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Und auf einmal bist du fertig

Fünf Jahre und 358 Tage nachdem ich meine Zugangsdaten zum Online Campus bekommen habe war es auf einmal so weit. Ein großes Lob an dieser Stelle sowohl an Frau Finke, die meine Personalmanagement Klausur weit unterhalb der regulären Korrektur eit bewertet hat und besonders Frau Liegmann, die mich nicht noch hat über das Wochenende zappeln lassen, sondern mir wie versprochen, obgleich ich die FA erst am Donnerstag Abend eingereicht habe, schon Freitag die Bewertung mitgeteilt hat. Und trotz dieses Tempos, war es eins der ausführlichsten Feedbacks, die ich erhalten habe.   Was ein schöner Abschluss war es, die allerletzte FA in Gesundheitsaufklärung-, beratung und -bildung mit und in neuen Medien mit einer 1.0 abzuschließen. Das war dann die Kirsche auf der Sahne.  Die letzten Tage habe ich ehrlich gesagt genutzt um den Schlaf der letzten Monate nachzuholen und das war bitter nötig. Im Moment mache ich die Dinge für die ich schon lange keine Zeit mehr hatte und es nicht tun wollte: mir selber etwas Gutes tun, Handarbeit und vor allem heißt es für mich    Nach dem Studium ist  پیش ار مطا لعه   Denn ich lerne gerade intensiv Persisch vornehmlich Farsi aber auch einige Wörter Dari. Auch bereite ich mich auf die neue Stelle vor. Und meine Mentees wären da ja auch noch, die sehr rücksichtsvoll die letzten Monate waren (wie ich heute weiß) und Fragen zurück gestellt haben, weil sie mir nicht eine Last während der Abschlussphase sein wollten. Ja so sind sie halt und ich schätze jeden einzelnen davon. Auch steht im Moment noch die Rezension des Buchs in Etappen zur Thesis und Lernmethoden an sowie die Planung eines Zwischenblogs zwischen Fernstudium und Fernstudium. Zudem wird es ein Fazit geben. Dafür habe ich mir etwas einfallen lassen und brauche da noch etwas vorbereitung, weil meine Feedbackbögen und die Module dabei eine Hauptrolle spielen.   Bin ich traurig, dass es so einfach vorbei ist. Ja in der Tat. Das war lange ein großer Teil in meinem Leben und ich fühle ich an meiner Hochschule wohl und pflege sehr gerne den Kontakt nach Bremen. Ich hoffe, dass ein bisschen von dem auch nach dem Abschluss durch das Mentoring erhalten bleibt. Gefühlt hat das für mich schon lange nichts mehr mit einem isolierten Fernstudium zu tun. An dieser Stelle schon einmal ein kleines Danke an die vielen kleinen und großen fleißigen Ameisen im APOLLON Bau.      

polli_on_the_go

polli_on_the_go

Paragraphenschubsen. 💤

Es gibt kein anderes, passenderes Wort für das, was ich gerade tagtäglich mache. Und vorab muss ich zugeben: Ich liebe Recht.
Es war (damals, vor 7 Jahren - oh man ist das lang her) mein Abi-Thema. Ich habe in diesem Abi-Thema in meiner mündlichen Prüfung abgeräumt.
Recht ist für mich einfach "einfach". Du hast deinen Fall. Du hast deine Gesetzbücher. Alles, was du behauptest, musst du belegen können. Go for it.   Wenn ich das Skript allerdings anschaue, kann ich vollkommen nachvollziehen, wie andere Leute es verfluchen. Es ist nicht schlecht geschrieben, es ist alles verständlich - dem Skript fehlt allerdings meines Erachtens nach einfach eine Grundstruktur, die einen durch das Thema führt.
Mir persönlich macht das jetzt nicht viel aus, ich hatte ja schon ein paar Berührungspunkte mit dem BGB. Jemandem, der mit dem Thema einfach noch nicht warm geworden ist, wird es mit der Struktur jedenfalls definitiv nicht werden. Da wird ein Thema, was man eigentlich zusammenhängend machen könnte, 3x unterbrochen. Es wäre vielleicht leichter verständlich gewesen, das Thema an einem Gesamtfall X aufzubauen und dann mit den entsprechenden Paragraphen durchzuführen.
Aber so - naja, man muss halt ein bisschen mehr Zeit hineininvestieren.

Mit den Zusammenfassungen bin ich recht weit, meine Bücher mit den entsprechenden Einmerkern versehen. Ende der Woche werde ich dann wohl ein paar Einsendeaufgaben bearbeiten, um einfach zu sehen, wie weit ich bin. Am 9.6 habe ich meine Prüfung, zwei Tage vorher hab ich mir nochmal Urlaub gegönnt - der wird aber eher fürs Kutsche fahren (lernen) und Lernen drauf gehen. Also semi entspannter Urlaub.

Kutsche fahren?!

Es kommt immer genau so, wie man es nicht erwartet. So auch bei mir. Mit meiner Krankheit bin ich auf dem Weg der Besserung, nach bald 7 Wochen bin ich aber immer noch nicht 100% gesund. Nebenbei habe ich am 11.6 einen OP-Termin, der nochmal eine kleine Sportpause mit sich ziehen würde. Dadurch wurde ich natürlich nochmal 1000x vorsichtiger, was den Sport und das Gewichtheben angeht. Ich hab meinen Trainerschein, ich liebe den Sport und werde ihn sicher nicht hinschmeissen. Aber ich merke auch, dass ich das Pensum, das ich im letzten Jahr gefahren bin, nicht vertrage. Dazu kommt mein Ehrgeiz. Ich kann einfach auch keine Ruhe geben.
Diese Wochen habe ich genutzt, um auch ein bisschen weiter zu denken - und habe für mich entschieden, dass ich eher in die Trainerschiene gehe und am Ende des Tages nur noch für mich hebe. Sobald ich gesund bin. Wenn es reinpasst. So, wie ich Spaß dran habe. Ohne die Verpflichtung, 6x die Woche ins Training zu müssen, um "gut genug" für einen Platz in der ersten Mannschaft zu sein.
Und irgendwie kam eins zum anderen. Ich habe mit Pferden zu tun, seit ich ein kleines Mädchen bin. Eigentlich hatte ich mit dem Thema Pferd abgeschlossen - wenn auch nicht im Herzen abgeschlossen (Pferdemädchen bleibt Pferdemädchen). Zufällig bin ich mit jemandem ins Gespräch gekommen, an den Stall gefahren & da stand ein kleiner (ok, er ist groß, 165cm Schulterhöhe) Ponymann (ok, es ist ein Friese, das sind die schwarzen Pferde mit den Puschelbeinen und der langen Mähne) - und irgendwie, hat es einfach gepasst - mit dem Besitzer, den Leuten im Stall (von denen ich einige schon kenne) - und dem Pferd.
Ich darf zum Pferd, wann ich will. Hab freie Hand, kann also super frei entscheiden, was ich machen will - und das Pferd geht an der Kutsche - und das möchte mir der Besitzer gerne beibringen. Das heißt, wenns mit dem Studium rund geht, dann weiß ich, dass das Pferd auch ohne mich "überlebt" - dann wird er nämlich mehr an der Kutsche gefahren. Wenn ich dann mal wieder mehr Zeit hab, kann ich auch einfach 4x die Woche rausfahren und er geht entsprechend weniger an der Kutsche. Ein guter Deal also.
Oder - wie meine Mädels letztens meinten: Es war nur eine Frage der Zeit bis ihr zwei euch findet. Ihr passt echt super zusammen - ihr habt nämlich genau den selben Schlag weg. 🤣

Aurora_

Aurora_

 

Irgendwann muss man den ersten Schritt machen...

