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stefhk3

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  1. "Staatlich gepruefter Betriebswirt" heisst, dass die Person staatlich geprueft wurde (im Gegensatz etwa zu einer Pruefung durch ein privates Institut). Mit einer evtl. "Pruefung" des Lehrganges hat das nichts zu tun. "Betriebswirt" ist eine Person, kein Lehrgang. Man mag zwar manchmal vom "Betriebswirt bei ILS" oder so sprechen, das ist aber ungenau. Es ist der "Lehrgang zum Betriebswirt bei ILS". Und das ist auch ganz eindeutig so, da gibt es nichts zu ruetteln. Das ist einfach die Bedeutung der deutschen Sprache.
  2. Also ich waere hier sehr vorsichtig. Zunaechst spricht schon die Aufmachung der Website Baende, vor allem dieses "Wappen" sieht nach klassischer Titelmuehle aus. Mag ungerechtfertigt sein, aber die Chance, dass jemand sich die Website anschaut, wenn er den Titel sieht, ist nicht ganz gering. Und mit dieser Website auf dem Niveau des Yps-Detektivausweises ist die Chancd gut, dass man sich laecherlich macht. Dann sehe ich nicht, dass die Uni in Spanien irgendeine Zulassung hat. Es wird nur immer auf die Akkreditierung durch das "US Council on Manual Osteopathic Education" und aehnliche Verbaende ("Bangladesh Board of Physiotherapy Specialists", ah ja) verwiesen, das ist fuer die Gradfuehrung aber egal. Dafuer muesste die Hochschule nach spanischem Recht als Hochschule zugelassen sein, dafuer sehe ich keine Anzeichen (mag sein, dass sie in Spanien nicht illegal operiert, aber das reicht nicht). Die Hochschule nennt sich selbst "privately owned", wie kommt hier jemand auf staatlich? Und dass die Handelsregistereintragung genannt wird, sollte doch alle Alarmglocken klingen lassen. Uebrigens: Medizin gibt es an der Uni nicht, jedenfalls nicht das, was man in Deutschland so nennt. Und die Bezeichnung ist doch auch laecherlich, was soll eine "Nationale Medizinische Hochschule" sein, die gar kein Medizinstudium bietet und doch bestenfalls eine Einrichtung dritten Ranges ist? BWL gibt es uebrigens nur als MBA oder DBA, nicht als Bachelor oder normaler Master. Auch merkwuerdig. Und Krankengymnastik und Massage kann man 100% online ohne Anwesenheit studieren. Klar. Also selbst wenn der Grad in Deutschland fuehrbar waere (was ich bezweifle) macht man sich doch fuer jeden, der genauer hinschaut laecherlich. Vielleicht klappt es noch beim Vorstellungsgespraech. Aber spaetestens, wenn sich bei den Kollegen herumspricht, dass der neue Herr Doktor seinen Doktor online an einer spanischen Krankengymnastikschule gemacht hat, ist man doch im Betrieb zum Abschuss freigegeben.
  3. Eine Hochschule muss in Deutschland staatlich anerkannt werden (sonst operiert sie illegal). Die Anerkennung kann befristet ausgesprochen werden oder unbefristet (was nicht heisst, dass sie nicht entzogen werden kann). Oft wird zuerst eine befristete, dann eine unbefristete Anerkennung ausgesprochen. Mit "Gleichstellung" hat es gar nichts zu tun. ich will hier den ganzen Sermon nicht wiederholen, vergesst "Gleichstellung". Es gibt keine Uni-Abschluesse an FHs in Psychologie und wird es nicht geben. Und die SRH ist eine Fachhochschule und nichts sonst, wie sehr sie auch versuchen, das zu verstecken. Die Anerkennung heisst nur, dass die Einrichtung die Anforderungen an eine Hochschule erfuellt. Mit "hoher Akzeptanz bei Arbeitgebern" oder anderen Phantasien hat das nichts zu tun.
  4. Nach mir vorliegenden Quellen ab 2021/22 - kann eigentlich auch nicht anders sein, die 2020er haben ja zum Teil schon ihre Zusagen. Ausserdem gilt es aktuell nur fuer England, der Rest hat m. W. noch keine Entscheidung getroffen (education ist ein "devolved issue", also Entscheidungsbefugnis der "nations"). Iren sind uebrigens ausgenommen, gleiches gilt fuer EU-Buerger, die in England leben. Fuer die Universitaeten kann es aber trotzdem ein Problem werden. Dieses Jahr ist es dank Corona fraglich, wie viele EU-Studenten kommen, naechstes Jahr kommen die Gebuehren dazu. Wie genau das die Finanzen beeinflusst, "remains to be seen".
  5. Das ist aber eine komplett andere EInrichtung. Die ETH hat auch einen guten Ruf. Trotzdem macht das nicht jede Einrichtung in Zuerich automatisch gut.
