Springe zum Inhalt

soona

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    100
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

10 Gut

Über soona

  • Rang
    Benutzer

Informationen

  • Status
    erfolgreiche, daher jetzt ex Fernstudentin und nun aktive Präsenzstudentin
  • Anbieter
    LSE
  • Wohnort
    London
  1. Nein. Ich versuch's noch mal. GRUNDSAETZLICH gilt die Unterscheidung (ganz einfach gesagt): naturwissenschaftlicher Studiengang (X of Science). Geisteswissenschaftlicher Studiengang (X of Arts). Diese Unterscheidung verwischte irgendwann, auch dadurch, dass qualitative Forschung ploetzlich anerkannter wurde - die hat man naturgemaess nicht in den Naturwissenschaften, trotzdem ist es ja "Forschung"). da gab es dann also auch z.B. Diplom-Soziologen, oder X of Science Psychology. Den gibt es aber auch als X of Arts. Entscheidend wurde damit: 1.) Als was wird das Studienfach vom jeweiligen department/derjeweiligen Universitaet angeboten? 2.) die Universitaet kann ein Studienfach anbieten als X of Science auschliesslich wenn die Dissertation mit primary research gemacht wird ODER ein Methodenkurs Pflicht ist. Sie kann das Studienfach aber AUCH als X of Arts anbieten, OBWOHL diese Voraussetzungen erfuellt sind. (Und frage mich bitte niemand, warum das gemacht wird - ich weiss es nicht). Grundsaetzlich gilt: ein X of Science kann nicht verliehen werden ohne research-komponente, ein X of Arts kann vergeben werden trotz research Komponente. @Rumpelstilz: wie schon erwaehnt, ich habe meinen BA von der OU. Ich hatte mich auf "BA" eingeschrieben, aber weil ich dann einen Kurs mit research-project gemacht habe, die "research"-vorausetzung also erfuellte, wurde ich dann beim Abschluss gefragt ob ich den Abschluss als BA oder als BSc haben moechte. Im OU-system geht das, weil sie eben beides im Angebot haben. An anderen Universitaeten (oder eventuell auch im Postgraduierten-Programm der OU, das weiss ich nicht) geht das nicht, weil ein Studium von vornherein als X of Arts ausgeschrieben ist.
  2. Ich hatte das beim BA / BSc an der OU auch. Mir wurde dann kurz vor dem Award gesagt ich koenne waehlen, ob ich einen BA oder BSc verliehen haben möchte - eben weil ich obwohl urspruenglich fuer BA eingeschrieben, eine Research-Komponente im Kurs hatte. Die Info selbst stammt von der Karriere-Beratung an der LSE (wo ich meinen MSc) gemacht habe. Ich hatte ein Beratungsgespräch zwecks eventuellem PhD. Hätte ich einen MA und keinen MSc hätte das Auswirkungen auf die Struktur des Doktorandenprogramms gehabt - ich hätte einen zusätzlichen Kurs machen müssen. Ich nehme sehr stark an (aber ich nehme eben an!!! ) das es häufig auch wirklich eine Frage des jeweiligen Studienprogramms ist - manches mag ein MA sein (und bleiben), obwohl man ja eine gewisse Freiheit mit den Kursen hat und sich einen Methodenkurs reinwählen kann. Das muss dann keine Auswirkungen auf den Abschluss haben. Mir haben die career advisor an der LSE gesagt, dass die Abgrenzung zwischen MSc und MA auf zwei Punkten beruht von denen einer erfüllt sein muss: die MA-Dissertation darf auf reinem deck-research und sekundären Quellen beruhen, wohin gegen eine MSc-Dissertation immer primary research beinhalten muss ODER der Studiengang hat als verpflichtendes Element zumindest einen Methodenkurs.
