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Andywolf

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  1. das stimmt, da wird so viel Geld gemacht nur damit, dass man so großzügig ist dem Studenten seine Flexibilität zu lassen. Trotzdem, ist eben nun mal so. Das Geld für ein solches Fernstudium habe ich als über die Jahre Erspartes zusammen, ansonsten würde ich mich gar nicht erst einlassen auf dieses Abenteuer. Im schlimmsten anzunehmenden Fall würde ich also auch ohne Arbeit das Fernstdium durchziehen können. Aber ich werde natürlich mich sehr bemühen baldmöglichst wieder Arbeit zu haben, einerseits wegen geld, aber noch wichtiger wegen wertvoller beruflicher Erfahrungen für meine Zukunft. Ja, einerseits ist es sehr teuer zu erkaufende Flexibilität, aber andererseits, wenn ich einen Prüfungstermin aus welchem Grund auch immer nicht wahrnehmen kann und deswegen bei fehlender Flexibilität um ein volles Jahr später erst zum Ingenieur werde, dann ist das noch viel teurer im Endeffekt.
  2. Vielen dank! war ebnen auf der Seite der Hochschule Anhalt. Wenn ich die Sache da richtig verstehe, dann wird dort nach festem Zeitplan studiert, genau 9 Semester lang, nicht mehr und nicht weniger, also ist nicht mit mal langsamer studieren wenn ich grad reichlich andres um die Ohren habe und dann mal wieder Vollgas geben wenn ich Zeit genug dafür habe, und dann eben schauen wie lang der Spass im Endeffekt dauert? So hatte ich mir eigentlich ein Fernstudium vorgestellt. Im Moment zum beispiel bin ich arbeitslos und würde gern die Zeit nutzen und am Anfang mich erstmal voll reinhängen in die Lernerei. Aber natürlich will ich nicht die ganze Zeit arbeitslos bleiben und dann wird auch das Studientempo angepasst. Wie flott oder langsam ich wirklich dann studieren werde, dafür habe ich überhaupt keinen vergleichsmasssatb, daher bräuchte ich in der Hinsicht volle Flexibilität.
  3. Hallo! nachdem ich mich nun mehr oder weniger dazu entschieden habe in Kürze ein fernstudium der Elektrotechnik zu starten, bleibt jetzt noch die Frage offen bei welchem Anbieter. Auf Anhieb gefunden habe ich bei meinen Recherchen WBH und AKAD. Von beiden habe ich mir Infomaterial zusenden lassen, ist inzwischen ein paar Monate her und habe von beiden inzwischen schon 4 - 5 weitere male Werbepost bekommen. Vom ersten Eindruck her finde ich die Infos der WBH klarer und irgendwie ansprechender. hatt vielleicht was damit zu tun, daß dort nur eine überschaubare Menge an Studiengängen, alle aus dem technischen Bereich, angeboten werden. Aber so ein erster Eindruck vom Infomaterial her kann ja nicht das ausschlaggebende Kriterium sein für so eine weitreichende Entscheidung. Erfahrungen über die WBH habe ich hier zum Fach Elektrotechnik einige gefunden im Forum, scheint ja nicht der schlechteste Anbieter zu sein. Wie sieht es mi der AKAD aus? Studiert irgendjemand hier dort E-technik und kann mal ein wenig erzählen davon? Was waren Eure Gründe Euch Für WBH bzw. AKAD zu entscheiden? Für mich sehen beide Angebote im grossen und ganzen gleich aus. Fallen Euch irgendwelche evtl. entscheidenden Unterschiede auf? Kommen evtl. noch andere Anbieter in Frage, habe ich da vielleicht etwas übersehen? Vielen Dank schon mal! Andy