  6. Wie passen "durch die Anrechnung von Ausbildung und Berufserfahrung können allerdings bis zu 120 ECTS angerechnet werden" und "sehr viel Wert auf die wissenschaftliche Qualität gelegt" eigentlich zusammen? Und wie koennen "viele Module mit wissenschaftlichen Hausarbeiten abgeschlossen" werden, wenn man nur zwei Pruefungen machen muss? Ich denke, man sollte doch einfach realistisch bleiben. Auch bei diesem Angebot.
  7. Erstens: Die Bologna-Erklaerung findet sich hier: https://www.eurashe.eu/library/bologna_1999_bologna-declaration-pdf/ - wo steht hier eine Begrenzung? Alles andere waere bestenfalls eine nationale Regelung, das waere nicht Bologna. Zweitens: Die "diversen Fachpublikationen" kannst Du doch sicher angeben? Drittens: "ansonsten gäbe es keine Übergangsprobleme von Bachelor zu Master" - gibt es denn solche? Solange es das Bachelor/Master-System gibt, wird vor diesen kommenden Problemen gewarnt. Aufgetaucht sind sie bisher nicht. Oder wo sind die Heerscharen an Masterlosen Bachelor-Absolventen? Viertens: "Oder wie erklärst Du, dass es nicht für jeden Bachelorabsolventen auch einen Masterplatz gibt?" Ist dem ueberhaupt so? Wo steht das? Oder, andersherum gesagt, es gibt zahlreiche zulassungsfreie Masterstudiengaenge. Solange es die gibt, kann es gar nicht zu wenig Masterplaetze geben, es gibt naemlich ungegrenzt viele davon (das ist das Wesen eines zulassungsfreien Studienganges). Fuenftens: Die Kapazitaeten der Hochschulen moegen begrenzt sein, aber niemand zwingt die Hochschulen, nicht genauso viel Master wie Bachelorplaetze anzubieten. Auch hier nochmal der Verweis auf die zulassungsfreien Studiengaenge, solange es die gibt, sind irgendwelche vorgeblichen Probleme egal. Und was der angebliche Mangel an Betreuern fuer Abschlussarbeiten damit zu tun hat, ist raetselhaft. So, wie Du es schreibst, koennen nicht alle Studenen abschliessen, das ist was anderes als dass es nicht genug Plaetze gibt. Und die Hochschule kann natuerlich keinem eingeschreibenen Studenten verbieten, abzuschliessen. Und sie kann es auch nicht beliebig erschweren. Ausserdem stellt sich hier wieder die Frage, was das mit Bologna zu tun hat. Wenn es das Problem wirklich gibt, warum soll es das im Diplom nicht gegeben haben? Ach ja, und sechstens: Wie viele Studenten wollen ueberhaupt einen Master machen? Das ist ja auch ein Faktor. Und es muss nicht sein, dass alle scharf auf den Master sind, auch wenn das gerne unterstellt wird.
  8. Das ist einfach falsch, wie 99% der angeblichen Bologna-Regelungen, die so kursieren.
  9. Die Diskussion ist müssig. Mit der Auffassung, dass Du Leistungen weglassen kannst, weil es Dir so gefällt, wirst Du bei der Hochschule nicht durchdringen. Und bei Gericht auch nicht. Höchstens könntest Du versuchen, die Hochschule dazu zu zwingen, sich ihrerseits an die Prüfungsordnung zu halten. Ich fürchte aber, dass wiederum jedes Gericht der Hochschule zugesteht, sinnvolle Anpassungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen durchzuführen. Das Recht wiederum hat der Student wahrscheinlich auch, z. B. dürfte man aktuell recht gute Chancen haben, eine Präsenzpräsentation, so vorgesehen, durch eine Videopräsentation zu erstetzen. Dass man aber einfach eine Leistung weglassen kann, von der man längst wusste, wird niemand ernsthafterweise so sehen.
  10. Das ist aber etwas leicht anderes als im Eingangspost behauptet. Dort wurde gesagt, alle Credits des Moduls wuerden auf die Pruefung entfallen, und trotzdem muesse man die Praesentation machen. Das glaube ich nach wie vor nicht, normalerweise entfallen die Credits eines Moduls nicht auf Einzelleistungen, sondern auf das Module insgesamt. Das heisst natuerlich nicht, dass es nicht mehrere Leistungen in dem Modul geben kann, und dass davon u. U. nur manche benotet sind. So ist es ja auch bei Dir. Dafuer, dass die Credits in Deinem Falle auf bestimmte Teile entfallen, sehe ich hier keine Anzeichen.
