Springe zum Inhalt

Bengel

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    16
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

10 Gut

Über Bengel

  • Rang
    Neuer Benutzer

Informationen

  • Status
    Fernstudium-Interessent
  • Geschlecht
    m
  1. Die IHK bietet doch die meisten Prüfungen als allein stehende Prüfungen an, wobei jedem die Vorbereitung selbst überlassen ist. Ich habe z.B. vergangenes Jahr eine Fachkundeprüfung gemacht. Dafür tummeln sich Anbieter von Vorbereitungskursen zwischen zwei Wochen und sechs Monate, soweit ich das übersehen konnte.
  2. Ich kein FH-Studium von innen (obwohl ich mehrere Studenten kenne, die eigentlich genau das berichten). Aber darum ging es nicht. Ich verglich auch keine Uni mit einer FH, sondern generell private mit staatlichen Schulen. Mir schien es so, als ob die privaten mit dem ständigen Schielen auf Durchfaller- oder Abbrecherquoten befasst sind, und daher ihren Betrieb dahin optimieren, dass möglichst jeder irgendwie durch kommt. Und natürlich - man braucht ja nicht naiv zu sein - so ist das am "freien Markt", wo der Kunde König ist: das Schulprodukt, von dem sich herum spricht, dass viele durch fallen, dass sie - auf gut Deutsch gesagt - zu schwer ist, das will der Kunde nicht kaufen. Da liegt der Verdacht für mich schon nahe, weil absolut rationell logisch, dass sie ihre Prüfungen dahin gehend anpassen. Natürlich kann man das als Vorteil der Hochschule sehen. Es muss aber eine Verirrung der derzeitigen Anbetung der "freien Marktwirtschaft" sein, dass man sowas auch noch als "hohe Qualität" sieht. Ich denke, ich als Arbeitgeber würde in einem privaten Diplom etwas weniger wertvolles sehen als in einem staatlichen.
  3. Hallo Ja, ich war schon mal an der FUH. War damals in einem Prozess eines Gasthörerstudiums und wollte danach den Zugang für Berufstätige in Anspruch nehmen. Aufgrund der Umstellung auf die Bachelor-Studiengänge ging das dann nicht mehr und alle Scheine waren nur noch für's Klo. Ich habe auch nicht gesagt, dass alle Absolventen in die Forschung gehen sollten. Aber die Ausbildung muss grundsätzlich dazu befähigen, das auch tun zu können. Wo sonst sollten die Absolventen eines Studiums das denn sonst noch lernen? Es kommt doch keine weitere aufbauende Ausbildung mehr dazu. Und das Übertragen, wie Du sagst, ist ja gerade das, was dazu nötig ist und entsprechend auch trainiert werden muss. Die Schule fand ich persönlich insgesamt anstrengender, aber das lag nicht an einem allgemeinen "Schwierigkeitsgrad", sondern daran, dass man in der Schule zehn Fächer lernen musste und an der Uni nur zwei. Das waren dann für mich welche, mit denen ich null Probleme hatte und quasi ohne irgendwelche Arbeit mir Leistungsnachweise abholen konnte.
  4. Sachliche Erwiderung. Ich werde sie entsprechend als Argument einbeziehen.
  5. Hallo Bienchen Studium ist anders als Berufsausbildung oder Fachschulen. Es wird nicht "Lernen" in dem Sinne verlangt wie Du es vielleicht von der Schule kennst. Ich versuche mal ein Beispiel zu geben, was ich meine. Der Professor im Studiengang Geschichte erläutert in einer Vorlesung oder einem Studienbrief die Geschichte Kolonisierung Südamerikas. In der Einleitung/Vorwort erwähnt er beiläufig, dass es sicher interessant wäre, zu wissen, warum die Staaten Südamerika Entwicklungsländer geblieben sind und aus Nordamerika Industriestaaten der Ersten Welt geworden sind. In der Klausur ist dann die Frage: "erläutern sie Unterschied der Kolonisierung Nord- und Südamerikas und nehmen Sie Stellung zu