  4. hey, recht herzlichen Dank Euch allen für die vielfältige Eionschätzung meiner Situation. nach gründlichem Nachdenken über all das Geschriebene komme ich zu dem Ergebnis, daß es für mich Sinn macht ein Fernstudium der Elektro- und Imformationstechnik zu beginnen. Die ermutigenden Reaktionen tun gut, sind ein wertvoller Motivationsschub. Aber auch die eher kritischen Anmerkungen haben mir einiges gebracht um jetzt klarer zu sehen. Grob zusammengefasst läuft der Inhalt der eher kritischen Schr4eiber hier darauf hinaus, so verstehe ich es, daß der Weg den ich hier jetzt einschlagen will sicher nicht ideal ist und auch sicher so manche Schwierigkeit nioch auf mich warten wird. ich stimme voll zu. Eine Musterkarriere sieht sicher anders aus. Nur, an der vergangenheit kann ich nichts mehr ändern. ich kann nur die Situation wie sie jetrzt ist annehmen und versuchen das beste draus zu machen. Stimmt, es gibt sicher irgendwo Jobs in die ich mit dem was ich heute an kenntnissen und Erfahrungen habe einsteigen könnte und dort auch eine Chance zum Aufstieg bekäme und so viellcht sogar nach 3, 5 Jahren weiter sein könnte als wenn ich viel Zeit und Geld in ein theoretisches fernstudium stecke, das mich praktisch noch keinen Schritt weiter bringt. Was also hier an Alternativen gegenübersteht ist A: das Fernstudium B. ein wie auch immer gearteter Quereinstieg in irgendetwas, aufbauened auf meinem heutigen Qualifikationsprofil, einige interessante Anregungen für in Frage kommende Bereiche habt ihr mir ja genannt. Der entscheidende Unterschied zwischen Variante A und B: Zur Umsetzung von Variante A kann ich hier und jetzt ganz konkret etwas tun zur Verwirklichung. Nämlich mich anmelden bei der Fernhochschule und dann die nächsten Jahre fleissig lernen. Zur Umsetzung von Variante B dagegen kann ich hier und heute nichts konkretes tun zur Verwirklichung, da kommt es wie ganz richtig angemerkt drauf an " zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und die richtigen Leute zu treffen". Das liegt ausserhalb meiner Macht dies zielgerichtet herbeizuführen. Ok, natürlich werde ich auch weiterhin verscheidene Stelolenbörsen verfolgen und mich auf interessant klingende und in farge kommende Stellen bewerben, evtl. auch Initiativbewerbungen an passende Firmen, nur das allein kanns ja irgendwie nicht sein., von morgens bis abends nur bewerbungen schreiben. Deshalb denke ich macht es Sinn jetzt dieses fernstudium in Angriff zu nehmen, die richtige Person zur richtigen Zeit kann mitr auvch dann noch über den Weg laufen. Als nächstes würde ich gern die Frage stellen welcher Anbieter am geeignetsten ist für mein Vorhaben. In der engeren Auswahl ist die Wilhelm Büchner Hochschule, aber gern möchte ich doch vorher nochmal die Alternativen abchecken. Gehört das hier ins Allgemeinforum oder woanders hin?
  5. Frau Kanzler, was genau meinen Sie? Alternative im Sinne von ein anderes akademisches Studienfach anstatt Elektrotechnik, oder Alternative im Sinne von kein akademisches Studium, sondern stattdessen irgendeine andere wie auch immer gaartete Weiterbildung die zu irgendeinem Abschluss führt.
  6. Irgendwie komm ich hier auch nicht mehr ganz mit, Herr Jung. Wie ich verstehe geht es um eine ganz normale Verkäufertätigkeit. Ob nun im Handygeschäft, im Schuhgeschäft, im Supermarkt oder an der Tankstelle. Ich möchte so etwas keinesfalls abwerten, und ich wäre mir auch überhaupt nicht zu schade für diese Arbeit. Aber das ist doch nicht das was ich suche. Verdienen werde ich da kaum mehr als 8 Euro die Stunde.(ok, in München vielleicht etwas mehr). Aber es geht gar nicht mal nur um Geld. Warum ich mir diese ganzen Gedanken hier mache ist doch, daß ich irgendetwas qualifiziertes machen möchte, etwas wo ich irgendetwas machen kann aus meinen Potentialen. Wie schon erwähnt bin ich durchaus bereit ganz unten einzusteigen und auch für 8 Euro die Stunde zu arbeiten, wenn mir dies dann dafür die Chance eröffnen würde mich von da aus irgendwie weiterzuentwickeln, durch harte Arbeit irgendwann mal mehr als diese 8 Euro zu verdienen und anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen. Welche Chancen könnte mir da