten Beitrag berichtet, habe ich aktuell deutlich weniger Stress auf Arbeit.   Meine Kollegen belagern mich zwar mit Fragen, aber das stört mich nicht und ihnen helfe ich auch sehr gerne weiter. Schließlich müssen sie ja Teile von dem übernehmen, was ich bisher gemacht habe. Dieses Miteinander werde ich sicherlich vermissen, denn die Kollegen auf "Arbeitsebene", um es mal bewusst so zu formulieren, sind einfach klasse und ganz fabelhafte Menschen!   Der für mich viel spannendere Punkt ist das Verhalten unserer Chef-Etage mir gegenüber. Seitdem mein zukünftiger Geschäftsführer mit meinem noch CEO telefoniert hat, sozusagen zur Pflege der bestehenden (Geschäfts-) Beziehungen, herrscht hier großteils Funkstille seitens der "Führungsebene" mir gegenüber. Ein Kontakt wird nur gesucht, wenn es gar nicht anders geht. Sonst bleibt nur Begrüßung morgens und Verabschiedung nachmittags bestehen. Das wäre jetzt ein perfektes Szenario für eine Analyse im Rahmen von Personalführung...    Was ist noch geschehen? Die WBH hat mir ein neues Paket geschickt mit dem Studienmaterial der Monate 25 bis 27. Und so sieht der Inhalt aus:     Und das hier gibt es: EEI01 - Informationsmanagement in der Energiewirtschaft EHM01 - Märkte und Marktteilnehmer EUU01 - Energie und Umwelt Ansatzpunkte für eine nachhaltige Unternehmensführung IMG01 - Grundlagen des Innovationsmanagements SBD01 - Strategic Business Development 1 SBD02 - Strategic Business Development 2 SNE01 - Netzwerke im Kontext des dynamischen Wandels in der Energieversorgungswirtschaft SNE02 - Etablierung von Netzwerken in der Energieversorgung PEMA04 - Internationale Personalführung Flyer: Shoppen & sparen! (nicht abgebildet)   Wie immer werde ich Euch mehr Informationen zu den Studienheften im Sammelbeitrag Studienmaterial aufgeschlüsselt aufgelistet noch bereitstellen.   Und das war es dann auch schon wieder von mir. Die nächsten Neuigkeiten gibt es, wenn entweder die Rückmeldung vom Seminar, oder die Benotung der Klausuren eingetroffen ist. Bis dahin wünsche ich Euch einen schönen Sonntag!   Euer Tobse

Tobse

Tobse

 

Schaut nach Arbeit aus...

Bereits am Freitag hatte ich nun das Passwort per Post erhalten, womit ich mich zu meinem "Kurs" anmelden konnte.  Dank des Direktlink 😉 in der vorherigen E-Mail war das auch wirklich schnell geschehen.    Die Freischaltung wird aber erst zum 22. Oktober (der Semesterbeginn) erfolgen. Das hat mir kurzfristig ein mulmiges Gefühl beschert. Es komprimiert jetzt das aktive Semester - und damit auch die Lern- und Arbeitsdichte. Das hatte ich etwas anders gedacht. Mit "Oktober" war ich irgendwie gedanklich auf den 1.10. eingestellt. Jetzt flieg ich gleich in der ersten Studienwoche in Urlaub... das entspricht jetzt nicht ganz meiner Arbeitseinstellung 🤔   Ich habe mich durch OpenOLAT mittlerweile durchgeklickt und auch zur Kick-Off-Veranstaltung angemeldet.  Jetzt habe ich einen etwas besseren Überblick. Sehr gespannt bin ich auf die Online-Seminare. Ich kann mir das so gar nicht vorstellen, wie das dann praktisch läuft. Mit der Telekom werde ich dann aber auch mal ein Wörtchen reden müssen, dass die Internetverbindung hier auf dem Land mal etwas stabiler läuft.    Nachdem ultrastressige Arbeitswochen rum sind und ab nächster Woche nur der normale Wahnsinn weitergeht, werde ich auch das Thema AG-Beteiligung angehen. Ich werde wohl Zweifel ausräumen müssen, dass ich mich nach dem Studium verändern möchte.    Bis zum 22. Oktober kann ich nun in aller Ruhe meinen Bibliotheksausweis unserer nahe gelegenen Universitätsbücherei suchen. Hätte nicht gedacht, dass ich den nochmal brauche.    Sofern jemand hier etwas zu den Online-Seminaren berichten kann, freue ich mich. Ich nehme an, man braucht Ton und Kamera?! (Dann kann ich das leider nicht vom Arbeitsplatz aus machen, wo das Netz besser wäre.)   so long Mikefly      

mikefly

mikefly

Meilensteine & Stolpersteine

Anfang letzter Woche konnte ich endlich die letzte Hausarbeit einreichen. Ich war so übermüdet, dass ich mich erstmal gar nicht so recht freuen konnt. Aber so langsam kommt ein Gefühl der Genugtuung auf. Die Hausarbeit war für das Modul "Current Topics in IT-Management". Anfänglich als Vorarbeit zur Thesis gedacht, hat es diese Funktion nach einigen Rücksprachen mit meinem Betreuer verloren. Das war nun die dritte "DSGVO-Arbeit" im Studium. Zwischendurch kam das Gefühl auf, eher Wirtschaftsrecht als Wirtschaftsinformatik zu studieren.   Ich hatte arg mit dem Thema (selbstgestellt) zu kämpfen. Trotz mehrfach überarbeiteten Expose inkl. Gliederung schien mir die Arbeit bis zum Ende arg strukturlos. Der rote Faden hat sich gut versteckt und wurde bis heute nicht gefunden! Mit 20 statt 10 Seiten hätte es wahrscheinlich eine runde Arbeit werde können. Die Kunst liegt wie so häufig bei guten Hausarbeiten im sinnvollen Kürzen. Dafür konnte ich die Energie nicht mehr aufbringen. Mit dem Hintergrund von nur 5 CP "Entlohnung" und einem gewissen Zeitdruck im Nacken habe ich mich für einen 4 Tage Durchschreibe-Ultratrail entschieden. Gesundheit und Nervenkostüm haben dabei durchaus gelitten. So konnte ich diese Woche gleich mal die erste Erkältung der Saison antesten.   Bestanden wird die Arbeit schon sein und meine Abschlussnote wird von den 5 CP auch nicht mehr verschlechtert. Bleibt nur das unbefriedigende Gefühl eine Leistung eingereicht zu haben, die nicht den eigene Minimum-Anforderungen entspricht.   Dennoch bin ich zufrieden mit der Gesamtsituation, denn am Montag starte ich nun unbelastet in the Thesis-Phase und Anfang März ist "alles" vorbei.   PS: Das Bild zeigt den herbstlichen Seebensee bei Ehrwald und wurde von mir letztes Jahr aufgenommen. Ich habe das Bild ausgewählt, weil es Schatten und Sonne zeigt, ähnlich meinem aktuellen Fernstudien-Gemütszustand.😎

