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russischbrot

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Über russischbrot

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  1. Ich sehe das Problem nicht in meinen Unterlagen, wie gesagt, ich habe mich bislang auf kleinere Unternehmen beworben (10-20 Mann Betriebsstärke). Hinzu kommt das Problem, dass ich hier auf dem Land nicht mit großen Firmen gesegnet bin. Stellenanzeigen aus dem Bremer Raum gibt es kaum, dort scheint man verstärkt über Zeitarbeitsfirmen einzustellen. Die Bewerbung zu einem großen Unternehmen fand sofort Anklang. Selbst die Bewerbung, wo ich Tipps von der Personalerin bekam, hätte Anklang gefunden, wenn nicht die fehlenden SAP-Kenntnisse wären. Auf Nachfrage bei der Personalerin ist jetzt herausgekommen, dass man das Anschreiben zwar heute etwas anders schreibt, aber das wäre noch kein Problem. Das war von ihr mit "kleinen Fehlern" gemeint! Das ich mich auf das Vorstellungsgespräch nicht gut vorbereiten konnte ist eben mein Problem und da brauche ich mich von anderen nicht anmachen zu lassen. Das Gespräch hat mir geholten zumindest schon mal eine Erfahrung in der Hinsicht zu machen, da Vorstellungsgepräche in Handwerksfirmen ganz anders laufen. Das ist kein Vergleich. So und meine Ausgangsfrage war eigentlich, ob es sich lohnt den Schritt zu wagen, eine Vollzeitschulung zu machen, um danach eine bessere Stellung zu bekommen oder ob es Probleme geben wird, da man selbst gekündigt hat. Also, ob die Eigenkündigung sich sehr negativ auswirken wird, obwohl man sie ja begründen kann. Aber da es hier einige Personen gibt, die jedes Wort auf die Goldwaage legen und jeden Satz zerbröckeln müssen, denke ich, dass man hier getrost ein Schloß vor machen kann. Ich werde meinen Weg machen, auch wenn einige hier ja eine bessere Meinung haben. Danke!
  2. Erstens mal liegt das nicht an meiner Einstellung, da das ganze ein mal war. Zweitens informiere ich mich über Anforderungen, es gibt aber viele Bildungsträger, die auch unterschiedliche Anforderungen haben! Wenn du in deiner Agentur für Arbeit gut behandelt wirst, dann kannst du dich freuen. Wenn man aber, wie ein Stück Dreck behandelt wird, dann ist die Meinung berechtigt. Ich denke du solltest erstmal richtig lesen, bevor du dich äußerst.
  3. Nicht ganz, ich bin 26. Habe eben durch die Höha nach der Realschule und den drei Jahren Fachgym, dem darauf folgenden Zivildienst schon einiges an Zeit "verloren". Der Zividienst endete im Januar, also musste ich die Zeit bis zur Ausbildung im August noch mit Jobben in der Zivistelle überbrücken. Was eben auch wieder Zeit kostete. Leider durfte ich vom Betrieb aus nicht verkürzen, was die Handwerkskammer aber schon gerne wollte und daran mein Lehrvertrag fast scheiterte. Erst nach meiner Zustimmung kam dieser Zustande. Ich hatte leider nicht viel Auswahl. Richtig, das ist nämlich das Problem des Bürokaufmann, er lernt eigentlich alle Bereiche kennen, aber keines so richtig. Und das ist eben auch das was mir das Berufsleben so schwer macht. Und ich stecke nun in der Situation, das ich soooooo gerne mich in einem Bereich spezialisieren möchte, auch total gerne neues kennen lerne, aber ich kann/darf es eben nicht. Da mir eben keiner eine Chance gibt. Naja, Geld ist schon interessant. Ich kann die Betriebswirtweiterbildung für das halbe Jahr allerdings überbrücken. Würde