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SebastianL

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    PhD Candidate
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    Bensheim
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  1. Die Tage habe ich ordentlich Gas gegeben und musste erstmal meine Dissertation selbst lesen (ersten beiden Kapitel) um rauszufinden, was ich da eigentlich mache 😆 Ich bin ja in Kapitel 3 und dort muss ich für 3 Forschungsziele jeweils ein Unterkapitel machen und zu jedem Forschungsziele: Anwendungskontext Konzeptionelles Anwendungsfallmodell (UML-Use-Case) Konzeptionelles Informationsmodell (UML Klassendiagramm) Konzeptionelles Architekturmodell (UML Komponentendiagramm) Darin muss ich meine 13 Verbleibenden Theorie-Herausforderungen durcharbeiten. Die Tage habe ich nun alle UML-Use-Case Diagramme gemacht, die ich "nur noch" beschreiben muss. Die nächsten 2 Tage nehme ich mir jetzt vor alle Klassendiagramme zu machen, wobei 1/3 fertig ist und nur ein Tag für die UML Komponentendiagramme (nicht viele Komponenten). Und dann die restlichen 4 Tage um alles zu beschreiben. Mir ist zwar noch nicht ganz klar, was in den Anwendungskontext rein kommt, aber das werde ich am Ende rausfinden, notfalls, wenn alles andere fertig ist, einfach am Termin meinen Dr.-Vater fragen, was da rein soll. Hab mir jetzt ein Backlog gemacht und mir alle Schritte aufgeschrieben, damit ich nicht mehr so viel Zeit verschwende, rauszufinden, wo ich das letzte Mal war und wo ich weiter mache. Mal ausprobieren ob das hilft. Weil @MartinGS mich mal nach der Dissertation meiner Frau gefragt hat: wenn ich fertig bin, wird meine Dissertation offiziell auf dem Depositserver der FernUni Hagen für alle kostenlos einsehbar. Dann werdet ihr mal sehen, was ich alles hier machen muss und warum das so ätzend ist. Schönen Restsonntag! ich werde mich mit der "neuen" House of the Dragons Folge vom 15.07. belohnen für meinen Fleiß. SebastianL
  2. Den hast Du aber nachträglich eingebaut, weil als ich gepostet hatte, war da noch kein Webarchive Link :-)
  3. Wenn Du noch weißt, wo auf der Seite hilft: https://web.archive.org
  4. Cringe passt perfekt dazu! Finden wir auch, weswegen es ja umso lustiger ist. Das mit den Bezeichnungen ist Geschmacksache. Tatsächlich ist sie ja Dr. und auch Ingenieurin. Sie hatte ja vorher "Ing. xyz, MBA" und nun halt "Dr. Ing. xyz, MBA". Der Ing. ist ja in Deutschland noch eine geschützte Berufsbezeichnung. In Ihrem Zeugnis steht auch explizit drin, dass sie diese seit dem Bachelor tragen darf. Das ist in der Wirtschaft auch egal, aber in der Wissenschaft und Lehre wird das so geschrieben. Ich mach auf meinen Folien auch immer das Sebastian L., M.Sc. rein, obwohl mir der M.Sc. an dem Punkt egal ist. Aber unabhängig davon ist meine Frau auch Stolz darauf Ingenieurin zu sein, was sie damit auch Ausdruck verleiht. Ausserdem hat sie Ihren Dr. ja auch in einer Ingenieursdisziplin bekommen und darf den Dr.-Ing. nicht tragen, weil das so ein deutsches Ding ist. Das bezieht sich gar nicht auf mich, auch wenn es durch meinen Beitrag so wirkt. Wir haben Spaß daran uns damit aufzuziehen, es ist uns aber völlig Peng!
  5. Danke Markus, ich hatte ehrlich gesagt den Beitrag auch nur überflogen, weil ich schnell weiter wollte/musste. War übrigens gar nicht wertend gemeint, sondern einfach nur Neugierde.
  6. Ist Konstantin Opel Dein richtiger Name? Denn wenn ich nach diesem Namen suche, gibt es kein adäquates LinkedIn Profil, keine Publikationen, nichts, was bei einer Dissertation (meiner Meinung nach) immer seltsam ist.