Lumi

Lumi

 

Fazit Teil 1

Nun, da ich offiziell eine E-Mail bekommen habe, in der mir zum bestandenem Studium gratuliert wird und der Versand der Urkunde angekündigt wird, ist es an der Zeit einen Rückblick zu wagen. In diesem Teil möchte ich mehr auf die Studieninhalte eingehen, im zweiten Teil dann mehr auf das organisatorische.   Das Studium ist im Prinzip in 6 Kompetenzfelder untergliedert, die auf die Semester verteilt sind: - Naturwissenschaften Chemie /  Physik / Bio und Mikrobiologie / Molekularbiologie - Arzneimittelentwicklung - und Überwachung Physiologie, Pharmakologie, Toxikologie / Arzneimittelenwicklung / Produktion / Klinische Entwicklung / Analytik QK QS / Marktzulassung / Arzneimittelsicherheit - Produktionstechnik und Vertrieb Produktionstechnik I und II / Galenik / Logistik und Vertrieb - Wirtschaftswissenschaft und Management VWL / BWL / Wirtschaftsrecht / Pharmarecht / Finanzwirtschaft / Personal & Organisation / Pharmamarketing - Persönliche Kompetenzen Wissenschaftliches Arbeiten / Mathematik / Englisch / Projektmanagement - Theorie-Praxis-Transfer TPT / Praxisprojekt / Abschlussarbeit   1. Semester 2. Semerster 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester 7. Semester   Die Einteilung der Module in die Semester folgt einer gewissen Sinnhaftigkeit. So ist zum Beispiel bei Arzneimittelentwicklung und Überwachung der Weg des Entstehens eines neuen Medikamentes nachgezeichnet. Begleitet wird dieses Hauptthemengebiet zum einen durch Grundlagen (Naturwissenschaften) und angrenzende und unterstützende Themen (Produktionstechnik, Pharmarecht und Marketing). Finanzwirtschaft, P&O und Projektmanagement sind vor dem Hintergrund interessant, dass man Entscheidungen, die im Betrieb gefällt werden, mit anderen Augen anschauen kann. Man bekommt hier auch eine kleine Basis an Grundlagen, die man brauchen kann, wenn man nach dem Abschluss in eine Führungsposition wechseln kann.   Obwohl man die Module auch in anderer Reihenfolge bearbeiten kann sollte man sich doch überlegen ob es sinnvoll ist. Bei Modulen wie P&O, Projektmanagement, Englisch kommt es nicht so drauf an was man vorher bearbeitet hat. Bei Modulen, wo zwingend ein anderes Modul als Grundlage notwendig ist, wird dies auch als Zugangsvoraussetzung zum Modul angegeben. Das sollte man bei der Planung des Studiums in jedem Fall beachten.   Die Meisten Studienbriefe waren zumindest ordentlich aufbereitet, einige waren auch echt gut zum durcharbeiten. Das hängt vielleicht auch mit den eigenen Interessen zusammen. Was jedoch (zumindest als ich das Modul belegt habe) total über ist, ist das Modul Physik. Zumindest in der Form wie es sich damals dargestellt hat. Der Studienbrief war nicht brauchbar und für die Klausur hat man nur mit den Aufgaben im Campus gelernt. Ausserdem sind die behandelten Themen irgendwie an dem vorbei gegangen, was für den möglichen Alltag der fertig Studierten relevant ist. Hier wünsche ich mir eine Überarbeitung und die anschauliche Darstellung relevanter physikalischer Grundlagen und Prozesse. Ein weiteres Manko war die fehlende Abgrenzung zwischen verschiedenen Modulen. So hat man manche Dinge doppelt oder gar dreifach gelesen. Da frage ich mich schon ob das nicht besser geht und anstelle der doppelten Inhalte das ein oder andere vertiefter dargestellt werden kann.   Insgesamt sind 7 Laborprüfungen vorgesehen. Diese betreffen die Module Chemie, Bio, Tox, Produktionstechnik I, Molekularbio, Analytik und Galenik. Wer nachweisbar praktische Erfahrung in den Modulen hat kann sich die entsprechenden Laborprüfungen anrechnen lassen. Ich habe daher zur 3 der 4 Labore mitmachen müssen. Es ist jedoch wirklich sinnvoll, auch mal einen praktischen Einblick zu bekommen. 2.5 Tage sind bei manchen Aufgaben sehr knapp, z.B. immer dann wenn Mikroorganismen wachsen müssen. Hier sind die Professoren immer schon Tage vorher da um die Labore vorzubereiten.   Zusammengefasst kann man sagen, dass man einen gesamthaften Einblick in das Pharmaumfeld bekommt. Man ist weder Produktions-Ingenieur, Qualitätsspezialist oder Zulassungsexperte, darüber muss man sich klar sein. Aber man weiss in allen Themengebieten wovon geredet wird und man hat einen gesamthaften Überblick über die Aktivitäten im Pharmaumfeld. Als Beispiel will das Marketing für das Produkt welches ich in der Entwicklung habe eine andere Verpackung: jetzt geht's los.... wer stellt die Verpackung her, ist das auf der Abfüllmaschine umsetzbar und braucht es neues Equipment (oder Lohnherstellung), braucht es neue Stabilitäten, könnte es Unverträglichkeiten geben usw.... Man sieht, der kleine Wunsch einer anderen Verpackung bringt gleich die Abteilungen QK, Einkauf, Produktion und ggf. Entwicklung ins Spiel....   Falls jemand Interesse an detaillierteren Berichten oder Inhalten von einzelnen Modulen hat, der kann entweder schauen ob ich dazu schon einen Blogeintrag verfasst habe oder mich anschreiben.    

Marmotte

Marmotte

 

Technische Einführung

Gestern kam recht überraschend eine E-Mail, in der wir informiert wurden, dass heute 19 Uhr eine Einführungsveranstaltung zur Nutzung des virtuellen Vorlesungssaals stattfinden wird.   Eigentlich hatte ich so kurzfristig nicht damit gerechnet, aber gut.   Zur Vorbereitung musste ich mir Google Chrome (ich hasse diesen Browser) und Adobe Connect installieren. Soweit, so unkompliziert.   Die Veranstaltung fand dann auch pünktlich statt, 90 Minuten wurden dafür angesetzt.   Es begann mit einer kurzen technischen Einführung durch Herrn Arnstätt. Zunächst sollten wir uns vorstellen und interaktiv auf einer Karte markieren, woher wir stammen. Erstaunlicherweise waren fast 50% der Teilnehmer (etwa 20 Leute) in meinem unmittelbaren Wohnumfeld angesiedelt. Außerdem besteht die Hälfte des Studiengangs aus Quereinsteigern, von BWLern, Ingenieuren bis hin zu einer Bautechnikerin war neben den klassischen Erziehern alles vertreten.   Einige hatten mit einigen technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, sodass der Vorstellungsteil sich recht lang hinzog. Im nächsten Schritt wurde dann erklärt, wie man zu den eigentlichen Vorlesungen gelangt, wo man die Prüfungs- und Vorlesungspläne einsieht und welches Prüfungsprozedere so anstehen kann.   Es war jedenfalls sehr viel Input und ich hoffe, dass ich bis Vorlesungsbeginn nicht wieder alles vergessen habe...     Bis demnächst dann

