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Silberpfeil

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    Aktiver Fernstudent
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    Hamburger Fernhochschule
  • Studiengang
    Berufspädagogik

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  1. Ich bin ja eigentlich kein Serienjunkie, aber die hier habe ich weggesuchtet. Kennt die jemand?
  2. Passend zu meinem Arbeitsplatzwechsel im nächsten Monat stehen in diesem Semester noch zwei Module an: Fachdidaktik Pflege und Fachdidaktik Sozialkunde. Im Prinzip geht es in einer Fachdidaktik darum, wie man einer bestimmten Zielgruppe (in meinem Fall Pflege) ein fachrelevantes Thema beibringt. Das beinhaltet sowohl die Wahl der Methoden, aber auch die Grundhaltung bzw. die "Theorie im Hintergrund". Im Pflegeunterricht geht es ja nicht ausschließlich um die Vermittlung von Fakten, sondern auch beispielsweise um die Bedeutung für Patienten / Bewohner / Pflegekraft, um den Aspekt der körper- und gefühlsbetonten Arbeit und um die Persönlichkeitsbildung der Azubis. All das soll zu einer beruflichen Handlungsfähigkeit führen. Und genau darum (und um einiges mehr) geht es in Fachdidaktik Pflege. Studienleistung ist eine komplexe Übung, die an zwei Terminen mit 4 Wochen dazwischen stattfindet. Hier soll in Gruppenarbeit ein bestimmter Unterrichtsentwurf (Lernstationen) erarbeitet werden. Darauf bin ich sehr gespannt. In der Fachdidaktik Sozialkunde geht es um politische Bildung bzw. darum, wie politische Inhalte vermittelt werden können. Das beinhaltet z.B. Begrifflichkeiten wie Mündigkeit und Kontroversität: Schüler sollen keine vorgefertigte Meinung "serviert" bekommen, denn das wäre Indoktrination. Mündigkeit kann aber auch nicht sozusagen auf "Knopfdruck" produziert werden. Insofern ist die Gestaltung von politischem Unterricht schon sehr anspruchsvoll. Brandaktuelle berufspolitische Themen gibt es in der Pflege zur Zeit zuhauf: Akademisierung, generalistische Ausbildung, Bildung von Pflegekammern, um nur einige zu nennen. Hier steht eine Hausarbeit an, und darauf freue ich mich schon sehr, auch wenn es viel Arbeit werden wird. Ich habe eigentlich schon zwei Themen und muss mich nur noch für eins entscheiden. 😊 Allerdings habe ich über Ostern und davor meine vorerst letzten Dienste auf Station gearbeitet - für 2 Tage im Monat bleibe ich in der Pflege, aber die Relation ist natürlich eine ganz andere. Ich freue schon sehr auf den Start im neuen Job und bin ganz schön aufgeregt. 😊 Aber bis dahin genieße ich die Sonne... mit Studienbrief und Miezekatze, die einfach nicht verstehen will, dass ich so nicht lesen kann. Grüße Silberpfeil
  3. Nach jeder Hausarbeit sieht mein Büro aus wie ein Handgranatenwurfstand, ich fluche ziemlich viel und bin inklusive Recherche, schreiben und Formalitäten ca 2-3 Monate beschäftigt.😀 Seit dem 2. müssen wir jedes Semester eine schreiben, im nächsten sogar 2. Und trotz des Aufwands freue ich mich auf jede neue. Es ist schon ein kleines Ritual, die Materialien und Bücher der letzten wegzuräumen, um auf Themensuche für das neue Modul zu gehen. Man beschäftigt sich sehr ausführlich auf wissenschaftlicher Basis mit einem Thema . Und außerdem kann man sich dazu noch mit Fragestellungen beschäftigen, die auch beruflich relevant sind. Ehrlich gesagt kann ich mir ein Studium ohne Hausarbeit nicht vorstellen. Denn gerade in der Bearbeitung wird doch viel mehr Transferwissen gefördert, wie sich Frau Kanzler das in einem anderen Thread wünscht. Klausuren fördern meistens träges Wissen.
  4. Auch von mir eine digitale Version (mit XMind hergestellt). Anlass war keine Klausurvorbereitung, sondern mir über das Thema des Studienbriefs eine grobe Übersicht zu verschaffen, um besser in das Thema zu kommen. Thema ist Fachdidaktik Pflege.
  5. Super Idee! Aber mit Vicas tollen Mindmaps kann ich nicht mithalten. 😉
  6. Ich bin zwar keine Physiotherapeutin, komme aber aus dem Gesundheitswesen. Ich habe noch nie davon gehört, dass es da eine berufsbegleitende Möglichkeit gibt. Denn die Ausbildung beinhaltet viele Praxisphasen. Ich hoffe, dass die Frage erlaubt ist, weshalb Du nach so vielen grundverschieden Berufszielen fragst...
  7. Ich lese meistens ein bis zwei Unterkapitel des Studienbriefs und notiere mir das wichtigste daraus auf Online-Lernkarten. Dabei versuche ich herauszufinden, was jetzt genau das relevanteste im Kontext zum Überkapitel war. Am Ende der Kapitel beschäftige ich mich mit den Übungsaufgaben. So gehe ich mit allen Studienbriefen vor (in Klausurmodulen). 2 - 3 Wochen vor der Klausur wiederhole ich mit den virtuellen Lernkarten und den SB`s. Dabei schreibe ich noch "kleinere" Zusammenfassungen (sozusagen das Exzerpt eines Exzerpts 😉 ) auf Karteikarten. Meistens ist beim 1. Durchgang schon eine Menge hängen geblieben. Ein bis zwei Tage vor der Klausur löse ich die Probeklausur. In Empirische Methoden (das beinhaltete Statistik) habe ich dazu noch in den Tagen vor der Klausur Übungsaufgaben gerechnet. So starte ich immer sehr gut vorbereitet.