  7. Ich hatte mich vor Monaten bei der EuroFH beworben als ich noch einen Job gesucht hab. Und ich wollte nicht absagen um dort die Kontakte zu haben, die ich jetzt hab. Klar Aufwendig und klar vielleicht JETZT in dem Augenblick unnötig, aber Mittelfristig in meiner Strategie. 🤫
  8. Heute bin ich mal wieder fleissig am bloggen. Ich hab einen Termin mit meinem Dr.-Vater am 31.07. Kapitel 3/6 zu reviewen. Das freut mich einerseits sehr, andererseits hab ich jetzt einen Termin und Druck zu liefern. Ich glaube, ich brauche auch etwas Druck, sonst wird das mit der Diss nicht mehr. Jedoch muss ich zugeben, mobbe ich mich in dem Bezug immer selbst. Gestern und heute gebe ich mal wieder ein REP für Grundlagen der Informatik an der WBH. Das sind wieder 2 produktive Tage weniger und die letzten Tage habe ich damit verbracht, die Folien zu aktualisieren und in das neue Corporate Design zu überführen. Mitte Okt. hab ich dann noch REP zu Datenbanken, wo ich den Vortrag auch noch aktualisieren muss. Die letzte Tutoren-Evaluation ist nicht so gut ausgefallen. Die Leute wollen schwieriges SQL durchgehen. Die Evaluation hat ergeben, dass ich nur das einfache Zeugs durchgehe, wobei aus meiner Sicht dort die Punkte zu holen sind. Das schwierige SQL sind wenig Punkte und meist eine Einserbremse. Aber gut, ich nehme Feedback ernst und werde da einen Teil in knackige SQL Aufgaben investieren, muss aber dafür "Low hanging froots" Aufgaben entfernen. Mal sehen ob die Evaluation dann besser wird. Zudem kommt, dass die EuroFH sich gemeldet hat und ich dort nun auch als Dozent (Abendstudium) für Algorithmen und Datenstrukturen Ende Nov. anfange. Bis dahin muss ich 12 Tage an Vorlesung aufbereiten. Die letzten Tage hatte ich 8/12 Tage in Nachtschichten erledigt. Die letzten 4 Tage werden sehr aufwendig, weil Automatentheorie sehr schwer ist und ich es verständlich aufbereiten möchte. Das wird mich locker 40h an den Abenden kosten, die mir von der Dissertation abgehen. Wie auch immer, ich bin positiv, dass ich zum 31.07. mein Kapitel 3 fertig bekomme. Sind ja noch 1,5 Wochen. Das sind locker 40-60h Zeit die ich mir dafür eingeplant habe und auch nehmen werde und viel fehlt nicht mehr. Glücklicherweise ist mein Angestelltenverhältnis gerade nicht fordernd und ich schreibe dort Minusstunden. Habe jetzt um die 60 Minusstunden, was aber i.O. ist für alle und ich hole das im Projektgeschäft normalerweise in sechs Wochen wieder rein. Und irgendwie muss ich dann nochmal die TOGAF und ISO Zertifizierung reinschieben. Das ist bei mir gerade in der Prio sehr weit nach hinten gefallen. Was mir noch einfällt, nach der Sommerpause kann man meine Frau auf twitch.tv sehen. Sie wird dort mit der WBH ein Format starten. Details kommen noch. Da wird das Equipment das ich gekauft habe und noch nicht benutze ggf. Anwendung finden. Das Thema liegt gerade noch brach und muss bis nach meiner Dissertation warten.