Schon seit Jahren denke ich darüber nach, die Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen. Im Endeffekt habe ich dann doch nie damit angefangen - keine Zeit, kein Geld, macht das überhaupt Sinn? In spätestens drei Wochen ist die Sanierung meiner Wohnung endlich abgeschlossen - das heißt, es wird endlich wieder Zeit frei. Und die möchte ich natürlich nutzen. Ich habe mich vorerst bewusst dazu entschieden, mich nicht in einen Fernlehrgang einzuschreiben. Das hat zwei Gründe. Erstens möchte ich die Zeit, die jetzt freigeworden ist, nicht komplett mit neuem Zeitdruck ausfüllen. Fristen, festgelegte Seminartermine und Ähnliches will ich vermeiden. Zweitens sind die Fernlehrgänge extrem teuer und die Durchfallquote in der staatlichen Prüfung trotzdem hoch. Grundlage ist die Heilpraktiker-Akademie von Rudolf Schweitzer, die ich mir nun gebraucht gekauft habe. Auch die Entscheidung für dieses Lehrwerk habe ich bewusst getroffen. Die Standardwerke sind ja Naturheilpraxis heute von Elvira Bierbach und Lehrbuch für Heilpraktiker von Isolde Richter. Beide Bücher sind schon relativ teuer, dazu kommt, dass selbst die alten Auflagen gebraucht weiterhin teuer sind. Die alten Auflagen sind laut Internet zum Teil auch fehlerbehaftet und vor allem auch nicht aktuell, was den juristischen Teil angeht. Meiner Meinung nach noch ein Manko: Beide Autoren sind Heilpraktiker, die Prüfung wird jedoch von einem Arzt abgenommen. Zudem komme ich mit der ausschweifenden Schreibweise vieler weiblicher Autoren nicht zurecht. Rudolf Schweitzer ist ein Mann und Arzt, dementsprechend hat mir sein Werk besonders zugesagt. Außerdem ist es sehr viel ausführlicher als die anderen beiden Bücher, da es aus 14 Bänden besteht. Und noch ein Grund: Wer schleppt gerne einen riesigen Wälzer mit sich herum? Ich jedenfalls nicht, da bevorzuge ich schon die Art und Weise mit mehreren Büchern. Und sollte der juristische Teil nicht mehr aktuell sein, wenn ich meine Prüfung machen möchte, kann ich den juristischen Teil neu für 30 Euro nachkaufen. In diesem Blog möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Heilpraktiker-Selbststudium mitteilen - und natürlich auch die, die ich mache, falls ich mich doch noch für einen Anbieter entscheide. Wie immer freue ich mich über eure Kommentare Demnächst geht es los, die Bücher sollten diese Woche noch verschickt werden.

Azurit

Azurit

 

Geologie II - Teil 1 - Grundfähigkeiten

In Physische Geographie II habe ich nun alles bestanden außer die Beschreibung der Landschaftsveränderungen (diese muss ich noch machen). Aber es geht auch direkt weiter mit Geologie II   1. Kapitel 1 und 2 in Earth: Portrait of a Planet nochmals lesen. Darauf hatte ich allerdings keine Lust, ich lese ungerne Dinge zweimal. 2. Graphische Kalkulationen: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Tripelpunkt berechnen. 3. Wissenschaftliche Einheiten: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Experiment zur Dichte von Basalt (in der "mineral box"), Dichte berechnen. 4. Statistik: Erklärenden Text lesen, Mittelwert und Standardabweichung aus dem obigen Experiment berechnen. 5. Wissenschaftliche Notation: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Rechnung, wie viele Sekunden es in einer Million Jahre gibt. 6. Geometrie und Trigonometrie: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Geschwindigkeit einer Person an verschiedenen Stellen auf der Erde berechnen. 7. Längenskalen berechnen: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Umrechnen von Planetenabständen auf eine Modellskala. 8. Längenskalen berechnen: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Berechnung, wie lange es brauchen würde, bis der Himalaya erodiert ist.   Insgesamt war das eine sehr einfache Aufgabe und hat nicht lange Zeit benötigt. Der nächste Teil beschäftigt sich dann noch einmal mit Plattentektonik.

Azurit

Azurit

 

Aller Anfang ist schwer!

Nachdem ich Freitag meine Frühschicht hinter mich gebracht hatte, konnte ich dann auch bald mit meinem Fernstudium anfangen. Anders, als es der Lehrplan vorsieht, bin ich mit dem Lehrheft zur allgemeinen BWL angefangen, da ich in diesem Bereich schon einige Vorkenntnisse habe. Ich muss sagen, dass ich die meisten Inhalte schon von IHK-Kursen her kenne, aber es war auch bisschen Neues dabei. 

Was mir bereits aufgefallen ist, ist, dass ich erstmal das Lernen wieder lernen muss. Ich weiß bis jetzt noch nicht genau, wie ich lernen soll, aber ich denke, im Laufe der Zeit wird sich da schon ein Weg finden. Gemerkt habe ich auch schon, dass man für ein erfolgreiches Fernstudium das haben muss, was ich nicht habe und womit ich auch nicht wirklich klar komme: Struktur! Mein ganzes Leben war bis jetzt immer vollkommen ungeplant, ich lebte also immer von einen Tag in den anderen hinein. Weder für den aktuellen Tag, noch für die nächsten Tage habe ich je Pläne gemacht, es sei denn, irgendwelche Familienfeiern standen an. Und wenn für mich etwas zu strukturiert ist, dann verliere ich den Überblick, komischerweise - ich komme auch nicht mit Mindmaps klar. Das fängt schon bei der Art und Weise, wie meine Schränke aussehen an. In meinen Schränken hat nichts eine Ordnung, es ist alles einfach so reingeknallt wurden. Auch im Kleiderschrank liegen Socken bei den Hosen und bei den T-Shirts, T-Shirts hängen aber auch zwischen den Anzügen und meine Krawatten liegen sowohl bei den Socken, als auch bei den Hosen und T-Shirts. Daran werde ich arbeiten müssen, weil ich das Fernstudium wohl anders nicht schaffen werde.

Ein weiteres Problem ist, dass ich mich schnell ablenken lasse. Ich hatte mir vorgenommen, am letzten Samstag zu gewissen Zeiten zu lernen. Das Ende vom Lied war, dass ich die meiste Zeit des Tages damit verbrachte, die Hochzeit zwischen Meghan Markle und Prinz Harry im Fernsehen zu verfolgen, während sich in meinem Kopf Bilder abspielten, in denen ich selber einen Thron bestieg. Da ich selber einer Familie entstamme, die 1640 in den Adelsstand erhoben wurde, bin ich dem internationalen Adel sehr zugetan. Und gestern hatte ich dann mit heftigen Zahnschmerzen zu kämpfen, die es mir unmöglich machten, mich zu konzentrieren. Da ich Panik vor dem Zahnarzt und ihn zuletzt vor 12 Jahren besucht habe, werde ich wohl auch erst dann zum Zahnarzt gehen, wenn die Schmerzen von alleine gar nicht mehr nachlassen und auch nicht mehr mit den üblichen Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen sind. 

Heute konnte ich dann aber wieder meine Zeit nutzen und war von 10.00 bis 10.45 Uhr, von 11.00 bis 11.45 Uhr, von 13.00 bis 14.00 und von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr am lernen. Nachher geht es weiter.

Nebenbei habe ich mich auch nochmal darüber informiert, als was man mit einem Bachelor in Gesundheitsökonomie arbeiten kann, wenn meine vorläufigen Pläne, in Richtung Krankenkassen- oder Pharmamanagement zu gehen, scheitern. Stellenanzeigen, wo direkt nach Gesundheitsökonomen gesucht wird, habe ich keine gefunden, dafür aber diverse Jobs, in denen ein gesundheitswissenschaftliches oder gesundheitswirtschaftliches Studium vorausgesetzt wird und davon gibt es ja viele. Daher gehe ich davon aus, dass es bei der Tätigkeitsauswahl später keine großen Probleme geben wird.

DonGeilo

DonGeilo

 

Auf den Spuren der Barbara S. (Salesch)

Tada...endlich mal ein thematischer Wechsel - mehr oder weniger. Nun geht es an den nächsten Klopper "Recht 1 & Recht 2 ". Inhaltlich wieder interessant, mal sehen wie ich damit zuRECHT (Schenkelklopfer!) komme, da die Klausur hier anders als üblich sein wird. Mittels Gesetzestexten müssen anscheinend Fälle gelöst werden - möge mir der heilige Studentengott gnädig sein!   "Beschaffung und Logistik" habe ich mit einer 3.0 abgeschlossen. Hätte ich mich doch bloß beim letzten Mal nicht über meine 2er Serie beschwert? 😀 In der Tat ein kleiner Dämpfer, aber gemessen an der Stoffmenge und dem zum Teil langatmigen Inhalten, kann ich damit gut leben. Ich hatte mich sogar auf eine 4 eingestellt. Mein Notedurchschnitt liegt damit leider nun bei 2,2 . Da das Modul aber generell bei der Mehrzahl der Studenten nicht so toll ausfällt, bin ich also offiziell "normal" . 😅   Show must go on...    

