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KanzlerCoaching

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Alle erstellten Inhalte von KanzlerCoaching

  1. 35 km halte ich auch für eine eher geringe Entfernung. Es gibt viele Menschen, die 35 km einfache Entfernung täglich zum Arbeitsplatz pendeln. Die schaffen es auch, diese Entfernung in täglich zu überwinden. Wie viel Anstrengung man für eine Beziehung, eine Freundschaft auf sich nehmen will, ist eher eine Sache der persönlichen Entscheidung: von Seiten des Fernstudenten und auch von Seiten von Freunden und Beziehungspartnern.
  2. Ich glaube, es ist zweitrangig, ob Papi, Mami oder der reiche Erbonkel das Studium bezahlt. Oder ob man bei so einem Studium 18, 28 oder 38 ist. Entscheidend ist eher, in welcher Lebensphase man sich befindet und in aller Regel ist man mit 18 eher frei von Bindungen, die einem Verpflichtungen auferlegen: fester Lebenspartner, Kinder, Eltern, um die man sich kümmern muss ... Und man hat mehr Lebenszeit vor sich und es ist nicht so schlimm, mal ein paar Monate studienmäßig zu verdaddeln, weil man sich gerade (wieder mal?) unsterblich verliebt hat. Je älter man wird, um so stärker werden in aller Regel die "Verpflichtungen" und Anforderungen, die an einem zerren. Dabei ist es dann ziemlich egal, ob das ein fordernder Beruf ist, in dem regelmäßig eine Arbeitszeit weit über den normalen 40 Stunden anfällt, ein zeitintensives Hobby, Vereinstätigkeiten, ein großer Freundeskreis und/oder ein Partner, der Ansprüche an einen stellt. Kinder sowieso, die Zeit, die für sie aufgebracht werden muss, lässt sich am wenigsten planen. Jede zusätzliche Aufgabe, die man übernimmt, erfordert ein neues Justieren der eigenen Zeit- und Ressourcenplanung, da der Tag nun mal nur 24 Stunden hat. Wenn ich eine Fortbildung, ein Fernstudium anfange und mit 2 Stunden Lernzeit an jedem Wochentag plane, am Wochenende entsprechend mehr, dann fehlen diese Stunden woanders. Man muss also Entscheidungen treffen. Diese Entscheidungen haben hohes Potenzial, die Menschen zu kränken, die diese Zeit nicht mehr von mir bekommen: "Dein Studium ist Dir wichtiger als ich! Du magst mich nicht genug." Ich glaube, man kann da argumentieren, wie man will. Wenn jemand nicht nachvollziehen kann, dass einem die Weiterentwicklung, das Lernen wichtig ist, dann wird sich diese Beziehung verändern und im schlechtesten Fall zerbrechen. Im konkreten beschriebenen Fall würde ich meine Studienplanung für die Zukunft offen legen. Ich würde sagen, was ich plane und deutlich machen, dass ich nach der Abgabe der Thesis nicht zwingend mehr Zeit zur Verfügung haben werde, weil ich dran denke, weiter zu studieren. Und dann schauen, wie die Reaktion ausfällt. Und dann drüber nachdenken, wie wichtig Ihnen dieser Kontakt ist. Denn das scheint mir im Moment nicht so klar zu sein.
  3. Irgendwie ist das ja fast ein ähnliches Thema wie Ihre Überlegungen zum Masterstudium, nicht wahr? Ich jedenfalls erkenne da durchaus Parallelen.
  4. Sie haben aber schon mal den Begriff "Wissenschaftliches Poster" gegoogelt? Denn da finde ich ganz nützliche Hinweise zum Vorgehen. Zum Sammeln von Ideen würde ich mir mal ein paar Podcasts von Mai Thi Nguyen-Kim anschauen. Die findet immer gut Bilder bei Ihren Erklärungen für wissenschaftliche Zusammenhänge. Vielleicht können Sie da Anregungen für Ihr Poster finden.
  5. Richtig, die SOLLEN eingeführt werden. Sind sie aber noch nicht. Von daher würde ich zum Thema auch noch keine Wahlmodule erwarten.
  6. Herr Prof. Dr. Koch hat doch gesagt, dass es sich beim Thema Nachhaltigkeitsmanagement um einen betriebswirtschaftlichen Studiengang handelt. Sie studieren hingegen Wirtschaftsinformatik. Liegt es nicht in der Verantwortung des Studenten, hier für sich zu probieren, wie man mit dem Lernen mit elektronischen Medien zurecht kommt? Hinweise auf die Technik hat er ja gegeben, aber es ist doch nicht das Thema eines solchen Interviews, eine Einführung dazu zu geben. Wollen Sie mehr Informationen? Eine monatliche Mail? Oder was ist hier die Frage?