  9. So, es wird mal Zeit die Promotion meiner Frau darzustellen in Zahlen, Daten, Fakten! Das könnte den ein oder anderen sehr interessieren. Meine Frau hat in Maschinenbau im Fachbereich für "Automation of discrete Production Engineering" mit dem Thema "Environmental sustainability of digitized diskrete production in the context of Insudstry 4.0" promoviert und bekam den PHD mit der erfolgreichen Beendigung der Disputation am 04.07.2024. In Bulgarien darf man den PHD direkt nach Erfolgreicher Verteidigung führen, im Gegensatz zu Deutschland, wo man i.d.R. auf die Urkunde warten muss. Der PHD ist in Deutschland gleichwertig und darf als Dr. geführt werden, jedoch ohne Fachbezeichnung. Bedeutet sie darf nicht wie in Deutschland den Dr.-Ing. führen, sondern darf nur den Dr. führen. Jedoch hat sie auch auch den Ingenieurstitel mit dem Bachelor in Chemischer Verfahrenstechnik und dem Master in Maschinenbau an der Wilhelm Büchner Hochschule (WBH) erworben, sodass Sie sich Dr. Ing. nennen kann vor dem Namen. Unwichtige Details, ich will nur darauf hinweisen, weil ich ja in Deutschland Promoviere und dann den Dr.-Ing. führe, was ja immer zu lustigen Neckereien zwischen meiner Frau und mir führt, dass ich gar kein richtiger Ingenieur bin. Aber nun von vorne. Wie ist sie überhaupt auf die TU Sofia gekommen? Nach dem Master in Maschinenbau hat meine Frau noch einen MBA an der WBH gemacht und da ich promovierte, hatte sie geliebäugelt auch eine Promotion zu machen. Sie ist auf die Suche nach einem Dr.-Vater/-Mutter gegangen und hatte in Deutschland nur negative Erfahrungen gemacht. Auch sehr negative Erfahrungen mit Großkotze gemacht, die ihr das nicht zugetraut hatten oder nur ein Modell kennen als Studentische Mitarbeiter. Sie sollte immer ihren Job aufgeben um einen Bruchteil zu verdienen um die Ehre zu haben Promovieren zu dürfen. Arbeit + Promotion haben alle abgewunken und gesagt, dass dies nicht Möglich wäre. Ziemlich frustrierend zu der Zeit! Aber, wir haben einen Freund der Familie, er ist Bulgare und hat an der TU Sofia ebenfalls in Maschinenbau promoviert, obwohl er eigentlich mit mir in der IT arbeitet. Er hatte seine Promotion neben der 50h-Arbeitswoche als Consultant abgeschlossen. Eigentlich war es eine Wette zwischen seiner Tochter und ihm. Er wollte ihr zeigen, dass wenn man will, alles möglich ist. Hat ihn nur leider seine Ehe gekostet, weil er keine Zeit für andere Dinge hatte, ausser Arbeiten und Promovieren. Aber so ist das Leben nun mal. Auf jeden Fall hat er meiner Frau angeboten zu vermitteln und sie zu unterstützen. Ursprünglich wollte er noch habilitieren, was sich dort Doctor of Science nennt und meine Frau als Doktorandin betreuen, hat aber am Ende (warum auch immer) nicht geklappt. Und so ist der Kontakt zustande gekommen und meine Frau hat sich zur Zeit (2020), als Sie Elternzeit hatte und mit Kind beschäftigt, sich hingesetzt und sich ein Thema überlegt und untergeschrieben. Ihr habt richtig gelesen, während der Elternzeit! Iterativ Schlafen, Recherchieren, Spazieren gehen und Nachdenken, sowie das ganze zu Papier bringen. Sie hatte ja Übung mit LaTeX und 3 abgeschlossener Thesen. Die Dissertation ist in Englisch anzufertigen. So hatte Sie relativ zügig die geforderten 60% zusammen um in die Anmeldung zu gehen. Der Dr. Vater war und ist mega! Für eine erfolgreiche Promotion ist der Betreuer das wichtigste überhaupt! Wenn das nicht passt, Finger weg! Es mussten dann zur Anmeldung alle Möglichen Unterlagen eingereicht werden, wie u.a. Zeugnisse. Wir hatten jedes Zeugnis bei der WBH