Muddlehead

Muddlehead

 

Lebenszeichen

Hallo zusammen,   nachdem jetzt einige Monate ins Land gegangen sind und ich bereits per Nachricht einigen Interessierten (hoffentlich) bei ihrer Entscheidung helfen konnte, sitze ich hier in Westminster, CO und will nochmal ein kleines Fazit ziehen. Der Abstand zur Graduierung ist da sicherlich hilfreich.   Hat sich für mich was geändert?   Beruflich hat sich für mich nicht sofort etwas geändert. Nach dem Abschluss im Juli habe ich mich sporadisch nach neuen Jobs umgesehen, allerdings nichts ernsthaft verfolgt. Ich muss mir selbst erst noch klar werden, was ich denn eigenltich will. Die Corporate-Karriere, die damals mein Ziel und der Grund für das Studium war, strebe ich nicht mehr an und ich glaube eher, dass es irgendwas anderes sein wird.   Mein aktueller Arbeitgeber hat mir im Januar die Entscheidung abgenommen und durch eine betriebsbedinge Kündigung etwas Bewegung in die Sache gebracht, wofür ich sehr dankbar bin. Die Konditionen ermöglichen mir eine Neuorientierung, sodass ich ganz guter Dinge bin.   Für mich ist auf jeden Fall klar, dass der MBA mir meinen persönlichen und beruflichen Horizon erweitert hat. Ebenso schaue ich mir natürlich jetzt auch Möglichkeiten an, die ich ohne das Studium sicherlich nicht in Betracht gezogen hätte. Insofern hat es sich auf jeden Fall gelohnt - unabhängig davon, wohin der Weg mich führen wird.   Wer vor einer ähnlichen Entscheidung steht, dem empfehle ich aus voller Überzeugung, sich einen Coach zu suchen. Man ist in seinem Denken oft sehr limitiert und möglicherweise besteht eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild, das einen bei der Entscheidungsfindung behindert. Eine Möglichkeit für die Suche könnte https://coaches.xing.com/ sein. Mir hat das jedenfalls sehr geholfen.   Kann ich dieses Programm empfehlen?   Ja, sofern man sich genau überlegt, was man damit erreichen möchte. Wie ich ja bereits in früheren Beiträgen schrieb, ist es ein großer Unterschied, ob man Gründer, Investmentbänker oder Geschäftsführer im Mittelstand werden möchte. Ich glaube nämlich, dass es für jeden Bereich jeweils andere Programme gibt, von denen man optimal profitiert. Ich denke, es ist auch offensichtlich, dass die IUBH keine Elite-Busines-School ist und das unter Umständen ein Präsenzstudiengang durch bessere Netzwerkmöglichkeiten Vorteile haben kann.   Müsste ich mich heute nochmal entscheiden, wäre die IUBH immer noch in der engeren Wahl. Das MCI in Innsbruck wäre aber ein ernsthafter Konkurrent.Vielleicht würde ich mir berufsbegleitende Präsenzstudiengänge mal näher ansehen. Der MBA in Mannheim ist natürlich spitze und hat hohe Zugangsvorraussetzungen. Könnte aber für viele sehr interessant sein, die die örtliche Flexibilität nicht zwingend benötigen.   Wichtig!   Selbst in der kurzen Zeit seit meinem Studum hat sich sowohl in der MBA Landschaft als auch bei der IUBH einiges getan. Ich bekomme inzwischen regelmäßig Fragen zum 100% Online-MBA. Da kann ich nur recht wenig helfen, da sich sowohl Dozenten als auch die Prüfungsleistungen zum Teil unterscheiden.   Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Erfolg und die Energie, das Studium erfolgreich durchzuziehen. Der Druck ist hoch, das Opfer manchmal auch. Aber am Ende wird es sich gelohnt haben.

StefanMA

StefanMA

 

Erneute Planänderung

Eigentlich wollte ich schon mit den Recherchen für meine Abschlussarbeit begonnen haben - und eigentlich hätte ich dafür auch Zeit. Denn ich wechsle zum 1. Juni meinen Arbeitgeber und habe deshalb nun 3 Wochen Urlaub. Zum Jobwechsel gibt es nicht viel zu sagen. Ich habe recht kurzfristig die Gelegenheit bekommen, in ein größeres Medienhaus zu wechseln. Meine Tätigkeit bleibt im Grunde genommen dieselbe: Redakteur mit dem Schwerpunkt Online. Die Strukturen sind aber ganz andere. Es ist also noch einmal eine komplett neue Herausforderung.   Hinzu kommt eine weitere Änderung in meinem Arbeitsalltag. Ich verlasse meine Stadt (zumindest tagsüber). Meine neue Redaktion hat ihren Sitz woanders, etwa 70-80 Kilometer weit weg. Wie sich das organisieren lässt, vor allem mit Frau und Kind, wird eine spannende Frage sein, die es in den ersten Monaten zu klären gilt.   Von daher habe ich derzeit auch keine geistigen Kapazitäten, mich tiefer mit meiner Masterthesis zu beschäftigen. Ich habe eine Idee im Kopf, müsste aber noch einiges recherchieren. Ich werde in den kommenden Wochen und Monaten versuchen, voran zu kommen, kann aber noch nicht sagen, ob ich wirklich die Zeit und Ruhe dazu finde.   Noch ist also kein Ende in Sicht, wobei ich seit Jahren keinen Druck mehr verspüre, unbedingt einen Masterabschluss haben zu müssen. Das war kurz nach meinem Berufseinstieg noch anders.     

parksj86

parksj86

 

Es geht vorwärts

Da bin ich mal wieder mit einem Lebenszeichen meinerseits. Zwischenzeitlich hat sich einiges getan. Nach langem hin und her habe ich endlich die Note für meine Hausarbeit aus dem letzten (!) Jahr erhalten. Ich war gelinde gesagt etwas genervt von dem hinterher laufen, während meine Kommilitonen ihr Noten bereits lange hatten. Aber dafür bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. 😊 Auch arbeitstechnisch hatten es die letzten Wochen enorm in sich. Es stand die Rechtklausur Anfang Mai an, für die ich mich vorbereitet hatte, das Exposé für die Ende Juni fällige Hausarbeit  musste abgeschlossen werden, damit ich mein Thema pünktlich einreichen konnte und das Portfolio musste fertig gestellt werden. Zwischenzeitlich wusste ich wirklich nicht, wo mir der Kopf gestanden hat, da ich ja auch noch Vollzeit arbeite. Aber eins nach dem Anderen. Die Rechtsklausur. Puh. Bestanden sollte ich sie haben. Nur beim „wie“ bin ich überfragt Ich fühlte mich wirklich gut vorbereitet. Es hieß vor der Klausur, dass es darum geht, das gelernte auf Fallbeispiele anzuwenden, vergleichbar mit den Übungsfragen im Studienheft. Pustekuchen. Es war reine Wissensabfragen mit §§ gespickt. Soweit auch kein Thema. Nur die Fragenstellung ließ mich die ersten fünf Minuten wirklich erstmal ratlos am Tisch sitzen. Und auch die Tatsache, dass die Hälfte der Gesamtpunkte auf eine Frage entfiel, machte es nicht einfacher. Sollte man bei der Frage komplett daneben hauen, dann heißt es wiederholen. Naja mal abwarten. Und da wären wir beim Lieblingsthema. Colle wartet auf zwei Ergebnisse. Das kann ich ja so gut. 😅 Das Portfolio fiel mir, entgegen aller Erwartungen, recht leicht. Ich bin mit dem Endprodukt zufrieden. Mal schauen, ob es die Dozentin ähnlich sieht. Es hat mir gefallen, etwas zu gestalten, was mehr meine eigene „Note“ trägt. Das Exposé war schon nerviger. Aber wahrscheinlich auch eher, weil es wieder Literaturrecherche hieß und die bekanntlich zeitraubend ist. Werde überraschenderweise nicht mit meinem Thema warm. Ich hätte doch das Thema nehmen sollen, was ich zuerst im Kopf hatte. Habe aber dann einfach Angst gehabt, an der Stelle nicht die nötige Literatur zu finden. Dem trauere ich etwas nach, weil es bestimmt spannend geworden wäre. Naja. Mein Plan ist ab morgen in die Endphase Hausarbeit einzusteigen. Ich will sie vom Tisch haben, um mich auf das aktuelle Semester, dessen Vorlesungen jetzt endlich beginnen, konzentrieren zu können. Denn nach der Hausarbeit ist vor der Hausarbeit. 😂 Und nebenbei versuche ich meine Praktika zu organisieren. Ich hatte ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber, bei dem ich die Praktika  in einem anderen Bereich durchaus hätte ableisten können. Aber wir sind uns nicht einig geworden. Nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit war der Personalchef nicht bereit, mir entgegen zu kommen und mich zu unterstützen. „Sie machen die Geschichte ja für sich und nicht für den Betrieb“. Aha gut zu wissen. Also wende ich mein neugewonnenes Wissen nur in meiner Freizeit an? Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich geärgert habe. Zumal er mir vor Beginn des Studiums versprochen hat, dass ich bei den Praktika unterstützt werde. Konnte er sich nimmer dran erinnern. Naja. Ich war beim Betriebsrat, um zu erfragen, ob unbezahlter Urlaub in unserem Betrieb eine Option ist. Das wurde mir bestätigt. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Praktikumsstelle außerhalb meines Betriebes. Denn nach dem Gespräch habe ich keinen Elan, als unterbezahlter Praktikant für meinen Betrieb zu arbeiten. Mir ist durchaus bewusst, dass Praktikanten wenig bis gar nichts bezahlt bekommen. Ist an sich für mich auch nicht das Problem. Mich hat die Tatsache geärgert, dass er mir etwas anderes verspochen hat, keine Unterstützungsbereitschaft gezeigt hat und meine Motivation nicht gewürdigt hat. Ist das verständlich? Ich hab jetzt mehrere Betriebe angeschrieben und hoffe auf die Möglichkeit ganz andere Bereiche kennenzulernen. So, das solls für heute gewesen sein. Bis bald!  