nebenbei auch noch jobben wollen. Den Personalkaufmann kann man meines Wissens aber auch nur mit 2 Jahren Berufserfahrung im Personalwesen machen oder etwa nicht? Ebenso beim Betriebswirt IHK. Zumindest in der IHK in meiner Nähe. Das bedeutet, das ich noch bis Dezember diesen Jahres arbeiten müsste. Das mit einem Vollzeitstudium ziehe ich mittlerweile auch sehr in Betracht. Es nervt mich nämlich tierisch, dass man als Bürokaufmann wirklich nur, als "Mädchen für alles" angesehen wird. Ja, das ist wohl so. Also ok, das mit dem eine Bewerbung pro Woche, ist vielleicht ein wenig übertrieben gewesen. Ich habe aber schon einiges an Bewerbungen geschrieben, denke so ca. 50. Wir sind hier halt nicht so gesäht mit Firmen. Und es waren meist halt wirklich nur so Kleinbetriebe, die eher nach dem Schema Teilzeitkraft, am liebsten für 300 Euro Brutto einstellen. Das war wohl ein riesen Fehler. Das einzige Unternehmen das sehr groß war, war ein Windkraftanlagenhersteller. Die haben mich auch prompt eingeladen. Leider habe ich mich auf das Gespräch wenig vorbereitet bzw. es fehlt mir eben auch an Erfahrung in diesem Bereich. Die Tipps, die ich mir über Stepstone.de und Co. erlesen habe, vergisst man dann eben auch mal in der ganzen Aufregung. Dort habe ich aber eigentlich klar gemacht, dass ich sehr gerne lernen will auch Weiterbildung interessant ist. Sowohl, als auch. Ich dachte es heißt immer, dass man bei Initiativbewerbungen größere Chancen hat, da die Konkurrenz wahrscheinlich kleiner ist, als bei Anzeigen. Naja, bei Kleinunternehmen, ist die Chance wohl eh gen Null. Naja, wie gesagt Bürokaufmann ist, das soll jetzt nicht Diskrimierend oder soetwas in der Richtung sein, ein Frauenjob. Und ich denke nicht unbedingt, dass die Unterlagen Müll sind. Ich habe auch schon diverse Trainings mitgemacht, da ich eben auf der Höha war, wurde das dort oft angeboten. Auch auf dem Fachgymnasium. Die Schule ist ja in die Berufsbildenden Schulen angebunden. Die sind übrigens auch mal von einer Arbeitsamtberaterin geprüft worden, obwohl ich von deren Aussagen nichts halte. Bewerbungstraining über das Arbeitsamt habe ich ehrlich gesagt kein Vertrauen auf diese Institution. Ich war mal bei einem Berufsberater, den Termin hatte ich Wochen vorher bekommen. Als ich dort war, saß er mit seine Thermoskanne, Stullen und Blöd-Zeitung vor seinem Schreibtisch und wollte grade sein Frühstück machen. Erstmal fauchte er mich an, was mir denn einfallen würde ihn zu stören und was ich überhaupt von ihm wollen würde. Dann hat er sich meine Unterlagen nicht mal wirklich angesehen, gesagt, dass alles Sch*** ist und ich doch Maurer werden solle. Also bei dem einen Gespräch bei dem Windkraftanlagenhersteller, wusste ich schon bereits beim raus gehen, dass ich die Firma nur ein mal von Innen gesehen habe. Das ist wohl so, bislang war ich aber noch zu Feige das wirklich durch zu ziehen. Aber ich werde/muss jetzt über meinen Schatten springen. Obwohl ich Pfingsten eine Motorradtour nach HH unternommen hatte und die Stadt schon sehr interessant ist. Die Unterlagen sind dort eben von Mitarbeitern der Personalabteilung geprüft worden. Die Personalchefin hat zu meinem Vater gesagt, das SAP ein wichtiger Aspekt für die Stelle war und deshalb die Unterlagen auch zurück kamen. Daraufhin wollten wir ja eben gerne wissen, was denn der Grund dafür sei. Daher auch das Gespräch mit meinem