  3. Dann versuch ich's nochmal. Mit Bologna sollte die Vergleichbarkeit europäischer Abschlüsse erreicht werden (im Einklang mit den Grundrechten der EU: Freedom of Movement, etc). Magister und Diplomstudiengänge, die Erststudiengänge waren, wurden damit abgeschafft (mit einer gewissen Übergangszeit). Eingeführt wurde dafür das System Bachelor als Erststudium, Master als Aufbaustudium. Vom Wissen her entspricht der Master dem damaligen Diplom / Magister. Die Unterscheidung ist ähnlich wie du erwähntest: den MA findet man eher in Geisteswissenschaften, den MSc eher in Naturwissenschaften. Das hinkt ein bisschen, weil es MSc auch in Sozialwissenschaften gibt (ich habe selbst einen in Politik). Genauer ist die von mir schon erwaehnte Unterscheidung: der Zusatz "of Science" bedeutet, dass der Studiengang eine Researchkomponente hatte.
  4. Mich verwirrt diese Fragestellung etwas. Ist der Nachfolger des Magisters nicht der Master? Zumindest in UK (wo ich studiert habe) wird der MA/MSc als das Äquivalent zum früheren deutschen Magister/Diplom gesehen. BA / BSc und MA / MSc unterscheiden sich dadurch, dass beim "X of Science" eine Forschungskomponente enthalten ist, und die Abschlussarbeit nicht nur sekundaere Quellen enthalten darf. Ist das den nur in UK so?
  5. Wäre es eventuell sinnvoll, ein coaching zu machen? Um erst mal genauer rauszubekommen, was du willst? Ich habe ein wenig den Eindruck als zäumtest du das Pferd von hinten auf, wenn du erst mal anfängst BWL (zum Beispiel) zu studieren, und hoffst, dass während des Studiums die zündende Karriere-Idee kommt. Ein Universitätsstudium, gleichgültig ob BWL oder was anderes, vermittelt dir vor allem theoretisches Wissen und die Fähigkeit kritisch zu denken, zu analysieren und Dinge zu hinterfragen. Es bringt dich grösstenteils nicht in einen Beruf hinein - mit den Ausnahmen von z.B. Medizin oder Jura, und selbst da musst du noch einen Praxisteil in Form des Referendariats oder der Assistenz machen, bevor man dich auf die Menschheit loslässt. Natürlich kann es sein, dass du jetzt mit BWL an der Fernuni Hagen anfängst, und sich im Verlauf des Studiums eine grundlegende Idee hinausschält, auf die dann auch dein Studium und deine vorherigen Berufserfahrungen passen. das muss aber weiss Gott nicht so sein, und du möchtest ja, wie ich das verstehe, das Studium vor allem machen um in einen beruflich abgesicherteren Beruf (also einen mit Festanstellung) hinein zu kommen. Da denke ich wirklich, so rum anzufangen ist ein Spiel mit weiteren sehr vielen Unbekannten und Unsicherheiten. Ein Studium neben dem Beruf ist etwas sehr anstrengendes (auch schönes!) - da brauchst du eine gute Motivation im Rücken. Die kann entweder sein: "Gott, ich dieses Fachgebiet, gleichgültig, ob ich damit mal irgendwas werde anfangen können", oder eben: "Ich mache das jetzt weil ich nach dem Abschluss dies und jenes tun kann." "Dies und jenes" sollte dann aber bekannt sein. (Ich hatte von beidem etwas. Mein BA mit der Open University war "Ich will das einfach machen", mein anschliessender Master war "ich mag das gern, ich will die Erfahrung Präsenzuni machen, aber ich brauche in meinem Bereich auch einen advanced degree, da führt kein Weg dran vorbei." Mit dem Studium und der beruflichen Weiterbildung ist es ein bisschen so: Viele Wege führen nach Rom. Aber das rom in Italien ist, ist gut zu wissen, bevor man aufbricht.