auch direkt (damals noch kostenlos) in Englisch angefordert, sodass dies kein Problem war. An der TU Sofia war es nicht so dass man direkt angenommen wurde, sondern man musste auch Prüfungen ablegen. Drei Prüfungen musste sie machen, bevor sie aufgenommen wurde. Zwei davon hat sie vor Ort an zwei darauf folgenden Tagen geschrieben, die andere in Corona Online. Die Themen wurden vorgegeben und wie in einer normalen Klausur abgefragt. Die Themen waren: Informations Systems Computer Design and programming of automation equipment Software Systems for Optimization Das Online Format war einfach, Kamera an, Dokumente einscannen und schicken. Das war auch eher ein Workaround, da wie gesagt Corona dazwischen kam und man sich überlegte, wie man das Online machen kann. Normalerweise würde man hier aber wie bei der anderen Klausur nach Sofia fliegen. Die Klausuren waren jeweils zwei Stunden und gut machbar. Meine Frau hat alle "Ausgezeichnet" abgeschlossen. Ausgezeichnet ist übrigens eine Stufe besser als Sehr Gut. Somit waren alle formalen Voraussetzungen für die Einschreibung gegeben, Prüfungen geschrieben, ca. 60% der Dissertation und meine Frau konnte sich dann zum April 2022 einschreiben. Die Gebühren betragen 3T€ p.a., wobei wir für 2022 nur 2T€ bezahlen mussten anteilmäßig und direkt fällig wurden. Im Sep. 2023 wurden dann 3T€ fällig und im Mai 2024 ebenfalls, sodass wir auf Studiengebühren von 8T€ kamen. In der Zeit waren Publikationen zu schreiben und zu veröffentlichen. Die Kosten hierfür hat die TU Sofia übernommen. Jede Publikation gibt X Punkte und man braucht dementsprechend Punkte. Sobald die erreicht sind und die Dissertation abgestimmt fertig ist, wird eine Promotionskommission gebildet und gibt es einen interne Verteidigung am Lehrstuhl direkt an der TU Sofia. Dafür müssen X Exemplare gedruckt und an die Promotionskommission geschickt werden. Das hat komplett ihr Dr. Vater für sie erledigt und wir hatten ihm einfach ca. 500€ Druckkosten überwiesen. Übrigens der Dr.-Vater ist in Bulgarien nicht Teil der Prüfungskommission. Dazu kam eine Prüfungsgebühr von 1,4T€ hinzu. Zudem musste ein sogenanntes Autoreferat gemacht werden, die Dissertation in Kurzform auf 30 Seiten in Bulgarisch angefertigt werden. Meine Frau hat aus Ihrer Dissertation eine 30 Seitige Kurzversion gemacht, die in Bulgarisch vorliegen musste. Ich kann schon mal sagen, Deepl hat nicht funktioniert, sodass wir eine professionelle Übersetzerin in Bulgarien beauftragt haben, bzw. der Freund der Familie, was 400€ gekostet hat. Da das Autoreferat aber in Bugarisch mehr als 30 Seiten war, als im englischen Original, musste der Freund der Familie noch etwas Hand anlegen mit meiner Frau zusammen. Lustig und Spannend zugleich! Nach der Internen Verteidigung muss Whiskey ausgegeben werden, ist wohl so Tradition und es wird drauf angestoßen, dass dieser formale Meilenstein erreicht wurde. Es werden dann Anmerkungen und Änderungsauflagen mitgegeben, die geändert werden müssen mit einer Frist. Wenn das alles durch ist, gibt es einen Disputationstermin, der für meine Frau am 4.7.2024 vor Ort war. Dieser war öffentlich und jeder konnte daran teilnehmen. Sie musste statt den üblichen 3 Tagen (Anreise, Termin, Abreise) eine ganze Woche dort verbringen, weil einige Unterschriften und Formalitäten erledigt werden mussten. Nach der Disputation ist es Tradition dass alle aus der Prüfungskommission + Betreuer zum Essen eingeladen werden, was mit 200€ recht günstig ausgefallen ist. Ansonsten sind noch 125€ angefallen für eine notarielle Bestätigung dass meine