Mewchen

Mewchen

 

60 CP abgeschlossen - Details zum ersten Drittel -

Nachdem ich in meinen beiden vorherigen Blogeinträgen lediglich über meine Aufholjagd und meine Erfahrung mit Statistik geschrieben habe, möchte ich für potentielle Interessenten, Studiengangsteilnehmer und natürlich alle Anderen, jeweils in Kurzversion auf die einzelnen Module und Prüfungen eingehen. Bei Interesse zu weiteren Details, bitte einfach im Kommentarbereich eine Frage hinterlassen. 🙂   Vorher kurz eine Erläuterung zu meiner Vorgehensweise bei Modulwahl sowie deren Abarbeitung.   Auch wenn die IUBH empfiehlt, jeden Monat ein Modul zu absolvieren bzw. abzuschließen, ist dies aus verschiedenen Gründen so separiert leider nur schwer möglich. Im wesentlichen liegt es daran, dass die Live-Tutorien meist über 2-3 Monate laufen, somit bei einigen Modulen keine aktuellen Aufzeichnungen vorhanden sind, gerade nach einer Modulumstellung ein Problem. So ist man gezwungen, sich zwei, drei oder mehr Module zur gleichen Zeit vorzunehmen, zumindest wenn man im Zeitplan bleiben will und gleichzeitig nicht auf die Tutorien verzichten möchte. Ich habe die Module daher immer so zusammengestellt, dass sie vom Stoff her zueinander passen oder sogar aufeinander aufbauen.    Mathe I + II / Naturwissenschaftliche & technische Grundlagen (Noten 3,0 / 1,3) Zu diesen Modulen hatte ich ja bereits im letzten Jahr etwas geschrieben. Meine Empfehlung, macht diese 3 zusammen bzw. hintereinander und anschließend gleich IOT. Passt am besten zusammen. Beide Mathematikprüfungen hatte ich zeitlich etwas verrissen. Zum einen lag es daran, dass mir Anfangs noch das Gefühl für die  richtige Zeiteinteilung für die 22 Fragen fehlte und zum anderen war es ungewohnt sich während der Prüfung über jede Bewegung und jeden Blick Gedanken zu machen, weil man keinen Prüfungsabbruch provozieren möchte. Zusätzlich musste ich bei zwei Berechnungen nachträglich korrigieren (Aufgabenstellung missverstanden) und hatte dann die letzten beiden Aufgaben nicht mehr geschafft. Bei Mathe II wollte mir u.a. die Beschreibung eines Graphen sowie eine Berechnung dazu nicht gelingen und bei der Decodierung einer Verschlüsselung stand ich auf dem Schlauch, als es dann Klick gemacht hatte, war die Zeit um und mehr als 16 Punkte weg. Deshalb beide leider nur mit 3 bestanden. Bei Naturwissenschaft war ich dann hingegen voll in meinem Element, weshalb ich dieses mit 94 % einer 1,3 bestehen konnte. Diese Mischung aus Mathematik, Physik, Chemie und Werkstofftechnik macht Spaß.    IoT - Internet of Things  (Note 1,0 - 100%) Nach Mathe und NW passte dieses Modul am besten. Für mich viel Wiederholung, weil es unter anderem um Dinge geht, welche sich während meiner Schulzeit, Ausbildung und Berufsstart erst entwickelt haben und ständig Bestandteil irgendwelcher Lehrpläne waren. Wer ins PC-Zeitalter hineingewachsen und nicht direkt hineingeboren ist und die Welt bewusst noch ohne Internet, Smartphone usw. wahrgenommen und sich dafür interessiert hat, ist dies ein relativ leichtes Modul. Lernen muss man natürlich trotzdem. 😉 Sehr gut strukturierter und absolut nachvollziehbarer Aufbau der Stoffgebiete, was mir zu meiner bisher besten Quote verholfen hat, nämlich 100%. 😀👍   Ökonomie und Markt / BWL I & II (Noten 2,0 / 2,3) Es macht absolut Sinn diese beiden Module gemeinsam oder hintereinander abzulegen. Sie bauen aufeinander auf und sind durchaus sehr interessant. Es werden in beiden Modulen sehr komplexe Dinge abgefragt, was mich am Ende eine Menge Zeit gekostet hatte, weshalb ich bei beiden Modulen jeweils eine 8 oder 10-Punkte Aufgabe komplett liegen gelassen hatte. Ich glaube ich habe bei einer der 6-Punkte Fragen mehr geschrieben, als bei den 10-Punkte Fragen. Das Problem ist hier wirklich, dass man manchmal an der Fragestellung schwer herauslesen kann, auf welche Teile eines Themengebietes man sich beschränken sollte. Deshalb empfehle ich, bei den Tutorien genau hinzuhören, um mehr über die Art und die konkreten Zielstellungen der möglichen Fragen heraushören zu können. Im Nachgang sind mir dann Dinge eingefallen, welche ich während der Prüfung komplett außer Acht gelassen hatte. Ärgerlich    Industrielle Softwaretechnik (Note 2,3) Dieses Modul hat mich echt Nerven gekostet. Es gab Lektionen, welche sich mir einfach nicht vollständig erschlossen haben und es musste sehr viel auswendig gelernt werden, was für mich inhaltlich manchmal keinen Sinn ergab. Das machte es verdammt schwer. Trotzdem war es ein äußerst interessantes Modul, welches einem eine ganz neue Perspektive auf die Prozesse des Software Engineering bietet. Zudem hat es der Tutor, Herr Lars Busch sehr gut gemacht und mich tatsächlich abgeholt. Die Prüfung war dann tatsächlich mit einer Menge Fragen zu Prozessen, Eigenschaften und Definitionen gespickt, bei denen man wieder nicht so recht einschätzen konnte, wann man genug geschrieben hat. Es gab offene Fragen zu 2x 10, 2x 8 und 2x 6 Punkten, welche sich wieder als absolute Zeitfresser entpuppten. Auch der Multiple Choice Teil zu 15 x 3 Punkten hatte es in sich. Ich war erleichtert, dass ich die 2,3 erreichen konnte.   Objektorientierte Programmierung mit Java (Note 2,0) Was soll ich zu diesem Modul berichten. Es ist genauso wie es für Fachfremde klingt. Die einen machen es mit links und 40 Fieber, die anderen wiederum, zu denen auch ich gehöre, müssen sich erstmal intensiv und aufwendig in die Materie rein arbeiten, um überhaupt Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Für einen Nicht-Informatiker ist es schwer, anhand mehrer Programmzeilen, dem Quellcode, ein Ergebnis bzw. die zu erwartende Ausgabe zu interpretieren. Manchmal reicht eine falsche Klammer, ein fehlendes Leerzeichen oder ein Punkt irgendwo, das muss man erstmal finden. Kostet viel Zeit. Aber auch hier gilt wie bereits zuvor, es eröffnet einem eine andere Perspektive auf Zusammenhänge im Hintergrund. Manchmal in der Tat so einfach, dass ich mich am Ende des Moduls gefragt hatte, was am Anfang eigentlich das Problem war und warum ich mich so schwer getan hatte. Also für alle, die es noch vor sich herschieben, es sieht am Anfang schwieriger aus, als es am Ende tatsächlich ist. Der Tutor macht das ganz gut, holt einen ebenfalls sehr gut ab.   Finanzierung & Investition / Kosten- & Leistungsrechnung I + II (Noten 2,0 / 2,0) Beides Module welche sehr interessant und relativ leicht zu lernen sind. Der Aufbau der Stoffgebiete ist sinnvoll und nachvollziehbar aufbereitet und die Aufgaben im Skript bereiten gut und ausreichend auf die Prüfungen vor. Beide passen gut zusammen. Allerdings gilt hier, wie im übrigen auch für alle anderen Module, auch wenn einem vieles bekannt und streckenweise sogar etwas langatmig vorkommt, sollte man die Modulprüfungen nicht unterschätzen. Mir ist das wohl passiert, weshalb ich jeweils lediglich nur knapp 85 % erreicht und lediglich mit einer 2,0 abgeschlossen habe. Hat mich sehr geärgert, ich hatte im Vorfeld auf mindestens eine 1,3 spekuliert. Es war ähnlich wie bei BWL, man weiß einfach nicht wann man aufhören soll mit schreiben und verspielt dadurch eine Menge Zeit.   Statistik (Note 3,3) Zu Statistik, dem Möchtegern-Endgegner, 🙂 habe ich ja bereits ausführlich berichtet. Am Ende habe ich die Prüfung mit einem schlechten aber für die Umstände noch akzeptablen Ergebnis abgeschlossen.   Marketing I + II (Note 1,3) Bereits während Statistik kam mir ein auf den ersten Blick entspannderes Modul gerade recht. Allerdings habe ich schnell merken müssen, dass dies mitnichten ganz so leicht ist wie es klingt. Gerade der differenzierte Sprachgebrauch sowie deren thematische Zuordnung, bei welchem sich der Sinn manchmal einfach nicht erschließen will, bietet eine Menge Potential für Stolperfallen während der Prüfung. Am Ende bin ich über eine Begrifflichkeit innerhalb eines Prozesses im S-O-R Modell und dem SINUS-Milieu gestolpert und einer Fehlinterpretation bei der Fragestellung zur Berechnung einer Absatzfunktion erlegen. Leider ist mir dies erst im Nachgang in den Sinn gekommen, als ich bereits abgegeben hatte, dabei hätte ich noch gute 15 Minuten Zeit dafür gehabt. Das hat mich wohl die angestrebte 1,0 gekostet. Ja ich weiß, das ist jammern auf hohem Niveau. 🤓 Ärgert mich aber trotzdem sehr. Am Ende ein leichtes Modul, bei welchem man sehr viele Definitionen auswendig lernen muss. Im Grunde ist vieles logisch, allerdings gibt es manchmal Begriffe, bei denen man einfach nur den Kopf schüttelt und sich die Frage stellt, wer sich diesen Unsinn wohl in welchem Zustand ausgedacht hat. 🤔🤓    Parallel zu den Modulen - aktuell bearbeite ich Supply Chain Management - habe ich meine Arbeit zu Selbst- und Zeitmanagement geschrieben, welche ich allerdings erst in der ersten Oktoberwoche hochladen werde. Ich möchte diese zusammen mit meiner Hausarbeit zum wissenschaftlichen Arbeiten abgeben, für welche ich aktuell noch Material sammle und nebenbei immer mal etwas schreibe.   Wenn ich mit SCM durch bin, nehme ich mir nochmals E-Technik zusammen mit Automatisierung & Robotics sowie Fertigungsverfahren 4.0 vor. Ziel ist es, alle Prüfungen bis zum 31.12.2018 erfolgreich abzuschließen und mit 90 CP ins neue Jahr zu starten. So zumindest der ehrgeizige Plan. 🤓

