Springe zum Inhalt

TriStar

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    18
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

10 Gut

Über TriStar

  • Rang
    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Ehemaliger Fernstudent
  • Geschlecht
    m

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Hallo Snoozie, welchen Beruf hast du denn gelernt? Wenn du Abi/Fachabi schon hast würde ich ein technisches Studium in Angriff nehmen. IHK/HWK Fortbildungen bringen dich m.E. nicht weit. Die Lehrgänge sind meist inhaltlich veraltet und total überteuert. Private Weiterbildungen bieten da oft mehr für das Geld (ILS/SGD). Wenn du schon drei Jahre Berufserfahrung hast und noch kein ABI/Fachabi hast, dann kannst du ggf. berufsbezogen studieren. Bei der Wilhelm-Büchner Hochschule kannst du technische Berufe studieren. grüße TriStar
  2. Ein Werbepartner von mir betreibt seit 18 Jahren eine Werbetechnikfirma. Er selber sitzt im Prüfungsausschuss der IHK. Die Aussage mit den 80-90% hat er mir so geschildert, aufgrund der Bundesgesetze an die die IHK/HWK gebunden sind. Die dürfen nicht über eigene Berufe entscheiden. Bis da Änderungen eintreten sind die Ausbildungen/Weiterbildungen längst veraltet. Den Berufsschullehrern ist es ziemlich wurscht was die den Schülern da beibringen. Die haben ja schließlich schon einen gut bezahlten Job. Besonders im EDV-Unterricht mussten wir Schülern den Lehrern die Dinge erklären. Mittlerweile werden zahlreiche alte IHK/HWK Berufe wie "Siebdrucker" zu "Medientechnologe FR Siebdruck" umbenannt, damit man die Berufe attraktiver gestaltet. Das bringt den AZUBI`s aber so gut wie nichts. Vorher war der Beruf "Siebdrucker" ein total toter Beruf. Jetzt mit der schicken Bezeichnung "Medientechnologe" fallen viele junge Leute drauf rein, lassen sich in dem Bereich ausbilden und merken hinterher, das sie in ein Topf Scheisse gegriffen haben. Nach der Ausbildung lockt die IHK mit Titeln wie "Bachelor Professional of Media Engineering (CCI)" oder auch Medienfachwirt genannt, um den jungen Leuten eine Perspektive vorzugaukeln. Danach sind sie dann um ein paar Tausender leichter, da auch bei dem Medienfachwirt, wieder nur die reine Printausbildung seitens der IHK gefahren wird. Die Druckindustrie ist aber seit Jahren im Eimer. In den Druckereien werden zwar noch vereinzelt Lehrlinge ausgebildet, aber hinterher nicht übernommen. Und Führungskräfte, also Medienfachwirte, werden schon lange nicht mehr gesucht, da sich viele Druckereien Produktionsleiter nicht mehr leisten können. In der Werbebranche machen in den nächsten 1-2 Jahren ca. 20-30% der Werbeagenturen dicht, weil die Etats auch hier in den letzten Jahren in den Keller gescheppert sind. Da werden immer mehr studierte Praktikanten für 400,-€, ergänzend Hartz 4, verheizt. Die anderen Wenigen können sich noch als Freelancer glücklich schätzen. Ferner erzählte mir der o.g. Unternehmer, dass es in zahlreichen anderen Branchen ähnlich aussieht. Deshalb auch die 80-90%, die er mir so genannt hat. Es gibt auch sehr sinnvolle IHK Weiterbildungen, wie Bilanzbuchhalter oder Wirtschaftsfachwirt. Diese sind nicht speziell an gewisse Branchen geheftet. Aber gerade im Medienbereich fährt man mit privaten Fernlehrgängen und/oder privaten Fernstudiengängen deutlich besser.
  3. Die Deutsche Bank beispielsweise erkennt den Betriebswirt SGD als vollwertig an. Demnach kann es kein "Wald und Wiesen-Diplom" sein, so wie Sie es schildern. Andere Arbeitgeber mögen anders urteilen, hängt auch von der jeweiligen Branche ab. In der Medienbranche werden jedenfalls IHK/HWK- Fortbildungsabschlüsse meist müde belächelt. Mein nächster Lehrgang (3D-Designer SGD) wird von meinem Arbeitgeber zu 100% übernommen. Es gibt z.Z keinen speziellen staatlichen Bildungsweg im Bereich 3D. Auch in diesem Fall muss man auf einen Anbieterabschluss zurückgreifen, um voran zu kommen. Man kann ja nicht solange warten bis der Staat irgendwann mal aus dem Tiefschlaf erwacht.
  4. Mein aktueller Arbeitgeber sah das damals anders. Meinen Job habe ich damals bekommen, da mein Chef die Fernschule kannte, wo ich mich weitergebildet hatte. Meine Ausbildung hat ihn weniger interessiert, da die Inhalte der Weiterbildung auf die Stellenausschreibung passte.
  5. Ja, SO sieht`s aus! Die Fernschulen wie SGD/ILS sind schließlich privat und werden nicht von Steuergeldern am Leben erhalten. Die müssen schon was bieten, wie z.B. aktuelles Wissen. Sonst laufen die Kunden schnell weg. Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, das die IHK von Zwangsabgaben lebt. Meistens werden Kleinunternehmer am meisten rasiert von denen. Als ich mich damals bei der IHK für den Fachwirt entschieden habe, konnten dir mir nicht mal versichern, wo die Prüfung stattfand.
