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Giotto

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  1. Vielen Dank für die Antworten O.K., ich glaub ich habe inzwischen verstanden, wie die Sache im Allgemeinen gesehen wird - dies wird ja von den meisten hier recht engagiert vertreten. Aber um nochmal auf @KanzlerCoaching zurück zu kommen: Ja der Weiterbildungswunsch war dem Unternehmen bekannt. Im Rahmen von Personalgesprächen hatte ich diesen Wunsch bzw. diese Idee bereits sehr früh angesprochen. Die Reaktion fiel dann für mich auch sehr überraschend aus. Zuerst wurde mir von dem Vorgesetzten relativ unfreundlich entgegnet was ich denn mit der Fortbildung bezwecken wollte. Er sagte mir, wenn er einen Spezialisten auf diesem Sektor benötigt, dann werde er sich einen "holen". Von der Fortbildung des angestammten Personals wollte er zunächst nix wissen. Später nach weiterem Gespräch bot er mir jedoch vollmundig an, dass er mir die komplette Fortbildung finanzieren würde, wenn ich mich verpflichte die Fortbildung in einem engen Zeitrahmen durchzuziehen, fügte aber mit fast drohendem Unterton hinzu, falls ich es nicht schaffen sollte (vor allem innerhalb der zeitvorgabe) sollte ich alle Zuwendungen zurückzahlen. Ich lies mich natürlich auf solche erpresserische Aussagen nicht ein, wohl wissend, dass ich den vorgegeben Zeitrahmen nicht einhalten konnte und nicht können hätte. Und noch was zum verständnis der Art der Fortbildung: Es handelt sich nicht wie hier teilweise gemutmaßt wird um Auffrischung einer bereits älteren Quali. Vielmehr ist die Lage vergleichbar mit einer Erstausbildung z.B. in der Fertigungstechnik und nun wurde ein Master z.B. in der Verfahrenstechnik draufgesattelt (also zwei unterschiedliche Ingenieursdiszipline). Beide Bereiche werden vom Unternehmen angeboten - ich bin nun in der Lage Abteilungsübergreifend zu arbeiten - also durchaus ein Vorteil für das Unternehmen. Also wenn man so will das klassische über den Tellerrand hinausblicken. Ich denke für mich ist die Sache relativ klar - die Geschäftsleitung ist leider noch immer in der klassischen Hirarchie verhaftet und agiert nach dem Motto: den eigenen Mitarbeitern sollen die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Da muss schon ein externer kommen - der wird zunächst als Heilsbringer verehrt - solange bis auch bei ihm der Alltag einsetzt.
  2. Ein so kurzsichtiges Agieren ist mir unverständlich. Denn wenn man bedenkt was ein Unternehmen inverstieren müsste um einen motivierten Mitarbeiter weiterhin bei der Stange und bei Zufriedenheit zu halten, ist das sicherlich ein geringerer Inverst als wenn der langjährig angegierte Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Es muss eine neuer Mitarbeiter gesucht, eingestellt, eingearbeitet werden. Während dessen bleiben Projekte auf der Strecke und Kunden werden möglicherweise verprellt. Selbst wenn der Mitarbeiter das Unternehmen nicht verlässt, bedeutet dies doch Frust und die Motivation geht in den Keller. Insofern denke ich heißt das Sparen am falschen Platz.