Matthias2021

Matthias2021

 

Startschuss

Hallo liebe Mitleser,   eine Premiere... mein erster Beitrag und mein allererster Blog überhaupt!   Wie es dazu kam? Wenn man etwas neues haben will oder machen will, dann informiert man sich vorher erstmal bei Anderen oder im Internet über die Sache. So kam es auch bei mir! Im Februar 2015 habe ich mein Studium der Elektrotechnik HS Augsburg beendet und bin im März auch gleich ins Berufsleben gestartet. Nach 3,5 Jahren und einem Abteilungswechsel wollte ich doch mehr, den Master. Sei es weniger fürs Ego als für das was ich später noch so vorhabe.... Nun habe ich jedenfalls nach Erfahrungsberichten zu dem Fernstudium Master of Engineering an der WBH gesucht und bin hier gelandet. An Blogs genau zu diesem Studiengang hält es sich in Grenzen, aber war es doch sehr hilfreich bei meiner Entscheidungsfindung. So möchte ich hier also in hoffentlich regelmäßigen Abständen von meinem Fortschritt, Meinungen und Sichtweisen berichten, um manchen zu bestätigen, oder womöglich auch von einem solchen Studium abzuraten.... Oder um einfach nur Lesestoff zu liefern;)   Man liest liest sich...

abusibel

abusibel

 

Online-Klausur oder doch lieber im Studienzentrum schreiben? (erfolgsorientiertes Controlling)

Hallöchen ihr Lieben,    ich hoffe es geht euch gut?! Ich muss mich mal kurz vom lernen und arbeiten ablenken...   Also ich bin mit dem 1. Skript (erfolgsorientiertes Controlling 1) spätestens Anfang kommender Woche soweit fürs erste durch.   Langsam ist natürlich auch endlich das rechnen und anwenden dran *freeeeeu*, aber da kommt auch der Knackpunkt - ich werde mir immer unsicherer, ob ich die Klausur online schreiben möchte oder im Studienzentrum?!?!   Nun kommt ihr ins Spiel, habt ihr vlt. schon soweit mit den Online-Klausuren Erfahrungen das ihr mir eure persönlichen Erfahrungen mitteilen könnt? (Besonders in den Controlling oder mathelastigen Klausuren wäre das echt super..)   Mir graust es etwas davor, mir handschriftlich keinen Überblick beim rechnen zu verschaffen zu können. Oder darf man leere Blätter während der Klausur nutzen und beschriften etc.?   Ansonsten schon mal ein kleines Fazit von mir: Habe im Moment so viel um die Ohren, dass ich mir jetzt schon einen extremen Zeitdruck rein donnere - aber nunja, die Familie zwingt mich auch Lernpausen einzulegen. Ansonsten bin ich wie oben erwähnt, froh das es endlich ans rechnen geht und mir das meiste noch ganz gut bekannt vor kommt   Lieben Gruß!

