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sakura2014

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  1. Ich habe keine gemeinsame Wohnung mit meinem Freund momentan, er kommt mich einige Tage in der Woche besuchen, der Mietvertrag läuft offiziell auf mich, auch wenn meine Eltern das ganze ausgesucht und realisiert haben, ich mangels Alternative unterschrieben. Ursprünglich war es so gedacht, dass er mich besuchen kommt, und wir zusammenziehen wenn wir eine vernünftige Lösung haben. (Dabei haben wir uns nichts gedacht, weil ich mit meiner Mutter in einer sehr großen Wohnung gewohnt habe bzw. phasenweise wohne, bei sinnvoller Aufteilung hätte jede von uns zwei große Zimmer statt vier halbherzig gemeinsam genutzten.) Jetzt ist es eben wie es ist. Ohne die Wohnung sehe ich meinen Freund nicht mehr, also kündigen werde ich die auf keinen Fall. Zu ihm fahren schaff ich nicht. Zum Thema Selbstständigkeit habe ich mich natürlich informiert. Das ist möglich, auch mit geringstmöglichem Eigenkapital. Allerdings gibt es keine Selbstständigkeit ohne lange Anlaufzeit, da Kunden nicht vom Himmel fallen und man zunächst alles aufbauen muss. Eine Anstellung oder ein Sozialgeld bringen von Anfang an einen monatlichen Betrag ein. Daher wäre mir das ja lieber gewesen, mir geht es vorrangig nicht um meine Zukunft (mir geht es eh ständig schlechter seit 2 Jahren), sondern um eine zeitnahe Lösung. Geht eben leider nicht. Also ist das wohl geklärt...
  2. @Dadi Dass ich seit ewig nicht mehr in Behandlung bin, stimmt schon. Aber das hilft mir ja auch nicht... Selbsthilfegruppen kannte ich das letzte Mal mit 14-16, wo ich mich auch wirklich engagiert habe, Artikel geschrieben, Blogs erstellt und so weiter. Also alles was ich außerhalb von Geld konnte, neben Fernschule und anderen Privatprojekten. Leider bringt es wenig, wenn man sieht, wie ständig Projekte an irgendwessen Egotrip, Zickenkrieg und Alleingängen draufgehen. Es gibt offensichtlich immer genug Leute, die sich nur profilieren wollen, und immer jemand brauchen, auf den man mit dem Finger zeigen kann um selber besser dazustehen. Wenn das Wichtigste an einer Infokampagne usw. ist, wessen Namen drunter steht, kann mans auch lassen. Irgendwann habe ich dann beschlossen, mir den Stress nicht mehr anzutun und lieber sinnvolle Sachen zu machen... Leider scheint es sich bisher nicht geändert zu haben. Von Selbsthilfe ist natürlich nichts mehr übrig, nur noch vom Anzoffen. Eine Zeit lang hatte ich auch online in einer amerikanischen Patientengruppe mitgeschrieben, aber das dann wieder gelassen, nachdem ich mitbekam wie gewisse Störenfriede über diese Patientenforen herziehen. Bevor die persönliche Beiträge finden, oder sich da niederlassen... Ursprünglich hatte ich auf jeden Fall vor, mich nach der Schule selbstständig zu machen. Dass meine Eltern einfach eine Wohnung anmieten war allerdings eher ... ungeplant. Nach Abschluss des Lehrgangs bin ich offiziell Fachinformatikerin, wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass das ganze ein Witz ist. Ob ein Studium mich weiterbringt, ist fraglich. Ich kenne durch meine ehemalige Schule und meinen Freund viele Leute, die sich im Bereich IT selbstständig gemacht haben, oder arbeiten. Aus jedem Gespräch bisher und meiner eigenen Recherche ergibt sich, dass ein Studium oder gleich selbstständig machen mir wahrscheinlich ähnlich viel bringen werden. Setze ich meine aktuellen Kenntnisse um, indem ich Webseiten