  8. Ich glaube, dass Transferleistungen in Klausuren ohnehin nur bedingt abgefragt werden können. Mit Hausarbeiten geht das schon viel eher - und auch hier kommt der Faktor Zeit ins Spiel. Ich benötige für Hausarbeiten (inklusive Recherche und das Schreiben selbst) mindestens doppelt so viel Zeit wie für die Bearbeitung eines Moduls, das mit einer Klausur abschließt. Abgesehen davon benötigt der „Umbau“ von trägem Wissen in Transferwissen auch bei jedem unterschiedlich viel Zeit. Ich denke hier zum Beispiel an mein Soziologie Modul... Monate später habe mir noch mal ganz andere Sachen daraus gezogen. Die aber gar nicht mehr abgefragt werden können.
  9. Interessant ist ja: immer wieder erzählen Medizinstudenten, dass sie im Studium nie Referate oder Hausarbeiten schreiben. Klausuren bestehen meistens aus MC Fragen. Das Resultat sehe ich seit 11 Jahren... junge Ärzte, die mit mit ihrem erlernten Wissen nichts anfangen können, weil es ihnen nicht bei der Lösung ihrer Probleme hilft.
  10. Ein Faktor, der mir dabei spontan in den Sinn kommt und der dabei eine Rolle spielen sollte, ist Zeit! Er begegnet mir zumindest laufend während meines Studiums... ich beschäftige mich sehr gern mit weiterführender Literatur (Themen: Erwachsenenpädagogik, Didaktik, Methodik, Pflegedidaktik), auch wenn ich das nicht müsste, um meine Module zu beenden. Als Vollzeit-Berufstätige und Teilzeit-Studentin habe ich aber nicht annähernd so viel Zeit dafür, wie ich gern hätte, so dass ich vermutlich im Vergleich zu einem Vollzeitstudenten eine ganze Weile länger benötigen werde, um die selbe Literatur zu lesen. Und auch meine Frage lautet: Meint Transferwissen die Erarbeitung von wissenschaftlichen Fragestellungen? oder die Übertragung in Handlungskompetenz?
  11. Wie viele ETCS gibt es dafür?
  12. Die Rollenkonflikte sind zum einen als Klausenschreiber oder Klausurenersteller: ich wollte natürlich, dass alle die Fragen verstehen und gut vorbereitet starten, und die Aufregung vorher konnte ich auch ziemlich gut verstehen. Und zum anderen sehe ich oft die Schüler im Unterricht schon als neue Kollegen und frage mich bei der Unterrichtsvorbereitung, welche Inhalte für die Arbeit wichtig ist. Aber trotzdem gehört ein gewisser Anteil Theorie eben auch zur schulischen Ausbildung.
  13. Gerade heute habe ich das Ergebnis der Klausur in Berufspädagogik erhalten, die ich am 16.3. geschrieben habe: eine schöne 1,3! 😊 Da das nun schon die 9. von für mich insgesamt 12 Klausuren war (ich habe zwei Klausuren mehr geschrieben, da ich ohne Abitur im ersten Semester noch die Eingangsklausuren schreiben musste), rücken die Gedanken an ein anschließendes Masterstudium näher, denn mein Notendurchschnitt ist zur Zeit kleiner als 2,0. Außerdem geht mein neuer Arbeitgeber auch fest davon aus, dass ich den Master anschließen werde. Gleichzeitig habe ich (als Lehrerin) die erste Klausur selbst erstellt und schreiben lassen, nachdem ich das zuvor mit einer Kollegin zusammen geübt habe. Eine Klausur haben wir gemeinsam erstellt, und ich konnte mich bei der Erstellung der Fragen und der Punkteverteilung an ihr orientieren. Ich weiß gar nicht, wer aufgeregter war, die Schüler oder ich. 😁 Zumal noch dazu kam, dass die Klasse sehr heterogen ist und ich versuchen musste, allen gerecht zu werden. Und da der Schulblock für einige Klassen beendet ist, habe ich auch das erste Mal mündliche Noten verteilt. Dazu habe ich noch einige sehr spannende Themen unterrichtet, zum Beispiel Demenz und die spezielle Pflegearbeit mit Demenzerkrankten. Überhaupt machen mir die Themen mit großem Pflegebezug am meisten Spaß. Früher hätte ich gedacht, dass spezielle Krankheitslehre am interessantesten ist. Aber gerade bei solchen Themen wie Demenz kann man die Bedeutung, die die Pflege für diese Menschen hat, am besten herausarbeiten, und es ist einfach schön zu sehen, wenn die Azubis merken, wie wichtig ihre Arbeit in diesem Bereich ist. Da schlägt einfach mein Krankenschwestern-Herz, und ich kann da nach insgesamt 14 Jahren (inklusive Ausbildung) viele Beispiele aus der Praxis bringen und versuche, den Unterricht so praxisnah wie möglich zu gestalten. Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass ich diesen Monat durch Resturlaub und Überstundenabbau nicht mehr viel auf Station arbeiten muss. Denn all diese neuen Eindrücke wollen auch verarbeitet werden. Das hat die positive Folge, dass ich zur Zeit wieder zwei mal pro Woche laufen gehe, nachdem ich das aus Zeitgründen im 2. und 3. Semester ziemlich vernachlässigt habe. Das macht den Kopf frei. Euch allen ein schönes Wochenende! Silberpfeil
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