Frau fertig geworden ist, weil sie sich damit auf Professuren bewerben möchte und dies dann als Nachweis hat. Denn die Urkunden werden nur zwei Mal im Jahr an einer Zeremonie/offiziellen Verleihung vergeben. Die nächste ist im Dez. und das wird auch das erste Mal sein, wenn ich mitfliege. Und erst dann hat sie ein Dokument in der Hand. Die 125€ waren somit optional. Somit kann man sagen, hat der ganze Spaß mit Flügen, Unterkunft etc. um die 12T€ gekostet, wovon wir ca. 3T€ von der Steuer wieder bekommen. Nicht alles können wir steuerlich ansetzen, weil für nicht alles gab es Quittungen. Bewirtungsbelege z.B. oder Druckkosten etc. gab es keine Belege. Aber hey, ist am Ende auch sch... egal! Zur Dissertation, die hat 150 Inhaltsseiten und insgesamt ca. 250 Seiten, sowie knapp 300 Quellen zitiert. Zum Vergleich, meine Dissertation hat derzeit das doppelte an Seiten, aber weniger Quellen. Und ich hab deutlich mehr Online Quellen im Vergleich. Jetzt kann man die Arbeiten nicht miteinander vergleichen, zeigt aber doch auf, was für eine enorme Leistung in der halben Zeit geleistet wurde. Und wer denkt, dass die Promotion im Ausland einfacher ist, der liegt sowas von falsch. Wer auch denkt, wie beim Fernstudium, nur weil man Geld für etwas bezahlt, erkauft man sich den Titel, liegt ebenfalls falsch! Das ist schon sehr bemerkenswert das so durchzuziehen und konzentriert, sowie kontinuierlich dran zu bleiben. Meine Frau hat einfach ein Talent zu schreiben, sie setzt sich hin, auch wenn sie nur 30min. Zeit hat, auch wenn das Kind um sie rumspringt und schreibt an ihrer Dissertation. Ich kann das nicht, wenn ich schreibe, brauche ich 4-5h am Stück und Ruhe. Auf jeden Fall bin ich ein Stolzer Ehemann und muss jetzt auch mal liefern um meine Dissertation nach 8 Jahren endlich abzuschließen. Ja, meine Frau hat mich in dem Punkt überholt, ist aber nicht schlimm und auch kein Wettbewerb! Jetzt hab ich auch wieder etwas mehr Luft dran zu arbeiten. Es ist ja schon etwas schwierig Arbeit, Kind, zwei Dissertationen und Nebentätigkeiten unter einen Hut zu bekommen. Immer wenn einer Beschäftigt ist, muss der andere ja alles andere machen, Haushalt, Kind und Kochen etc. Wir haben leider den Luxus nicht, dass wir unser Kind bei der Oma absetzen können (und das würden wir auch nicht wollen). Fun-Fact: Meine Frau und ich haben uns darauf geeinigt, dass ich sie so lange mit dem Dr. anspreche, bis ich meinen eigenen habe, so als Motivation. Das ist ganz schön doof, sie als Dr.-Mama oder Dr.-Ehefrau, aber das motiviert mich noch mehr, meine Diss abzuschließen! Jetzt ist ja nur noch die Frage, nach einem Bachelor, zwei Master und eine Promotion, was macht sie als nächstes? Ihr Dr.-Vater hat sie schon gefragt ob sie nicht Habilitieren möchte und sie hat zugestimmt. Sie ist gerade dabei zwei Paper zu schreiben und zu veröffentlichen und ein Lehrbuch für die WBH. Wie gesagt, schreiben liegt ihr. Mittelfristig hat sich schon überlegt, ob Sie nicht noch eine Promotion und/oder ggf. einen DBA macht. Sie ist ein Fan von der Serie Bones, wo die Hauptcharaktärin Dr. mult. ist. Sie hat seit Jahren erzählt, dass sie da voll Bock drauf hätte. Für die unwissenden, Dr. mult. wird geschrieben wenn man 3 Doktortitel hat. Ist sozusagen die Abkürzung für Dr. Dr. Dr. - geht ihr aber weniger um die Titel, als mehr um die Herausforderung. Ich denke mal die Frage erübrigt sich, ob meine Frau nochmal promovieren und die TU Sofia empfehlen würde. Hoffe das hat euch mal spannende Einblicke gegeben, von jemanden der fertig wurde, bzw. life beobachtet hat.
