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michael1983

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Über michael1983

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    Aktiver Fernstudent
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    HFH
  • Studiengang
    Wirtschaftsingenieurwesen
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    m

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  1. Die Aussage finde ich in Zeiten steigender Altersarmut schon sehr grenzwertig und fast schon diskriminierend. Aber ich will mich mal auf diesen Beitrag einlassen. Prinzipiell halte ich das für kein schlechtes Ziel früher in Rente zu gehen, gerade wenn man bedenkt, dass die Schwerbehindertenquote mit Mitte 60 schon bei über 20% liegt!! Ich denke viele Leute arbeiten sich in ihren letzten Jahren kaputt, weil Sie Angst vor ein paar Prozent weniger Geld haben. Oftmals bleibt vielen aber einfach keine Wahl, weil sie einfach im falschen Beruf stecken oder sich Jugend Fehlinvestitionen geleistet haben. Bei vorzeitigem Renteneintritt gibt es pro Monat unter 67 Lebensjahren 0,3% Rentenkürzung auf Lebenszeit. Kann man 45 Arbeitsjahre nachweisen, tritt die Kürzung erst ab 65 Jahren ein. Bei Renteneintritt mit 50 wären das 17 Jahre x 12 Monate/Jahr x 0,3% = 61,2% Rentenkürzung Bei Renteneintritt mit 58 wären das 9 Jahre x 12 Monate/Jahr x 0,3% = 32,4% Rentenkürzung Aktuell beträgt die Lebenserwartung ca. 78 Jahre, angenommene Rente 2000 Euro Bei Renteneintritt mit 50 müsste man also folgende Summen ansparen: 28 Jahre x 12 Monate/Jahr x 2000 Euro/Monat x 61,2% = 411.264 Euro Bei Renteneintritt mit 58 wäre es folgende Summe: 20 Jahre x 12 Monate/Jahr x 2000 Euro/Monat x 32,4% = 155.520 Euro Bei beiden Summen gilt natürlich, dass man diese in weniger Arbeitsjahren ersparen muss und zudem schon in früherem Altern mit weniger Geld als dem letzten Einkommen auskommen muss. Weiterhin bedeutet diese Rechnung, dass mit Ausgleichsersparnissen NUR seine Regelrente erreichen wird und deutlich länger von dieser Leben muss, weil die Rente ja bekanntlich unter dem Normaleinkommen liegt. Ich gehe mal einen Schritt weiter und sage entsprechende Person ist mit 25 Jahren als Masterabsolvent ins Arbeitsleben eingestiegen. Bis zum Renteneintritt mit 50Jahren verbleiben ihm nun 25 Arbeitsjahre, also 300 Arbeitsmonate. Bis zum Renteneintritt mit 58Jahren verbleiben ihm also 33 Arbeitsjahre, also 396 Arbeitsmonate. Für die Rente mit 58 müsste man also pro Monat 392,73 Euro ansparen (155.520 Euro / 396 Monate). Für die Rente mit 50 müsste man sogar pro Monat bombastische 1370,88 Euro ansparen (411.264 Euro / 300 Monate). Bei Einstiegsgehältern von 40 k pro Jahr lebt man da schnell wieder auf Studentenniveau..... Die Summen liegen natürlich ein wenig niedriger, weil ich Zinsen unberücksichtigt habe..... Wenn man sich sein gesamtes Leben einschränkt, halte ich einen früheren Renteneintritt für machbar. Man muss kein dickes Auto fahren, jedes Jahr in einen Urlaub fliegen und ein paar Quadratmeter weniger tun es auch... aber ich persönlich ziehe ein wenig Luxus ein paar freien Jahren vor. Der zitierte Forist muss schon ein absoluter Überflieger sein. Ich gehe aber mal davon aus, dass er kein Pilot oder Fluglotse ist, die dafür bekannt sind jeweils schon mit 55 Jahren in Rente zu gehen, sonst würde er wohl kaum in diesem Forum schreiben..........