  3. @KanzlerCoaching Natürlich verfolge ich regelmäßig Annocen in einschlägigen Zeitungen und Zeitschriften und nutze Infos von Bekannten aus der Branche. Immer wieder tauchen auch interesssante Angebote auf und ich bin derzeit daran mich auf das eine oder andere Angebot zu bewerben. Es ist nicht ganz einfach bei meiner Konstellation etwas Passendes zu finden. Viele Angebote beziehen sich eher auf Nachwuchskräfte oder auf Ingenieure mit etwas Berufserfahrung, sodass ich i.d.R. überqualifiziert bin. Und nun mit der 2.Quali per Fernstudium sowieso. Ungünstig ist ferner, dass angemessene Stellen im öffentlichen Sektor bei Behörden in der Regel ein geringeres Gehalt für mich bedeuten würden. Da bin ich derzeit noch dabei mir eine Bewertungsmatrix zu erstellen bis zu welcher Schmerzgrenze ich bereit wäre eine entsprechende Stelle im öffentlichen Dienst anzunehmen. Aber um nochmal auf meine Ausgangsfrage zurück zu kommen. Welche Erfahrungen haben Sie denn bei der Anerkennung von weiteren Qualifikationen. Mich würde interessieren wie man in anderen Branchen mit diesem Thema umgeht? Viele Grüße
  4. Hallo KanzlerCoaching, ja wir reden über meinen derzeitigen Arbeitgeber. Honorieren bedeutet für mich zunächst einmal die verbale Anerkennung der erbrachten Leitung und natürlich auch eine finanzielle Anerkennung. Anspruchsvolle Aufgaben sind sowieso bei mir an der Tagesordnung (behaupte ich mal einfach so). Ich hatte bislang auch schon Aufgaben in diesem durch den Masterabschluss nun offiziell legitimierten Bereich für meinen Arbeitgeber erledigt. Sie haben mit den Gehaltstufen auch schon den richtigen Punkt getroffen. Ich bin eigentlich der Meinung, das mit diesem Abschluss nun eine Eintufung in eine höhere Gehaltstufe gerechtfertigt wäre. Ich habe über diesen Punkt auch schon mit Vorgesetzten gesprochen, aber wie gesagt man tut sich mit der Anerkennung (meiner Leistung - nicht mit dem Abschluss) schwer . Eigentlich bin ich an meinem derzeitigen Arbeitsplatz recht zufrieden, aber in diesem Punkt lässt mir mein Arbeitgeber wohl keine andere Wahl als sich nach einer anderen Stelle ausschau zu halten. Die Mühen des Masterstudienganges sollen sich doch irgendwie gelohnt haben. Ich bin überzeugt, dass man in der Geschäftsleitung auch ganz einfach pokert. Man will sicherlich mich weiterhin im Betrieb halten, aber man testet glaube ich ganz einfach die Sollbruchstelle aus.
  5. Hallo aquilla, vielen Dank für Deine Antwort. Bitte um Entschuldigung wenn ich mich etwas undeutlich ausdrücke, aber das Arbeitsumfeld im bautechnischen Planungs- und Consulting Bereich ist ein globales Dorf. Wenn man da in einem größeren Betrieb der Branche arbeitet kennt man sich einfach. Im Grunde liegst Du aber schon richtig. Allerdings erschließt der Masterabschluss nun ein weiteres spezialisiertes Feld des Bauingenieurwesens, was vorher durch das Diplom so nicht der Fall war. Aber Du hast natürlich recht - ich hab zwar nun den Master als Nachweis, aber Berufserfahrung habe ich deshalb auf diesem Gebiet noch lange nicht. Und das ist genau das, was bei meinem Arbeitgeber wohl zählt. Ein Abschluss in einem fremden aber passenden Bereich würde vermutlich an meinem jetzigen Arbeitsplatz auch nix bringen. Möglicherweise könnte das aber bei anderen Arbeitgebern Vorteile bringen.
  6. Folgende Situation: Fernstudium abgeschlossen - Masterabschluss in einem bautechnischen Bereich. Nun liegen zwei Qualifikationen in einem bautechnisch orientierten Bereich vor. D.h. der erste Abschluss ein Uni Diplom - der zweite Abschluss nun ein Master Sc. (Uni). Ich dachte immer das muss doch auch im Interesse des Arbeitgebers sein, wenn sich die Mitarbeiter um weitere aktuelle Qualifikationen bemühen. Aber leider bislang Fehlanzeige . Deshalb nun die Frage an Euch: Hat jemand Erfahrung wie denn im Allgemeinen eine weitere Qualifikation seitens der Arbeitgeber honoriert wird?
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