Colle84

Colle84

 

Wechsel - erster Eindruck: sehr gut

Hi, nachdem ich so langsam mitbekommen hatte, dass mir die gewählte Vertiefungsrichtung mal gar nicht zusagt, habe ich letzte Woche bei der WBH um einen Wechsel der Vertiefungsrichtung gebeten.  Meine bisherige Vertiefung ist eher für jene Leute, die ein eigenes Startup gründen wollen. Da dies gar nicht in meinem Sinne ist, habe ich mir die möglichen Alternativen angeschaut.  Seit Ende letzter Woche stehen auf meiner Studiengangsübersicht die Module der neuen Vertiefungswahl. Nun geht es in Richtung Qualitätsmanagement (Prozessmanagement, Lean Six Sigma und Produkt & Life-Cycle Management).  Diese Änderung hat schon ein schönes Ereignis hervorgebracht:  Meine Heimarbeit der alten Vertiefungsrichtung (die ich nur Dank eines Kollegen überhaupt erst realisieren konnte) wurde mit einer (für mich) mageren 3,3 benotet. Das ist ein ziemlicher Ausreißer, wenn man sich die bisherigen Noten vor Augen führt. Daran sehe ich aber auch, dass es mir echt nicht lag. Und mich noch 1,5 Semester damit herumschlagen? Lieber die Reißleine ziehen. Also das Schöne ist, dass die hässliche 3,3 von der Studiengangsübersicht verschwunden ist hihi😎   Jedoch... kein Vorteil ohne Nachteil. Die unschöne Begleiterscheinung ist, dass mich dieser Wechsel nun 300 € kostet. Es tut ein bisschen weh, aber lieber so, als dass ich mich noch schier endlos mit einem mir nicht passenden Master herumquäle.   Schöne Pfingsten noch

MichiBER

MichiBER

 

1. Findungsphase I

Anfang des Monats (Mai 2018) kam mir die Idee, das Abitur zur machen. Ich habe es nicht, weil ich damals, nach der 10. Klasse Gymnasium, die Schule beendete - mit einem guten Versetzungszeugnis in Klasse 11. Über den Grund dafür werde ich schweigen. Das ist schon lange her.   Ich bin Vollzeit berufstätig, so dass ich keine Schule besuchen kann. Mit der sog. Externenprüfung oder Schulfremdenprüfung kann man aber das Abitur machen, d.h. an der staatlichen Abiturprüfung teilnehmen, ohne dafür ein Gymnasium zu besuchen. Die Bundesländer haben mehr oder weniger abweichende Voraussetzungen und Regelungen dazu, aber eine Gemeinsamkeit gibt es: Die Abiturprüfungen bestehen aus schriftlichen und/oder mündlichen Prüfungen in 8 Fächern.   Wegen meiner Berufstätigkeit kann ich mich auch nicht an einer nicht-schulischen Einrichtung mit Präsenzunterricht auf das Abitur vorbereiten. Die dazu notwendige Tagesfreizeit fehlt mir. Meine Freizeit ist neben Urlaub, auf die Wochenenden und ansonsten auf die Morgen- und Abendstunden beschränkt.   Alleine möchte ich mich auch nicht vorbereiten, um dann an der Abiturprüfung teilzunehmen. Das geht zwar in dem Bundesland, in dem man wohnt. Allerdings ganz ohne organisatorische, lern- und stofftechnische Hilfe einer Einrichtung, die sich mit dem Schulfremdenabitur, Bildungsplan und geeignetem Lernmaterial auskennt, dieses "portionsweise" in einer sinnvollen Reihenfolge zur Verfügung stellt und regelmäßig Feedback zum Lernfortschritt einfordert und gibt (In Form von korrigierten Klausuren und Einsendeaufgaben), ist das für mich zu schwierig. Das traue ich mir nicht zu. Für meinen Fall gibt es aber Anbieter, die die Abiturvorbereitung als Fernlehrgang anbieten, so dass sich die Vorbereitung grundsätzlich mit der Berufstätigkeit vereinbaren lässt.   So viele Anbieter mit Fern-Abitur im Lehrprogramm gibt es aber auch nicht: Da ist zum einen die Klett-Gruppe mit ILS, HAF, FEB (Hamburg; Vorbereitung auf das Abitur in Hamburg) und SGD (Darmstadt; Vorbereitung auf das Abitur in Hessen). Zum anderen gibt es das Lernzentrum am Killesberg (Stuttgart), das mit seinem Fernkurs Abitur auf die Schulfremdenabiturprüfung in Baden-Württemberg vorbereitet.   Ich habe mir ILS (Abitur Hamburg), SGD (Abitur Hessen) und das Lernzentrum am Killesberg (Abitur Baden-Württemberg) genauer angeschaut.   Die SGD habe ich als erste Einrichtung aussortiert, nachdem ich Informationen im Internet zusammengetragen und von jedem der drei Fernlehreinrichtungen das angebotene Informationsmaterial bekommen und studiert hatte. Ich bekam den Eindruck, dass sich die ILS und SGD Abiturlehrgänge hinsichtlich der Organisation und des Ablaufs ähneln, auch wenn die Bundesländer, auf deren Abitur vorbereitet wird, verschieden sind. Bei der SGD hat mich geärgert, dass es mir auch mit dem zugesendeten Informationsmaterial nicht möglich war, die zulässigen Fächerkombinationen (welche Fächer überhaupt, welche Fächer schriftlich bzw. mündlich, welche Fächer mit erhöhtem Anspruchsniveau) vollständig und eindeutig zu ermitteln. Das ging einfach nicht, weil die Regeln für die Zusammenstellung der möglichen Kombinationen nicht vollständig niedergeschrieben sind. Bei ILS und dem Lernzentrum am Killesberg ist das dagegen eindeutig beschrieben und nachvollziehbar. Außerdem hat es mich mehr angesprochen, dass ILS großen Wert auf die Probeklausuren am Ende der Vorbereitung legt, die SGD aber offenbar nicht so sehr (kein Wort davon in der SGD Informationsbroschüre). Also nur ein kleiner Unterschied mit rein subjektiv empfundener Wichtigkeit, der die SGD aus meinem Rennen geworfen hat.   Noch im Ring sind nun also ILS und Lernzentrum am Killesberg. Ich habe mich bei beiden Einrichtungen angemeldet (Lehrgang mit 36 Monaten regulärer Dauer), um mir die Angebote näher anzuschauen. Mit der vierwöchigen Widerrufsfrist ist es ja kein Problem, sich von einer (oder gar beiden) Organisation wieder zu trennen.   Mittlerweile habe ich von beiden Firmen (ILS und Fernzentrum am Killesberg) den Online-Zugang und das schriftliche Studienmaterial erhalten, das einem angemeldeten Kandidaten innerhalb der vierwöchigen Widerrufsfrist zur Verfügung gestellt wird. Bei ILS ist es das gesamte Material für die ersten drei Monate. Der Kandidat erhält hier das Material alle drei Monate für das jeweils kommende Quartal (sog. Studienvierteljahr). Das Lernzentrum am Killesberg versendet innerhalb der vierwöchigen Widerrufsfrist keine Bücher oder Studienhefte auf dem Postweg, sondern lediglich ein Begrüßungs- und Informationsschreiben. Beide Anbieter haben einen Online-Zugang mit vielen Materialien in elektronischer Form, zumeist in Form von herunterladbaren PDF-Dokumenten. Das Lernzentrum am Killesberg hat darüber hinaus interaktive Übungen, die direkt am Rechner durchgeführt und anschließend automatisch ausge- und bewertet werden.   Seit einigen Tagen erforsche ich beide Anbieter mit dem mir zur Verfügung stehendem Lernmaterial und versuche eine Präferenz herauszuarbeiten. Das ist nicht einfach! Es gibt drei mögliche Entscheidungen, die sich munter abwechseln. 1. Ich bleibe beim Lernzentrum am Killesberg; 2. Ich bleibe bei ILS; 3. Ich mache das Abitur nicht, weil mir die nötige Zeit und die Kraft fehlen wird, das Ganze zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Es geht wirklich hin und her und das ist psychisch ganz schön anstrengend (mitunter gefangen in unnützen Denkschleifen).   Bei ILS ist zudem die ausdrückliche und unterschwellige Marketingansprache perfektioniert und die sollte bei der Entscheidungsfindung ausgeblendet werden. So macht das zugesendete Paket mit dem Lernmaterial für das erste Studienvierteljahr schon einen guten und verlockenden Eindruck. Unreflektiert könnte sich der Schüler einreden, er bekäme den Lernstoff auf dem Silbertablett serviert, der nur noch konsumiert werden muss. Aber so ist es ja nicht (und das behauptet ILS auch nicht). Das Silbertablett ist in Wirklichkeit ein riesengroßes Loch und zunächst mal ein Fass ohne Boden. Und konsumiert werden kann der Stoff auch nicht. Der Stoff muss vielmehr mühsam abgebaut werden, wie in einem Stoff-Bergwerk, auch wenn er in schriftlicher, mündlicher und visueller Form "angeliefert" wird, garniert mit bunten Flyern und schönen Bildern.   ILS hat aber doch eine Sache auf der Haben-Seite, die das Lernzentrum am Killesberg nicht hat. Bei dem Hamburger Abi kann ich Biologie als schriftliches Fach auf erhöhtem Anspruchsniveau ("Leistungskurs") und Physik mündlich prüfen lassen. Beides geht beim Lernzentrum am Killesberg nicht. In Baden-Württemberg ist eine Naturwissenschaft als schriftliches Fach nicht möglich und das Lernzentrum am Killesberg unterstützt nicht Physik als mündliches Prüfungsfach (das ich bei der staatlichen Abituranmeldung wählen könnte, aber ohne Hilfe vorbereiten müsste).   Ich entscheide mich im Laufe der kommenden Woche (21. - 27.05.2018). Beim Lernzentrum am Killesberg gibt es in der vierwöchigen Probezeit Klausuren in den Fächern, die in Baden-Württemberg obligatorisch sind, d.h. Deutsch, Mathe, Geschichte und eine Fremdsprache, die vom Lernzentrum verpflichtend auf Englisch festgesetzt wurde. Diese sog. Probeklausuren fragen Stoff der 10. Klasse Gymnasium ab. Sie sind als Test für den Einstieg gedacht, die dem Neuling die Gelegenheit geben, seinen Wissensstand abzufragen. Ich habe mit den Klausuren bereits begonnen und werde sie fortsetzen. Bei ILS kann ich weiterhin in den Studienheften schmökern, Einsendearbeiten anschauen (vorwiegend die PDF Dokumente aus dem Online-Account) und zusätzliche Informationsmaterialen zum Ablauf des Lehrgangs sichten (z.B. Seminarangebot, Hinweise zum Fernlernen, eine Karteikartensoftware von der Online-Plattform herunterladen und ausprobieren).   Ende der Woche berichte Ich hier über meine, sicherlich schwierige, Entscheidung. Schon jetzt ist klar, dass es die Wahl zwischen einer guten und im Großen und Ganzen gleich guten Alternative ist, wenn ich mich überhaupt entscheide, die Abiturvorbereitung zu beginnen. Beide Anbieter haben Stärken und Schwächen.   Eine Stärke des ILS, neben den oben erwähnten Möglichkeiten zu Biologie und Physik: Der Lehrgang ist von Anfang bis Ende für den Teilnehmer bereits zu Beginn nachvollziehbar durchgeplant. ILS stellt ausführliche Informationen zu Organisation und Ablauf des Lehrgangs bereit.   Eine Stärke des Lernzentrum am Killesberg: Der Kontakt zu den Tutoren kann eng und die Individualität der Betreuung  groß sein, wenn es der Teilnehmer so will. Das Lernzentrum wird von (den?) zwei Gründerinnen und Inhaberinnen geführt, die selber (neben wenigen anderen) Tutorinnen sind und schon viele Schüler, auch durch Präsenzunterricht, zum baden-württembergischen Abitur begleitet haben. Hier arbeiten die "obersten Chefs" maßgeblich und federführend mit und beraten, unterstützen, tun und machen, schon aus Eigeninteresse an Ihrer Unternehmung und mit entsprechend hohem Engagement und Identfikation mit der Sache!   Egal wie ich mich entscheide, den mit Abstand größten Einfluss auf meinen Abiturerfolg habe ich selber durch mein Tun und Unterlassen in den nächsten Jahren.   Schöne Pfingsten! Greetsiel 19.05.2018