der Frage, warum beide einen unterschiedlichen Weg...." Du hast in seinen Ausführungen nie etwas über die Geschichte Nordamerikas gehört. Deswegen sind die Fern-Studenten nach der Klausur auf dem Gang auch ausser sich vor Empörung. Aber das ist so ok: das ist der Unterschied zwischen Studium und Schule oder dualer Ausbildung. Es wird von Dir erwartet, dass Du für Deinen Studiengegenstand ein Interesse mitbringst, das Dich selbst über allerlei interessante Fragen nachdenken lässt. Das ist Inhalt der akademischen Arbeit; daraus besteht und entsteht Forschung nach neuem Wissen. Sonst würde ja seit der Steinzeit nix Neues mehr erforscht und erdacht! Daran sollst Du ja nach Ende Deines Studiums mitwirken und der Abschluss bestätigt Deine Befähigung dazu. Darum hat die Uni das Recht und sogar die Pflicht, die Studenten darauf vorzubereiten und in gewisser Weise zu prüfen, ob sie das auch können und wollen. Wenn sie nur vorgegebene Theorien und Handgriffe auswendig lernen wollen, dann sind sie nicht die Richtigen für das Hochschulstudium. Jedenfalls wurde das früher so gesehen. Ob es nach Einführung der Bachelor-Studiengänge noch so ist, kann offenbar bezweifelt werden.
  6. Je mehr ich hier lese, um so mehr verfestigt sich ein Eindruck, der bei mir bisher auch nur so als Verdacht im Raum stand. Nämlich, dass die FUH wie eine richtige Uni Ansprüche stellt und zum Mitdenken auffordert, während hingegen private Hochschulen kaum mehr als Nachhilfeinstitute mit höherer Stoffülle sind, die sich dann auch noch selbst prüfen dürfen.
  7. Das mag durchaus sein. Ich gebe zu, dass ich mich mit diesem Teil des Weges noch nicht so intensiv befasst habe. Aber das ist m.E. auch nicht so sinnvoll, da man sich damit verzetteln würde. Es stehen ja erstmal zwei Studienabschlüsse auf dem Programm, Universitätswechsel und auch sonst einige Herausforderungen und Probleme. Da kann man diese Probleme auch erstmal dann angehen, wenn man die der ersten und zweiten Stufe immerhin schon mal bewältigt hat.
  8. Danke! Was die Kosten der Weiterbildung angeht, scheint es wohl so zu sein, dass man bereits selbst unter Anleitung therapiert und dafür auch die Honorare (mit Abzug) erhält. Wenn dann nichts übrig bleibt, und man dann von aufgestockten Sozialleistungen lebt, stört mich das nicht sonderlich.
  9. Donnerwetter! Eure Seite ist ja mehr als nur eine Community. Das ist ja eine echte Infozentrale. Auf der Homepage finde ich gerade noch nichts, aber ich schreibe mal dahin. Zu klären wäre natürlich, ob ich da auch einen Zugang bekäme wie nach Berliner oder NRW-Landesrecht und ob ich das finanzieren könnte. Für 900 Euro wie in Hagen gäbe es da sicher kein Studium.
  10. Das hatte ich bereits selbst geschrieben. Voraussetzung für die Zulassung zur psychotherapeutischen Weiterbildung für Ärzte ist aber die abgeschlossene psychiatrische Facharztweiterbildung. Direkt mit der Arzt-Approbation ohne Facharzt kommt man da nicht hin. Obwohl die Weiterbildung für Psychiater kürzer ist als die für Psychologen, ist der Weg damit noch länger und muss mit 12 Jahren (!) oder mehr veranschlagt werden. Wenn man 19 ist, kann man sich darauf einlassen. Im mittleren Lebensalter ist das keine Alternative, wenn man nicht erst kurz vor dem Rentenalter qualifiziert sein möchte.
