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phoellermann

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  1. PS. Sorry, Zeithorizont der Veränderung sind WS2010/2011 zu WS2020/2021.
  2. Das ist ja das Problem, Frau Kanzler. Informationen zu Studiengängen sind a) ziemlich ungenau (da sie aggregiert werden) und - wenn man sie feiner möchte - kostenpflichtig (und zwar so richtig). Aber wenn Sie mal spontan die 10 prozentual am stärksten wachsenden Fächer (mit mindestens 5000 Studierenden) in Deutschland sehen wollen: Fächergruppe Zunahme Lernbereich Geisteswissenschaften 665,4% Sportmanagement/Sportökonomie 289,1% Grundschul-/Primärstufenpädagogik 231,4% Sonderpädagogik 187,4% Pflegewissenschaft/-management 170,6% Nichtärztliche Heilberufe/Therapien 163,4% Ernährungswissenschaft 143,5% Gesundheitspädagogik 127,6% Medienwirtschaft/Medienmanagement 123,6% Soziale Arbeit 119,6% Und die kleinsten Fächer sind (zwischen 2 und 40 Studierenden): Westslawisch Wissenschaftsgeschichte/Technikgeschichte Archäometrie (Ingenieurarchäologie) Sorabistik Ozeanografie Rhythmik Südslawisch Baltistik Niederdeutsch Kaukasistik Alles andere müssten Sie vielleicht selbst auswerten, ich habe die Rohdaten einmal aufbereitet. 😉 211006_Studiengänge destatis.xlsx
  3. Puh... go ahead. Die Zahlen sind nur schwer zu bekommen, zumal ja die Frage ist: "Was ist ein Modethema?" Soziale Arbeit? Psychologie? Digitale Transformation? Nachhaltigkeit? Da traue ich mir keine - statistisch belastbare - Aussage zu. 😉
  4. Quantitativ vielleicht nicht, Frau Kanzler. Aber es gibt durchaus viele "kleinere" Hochschulen, die auf Grund ihrer Spezialisierung sehr etabliert sind und auch stabil wachsen. Außerdem muss nicht jede Hochschule im gleichen Maße Größe anstreben. Die IU ist ja auch ein "Spekulationsobjekt" und wird durch Kapitalinvestoren gehalten. Wachstum spielt dann eine ganz andere Rolle als z.B. bei Stiftungshochschulen oder Hochschulen, die ein organisches Wachstum anstreben. Von Verzerrung würde ich deshalb auch nicht sprechen. Die jährlich prozentual am stärksten wachsenden (CAGR) Hochschulen seit 2015 sind übrigens: IU International University Berlin Int. Univ. of Applied Sciences Medizinische Hochschule Brandenburg ESCP HDBW
  5. Hi Vica, nein, sicherlich nicht um alle. Allerdings müssen Hochschulen für die (Re-)Akkreditierungen heutzutage strengerer Kriterien erfüllen als in der Vergangenheit. So muss eine Hochschule z.B. mindestens fünf hauptberufliche Professor:innen anstellen um Bachelor-Programme anzubieten, zehn für Masterprogramme. Das ist für kleine Hochschulen teilweise schwierig zu erreichen und führt dazu, dass diese schließen müssen (siehe z.B. https://www.forschung-und-lehre.de/recht/hochschule-klagt-gegen-befristete-anerkennung-2869/). Generell können Hochschulen aber auch mit 500 oder 1000 Studierenden bestehen, wenn sie eine Nische und stabile Finanzierungsmodelle finden (z.B. gibt es viele Hochschulen, die von Unternehmensverbünden oder Stiftungen getragen werden). Aber bereits in der Vergangenheit hat es hier Übernahmen gegeben (z.B. durch die SRH), was ich im Originalbeitrag darstelle: https://www.linkedin.com/posts/philipphoellermann_bildung-highereducation-privatehochschulen-activity-6849651152720556034-Bf_S Davon abgesehen sind bei allen Hochschulen aber auch Bürgschaften hinterlegt, durch die Studierende ihr Studium selbst dann abschließen können, wenn die Hochschulen schließen müssen. Grund zur Sorge gibt es also nicht. 😉 Besten Gruß, Philipp