Greetsiel

Greetsiel

 

Gedanken zur Finanzierung

Wenn ich mir die Preise der ganzen Fernschulen und Fernhochschulen so anschaue, dann frage ich mich immer wieder, wer sich heutzutage noch ein privates Studium bzw. eine private Fort- oder Weiterbildung leisten kann......oder will. 12.000 EUR und mehr für einen Bachelor, genau dasselbe oder noch mehr für einen Master, 4000 bis 6000 EUR für das Abitur, 2000 bis 4000 EUR für einen Fachwirt, um die 6000 EUR für einen staatlich geprüften Betriebswirt. Das sind alles Preise, bei denen viele Menschen mit den Ohren schlackern und gleichzeitig ist das Fernstudium für viele Menschen die letzte oder einzige Chance, um in ihrem Leben noch etwas erreichen zu können. Gerade hier ist Bildung auch eine Frage des Geldbeutels, wobei ich finde, dass sie es in Deutschland generell ist. Zwar nicht so, wie in anderen Ländern, aber das Bildungsniveau eines Menschen ist auch hier sehr stark von seiner sozialen Herkunft und Situation abhängig. Welcher Arbeitnehmer, der für den gesetzlichen Mindestlohn arbeiten gehen muss, kann sich ein Fernstudium leisten und sich so mittelfristig vielleicht aus seiner Situation befreien? Wer Fachwirt oder Betriebswirt werden oder studieren will, der kann sich staatlich unterstützen lassen, muss das Geld aber irgendwann wieder zurückzahlen und auf der anderen Seite ist Bildung allein keine Sicherheit für einen guten Job mit gutem Einkommen. Als ich damals plante, dass Abitur im Fernkurs nachzumachen, sagte man mir bei der Bafög-Stelle klipp und klar, dass es im ganzen Landkreis niemanden gibt, der für ein Fernstudium Bafög bekommen habe und die Chancen auf Bafög im Promillebereich liegen würden. Ich solle doch meine Eltern lieber verklagen, da hätte ich dann bessere Chancen. Ich ließ mich dadurch entmutigen und suchte mir dann eine Ausbildung. Fakt ist, dass sich viele Menschen Bildung nicht leisten können und vor allem die nicht, die sie nötig hätten und die wirklich etwas ändern wollen. Für einen Staat, der sich schon Sozialstaat schimpft und wo es den Menschen angeblich immer besser geht (Durchschnittsverdienst derzeit 3000 EUR brutto, aber wo in der Realität?), ist das eine Schande.

Ich selber wohne in einem alten Bundesland, in dem man mit Meisterbrief froh sein kann, wenn man mehr wie 2700 EUR brutto verdient. Als normale Pflegefachkraft verdiene ich jetzt auch nicht die Unsummen, dass ich mir ein teures Fernstudium ohne weiteres leisten könnte. Vielleicht habe ich das Glück, dass meine Glaubensgemeinschaft sehr sozial ist, zumindest bei aktiven Mitgliedern und ich daher auch von diversen Programmen und Fonds meiner Glaubensgemeinschaft profitieren kann. Derzeit finanziert sie mein Fernstudium aus dem Ausbildungsfond, der von Mitgliedern aller sozialen Schichten weltweit getragen wird. Zwar ist dies eine Art Bildungskredit, nur musste ich für meine vorherigen Fort- und Weiterbildungen trotzdem nichts zurückzahlen. Aber viele Menschen sind bei der Finanzierung leider komplett auf sich alleine gestellt und wer sich Bildung absolut nicht leisten kann, der muss sich damit abfinden, dass er für den Rest seines Lebens der ewige Hilfsarbeiter oder Helfershelfer mit dementsprechenden Einkommen bleiben wird und Altersarmut vorprogrammiert ist. Auch wenn das jetzt nicht direkt was mit meinem Fernstudium zu tun hat, musste ich das mal loswerden.

Und übrigens habe ich gestern mit dem Fernstudium angefangen. Sobald ich darüber berichten kann, werde ich hier den nächsten Eintrag verfassen.

DonGeilo

DonGeilo

Statistik I+II? Yeeeeeessssss!!