MandyMii

MandyMii

 

Ein klares JEIN zu Allem !!einself!!

Aktuell befinde ich mich in einer sehr seltsamen Lebensphase - mit Anfang 30 bereits die Midlife Crisis ? 😁   Wie ich die "Rush Hour" des Lebens verabscheue, dann doch lieber wieder 20. Zu viele Bereiche, die eine Entscheidung bedürfen.   Und da ich so entscheidungsfreudig bin wie ein 2 jähriger, ist es eine anstrengende Zeit. Vllt. klafft hier auch ein Loch mit der Aufschrift "Achtung, Angst vor Verantwortung" oder "Achtung deutscher Pessimismus- risikoavers!" 😀 Gut, dass keine Entscheidung auch eine Entscheidung ist. Befriedigend ist das aber nicht. Interessanterweise hält das Studium mich stimmungstechnisch am laufen - cool, oder?   Nun ja - Finanzierung habe ich vor wenigen Wochen geschrieben. Die Zeit für das Durcharbeiten war diesmal für meine Verhältnisse rekordverdächtigt. Die Note steht noch aus, aber sollte gefühlt jede Minute eintreffen ;-). I hope for the best.   Aktuell bin ich auch in den letzten Zügen für das Modul "Unternehmensrecht". Klingt zugegeben nicht gerade nach einem roten Faden, aber ich möchte die Thematik "Recht" abschließen. Das Skript liest sich recht zügig und die neue Version ist eher eine Vertiefung mit Bezug auf Personen-/Kapitalgesellschaften. Insgesamt gefühlte 107 Seiten "Urlaub".   Mit dem Kopf bin ich aber bereits schon ein Skript weiter. Die erste Hausarbeit für das Modul "wissenschaftliches Arbeiten" steht an. Darauf freu ich mich so sehr, wie auf ein Aufenthalt im Krankenhaus. Ich möchte sie unbedingt bis Mitte November "weg" haben.   Weiter geht's... .    

Muddlehead

Muddlehead

 

Erste berufliche Neuheiten

Diese Woche habe ich endlich unterrichtet. 🧐  Es ist  schon irgendwie gemein, im Studium etwas zu lernen, aber es nirgendwo anwenden zu können. Deshalb habe ich immer mal die Stellenanzeigen im Blick gehabt, und es hat als freiberufliche Dozentin sozusagen auf Abruf geklappt - denn leider ist  meine Arbeitszeit etwas komplizierter. Diese Bildungseinrichtung plant ihre Unterrichte für ihre Altenpflege Azubis in Blöcken 3 Monate im Voraus, und so lange vorher habe ich meine Dienstpläne nicht.   Trotzdem durfte ich dann aber, als es endlich mit meinem Dienstplan gepasst hat, ein richtiges kleines Themenfeld unterrichten. Da habe ich in 3 Tagen insgesamt 12 Stunden unterrichtet, also jeden Tag 4 Stunden.   Und hier hat sich echt gezeigt, wie praxisorientiert das Studium an der HFH ist. Organisatorisch ist an der HFH  wirklich noch einiges verbesserungswürdig (vor allem weil ab nächstem Semester die Planung umgestellt wird), aber von befreundeten Lehrern, die ganz normal an Präsenzunis studiert haben, weiß ich, dass die armen Referendare zwar allerlei Sachen lernen, aber Unterrichtsplanung kommt oft zu kurz.   Wir hatten in Didaktik und Methodik 1 (1. Semester) eine Unterrichtsstunde, und in Didaktik und Methodik 2 (2.Semester) ein ganzes Themenfeld geplant, und das kam mir nun sehr zu gute.   Denn es war gar nicht so leicht, so viele Stunden zu planen, wenn man selbst Anfänger ist und außerdem die Teilnehmer gar nicht kennt. 👀 Ich hatte aber ein riesiges Glück mit den Teilnehmern. Es war eine sehr gemischte Gruppe, die aber total motiviert bei der Sache war. Selbst bei Gruppenarbeiten ging nichts drunter und drüber, keiner hat auf dem Handy gedaddelt oder sich zu laut mit den anderen unterhalten.   Ich habe versucht, das Unterrichtsthema so zu gestalten, dass klar war, wofür eine professionelle Pflegekraft das können muss, aber gleichzeitig habe ich auch die Schüler immer wieder nach Beispielen aus ihrem Alltag in der Praxis gefragt, an welcher das Thema relevant war. Oder eben selbst von Situationen aus meinem Praxisalltag erzählt. Dabei ist zum Teil ein richtiger Flow entstanden, und selbst die Schüler meinten, sie wüssten nicht, wo die Zeit geblieben sei.   Aber es war auch eine sehr nette Gruppe, und wir haben viel gelacht. Ich habe ja auch sehr viel neues über mich selbst gelernt, zum Beispiel, dass ich nicht pädagogisch wertvoll sein kann. 😀 Was einem ja kein Studium dieser Welt beibringt: wenn man mit Kreide an eine Tafel schreibt, sollte man keine schwarzen oder dunklen Sachen anhaben, weil man sich richtig schön einferkelt. Als ich also die Tafel gewischt habe, habe ich ziemlich doll und laut geflucht. Dann fiel mir auf, dass ich ja der Lehrer bin. 🤣Leider war es da schon zu spät, alle haben sich sehr amüsiert über meine besonders pädagogische Wortwahl. Außerdem habe ich auch gemerkt, dass zwar eine Planung sehr wichtig ist, also zumindest eine Vorstrukturierung und natürlich eine fachliche Vorbereitung. Aber trotzdem ist Unterricht ein sehr interaktives Geschehen, dass erst so richtig lebendig wird,  wenn man so einen Flow auch zulässt. Wenn man also Diskussionen zulässt und einen Raum schafft, in dem Azubis sich eine eigene Meinung und ein eigenes Bild machen können, wird es erst richtig spannend.   Es waren also 3 sehr intensive Tage mit vielen neuen Eindrücken, und ich bin froh, jetzt schon erste Erfahrungen sammeln zu können. Und ich freue mich schon richtig auf das nächste mal!   Aber heute geht es erst mal weiter mit Spätdienst als Gesundheits- und Krankenpflegerin. 😎   Euch allen eine schöne Restwoche! LG Silberpfeil    

Silberpfeil

Silberpfeil

 