Vater. Ihre eigene Tochter ist übrigens auch in der Firma nicht untergekommen, obwohl sie dort etwas zu sagen hat (kann aber nicht sagen, auf welche Stelle, die sich beworben hat). Hätte ich das mit SAP gewusst, hätte ich schnellstens Versucht was in die Wege zu leiten. Leider war die Personalerin, zum Zeitpunkt meiner Bewerbung, im Urlaub. Sie hatte die also gar nicht erst zu Gesicht bekommen und wir konnten sie somit nicht Fragen. Du hast es wenigstens mal auf den Punkt gebracht und es sachlich geschrieben. Daumen hoch dafür! Ich bringe schon mehr als Ja und Nein heraus. Was mich selbst stört ist aber, dass ich dann zu schüchtern war Fragen zu stellen oder ich die Fragen vor lauter Aufregung vergesse. Mit guter Vorbereitung, wirds hoffentlich besser. Wie gesagt bei dem Winkraftanlagenhersteller war ich schlecht vorbereitet. Das Gespräch kam sehr kurzfristig und ich muss halt mehr als nur 8 Std. am Tag arbeiten. Das ist aber keine Entschuldigung. Bei Freunden kann ich mich ehrlich gesagt ganz anders geben, die sind mir Vertraut und ich kann die Situationen einschätzen. Da müsste ich wohl jemand anders Fragen. Bei ungewohnten Situationen, bin ich eher der Typ, der erstmal die Situation prüft, bevor er hervorprescht und lauthals rumposaunt. Ich muss mir eben erst mal eine Meinung bilden bevor ich reagiere. Danke noch mal für deinen tollen Post. Das ist wenigstens mal was weiterhelfen kann und worauf man aufbauen kann! P.S. Ich habe jetzt zwei Gespräche mit Zeitarbeitsfirmen, die mir von der Personalerin empfohlen wurden sind. Mit denen die Firma zusammenarbeitet und die mal als "Sprungbrett" benutzen könnte. Ob das was bringt, wird man sehen. Ich halte eigentlich nicht viel von ZA, aber eine Freundin ist so auch von hier nach Hamburg gekommen und ist dort nach einem halben Jahr übernommen worden, allerdings gelernte Industriekauffrau.
  4. Ja, diese Varianten hab ich schon ausgelotet. Ich hatte auch schon ein Fernstudium begonnen, allerdings fehlte mir dazu irgendwie die Praxis. Mag aber sein, das dies an der Version "Onlinestudiengang" ohne Praxisphasen lag. Leider würde mir das aber erstmal nicht weiter helfen, schnell eine andere Stelle zu bekommen.
  5. Ich schildere mal kurz warum ich hier so schnell wie möglich weg möchte: Elektrobetrieb, inklusive GF und Azubis sind wir 13 Mann. Hinzu kommen momentan zwei Subunternehmer, da man arge Probleme hat Personal zu bekommen. Betrieb ist im erneuerbare Energiebereich tätig (Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen) und im Industriebereich (allerdings hier stark abhängig von Aufträgen von Drittfirmen, also auch nur als Subunternehmer tätig). 1. Chef hat die Firma vor über 25 Jahren übernommen. 2. Chef stieg vor knapp 10 Jahren ein, als die Firma fast insolvent war. Die Unternehmesstruktur läuft frei nach dem Motto: Jeder macht was er will, keiner macht was er soll, aber alle machen mit. Es gibt keinerlei Struktur, Aufträge im Kundendienstbereich werden z.B. teilweise ignoriert, da hier nach Wunsch der GF jeder Selbstständig arbeiten soll, was ohne Kontrolle durch die GF oder dem angestellten Meister natürlich gründlich daneben geht. Es gibt auch viele Kunden im PV-Bereich die sagen, dass wir im Verkaufen gut sind und im Service völlig daneben greifen. Kann ich persönlich auch unterschreiben, da eben die Struktur und Organisation fehlt. Die beiden GF reden nur das nötigste miteinander, was ihre Planung betrifft. Der 1. Chef ist für den erneuerbare Energie-Bereich zuständig, der andere für den Industriebereich. Beide greifen auf das selbe Personal zu. Der angestellte Meister der den Kundendienst führt, wird völlig ignoriert, wenn er Personal braucht und auch vom Personal (Gesellen) selbst links liegen gelassen. Das Büro wurde vom 1. Chef aufgebaut, er selbst hat eine Elektrotechnikerausbildung, dementsprechend wenig kfm. Kenntnisse. 