und Vorlagen verkaufe, und mir so langsam etwas erarbeite, habe ich in 3-4 Jahren wohl kein Studium, aber "Berufserfahrungen" vorzuweisen, was für einen Programmiererjob genauso gut ist wie "ich habe studiert". Ich selbst möchte als Webentwicklerin arbeiten. Ein Informatikstudium kann ich begrenzt auf diesem Schwerpunkt aufbauen, es geht da eigentlich eher um andere Schwerpunkte. Selbstständig machen kann ich mich danach immer noch, wobei Kunden meistens eher Produkt und Vorlage sehen wollen, und ein großer Teil der Webentwickler nicht studiert hat. (Typisch ist z.B., mit Beispielen und Kenntnissen den ersten Job anzufangen, sodass nicht jeder studieren will, gesund hätte ich wohl recht schnell einen Job bekommen, natürlich mit aktivem Bemühen. Da die Ergebnisse sofort ersichtlich sind, sind Webpräsenz, Beispiele und Links auf alte Projekte und Aufträge das Allerwichtigste. Quereinsteiger sind nicht ungewöhnlich, aber eben alles mit nachweisbarer Leistung.) Durch das Vorweisen können von Berufserfahrung, auch selbstständig, habe ich sowohl die Möglichkeit, das weiter zu machen, wenn es denn läuft, oder eben einen entsprechenden Online-Job zu bekommen. Dass Erfahrung gefordert wird, sehe ich auch ein, auch wenn es für mich momentan ein riesiger Nachteil ist. Meine Open Source Projekte kann ich leider nicht zeigen, da ich fast alles anonym veröffentlicht habe und das auch so bleiben wird (damit wird auch nicht gespielt, das bleibt so). Meine Eltern, Bekannten und mein Freund finden diese Idee am sinnvollsten. Fachinformatikerin kann ich bald auch noch drunter schreiben xD (nein, das nehme ich jetzt wirklich nicht so ganz ernst). Das war also die ursprüngliche Idee, die sowohl ich als auch mein Freund sinnvoll finden... Mir Referenzen zu erarbeiten und so einen Job zu kriegen oder selbstständig weiter zu machen... Zumindest bevor meine Eltern die Idee mit der Wohnung hatten. Seitdem dauert mir alles zu lang, weil ich da irgendwie eine Lösung finden will, das selber zu finanzieren. Ein Studium würde mir hier wohl leider auch nicht helfen, es ist wohl so, mein Anspruch auf was auch immer wäre lächerlich gering. Es sieht aus, als könnte ich nur die ursprüngliche Idee verfolgen, auch wenn ich so viel länger für alles brauche als ich es jetzt will... @KanzlerCoaching Meine Eltern versauen sich nicht ihr Leben und hätten es auch nicht gemusst. War aus meiner Sicht eine Bequemlichkeitsentscheidung mit der Wohnung. Bei meinem Freund sehe ich das anders.
  3. Ohne die Erkrankung zu erwähnen hätte ich gar nicht fragen brauchen ob jemand eine Idee hat, da ich ja dann auch einfach irgendeinen Job machen könnte. Das würde ich auch sofort, wenn ich irgendwas machen/finden könnte. Und ja, die Familie darf ausbaden wenn jemand keinen normalen Job findet und entsprechend kein Einkommen hat. Meine Eltern nehmen keinen wirklichen Schaden und suchen sich übertriebene Ausgaben meistens selber aus, bei meinem Freund ist es anders. Also würde ich quasi jede Lösung versuchen, die das verhindert. Das würdest Du wahrscheinlich auch tun, wenn Du verhindern wolltest, dass Dein Freund/Mann sich sein Leben verbaut oder Deine Familie später deutlich weniger Erspartes und damit weniger Sicherheit haben wird... Die Diskussion hier ist allerdings sinnlos, weil ja - der Anspruch in Sachen Bafög wäre SO gering, dass es nicht wirklich helfen würde. Es ist wohl nichts zu ändern, und nein, das liegt nicht daran, dass ich nicht arbeiten will...
