Springe zum Inhalt

Silberpfeil

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    760
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

1.877 Sehr gut

7 Follower

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Hamburger Fernhochschule
  • Studiengang
    Zertifikatsstudium
  • Geschlecht
    w

Letzte Besucher des Profils

3.593 Profilaufrufe
  1. Ich vermute jetzt einfach mal, dass Asklepios Mitarbeitende zum Studium an die IU schickt - da wird es vermutlich eine Kooperation geben. Das Zertifikat ist sicher überall nutzbar - aber letztlich ist es für eine Führungsposition nicht relevant, ob man es hat oder nicht. Mit dem B.A. im Anschluss stehen einem ja sowieso alle „Leitungstüren“ offen.
  2. P.S. Das Bild habe ich selbst gemalt. Pädagogische Sozialisation abgeschlossen. 😀😀😀🤘🏻
  3. Im Juli 2017 habe ich begonnen zu studieren, damals noch mit relativ vagen Plänen für die beruflichen Aussichten "danach". Es gab genug Tage, an denen ich mich selbst gefragt habe, weshalb ich mir das eigentlich antue. Dabei erinnere ich mich besonders an einen heißen Sommertag 2018, an dem ich buchstäblich an meinem Schreibtischstuhl festgeklebt bin, weil ich für die Klausur im Modul "Grundlagen des Wirtschaftens" gelernt habe. Davon abgesehen haben mich das viele Kollegen aus der Pflege gefragt, und anstrengende Kommentare (ich erinnere nur an "Das ist ja nur ein Fernstudium") gab es zu viele. Einen Bachelorabschluss, fast 20.000 Euro Studiengebühr (inklusive Zertifikatsstudium), unzählige Unterrichtsstunden und zwei Arbeitgeber später musste ich mir heute nach der Gesamtdienstbesprechung Mühe geben, nicht mit quietschenden Reifen vom Parkplatz der Schule zu fahren, denn in Niedersachsen starten morgen die Sommerferien! Und dieses Mal bin ich dabei. 🤩 Ganz ehrlich: dafür hat sich all der Aufwand wirklich gelohnt! Zu den Schulferien von Lehrer:innen gibt es irgendwie nur zwei polarisierende Ansichten, wir mir scheint. Die, die denken, Lehrer:innen wären faul und würden ein Viertel Jahr nur zuhause sitzen und hätten nachmittags frei. Das nervt ziemlich, wenn ich daran denke, wie viel Zeit und Aufwand oft in meiner Unterrichtsvorbereitung, aber auch in der praktischen Begleitung der Auszubildenden steckt. Da kommen schnell 50 Arbeitsstunden pro Woche zusammen. Das andere sind aber manche Lehrkräfte selbst, die unbedingt betonen müssen, es wären keine Ferien, sondern "unterrichtsfreie Zeit".🙄 Und die ganz viel stöhnen und seufzen und jedem unbedingt kundtun müssen, wie viel und wie hart sie arbeiten. Zum Glück ist das aber an meiner Schule nicht üblich. Aus meiner Sicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Klar habe ich für die Ferien total viel auf dem Zettel. Um nur ein Beispiel zu nennen: als neues Unterrichtsthema habe ich im Herbst die Psychiatrie. Das geht von der Neuroanatomie über die häufigsten Krankheiten bis hin zur speziellen Pflege und spezielle Arzneimittel. Und selbst wenn man Themen häufiger unterrichtet, so ist doch die Zielgruppe jedes Mal anders. Aber während in vielen anderen Bereichen über das Ende der Homeofficepflicht diskutiert wird und Arbeitnehmer wieder lange Pendelwege in Kauf nehmen müssen, nur damit Vorgesetzte... ja was eigentlich? ihre Angestellten im Blick haben?, kann ich und können alle Lehrkräfte sich aussuchen, wo und zu welcher Tageszeit man gern arbeiten möchte. Das kann ja auch bei einer Kiste Wein 😉 in einer hübschen Urlaubsregion sein.😎 Lehrer:innen an staatlichen Schulen haben ja, ohne es zu wissen, auch Homeoffice, denn bis auf die Führungskräfte der Schule sind sie ausschließlich zum Unterricht in der Schule. Das ist an Berufsfachschulen anders, da haben Lehrkräfte Büros vor Ort und Anwesenheitspflicht mit Kernarbeitszeit. Und das bedeutet eine maximale Freiheit, die ich jetzt schon nicht missen möchte. Ich möchte mir nicht mehr vorschreiben lassen, zu welcher Zeit des Tages ich kreativ oder produktiv sein darf. Sich das selbst einzuteilen, bedeutet m.M.n. ein großes Stück Lebensqualität. Auch das Studium wird in den Ferien nicht zu kurz kommen. Im September habe ich gleich zwei Prüfungsleistungen: eine komplexe Übung im Modul Medizinische Grundlagen, und eine Klausur im Modul Pflege im Prozess. Dafür wollen 10 Studienbriefe gelesen und verstoffwechselt werden.🙂 Außerdem werde ich natürlich auf geringfügiger Basis auf Intensivstation arbeiten. Die Studiengebühren bezahlen sich nicht von allein. 🤑 Vor Montag fange ich aber nichts an. Bis dahin genieße ich erst mal meine ersten Sommerferien seit 1996. Euch eine gute Woche und passt auf Euch und Eure Liebsten auf! Silberpfeil
