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dewal

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  1. Ich denke, dass sich meine "Depressionen" tatsächlich darauf beschränken, dass ich Zukunftsängste habe. Demnach habe ich mit dem Wort Depression mich wohl falsch ausgedrückt. Du schreibst, dass du es kritisch siehst, wenn jemand statt einer Ausbildung ein Fernstudium absolviert. Wieso? Im Grunde ist es ja das, was ich machen möchte. Ich betrachte ein Studium und das Erreichen des ersten akademischen Grads als (erste) grundständige Berufsausbildung bzw. -qualifikation. Gibt es da Unterschiede zu einem Präsenzstudium bei einer staatlichen Uni oder FH?
  2. Ich werde meinen Bachelor nun angehen. Habe mich bei der AKAD angemeldet. Werde dann (hoffentlich) mit knapp 30 meinen Abschluss erhalten. Klar wird diese Belastung enorm. Aber das haben andere vor mir ja auch geschafft. Die Bauchschmerzen habe ich nicht, weil ich mich davor scheue oder sonst was. Eher dadurch bedingt, dass mein Berufsweg bislang immer wieder ungerade und holprig gelaufen ist. Habe eher das Problem, dass ich mir da vom Selbstbewusstsein her selber im Wege stehe. Das habe ich bereits erkannt. Die Angst kommt halt daher, dass andere mit jungen 23/24 Jahren den akademischen Abschluss haben, den ich dann mit 30 erst habe. Klar, diese Leute haben noch nicht die Berufserfahrung. Ich hoffe einfach nur, dass ich mir dennoch meine Ziele verwirklichen kann. Es hilft mir ungemein zu lesen und zu wissen, dass es anderen Menschen ähnlich oder genauso geht wie mir. Das macht Mut und stärkt mein Selbstbewusstsein, welches zugegebenermaßen in den letzten Jahren sehr gelitten hat.
  3. Herzlichen Dank für das bisherige Feedback. Das macht schon ein Stück weit Mut. Klar - zu verlieren gibt es nichts und zu gewinnen dafür mehr. Ich hänge gerade auch eher an einer grundsätzlichen Problematik, dass ich mir selbst in den Allerwertesten beißen könnte, wenn ich diverse Eckpunkte meines Lebens betrachte. Rückblickend hätte ich aber auf vieles so oder so keinen Einfluss nehmen können. Und richtig - in der Vergangenheit kann ich nichts mehr absolvieren oder tun - in der Zukunft aber. Danke für diese Motivation. Das hilft mir gerade ungemein. Der Tipp mit der Euro-FH ist auch gut. Werde ich heute Abend mal näher betrachten. Meine Frau steht glücklicherweise absolut hinter mir. Das gibt mir auch viel Kraft und Rückenwind. Als ich mich erstmalig mit dem Thema Fernstudium auseinander gesetzte habe, habe ich viele Foren durchgelesen und viele Erfahrungen von anderen betrachtet. Leider habe ich bislang noch über keinen vergleichbaren Fall gelesen, der das Fernstudium als grundständige "erste berufliche Qualifikation" nutzt, oder nutzen will wie ich. Bei fast allen ging entweder eine Berufsausbildung oder aber anderes Studium voraus. Das hat mich schon stutzig gemacht, ab ein berufsbegleitendes Studium überhaupt dann den Sinn für mich erfüllt oder eher ein "normales" Präsenzstudium. Da ich aber wg. eben finanziellen Verpflichtungen nicht meine Stelle kündigen kann und will, kommt eben nur ein Fernstudium in Frage. Kennt ihr denn ähnliche "Fälle" wie meinen?
  4. Hallo, danke für die Antwort. Mein Grundproblem ist, dass ich mich weder Fisch noch Fleisch fühle. Ich habe halt noch keinen Abschluss (mal Abitur oder Vordiplom aussen vor gelassen), der mich quasi beruflich positioniert. Mit 28 bin ich halt nicht in einer Lebensphase wie es sein sollte. Und das geht mir sehr an die Nieren und Nerven. Ich war nie faul, im Gegenteil. Habe eigentlich immer gearbeitet und glücklicherweise immer in dem Umfeld, wo ich auch beruflich mich festigen will. Ja, ich komme auf ca. 4 Jahre Berufserfahrung. Dieses gepaart mit meinen Fähigkeiten war auch ausschlaggebend dafür, dass ich meine jetzige Stelle bekommen habe. Eine Ausbildung kommt für mich nicht in Frage. Zum einen wegen der finanziellen Verpflichtungen und zum anderen glaube ich, dass es schwierig wird mit 28 einen Stelle zu bekommen. Außerdem wäre es nicht vernünftig meinen Job zu kündigen. Du schreibst, dass ich das Studium nicht unbedingt brauche, es aber schöner wäre. Ja, schöner in jedem Fall. Vor allem aber, fühle ich mich dann mit einem Lebensabschnitt abgeschlossen und fertig. Darüber hinaus bin ich dann auch nicht so abhängig von meinem jetzigen Arbeitgeber. Ich möchte schon noch "Karriere" machen und mein Ziel ist es im Produktmanagement arbeiten zu können. Ich habe halt nur Sorge und Angst, dass mich meine verlorene Zeit irgendwann einholt, da ich mit 29 oder knapp 30 ja dann erst einen Bachelor hätte. Ehrlich gesagt, weiß ich sonst auch nicht, wie ich aus dieser Tretmühle raus komme. Momentan habe ich ziemliche Depressionen und stehe mir auch ein Stück weit selber im Weg. Daher die Hoffnung, hier etwas Zuspruch zu erhalten oder von Erfahrungen anderer zu profitieren. Habe mir schon mehrere Sachen angeschaut. Die FOM fand ich auch interessant. Dennoch führt gerade die AKAD in meinen Überlegungen, da ich hier die meiste Flexbilität sehe. Das das alles kein Zuckerschlecken ist ist mir bewusst. Ich scheue auch keinerlei Aufwand. Ich brauche für mich nur die Gewissheit, dass alles "gut" wird und ich irgendwann zufrieden auf meinen Berufsweg blicken kann.