  4. Was ihr schreibt stimmt auf jeden Fall. Ja, meine Eltern sind unterhaltspflichtig, und ich lebe in einer "eheähnlichen Gemeinschaft" mit meinem Freund (allerdings ohne irgendwelche offiziellen Bindungen). D.h., dass jeder Bedarf zumindest auf meine Eltern zurückfällt, zumindest das würde jedes Amt sowohl so wissen als auch so sehen. Meine Eltern leben durch die Idee mit dem Wohnung anmieten auch nicht am Existenzminimum, bis deren vermietete Eigentumswohnungen allerdings abgezahlt sind greifen sie einen Teil unseres Ersparten an, weil man ja auch nicht auf alles verzichten will. Ruinieren wird uns das nicht, toll finde ich es eben auch nicht. Allerdings ist es ihre eigene Entscheidung. Was ich v.A. nicht will ist, dass mein Freund die ganze Sache dann ausbaden darf, wenn wir die Wohnung selber finanzieren wollen, auch wenn ich weiter einen Unterhalt kriegen werde. Für mich ist sehr vieles nicht machbar, sodass es wohl darauf hinausläuft. (Nein, mein Freund ist kein Faulpelz, der war bis vor einem halben Jahr in Ausbildung und ist auch nur ein paar Jahre älter als ich. Mir wäre am liebsten dass ihm jetzt erstmal alles offen steht, aber das wird dann wohl nix. Aus rechtlicher Sicht ist das natürlich alles absolut seine Entscheidung, er muss ja nicht mit mir zusammenleben wollen. Toll.) Geld zu kriegen ist für mich wirklich nicht einfach, weil ich quasi keine Möglichkeit habe. Ich kann die Wohnung nur wenig verlassen, konnte auch nicht in die Schule gehen obwohl ich wollte und auch vor der Fernschule als ich noch gesund war immer ziemlich gute Noten hatte usw. Also kann ich nicht zum Amt laufen und sagen ich nehme alles an. Monatelanges Durchgehen von Stellenanzeigen für Homejobs führt zum genannten Ergebnis - wäre drin, wenn ich "ab und zu" kommen kann (und dann weiß jeder was los ist, brauch ich mich nicht zu bewerben), oder, bei "gar nie kommen, auch nicht vor der Einstellung" kann ich es ohne jahrelange Berufserfahrung vergessen. D.h. wenn ist nur die Selbstständigkeit eine Möglichkeit. Zeitnahe Lösungen, um die es mir ja geht, gibt es wohl nicht. ALG II wäre höchstens in 3-4 Jahren eine Option, eben mit über 25 (siehe Unterhaltspflicht usw.). Dazu bräuchte ich dann wohl nochmal einen Spezialisten und eine weitere Diagnostik, wenn es überhaupt was wird. Mittlerweile gibt es niemand mehr in meiner Gegend der mit meiner Erkrankung Erfahrung hat (ist ziemlich selten), sodass ich seit Jahren nicht in Behandlung bin, wobei die Behandlung nur fürs Papier wäre weil man ja nichts machen kann. Meinem Hausarzt, der über 100km weit weg gezogen ist sodass ich wenn meistens in ein nahegelegenes Labor muss für Untersuchungen die er für sinnvoll hält, kann ich damit nicht auf den Wecker fallen, außerdem hat ist er kein Gutachter und kein Spezialist in dem Sinne, er hat seine Erfahrungen auf dem Gebiet durch einen anderen Fall und Interesse/ Weiterbildung. Die noch dazu gekommenen Erkrankungen bzw. Symptome im Lauf der Jahre wurden nicht mehr diagnostiziert, ich weiß also nicht, warum es mir immer schlechter geht, und damit auch nicht, was in ein paar Jahren los ist. Ich habe mich aber ehrlich gesagt auch nicht reingehängt, die Energie die ich noch habe investiert wo ich es für sinnvoller halte. ALG II beantragen wäre eine Option, wenn bis ich 25 bin ich es nicht geschafft habe (z.B. durch Selbstständigkeit) mir ein entsprechendes oder höheres Einkommen aufzubauen (in dem Fall wäre es natürlich Quatsch), aber eben auch nur wenn ich eine Diagnostik nochmal hinbekomme, die Befunde sind ja jetzt alle 10 Jahre und älter. Aber eben erst dann. Alternativen gibt es wohl nicht, trotzdem Danke für eure Ideen... (PS: Ich weiß auch, dass manche Sachen an die ich gedacht hatte nicht wirklich ok sind, z.B. mich um Versteuerung von Minijobs zu drücken. Auf sowas käme ich normalerweise nicht. Allerdings beeinflusst meine Erkrankung und das "einfach mal Wohnung anmieten" von meinen Eltern extrem das Leben von meinem Freund. Bevor ich da einfach so zugucke, denke ich an so ziemlich alles. Normalerweise haben Menschen mit Behinderung einen Anspruch auf Ausbildung/Beschäftigung oder aber Sozialgelder, wenn sie nicht ständig betreut werden müssen, also zu Hause leben können. In meiner ehemaligen Schule gab es zwei Schüler, die im Rollstuhl sind, beide hätten in der freien Wirtschaft keine Möglichkeiten gehabt, waren auch eher mittelmäßig bzw. eine hatte es so gar nicht mit Schule, und wurden trotzdem beide vermittelt, hatten zuvor eine richtige Ausbildung. Seltenere Erkrankungen fallen gern in jede rechtliche Grauzone die es gibt, so auch bei mir, sodass es schwer ist, überhaupt Anspruch auf irgendwas zu haben.)