  4. Genauso organisiere ich mich auch. Das hat für mich das ganze Studium über super funktioniert. Die HFH gibt ja fixe Prüfungstermine vor, bzw. pro Modul zwei zur Auswahl. Daher melde ich mich als erstes zu den Prüfungen an und habe so die Reihenfolge der Module. Als Ergänzung zur Methode von @Lutzbutz zähle ich noch die Tage, die ich bis zur Prüfung habe, abzüglich der Woche vor der Klausur (da wird nur wiederholt). Tage, die verplant sind, werden von vornherein raus gerechnet. So gibt es keinen Stress und kein schlechtes Gewissen. 😉
  5. Das kann ich bestätigen. 😀 https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/17424-das-leidige-thema-hausarbeit/
  6. Herzlich willkommen! Lebensläufe, die ein paar Kurven und Umwege haben, finde ich persönlich immer interessant. Viel Erfolg und einen guten Start!
  7. Auch wenn es Dir nicht hilft (aber vielleicht ist es ein kleiner Trost): so wie Dir geht es vielen Studierenden an der HFH. Der Nachteil, wenn man so früh im Studium Hausarbeiten als Studienleistung bringen muss, ist dass man sich noch kaum zurecht gefunden hat in der „akademischen Welt“. Das meint die Ausdrucksweise, das wissenschaftliche Arbeiten an sich, aber auch Kontakte knüpfen zu Modulverantwortlichen bzw. betreuende Personen für die HAs oder Literaturbeschaffung bzw Recherche. Der kaum zu überbietende Vorteil ist aber, dass Du bis zur Bachelorarbeit jede Menge Übung hast und viele Fehler schon gemacht hast. 😉 Bei der ersten Hausarbeit erwartet die HFH kein Meisterwerk. Es geht tatsächlich auch darum, die Kompetenz wissenschaftliches Schreiben zu bekommen.
  8. Herzlichen Glückwunsch! Bei allen Deinen Blogbeiträgen habe ich ab einem gewissen Punkt nur noch in Queen Zitaten gedacht. 😉🙂 Alles Gute für Dich!
  9. Ehrlich gesagt überrascht es mich weniger, denn ich habe so oft erlebt, dass Chef- und Oberärzte Knall auf Fall gekündigt werden - teilweise noch mit so schlimmen Methoden, die ich hier öffentlich nicht schildern möchte. Daher hat es mich eher gewundert, dass Euer Chef scheinbar noch da ist und seine Kündigungsfrist „abarbeitet“. Für Dich hoffe ich, dass da bald mal ein bisschen Ruhe einkehrt. LG
  10. Nachtrag: Ein Anruf beim Studierendenservice der HFH klärte ein Missverständnis auf, und schnell und unbürokratisch wurde das Modul Pflegewissenschaft und Transfer wurde innerhalb weniger Tage freigeschaltet.
  11. Sollte ich das auch, oder sind meine geschwärzten Bereiche ausreichend? https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/20462-die-urkunde/
  12. @Jost2010m Ich habe eine Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und einen B.Á. Berufspädagogik mit Fachrichtung Pflege. Während des Studiums habe ich aber schon festgestellt, dass der Abschluss zwar wichtig ist, weil er formale Voraussetzung zum Unterrichten ist. Aber die Berufserfahrung als Lehrkraft ist mindestens genauso wichtig. Daher habe ich schon während des Studiums freiberuflich unterrichtet.
  13. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen: Im Gesundheits- / bzw. Pflegebereich eine Berufsausbildung und ein abgeschlossenes Studium zu haben, ist definitiv ein Jobgarant. Selbst wenn immer mehr Azubis ein duales Studium anstreben und nach 4 Jahren Berufsbezeichnung (Pflegefachmann-/ Pflegefachfrau) plus Bachelor vorweisen können, ist der Bedarf m.M.n. in den nächsten Jahren kaum zu decken. Ich selbst hatte schon Jobangebote, noch bevor die B.A. Urkunde bei mir eingetroffen ist. Ich gebe aber meinen Vorrednern Recht: ohne Berufserfahrung nutzt der schönste Abschluss nicht viel.