2. Chef ist Elektromeister/Betriebswirt. Würde, laut ihm, gerne das Bürowesen "updaten", kommt aber zum Konflikt mit dem ersten, da dieser es nicht für nötig hält. Im Büro selbst keine Struktur, Ablage nach "Haufensystem", Archivierte Unterlagen werden einfach nur auf dem Dachboden "hingeworfen" und nichts ordentlich einsortiert, Lieferscheine werden nach Lieferung einfach weggeschmissen, die Ordner selbst sehen aus, als wenn sie seit Bestehen der Firma nicht ausgetauscht worden und so weiter. Unterlagen findet man teilweise gar nicht wieder, wenn ich etwas suche. Frag ich die Frau vom Chef, kriege ich nur dumme Bemerkungen, ob ich denn keine Ahnung hätte und mir nicht merken könnte. Hinzu kommt, das einige Gesellen der Meinung sind mir erzählen zu müssen, wie ich meine Arbeit zu erledigen habe, bekommen ihre eigene Arbeit nicht auf die Reihe, deren Schreibtische sehen aus, wie Müllhaufen. Überall stehen Pfandflaschen rum, Brötchentüten, angefangenes Essen welches nicht aufgegessen wurde, gammelt vor sich hin und wird nicht weggeschmissen. Teilweise bekam ich zu hören, das ich das ja wegräumen könnte, da meine Vorgängerin, denen ja auch alles hinterhergeräumt hätte. Zur Frau vom Chef ist zu erwähnen, das sie gelernte Arzthelferin ist, wirklich kein Niveau hat, Ausdrücke benutzt, die ich nicht mal während meiner Schulzeit verwendet habe und beispielsweise mit dem Postboten über Pornofilme redet. Das nur als kleiner Einblick. Dann ist es hier so, das zwei Räume neben meinem Büro eine Teeküche ist, in der die Chefin alle fünf Minuten eine Zigarette raucht, der 1. Chef ist ebenfalls starker Raucher (raucht Pfeife) und wenn man das anspricht erhält man nur die Aussage von der Chefin: "Wenn man kein Spaß haben will im Leben und nicht raucht, ist man selbst Schuld". Es stinkt hier wirklich widerlich und ich bekomme davon jeden Tag Kopfschmerzen. Die Chefin hat zwei Hunde, die sie mit ins Büro bringt, die beiden sind sehr ruhig, habe auch nichts gegen Tiere/Hunde. Problem ist, dass ständig während ihrer Arbeitszeit Besuch von Freunden bekommt, die ebenfalls alle Hunde haben und diese mitbringen. Dann wird hier nur noch gebellt, gehechelt, gesabbert. Diese Besuche finden sehr häufig statt und nerven sehr, da alles im Büro stattfindet. Weiter ist zu sagen, dass ich eine VZ Stelle habe, die Chefin nur TZ. Die Chefin und der 1. Chef reden eigentlich den ganzen Tag nur über ihre Wochenendtermine und was sie sonst so in der Freizeit machen, was sie sich gekauft haben und kaufen wollen, etc. Der 1. Chef hat sich z.B. vor einem halben Jahr einen Opel Ampera bestellt. Seit dem Bestelldatum wurde nur noch von dem Auto geredet, ich kam mir vor, als wenn ich mit einem kleinen Kind zu tun habe. Das ganze sind nur einige Dinge, die sehr stören. Zu dem kommt, das ich hier nichts machen darf, ich stehe in diesem Betrieb quasi still, ich habe das Gefühl, das ich mich zurück entwickel. Von daher