  5. Sorry, hatte eine Woche kein Netz... "Notlage" würde wohl niemand so sehen, da ich ja Unterhalt bekomme. "Notlage" wäre eher eine existenzielle Bedrohung, die ist ja nicht gegeben... Das mit der Wohnung war nicht meine Idee, ich wurde auch nicht rausgeworfen. Niemand kann Eltern verbieten ein Zimmer anzumieten, war ihre Idee. Meine Eltern finden es wohl angemessen, ich habe mich relativ schnell überreden lassen. Ich möchte mich natürlich nicht "finanzieren lassen", mein Freund will auch da selbstständig sein, und wir wollen nicht dass meine Eltern alles zahlen. Wenn er arbeitet, würde es dann wahrscheinlich heißen dass das ja eine eheähnliche Gemeinschaft ist und ich als "Hausfrau" versorgt bin. Damit habe ich auch "Glück", weil ich allein keine Chance und auch keine Ansprüche hätte. Von Gutachterseite her heißt es immer, dass man doch arbeiten kann, und von anderer Seite immer her dass nicht, sodass niemand zuständig ist. Es geht also schon ums selbstständig sein bzw. zumindest nennenswerte Teile der Kosten beitragen, mit xyz-egal-was man Eltern und Freund gerade noch so vorzeigen kann... Scheint aber wohl doch tatsächlich so zu sein, dass online selbstständig machen mit der ganzen absurd langen Vorlaufzeit bis es überhaupt eine geringfügige Chance hat die einzige Option ist. Es gibt Homejobs, allerdings hab ich da noch nichts für Berufsanfänger gesehen, bzw. wo man mit geringen Referenzen einsteigen kann muss man anwesend sein, wo nicht muss man Erfahrungen über mehrere Jahre vorweisen. Selbst bei Callcenterkram. (Telefonieren kann ich nicht, wenn ich schlecht reden kann, Tippen eben schon.) (Mehrere Minjobs gehen schon, wenn jemand anders für einen unterschreibt außer bei einem. Setzt natürlich eine vertrauenswürdige Person voraus, die mir das Geld dann auch wirklich gibt und nur auf dem Papier kassiert, und für die das keinen nennenswerten Nachteil bedeutet. So jemand gäbe es schon. Aber ich kriege da nichts in Sachen "nur online", und auch niemand, der mir hilft.) Läuft also auf das Selbe raus... Beratung werde ich lieber Leuten lassen die es brauchen, mein Anspruch wäre wohl nicht nennenswert vorhanden nach dem was ich bisher recherchiert habe. Das, was ich unter Einbezug der Eltern vom Staat bekäme (ja, Darlehen, ist in meiner Situation aber nciht so wichtig) wäre nichtmal ansatzweise die Miete, trotz Zeitaufwand der weit über einem normalen Vollzeitjob liegen würde. Wird allenfalls eine Alternative in zwei Jahren, wenn der Lehrgang fertig ist und ich kein Einkommen haben sollte, damit die Krankenversicherung billiger bleibt ... Wäre dann nicht viel besser als jetzt, nur dass die wenigen Möglichkeiten dann aus Zeitgründen auch erledigt wären. Da würde ich vorher alle Alternativen ausloten. Also vorerst wohl kein Thema mehr... Pflegegeld kann ich wohl vergessen, da ja bei Betrachtung der Situation rauskommt, dass ich zwar kaum körperlich zu irgendwas fähig bin, nicht viel laufen kann usw., aber de facto "einkaufen gehen" die einzige reale "Leistung" ist, die in einem Haushalt mit mehr als einer Person nicht unbedingt ich machen müsste. Real ist es so, dass mein Freund die körperlich anstrengenden Sachen macht (Wischen und sowas), und ich