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epikur

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Über epikur

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Informationen

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    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    UMIT
  • Studiengang
    Doktorat Gesundheitswissenschaften
  1. Puuuh - das war knapp...!!!! Das Verfahren wegen Plagiatsvorwürfen in der Doktorarbeit der Rektorin der UMIT, Frau Prof. Dr. Them, ist nun eingestellt worden!!! Aber es handelt sich ganz eindeutig um einen "Freispruch II. Klasse": http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/4408924-6/uni-innsbruck-plagiatsverfahren-gegen-umit-rektorin-eingestellt.csp http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/736528/PlagiatsVerfahren-gegen-PrivatuniRektorin-eingestellt?_vl_backlink=/home/bildung/universitaet/index.do Bei jedem Schlotbaron, Zeitschriftenredakteur oder Kommunalpolitier würde man nun zu Recht sagen: "Schwamm drüber". Aber sollte man von der Rektorin einer Privatuniversität mit Promotionsrecht (noch dazu einer mit angekratztem Image) nicht eine gewisse Vorbildfunkion in Sachen wissenschaftlicher Redlichkeit erwarten können...? Es grüßt Euch epikur
  2. Das Konzept war absolut klasse und hatte mich damals auch überzeugt. Speziell die Unterstützung bei der Themenfindung und Erstellung des Forschungskonzeptes, bzw. Exposés und die spezifische Ausrichtung auf nebenberufliche Doktoranden war einmalig, zumindest in der Theorie. In der Praxis ist der Dr. sc. hum.- Studiengang dementsprechend auch teilweise an seinemErfolg gescheitert, allerdings in Verbindung mit einem eklatanten Mißmanagement: So rannten promotionswillige Doktoranden der UMIT, trotz happiger Studiengebühren die Bude ein, während die UMIT selbst aber weder imstande (oder bereit) war, die Doktorandenzahlen zu begrenzen, noch dazu, die Betreuungskapazitäten dementsprechend zu erhöhen! Die logische Folge war natürlich, daß das Boot in Schieflage geraten mußte, was vom Akkreditierungsrat sicher zu Recht kritisiert wurde. Der Rest war Politik...! Jeder kleine Klemptnermeister weiß, daß er nur so viele Aufträge annehmen darf, wie er zuverlässig klemptnern kann (oder sich halt tüchtige Gesellen anstellen muß), da ihm sonst fieser Ärger droht. Die schlauen Professoren am "Departement für Human- und Wirtschaftswissenschaften" der UMIT mußten diese betriebswirtschaftliche Binsenweisheit offenbar erst schmerzlich lernen, zum Leidwesen von allen Beteiligten...! Inzwischen scheint das jedoch reichlich spät endlich angekommen zu sein, denn für die neuen Doktoratsstudiengänge herrscht voerst Aufnahmestopp: http://www.umit.at/page.cfm?vpath=studien/uebersicht/dok_studien_
  3. Ich bin einer derjenigen Doktoranden, die den Titel allenfalls für die Visitenkarte, bzw. als Deko-Accessiore für´s Praxisschild brauchen. D.h. ich promoviere eher als Hobby und bin beruflich nicht zwingend darauf angewiesen. Jedoch habe auch ich in den letzten 2 1/2 Jahren harte und ehrliche wissenschaftliche Arbeit geleistet und dafür weder Mühen noch Kosten gescheut, eine umfangreiche Fragebogenstudie durchgeführt, 2 Artikel in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht etc. etc. Da ärgert es mich um so mehr, was über uns UMIT- Doktoranden so alles geschrieben wurde!!! Jetzt hatte ich gerade die Hoffnung, daß im Zuge der Neuorganisation des Doktorats und der gelungenen Akkreditierung der neuen Dr. Phil.