  10. Also ich würde davon abraten zwei Studiengänge gleichzeitig zu machen (ich weiß, dass ist nicht die Frage). Erstens würd ich mich auf einen konzentrieren und den anderen machen, wenn der erste fertig ist. Zweitens nimmst Du Dir so die Anrechnung von Vorleistungen und musst Module doppelt machen (Klassiker: Mathe). Und wenn Du zwischendrin keine Lust mehr hast, hast Du nichts. Aber wenn Du es trotzdem tun möchtest, hast Du genügend Argumente bekommen, dass es wohl kein Problem wäre. Wie gesagt, ich würde dringend davon abraten. Volle Power in den ersten und wenn dann immer noch Bock hast, kannst den zweiten immer noch machen - wobei ich dann eher Konsekutiv weiter machen würde. Statt Parallel geht auch sequenziell oder selektiv. Lass Dir das von jemandem sagen, der Bachelor und Master in 4 Jahren gemacht hat und seit 8 Jahren Promoviert, sowie seine Frau Bachelor, Master, Master und fertig Promoviert. Ich kenne nur einen, der parallel zwei Master gemacht hat (kenne wirklich viele) und der hat für beide 3 Jahre gebraucht. Ich hab dem auch abgeraten und er hat es trotzdem gemacht. Ich würde mal vom psychologischen Aspekt es besser finden, die hintereinander zu machen und selbst wenn dabei auch 3 Jahre rauskommen, hat hintereinander den Vorteil, nach 1,5 Jahren bereits einen Abschluss zu haben! It's your choice ...
  11. Ihr werdet es kaum glauben, aber ich bin schon wieder durch die TOGAF Foundations Zertifizierung geflogen. Es ist für mich wirklich unverständlich, warum in einer Zertifizierung Dinge so massiv auswendig gelernt werden müssen, dass auch noch auf Englisch. Ich hatte beim zweiten Versuch sogar weniger richtig als beim ersten Mal. Es ist ja immer so, dass es meist vier Antwortmöglichkeiten gibt. Zwei kann man direkt ausschließen und dann hat man meist eine 50/50 Chance richtig zu liegen. Da ich beim letzten Mal ja durchgefallen bin, bin ich wohl in die "Kaputt denken Falle" gelaufen und dachte mir, wenn beim letzten Mal die eine der zwei falsch war, dann muss jetzt die andere richtig sein. Das Problem ist nur, dass ich nicht weiß welche Richtig und welcher Falsch war, sodass ich wohl die richtigen in falsch gedreht hab und noch mehr falsch hatte als beim ersten Mal. Ich hab dieses Mal auch meine sonst übliche Dokumentation der Ergebnisse auf einem Blatt Papier gemacht. Alle Fragen wo ich mir sicher war, hab ich erledigt. Alle Fragen wo ich unsicher war, auf einem Blatt notiert und die Sortierfragen hatte ich mir zum Schluß aufbewahrt. Als ich am Ende der 40 Fragen angekommen war, wo 24 (60%) Richtig sein müssen, hatte ich gezählt wieviele ich sicher war dass ich richtig hatte. Ich hatte 25/40 als richtig identifiziert, 5 Sortierfragen nicht bearbeitet und bei 10 war ich mir unsicher. Das war schon mal sehr gut, denn ich dachte mir, mit den 25 hab ich ja schon mal bestanden und noch gut Puffer mit den 5 Sortierfragen und statistisch, dass ich den ein oder anderen der 10 unsicheren Punkte auch hole. Nachdem die Sortierfragen durch waren, war ich mir auch sicher, dass die 5 richtig waren. Hatte also ein gutes Gefühl 30/40 richtig zu haben und doch 6 zzgl. x aus 10 (unsicheren) Punkte Puffer. Und an dem Punkt hatte ich noch 30/90 min. übrig und mir gedacht, ich schaue mir die 10 unsicheren genau an. Hab die Zeit auch voll ausgeschöpft, bis ich zumindest zufrieden war mit der Antwort. Am Ende waren es nur 16/40 richtige (40%), was weit entfernt von 24/40 (60%). Das ist so ärgerlich, frustrierend und peinlich seinem