  6. Ich hatte das Wort "vielen" vergessen. Wenn Akademiker für eine Stellenausschreibung gesucht werden, werden diese natürlich vorgezogen. Wenn es aber um Weiterbildungen geht, können staatliche Einrichtungen nicht mehr mithalten. IHK/HWK/staatl.geprüft sind meist inhaltlich veraltert. Die meisten Berufsschullehrer sitzen selber im Prüfungsausschuss bei o.g. Institutionen und besprechen alle 3 bis 5 Jahre abends in der Kneipe, wie man das jeweilige Berufsbild irgendwann mal in ferner Zukunft modernisieren könnte. Mein Ausbildungsberuf (Schilder-und Lichtreklamehersteller) wurde nach 13 Jahren modernisiert! Wir haben drei Jahre lang Dinge in der Berufsschule gelernt, die vor 30 Jahren aktuell waren. Der Beruf wurde 2012 überarbeitet und in zwei Vertiefungsrichtungen unterteilt. Habe mir mal den "neuen" Rahmenlehrplan durchgelesen und konnte mir das Lachen nicht mehr verkneifen, da der Beruf jetzt quasi von seiner "Aktualität" im Jahr 2001 angekommen ist. Das kommt dabei heraus, wenn Behörden wie IHK/HWK arbeiten. Und die Berufsschullehrer in den Schulen sind deren Hohlphrasendrescher. Die schlagen den ahnungslosen AZUBI`s wohlklingende Phrasen um die Ohren, ganz am Anfang der Ausbildung. Klar, die müssen ja schließlich ihre Daseinsberechtigung als "anerkanntes" Lehrpersonal sichern. Bei SGD und ILS werden die hauseigenen Lehrgänge mehrmals im Jahr aktualisiert. Hat man mir dort so versichert.
  7. Das sehe ich auch so. In diesem Forum werden oft die Abschlüsse der Privatanbieter durch den Dreck gezogen. Private Abschlüssse seien angeblich wertlos und nicht anerkannt bei den Arbeitgebern. Das zu behaupten ist völliger Schwachsinn. Heutzutage ist es vielen Arbeitgebern egal, wo man seine Weiterbildung absolviert hat. Entscheidend ist nur, das man eine Weiterbildung absolviert hat! Die Kompetenz der Bildungseinrichtung sollte natürlich gegeben sein. Ich denke, das die meisten Anbieter kompetent genug sind. Die meisten Leute die ich kenne, sind mit ihren sogenannten "anerkannten" IHK/HWK-Fortbildungen beim Arbeitsamt gelandet. Es hängt auch immer vom Bildungsziel ab. 80 - 90% der IHK Fortbildungen sind inhaltlich veraltet. Staatliche Weiterbildungen sind auch nicht besser. Nach meiner Ausbildung hatte ich mich bei einem sogenannten Berufskolleg beworben, um mich für den Fachschulstudiengang "Staatlich geprüfter Gestalter" einzuschreiben. Auf der Website des sogenannten anerkannten "Berufskollegs" wurde der Lehrgang angeboten. Ich fertigte eine Bewerbungsmappe mit ca. 15 grafischen, von mir selbst erstellten Arbeiten an. Hinterher sagte mir der studierte Rektor, dass er den Lehrgang gar nicht kannte. Nach minutenlangem Überlegen fiel ihm dann ein, das der Lehrgang seit Jahren aus dem Programm genommen wurde, mangels Nachfrage. Am Infotag, drei Monate vorher, hat mir kein Lehrer was davon erzählt, ausser, dass ich eine Mappe erstellen sollte um mich dann einzuschreiben. Genauso unorganisiert war der Berufsschulunterricht während meiner Ausbildung.
  8. Sorry, falsch aufgefasst Mir ist durchaus bewusst, das die Arbeitsagenturen auch Anti-Zappel Kurse zum Beschönigen der gefälschten Arbeitslosenstatistiken benutzen. Es gibt aber auch gute Bildungsanbieter, die vom Arbeitsamt gefördert werden, wie z.B. die WBS Training AG. Vor Jahren hab ich dort eine Fortbildung absolviert (Web-Developer). Diese hat mich persönlich und beruflich weiter gebracht. Es wurde ein umfangreiches Wissen vermittelt im Bereich Design und Programmierung. Mich würde mal interressieren, wie VWA-, SGD-, AFW-Betriebswirte etc. in den DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) eingruppiert werden. So wie es aussieht, ist das nur der IHK und ähnlichen Einrichtungen vorbehalten. Erinnert mich an ein Geschäftsmodell zugunsten der IHK. Fachwirte (IHK) sind ja mittlerweile gleichwertig mit Bachelor (Niveau 6) im DQR. Ist man mit einem erfolgreich abgeschlossenem VWA-Betriebswirt etc. weiterhin auf Ausbildungsniveau, sofern man eine Berufsausbildung vorher absolviert hat? Also DQR-Niveau 4?
  9. Was soll diese verhöhnende Frage? Von dir sind sie bestimmt nicht staatlich anerkannt. Aber wenn eine Arbeitsagentur den Kurs "Medienbetriebswirt" als offiziellen Weiterbildungsberuf führt, scheint ja eine Anerkennung gegeben zu sein. Bei "Berufenet" von der Arbeitsagentur sind die Hobbyfernkurse wie "Blümchen pflücken" nicht gelistet. Einige Fernkurse können über AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung - Weiterbildung) über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Darunter auch der institutsinterne Fernlehrgang Medienbetriebswirt. http://www.buzer.de/gesetz/10128/index.htm AZWV unterliegt dem SGB 3, scheinbar anerkannte Kurse...