  2. Man liest einfach aus deinen Beiträgen heraus, dass du nicht mal ansatzweise eine Ahnung hast, wie du dich schlau machen kannst. Wenn ich nur bei den simpelsten Optionen beginne, fallen mir gleich das Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes (kennt jeder Schüler aus der achten Klasse), Gehaltscheck übers Internet und letztendlich Google ein. Schon mal mit einem Personaler oder einem Headhunter gesprochen? An Universitäten mit Kommilitonen, Professoren? Ihr habt ja noch nicht mal eine Richtung!!!! Wahrscheinlich braucht ihr erst mal einen Coach, der eine Bestandsaufnahme machen kann, euch auf den Boden der Tatsachen holt und dann mit euch einen sinnvollen Weg erarbeitet. Selbstständig ist das offensichtlich nicht möglich. Ihr müsst auch bedenken, dass es sich eigentlich nicht um einen Neuanfang handeln kann, weil ihr dafür schon zu alt seid. Du definierst ein absolut schwammiges Ziel (70-100 k / Jahr erreichen) - das kannst du mit einem Lottoschein, aber auch in Industriebetrieben, Banken, Ämtern, Bohrinseln oder sonst irgendwo/irgendwie erreichen. Du erläuterst keine bisherigen Werdegänge - die auch nach einem plötzlichen Stimmungswandel sehr wichtig sind und den Leuten hier im Forum als Orientierung dienen können. Du erläuterst keinerlei eigene Ansatzpunkte an das Problem. Mit einem Fachwirt, Ausbilderschein kommt ihr übrigens nur weiter, wenn ihr in einem Unternehmen jahrelange Erfahrung gesammelt habt. Da hängt euch jeder Bachelor, Techniker locker ab. Das sind Dinge die zwar schön auf dem Papier aussehen, in der Realität aber kaum honoriert werden. Leute, ihr wollte min. 70 k verdienen und seid noch nicht einmal bei einem Brainstorming in einer Gruppe auf erste Angriffspunkte gekommen??? Und nur weil dir eine Antwort nicht passt, ist sie auch lange noch nicht unsachlich.
  3. Nun ja, in Deutschland geht einiges, aber mit der Brechstange wird es schwer. In Amerika ist das übrigens nicht anders - die Story vom Tellerwäscher zum Millionär ist aber auch da mittlerweile weitestgehend überholt. Vorab würde ich gerne fragen, warum Ihr nicht nach Amerika geht, wenn es dort scheinbar so einfach möglich ist? Zweite Frage: Warum wollt Ihr euch erst jetzt den Arsch auf reißen?! Viel Geld verdient man in meinen Augen nur mit Leidenschaft. "80 Stunden - kein Problem!" Das ist sehr schnell mal gesagt, aber nur wenn einem der Job auch Spaß macht, man sich zusätzlich noch quälen kann und man dazu noch eine zielgerichtete Ausbildung (dazu zähle ich jetzt eher mal ein Studium, als nur eine Berufsausbildung) mit Erfahrungen vorweisen kann, dann macht man auch Karriere. Letztendlich darf man nicht vergessen, dass oftmals auch Zufälle entscheiden. Aber OHNE Bildung und OHNE Erfahrung geht es garantiert nicht. Als Beispiel nenne ich jetzt mal die Börse: rein theoretisch könntet Ihr dort tausende von Euros pro Tag verdienen. Ohne Ausbildung (Bank ist ja schon mal gut), Studium (evtl. VWL) und Interesse (Tagesgeschehen) werdet Ihr aber sehr wahrscheinlich Geld verlieren, weil Ihr die wirtschaftlichen Zusammenhänge gar nicht versteht. Aber selbst eine gute Vorbildung rettet euch nicht unbedingt, wenn euch das Glück fehlt und ein externes Problem auftritt (Fukushima, 9/11, jetzt Russland), habt ihr auch ganz schnell euren Einsatz verloren. Außerdem zählt in solchen Fällen erstmal die Grundformel: Wer Geld machen will, braucht erst mal Geld. Einfach mal den Schalter umlegen und 100 k / Jahr verdienen Das hört sich für mich ein wenig nach Midlifecrisis an, wo jemand voller Selbstüberschätzung meint er wäre es jetzt... bei allem Respekt - wer es mit 38 noch nicht geschafft hat und sich selbst dann nicht selbstständig die erforderlichen Informationen besorgen kann, bei dem ist wohl langsam wirklich der Zug abgefahren.
  4. Der Autor dieses Buches hat sogar schon in diesem Thema geantwortet
  5. Bei meiner BA werde ich es wohl auch so machen, dass ich mir seitens der HFH ein theoretisches Thema geben lasse. Ich habe zwar die Unterstützung meines Betriebes..... aber irgendwo verursacht man ja schon Kosten und ich bin in dem Fall irgendwie lieber auf mich alleine angewiesen. Auf ein Semester mehr oder weniger kommt es bei uns sowieso nicht an - lieber gute Noten und nicht ausgebrannt ans Ziel kommen! WIP war im letzten Semester übrigens das Fach mit der schlechtesten Durchschnittsnote - das sagt eigentlich alles!!!