Hallo liebe Blogleser,   es ist vollbracht! Statistik habe ich bestanden!!! Die größte Hürde in einem Psychologiestudium ist nun endlich überwunden. Zum Erfolg hat vor allem die erst im Oktober bestandene Psychologie Bachelor-Statistik Klausur beigetragen. Das Bachelormodul hat doch einen guten Grundstein gelegt.   So long... Euer Forensiker

Forensiker

Forensiker

 

Physische Geographie II - Kapitel 3 - Teil 3 - Geoinformationssysteme

Ich habe es geschafft und bin beim letzten Teil des Moduls Physische Geographie angekommen. Aber erst einmal gute Neuigkeiten aus meinem Präsenzstudium Agrarwissenschaften: Grundlagen der Chemie konnte angerechnet werden. Die botanisch-mikroskopischen Übungen habe ich auch bestanden, trotzdem Zeichnen absolut nicht meine Leidenschaft ist und ich mich zwischendurch gefühlt habe wie ein Kunst-Student. Grundlagen der Botanik (Prüfung zu den Übungen und Abschluss-Prüfung) habe ich mit einer guten Note bestanden. Grundlagen der funktionellen Anatomie der Nutztiere habe ich auch bestanden, wenn auch nicht so gut. Da ich mich auf Pflanzenwissenschaften spezialisieren möchte, war mir die Note nicht so wichtig. An Mathematik und Statistik habe ich mir beinahe die Zähne ausgebissen, da flogen die Bücher nur so durch die Wohnung, aber ich habe es geschafft. Grundlagen der Sozialwissenschaften habe ich sehr unerwartet sogar sehr gut bestanden. Damit ist das erste Semester Geschichte Zudem konnte ich mir Physik und Agrarmeteorologie (aus dem zweiten Semester) anrechnen lassen. Grundlagen der Bodenwissenschaften (aus dem 3. Semester) habe ich im Zweitversuch zum Glück bestanden, das scheint einfach nicht mein Thema zu sein (dazu kommen wir weiter unten im Blog-Eintrag noch einmal). Einführung in die Tierhaltung und Tiergenetik (aus dem 3. Semester) habe ich auf gut Glück geschrieben, ohne dafür etwas gelernt zu haben. Dennoch kam ein befriedigendes Ergebnis. Dieses Semester belege ich Grundlagen der Pflanzenwissenschaften, Grundlagen der Ökonomie, Grundlagen der landwirtschaftlichen Betriebslehre (alle aus dem 2. Semester), Grundlagen der Pflanzenernährung, Pflanzenzüchtung, Phytomedizin und Sonderkulturen, Grundlagen Agrartechnik- Tierhaltung, Sonderkulturen und Arbeitswissenschaften, Biometrie (alle aus dem 4. Semester). Außerdem muss ich an der FernUni langsam mal in die Gänge kommen, in vielen Modulen habe ich Arbeitsgemeinschaften und Einsendearbeiten hinter mir, mich aber noch nicht zur Prüfung getraut. Das soll sich dieses Semester ändern: Ich möchte die Hausarbeit in Staats- und Verfassungsrecht (2. Semester Rechtswissenschaft) schreiben, außerdem die Prüfungen in Bürgerliches Recht I (1. Semester Rechtswissenschaft) und Externes Rechnungswesen (1. Semester Rechtswissenschaft, 2. Semester Wirtschaftswissenschaft). Zusätzlich kommt dann noch Einführung in die Wirtschaftswissenschaft und Wirtschafstmathematik und Statistik (beide 1. Semester Wirtschaftswissenschaft). Zur FernUni werde ich dann auch endlich mal meine Blogs hier starten!   Und nun wieder zurück zur Uni Stockholm und Earth Science: Mein Dozent hat völlig übersehen, dass ich meine Bodendiagramme plus Text eingereicht hatte. Wie ich oben schon schrieb, scheint Boden nicht mein Fall zu sein. Die Bodendiagramme waren falsch. Es scheint wohl unmöglich zu sein, sie in OpenOffice zu zeichnen. Ich habe sie jetzt von Hand gezeichnet und den Text angepasst. Ich hoffe, mein Dozent ist nun zufrieden. Da er meine Abgabe übersehen hatte, hat er mich trotzdem die 20minütige Prüfung schreiben lassen, korrigiert sie aber erst, wenn die richtigen Diagramme da sind (die ich nun eingereicht habe). Damit fehlt nur noch der Aufsatz zur Klima- und Umweltforschung im Quartär und die Beschreibung der Landschaftsveränderungen. Wenn ich den Aufsatz zur Klima- und Umweltforschung im Quartär eingereicht und bestanden habe, kann ich im August an der Exkursion teilnehmen. Diesbezüglich hatte ich nochmal extra nachgefragt.   Und nun zum dritten und letzten Kapitel des Moduls: 1. Einleitung auf Moodle lesen. 2. Von der Uni erstellte Einführung in die Geoinformationssysteme (19 Seiten) lesen. 3. Test zu Geoinformationssystemen machen. Hier müssen einzelne Wörter eingetragen werden, mindestens 11 von 13 müssen richtig sein, um zu bestehen. Eine Note gibt es für diesen Test nicht. 4. Übung: Einführung in QGIS: Hier gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Zunächst muss man das Programm QGIS installieren, anschließend erstellt man seine erste kleine Karte von einem "Landkreis" in Schweden mit Wasser, Land, umgebenden "Landkreisen", Straßen, Hauptstraße und Besiedelung. Man sollte die neueste Version des Programms installieren, leider ist die Anleitung dann sehr veraltet und man muss sich viele Funktionen selbst zusammensuchen. 5. Übung zur Visualisierung: Wieder Schritt für Schritt macht man nun eine "richtige" Landkarte. Die Grundlage ist die Karte aus der ersten Übung. Man ergänzt eine Skala, eine Legende, zeigt, wo in Schweden der "Landkreis" liegt, beschriftet die Hauptstraße und andere "Landkreise", die Stadt, fügt ein Koordinatensystem ein, nennt die Quelle, fügt einen Nordpfeil ein usw. Das Ergebnis muss man dann abgeben. Es gibt keine Note, man muss aber bestehen, das habe ich geschafft. Auch hier ist die Anleitung leider sehr veraltet. 6. Vektordaten kreieren: Hier muss man Bilddateien herunterladen und anschließend das Os auf der Insel nachzeichnen. Nun sollen noch inaktive und aktive Minen eingezeichnet werden, die dann auch visualisiert werden müssen. Nun muss noch eine Bushaltestelle gefunden und eingezeichnet werden. Das Ganze muss man auch abgeben und ohne Note bestehen, was ich auch geschafft habe.   Nun fehlen mir also nur noch zwei Dinge, um das Modul endgültig abzuschließen. Und dann geht es hier weiter mit Geologie II!

Azurit

Azurit

 

Live-Vlog: Neue AKAD-Studiengänge - Was ist Fernunterricht? - Assessment-Center - Akkreditierung

Gestern fand der mittlerweile siebte Live-Vlog statt, in dem es auch wieder einen regen Austausch im Chat gab (zu sehen bei YouTube).   Unter anderem ging es um diese Themen: - Fernstudium-Infos.de News 2018|05 - kompakt informiert
- Interview zur WINGS und zu den Studiengänge IT-Forensik und IT-Sicherheit
- Aufruf zu Nominierungen für den Studienpreis zum Tutor des Jahres
- Sechs neue Bachelor-Studiengänge an der AKAD University
- Zwei neue Master-Studiengänge über die ZFH an der Hochschule Kaiserslautern 
- Was ist Fernunterricht? - Müssen alle Fernstudiengänge akkreditiert sein?
- Erfahrungen mit dem Assessment-Center nach dem Fernstudium - Wie schwer ist das BWL-Fernstudium an der Euro-FH?
- Neuer Blog: Vom Altenpfleger zum Gesundheitsökonom    

Markus Jung

Markus Jung

 

Yippie!

Nach dem anstrengenden Semesterstart gab´s jetzt eine gute Nachricht: Nach etwas mehr als 7 Wochen (hust!) Korrekturzeit ist die Klausur zur technischen Informatik (in Hagen heißt der Kurs Computersysteme) fertig korrigiert und die Ergebnisse sind einsehbarbar. Ich habe bestanden, und das sogar viel, viel besser als ursprünglich erwartet! Tip an alle, die den Kurs aktuell belegt haben oder noch vor sich haben:   Für den ersten Teil sehr gut sind die Videos von Prof Rosenstiel in Tübingen. Er verwendet das gleiche Lehrbuch. Bei ihm merkt man den Spaß am Fach und an der Lehre und der Funke springt über. Außerdem kann er den Stoff sehr gut erklären. Ich habe mich per Email bei ihm bedankt, auch wenn wir uns persönlichnie begegnet sind. Er hat mir mit diesen Videos sehr geholfen.   Für den zweiten Teil ein Lehrbuch, leider etwas teuer, aber ebenfalls sehr gut und das Geld wert: Digital Design und Computer Architecture von D.M. Harris &S.L. Harris  

impeta

impeta

 

THESIS - Achtung bei der Wahl des Starttermins!