  11. Ja, habe ich. Und ich will in die RIchtung. Selbständig. Möchte mich aber nicht so gerne auf so eine Teil-Zielgruppe des Ganzen beschränken lassen. Zumal der Weg ja lang ist und ich nicht so sicher bin, ob ich in 10 Jahren dann immer noch gerne nur von Teens umgeben wäre oder vielleicht auch lieber mit Erwachsenen arbeiten würde. Das könnte im Alter von 50 dann interessanter sein als es mit 30 aussah. Meines Erachtens sollte man sozial nicht ausschliesslich inmitten dieser Zielgruppe leben. Mit dem Heilpraktiker hat man sehr beschränkte Abrechnungsmöglichkeiten. Ich gebe zu, dass ich nicht so gerne nur einer sein möchte, der die "Reste" aufnimmt, die gerade bei den anderen nicht unterkommen können.
  12. Genau. Das ist beides richtig. Man kann aber zum Psychotherapeuten auch über die Psychiatrie-Facharzt-Schiene kommen. Nur dauert dieser Weg erstens NOCH länger als der der Psychologen und zweitens ist Medizin ja erst recht ein NC-Fach und drittens eines, das man schon gar nicht per Fernstudium bekommt. Es gibt nicht ein einziges in Deutschland. Für amerikanische Unis fehlen mir die 40.000 Euros. Ob der Bildungswissenschaft-Studiengang im Sinne eines Sozialpädagogik-Studienganges anerkannt würde, wage ich zu bezweifeln. Da fehlen sicher mehrere Module, auf die dann Wert gelegt würde. Natürlich habe ich da auch schon dran gedacht.
  13. Kann ich als so ein Mensch bestätigen. Oft genug erhält man ja auch automatisierte Mitteilungen zurück. Wie z.B. heute nacht von der Fern-Uni
  14. Erstaunlich nur, dass diese Tätigkeitsfelder immer so schwer zu finden sind und sie nirgends für mich erkennbar sind. Vor 10 Jahren hatten die ein anderes Fächerkonzept. Da gab es Standard-Studienfächer mit bekannten, üblichen Namen und Inhalten, unter denen sich Entscheider im Arbeitsmarkt überall was vorstellen konnten. Ja, der NC ist und bleibt dann ein nicht zu knackendes Problem. Daher wäre aber die Frage interessant, ob man tatsächlich nach einem Bsc Psychologie noch mal einen Bsc Psychologie studieren kann (s.o.) Bei Schulabschlüssen oder dualen oder schulischen Berufsabschlüssen wäre das ja nicht denkbar. Um all das mache ich mir keine Sorgen. Ich wäre ja sowieso schon vorher an der Präsenz-Uni, schon um die Bib dort zu nutzen. Wie sollte ich denn sonst an Literatur kommen? Ich kenn jetzt schon beide Berliner Unis + Charité ganz passabel und benutze z.B. ihre Bibliotheken. Meiner Meinung nach sind nur zwei Alternativen sinnvoll, wenn du in Richtung Psychologie gehen willst: Ich habe kein gutes Verhältnis zu langfristig festen Terminkalendern und bin auch nicht wirklich gerne in (Hoch)schulen. Es liegt mir eher, dann zu lernen, wann es mir gerade passt. Und wenn das auch mal heisst, um 15:00 aufzustehen und dann bis 05:00 an einer Arbeit zu schreiben. Dafür sind Fernstudien, externe Prüfungen usw. eben unschlagbar.
  15. Hallo Corsa Dann erstmal die Infos vorweg: ich habe derzeit überhaupt keine HZB, bin aber im externen Prüfungsverfahren für einen Berufsabschluss, der wie Abitur zur Zulassung berechtigt. Dann aber natürlich auch in die NC-Bewertung käme und ich bin sicher, dass ich NICHT den NC der Unis für Psychologie schaffen werde, sondern vielleicht irgendwo bei 2,0 oder schlechter landen werde. Ich bin nicht gut im Schulbesuch und Fernuni ist für mich der bessere Weg. Da kann ich meine Fähigkeiten ausspielen und in der halben Studienzeit vorwärtskommen ohne Fehlzeitenprobleme uä. Darum will ich soviel wie möglich über Fernuni machen und so wenig wie möglich über Präsenzuni. Dann die Frage: Wenn ich schon einen Bachelor in Psychologie hätte, dann könnte ich an einer anderen Uni dennoch in einen Bachelor-Studiengang Psychologie einsteigen? Habe ich das richtig verstanden? Also einen Abschluss anstreben, den ich im Grunde schon irgendwie habe?
×
×
  • Neu erstellen...