die körperlich weniger anstrengenden (wie Kochen oder Abwaschen). Mich strengen schon die leichteren Sachen ziemlich an, allerdings ist es immer noch keine ungewöhnliche Aufgabenteilung, zeitmäßig sogar mehr als die halbe Haushaltsarbeit, weil ich alles machen will das ich iwie kann. Natürlich geht es mir nicht gerade besser, wenn ich irgendwas mache, da reicht schon Duschen, aber ich mache es halt. Ich müsste ziemlich "dick auftragen" dafür, allerdings muss das ganze dann auch nachgewiesen werden. Simulieren möchte ich auf gar keinen Fall, solange keine existenzielle Notlage das erzwingt, wozu es hoffentlich nie kommt. Real kranke Mensche werden ständig als Simulaten hingestellt damit niemand zahlen muss. Es wäre das "Allerletzte". Also niemals, solang es meiner Familie gut geht. Da kommt dann noch das Problem der Nachweisbarkeit dazu. Denke mal, es wird nichts bleiben als gute Miene zum bösen Spiel zu machen, bzw. sowohl das mit dem online selbstständig verfolgen als auch rumfragen ob jemand irgendwas das ich kann gebrauchen könnte. Alle anquasseln die ich mal kannte, und wenn nicht eben die ganze Zeit und Unsicherheit in Kauf nehmen... Trotzdem danke für Eure Antworten. Ist eben leider keine Option.
  6. Mit den 600 Euro meine ich Miete + sämtliche Umlagen (Strom, Wasser, Heizung). Wohnungskosten sind da ca. 225 Euro berechnet, was mit einem Studentenwohnheim realistisch wäre, aber nicht, wenn man "einfach so" eine Wohnung sucht. Es ist nahezu unmöglich, hier im Umkreis von 20-50km eine Wohnung zu finden, die unter 350-400 kostet, wobei alles über 5km schon nicht mehr realistisch sind weil ich nicht mobil bin und meine Mutter nicht weiter fahren mag, da würde ich sie also quasi nicht mehr zu Gesicht bekommen. Im weiteren Umkreis habe ich auch nichts unter 300 gefunden (ich rede von 1 Zimmer, meine liegt in dem Bereich und hat 1,5 Zimmer). Klar sind Studentenunterkünfte so billig, aber das kann ich in meiner Situation leider knicken. Natürlich kann man 400 Euro dazu verdienen, aber wenn ich nen 400 Euro Job finde dann suche ich mir zwei davon und vergesse den Rest. Wäre mir dann auch egal was irgendjemand sagt, wenn es denn funktioniert. ALG II kann ich vergessen, Bafög evtl. auch, weil meine Eltern einfach "zu viel" verdienen. Sonst wäre ja auch das mit der Wohnung nicht (war die Idee von meinen Eltern, nicht meine, und ich will nicht dass die das ewig zahlen). Pflegebedürftigkeit gibt es nicht, und würde ich auch niemals wollen weil dann ja jemand in meine Wohnung käme ständig - wäre auch nicht durchzukriegen, ich kann ja ein bisschen laufen (ich habe einen Immundefekt und kann nicht normal raus bzw. nur sehr wenig, aber es ist "alles noch dran"). Bringt auch nicht viel Geld. Der volle ALG II Satz würde quasi alle Probleme lösen in der Hinsicht aber das kriegt man eben nicht einfach so . Man kann sich allenfalls arbeitslos melden und dann krank geschrieben werden. Da brauchts einen kooperativen Arzt, auf die Dauer läufts aber auf Reha und Gutachter raus, und da ist hinterher jeder "gesund" zumindest auf dem Papier... Zumal, meine Eltern sind ja unterhaltspflichtig. Was ist wenn ich 25 bin ist mir ehrlich gesagt recht egal, das ist zu weit weg.