Geologie II - Teil 3 - Struktur-Geologie

Nun bin ich gerade tatsächlich so schnell, dass ich mit den Blog-Einträgen schon gar nicht mehr hinterherkomme. Lange habe ich Geologie II vor mir hergeschoben, aber irgendwann muss es mal weitergehen, denn sonst kann ich nächstes Jahr nicht an den Exkursionen teilnehmen.   1. In Earth: Portrait of a Planet Kapitel 10 und 11 noch einmal lesen. Ich hatte wie immer keine Lust, das noch einmal zu machen. 2. Geologische Strukturen: Text lesen, Fragen beantworten und mit den richtigen Antworten abgleichen. Anschließend Fragen zu einem Bild beantworten. 3. Geologische Karten und Querschnitte: Text lesen, Fragen beantworten und mit den richtigen Antworten abgleichen. Anschließend muss man selbst Hand anlegen, indem man eine Karte ausdruckt, sie richtig bemalt und einen Querschnitt erstellt. Dann muss noch der Steigungswinkel berechnet werden. Fotos von der Karte und dem Querschnitt müssen separat eingereicht werden. Hier musste ich mir Hilfe bei einem Kommilitonen holen, ansonsten hätte ich es nicht verstanden. Aber dann hat es doch noch Klick gemacht. 4. Block-Diagramme: Drei Block-Diagramme ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben. Anschließend Fragen beantworten und mit den richtigen Antworten vergleichen. Danach ein eigenes Block-Diagramm konstruieren (Werte sind vorgegeben) und einen Winkel berechnen. Das Block-Diagramm muss fotografiert und separat eingereicht werden. Ich habe keine Ahnung, was ich gemacht habe und auch nicht, ob das nun so richtig war. Sieht aber immerhin nicht falsch aus 5. Erdbeben: Fragen beantworten und mit den richtigen Antworten in Earth: Portrait of a Planet vergleichen. Anschließend aus vorgegebenen Daten den Ort des Erdbebens, die Größenklasse und die Uhrzeit des Erdbebens angeben. Das war einfach, schließlich kannte ich es schon aus Geologie I. 6. Tsunamis: Text lesen, Fragen beantworten und mit den richtigen Antworten vergleichen. Anschließend müssen Geschwindigkeit, Wellenlänge und Amplitude berechnet werden. Die Fangfrage dahinter ist nur das richtige Umrechnen der Einheiten. Also auch eine einfache Aufgabe.   Als nächstes schreibe ich dann über Geomorphologische Prozesse Kapitel 5 und 6, damit bin ich nämlich auch schon fertig.

Azurit

Azurit

 

OpenOLAT

Heute kam eine E-Mail des DISC.  Mit Links!! zu OpenOLAT Tutorial und Direktlink zum Kurs.  Kontaktbequemlichkeit nennt das der BWLer.    Bin aber schon angemeldet gewesen. Stand ja auch auf dem Zettel vom Samstag.   Das Passwort für den Kurs bekomme ich laut E-Mail dann nächste Woche per Post.   ..langsam kommt das Feeling auf, bald ein Student zu sein Aber nur Zwischendurch. Auf der Arbeit geht es drunter und drüber.    So long mikefly

mikefly

mikefly

 

8. Webinar zum Start in den Abitur-Lehrgang

Heute fand am späten Nachmittag das Webinar "zum Start in den Abitur-Lehrgang" statt. In der nicht personalisierten Einladung im Online-Studienzentrum wurde diese Veranstaltung seit Monaten angekündigt mit dem Hinweis, sie richte sich vorrangig an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die seit Mai 2018 (so wie ich) im Lehrgang seien. Ich gehe deshalb davon aus, dass es diese Einführungsveranstaltung nur zwei bis dreimal im Jahr gibt. Wie andere ILS-Webinare auch, kann diese Einführung nur "live" verfolgt werden, d.h.sie wurde nicht aufgezeichnet und wird nicht im Online-Studienzentrum veröffentlicht.   Das Webinar dauerte eine Stunde (so wie angekündigt) und wurde als Adobe Connect Meeting durchgeführt. Technische Probleme stellte ich nicht fest. Zwei Studienbetreuerinnen moderierten das Meeting und präsentierten, sehr routiniert, Informationen zum Ablauf des Lehrgangs von der Einführungsphase (in der ich mich momentan befinde) über die Qualifikationsphase bis zur Prüfungsphase (Abiturprüfungen). Es gab nur acht (8) Teilnehmer, was mich sehr überraschte. Den verwendeten Foliensatz (oder wie sagt man heutzutage?) konnte ich als PDF herunterladen.   Gleich zu Beginn gab es den Hinweis, dass es keine Geheimnisse zu hören geben wird, also keine Information, die nicht ohnehin in den ausführlichen Lehrgangsinformationen geschrieben steht. Das hatte ich mir schon gedacht, aber ich wollte trotzdem das Webinar besuchen, weil es eine in meiner Abiturvorbereitung seltene Form der Kommunikation ist.   Die Teilnehmer konnten über den Chat Fragen stellen und davon wurde auch intensiv Gebrauch gemacht. Die Fragen, meistens inhaltlich auf das gerade besprochene Thema bezogen, wurden zeitnah beantwortet. Ich konnte auch meine Frage loswerden, die ich mir schon eine Weile stellte: Die schriftlichen Abituraufgaben des Externenabiturs sind nicht dieselben wie in den Hamburger Gymnasien, aber von der Schulbehörde (es ist ja eine vom Staat durchgeführte Prüfung) mit demselben Anspruchsniveau gestellt.   Die Betreuerinnen führten ein paar Befragungen unter den Teilnehmern durch. Dafür erschien dann ein Fenster in das ich je nach Frage Freitext eingeben oder aus vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten wählen konnte. Interessant finde ich, dass nur zwei der acht Teilnehmer das Abitur als Vorbereitung für ein anschließendes Studium machen wollen (Zahnmedizin, Maschinenbau). Die Altersstruktur der Teilnehmer kenne ich nicht.   Mir hat diese eine Stunde Spaß gemacht. Jetzt habe ich auch mal jemanden "live" gehört, ist doch mal was, in einem Fernstudium, nicht wahr?   Hier der grobe Tourplan meines Abi-Abenteuers, der auch Gegenstand des Webinars war:   1. Etappe: Einführungsphase - Studienvierteljahr 1 - 4 (also 12 Monate) - Ich bezeichne das als Wiederholung Mittelstufe. 2. Etappe: Qualifikationsphase - Studienvierteljahr 5 - 12 (also 24 Monate) - Ich bezeichne das als Oberstufe. 3. Etappe: Eigenständiges Lernen und optionales Vorbereitungsseminar in Hamburg für die 4 schriftlichen Fächer (2 Wochen). 4. Etappe: Verpflichtende Probeklausuren - Vier schriftliche Prüfungen in den Räumen des ILS in Hamburg. 5. Etappe: Schriftliche Abiturprüfungen: - Vier schriftliche Prüfungen in den Räumen des ILS in Hamburg. 6. Etappe: Eigenständiges Lernen und optionales Vorbereitungsseminar in Hamburg für die 4 mündlichen Fächer (8 Tage). 7. Etappe: Mündliche Abiturprüfungen: - Vier mündliche Prüfungen in den Räumen des ILS in Hamburg.   Auch für die Abiturprüfungen gibt es zwei Termine pro Jahr.   Zu Beginn der 4. Etappe (Probeklausuren) müssen alle Einsendeaufgaben der schriftlichen und mind. 80% der mündlichen Prüfungsfächer korrigiert sein (genauer: bereits 4 Wochen vor den Probeklausuren) und der Teilnehmer muss vier schriftliche und vier mündliche Prüfungsfächer nach gewissen Zusammenstellungsregeln ausgewählt haben. Zwei der vier schriftlichen Fächer sind sog. Fächer mit erhöhtem Anspruchsniveau (e.A.), früher Leistungskurs oder Leistungsfach genannt.   Vor Beginn der 5. Etappe (Schriftliche Abiturprüfungen) müssen die Probeklausuren insgesamt bestanden - der Gesamtdurchschnitt 4,0 oder besser - sein. Wer durchfällt, kann wiederholen, aber nicht Fächer-weise: Alle Probeklausuren werden dann nochmals - beim nächsten regulären Termin - geschrieben (wie bei den Abiturprüfungen auch).   Ich befinde mich gerade auf der 1. Etappe und im 2. Studienvierteljahr (Ende des 4. Zeitmonats) und da kommt noch einiges auf mich zu. Ich werde weiter berichten.   Schönen Abend
Greetsiel
19.09.2018