  6. Hallo erst einmal! Ich verstehe noch nicht ganz: was konkret moechtest du den beruflich machen? Ausser aus den befristeten Anstellungen raus und etwas mehr berufliche Sicherheit haben? Ich finde das ueberhaupt nicht verwerflich, aber mir ist im Moment noch unklar, was du konkret erreichen willst mit der Weiterbildung - also welchen Berufszweig. Als dann was? Sachbearbeiterin, HR-Mitarbeiterin Nimm es mir bitte nicht uebel, aber ausser den Sprachkenntnissen sehe ich bei der Aufzaehlung nichts, was ich nicht als selbstverstaendlich voraussetzen würde, wuerde ich jemanden fuer einen konkreten Job einstellen. Es stellt sich also weiter die Frage: wo willst du denn hin? Du stellst die Frage, inwieweit dich ein Studium weiterbringt. Nun, es kann dich sicherlich weiterbringen, aber die Frage die du dir zuerst beantworten musst ist, wo du hinwillst. Nach meiner Einschaetzung ist die Motivation: Ich moechte eine Festanstellung / berufliche Sicherheit nicht unbedingt ausreichend. Interesse am gewaehlten Fach und eine Idee, was man da konkret machen moechte sind schon noetig.
  7. Ich glaube nicht, dass das stimmt. Ein BA in einer Geisteswissenschaft (Literatur z. B.) berechtigt nicht zum Studium einer Sozialwissenschaft (Soziologie, Politikwissenschaft). Waere ja auch komisch, der Master ist schliesslich die Vertiefung eines Fachgebiets. Wie willst du vertiefen, wenn du noch gar kein Grundwissen hast? Grundsaetzlich muss da die Uni, bzw. der jeweilige Fachbereich sagen, ob sie einen BA als Voraussetzung fuer den Master anerkennen. ich weiss nicht, in welche akademische Familie Modemanagement zaehlt, aber es hoert sich ziemlich nach "angewandt" an, BWL ist eine Sozialwissenschaft, Psych auch. Um da einen Master machen zu koennen 9auch vom eigenen Wissen her) sollte man schon einen BA in einer Sozialwissenschaft haben . Da fehlt ansonsten Grundwissen. Aber nun will Mrs Kate ja auch zwei BAs machen. Da finde ich Markus' ratschlag gut: nicht den Arbeitsaufwand unterschaetzen und erst mal schauen, wie das so klappt!
  8. Ich wusste nicht mal, dass das geht - ich hielt den Bachelor fuer eine Zugangsvoraussetzung zum Master! Davon abgesehen (ich bin gerade frisch MSc graduiert, nach einem distance-BA) wuerde ich mir einen Master nicht zutrauen ohne das BA-Training zuvor. (Aber das bin eben ich! Okay, ich verstehe dein Posting so, dass du zu mehreren Themen inerhalb 45 Minuten Essays schreiben musst? Ich wuerde die Uni anmailen und fragen, ob sie Antworten aus frueheren Jahren zur Verfuegung stellen - manche machen das. Weiter, ob sie die klassische Essay-Struktur haben wollen. Wie es mit der Nachweisbarkeit steht - musst du Referenzen schreiben, wenn ja, welches System? Gaaaaaanz grundsaetzlich (und bezogen auf einen MSc in Politik, was anders sein mag) geht es bei solchen Kurzantworten nicht darum, dass du moeglichst viel Wissen auf den Tisch packst, sondenr darum dass du argumentierst. Bezieh eine Position, zeig die Gegenposition auf und liefere gute Argumente fuer deine Position. Viel Glueck!!!
  9. Geht das? der Master muss sich doch schon zumindest ansatzweise auf den BA beziehen. Modemanagement und Betriebswirtschaft/Wirtschaftspsychologie sind ja schon recht unterschiedlich. Wobei ich mich gerade frage: ein Bachelor in Betriebswirtschaft/Wirtschaftspsychologie - ist nicht auch das recht unterschiedlich? Das gibt's? Oder wuerfele ich gerade die Faecher durcheinander?
  10. Welche Schule genau meinst du jetzt? Die fuer Arabisch? Ja, da fand ich's ja. Einfach mal hier schauen ... http://yialarabic.com/yial/ Aber ich kann nichts zur Qualitaet sagen, da ich Fernunterricht, wenn es um's Sprachen lernen geht, fuer mich auch ausschliesse.