ein Handyshop bieten wenn ich da als Aushilfsverkäufer anfangen würde? Zum Thema Sprachkenntnisse: Kann mir nicht vorstellen, daß ich diese in einem Handyshop wirklich zur Geltung bringen könnte. Ok, es mag ein minimaler Vorteil sein für meine Bewerbung diese Zusatzqualifikation zu haben, aber nicht merklich. Ein Verkäufer in Deutschland braucht keine Fremdsprachenkenntnisse. Der Russe der in einen normalen deutschen Laden spaziert kommt, der spricht Deutsch. Anders sieht die Situation natürlich aus wenn es sich um einen speziellen Laden aus dem Umfeld der Russlanddeutschen handelt und das die Zielgruppe ist. Dann wird natürlich verlangt Russisch zu können. Dafür einen Russlanddeutschen mit Muttersprache Russisch zu finden dürfte kein Problem sein, man wird nicht unbedingt sehnsüchtig auf meine Bewerbung warten. Gut, ich könnte mich also bei Mix Markt( Supermarktkette für Russlanddeutsche) oder sonst irgendeinem solchen Laden als Verkäufer bewerben, meine Sprachkenntnis wäre dann tatsächlich gefordert. Da ich wirklich sehr gut Russisch spreche, könnte ich mir sogar vorstellen daß man mich dort nehmen würde. Nur was hätte ich damit gewonnen? Dort wird weder mehr bezahlt als in einem deutschen Einzelhandelsgeschäft für Aushilfsverkäufer noch sehe ich da irgendwelche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu anspruchsvolleren Tätigkeiten. Mein Eindruck ist, Sprachkenntnisse sind heutzutage keine wertvolle Qualifikation an sich mehr. Wertvoll werden sie lediglich als Zusatzqualifikation, als Draufgabe auf eine eigentliche Kernkompetenz. Und genau diese fehlt mir momentan. Ja, die Stärken die Sie aus meinem Eingangspost hervorghehoben haben, die habe ich tatsächlich, bin mir darüber auch bewusst und stolz darauf. Nur, was davon könnte Ihrer Meinung nach tatsächlich eine Kernqualifikation darstellen? Gut, vielleicht gibt es auch irgendwo einen Job der genau diese Kombination von Stärken verlangt, dann wäre ich auch wieder einzigartig wertvoll, sogar auch ohne Kernqualifikation. Haben Sie einen Tipp wo ich im Dschungel der Stellnbörsen mit tausenden von Jobangeboten diesen Job suchen soll? Wo soll ich mich bewerben? Als was? Und wie?
  7. Hmm, ja solche Dinge machen mir fast etwas Angst. Im hochqualifizierten Bereich scheint, so mein Eindruck, das Alles-oder-Nichts- Prinzip zu gelten. Ein richtig guter Ingenieur ist händeringend gesucht, einen schlechten Ingenieur dagegen braucht wohl niemand. Nicht falsch verstehen, natürlich habe ich vor ein Fernstudium mit vollem Elan zu betreiben, mir richtig den A.. aufzureissen und mein Bestes zu geben so schnell wie möglich mit bestmöglichen Noten durchzukommen und natürlich auch so bald wie möglich passende Berufserfahrung zu suchen. Nur, wenn es doch nicht ganz so glatt läuft, verliere ich dann alles? Heisst es wirklich entweder alles oder nichts? ist die Aussage "Jeder Schritt zählt" hier unrichtig? Ist nicht im Zweifelsfall ein unterdurchschnittliches Studium immer noch besser als keins? Solche Fragen nähren natuerlich meine zweifel ob ich wirklich anfangen soll.
  8. Ok, interessanter Lebenslauf. ich nehme es mal auseinander, so wie ich es verstehe war der entscheidende Wendepunkt für Deinen Klassenkamerad das Germanistikstudium mit Anfang 30. Ohne dieses hätte er nicht den Job bei der kleinen Lokalzeitung bekommen und somit wäre auch alles weitere nicht so gekommen. Übertragen auf meinen Lebenslauf lese ich hierraus also, daß in meiner jetzigen Lebenssituation jetzt die Aufnahme des Fernstudiums die entscheidende Weichenstellung wäre. Ein Studium ist demnach doch der entscheidende Schlüssel der Türen öffnet, sogar auch ohne vorher irgendwelche Hintergründe in der Richtung zu haben.