Greetsiel

Greetsiel

 

Die Unterlagen sind da

Dieses mal war die WBH sehr flott.   Heute sind die Unterlagen angekommen.   5 Hefte zum Thema "Strategisches Innovations- und Technologiemanagement" -> ein paar der Hefte kenne ich schon von Innovationsmangement aus dem W-Ing. Master 🙂 -> Die nächste Klausur ist Ende November, hoffentlich kommt das Rep oder Online Rep zusammen.   4 Hefte zum Thema "Präsentatationstechniken" 1 neue CD dabei, der Rest der Hefte kenne ich bereits aus dem Diplom.... -> stellt sich nur die Frage warum ich das Modul machen muss, nach Diplom, Master und CSUS, dachte mir eigentlich ich habe genug präsentiert... Aber egal, dann geht es Anfang November nach Pfungstadt für 2 halbe Tage, da das Projekt ja angerechnet wurde.   5 Hefte zum Thema "Qualitätsmanagement" - 2 neue sonst kenne ich das schon, aber da in QM nur die Vertiefungsarbeit ansteht, sehe ich diese mal als "Erledigt" an....   Auf auf, jetzt noch ein Thema für die Vertiefungsarbeit einfallen lassen...   Dann vielleicht am 1.12 oder 1.01.2019 mit der Thesis starten....   Heyho, es geht los 🙂      

Frantic

Frantic

 

Die Fachschaftsseite - das geht ja gut los!

Als eine meiner Hauptaufgaben habe ich mir in der Fachschaft die Internetseite vorgenommen. Dort gibt es eine Sammlung von Klausuren und Prüfungsprotokollen und die ist für mich und auch für andere Studenten sehr wichtig in der Prüfungsvorbereitung. Aber das ist mal wieder nicht so einfach wie ich es mir gedacht habe:   Gleich nach der Wahl am 1.9. habe ich den bisheringen Betreuer, der nicht mehr in der Fachschaft ist, per Mail angeschrieben, dass ich diese Aufgabe nun übernehmen werde, und ihn um das Passwort gebeten. Zugegeben, die Mail war etwas kurz, am Handy schreibe ich ungerne Romane und es eilte, denn die Seite hatte kein rechtssicheres Impressum. Der bisherige Betreuer hat mir daraufhin am 8.9. ein Photo des Schreibens geschickt, mit dem er das Generalpasswort bekommen hatte, und mir zusätzlich mitgeteilt, dass er alle Links auf sich selber entfernt hat. Ich hab kurz danach auf die Seite geschaut, ob dabei etwas schiefgegangen ist: der Link zu den Klausuren war tot. Mist, Panne!   Ich habe ihm daraufhin geantwortet, dass ich ihn darum bitte, dass er mir eine Einweisung gibt, wie ich auf die Seite zugreife und wie ich damit arbeite, damit ich sowohl die Tools als auch den Aufbau der Seite lerne. Außerdem habe ich ihn gebeten, den kaputten Link zu reparieren, und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass es eilt, weil wir schleunigst ein besseres Impressum auf die Seite setzen müssen. Darauf habe ich bis heute keine Antwort bekommen.   Letzten Freitag kam dann eine Mail von einem Lehrstuhlmitarbeiter, dass es sehr unschön sei, persönliche Dfferenzen auf der Seite auszutragen. Daraufhin habe ich die Seite noch einmal angeschaut und festgestellt, dass sowohl der Link zur Klausurensammlung als auch zu den Gedächtnisprotokollen mittlerweile auf eine Seite geführt hat, die der bisherige Inhaber eingefügt hat. Darauf ging es darum, dass die Studenten falsch gewählt hätten, wie viel Mühe es gekosett hätte, die Seite aufzubauen, und dass die Neuen alles neu und modern und anders machen wollten. Das stimmt teilweise: wir würden die Seite gerne überarbeiten, damit sie übersichtlicher und auch für mobile Geräte gut verwendbar ist, und insgesamt die Fachschaftsseite attraktiver machen.   Zusätzlich weiß ich, dass er mir unterstellt, dass durch die Übergabe des Masterpassworts bei mir eine Sicherheitslücke entstanden sein könnte und vielleicht jemand anderer diese Veränderung vorgenommen haben könnte. Es gab in der Tat eine Sicherheitslücke, allerdings woanders: mir war schon klar, dass er nach wie vor Zugriff hat, aber solchen Mist hatte ich nicht erwartet. Da ich am Samstag eine Klausur geschrieben habe, hatte eigentlich bis zur Abgabe der Klausur das Lernen Vorrang.   Da habe ich aber doch das Lernen zurückgestellt und Hilfe vom Helpdesk der FernUni geholt. Die IT-Mitarbeiter der Universität haben die Links repariert und auf meine Bitte ein neues Impressum eingefügt, so dass wir jetzt erst einmal rechtlich auf der sicheren Seite sind. Außerdem wurde der Account, auf den die Seite läuft, vorläufig gesperrt, so dass momentan gar niemand etwas verändern kann. Ich habe ein neues Generalpasswort beantragt, das ich wohl im Laufe der Woche bekommen werde.   Wenn ich das habe, muss ich noch herausfinden, wie ich auf die Seite zugreife. Bisher weiß ich nur, dass bislang wohl ein veraltetes Tool verwendet wurde, denn selbst die Mitarbeiter vom Helpdesk konnten mit ihren Tools nichts machen, da musste der Webmaster helfen.  

impeta

impeta

 