  6. Laut LinkedIn Beitrag der SRH ist die Gruppe Ziel eines Cyberangriffs geworden: https://www.linkedin.com/posts/srh-holding_srh-ziel-eines-cyberangriffs-die-it-infrastruktur-activity-6846448632242155520-ov81 Dort heißt es: Die IT-Infrastruktur des Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH ist am Wochenende des 18./19. September von unbekannten Tätern gezielt mittels Schadsoftware angegriffen worden. Als Folge dessen ist derzeit ein Teil der IT-Infrastruktur des Unternehmens in ihrer Funktion beeinträchtigt. Aus Sicherheitsgründen mussten die IT-Systeme vorerst vom Netz genommen werden. Derzeit wird konzentriert an der Wiederherstellung gearbeitet, auch mit Hilfe externer Experten. Die SRH geht derzeit davon aus, dass die wesentlichen Systeme wiederherstellbar sind und somit auch zeitnah wieder in den normalen Betriebsmodus gegangen werden kann. Der genaue Zeitraum bis zur vollen Betriebsfähigkeit kann derweil nicht gesichert angegeben werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind vor allem Hochschul- und andere Bildungseinrichtungen der SRH betroffen. Prüfungsleistungen beispielsweise sind aber erhalten. Die Akut- und Rehakliniken der SRH standen derweil nicht im Fokus der Cyberattacke. Allerdings mussten auch hier zur Vorsorge Systeme vom Netz genommen werden. Alle medizinischen Bereiche wurden schnell über die Sachlage informiert und führen ihre Arbeit derzeit ohne IT-Unterstützung fort. Das beeinträchtigt zwar momentan die Arbeitseffizienz, nicht aber die Qualität der Leistung an den Patientinnen und Patienten. Mit externen Partnern kann aktuell nur eingeschränkt kommuniziert werden, die SRH ist jedoch zuversichtlich, dies bald wieder wie gewohnt tun zu können. Puh... ich wünsche der SRH alles Gute und dass der Recovery Prozess erfolgreich und zeitnah erfolgen kann!
  7. Wer suchet, der findet, Markus: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Gummersbach/
  8. Wow, das klingt ja wie... die Online-Tutorien, die früher immer dabei waren. Nur länger und zweimal die Woche. 😉 Ist das jetzt ein Fortschritt? Und wie erreicht man, dass genug Studierende teilnehmen, damit eine echte Interaktion zu Stande kommt? Daran hat es ja häufig gehapert....
  9. Spannend. Die Wahlpflichtmodule lassen sich in der Tat in den PDFs nur durch Logik identifizieren (sind aber einfach alle im Modulhandbuch abgebildet)... und das ist eine echte Drecksarbeit. ;-)
  10. Sehr cool. Jetzt noch ein Skript, das den Verschnitt der Module in allen Programmen darstellt... tataaaa. ;-)
  11. ... und wenn man die Prüfungen "zu schwer" macht und zu viel Transfer fordert, fallen zu viele Studierende durch und gehen woanders hin. So ist das halt: ein klassischer Zielkonflikt.
  12. Spannende Diskussion. Vielleicht kurz aus Anbietersicht: erfahrungsgemäß ist der überwiegende Teil der Studierenden (zumindest in Fernstudiengängen) mit "einfachen" Lernformaten deutlich zufriedener (lt. Evaluationen) als mit elaborierten Lehrmethoden, die zwar höhere Kompetenzlevel erreichen aber deutlich zeitaufwendiger für die Teilnehmer:innen sind. Man kann also als Hochschule noch so tolle didaktische Modelle etablieren, meist toppen relative einfache (und stupide) Formate und Tools die anspruchsvolleren Ansätze... zumindest bei der Kundenzufriedenheit (und damit, mittelbar, auch bei der Studierendengewinnung).
  13. Die wurden dann m.W. angepasst, auf den Webseiten und Einschreibeformularen gab es damals aber noch keine Einschränkungen. Aber selbst wenn die Geschäftsbedingungen klar geregelt sind, ist es ja aus Kundensicht kein Knaller, wenn man erfährt, dass es dasselbe Produkt in einem anderen Teil der Welt zum Bruchteil des Preises gibt. Bei physischen Produkten fällt es Kunden leichter, das zu akzeptieren (lokale Märkte)... aber bei digitalen Angeboten sieht das m.E. anders aus, zumindest wenn es um tausende Euro geht. Da blendet man als Anbieter solche Unterschiede lieber technisch aus. Aber ich meine mich zu erinnern, dass das auch ein komplexeres Thema war (man wollte gezielt indische Programmierer:innen gewinnen) und dass hier im Forum bereits eine lebhafte Diskussion stattfand. Insofern führt die Diskussion vermutlich auch zu weit von Markus Originalbeitrag weg. Sorry dafür, Markus. Vielleicht überführst du das in einen separaten Beitrag "Geo-Blocking von Inhalten im Fernstudium"?
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