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KanzlerCoaching

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Über KanzlerCoaching

Informationen

  • Status
    Sonstiger Dienstleister
  • Anbieter
    www.Kanzler-Coaching.de für berufsbezogenen Themen
  • Studiengang
    Frantastique (Sprachkurs)
  • Wohnort
    Großraum Mainz-Wiesbaden
  • Geschlecht
    w

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  1. Ganz grundsätzlich gilt hier wie auch in anderen Foren: Wer nichts hören und lesen mag, was sein Selbstkonzept durcheinander bringen könnte, der sollte auch nicht öffentlich Fragen stellen. Denn man fragt doch zu so einem Thema, weil man unterschiedliche Meinungen hören möchte, oder? Dazu gehört dann auch, dass jemand genervt ist und das auch schreibt. Auch diese Einschätzung kann - richtig genutzt - zur Entscheidungsfindung beitragen. Zu der Erkenntnis nämlich, dass man sich z.B. schlecht artikuliert mit seinen Wünschen oder dass andere mein Verhalten nicht konstruktiv finden im Sinne einer Entscheidungsfindung oder dass ich mit meinen Gedanken auf einem Holzweg bin ...
  2. Ich weiß, keiner hat hier Lust auf die FAZ. Und auch nicht auf Gegenmeinungen. "Artikel 13 der EU-Novelle will das ändern. Wer geistiges Eigentum kommerziell nutzt, das schon seit langem tut und einen Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro damit macht, soll verpflichtet werden, sich dafür eine Genehmigung der Urheber zu besorgen. Andernfalls soll der Zwischenhändler für den Bruch des Urheberrechts haften."
  3. Sie schreiben, mera, dass die Kunden in der Apotheke sie nerven und auf die Dauer zu anstrengend sind und dass Sie deswegen studieren wollen, um sich beruflich zu verändern. Ob das eine tragfähige Basis ist, um ein Studium mit all seinen Anstrengungen und ggf. auch Rückschlägen durchzuziehen, das wage ich zu bezweifeln. Gravierender erscheint mir aber fast noch, dass offenbar die Motivation fürs Studium "Ich will weg von …" ist und nicht "Ich will hin zu …". Damit werden Sie keine Entscheidung für ein Studienfach treffen können, die Sie auf Dauer zufrieden macht. Ich komme also noch mal auf die Vorschläge zurück, die schon mehrmals gemacht wurden: Suchen Sie sich Literatur zu den verschiedenen Gebieten, die Sie interessieren. Lesen Sie den Wirtschaftsteil in Zeitungen um festzustellen, ob Sie am Thema dranbleiben. Greifen Sie die Vorschläge von Vica auf, was ein Probestudium in Hagen angeht. Und noch etwas: Die letzten Äußerungen von thb haben Sie geärgert und gekränkt. Aber vielleicht will er Ihnen ja gar nichts Böses, sondern seine Äußerungen sind die Reaktion darauf, dass es so überhaupt nicht voran geht mit Ihrer Entscheidungsfindung und Sie so gar keinen der Vorschläge ernsthaft in Betracht zu ziehen scheinen. Statt dessen legen Sie hier immer wieder neue Studienfächer auf den virtuellen Tisch.
  4. Jeder (!!!!) Anbieter eines Studienganges, eines Bildungsangebotes erzählt, dass sein Angebot berufliche Entwicklung unterstützt, ja, sie erst möglich macht. Als Faustregel gilt: Je überschwänglicher die Versprechungen, desto misstrauischer sollte man sein. Im zitierten Text findet man nichts als Behauptungen. Weder wird erwähnt, wo dieses Betätigungsfeld sich eröffnen wird, welche Fähigkeiten man genau durch das Studium erwirbt und inwiefern sie bestehende Versorgungsstrukturen wie ergänzen sollen und wer die entsprechende Qualifikation wohl brauchen soll. Auch nicht erwähnt: Wer wird die Kosten tragen für diese ergänzenden Leistungen? Die Krankenkassen? Das glauben Sie nicht, oder?
  5. Was die praktische Verwertbarkeit des Studiums angeht, ist allerdings der Bachelor Naturheilkunde eher ein Weg, der zu nichts führt. Was hatten Sie sich den vorgestellt, damit beruflich anzufangen?
  6. Die Chancen auf eine Festanstellung in einem Unternehmen als Fachübersetzer oder Konferenzdolmetscher sind meiner Kenntnis nach eher gering, zumal, wenn man nur in einer Sprache übersetzen will und kann und wenn das außerdem eine recht geläufige Sprache ist. Bevor ich so einen Weg gehen würde, würde ich meine aktuellen Sprachkenntnisse überprüfen: Zeitung lesen, einschlägige Fernsehprogramme anschauen (ohne Untertitel!), Texte aus dem angedachten Fachgebiet lesen und schauen, wie spannend man das findet, was man übersetzen soll. Und vielleicht suchen Sie sich mal Menschen, die in dem Bereich arbeiten, den Sie andenken und reden mit denen. Wie oben schon geschrieben, sollten Sie auch überlegen, wie stark Sie auf eine Festanstellung fokussiert sind als Ziel. Selbständigkeit ist nirgends ein Zuckerschlecken, schon gar nicht im Bereich Übersetzungen. Und was es dazu braucht, das lernt man nicht an der Hochschule.