  9. Ja, Du hast es kurz und knapp auf den Punkt gebracht worüber ich mir den Kopf zerbreche. Der erste Weg, nämlich eine durch Erfahrungen natürlich gewachsene Funktion schliesslich durch Weiterbildung zu untermauern ist sicher der erfolgversprechendere Weg als aus dem Nichts heraus in Vorleistung zu treten und ein Studium zu absolvieren um dann hoffentlich die Früchte zu ernten. Nur, soviel ich auch von solchen Erfolgslebensläufen lese und höre und versuche diese zu analysieren und auf mich zu übertragen: Das Ergebnis ist jedesmal, daß es nie so geplant war wie es kam, sondern sich irgendwie einfach so ergeben hat. Gut möglich daß auch bei mir es eines Tages ein glücklicher Zufall will daß mich jemand so wie Federal aus dem Nichts heraus als Personaldisponent einstellt und mir dann auch noch die Chance gibt mich zu beweisen und zum Geschäftsführer aufzusteigen. Ganz ohne vorher absolviertes Fernstudium. Vielleicht passiert es eines Tages, wer weiss. Nur: was mache ich bis dahin? Abwarten und Tee trinken? Oder gibt es irgendetwas was ich heute tun kann um diesen Weg gezielt willentlich herbeizuführen? Federal, kannst Du mir näher erklären wie Du es angestellt hast? Ich bin gern bereit ganz klein und ganz unten anzufangen. Alles was ich will ist die Chance, von dort dann durch Leistung irgendwie weiterzukommen. Und genau die Möglichkeit sehe ich nicht bei den Jobs die mir angeboten werden, z.B. Bauhelfer oder Telemarketing - Agent oder Pizzafahrer. Ich kann mich bei diesen Jobs anstrengen so viel ich will, ich werde trotzdem noch nach 20 Jahren genau das Gleiche machen. Ne, dann doch lieber Fernstudium....... Wer hat Tipps? Wo könnte ich mich schon heute ohne dieses Fernstudium für welche Art Stellen auf welche Weise bewerben? Um einen Job zu bekommen der keine Sackgasse darstellt. Wie gesagt ich reisse mich nicht um dieses Fernstudium, mir fällt nur gerade keine bessere Alternative ein. Und gar nichts ändern ist für mich auch nicht die Lösung.
  10. Wie gut, daß es mal jemand so klar ausspricht. Überall sonst ist immer die Rede vom Traumjob, davon dass man doch eine Leidenschaft für sein Studium haben muss und für seinen Job, und wenn nicht dann hat man nur das Richtige noch nicht gefunden. Nein, ich denke auch, es reicht aus wenn man sich für sein Fach grundsätzlich interessiert und eine gewisse Begabung mitbringt. Manchem mag es ja gelungen sein das Hobby zum Beruf zu machen und sich bei der Arbeit zu fühlen wie in der Freizeit. Gratuliere! Aber nicht jeder hat das Glück. Manche Hobbys lassen sich einfach nicht zu Geld machen. Oder nur mit so großem Aufwand und Risiko und Verbiegung des Hobbys, daß es die Sache einfach nicht wert ist. Ich zum Beispiel ziehe gern auf einfache und abenteurliche Weise durch ferne Länder. Mit Rucksack, wandern, trampend, mal draussen schlafend, mal beim Bauern in der Scheune, mal bei interessanten Gastgebern, besteige gern Berge, treffe interessante Menschen,...... Das ist mein Hobby. Habe leider bis jetzt noch keine Idee gefunden , wer mich für diese Tätigkeit bezahlen könnte. So tolle Tipps wie "werd doch Reisejournalist" oder "gründe doch einen Reiseveranstalter für Abenteuertouren" bitte nur, wenn auch mit konkretem Ansatz wie es umzusetzen wäre. Aber von irgendetwas muss ich ja nun mal leben. Also überlege ich mir nun, welche geldwerte Tätigkeit, wenn schon nicht die ganz grosse brennende Leidenschaft, so doch mir eine gewisse Freude an der Arbeit machen könnte, für mich interessant ist, in etwa meinen Begabungen entspricht, gefragt ist, vielfältig und flexibel ist, und relativ gut bezahlt wird, so daß ich vielleicht dann auch mal irgendwann wieder eine Auszeit nehmen kann und meinem Hobby, den Reisen, nachgehen kann. Mein Eindruck ist, daß das Berufsziel Ingenieur der Elektrotechnik diese Kriterien recht gut erfüllt. Das ist doch Motivation genug für ein solches Studium, oder? Ich denke, dieses Ziel ist eine Motivation um auch schwierige Lernphasen durchzustehen.