  14. Da die Module der medizinischen Grundlagen aus verschiedenen Masterstudiengängen zusammengestellt sind und diese am 1.07. beginnen, habe ich mich nun gleich für drei neue Module angemeldet, da ich diese auf jeden Fall bis Ende des Jahres abschließen möchte. Die nächste Klausur in Pflegewissenschaft schreibe ich erst im September, so dass ich die Zeit dafür aufbringen kann. Ich starte mit dem Modul Medizinische Grundlagen aus dem Master Soziale Arbeit, da die Prüfungsleistung ebenfalls im September fällig ist. Inhaltlich werden hier Entwicklungsstörungen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, körperliche und psychische Erkrankungen und Behinderungen, Sucht und Armut, Wohnungslosigkeit und Krankheit behandelt. Thematisch also absolut spannend und für mich sehr nützlich, da ich im nächsten Schuljahr psychiatrische Erkrankungen unterrichten werde. Prüfungsleistung wird eine Komplexe Übung sein, die laut Anleitung hauptsächlich den Studienbrief über Wohnungslosigkeit, Armut und Krankheit behandeln wird. Weiter geht es dann (nach der Klausur in Pflegewissenschaft) im November mit dem Modul Anatomie und Physiologie, der in verschiedenen Masterstudiengängen (Berufspädagogik) angeboten wird. Hier gibt es ein Buch mit inhaltlichen Schwerpunkten Zelle und Gewebe, Blut und Immunsystem, lymphatisches System, Hormonsystem, Nerven, Sinnesorgane, Haut, Bewegungsapparat, Atmung, Herzkreislauf und Gefäße, Nieren etc. Prüfungsleistung wird ebenfalls eine komplexe Übung sein, in der man ein Plakat vorstellen soll mit einem Thema nach Wahl. Dieses Modul wird mir wahrscheinlich nicht allzu große Schwierigkeiten bereiten, da ich einen Großteil der Themen bereits selbst unterrichtet habe. Das Semester abschließen wird dann eine Klausur im Modul Innere Medizin, ebenfalls Bestandteil verschiedener Masterstudiengänge (Berufspädagogik). Die Innere Medizin habe ich zum einen bereits rauf und runter unterrichtet, und abgesehen davon wäre ich eine schlechte Pflegekraft auf Intensivstation gewesen, wenn ich in dem Gebiet keine tieferen Kenntnisse hätte. Ohne dafür ein Buch aufgeschlagen zu haben, habe ich mir die Probeklausur angeschaut und denke, das ist absolut machbar. Daher möchte ich eigentlich noch das letzte Pflegewissenschaftliche Modul (Pflegewissenschaft und Transfer) belegen, wofür ich mich eigentlich bereits letzte Woche rückwirkend zum 1.07. angemeldet hatte. Leider funktioniert der sonst gewohnt gute Service der HFH zur Zeit irgendwie schleppend, und meine Anfrage bei der Verantwortlichen für die Zertifikatsstudiengänge scheint irgendwie im Sande verlaufen zu sein. Ich hoffe, dass sich das nächste Woche klärt. An dieser Stelle wird vielleicht deutlich, wie seltsam weltfremd die Anforderungen des Niedersächsischen Kultusministerium sind. Um im staatlichen Schuldienst zu arbeiten, hat das Land Niedersachsen für Fächer mit besonderem Bedarf die Sondermaßnahme geschaffen, damit Seiteneinsteiger eine pädagogische Nachqualifizierung erhalten. Beispielsweise können Meister in Handwerksberufen so an Berufsschulen unterrichten und besuchen dann berufsbegleitend die Maßnahme. Und natürlich ist die Pflege ein Bereich mit besonderem Bedarf, denn nicht nur Pflegekräfte sind rar am Markt, sondern auch und erst recht Pflegepädagogen. Obwohl ich bereits einen B.A. absolviert habe, mit dem ich an jeder Berufsfachschule das gleiche unterrichten darf, muss ich für die Zulassung zur Sondermaßnahme noch diese Module belegen. Die Auflage ist: 30 CP Medizinisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, 20 CP Pflegewissenschaft. Ich kann mich aber nicht einfach beispielsweise an der Uni Göttingen immatrikulieren, um 30 CP in Medizin zu studieren. Und selbst, wenn das möglich wäre, könnte ich dort nicht Pflegewissenschaft studieren. Diese Studiengänge sind in Deutschland auch nicht allzu häufig. Das heißt, es blieb mir kaum etwas anderes übrig, als an eine private Hochschule zu gehen... und dort werden ca. 4000 Euro Studiengebühren fällig. Selbstverständlich übernimmt das Kultusministerium die Studiengebühren nicht. Versteht mich nicht falsch: Ich mag die Module und freue mich sehr auf die neuen Inhalte. Natürlich werden sie mir auch nützlich sein, in vielerlei Hinsicht. Aber die Bürokratie in einem Berufsfeld, in dem so ein eklatanter Mangel herrscht, bereitet mir doch ein bisschen Zahnschmerzen. Nun habe ich aber genug gejammert. 😉 Der Job ist trotzdem phantastisch, und das "Lehrer-Dasein" hat ganz schön viele Vorteile. Und die Studienbriefe im Modul Medizinische Grundlagen sind wirklich spannend. Bis bald Silberpfeil
×
×
  • Neu erstellen...