halte ich es hier bald nicht mehr aus. Die Chefs investieren eher in ihr Privatleben, als in die Firma. Beispielsweise pfeift es hier durch alle Fenster, im Winter sitzen Kollegen hier mit Heizlüfter unter den Tischen. Unsere Software hat nur Lizenzen für 4 Benutzer, da aber mehr damit arbeiten müssen ist das Programm ständig blockiert und es wird keine weitere Lizenz gekauft. Vom 1. Chef kommt nur die Aussage "Wenn das öfter passiert, können wir eine weitere Lizenz kaufen". Das ganze passiert fast täglich, investiert wird nichts. Was noch zu erwähnen ist das der Sohn des 1. Chefs anderthalb Jahre vor mir hier anfing. Er wollte mit der Firma nie etwas zu tun haben, hat Tischler gelernt, durch Arbeitsunfall eine Umschulung zum Bürokaufmann gemacht. Hat nach seiner Einstellung hier gedacht, dass er jetzt der Chef ist und sich dementsprechend benommen. Bevor ich hier angefangen bin, gab es wohl schon eine Sitzung mit der gesamten Belegschaft die sich über ihn beschwerten. Er lässt zwar nicht mehr so den Chef raushängen, tut aber nichts für die Firma. Er telefoniert den halben Tag mit seiner Frau, spielt mit seinem Tablet PC oder rennt hier durch die Firma und hält alle von der Arbeit ab. Zwischendurch zickt er mal rum, wenn er arbeiten soll. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich hier nur bin, damit ich die Arbeit machen muss, die er nicht machen will.
  6. Ja, das SAP häufig benutzt wird, ist fakt. Ich habe SAP auch nicht als Ausnahmeforderung bezeichnet, nur das ich eben bei einer Bewerbung ausgeschieden bin, da dort diese Kenntnisse unbedingt vorhanden sein sollten. Kann mir auch einen SAP-Kurs vorstellen. Wie gesagt, möchte ich gerne im REWE oder Personalbereich arbeiten. Wie du schon schreibst, würde ich z.B. eine Weiterbildung als Bilanzbuchhalter nicht machen dürfen, da ich in diesem Bereich nicht arbeite bzw. in dem Bereich nur Ausgangsrechnungen schreibe für meine und die Projekte der Kollegen. Ich möchte die Weiterbildung zum Betriebswirt machen, um meine Kenntnisse zu vertiefen. Da ich nur die FH-Refe habe, könnte ich mit dem Beestehen des Betriebswirts laut Aussage der HWK auch an Unis studieren was ich möchte. Was mich ebenfalls interessieren würde.
  7. Nein, Bürokaufmann habe ich gelernt. Davor HöHa, Fachgym Wirtschaft, Zivildienst und eben die Ausbildung. Note 2,0. Übernommen wurde ich nicht, da man bereits zwei weitere neue Azubis eingestellt hat. Und für mich dann logischerweise aus Kostengründen kein Platz mehr war, da das Büro eigentlich eh schon "übervoll" war. Kurz nach mir wurde noch eine Halbtagskraft entlassen. Gelernt habe ich in einem großen Handwerksunternehmen mit 60 Mann. Ja, ich bin Mädchen für alles, war in meiner Lehre auch schon so. Und so langsam sollte sich das ändern. Mit den beiden GF`s habe ich bereits geredet. Ich wurde daraufhin fast ein Jahr hingehalten, dass ich hier etwas neues aufbauen dürfte. Nur schön Schnackerei, es passierte nichts. Jetzt wird davon nicht mehr geredet und ich werde ignoriert. Könnte ja Geld kosten und da die Frau des einen Chefs hier mitarbeitet im Büro (ungelernt, nicht grade die "hellste", ziemlich flaches Niveau), sich aber vorkommt wie die Dipl.-Betriebswirtin persönlich, habe ich keine Chance hier etwas zu verändern. Sie gibt den Takt an. Nur als Beispiel, das Ablagesystem, sofern man es so nennen darf, grenzt an das Haufenprinzip von den Ludolfs.