  10. Hallo aquila, ich rede nicht von meinem persönlichem Empfinden sondern von Tatsachen. Und wenn all diese Kurse nicht staatlich "anerkannt" wären, würden z.B. die Arbeitsagenturen die AZWV Kurse nicht fördern. Klingt doch auch logisch. Das Arbeitsamt ist schließlich eine Einrichtung höchster Bürokratie. Da werden nur staatlich "anerkannte" Weiterbildungen, auch über Fernunterricht, gefördert. Die SGD wirbt z.B. mit staatlich anerkannten Abschlüssen in Zeile 2 unter der Subline, bezogen auf alle Kurse: http://www.sgd.de/ Staatlich anerkannt sind scheinbar alle Kurse, auch institutsinterne Abschlüsse, die natürlich vorher staatlich geprüft und staatlich zugelassen worden sind. Mit den Schulabschlüssen gebe ich dir Recht. Da verwechseln Viele die einzelnen Abschlüsse. Grüße TriStar
  11. Hallo Markus, unter "staatlich anerkannt" verstehe ich, das die Lehrgänge gleichwertig eingestuft sind wie IHK o.ä. Abschlüsse. Ich hab aus Neugier den Begriff "Medienbetriebswirt" bei Berufenet eingegeben und bin fündig geworden. Ich war erstaunt, das dort der Abschluss Medienbetriebswirt (SGD) als Weiterbildungsberuf geführt wird. Die IHK-Skripte sind natürlich gezielter auf die Prüfung zum Medienfachwirt ausgerichtet, sofern man nach dem SGD-Lehrgang eine weitere Prüfung bei der IHK anstrebt. Aber rein vom Inhalt her entspricht der Lehrgang Medienbetriebswirt (SGD) dem Medienfachwirt (IHK) sowie dem Betriebswirt (IHK) zusammen. Leider gibt es aber nicht alle IHK-Weiterbildungen bei den Fernschulen. Die institutsinternen Abschlüsse speziell im Medienbereich sind sehr gut auf die Praxis abgestimmt. Die IHK kann da leider nicht mithalten, da die Kurse veraltet sind. Besonders der Kurs "Medienfachwirt (IHK) ist speziell auf Print ausgerichtet (Vgl. Industriemeister Print). Die Druckindustrie (Print) steckt in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Die IHK müsste jährlich die Lehrgänge aktualisieren, damit die Weiterbildungswilligen vom erreichten Abschluss auch etwas davon haben.
  12. Das ist zwar schon ein ziemlich alter Thread, aber für Neulinge die hier nach Infos suchen muss ich diese alte Aussage korrigieren. Natürlich kann man mit den Weiterbildungen der ILS/SGD zum institutsinternen Betriebswirt oder speziell den Medienbetriebswirt auch die IHK Prüfungen zum Fachwirt machen. Wenn man z.B. eine Ausbildung als Mediengestalter über IHK/HWK absolviert, kann man danach den Medienbetriebswirt als Fernlehrgang bei SGD/ILS/HAF oder FEB machen. Anschließend daran kann man eine Prüfung bei der IHK zum Medienfachwirt Digital/Print bzw. Industriemeister Digital/Print separat absolvieren, da der Fernlehrgang "Medienbetriebswirt" inhaltlich dem Medienfachwirt und sogar dem Betriebswirt IHK vom Lernumfang entspricht und sich weitestgehend ähnelt. Man sollte sich vorher die originalen IHK Skripte besorgen, die auf die IHK Prüfung vorbereiten. Für die IHK-Prüfung bräuchte man darüber hinaus 1 Jahr Berufspraxis. Um für die IHK-Fachwirtprüfung zugelassen zu werden, muss man keinen Lehrgang vorher besucht haben. Interessant ist auch der Link vom Arbeitsamt unter "Berufenet". http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/resultList.do?resultListItemsValues=15777_15778&duration=&suchweg=begriff&searchString=%27+medienbetriebswirt*+%27&doNext=forwardToResultShort Dieser Abschluss wird als vollwertiger Weiterbildungsberuf anerkannt, der auf dem Bildungsniveau eines Fachschulstudiums liegt. Somit sind auch institutsinterne Abschlüsse staatlich anerkannt. Genau wie bei der VWA. Das kann man auch auf den Webseiten der Anbieter nachlesen. Wenn das nicht stimmen würde, würden sich alle Fernlehrinstitute, die das verlautbaren, strafbar machen (siehe § 263 StGB - Betrug). Was bringen einem Weiterbildungswilligen staatliche oder öffentlich-rechtliche Abschlüsse, die sich hinterher als total veraltert und Arbeitsmarktfern entpuppen? Besonders HWK- und IHK-Abschlüsse haben mit der Realität größtenteils nichts mehr zu tun. Ich spreche da aus Erfahrung. Auch aus meinem Bekanntenkreis höre ich meistens dasselbe. Bevor die IHK`s auf geänderte Anforderungen eingehen können, sind die Lehrgänge schon inhaltlich veraltet. IHK`s und HWK`s sind an Bundesgesetze gebunden, d.h. dass diese Institutionen nicht über eigene Abschlüsse entscheiden dürfen. Hochschulen sind landesrechtlich unterstellt und dürfen jederzeit neue Studiengänge herausbringen. Private Institute wie die SGD können auch jederzeit neue Lehrgänge entwickeln und auf den Markt bringen. Diese wurden meist mit Insidern mitentwickelt und sind demnach sehr aktuell und realitätsnah.
  13. TriStar