  6. Ich bin zwar ein Wing, denke aber, dass ich dir trotzdem ein wenig helfen kann. Die HA BSP fand ich sehr, sehr einfach. Habe die an einem Wochenende runter geschrieben - da allerdings von Freitag Feierabend bis Sonntag Mittag fast ununterbrochen. Hat für ne 1,7 gereicht. Vorher habe ich mir nur die Studienbriefe durchgelesen, eine Gliederung erstellt und mir Literatur besorgt. Insgesamt sollten dafür also 2 Wochenende reichen. WIP dagegen ist in meinen Augen ein Killerfach. Wahnsinnig viel und richtig schwere Klausur.... habe ich noch nicht abgeschlossen. Die Projektarbeit schreibe ich gerade - hier lag in meinen Augen aber der Schwerpunkt eher in der Organisation. Thema aussuchen und Absprachen mit Betrieb und Betreuer haben bei mir gut und gerne 3 Monate gedauert. In diesem Fall habe ich mich auch total verplant - wollte das eigentlich in der klausurfreien Zeit im Februar abschließen... jetzt kommts bei mir knüppeldick im Mai/Juni zum Abschluss. Bei der BA-Arbeit rechne ich mit einem ähnlichen Aufwand. STL war für mich als Techniker eher langweilig und trocken, aber letztlich einfach machbar. Zu den anderen Fächern kann ich dir leider nichts sagen.
  7. Hallo Unleashed, ich habe einen ähnlichen Werdegang - allerdings eher im mechanischen Teil. Ich werde mit ca. 32 den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen haben, dazu Techniker + Ausbildung. Ich arbeite in einem Konzern in der Automobilzuliefererindustrie. Ich denke du unterschätzt den Technikanteil im Studium gewaltig. Ein Techniker steckt normalerweise einen ausgebildeten Gesellen in die Tasche und ebenso macht es in der Regel der Bachelor mit dem Techniker. Wenn ich beispielsweise die Stoffmenge in Werkstoffkunde von Berufschule, Technikerschule, Studium vergleiche würde ich das Verhältnis 1:2,5:10 aufstellen. BWL vs Wirtschaftsingenieur: hier gewinnt ganz klar der WING! Dazu musst du dir nur den Stellenmarkt ein wenig genauer ansehen, da sieht es für einen einfachen BWLer ganz schlecht aus. Das Fach ist insgesamt so überlaufen, dass du wohl den Master drauf legen MUSST. Gerade im Projekt-, Produktmanagement, techn. Einkauf und Vertrieb hast du mit dem WING deutlich größere Chancen. Schau dir doch zusätzlich auch mal die Gehaltsentwicklungen im Internet an - ebenfalls klarer Vorteil für den WING. In meiner Region heißt es BWL studieren solche, die den WING nicht schaffen ;-) Vorurteile gibts also auch gegen BWLer... Viele Grüße
  8. Ach ja, die Sandra.... an die kann ich mich gut erinnern.....
  9. Hallo zusammen, ich bin momentan auf der Suche nach passender Literatur zu o.g. Themen. Ich möchte meine Zeit einfach besser nutzen lernen und einfach mal überprüfen, ob es nicht doch bessere Lern-Methoden als meine eigene gibt. Zum Thema Lernen habe ich auf den ersten Blick bei Amazon folgende Bücher gefunden, die mich ansprechen würden: -Garantiert erfolgreich lernen: Wie Sie Ihre Lese- und Lernfähigkeit steigern von Christian Grüning -Erfolgreich Lernen: Effiziente Lern- und Arbeitsstrategien für Schule, Studium und Beruf von Eberhardt Hofmann und Monika Löhle -Bestnote: Lernerfolg verdoppeln - Prüfungsangst halbieren Zum Thema Speedreading fehlt mir noch etwas ansprechendes.... Das Buch von Christian Grüning wurde sogar bereits hier im Forum behandelt. Kennt jemand zufällig die anderen Bücher? Oder hat jemand gute Erfahrung mit Büchern gemacht, die ich hier nicht genannt habe? Wie hat sich das Thema auf euer Studium ausgewirkt? Konntet ihr Fortschritte erzielen? Vielen Dank vorab für eure Beiträge und Infos Viele Grüße
  10. Das ist wahrlich eine blöde Situation... aber ich denke die Arbeit sollte ganz klar an erster Stelle stehen! Das Thema Fernstudium würde ich auf der Arbeit in jedem Fall geheim halten - ich selbst habe eher negative Erfahrungen gemacht. Viele Chefs uns Vorgesetzte honorieren zwar ein abgeschlossenes Fernstudium, aber während der Studienzeit denken diese eher über die Doppelbelastung nach und legen es negativ aus. Bildungsurlaub ist auch so ein Negativgrund. Es hört sich zwar abgedroschen an - aber das Jahr hat nur noch 3,5 Monate, da kann man mal auf die Zähne beißen und etwas weniger Urlaub nehmen. Ich würde alles auf die Karte Übernahme setzen und versuchen auf der Arbeit zu glänzen. Urlaub vorziehen und/oder Überstundenabbau würde ich in dieser Zeit ebenfalls nicht. Gerade als Zeitarbeitnehmer kann man sich solche Dinge eigentlich kaum erlauben..... dies ist zwar eine Schande, aber es ist leider so. Sei flexibel und engagiert, mit ein wenig Glück bist du dann deine Urlaubsprobleme im kommenden Jahr los und kannst unbelasteter ans Fernstudium herangehen.