So ich melde mich auch mal wieder, nachdem die Blogansicht wieder schön ist und alle Buttons sind wo sie hin gehören.   Wie mit meiner Betreuerin abgesprochen wurde der 3. Mai als Startbeginn für meine Thesis eingetragen. Ich hatte mir das schön überlegt - bzw. gedacht es schön überlegt zu haben. Als letzten Abgabetermin wollte ich den Montag. 3.9. haben, 4 Monate zurück macht den 3.5. als Startdatum oder nicht? Als auf der Anmeldung dann stand letzter Abgabetermin sei der 31.8. ist mir mein Denkfehler auch aufgefallen. Nun ja, so habe ich mir das Wochenende selbst geklaut. Aber falls es wirklich eng wird gibt es ja noch die Option eine Verlängerung zu beantragen.   Mittlerweile habe ich schon einiges an Theorie zusammen geschrieben. Auch die ersten Laborversuche sind aufgesetzt. Die analytischen Methoden sind fast zusammen gestellt und auch die Messgeräte organisiert. Klingt nicht schlecht oder? Finde ich auch. Etwas Angst macht mir die statistische Versuchsplanung. Zwar haben wir Software dafür und Leute die sie bedienen können, aber ich weiss nicht inwieweit ich die benutzen Modelle der Software erklären muss. Da werde ich dann zu gegebener zeit Rücksprache mit meiner Professorin halten. Da DoE aber nur eines von mehreren Werkzeugen ist und nicht der Hauptfokus der Arbeit, wird es sicher ok sein da nur an der Oberfläche zu kratzen.   Die letzte Klausurnote kam gestern auch rein, das heisst neben der Thesis fehlt nur noch eine Fallaufgabe. Meine Worst-Case Note beträgt mittlerweile 1.5. Wenn das mal nicht beruhigend ist   Viele Grüsse aus der kalten, verregneten Schweiz!

Marmotte

Marmotte

 

Erster Eindruck von den Lehrheften

Gestern habe ich mir meine Lehrhefte zum ersten mal angeschaut. Mein erster Eindruck ist eigentlich ganz ok. Das was ich gelesen habe, ist verständlich und übersichtlich. Mit dem Lehrheft zum Modul "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" werde ich wahrscheinlich keine großen Probleme haben, da ich vieles aus dem Betrieb meiner Eltern und aus meinem Zertifikatsstudium "Allgemeine BWL" von 2007 kenne. Wahrscheinlich könnte ich dieses Heft abschließen ohne reinzugucken, aber ich werde mich trotzdem damit beschäftigen.

DonGeilo

DonGeilo

 

Update

Hallo Zusammen,    da ich mal wieder Lust auf FI hatte und meinen Blog nicht ganz beerdigen will, melde ich mich zurück mit einem kurzen Update zu meinem Studium.    Seit meinem letzten Eintrag konnte ich Handelsrecht, Statistik und Marktforschung abschließen. Damit stehe ich nun bei 63% Gesamtfortschritt und noch 8 ausstehenden klassischen Klausuren (+BA). Mein Schnitt liegt bei 1,6, was für mich völlig ok ist.   Ja, ich gestehe: Ich bin noch immer deutlich zu langsam für die Regelstudienzeit!  Aber: Dank dem IUBH-Modell mit einer kostenlosen Überziehungsmöglichkeit von 3 Jahren wird das schon klappen. Immerhin habe ich damit bis Anfang 2022 Zeit.  Und das sollte doch nun wirklich machbar sein. 🤣   ---------------------------------------------------------------------------------------   Ich möchte gerne noch einen Satz zu Statistik loswerden, weil es hier Besonderheiten gab. Die IUBH hat für verschiedene Module ein Pilotprojekt SPRINT angeboten, in welchen mit sehr engmaschigem Support durch den Tutor und häufigen Sprechstunden/Tutorien eine gezielte Hinführung für die nächste Klausur innerhalb von 4 Wochen erfolgte.  Das Testprojekt war kostenlos und hat doch recht gut funktioniert. Der Tutor hat sich richtig Mühe gegeben und der engere Kontakt mit den Mitstudenten innerhalb SPRINT hat auch geholfen. Alle ca. 15 Teilnehmer haben die Prüfung bestanden und auch viele 1,x waren dabei (zumindest in Statistik).  Insgesamt durchaus erfolgreich und für die IUBH sicher eine Möglichkeit für zukünftigen Zusatzumsatz in schwierigen Modulen. Die intensive Betreuung will halt auch bezahlt werden.   Außerdem ist Statistik noch nicht auf die Möglichkeit zur Online-Klausur umgestellt worden, weshalb ich mal wieder - so richtig oldschool - in das Prüfungszentrum fahren und vor Ort meine Prüfung schreiben musste. Das wirkt plötzlich total unnötig und nervig, wenn man sich an die Online-Klausuren gewöhnt hat. Bei möglichen Online-Klausuren gehe ich mittlerweile doch etwas anders vor:  - Ich bereite mich wie gewohnt auf die Klausur vor mit Skript, Vod-/Podcasts, Tutorien etc. - An einem Tag mit ausreichend freier Zeit (vorzugsweise Sonn- oder Feiertag) wiederhole ich das komplette Skript nochmal und beantworte die verfügbaren Online-Tests - Und direkt im Anschluss schreibe ich online die Klausur. Je nach Umfang des Moduls kann das am frühen, am späten oder auch mal am sehr späten Abend sein. Die Möglichkeit, direkt an die Klausur zu gehen hat sich für mich vollends bestätigt!    In meinen Augen ist die Online-Klausur ein klares +++ für die IUBH!    ---------------------------------------------------------------------------------------   Jetzt freuen wir uns erstmal auf unseren ersten Nachwuchs, der in wenigen Wochen geboren wird.  Und dann erfolgt gelegentlich ein Update zu den Herausforderungen eines Studiums mit einem Neugeborenen und höchstwahrscheinlich fehlendem Schlaf. 😴   Viele Grüße, Maddes

maddes86

maddes86

Prüfungsvorbereitung: Statistik

Die Fenster blitzen, im Parkettboden kann man sich fast besser erkennen als im Spiegel...das heißt - na klar - nur eins: Es ist Prüfungszeit  😮 Ende Juni muss ich ran. Eine Klausur davon dreht sich um Statistik. Das ist natürlich nicht unbedingt ein Grund für Freudentränen  
Nichts gegen Statistik per se. Es ist eigentlich sogar recht interessant, wenn man mittels der gängigen Programme Daten (vor allem selbst gesammelte  ) eingibt und mit der Analyse nach Wahl einen Output bekommt, der einem etwas zu sagen versucht über die statistischen Zusammenhänge eurer Hypothese. 
So simpel das klingt, ist es dann in der Realität leider nicht mehr. Statistikprüfungen im Psychologie-Master sind unlängst größtenteils auf multiple choice Basis. Leider ist Statistik etwas, aus dem für mich zumindest ein Schuh wird, wenn man es in Fließtexte presst, über die man dann wiederum Kreuzchen setzen soll. Insbesondere, wenn man (wie ich) ein Typ ist, der eine permanente "Häh? Kommt drauf an?!"-Stimme im Kopf hat bei solchen Prüfungen. 
Die Prüfungsform ist eine besondere Herausforderung, finde ich.
Aber jammern nützt nichts, da müssen wir durch. Wie heißt es so schön: Lehrjahre sind keine Herrenjahre  

Trotzdem läuft meine Vorbereitung diesmal in Ordnung, vieles scheint hängen zu bleiben. 

Hier eine kleine Übersicht meiner Vorgehensweise.  

1. Revisionszeitraum festlegen
Den Startschuss zum Lernen habe ich bewusst so angesetzt, wie er mir stoffmäßig am besten auskommt - und zwar so, dass ich keine Panik bekommen muss. Etwa 6 Wochen vorher (zu diesem Zeitpunkt waren alle Fernlehrbriefe schon durchgearbeitet - es muss auch nicht immer detailgenau sein). Das Logischste ist nun, die Fernlehrbriefe nochmals sehr genau durchzugehen, denn darauf wird sich die Klausur beziehen.  
Ich habe zunächst den Zeitraum in Tagen bis zur Prüfung gezählt und mir danach den Stoff in den Fernlehrriefen angeschaut und mir für jeden Tag ein Bündel festgelegt, das ich wiederholen bin. Je nach Kapitel bedeutet das: Am Tag X 20 Seiten, am Tag Y 10, am Tag Z vielleicht nur 8. Darauf aber wieder 25 etc.
Dazu habe ich mir einen Kalender in Word ausgedruckt (bei den Vorlagen), wo ich Tag für Tag die Lernaufgaben eintragen kann:

Die einzelnen Themen habe ich farbig abgegrenzt. So sehe ich auf einen Schlag, dass ich z.B. nur 2 Tage die Varianzanalyse ausführlich wiederhole und mich hingegen ganze 4 Tage mit Zeitreihen befassen muss. 