  11. Hallo Lawyer, herzlichen Dank Dir für Deine nachdenklich machenden Anmerkungen. Ja, an manchen Stellen hast Du tatsächlich den Nagel auf den Kopf getroffen und den Finger in die Wunde gelegt. Was ich nur vermisse: eine Lösung. Ok, die muss ich selber finden, aber wenigstens einen Lösungsansatz..?? Was mir beim Lesen des Beitrags durch den Kopf schoss: Hmmm, irgendwie genauso wie all diese Ratgeberbücher zur Berufsfindung. Nur daß dort das Gleiche oft über mehrere 100 seiten ausgedehnt wird. Hier immerhin nur ein paar Zeile. Man mag beim lesen den Autoren solcher Bücher bei jedem Satz nickend recht geben, man macht auch schön brav die "Aufgaben" a la "Nehmen Sie jetzt ein leeres Blatt Papier und schreiben Sie 50 Dinge auf die Sie richtig gern tun!", nur am Ende findet sich leider kein tatsächlich praktikabler Lösungsansatz mit dem ich tatsächlich praktisch was machen könnte. Lösung meines Problems ist also nicht ein Fernstudium und auch kein sonstiges karrieretechnisches Manöver. Was könnte denn dann stattdessen eine Lösung sein? Oder gar nichts tun, weiter wie bisher? Wie meinst Du das mit den Halbtalenten? Ich habe mich schon in letzter Zeit recht intensiv mit mir selbst befasst und habe inzwischen denk ich ein recht gutes Bild über meine persönlichen Stärken und Schwächen. Ich weiss, dass ich viele und vielfältige Stärken habe und kann diese auch benennen. Gut und schön, nur finde ich bei den Stärken Nichts was so ausgeprägt wäre, daß ich mich damit in irgendeinem Bereich als der ganz gr0ße Top-Profi verkaufen könnte. Was immer noch fehlt ist eine eigentliche zentrale Kernkompetenz. Zwar wird immer wieder betont, daß es neben den Fachkompetenzen auch stark auf die Persönlichkeitseigenschaften, Soft Skillls und Zusatzqualifikationen wie etwa Sprachen ankommme.- Allerdings gilt das nur wenn die eigentliche Kernkompetenz vorhanden ist. Nur für sich allein genommen scheinen mir die persönlichen Stärken auf dem Arbeitsmarkt doch recht wertlos. Ich spreche zum beispiel fliessend Russisch in Wort und Schrift. Schön und gut, aber Russisch sprechen in unserem Land hunderttausende Menschen ohne daß irgendein Hahmn nach deren "spezieller Qualifikation" kräht. Interessant wird es doch erst dann, wenn eine bestimmte gefragte Fachkompetenz auftritt und dann das Russisch sicherlich eine wertvolle Zusatzqualifikation sein kann. Und woher könnte ich so eine fachliche Kernkompetenz in irgendetwas bekommen , wenn nicht durch ein Fernstudium? Vorschläge herzlich willkommen!
  12. Sehr interessant, die unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Übersetzer, wobei es sicherlich für beide irgendwo Beispiele gibt. Nun ja, im Moment tendiere ich doch eher zum Fernstudium der Elektrotechnik, irgendwie denk ich mir da wenn schon denn schon, wenn ich jetzt diesen Aufwansd betreibe und nochmal ganz neu durchstarte beruflich und mich weiterbilde mit 36, dann soll es schon etwas erfolgversprechendes sein und nicht etwas was vielleicht mit viel Glück klappen könnte. Damit meine ich jetzt nicht groß reich werden zu wollen, sondern einfach ein gutes, dauerhaftes Auskommen mit einer interessanten , herausfordernden Tätigkeit zu bekommen. da komme ich grad nicht ganz mit. Um welche IHK-Prüfung geht es? Um die zum staatl. geprüften Übersetzer? Warum sollte ich diese machen wenn das Ziel andererseits Ingenieur lautet? Ich dachte es geht um eine Entscheidung, ehntweder das eine oder das andere. Immerhin müsste ich dafür zunächst einen Vorbereitungslehrgang machen von 6 - 9 Monaten Dauer bei Kosten von ca. 3000 Euro. Mir diese Sache gleichzeitig zum Einstieg ins Fernstudium Elektrotechnik vorzunehmen scheint mir doch etwas zu viel des Guten auf einmal zu sein. Wegen der Mathe mache ich mir keine so grossen Sorgen, ich habe Abitur mit LK Mathe und Physik, auch wenns schon 17 Jahre her ist. ernsthafte Probleme hatte ich nie mit Mathe. Ich bin überzeugt mit Fleiss die Anforderungen zu schaffen. Das Geld für einen Start des Studiums ist vorhanden. Klar ist es viel und bedeutet Einschränkung an anderer Stelle, aber finanziell machbar wäre es , sonst würde ich mich hier nicht so konkret mit dem Thema befassen.