  11. Das muss Hand in Hand gehen..... Erst die Studienbriefe durcharbeiten und dann ein paar Altklausuren lösen. Dann klappts in der Regel! Zusammenfassungen halte ich nur für effektiv, wenn man sie auch selbst geschrieben hat - selbst essen macht fett ;-) Klar, den Stoff muss man verstanden, bzw. gelernt haben.... aber der Unterschied zwischen einer 1 und meinetwegen nur einer 2 oder 3 liegt im Feinschliff durch Altklausuren.
  12. Das ist genau der perfekte Titel, den ich mir erhofft habe! Vielen Dank Mein letztes Arbeitszeugnis reicht leider nicht aus, weil es schon 4 Jahre alt ist... der Nachweis sollte laut HFH möglichst aus dem letzten halben Jahr stammen.
  13. Hallo, ich habe eine ganz banale Frage zur Anerkennung des Hauptpraktikums. Ich bin mit dem Titel der Stellenbeschreibung nicht ganz zufrieden - mein Betrieb hat Praktikantenzeugnis angenommen (natürlich auch, weil ich es so angefraft habe)...... da ich aber seit nun fast 4 Jahren dort als Techniker beschäftigt bin, passt mir diese Beschreibung noch nicht ganz. Wie könnte man dieses Beschreibung noch nennen? Arbeitsnachweis? Stellenbeschreibung? Tätigkeitsliste?...... hat jemand eine bessere Idee? Vielen Dank vorab und viele Grüße
  14. Hallo, ich denke ich kann dir da sehr gut weiterhelfen - ich habe gleich 3 Kommilitonen, die nach Abi parallel mit Ausbildung und Fernstudium begonnen haben und alle jetzt abschließen (jeweils 1 Semester über Regelstudienzeit!). Der Berufsschul-Stoff einer Ausbildung ist in der Regel für Abiturienten ziemlich leicht..... schon fast lächerlich. Wichtig wäre ein guter Betrieb, der auch wirklich wert auf eine gute Ausbildung legt. Eine Lehrwerkstatt ist da schon ein guter Anfang - dort bekommst du alle praktischen Tätigkeiten vermittelt und gehst dann danach durch die einzelnen Abteilungen. Dieses praktische Wissen wird dir nachher wahnsinnig viel bringen! Achte darauf! Lernen MÜSSEN wirst du natürlich auch als Abiturient für Zwischen- und Abschlussprüfung. Nicht weil es schwierig ist, sondern einfach um eine 1 oder 2 zu bekommen. Das kann dir später viel Geld durch Begabtenförderung bringen, was allerdings bei einem parallelen Start fürs Fernstudium hinfällig ist. Auch über eine Lehrzeitverkürzung solltest du dir FRÜHZEITIG Gedanken machen. Der große Vorteil des Fernstudiums ist die Flexibilität. In Zeiten von Zwischen- und Abschlussprüfung machst du einfach weniger. Insgesamt gibt es in meinen Augen eigentlich keine bessere Zeit dafür. Du bist noch im Stoff, kannst Themen des Fernstudiums auch als Prüfungsvorbereitung ansehen und als Lehrling in einem richtig guten Unternehmen hast du auch neben dem Job Zeit und musst dich nicht kaputt arbeiten! Ein Fernstudium wird in vielen Betrieben WÄHREND des Studiums nicht unbedingt soooooo toll angesehen, daher würde ich es geheim halten. Viele Chefs denken schnell man überlaste sich und sei nicht mehr zu 100% an den betrieblichen Aufgaben interessiert. Danach bist du allerdings der King. Ein duales Studium sieht dagegen oft so aus, dass du ganz normal zur Uni gehst und in den Ferien in den Betrieb. Dazu hat man oft Quoten, die erreicht werden müssen...... das halte ich persönlich für deutlich stressiger.
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