  5. Hallo liebe Gemeinde, ich bin froh dieses Forum hier gefunden zu haben. Die Informationen und Erfahrungen bzgl. Fernstudium sind super. Allerdings bräuchte ich mal die Einschätzung und Meinung von mehreren Leuten, die vlt. Erfahrungen haben. # Achtung, könnte etwas länger werden Ich bin etwas in einer Art Lebenskrise. Irgendwie fühle ich mich arbeitsmarkttechnisch wertlos und überholt von allen. Ich bin nun 28 Jahre alt. Nach meinem Abitur und Zivildienst, habe ich in den Niederlanden ein Studium zum internationelen BWL begonnen. Dort hatte ich dann etwas Schwierigkeiten, zum einen fachlich (wg. der sprachlichen Doppelbelastung, BWL-Inhalte in englischer Sprache zu lernen) und persönlich (mit einigen Studienkollegen). Wie dem auch sei, nach meinem Vordiplom war ich dann so weit, dass ich nicht mehr dort weiter studieren wollte. Hängt auch damit zusammen, dass nach dem Vordiplom ein obligatorisches Jahrespraktikum im Ausland absolviert werden musste - und ich wollte einfach nicht aus meinem Umfeld raus. Nach gut 2 Jahren an dieser Hochschule habe ich dann den Entschluss gefasst den Studiengang und -ort zu wechseln. Habe dann 2006 Kommunikationswissenschaften an einer deutschen Universität angefangen zu studieren. Es lief auch alles bestens. Habe zwar nebenher immer viel arbeiten müssen, um mir das Studium zu finanzieren, dennoch war ich bestrebt vieles schnell an Scheinen zu absolvieren. Im Jahr 2008 wurde ich dann "doppelt" hart getroffen. Zum einen wurde mein Studiengang dann leider neu akkreditiert - was dazu führte, dass der Studiengang viel mehr in Richtung Informatik ging. Darüber hinaus musste ich viele Module neu machen und vieles ist hinzugekommen. Insgesamt war ich bereits 4 Semester im Studium und musste dann noch 4 machen. Da ich dann in diesem Jahr (ungeplant) Vater wurde, musste ich noch mehr nebenher arbeiten als sonst, da ich meine Familie ja auch ernähren wollte usw. (ich kürze an dieser Stelle mal etwas ab). Ich habe in dieser Phase dann ein Stück weit mich "selbstständig" gemacht. Im Bereich Mediengestaltung und Online Marketing habe ich Passion und Talent und habe auch gutes Geld verdient. Allerdings hat dies dazu geführt, dass ich mein Studium leider immer mehr vernachlässigt habe. 2009 war ich dann im 5 Semester (hatte dann noch ca. 3 vor mir), als mich meine damalige Freundin verlassen hat. Das war mein persönlicher Tiefpunkt, da sie leider mich mein Kind nich mehr hat sehen lassen. Ich war am Boden zerstört und habe knapp 1,5 Jahre dafür gekämpft, damit ich mein Kind sehen kann. Etliche Gerichts- und Jugendamtstermine später haben die Richter dieses dann auch so gesehen. Mit knapp 27 habe ich dann beschlossen, dass ich "richtig" arbeiten gehen muss. Glücklicherweise habe ich dann auch eine zufriedenstellende Arbeitsstelle als Mitarbeiter im Marketing gefunden. Wie gesagt, ich denke hier habe ich Talent. Vor allem gefällt mir das Themenfeld sehr. Nun werde ich bald 29, bin 2 Jahre im Unternehmen. Eigentlich geht es mir gut. Eigentlich. Innerlich fühle ich mich etwas aufgefressen und bin sehr ängstlich. Ich werde bald 29 und habe noch keine Berufsausbildung oder Studium abgeschlossen. Ich bekomme schon Bauchschmerzen allmorgentlich und habe wirklich Angst. Klar - ich habe einen gut bezahlten und im Prinzip sicheren Job. Kann meine Familie ernähren und habe sogar letztes Jahr ein Eigenheim gekauft. Dennoch plagt mich der Gedanke daran, dass ich weder Studium noch Ausbildung abgeschlossen habe. Also habe ich mich mit meiner Frau (habe inzwischen geheiratet) hingesetzt und über Möglichkeiten nachgedacht. Kleben geblieben sind wir beim Fernstudium. Hier vor allem ist mir die AKAD positiv aufgefallen. Habe bei der AKAD auch bereits versucht, meine bisher erbrachten Studienleistungen anerkennen zu lassen. Wenn ich da nun anfangen würde, BWL auf Bachelor zu studieren, wäre ich ca. Anfang 2014 fertig. Wie seht ihr das? Ist das die AKAD die Lösung meines Problems? Mit Anfang 30 den ersten Bachelor zu haben? Quasi die erste beurkundete Berufsqualifikation? Meine Frau versucht mich immer zu beruhigen, dass es viele Studenten mit 30 oder älter gibt, die noch nicht fertig sind und noch nicht mal "richtige" Berufserfahrunge aufweisen können. Dennoch fühle ich mich als Versager und habe Angst, aus diesem Teufelskreis nicht mehr raus zu kommen. Vielleicht könnt Ihr mir Eure Einschätzung geben. Danke und VG.
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