  13. Hallo! Herzlichen dank für die vielen schnellen Antworten zum Thema. Es bestärkt mich auf jeden Fall in meinem Vorhaben etwas für meine Weiterbildung zu tun. Vor allem die Aussage dass ich ausser dem geld (ist ja nicht grad wenig) nichts zu verlieren habe, ist überzeugend, wüsst ich nichts entgegenzusetzen. Danke auch für die eher nachdenklichen Töne von Chillie. Den Gedanken hatte ich auch schon, ob ich mir die Lösung meines Problems damit nicht zu leicht mache mit einem Fernstudium, mich damit in Wahrheit erstmal um die Entscheidung drücke wie es denn nun ganz konkret weitergehen soll. Viel habe ich schon nachgedacht darüber wie evtl. anders in Form kleiner Schritte eine Neuorientierung gelingen könnte, sozusagen klassisch vom Tellerwäscher zum Millionär , mit Quereinstieg irgendwo, Erfahrungen machen, aufsteigen, evtl. das ein oder andere Weiterbildungszertifikat erwerben, mich selbständig zuhause mit Fachliteratur beschäftigen,... Der Haken nur: ich habe keine konkrete Idee wie ich das in Angriff nehmen sollte. Wo bewerben? Als was? Was habe ich anzubieten? Wie kann ich einen Arbeitgeber überzeugemn, daß ich etwas auf dem Kasten habe, auch wenn ich keine Papiere vorlegen kann. Welches der in die Tausende gehenden Weiterbildungsangebote könnte mich tatsächlich in meiner Situation voranbringen? Oder selbst Fachliteratur wälzen? Nichts lieber als das, nur wo kann ich mich denn bewerben mit diesem Spruch: Ich habe da mal ein paar Fachbücher mir besorgt und zuhause durchgelesen und bewerbe mich jetzt für...... ?????? Also wenn ich zu einer Zeitarbeitsfirma komme bietet man mir in der Regel keine IT-Jobs an, obwohl ich angebe lernfähig und lernwillig zu sein, sondern nur Bau oder Telemarketing. Die Sache ist: bestimmt gibt es irgendwo da draussen einen Weg der besser passen würde als das Fernstudium, nur , ich weiss nicht wie, wo anfangen, wen fragen. Und bevor ich dann gar nichts mache ist das Fernstudium vermutlich die bessere Wahl. Konkrete Ideen für bessere Alternativen herzlich willkommen. Zu Anfang werde ich noch irgendetwas arbeiten müssen neben dem Studium zum lebensunterhalt, aber nach 1-2 Jahren mache ich mir schon, wie auch Frau Kanzler schreibt, Hoffnungen, mein Geld in einem fachlich einigermassen passenden Bereich verdienen zu können. Über das Fach Wirtschaftsingenieurwesen hatte ich auch nachgedacht, aber dann entschieden dass ich wenn schon, dann gern eine "richtige", umfassende technische Grundlage haben möchte. Etwas BWL-Wissen kann ich mir wenn nötig evtl. auch später noch aneignen oder mich irgendwie fortbilden. Vielen Dank auch für die interessanten Einblicke von TomSon über die Realitäten im Übersetzerberuf. Welche Sprachen hast Du denn übersetzt? ich würde Russisch und Ukrainisch zunächst anstreben. Gerade dabei habe ich aber ziemlich Angst vor der Billigkonkurrenz aus diesen Ländern. Aber vielleicht sehe ich das ja tatsächlich zu schwarz. Schön wäre es schon, und da ich die beiden Sprachen fast perfekt beherrsche könnte ich es vermutlich in etwa 6 Monaten und ca. 3000 Euro zum IHK-geprüften Übersetzer schaffen, also viel schneller und billiger als der Weg zum Ingenieur. ich denke auf jeden fall auch noch nach über diese Variante. Aber was mich ja doch stutzig macht: du schreibst viele würden das Übersetzen erstmal nebenberuflich anfangen und sich einen Kundenstamm aufbauen. Hmm, über eine Nebentätigkeit denkt man ja normalerweise dann nach wenn man eine Haupttätigkeit schon hat. Das ist ja bei mir nicht der Fall, sondern ich möchte mir ja gerade etwas als neue Haupttätigkeit aufbauen. darf man fragen warum Du nach 10 Jahren in dem Beruf nun etwas anderes machst? einen wunderschönen Abend allen Andy