  8. Ich bewerbe mich als Sachbearbeiter bzw. im Bereich Einkauf/Vertrieb, dort habe ich ja nun Erfahrungen gesammelt. Interessieren würde mich allerdings eher REWE, Personalwesen. Leider konnte ich grade in diesem Sektor während meiner Ausbildung und auch in meiner jetzigen Stelle keine praktischen Einblicke bekommen. Es wurde schlichtweg nur im Einkauf und der allg. Verwaltung ausgebildet. Durch die Weiterbildung erhoffe ich mir zusätzliche kaufmännische Kenntnisse und möchte meine bisherigen vertiefen. Gehaltsvorstellungen gebe ich nur an, wenn gewünscht und wenn sind sie nicht überzogen. Vielleicht für diese ländliche Gegend. Ihr wisst ja, jeder Kleinunternehmer ist chronisch insolvent, hat aber einen Porsche in der Garage (Achtung, dies war ironisch gemeint). Ja, vielleicht macht das wirklich Sinn, diesen Termin wahr zu nehmen. Ich habe kein Problem nach Bremen zu fahren, ich fahre jetzt auch schon 30km (eine Fahrstrecke) zur Arbeit. Ich hätte auch kein Problem nach Hamburg zu ziehen.
  9. @ StefanK: Tut mir leid, bin momentan wirklich, was das Thema betrifft, sehr genervt. Also das ist so, das in der Firma mein Vater arbeitet und ich mich in der Tat dort auch beworben habe und wegen fehlender SAP-Kenntnisse nicht berücksichtigt worden bin. Das war dort ein Hauptkriterium. Aber wie du schon selbst sagtest, benutzt ja nicht jede Firma SAP. Ich habe auch keine Probleme mir das per Schulung anzueignen. Nur, wie gesagt, da ich momentan sehr genervt bin hier zu arbeiten, kam es mir in den Sinn die Vollzeitschulung zu machen, um hier schneller weg zu kommen und den Firmen zu zeigen, das ich gewillt bin mich weiter zu entwickeln. Aufgrund der Absage der Firma, in der mein Vater arbeitet, hat er doch mal nachgehakt woran es liegen könnte. Und sie hat ihm eben gesagt, dass ich nicht an mir Zweifeln soll, da ich sehr gute Zeugnisse habe und bis auf kleine Fehler in der Bewerbung, was laut ihrer Aussage aber keine Grund ist mich nicht näher kennen lernen zu wollen, recht gute Chancen haben müsste. Sie hat auch gesagt, dass die Firma mit Zeitarbeitsfirmen zusammenarbeitet und man oft nur eine Chance bekommt, in dem es über diesen Weg versucht. Ich kenne die gute Dame aus der Personalleitung nicht selbst, sie hat mir aber ebenfalls angeboten, dass ich mit ihr ein persönliches Gespräch führen könne. Wie ich schon angesprochen hatte, denke ich, da ich mich auch nicht wirklich getraut habe mich in größeren Firmen zu bewerben es auch daran liegt. Ich wohne in ländlicher Gegend ( 40km von Bremen und 100km von Hamburg) entfernt. Hier ist die Auswahl natürlich nicht wirklich groß und von den Meisten bekommt man eben gar keine richtige Antwort. Klar ist das wohl so, aber ich denke da wohl noch sehr naiv, das ich eben der Meinung bin, das kann man sich auch aneignen, wenn man dort eine Chance bekommt. Natürlich kostet das der Firma Geld und Zeit, wenn ich mich erst einarbeiten muss. Edit: Ich bin nicht Arrogant, nein ganz im Gegenteil, ich bin ein sehr schüchterner und immer netter und ehrlicher Mensch. In einem Vorstellungsgespräch benehme ich micht nicht so. Wie gesagt, ich bin eben sehr gereizt bezüglich dieses Thema. Ich hätte übrigens ein Vorstellungsgespräch, in einer größeren Firma, in der nicht mit SAP gearbeitet wird. Ich hatte mich dort aber ehrlich gesagt zu wenig auf die Firma vorbereitet. Die anderen Bewerbungen waren wirklich eher so 10-20 Mann Firmen "aufm Dorf".