Arbeitgeber zu sagen, dass man schon wieder durchgefallen ist. Mein größtes Problem dabei ist aber, dass ich hier wirklich viel Zeit in das lernen gesteckt habe und auch alle Klausurberichte mit Fragen, Quizze dazu im Internet gemacht hatte. Das waren mal locker über 300 Fragen und die Ergebnisse waren locker bis auf wenige Ausnahmen nahezu perfekt, also kaum falsche Antworten. Ich frage mich gerade, wie ich diese Prüfung bestehen soll, ohne zu wissen, was ich falsch gemacht habe, mit dem Gefühl das ich 1.000 Seiten auswendig lernen muss (jeden Begriff, jeden Satz), bzw. 430 Folien aus dem Seminar und das noch auf Englisch. Und was mir noch nie passiert ist, ist ja ungeplant durchzufallen und dann auch noch zwei Mal. Ich hab festgestellt, dass ich vor der Prüfung auf einmal Angst bekam und ich hatte NOCH NIE Prüfungsangst. Als ich nun das zweite Mal durchgefallen bin, steigt diese Angst gerade und überträgt sich auch auf andere Zertifizierungen, die ich gerade mache (ISO/EC 27001:2022), da die auch auf Englisch ist. Das kenne ich so gar nicht! Ich kann ja jetzt nicht den Aufwand maximieren, weil dann mache ich ja nichts anderes mehr die nächsten Monate. Wie geht ihr mit sowas um? Angenehme Restwoche! Sebastian L
  12. Man könnte es aber auch so interpretieren, dass die Betreuung so schlecht ist, dass man selbst jede Menge Zeit investieren muss und es dem einen gelingt, dem andern nicht.
  13. Wir haben den auch mit Pause gesehen und lustiger weise auch zu 0,99€. Mich nervt es etwas, dass Filme mittlerweile statt wie früher 90Min. nun auch nicht mehr 120Min. sondern Richtung 180Min. gehen. Das ist voll anstrengend. Der Film war insgesamt durchwachsen. Schlecht war er nicht, aber richtig gut auch nicht. Ich würde mal behaupten, genauso wie die anderen Teile aus der Reihe. Er wäre sicherlich in 2 Std. straffer, bzw. besser gewesen. Wir schauen uns z.Z. die neue (2.) Staffel von House of the Dragons an. Da sind wir up2date mit der aktuellen Folge von heute. Leider mussten wir dazu WOW abonnieren, sodass wir gerade alles auf WOW schauen, wo es sonst wo nicht gibt, vor allem die ganzen DC-Filme, Super Mario, Fast&F10 etc. Mehr als einen Film die Woche bekommen wir nicht hin und mit der EM schaffen wir es nur die Folge House of the Dragons zu sehen. Letztens haben wir die letzte Staffel Bridgeton geschaut. Die Serie ist wirklich für einen "Pärchenabend" zu empfehlen. Klatsch, Tratsch, genau mein Ding! 😛
  14. Danke, aber nein, ich mache auch Fehler und kann nur oft aus meiner Erfahrung schöpfen. Ich hab mir eine hohe Drehzahl angewöhnt und auch viele Dinge parallel zu machen und mit Zeitmanagement mich akribisch an meine "Timeboxen" zu halten. Mir hilft halt oft Pareto, zu sagen, mit 20% der Zeit 80% zu machen. Das funktioniert oft, aber man sieht, es kann auch mal nicht funktionieren. Aber aus meiner Sicht ist das ok. Alles perfekt zu machen hält nur auf. Ja Markus, ich hab das auf dem Schirm, wir machen dies, sobald ich mit der Diss fertig bin.
  15. Das ist das schöne an Meinungen, man kann seine eigene haben die ggf. komplett Komplementär zu einer anderen Meinung ist und beide können nebeneinander stehen, ohne den anderen nach Highlander Prinzip überzeugen zu müssen. Wenn man das verinnerlicht hat, ist man als Mensch gewachsen. Die wenigsten erreichen das in ihrem Leben: von dem her ein ehrlich gemeintes, wertschätzendes Herzlichen Glückwunsch zum Real Life Level-Up! 😀✌️
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