    Medienwirtschaft

    @Aliud Vielen Dank für deine Infos.
  14. TriStar

    Medienwirtschaft

    Hallo an Alle, kennt jemand Fernlehrgänge oder Fernstudiengänge, die den Bereich E-Commerce/Neue Medien mit beinhalten? Ich suche nach vergleichbaren Kursen wie den Medienbetriebswirt (ILS, SGD, FEB, HAF). Inhaltlich ein sehr interessanter Lehrgang, aber leider ohne staatliche- bzw. öffentlich-rechtliche Prüfung. Der Fernlehrgang der TLA zum Medienfachwirt IHK kommt für mich nicht in Frage, da die Inhalte (Druckmedien) zu altbacken sind. Für ein paar Infos wäre ich euch dankbar Grüße Daniel
  15. Hallo an Alle, sieht so aus, als könnte man eine staatliche Nichtschülerprüfung absolvieren. Nach längerer Recherche im Bundesgesetz für Fachschulen habe ich rausgefunden, das man auch mit institutsinternen Fernlehrgängen zur Prüfung zugelassen werden kann. Zitat: Prüfung für Fernlehrgangsteilnehmer/Fernlehrgangsteilnehmerinnen Die Vorbereitung durch Fernlehrgänge, die von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen oder als geeignet anerkannt sind, soll bei der Prüfung gemäß Artikel 13 des Staatsvertrages über das Fernunterrichtswesen vom 16.02.1978, geändert durch Staatsvertrag vom 04.12.1991, berücksichtigt werden. Werde mich bei der zuständigen Kammer informieren. Viele Grüße Daniel
×
×
  • Neu erstellen...