  10. Agressiv ist hier niemand. Vielleicht hättest du deine Antwort höflicher umschreiben können. Ich weiß nicht, ob du schon mal so eine Situation hattest. Aber die Moral einiger Firmen lässt sehr zu wünschen übrig und man bekommt entweder gar keine Antwort oder erst Monate später. Auf Nachfrage wird man mit Standardfloskeln abgetan. Scheint so, als wenn man nur noch bei Bewerbungen über ZA-Firmen berücksichtigt wird. Ein Fehler, den ich mir vorstellen kann, ist wohl, dass ich mich in viel zu kleinen Firmen beworben habe, wo man sich sagt, dass ich überqualifiziert bin. Wie gesagt, die Personalleiterin die meine Unterlagen prüfte arbeitet in einem Unternehmen mit weltweit 20.000 Mitarbeitern. Die wird schon wissen wovon sie redet. Die Unternehmen können jawohl kaum verlangen, dass ich jetzt jeglich Software die irgendwo verwendet wird mir selbst aneigne bzw. durch Schulungen lerne. Irgendwo muss man ja auch mal eine Chance bekommen sich zu bewähren. Lücken in meiner Vita habe ich keine.
  11. Es war pro Woche mindestens eine, da ich mir die Firmen schon genau ansehe, um einen weiteren Reinfall möglichst zu vermeiden. Leichen habe ich schon mal gar nicht im Keller, sehr komische Bemerkung! Wenn man nichts produktives beitragen kann, sollte man es doch bitte lieber lassen sich zu äußern. Ich habe sogar meine Unterlagen von einer Personalleiterin einer internationalen Firma prüfen lassen. An mir soll es nach ihren Aussagen nicht liegen. Ich habe mich jetzt noch nebenbei bei ZA-Firmen beworben, man kommt ja anscheinend aus dem Handwerk nicht ohne weiteres in die Industrie hinein.
  12. Naja, eigentlich habe ich Angst davor, danach dann wieder "leer" dazustehen. Andererseits möchte ich schnellstmöglich meine Situation verändern/verbessern. Und in diesem Handwerksunternehmen komme ich leider nicht weiter.
  13. Hallo, um es kurz zu machen: Ich arbeite in einem kleinen Handwerksbetrieb und fühle mich dort völlig unterfordert. Ich darf z.B. ständig für die Gesellen telefonieren, weil die einfach keine Lust dazu haben oder aber Dachhaken und Schrauben zusammen zählen und den Gesellen den Müll hinterher schleppen. Das Betriebsklima ist ebenfalls sehr bescheiden, ich kann mich, sagen wir es mal so, mit keinem richtig auf meinem Niveau unterhalten. Es geht dort drunter und drüber. Es gibt zwei Geschäftsführer, die sich eigentlich um gar nichts kümmern, die Gesellen dürfen dort tun was sie wollen. Demnach gibt es keinerlei Struktur in der Firma, was mich ebenfalls sehr stört. Es gibt dann viele andere Punkte, die mich sehr stören. Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann (Juni 2010 abgeschlossen) gemacht, vorher habe ich die Höhere Handelsschule und das Fachym Wirtschaft besucht. Mein höchster Schulabschluss ist die Fachhochschulreife. Da ich mich durch die Arbeit total gelangweilt fühle und mir vor komme, als wenn ich ein Praktikant bin und mich nun schon seit über einem Jahr in anderen Firmen bewerbe kam mir nun in den Sinn eine Vollzeitweiterbildung zum Fachkaufmann mit anschließender Schulung zum Betriebswirt (HWK) zu machen, um mich dann auf bessere Jobs bewerben zu können. Das finanzielle ist nicht das Problem, ich weiß nur nicht so recht, was ein potenzieller neuer Arbeitgeber nach so einer "Auszeit" vom Arbeitsleben hält. Das ganze würde in Vollzeit ein halbes Jahr dauern. Was meint ihr, wäre es ein sehr großer Nachteil selbst zu kündigen, um diese Schulung zu machen? Ich meine, ich tue ja etwas, um mich weiter zu entwickeln.
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