  14. Hi Leute! Schon eine ganze Weile denke ich intensiv über das Thema Fernstudium nach, habe mir Infomaterialien kommen lassen und lese hier im Forum "heimlich" mit.. Dennoch, ich bin immer noch am hin und her überlegen und bin mir unsicher ob wirklich ein Fernstudium in meiner Situation der passende Weg ist, denn meine Situation ist doch recht untypisch und ich finde da keine vergleichbaren "Fälle" die mir Orientierung geben könnten. Das bin ich: ich bin 36 Jahre alt, von Beruf Zimmermann. Lebenslauf recht durchwachsen, von allem etwas, nichts richtig, genau das wovor jeder Karriereratgeber immer warnt. Dennoch, ich möchte etwas aus mir machen, ich glaube, daß ich eine Menge Potential habe und zu mehr fähig bin als zu Hilfsarbeiten. Ein paar kurze Eckpunkte zum bisherigen Lebenslauf, alles weitere führt hier zu weit: Zivildienst im Ausland,ein nach 4 Semestern abgebrochenes Studium des Verkehrsingenieurwesens (aus persönlichen Gründen, Leistungen waren ok)), 2 Jahre mit Rucksack durch die Welt gewandert, weitere längere Auslandsreisen, handwerkliche Lehre zum Zimmermann (bestanden, aber irgendwie handwerklich eher ungeschickt so dass ich wenig Hoffnung habe in dem Bereich "Karriere" zu machen), Jobs als Bauhelfer, Fahrgastzähler, Hotelportier, Pizzafahrer, Reiseleiter,... Sprachkenntnisse: verhandlungssicher Englisch, Russisch , Ukrainisch, gutes Französisch und Polnisch. sicherer Umgang mit dem PC, hohe Lernfähigkeit und -bereitschaft. Kann mir auch sehr gut selbständig Dinge aus Büchern oder aus dem Internet aneignen. Sehr gute und breite Allgemeinbildung, sehr gute Ausdrucksfähigkeit. Laut psychologischer Eignungstests habe ich eine recht hohe Intelligenz, besondere Begabung im sprachlichen sowie im mathematisch-logisch-abstrakten Denken, hohe Lernfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. Nur, was nutzt mir das? Wo und als was kann ich mich so bewerben? Irgendeinen Job für eine Weile zu finden gelingt mir zwar immer wieder, so bin ich im moment z.B. seit 2 Monaten in einem Callcenter für Telemarketing tätig, todlangweilig, gäääähn. Sobald es wieder etwas wärmer wird könnte ich auf dem Bau Hilfsarbeiten machen. Doch ich merke, ich werde immer unzufriedener. Schlechte Bezahlung, fehlende Anerkennung, aber vor allem der Eindruck überhaupt keine zu mir passende Herausforderung zu haben, meine Potentiale vollkommen verkümmern zu lassen. Wie könnte ich meine Situation nun zum besseren wenden? Meine Idee ist nun: mit 36 etwas vollkommen Neues, nochmal bei Null anfangen. Ins Auge gefasst habe ich ein Fernstudium der Elektro- und Informationstechnik, Infomaterial dazu habe ich bis jetzt von der Wilhelm- Büchner Hochschule und von der AKAD kommen lassen. Ok, über den Anbieter, da frage ich später noch mal nach, zunächst gehts mir grundsätzlich drum, Fernstudium ja oder nein. Lust auf Lernen, auf Mathe, Theorien, Bücher lesen, Aufgaben bearbeiten usw. habe ich eine Menge, ich frage mich nur: Lohnt sich das für mich in meiner Situation? Kost ja schon einiges an Zeit und Geld. Klar, Interesse ist da, es ist auch für meine persönliche Weiterentwicklung, aber in erster Linie möchte ich natürlich etwas beruflich "haben" von der Investition. Kann hier jemand einschätzen die Situation, wenn ich dann, in 3- 4 Jahren, wenn alles gut klappt, mit 40 frischgebackener B. Eng. der Elektrotechnik (Fernstudium) bin, ohne Berufserfahrung, kann ich damit