2. Positives und Negatives bewusst machen
Den Schritt kann man wahlweise auch als ersten Schritt wählen, aber gerade beim Thema Statistik weiß man häufig vielleicht nicht, was genau man hier überhaupt gut/schlecht findet, das kommt vielleicht erst mit Stoffeingrenzung. 
Wichtig finde ich zum Beispiel hier, sich mal klarzumachen, wo überhaupt die Abneigung gegen das Fach liegt. Hat das was mit den Formeln zu tun? Oder mag ich einfach kein Mathe im Bezug auf MC-Fragen? Ist es der Stoffumfang? Manchmal stellt man nämlich fest, dass die Vorbehalte doch gar nicht so schlimm sind, wenn man sie mal genau aufbröselt. Je besser man seine Stärken und Schwächen kennt, desto effektiver und vorurteilsfreier kann man sich überhaupt an den Stoff setzen. 
Schließlich überlege ich, was mir gut gefällt - da muss man vielleicht auf die Suche gehen, aber es gibt immer etwas, was einem an einem Fach zusagt  Das öffnet die Bereitschaft, dich damit zu befassen. 

3. Wiederholung
Simple Sache: Lesen, Schlüsselbegriffe rausschreiben, Extra-Zettel mit Unklarem, Karteikarten (wenn nicht eh schon existierend).

4. Vertiefung 
Ich schaue mir gerne YouTube Tutorials ein. Mittlerweile gibt's da ja zu jedem Thema etwas. Ich mag es in Statistik lieber etwas lockerer und eher kreativ, darum ist mein Lieblingschannel Kurzes Tutorium Statistik . Es gibt aber auch viele andere. Auch die Tutorien der eigenen Hochschule sollte man nach Möglichkeit nutzen. 

5. Anwenden
Sehr wichtig finde ich, Aufgaben aktiv zu bearbeiten.
Beispielaufgaben, Altklausuren, Aufgaben anderer Unis...man findet dazu eine ganze Menge! Anfangs notiere ich sowohl Frage als auch die Antwort (um mir einen Antwortestil anzutrainieren, außerdem bleibt so nochmal viel Wissen hängen). Später löse ich dann die Aufgaben selbstständig. 

6.Lernfortschritte dokumentieren
Da ich ein Typ bin, der sich schnell verzettelt, habe ich mir eine Art Lerntagebuch ausgedruckt, wo ich die am Ende des Tages die heutigen Themen eintrage, die Art und Weise, wie ich das Thema verstanden habe (simpel mit Emoji ausgedrückt) und was ich gar nicht verstanden habe, also nochmal nacharbeiten muss. 


Auf diese Weise klappt es momentan ganz gut - natürlich ist Statistik aber immer eine Knacknuss und man weiß nie, ob man damit "davonkommt". Letztlich kann man es aber eben einfach nur probieren  Wie man oben sieht, füllt das Lernen nicht alle Tage bis zur Prüfung, aber Statistik ist nicht meine einzige Prüfung, ich brauche also den anderen Zeitraum noch für Diagnostik.

Bis dahin heißt es: Positiv denken!  

LG

Vica

Vica

 

Physische Geographie II - Kapitel 3 - Teil 2 - Remote Sensing

Es wird mal wieder Zeit für einen Blogeintrag und zwar mit Teil 2 des 3. und letzten Kapitels.   1. Eine Einführung zu Remote Sensing lesen (18 Seiten), die von den Dozenten erstellt wurde. 2. Übung 1: Einführung in Remote Sensing. Hier sind immer Erklärungen und man muss anschließend eine Multiple-Choice-Frage beantworten. Um zur nächsten Seite zu gelangen, muss die Frage richtig beantwortet werden. Es gibt keine Bewertung. 2. Übung 2: Interpretation der Landbedeckung. Funktioniert genauso, hier werden verschiedene Bilder gezeigt und man muss angeben, was man darauf erkennen kann. 3. Übung 3: Praktische Interpretation von Bildern a) Identifikation von Objekten. Hier wird ein Bild gezeigt und man muss Fragen in Textform dazu beantworten. Die richtigen Antworten findet man dann jeweils auf der nächsten Seite. Es gibt keine Bewertung. b) Reflektionen in Nah-Infrarot. Funktioniert genauso. c) Veränderungen in der Landschaft. Funktioniert genauso, nur dass man nun über das Internet einen Ort aufruft, zu dem mehrere Bilder von verschiedenen Zeitpunkten zu sehen sind, die direkt verglichen werden können. d) Veränderungen in Sälen, Dalarna. Wieder müssen über das Internet Bilder von verschiedenen Zeitpunkten aufgerufen werden, die man direkt vergleichen kann. Hierzu sollen nun 250 bis 400 Wörter geschrieben werden, die mit Screenshots untermauert werden. Diese Aufgabe wird mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet. Ich habe sie noch nicht abgegeben.   Außerdem fehlen mir aus den anderen Kapiteln: Aufsatz zu Umwelt- und Klimaforschung im Quartär, dazu hatte ich noch keine Lust. Bodendiagramme und Erklärung habe ich mittlerweile (auch ohne PowerPoint, stattdessen mit OpenOffice und Paint) hinbekommen, warte aber noch auf die Bewertung, dann kann ich die 20minütige Prüfung zu Bodenwissenschaften machen. Ansonsten ist alles fertig, Blogeintrag zu Teil 3 folgt

Azurit

Azurit

 

Wie Kaugummi

Meine letzte FA zieht sich und heute hat mich dann auch noch der PC geärgert. Ich kam auf die "brilliante" Idee mal meinen Laptop neu Aufzusetzen und dann anstelle dem Zwangsspeichern meiner Ordner in der OneDrive auch da MEGA Cloud Sync zu installieren. Da ahnte ich aber mal gar nicht, dass Windows es einem fast nur noch über Umwege ermöglicht, dass nicht direkt in der One Drive gespeichert wird und ich will ja wirklich nicht die eine mit der anderen Cloud Synchronisieren.   Dann dachte ich wenn ich den Sync offline schalte und die snychronisierten Ordner aufhebe, kann ich sie löschen. Tja, ich wurde eines besseren Belehrt, habe ich meine ganze Cloud leer gelöscht. Gut, dass die auch einen Papierkorb hat und ich alles wiederherstellen konnte, aber da hatte ich den Salat, denn ich konnte an keinem der Geräte arbeiten (PC, Laptop) bis alles wieder synchronisiert hat und da sich im Studium weit über 4000 Datein angesammelt haben, hat das etwas gedauert.   Ich habe dann nur 1,5 Aufgaben geschafft und die FA ist recht komplex. Während ich nicht auf meine Zitate zugreifen konnte, war das dann Name und Slogan sowie meine Wettbewerber, sowie die Einführung in die Thematik und die Einleitung zum Hintergrund. Ich muss morgen wirklich mit dem Textteil fertig werden, damit ich am Dienstag in Ruhe den Website Strukturbaum (zum Glück nur die ersten zwei Ebenen) und das Layout der Startseite (hier ist noch nicht klar ob in Handy, Tablet oder Desktopansicht) machen kann. Dann am Mittwoch ist auch schon meine Deadline zum Einsenden. Normalerweise gibt es bei der APOLLON für FAs keine, nicht dass das jetzt jemand denkt. Aber wer genau wissen möchte, warum, das habe ich ja in einem Vorblog geschrieben.   Was ich aber schon merke ist, dass ich mir etwas mehr medienpädagogischen Input gewünscht hätte. Kein Vorkauen, aber wenn ich so an das denke, was ich machen muss und was in den Heften war, hätte ich mir etwas andere Schwerpunkte in den Heften gewünscht und manches etwas kürzer (Was ist ein Smartphone, GB-A (hatte ich schon in x Modulen) und noch so ein paar Dinge. Grundsätzlich bin ich aber mit meinem zweiten WP Modul zufrieden und erinnere mich damals auch noch an die holprige Freigabe des Moduls. Sehr gut finde ich aber, dass anstelle eines Anwendungsbezogenen Hefts eine Umfangreiche Checkliste bereitsteht, in der man die Anwendung on the go übt, mit zusätzlichen Informationen, Links und einem Zugang zu einer Website (leider geht da bei mir was nicht obgleich ich eine höhere als die geforderte Flashplayerversion habe), die verschiedene didaktische Elemente zeigt. Und vielleicht ist es auch, dass, was mir medienpädagogisch fehlt, aber da streikt gerade leider nun mal die Technik und ich kann es nicht lösen.   So nun aber genug. Denn ab morgen beginnt das frühe Aufstehen. Bei Arbeitsbeginn um 7:30 (für Pflegeverhältnisse schon spät) und Pendelzeiten von 1 bis 1,5 Stunden (je nach Anschluss) heißt das um spätestens 5:30 aus dem Haus. Da habe ich mir gedacht, dass ich am besten nicht erst am 01.06. anfange früh aufzustehen, sondern eben ab morgen. Mal sehen wie das wird, bin da auf jeden Fall etwas aus der Übung.


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