- Studiengänge über den Akkreditierungsentzug und die ganze Medienschlammschlacht Gras wächst und der ganze Mist bald passé sein würde! Da ereilt mich doch tatsächlich die Nachricht, daß die Rektorin der UMIT, Frau Prof. Them, mit ihrer eigenen Dissertation unter PLAGIATSVERDACHT steht: http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikInnsbruck/2875385-6/umit-rektorin-them-verteidigt-ihre-doktorarbeit.csp Ich hoffe inständig, daß an der Sache nichts dran ist, denn das wäre für die UMIT und alle dort Studierenden (nicht nur für die Doktoranden) eine Katastrophe!!! Denn es ist m.E. eine ganz andere Liga, ob irgendwelche blöden Politiker ihre Doktorarbeiten abschreiben, als wenn dies die Rektorin einer Universität täte, noch dazu einer, die ohnehin ein Image- Problem hat! Gerade hatte ich ein bißchen Zuversicht gewonnen und mich, nach großen Bedenken und trotz des Angebotes einer anderen Uni dazu entschlossen, an der UMIT zu Ende zu promovieren - jetzt sehe ich mich doch wieder gezwungen, diese Entscheidung zu überdenken...! Gruß epikur
  4. Kleine Ergänzung: http://www.akkreditierungsrat.at/cont/de/Entscheidungen_16052011.aspx http://tirol.orf.at/stories/516416/ Nun haben sich Alle wieder lieb... Ein schönes Wochenende wünscht epikur
  5. Liebe Warze, liebe Forumsteilnehmer! Da habe ich allerdings ganz andere Erfahrungen an der UMIT gemacht!!! Sicher ist dort nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen", organisatorische und kurrikulare Defizite waren immer ein Ärgernis - und der Akkreditierungsentzug war offenbar auch nicht unbegründet...! Über meine individuelle Betreuung durch meinen DV an der UMIT kann ich mich jedoch ABSOLUT nicht beschweren!!! Dieser ist meistens gut erreichbar (für dringende Angelegenheiten habe ich sogar seine Handy-Nummer), sowie freundlich, kompetent und sehr, sehr hilfsbereit! Auch ich bin im letzten Sommer zur Datenauswertung nach Hall gefahren - er hat sich jeden Tag stundenlang mit mir hingesetzt und mit mir "Statistik-Blindgänger" eine Engels-Geduld bewiesen! Das habe ich von DV´s staatlicher Unis noch nicht gehört...! Liebe Warze - an wen bist Du dort bloß geraten??? Das scheint an der UMIT offenbar einen Riesen- Unterschied zu machen. Auch mein DV ist jedoch keinesfalls "everybody´s darling" - wahrscheinlich spielen auch solche Dinge, wie "Nase passen" eine Rolle, aber das ist wohl überall so. Auch, was den Image- Schaden angeht, sehe ich die Sache nicht ganz so dramatisch. Offenbar hat man an der UMIT aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und setzt zukünftig mehr auf Qualität, als auf Quantität - "klein, aber fein", wie mein DV neulich sagte. Von einer "Harvard an den Alpen", als welche sie mal gedacht war, ist die UMIT sicher Lichtjahre entfernt - dennoch wette ich darauf, daß nach dem Akkreditierungsentzung und der ihn begleitenden Medienschlammschlacht in 2-3 Jahren kein Hahn mehr kräht. Ich jedenfalls sehe das Ganze relativ entspannt und bin froh, nun (hoffentlich) unbehelligt zu Ende promovieren zu können. Ein schönes Wochenende wünscht epikur
  6. In seiner aktuellen Sitzung an diesem Montag, dem 11.04.2011 hat der Österreichische Akkreditierungsrat folgende Entscheidungen getroffen: http://www.akkreditierungsrat.at/cont/de/Entscheidungen_11042011.aspx Diese sind noch nicht rechtskräftig, weil die österreichische Wissenschaftsministerin sie noch unterschreiben muß, was jedoch als reine "Formsache" erachtet wird. Somit wären dann 4 der 6 anstelle des alten Doktoratsstudiums für Gesundheitswissenschaften beantragten Doktoratsstudiengänge akkreditert - und an der UMIT ist man optimistisch, daß in den nächsten Monaten die beiden noch Verbleibenden ebenfalls genehmigt werden dürften. Für die Mehrzahl (nicht für alle!) Doktoranden an der UMIT bedeutet dies konkret, daß sie, wenn auch mit Zeitverzögerung und unter verschärften Bedingungen, höchstwahrscheinlich werden zu Ende promovieren können!!! Zur großen Erleichterung der meisten Betroffenen scheint es für diese also auf ein "Happy End" des ganzen Dramas hinauszulaufen! epikur