  7. Noch mal ich: Die Studienangebote zum Thema "Nachhaltigkeit" scheinen mir auch sehr ambitioniert konzipiert zu sein. Also nichts, was mal so eben zusammengeschrieben wurde, um schnell damit auf den Markt zu kommen. Und es gibt wohl Vernetzungen der Hochschule in Unternehmen hinein, was ja bei einer Fernhochschule nicht selbstverständlich ist.
  8. Der Ansatz, Themen zu Fragen von Nachhaltigkeit aus den Unternehmen an die Studenten zur Bearbeitung weiterzugeben, halte ich für sehr interessant. Auch dass die SRH dafür einen Antrag auf Forschungsmittel gestellt hat. Das schließt ja schon mal reine Literaturarbeiten aus und gibt den Absolventen in diesem Bereich konkrete Erfahrungen für ihren Berufsweg mit. Idealerweise!
  9. Mit dem werden Sie aber nicht bis ins Rentenalter kommen!
  10. Die Arbeitsbedingungen und Wünsche an Arbeitnehmer unterscheiden sich im Bereich Projektarbeit/IT nun nicht so wahnsinnig voneinander in verschiedenen Unternehmen. Projektarbeit erfordert einfach ganz oft eine andere Art des Arbeitens als in operativen Jobs. Und egal, ob Sie bei Ihrem AG bleiben wollen oder über Wechsel nachdenken: Denken Sie in erster Linie darüber nach, wie Sie Ihre Sichtbarkeit im Unternehmen erhöhen können. Und denken Sie weiter darüber nach, ob Sie Ihre Zeit nicht vielleicht (für Ihre weitere berufliche Entwicklung und Arbeitsplatzsicherheit) nicht sinnvoller in inhaltliche Arbeit als in Betriebsratsarbeit investieren wollen. Und nein, ich will jetzt keine Debatte über den Sinn und die Notwendigkeit von Betriebsratstätigkeiten anfachen. Aber ich habe in meiner Beratungsarbeit oft genug erlebt, dass diese Tätigkeit ins fachliche Aus geführt hat. Das mag nicht existenzbedrohend sein, so lange man bei einem Arbeitgeber bleibt. Wenn der aber beispielsweise Standorte verlegt oder ganze Bereiche schließt, dann ist der eigene Arbeitsplatz ganz oft weg. Ab einem gewissen Alter ist dann ein Neuanfang hochproblematisch. Wenn dazu dann noch eine lange Teilzeitphase mit Pixelschubserei dazu kommt, wird es noch schwieriger. PS: Wie alt sind Sie eigentlich, paulaken?
  11. Vielleicht ist aber die Fragestellung "Master oder nicht" gar nicht die richtige. Es geht doch darum, dass der Master die Jobaussichten nach der Elternzeit verbessern soll. Was wäre denn, wenn es gar nicht darum ginge? Sie schreiben, dass Sie im Moment gut bezahlte Pixelschubserin sind. Die Frage ist doch, ob das Unternehmen damit etwas erreichen will - Sie z.B. aus Ihrem aktuellen Bereich still und leise ausgliedern möchte. Oder ob es definitiv keine Ihrer Qualifikation angemessenen Aufgaben gibt, die Sie in Teilzeit bearbeiten können. Oder ob Ihnen nicht zugetraut wird, qualitativ hochwertige Zuarbeit zu leisten für Projekte, in denen Sie nicht die Projektleitung haben. Oder ... oder ... oder ... Dann wäre das Thema nicht "Qualifizierender Master", sondern "Wie kommuniziere ich in der derzeitigen Situation ins Unternehmen?" Und damit würden sich ganz andere Fragen stellen.
  12. Wir hatten doch kürzlich die Diskussion, ob die Aktualisierung irgendwelcher Zertifikate keine Alternative wäre. Wenn ich jetzt Ihre letzten Beiträge lese, dann erscheinen die mir sinnvoller als ein neues Studium.
  13. Man muss ja keine Statistik dazu erstellen. Es würde ja reichen, Tendenzen zu beschreiben und Zahlen unter Vorbehalt zu nennen.
  14. Sie hat mehreres parallel studiert, allerdings erinnere ich mich nicht daran, dass sie irgendetwas davon auch abgeschlossen hat.
