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Silberpfeil

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    Zertifikatsstudium
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  1. Falls jemand Kleidung oder ein paar Euro übrig hat oder sich für die Arbeit der Elisabeth Straßenambulanz interessiert, hier ein Link. Ich hoffe, die Werbung an der Stelle ist okay, @Markus Jung. https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/wege-finden/obdach-und-wohnen/wohnungslos-oder-von-wohnungslosigkeit-bedroht/medizinische-versorgung/elisabeth-strassenambulanz
  2. Gestern fand die Studienleistung im Modul Medizinische Grundlagen per Zoom statt. Diese war eigentlich schon für September angesetzt, musste aber aus familiären Gründen der Dozentin verschoben werden. Das Modul ist aus dem B.A. Soziale Arbeit und befasst sich daher nicht in der Art mit Medizin, wie das beispielsweise in einem pflegerischen oder medizinischen Studiengang der Fall wäre. Hier geht es um verschiedene Krankheiten im Kontext zur Lebenswelt, was meiner Meinung nach auch viel sinnvoller ist als das schlichte Aneinanderreihen von Fakten. Thema der Komplexen Übung sollte Armut, Wohnungslosigkeit und Krankheit sein. Gerade dieses Thema ist mir ein Herzensthema, seit ich in meiner Ausbildung in Frankfurt am Main in einer Einrichtung der Caritas einen Ausbildungseinsatz hatte, der wohnungslose Menschen ambulant medizinisch und pflegerisch versorgt. Ich hätte mir vorher nicht vorstellen können, dass in einem Land wie Deutschland Menschen ohne Krankenversicherung leben, die damit auch gar keinen Zugang zu Gesundheitsleistungen haben. Mir war auch nicht klar, dass häufig eine psychische Erkrankung einer von vielen ursächlichen Faktoren von Wohnungslosigkeit ist. Denn ein Mensch mit paranoiden Wahnvorstellungen unterschreibt keine Anträge auf Hartz 4 und für weitere Leistungen. In der Komplexen Übung wurden wir in Gruppen eingeteilt und sollten anhand von Fallskizzen Fragestellungen bearbeiten und Hilfsangebote entwickeln. Dabei konnten wir fiktive Fallbeispiele nutzen, die von der Dozentin zur Verfügung gestellt wurden, oder Beispiele aus der eigenen Praxis einbringen. In meiner Zeit auf Intensivstation lernte ich eine Person kennen, die aufgrund von Unterkühlung und Dehydrierung ins Krankenhaus kam. Die Person war kurz vor dem Rentenalter arbeitslos geworden, und nach einer Mieterhöhung lag die Miete der Wohnung über der sogenannten Angemessenheitsgrenze, so dass das Jobcenter die Miete nicht mehr übernahm. Die Person fand aber in der Studentenstadt keine neue Wohnung, und so häuften sich Mietschulden an, die bis zur Räumungsklage und zur Wohnungslosigkeit führten. Da die überregionale Presse über den Fall berichtet hatte, konnte ich das Beispiel gut einbringen, und die Arbeit in der Gruppe war sehr produktiv. Die Zusammensetzung der Gruppe war für mich ungewohnt, da natürlich niemand aus der Pflege bzw. aus einem Lehrberuf, sondern eher aus dem Bereich Erzieher:innen kam. A propos Gruppe: Die elf Teilnehmenden kamen aus Deutschland und Österreich, einer war sogar aus Amsterdam zugeschaltet. Der nördlichste Aufenthaltsort war Kiel, und Österreich war mit Tirol und der Steiermark vertreten. Hier sind die Online Veranstaltungen wirklich deutlich im Vorteil, wenn man überlegt, wie viel Kosten gespart werden. Alles in allem war Medizinische Grundlagen ein sehr bereicherndes Modul mit einer sehr kompetenten Dozentin. Euch einen schönen Sonntag Silberpfeil
  3. Edit: Das Modul Medizinische Grundlagen ist kein Mastermodul, sondern aus dem B.A. Soziale Arbeit. Das habe ich irgendwie falsch aufgeschnappt. 😀🙈
  4. Ich bin leider wieder im Ferienjob und habe heute Spätdienst. LG
  5. Es gibt von der HFH ein Begleitheft, und gegoogelt habe ich auch. Viele Hinweise sind sehr nützlich, und hätte ich beispielsweise das Thema Herz, würde mir die bildliche Darstellung nicht schwerfallen. Aber vom Immunsystem gibt es eben nur Bilder, die entweder unter dem Mikroskop entstanden sind oder aussehen wie Klekse. 😉
  6. Ich wünsche Dir das, was Du Dir wünscht und drücke ganz doll die Daumen! Die Angst kann auch ein Freund sein. Sie zeigt einem auch die eigenen Grenzen auf. Alles Liebe für Dich!
  7. Genau das ist die Frage… es sollen ja Bilder dabei sein, aber nicht zu viel, was immer das heißt. 🤷‍♀️ Und diese Texte in ganzen Sätzen verwirren mich.
  8. Die Zielgruppe sind Studierende und eine Ärztin (als Dozentin) , und der fachliche Anspruch soll genauso sein. 🙄 Die Anatomie und Physiologie soll als Grundlage für die Pathologie dienen. D.h. das medizinische Niveau ist durchaus hoch, was ja einerseits toll ist. Daher ist der Bildanteil auf den Postern in Deinen Links leider zu hoch.