  7. Natürlich haben Sie recht damit, Clarissa, dass man auch im Erwachsenenalter seine Sprachkenntnisse bis auf ein hohes Niveau weiterentwickeln kann - Talent, Fleiß vorausgesetzt. Dazu dann natürlich auch das entsprechende Bewusstsein, was notwendig ist. Ich kann mir beispielsweise bei keiner Sprache vorstellen, dass man sie versteht und auch sprechen kann, wenn man nicht eine Zeitlang im entsprechenden Land gelebt hat. Und bei Französisch kann ich mir das zweimal nicht vorstellen. Im übrigen schreibt thb das, was ich weiter oben auch schon angemerkt habe - und er/sie hat recht. Ich kenne Übersetzer, die freiberuflich oder in einer entsprechenden Agentur arbeiten und ich weiß, wie mühsam es ist.
  8. Ich habe mir gerade ein paar aktuelle Stellenanzeigen für Übersetzer französisch/deutsch angeschaut. Da steht überall etwas von Kenntnissen auf muttersprachlichem Niveau und auch davon, mehrere Jahre im französischsprachigen Raum gelebt zu haben etc. Sprachen lernen die meisten am besten im Kindes- und Jugendalter, besonders gut, wenn sie diese Sprache regelmäßig in unterschiedlichen Zusammenhängen nutzen, wenn sie mehrsprachig aufwachsen. Mit Menschen, die diesen Hintergrund haben, werden Sie um Übersetzerjobs konkurrieren. Und mit Übersetzungssoftware. Sie müssen dann besser sein als die.
  9. Da werden Sie noch ordentlich zulegen müssen! Und je nachdem, wie alt Sie sind, werden Sie damit ziemliche Mühe haben.
  10. Meine Frage wäre jetzt auch gewesen, auf welchem Level Sie bereits Französisch sprechen und schreiben, mera. Denken Sie auch daran, dass viele Auftraggeber für Übersetzungen ins Französische französische Muttersprachler beauftragen oder Personen, die der muttersprachlichen Beherrschung ziemlich nahe kommen. Ohne längere Aufenthalte in Frankreich ist so ein Niveau kaum zu erreichen.
  11. Um Sprachen anzuwenden im Berufsleben braucht man nicht Sprachen zu studieren. In jedem internationalen Unternehmen braucht man möglichst gute Sprachkenntnisse. Ähnliches gilt für Deutsch. Formulieren können, Präsentationen schreiben und überzeugend halten zu können, das ist nichts, was man studiert, wenn man sich für Germanistik entscheidet. Da geht es um sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema.
  12. Einen "tieferen Sinn" kann man ja durchaus auch in der Beschäftigung mit einem sehen, was einen besonders interessiert. Ich mochte in meinem Aufbaustudium BWL gerne und es hat mich sehr interessiert. Kostenrechnung hat mir trotzdem keinen Spaß gemacht. Und bei der Vorbereitung auf die Klausur habe ich pro Lerneinheit mindestens einmal in die Tischplatte gebissen.
  13. Wenn Sie nicht wissen, was Ihnen "Spaß" macht, dann kaufen Sie sich doch mal über einen Zeitraum reglemäßig eine große und möglichst anspruchsvolle Tageszeitung, lesen Sie aus jedem Teil mindestens zwei bis drei umfangreiche Artikel und überprüfen Sie dann, was Sie interessiert. "Spaß" ist sowieso ein sehr zwiespältiger und auch wenig definierter Begriff, der für Entscheidungen nicht besonders taugt. Mich kann ein Thema bzw. ein Job sehr interessieren, deswegen macht mir noch lange nicht alles Spaß, was ich im Zusammenhang damit tun muss.
  14. Meine Einschätzung gleicht sehr der Ihren, Clarissa. Im Augenblick habe ich den Eindruck, mera, dass Sie sich in Richtung "Hauptsache studiert, egal was!" bewegen. Ob auf diesem Weg BWL den großen beruflichen Schub bringen wird, daran habe ich meine Zweifel. Denn Wald-und-Wiesen-BWL'er, die das Fach wählen, weil ihnen nichts Besseres einfällt, gibt es schon eine ganze Menge.
  15. Ich glaube, niemand kann Ihnen wirklich zu einem konkreten Studium zuraten oder abraten. Dazu sind die Vorstellungen von Ihrer beruflichen Zukunft, die Sie hier dargestellt haben, viel zu wenig konkret. Insofern passt BWL als Allzweckstudium dann aber wieder ganz gut. Allerdings werden Sie auch dort vermutlich Themen finden, die Ihnen nicht besonders zusagen. Das ist aber bei jedem Studium so.
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