  15. Ich bin ja ein Fan davon, solche Blogs fortzusetzen. Der Leser kann sich so einen viel besseren Überblick über die Entwicklung des Autors verschaffen, über die Höhen und Tiefen im Studium und wie er das gemeistert hat.
  16. Sie haben ja in den vergangenen Wochen mehrfach berichtet, wie anstrengend und manchmal wenig produktiv das Studieren mit zwei Säuglingen ist. Vielleicht sollten Sie die Ablehnung mal unter diesem Gesichtspunkt betrachten?
  17. "Verzerrung" in dem Sinne, dass ein Ranking nach Größe und Wachstum betrieben wird. Man könnte ja auch mal untersuchen, welche Hochschulen interessante Spezialisierungen in ihrem Angebot haben und weiter entwickeln. Oder man könnte untersuchen, wie das Wachstum sich darstellt, wenn man Modethemen rausrechnet.
  18. Die Beschränkung solcher "Hitlisten" auf Größe und Wachstum ist sicher interessant, suggeriert aber auch, dass diese beiden Kritierien die einzigen sind, die wirklich relevant sind. Hochschulen mit Spezialisierungen fallen damit mehr oder weniger automatisch durchs Raster. Denn gegen BWL-Studiengänge, die Masse bringen, kommen inhaltlich spezialisierte Anbieter - mögen sie auch qualitativ noch so hochwertig sein - nicht an. Wie gedenkt man denn mit solchen Verzerrungen umzugehen, Herr Höllermann?
  19. Ich habe teilgenommen - und ich schließe mich developer an: ein sehr gut gemachte Umfrage!
  20. Da wäre ich auch vorsichtig bzw. würde das nur mit Personen tun, auf deren absolute Diskretion ich mich verlassen kann. Was die Kontaktaufnahme mit potenziellen Coaches angeht, wird Ihnen irgendwann nichts anderes übrigbleiben, als verschiedene Personen anzuschreiben bzw. anzurufen. Sie müssen ja irgendwie ein Angebot bekommen. Worauf Sie achten sollten: ein kostenfreies Erstgespräch, in dem es um eine grobe Skizzierung des Coachingprozesses geht. Als Beispiel: Ich vereinbare ein halbstündiges kostenfreies Erstgespräch und mache hinterher ein Angebot zum Ablauf, mache Aussagen zur vermutlich notwendigen Anzahl von Stunden und dazu, was der Coachee beitragen sollte. Dazu kommt eine klare Beschreibung der Coachingziele. Dann kann der Interessent das Angebot annehmen oder ablehnen. Ganz misstrauisch wäre ich, wenn im Vertrag eine Verpflichtung enthalten ist, eine Mindestanzahl von Stunden fest zu buchen. Ich kann zwar Angaben machen, wie viele Stunden erfahrungsgemäß für eine Thema notwendig sind - und nach über 20 Jahren Erfahrung als Coach liege ich da meistens ganz gut! Aber natürlich gibt es Gründe, so ein Coaching abzubrechen.
  21. Ich denke, Sie sollten sich im ersten Schritt überlegen, was genau Sie von einem Coach erwarten. Sowohl inhaltlich als auch vom Prozess des Coachings. "Augenhöhe" ist eigentlich klar und selbstverständlich. Sie sind Kunde und Vertragspartner. Wenn ich lese "als Sparringspartner", dann sollten Sie im Vorgespräch klären, was genau Sie darunter verstehen. Der Begriff kommt ja aus dem Kampfsport ... Und ganz gleich, ob Ihr zukünftiger Coach irgendeinem Verband angehört oder eine Zertifizierung hat, sollten Sie nach der Ausbildung des Coaches fragen. Eine Zertifizierung kostet erst mal Geld, ob man davon wirklich profitiert, ist eine weitere Frage. Ich habe mich dagegen entschieden.
  22. Wenn Sie in einem Unternehmen arbeiten, dann sind Sie mit Dingen wie Bedarfsermittlung, Einkauf von Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen, Überprüfung der Wirksamkeit und ähnlichen Themen beschäftigt. Da geht es dann oft um Statistiken, Geld und Organisation. Googeln Sie doch mal nach Stellen für Weiterbildungsreferenten und schauen Sie sich die Aufgabenbeschreibungen an.
  23. Bei Ihren Überlegungen sollte auch eine Rolle spielen, welche Tätigkeit Ihnen für die Zukunft vorschwebt. Wollen Sie eher im Bereich "Training" tätig sein oder eher im Bereich "Planung",
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