  9. Einer Autopanne habe ich einen zusätzlichen Tag im Homeoffice zu verdanken. Die Lichtmaschine meines Autos hat auf der Hälfte der eine Stunde dauernden Fahrt zur Schule den Geist aufgegeben und ich schaffte es gerade noch bis in eine Werkstatt. 🙄Bis ich alles geklärt und mir einen fahrbaren Untersatz beschafft hatte, war die Vertretung meines Unterrichts geklärt, und ich konnte nach Hause fahren. Das hat mir gerade noch gefehlt, da ich vor kurzem das erste mal in meinem Leben geblitzt worden bin. Zuhause angekommen fand ich, dass der Tag noch irgendein Erfolgserlebnis haben muss. Daher setzte ich mich also an die Gestaltung meines wissenschaftlichen Posters zum Thema Immunsystem. Zuerst beschäftigte ich mich über Stunden mit dem Inhalt: den Aufbau und der Funktion der vielen einzelnen kleinen Bausteine. Sätze wie "Die Gruppe der antigenpräsentierenden Zellen ist nur funktional eine Zellgruppe - sie alle präsentieren Antigene." * habe ich wirklich sehr lieben gelernt. 😀 Als dann nichts mehr in meinen Kopf ging, habe ich mir Tutorials über die Erstellung von Postern mit PP angeschaut und das gleich ausprobiert. PP ist ja glücklicherweise sehr intuitiv, so dass ich da keine großen Schwierigkeiten sehe. Das größte Problem ist eigentlich die Darstellung auf dem Poster. Die vielen Beispiele für wissenschaftliche Poster, die ich mir angeschaut habe, zeigen einen Großteil Text, der in ganzen Sätzen formuliert ist - anstatt in Stichpunkten. Im Moment kommt mir das so vor, als würde ich eine Hausarbeit auf 16 Seiten ausdrucken und wie ein Poster aneinander kleben. 🤷‍♀️ Nicht, dass das Immunsystem das nicht locker hergeben würde. Aber wenn man den ganzen Text vorlesen würde, wäre es ja kein Vortrag. Aber wozu braucht man einen Vortrag, wenn man den Text lesen kann? Zumal ich eigentlich ein großer Fan von Stichpunkten und Zusammenfassungen bin. Schon in meiner Bachelorarbeit war mein größtes Problem, Sätze laaaaaaang auszuformulieren und dann noch nach Absätzen Überleitungen zu schreiben. 🙄 Und die üblichen Grafiken, die man in PP "bauen" kann (Torten und andere Diagramme), passen so überhaupt nicht zum Immunsystem. Aber der Abschnitt Forschungsbedarf wird leicht. 😀 Man muss die Arbeit ja positiv beenden... Euch eine pannenfreie Woche! Silberpfeil * Zitat: Menche, N. (2007). Biologie. Anatomie. Physiologie. (6. Auflage). München: Elsevier.
  10. Ich verfolge in meinem Freundeskreis schon ein paar Jahre 😉 die KJP Ausbildung einer Freundin mit. Unglaublich, was da alles an Organisation und Arbeitsaufwand drin steckt! Ist Deine Ausbildung verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch ausgelegt?
  11. Besteht die Möglichkeit, einzelne Module aus dem Master erst mal als Zertifikatsstudium zu belegen? Die könntest Du Dir anrechnen lassen und damit auch den Beweis erbringen, dass ein Doppelstudium funktionieren kann.
  12. Theoretisch gibt es beides. Nur sind die Betreiber der großen Klinikkonzerne um ein Vielfaches effizienter und beschäftigen eigene Rechtsabteilungen. Das alles versus Behörden und deren komplizierte Strukturen. 🤷‍♀️
  13. Grundsätzlich finde ich das echt spannend! Ich habe nur leider nicht genug Zeit dafür. Aber anschauen werde ich es mir trotzdem. Vielen Dank!
  14. Im Modul Anatomie und Physiologie hat sich die HFH eine - zumindest aus meiner Sicht - neue Prüfungsleistung einfallen lassen: eine Postersession. Hierfür soll vor der Komplexen Übung ein wissenschaftliches Poster im Format A1 oder A0 erstellt werden. Als Lernmittel hat man das im letzten Beitrag erwähnte Buch und kann sich hier ein Thema aussuchen. Dieses muss dann mit der Modulverantwortlichen abgesprochen werden. Wie schon erwähnt: mein Thema ist das Immunsystem. Das wissenschaftliche Poster soll aus den Abschnitten Einleitung Daten und Methode Ergebnisse Diskussion Literatur bestehen, also im Prinzip wie eine wissenschaftliche Publikation. Das Modul besteht also aus den Arbeitsschritten Einlesen in das Thema, Gestaltung des Posters und die Vorstellung des Posters in der Komplexen Übung, die 10 Minuten dauern soll.. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich spannend, denn es geht ja scheinbar nicht nur um den Inhalt, den man sonst auch in einer Klausur abfragen könnte. 🥱 Die Methode selbst, also die Postersession, gehört auch zum Lerninhalt. Diese kann man dann später selbst im Unterricht anwenden. Ich bin leider kein Held in der visuellen Darstellung von Inhalten, aber 10 Minuten Vortrag wird kein Problem sein.😀 Und zur Gestaltung des Posters ist es zwar formal erlaubt, auch mit Stift, Schere und Kleber zu arbeiten, wobei die Schriften eine bestimmte Größe haben müssen. Ich habe heute im Netz viel recherchiert, wie man mit PP Poster gestalten kann und bin ehrlich fasziniert. Dazu ist allerdings zu sagen, dass ich auch erst eine Überschrift und ein Bild eingefügt habe. Ich hoffe sehr, dass das nicht in einem ich-schmeiß-alles-aus-dem-Fenster-Frust endet. 😅 Trotzdem finde ich die neue Prüfungsform spannend! Ich werde berichten. Viele Grüße Silberpfeil
  15. Absolut. Aber das ist eben auch ein Argument für lebenslanges Lernen.
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