  11. Jedi, ich verstehe einfach die Logik nicht. Genau das wird doch gemacht, was Du forderst. Die Beschraenkungen werden schrittweise und regional unterschiedlich aufgehoben. Genau das passiert. Und: Was waere denn die Alternative gewesen? Die Regierungen sind in der dummen Situation, dass sie vorher entscheiden muessen. Die Kritiker koennen nachher fabulieren, was sie gemacht haetten. Zweiteres ist, Ueberraschung, einfacher. Was waere denn passiert, wenn die Regierungen zum, sagen wir, 1. Mai alle Beschraenkungen aufghoben haetten und es haette eine neue Welle gegeben? Das Geschrei waere gross gewesen und Du, Jedi, wearst doch ganz vorne dabei gewesen, wie dumm doch die Politiker sind. Natuerlich, nachher ist man immer schlauer. Und nochmal, Deutschland steht besser da, als die meisten anderen. Das gilt nicht nur fuer die Zahlen, sondern auch fuer die Oeffnung. Hier in England plant die Regierung gerade die Regeln fuer das (anleasslich Corona neu eingefuehrte) Kurzarbeitergeld ab August zu verlaengern und die Uni hat das virtuelle Semester fuer das Wintersemester ab Oktober angekuendigt. Soviel zum Thema Lockerung. Da sieht es in Deutschland besser aus. Entsprechend wird auch die Wirtschaft in Deutschland eher und staerker wiederkommen. Schaetze ich. Masken tragen scheint mir ein akzeptabler Preis.
  12. Jedi, Du bist der Prototyp des "besorgten Buergers". Kinder kriegen durch Masken psychische Schaeden, Bill Gates muss ja irgendwas planen, Merkel ist ganz boese und ueberhaupt, irgendwas schlimmes muss ja passieren und irgendeine geheimnisvolle Macht muss dahinter stecken. Koennte es auch sein, dass Kinder Masken lustig finden, Bill Gates mit seinem Geld einfach was sinnvollles anstellen will, die Bundesregierung ihr bestes tut (und im internationalen Vergleich damit ziemlich erfolgreich ist), dass die Menschen einfach nur ihr Leben leben wollen und die Welt einfach nur ein ziemlich komplexes Gebilde ist, hinter dem kein grosser Plan steht? Nee, zu banal, lieber irgendwas munkeln von wegen alles ganz boese.
  13. Ich denke, die bisherige Auslegung ist vor allem vor dem Hintergrund moeglich, dass es, als das Gesetz verabschiedet wurde, noch gar kein Psychologie an FHs gab. Da konnte man sagen "haette es das schon gegeben, waeren sie genannt worden". Wenn aber heute der Gesetzgeber es ausdruecklich so formuliert, sollen FHs ausgeschlossen werden, das ist wohl recht eindeutig so zu verstehen. Die privaten Hochschulen haben im niedersaechsischen HG in der Tat einen separaten Teil, Paragraph 64 folgende. Der sagt es zwar nicht ausdruecklich, aber auch hier erfolgt die Anerkennung wohl entweder als Universitaet oder Fachhochschule, Die Anwendung der Kategorien erfolgt sicher analog, warum sollte es bei den privaten ploetzlich anders sein? Das "gleichgestellt" behaelt doch wohl seine Bedeutung.
  14. Ich habe das nochmal nachgesehen, tatsaechlich ist im alten Gesetz davon die Rede. Es scheint, dass manche Bundeslaender davon abweichen. Wie das geht, ist mir unklar, mir scheint das alles recht weites Verwaltungshandeln. Denn die "gleichgestellten Hochschulen" scheinen mir kein ausfuellungsbeduerftiger Rechtsbegriff, oder wie Juristen sowas nennen, sondern ein gesetzlich definierter Begriff. Ich verweise nochmal auf das niedersaechsische Hochschulgesetz, dort heisst es Das ist doch eine abschliessende Aufzaehlung, da muss man nicht interpretieren, was hier gleichgestellt ist, es ist ja genannt. @der_alex glaube ich nicht. Gibt es inzwischen wirklich FHs mit Promotionsrecht? Aber auch hier, nimm den Gesetzestext. Selbst wenn eine der FHs Promotionrecht haette, solange sie als FH genannt ist, und nicht bei den "Universitäten und gleichgestellten Hochschulen", ist sie keine solche. Ich sehe da keinen Spielraum.
  15. Ich denke, da sind zwei verschiedene Dinge gemeint. Das neue Gesetz meint sicher "gleichgestellt" wie von mir erlaeutert (schau mal bei http://www.schure.de/22210/nhg.htm#p2 Paragraph 2, hier werden die Begriffe z. B. verwendet). Das "gleichstehend" bei der PFH ist was anderes, das ging es darum, dass nach der alten Gesetzeslage es "eigentlich" keine Unterscheidung nach Uni und FH gab (wahrscheinlich weil noch niemand an FHs gedacht hat, als das gemacht wurde). Trotzdem wurden die FH-Studiengaenge anfangs abgelehnt, weil was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Hier wurde dann geklaert, dass die FH-Studiengaenge auch gehen, einfach weil nicht anders vorgeschrieben. Das wurde dann als "Abschlüsse denen an Universitäten gleichstehend" bezeichnet (Abschluesse, nicht Hochschulen). Das heisst aber eigentlich nur, dass es keine Grundlage fuer die Ablehnung gibt. Der Abschluss ist trotzdem ein FH-Abschluss. Im neuen Gesetz werden ausdruecklich Universitaeten (oder eben gleichgestellte Hochschulen, was aber nur eine anderes Wort fuer Universitaeten ist) gefordert, und eine FH ist das eben nicht.
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