  11. Koennen wohl schon - ich wuesste jedenfalls nicht, was nun unbedingt dagegen spraeche. Oder gibt es entsprechende Vorschriften? Das solltest du an den jeweiligen Unis klären. Eine ganz andere Frage ist, ob das klug ist - und ganz ehrlich ich wuerde das nicht machen. Ich hab meinen BA an der OU gemacht, in dreieinhalb Jahren und neben einem 42 Stunden Vollzeit Job. Das war stressig genug, aber es war noch okay. Zwei Studiengaenge gleichzeitig - nee. Erstens nimmst du dir viel von dem Spass, den ein Studium ja auch machen soll. Zweitens moechte ich bezweifeln, das Wissen bei sowas Zeit hat in deinem Kopf anzukommen - dann lernst du wirklich nur schmalspurhaft fuer die eine oder andere Prüfung. Drittens faende ich die Gefahr, mir die Endnote zu versauen viel zu gross. Und schlechte Endnote (also alles unter 2:1) heisst dann eben: das war's mit der eventuellen Hoffnung, noch einen MA/MSc zu machen. Und selbst wenn du jetzt sagst: Will ich eh nicht - das mag sich aendern, und dann ist de Chance eben verbaut. Warum willst du denn so einen Ritt ueber den Bodensee machen?
  12. Ahh, von der Truppe .... okay, da waere fernunterricht sicher das beste - nur ist meine Erfahrung wirklich, dass Fernunterricht bei Sprachen - schwierig ist. Sprachen lernt man eben durch sprechen - und ich hab Fernunterricht nur mit Franzoesisch ausprobiert, was ich zum einen vorher schon konnte, und nur eine Auffrischung wollte, zum anderen den Vorteil des gleichen Alphabets hat .... Und trotzdem hat es nicht funktioniert und dabei bin ich eigentlich begeisterte Fernstudentin. Wie auch immer, was mir so als "last Ressort" noch einfiele: ich habe letzthin arabisch in distance learning gefunden als Angebot einer Sprachschule in (ich meine es war) Sana'a. Eventuell gibt es Dari /Farsi ja auch von dortigen Universitäten / Instituten. Farsi halte ich fuer wahrscheinlicher (wenn überhaupt), aber das ist wirklich kein Problem. Oder eben vor Ort lernen und dann Lehrmaterial, Buecher und aehnliches mitnehmen um zurueck zu hause nicht rauszukommen - so hab ich das gemacht. Aber ich war auch wesentlich laenger dort als selbst der laengste Einsatz dauert ...
  13. Rosetta Stone hat einen Kurs Dari. Ich sehe das allerdings nicht als so richtigen Fernunterricht an, dafuer, dass sie nur am Ende einer Einheit einen Tutor-chat bieten sind sie ziemlich teuer, und man muss die Methode mögen. Persoenlich tue ich es nicht, aber da es ja durchaus auch begeisterte Rosetta Stone-Kritiken gibt geht es da den Menschen und den Leuten wohl mal wieder unterschiedlich ... Hast du direkt schon mal Fernuntericht Sprachen gemacht? Persoenlich finde ich das nicht so gut und wuerde immer, immer, immer auf face-to-face-untericht gehen (wenn es um Sprachen geht). Mich wuerden deine Erfahrungen da interessieren ....
  14. Markus, der Kurs "Law of the European Union" beginnt wohl erst im Fruehling - das ist noch ein wenig hin. Ich habe mich allerdings auch eingeschrieben fuer den Kurs "Microeconomics Principles", und der startet Ende Januar. Nennt man das "distance learning addiction"? Wie auch immer, ich berichte gern - der Trend zu kurzen Einfuehrungskursen von namhaften Universitäten/Professoren fuer nix ist ganz sicher ein spannender. Ich bin sehr gespannt darauf, wie ich diesen Kurs auf Coursera im Vergleich zu meinem (distance) degree an der OU, und zu meinem (Präsenz) studium an der LSE empfinden werde - und ich bin gespannt, wie verstaendlich das ist und ob ich was lerne. Wirtschaft ist nicht unbedingt mein Kernthema - das ist hoeflich ausgedrueckt für: ich hab keine Ahnung davon.
×
×
  • Neu erstellen...