dann wirklich etwas anfangen mit dem Gelernten? hat irgendjemand hier sich mit Ü30 nochmal beruflich ganz neu orientiert? Kennt jemand irgendjemand solches? Was ich mir erhoffe durch das Studium ist eine breite technische Grundlagenausbildung die mir Türen in sehr viele technische Bereiche im In- und Ausland eröffnet. Da ich zur zeit noch völlig fachfremd bin sehe ich mich kaum in der Lage ein ganz genaues Berufsziel anzugeben was ich später mal machen möchte, woher soll ich denn wissen ob mich diese oder jene Spezialisierung besonders interessiert. Soweit ich dem Forum hier entnehme ist ein Fernstudent in den allermeisten Fällen jemand, der in "seinem" Fachbereich eine betriebliche Ausbildung und mehrere Jahre fachlicher Berufserfahrung hinter sich hat und darauf dann das Fernstudium sattelt. Das habe ich ja nun nicht zu bieten. Ich hätte nach erfolgreichem Abschluss eben nur das Fernstudium in der Hand und sonst nichts. Meint Ihr, das Fernstrudium hätte trotzdem Sinn für mich, sozusagen als berufliche Erstausbildung? In einigen Threads hier habe ich gelesen von jungen Leuten Anfang 20 die nach einem Fernstudium als berufliche Erstausbildung fragten, und denen wurde hier (und das in einem tendenziell fernstudium-freundlichen Forum) davon abgeraten, sie sollten doch lieber ein normales Präsenzstudium machen. Das gibt mir schon sehr zu denken. Allerdings ist meine Situation mit 36 ja nun wieder anders. Grundsätzlich schliesse ich auch ein Präsenzstudium nicht aus wenn es tatsächlich entscheidenede Vorteile bietet, aber ein Fernstudium wäre schon das einfachste und bequemste für mich(habe Frau und Kind): völlig flexible Zeiteinteilung, keine Fahrerei, kann je nachdem wie es läuft schneller oder langsamer studieren, außerdem bin ich der Typ der sich Sachen am liebsten selbständig aus Büchern und übers Internet aneignet. Auch bin ich unsicher in der Einschätzung ob in meiner Situation jetzt wirklich der grosse Wurf hinsichtlich Weiterbildung angesagt wäre, also die Absolvierung eines kompletten Studiums als "Vorleistung" meinerseits, oder ob in meiner Situation angesichts der wegen Alter knappen Zeit eher ein schrittweises, praktisch orientiertes "hocharbeiten" der bessere Weg wäre, also irgendwie irgendwo reinkommen (Quereinstieg), anfangen mit niedrigen wenig anspruchsvollen Aufgaben, aber dann Schritt für Schritt mehr zu lernen und zu machen, evtl. ein paar Weiterbildungskurse oder Selbststudium,....... Habe aber überhaupt keine Vorstellung wie das gehen könnte konkret, womit ich überhaupt anfangen sollte. Also wenn ich ganz ehrlich bin würde ich auch das Fernstudium anfangen da mir kein besserer Weg einfällt im Moment. Nicht die ideale Voraussetzung, aber ich denke dennoch, allemal besser als gar nichts machen. Ein paar andere Alternativen was ich noch aus mir machen könnte habe ich auch angedacht, etwa basierend auf meinen sehr guten Fremdsprachenkenntnissen eine Weiterbildung zum Übersetzer. Soll aber sehr schlecht bezahlt sein, und immer nur übersetzen, hm..... Ingenieur wäre da schon eine ganz andere Liga, wenn es sich irgendwie machen lässt. Was ist Eure Meinung zu dem Vorhaben? Freue mich auf Eure Antworten Sobald ich etwas klarer blicke ob ich dieses Fernstudium tatsächlich in Angriff nehmen möchte, werde ich einen weiteren thread mit dem Thema welcher Anbieter am passendtsen ist eröffnen. Also wenn jetzt schon jemand positive und negative Argumente für die eine oder andre Fernhochschule hat, nur gern immer her damit. Grüsse Andy
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