Erste Präsenztage an der www.fernfh.ac.at

Hallo Leute,   Hier ein kurzer Zwischenbericht zu den Ersten Präsenztagen und Fernstudienphase.   Das erste Wochenende (FR und SA) in Wiener Neustadt war wie erwartet sehr spanndend und interessant. Wir hatten das Glück, dass wir als Neulinge gleich im neu sanierten Gebäude starten durften. Diese ist wirklich sehr schön und modern geworden. Es kann sich wirklich sehen lassen.   Der erste Tag startete mit der endgültigen Immatrikulation. Nach Vorweis eines Lichtbildausweises, hielten wir endlich unseren Studentenausweis und ein Paket mit jeder Menge Arbeit in unseren Händen. Viel Zeit zum Stöbern blieb aber nicht, da anschließend sofort die erste Vorlesung stattfand. So verging der lange Tag recht schnell mit den verschiedensten Modulen. Die freundlichen Lektoren waren alle sehr kompetent und versuchten uns in der kurzen Zeit, möglichst viel Wissen mitzugeben.   Das gestaltete sich teilweise schwierig, da es kleine Startschwierigkeiten mit der neuen Technik (Mikrofon usw.) gab. Die Tatsache, dass in diesem Jahr mit mir ca. 95 andere Absolventen mit dem Bachelor starteten, machte es manchmal nicht gerade einfach. In einem Raum mit so vielen Personen, kommt man ohne ein Mikrofon nicht mehr aus.   Wer sich fragt, ob man gleich das Notebook für die Mitschrift verwenden soll, bitte aufpassen: Nur an den seitlichen Plätzen stehen Steckdosen für die Stromversorgung zur Verfügung.   Trotzdem fand ich den ersten Tag gelungen und bin voll motiviert.   Am zweiten Tag fand ein Teambuilding statt. Hier wurden bis Ende des Tages die Lerngruppen gebildet. Das Programm war sehr interessant und förderte wirklich die Zusammenarbeit unter den noch fremden Menschen.   Nach diesen zwei Tagen traten wir die Heimreise an und unser Studentenleben konnte starten. Endlich hatte man auch Zeit die erhaltenen Lernhefte anzusehen.   Für das 1. Semester erhielten wir 8 x Lernhefte mit durchschnittlich 90 Seiten. Für Mathematik musste man sich die Lernunterlagen erst ausdrucken, warum auch immer.   Für Sonntag hatte ich mir dann einiges vorgenommen: Erstellen eines Lernplans für das 1. Semester Erstellen von Lernplänen für das Monat Erstellen von Lernplänen für die Woche Erstellen Kalender mit allen Termine für Prüfungen, ESA und Präsenzterminen
  Den Plan habe ich so gestaltet, dass pro Wochentag ein anderes Fach gelernt wird. Pro Fach wird jede Woche ein Kapitel bearbeitet. Hat man sich endlich eine Überblick verschafft, merkt man wieviel Arbeit auf einem zukommt.

Trotzdem bin ich seitdem top motiviert und fleißig beim Lernen. Momentan nutze ich jede frei Minute zum Lernen. Das sind ca. 3-4 Stunden am Tag. Auch am Wochenende gibt es nicht wirklich einen lernfreien Tag. Ingesamt möchte ich schon min. 20 Stunden Lernzeit investieren. Mit 25 Stunden ist man neben einem 45 Stunden Job ganz schön ausgelastet.   Wie versuche ich zu lernen?   Morgens: Wiederholfen Stoff vom Vortag Mittag und Abends:
- Stoff durchlesen im Zug/Bus
- Stoff nochmal durchlesen zu Mittag bzw. am Abend
- Stoff durcharbeiten und markieren
- Wichtige Überschriften / Stichwörter herausschreiben
- Eigene Zusammenfassung schreiben
- Lernkarten schreiben (Wobei dieser und der vorletzte Punkt durch das doppelte Schreiben extrem viel Zeit kostet)
- Check im Internet und Vergleich der Formulierungen
  So versuche ich mir nun den Stoff anzueignen. Gefühlsmäßig geht es aber nur langsam voran. Teilweise schreibe ich auch keine Lernkarten, da hierfür zu viel Zeit verschwendet werden würde. Wahrscheinlich ist ist mein Kopf die neue Situation noch ungewohnt und überfordert.   Auch bin ich mir noch unsicher, ob ich die eigene Zusammenfassung handschriftlich (wegen Lerneffekt) oder mit dem PC machen soll. Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen dazu?   Mehr gibt es im Moment nicht zu berichten.   Mich würde eure Lernroutine interessieren? Wie lernt ihr? Macht ihr Zusammenfassungen handschriftlich oder mit dem PC? Verwendet ihr Lernkarten?   Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen. Ich freue mich über ein paar hilfreiche Tipps von Fernstudiums-Veteranen/Veteraninnen. Lg

carvius87

carvius87

 

Eine Note schlechter wegen Kommasetzung

Meine letzte Note, sie ist heute endlich gekommen. Mit 89 Punkten ist es eine 1.7 geworden. Ab 90 Punkten gibt es die 1.3......   Im Bewertungsbereich "Formalia" habe ich 7 von 10 Punkten bekommen. Kritisch angemerkt wurde, dass ich zu viele Fehler bei der Zeichensetzung gemacht habe, dass ich keine eigenen Tabellen erstellt habe und dass meine Grafiken zum Teil zu klein waren oder von zu schlechter Auflösung. Die Geschichte mit den Tabellen wurde mir zuvor schon beim "Theoretischen Teil" / "Anwendungsteil" angekreidet. Dann wurde angemerkt, dass ich bei der theoretischen Fundierung eine Abgrenzung von Selbstmedikation, OTC und Rx hätte machen sollen. Ich habe aber klar das Produkt als Kosmetikum eingestuft, wieso soll ich dann verschiedene Arzneimittelarten gegeneinander abgrenzen? Die anderen Abzüge sind dann schon eher berechtigt. Meine Einleitung habe ich da zum Schluss einfach nur noch runtergeschrieben und sie ist sicher nicht der Knaller. Und wahrscheinlich habe ich auch wirklich bei der Theorie ein bisschen zu weit ausgeholt.     Man liest heraus, ich bin nicht ganz zufrieden mit der Note. Der eine Punkt entscheidet aber nur darüber ob ich mit 1,22 oder 1,23 im Notendurchschnitt mein Studium abschliesse. Deshalb habe ich beschlossen da kein Fass mehr aufzumachen.  

Marmotte

Marmotte

 

Meine Urkunde ist da :-)

Heute kam überraschender Weise meine Urkunde, das Zeugnis und die Notenübersicht, mit einem netten Schreiben der IUBH. Eigentlich bin ich zur Graduierungsfeier angemeldet (Hut und Talar sind auch schon bestellt) und dachte mir werden die Dokumente dort überreicht. Aber gut, die Überraschung war auf jeden Fall groß. So richtig realisiert habe ich das Ganze immer noch nicht. Ich finde die Urkunde eigentlich ganz hübsch:     Mein Fazit und was ich sonst so geplant habe (u. a. ein Zertifikatsstudium bei der HFH) schreibe ich nächsten Monat.   Bis dahin allen eine schöne Zeit.    

Stefania85

Stefania85



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