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Umlaut

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Über Umlaut

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    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    AKAD: Hochschule Pinneberg, Studienzentrum Stuttgart
  • Studiengang
    1. Semester Betriebswirtschaft (Diplom)
  • Wohnort
    Freiburg

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  1. … wenn du morgens früh am Schreibtisch sitzt und dich über deine Müdigkeit und deinen zugemüllten Schreibtisch ärgerst, dann aber erleichtert aufwachst und feststellst, dass das nur ein Traum war. (So ging es mir heute morgen - das war mal ein seltsames Gefühl!)
  2. Vor ungefähr zweieinhalb Jahren hatte ich im ersten Blog-Eintrag folgendes geschrieben: In dieser Zeit gab es viel Auf und Ab, es hat sich viel verändert (ich habe geheiratet, den Job gewechselt, bin umgezogen) und ich habe auch im Studium (langsam, aber beständig) Fortschritte gemacht. Die Betonung liegt leider auf langsam, denn seit meinem letzten Eintrag habe ich nur zwei weitere Module erfolgreich abschließen können. ABER: Seit Anfang des Monats bin ich meinem großen Ziel, der Softwareentwicklung zu entwachsen, sehr nahe gekommen. Ich werde jetzt in den nächsten 18 Monaten betriebsintern weiterentwickelt zum technischen Berater! Ich freue mich sehr auf diese Zeit und bin gespannt darauf neue Erfahrungen zu sammeln und neue Aufgaben im Unternehmen zu übernehmen. Ursprünglich hatte ich vor, diesen Wechsel erst nach dem erfolgreich absolvierten Studium anzustreben, aber dann dachte ich mir „Warum nicht schon eher?“. Ohne mein Fernstudium allerdings hätte ich es mir nicht zugetraut den Wunsch nach einem Wechsel auszusprechen. Wie geht es jetzt weiter? Für mich ist die neue Stelle ein weiterer Grund und eine zusätzliche Motivation das Studium jetzt zügig durchzuziehen. Immerhin muss ich in den nächsten 18 Monaten möglichst viele Grundlagen aufbauen, damit ich vor dem Kunden nicht zu sehr ins Schwimmen komme. Technisch traue ich mir, aufgrund meiner Berufserfahrung, viel zu, aber beim betriebswirtschaftlichen habe ich noch zu zu lernen! Zudem möchte ich auch gerne irgendwann mit einem akademischen Grad beim Kunden auftreten. Daher habe ich mir in diesem Jahr noch fünf Module vorgenommen - bin mal gespannt, wie gut das funktioniert.
  3. Hihihi, das ist gut. … es das höchste deiner Gefühle ist, wenn du ein Kästchen in deiner Studiumsübersicht blau (oder grün) färben kannst:
  4. Danke chillie und Dadi! Es ist einfach unheimlich schön einen Job zu haben, der einem (meistens) Freude macht und erfüllt. Dann fällt einem so vieles im Leben leichter und man hat mehr Motivation für andere Projekte. @XPectIT: Ja, das stimmt. Aber es war schon die zweite Unterbrechung, nachdem ich erst das Studienfach gewechselt hatte. Naja, aber jetzt muss einfach mal „normal“ weitergehen.
  5. Über fünf Monate sind vergangen seit meinem letzten Blogeintrag. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass es große Veränderungen geben wird, die es mir nicht möglich machen mein Studium sinnvoll nebenher weiterzuführen. Seit Mitte Mai habe ich nicht mehr für das Studium getan. Ich war vollauf beschäftigt eine Wohnung in Freiburg zu finden (was extrem schwer ist, da es mehr Interessenten als Wohnungen gibt), neue Möbel zu kaufen, eine IKEA-Küche zu montieren (Highlight: Wandschränke an einer Gipswand befestigt mit viel Hilfe vom Schwiegervater), den ganzen Umzug durchzuführen und mich danach im neuen Job einzuarbeiten und an das neue Umfeld zu gewöhnen. Aber der ganze Aufwand hat sich gelohnt! Ich bin sehr glücklich im neuen Beruf, ich liebe meine neuen Aufgaben und Projekte. Die neue Wohnung ist viel kleiner als die alte, aber dafür wesentlich zentraler und vor allem in der schönsten Stadt Deutschlands. Von Wohnungs- zu Büro-Tür brauche ich zwischen 9 und 12 Minuten, das lästige Pendeln fällt weg (bei mir hat das früher bis zu drei Stunden Zeit gefressen) und da das Büro in der Stadt ist, kann ich auch schnell Besorgungen machen ohne viel Zeit in der Mittagspause zu verlieren. Von der Wohnung aus kann ich auch direkt immer am Fluss „Dreisam“ entlang aus der Stadt heraus-joggen oder -skaten. Ich habe keinen reinen 9to5-Job mehr, aber bislang sind die Überstunden im Rahmen und ich gehe auch ohne sehr schlechtes Gewissen früher, wenn kein Termindruck da ist, um die gesammelten Überstunden auszugleichen. Da ich nicht genau sagen kann, wann Feierabend ist und ich morgens auch viel besser aufnahmefähig für Neues bin, habe ich meinen großen Lernblock auf den Morgen verlegt. Zwischen 6 und 8 Uhr morgens lerne ich Neues und Wiederhole das Gelernte vom Vortag. Diesen Samstagmorgen werde ich erstmalig in der Universitätsbibliothek lernen. Die ist von der neuen Wohnung aus nur wenige hundert Meter entfernt und jeder Einwohner von Baden-Württemberg erhält kostenlos einen Gast-Ausweis, mit dem man alle Leistungen der UB nutzen kann. Lediglich der 24-Stunden-Zugang bleibt den in Freiburg immatrikulierten Studenten vorbehalten. Aktuell beschäftige ich mich (wieder) mit Buchführung. Ich habe vor das Seminar am 27.11. zu besuchen um dort mit einer Klausur das Modul abzuschließen. Danach fängt auch so langsam die Weihnachtszeit an (über Weihnachten werde ich nicht lernen) und zudem kommt meine Frau aus Norwegen wieder, wo sie ein Auslandssemester absolviert und wenn sie wieder hier ist, kann ich mich bestimmt noch weniger zum Lernen aufraffen als jetzt. Anbei befindet sich noch mein alter Stundenplan, der ganz gut die Lücken anzeigt, die das Pendeln mit sich bringt. Die gepunkteten Kästchen sind Richtwerte und ich habe selten wirklich alle Zeiten am Wochenende so eingehalten, wie geplant… EDIT: Hier der Link zum Stundenplan in voller Größe.
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