  7. Hallo zusammen! Also: Die Aberkennung der Akkreditierung ist m.W. noch nicht rechtskräftig, weil die österreichische Wissenschaftsministerin, Frau Dr. Karl, dieser noch zustimmen muß. Sie hat aber wohl schon signalisiert, daß sie das höchstwahrscheinlich tun wird. Zudem überlegt man bei der UMIT und der Landesregierung Tirol tatsächlich, den Bescheid zu beeispruchen. Dadurch könnte es sich noch eine Weile hinziehen, bis die Entscheidung Rechtskraft erlangt; grundsätzliche Zweifel hieran sollen jedoch nicht angebracht sein. Besser würde ich es ohnehin finden, wenn man sich mit dem Akkreditierungsrat versuchen würde, vernünftig zu einigen. Auch wirkt es auf mich wenig professionell, jetzt einen ganzen "Bauchladen" an Doktoratsstudiengängen zu beantragen (nach dem Motto, einer wird´s schon schaffen) nachdem man sich mit Dreien schon personell und organisatorisch überfordert gezeigt hat! Daß man uns Doktoranden ohne Informationen "im Regen stehen" läßt, verstärkt für mich den Endruck des "Krisenmanagements" eines Hühnerhaufens, wenn der Fuchs in den Hühnerstall kommt...! Alles wenig erbaulich! Es grüßt Euch epikur
  8. Lieber Warzenegger! Ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem gelungenen Wechsel!!! Was Du schreibst, hört sich richtig klasse an und nimmt mir ein wenig die Angst vor diesem Schritt (den ich mir vor 3 1/2 Wochen noch nicht hätte träumen lassen...)! Im kommenden Frühjahr abzuschließen, wie ich es eigentlich an der UMIT geplant hatte, wäre auch mein "Traumziel"! Aber auch eine gewisse Zeitverzögerung sollte man wohl dafür in Kauf nehmen, an einer ordentlichen staatlichen Universität einen Doktorgrad mit unzweifelhafter Reputation erlangen zu können! Ärgere Dich nicht zu sehr über die hohen Kosten für das Doktoratsstudium: Ein befreundeter Anwalt sagte mir, daß wir evt. gute Chancen haben könnten, zumindest einen erheblichen Teil der entrichteten Studiengebühren zurückzuverlangen. Schau´n wir mal...! Ein schönes Wochenende wüscnt epikur
  9. Hallo yoda, Du hast Recht - die Uni Liechtenstein scheint tatsächlich staatlich zu sein. Allerdings bietet sie nur Doktoratsstudien für Wirschaftswissenschaften und Architektur an. Ich promoviere über ein psychologisches, bzw empirisch-sozialwissenschaftliches Thema. Da ich ein Diplom in Psychologie besitze und damit die formale Voraussetzung erfülle, an einer staatlichen deutschen Uni angenommen zu werde, sowie ein berufspolitisch relevantes Thema und bereits Veröffentlichungen vorweisen kann, bin ich verhalten optimistisch, eine staatliche deutsche Uni zu finden. Bock darauf, Klinken zu putzen und mich auf einen Betreuerwechsel mit allen Unwägbarkeiten und Reibungsverlusten einzulassen, habe ich allerdings ABSOLUT NICHT!!! Danach werden wir jedoch nicht gefragt; wir sind halt nur die blöden Bauernopfer der ganzen Affäre...! Grüße epikur
  10. Hallo zusammen, auch ich bin Doktorand an der UMIT - und auch mir hat die Katastrophe kurz vor Beendigung meiner Diss (100 Seiten geschrieben, umfangreiche Studie durchgeführt, 2 Veröffentlichungen, 1 davon peer-reviewed) die Beine weggehauen!!! Ich halte die Grundkonzeption des nebenberuflichen Doktoratsstudiums nach- wie vor für genial, auch wenn der Teufel im Detail lag. Über die schlampige Organisation das unambitionierte Kurrikulum habe ich mich - angesichts der happigen Studiengebühren auch geärgert! Mit der individuellen Betreuungsleistung meines DV war ich jedoch sehr zufrieden! Das wissenschaftliche Niveau (bei ihm) war zudem sehr gut - ich hatte niemals das Gefühl, etwas "geschenkt" bekommen zu haben...! Demzufolge halte ich die Enscheidung des ÖAR für überwiegend politisch motiviert, wenn auch, bedingt durch Machtarroganz, Vetternwirtschaft und eine fragwürdige Subventionspolitik zwischen UMIT und der Landesregierung, relativ verständlicher Weise. Die UMIT hat in der hochschulpolitischen Landschaft Österreichs viele Feinde und eine inzwischen sehr fragliche Zukunft, ihre Reputation ist definitiv dahin!!! Nun sehe auch ich mich dazu gezwungen, die Uni zu wechseln und hoffe, eine staatliche deutsche Universität zu finden und keine weitere (Lichtensteiner etc.) Privatuni: Gebranntes Kind scheut das Feuer!!! Viele Grüße epikur
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