  7. PS: Falls Ihr neben Eurem Studium Euch online was dazuverdient habt, das kein typischer Online-Hoax war, könnt Ihr das ruhig auch schreiben, zumindest wenn es entweder einige Hundert Euro im Monat bringt (für sagen wir 600-900 Euro oder mehr würde ich auch bis so ca. 40-60h pro Woche investieren) oder aber weniger bringt aber in angemessenem Zeitaufwand.
  8. Liebe Forenmitglieder, ich überlege, ob ich an der Uni Hagen (wohl die einzige Fernuni, an der das möglich ist), Vollzeit studieren und Bafög erhalten könnte (aufgrund von Krankheit kann ich keine normale Uni besuchen). Die Situation ist Folgende: Ich lebe in einer Wohnung, die momentan meine Eltern finanzieren (meine Eltern vermieten u.A. Wohnungen, aber diese gehört ihnen nicht, wird nur aus den Einnahmen finanziert). Ich bin nicht verheiratet, und lebe auch nicht in einer eingetragenen Partnerschaft (habe einen Freund, aber davon weiß ja kein Amt was bzw. könnte mir nicht nachweisen, dass es "was Festes" ist). Meine Eltern sind getrennt lebend, aber nicht geschieden, ich habe keine Geschwister, und keine eigenen Kinder. Ich selber mache momentan mehr oder minder nebenher einen Lehrgang in Informatik, damit die Krankenversicherung weiterläuft. Natürlich möchte ich (22, d.h. Jahrgang 1992) meine Wohnung selber finanzieren, und möchte auch nicht, dass mein Freund das alles macht, wenn er mal einen Job findet, weil wir eben selbstständiger sein wollen. Also ich will selber Geld. Allerdings bin ich körperlich so stark eingeschränkt, dass ich das letzte mal mit 12 eine normale Schule besuchen konnte, und musste seitdem zu Hause lernen. Ich habe eine Fernschule absolviert und meinen Realschulabschluss per externer Prüfung bekommen (Note 1,0), und danach an einem "normalen" technischen Gymnasium zu Hause lernen und so mein Abitur machen können (ebenfalls Note 1,0). Mein "Gebiet" ist die Informatik, d.h. dadurch, dass mein schulischer Schwerpunkt Informatik war, und Programmieren (Webentwicklung, aber auch andere Sprachen) mein Hobby ist, habe ich mir hier einige Kenntnisse angeeignet. Momentan habe ich also drei Möglichkeiten: a) Selbstständig online als Softwareentwicklerin arbeiten. Beispielsweise Websiteentwicklung anbieten und Apps verkaufen, Freelancing etc. Erfolg ist fraglich, Anlaufzeit lang. Mache ich, wenn mir nichts besseres einfällt, könnte zwar gutes Geld bringen, aber ist Plan B weil sehr unzuverlässig. Doch einen Homejob finden. Leider wollen fast alle irgendeine Qualifikation (dauert mir zu lang, wenn ich nix dafür kriege), bei den wenigen (fast keine Stellenanzeige) wo man nicht "einige Tage im Monat" etc. irgendwo hin muss, kriegt doch jemand spitz dass ich krank bin, spätestens im Lebenslauf. Irgendwo hin reisen kann ich auch gar nicht. Einfache Hilfstätigkeiten wie Online-Callcenter kämen in Frage, auch wenn ich lieber nur schreiben würde (kann nicht wirklich gut lang reden bzw. mir geht es dann nicht grade besser), außerdem sind meine Eltern nicht begeistert wenn ich "mir Stress für nix und wieder nix mache". Wenn ich nur tippen müsste wäre es für mich ok, den ganzen Tag nichts auf Dauer. Meine wenige körperliche Energie geht für den Haushalt drauf, und das ist schon schwer (würd es nichtmal schaffen ohne dass mein Freund mir hilft). Ich will aber so selbstständig wie möglich sein. Dann lieber a). c) Für irgendeine Art von Ausbildung bezahlt werden, also beispielsweise für ein Fernstudium. Darum geht es ja hier. Dazu muss ich fragen: 1. Gibt es die Möglichkeit, für ein Vollzeit-Fernstudium Bafög zu erhalten? (Soweit ich weiß ja, und ich wäre auch berechtigt, aber wie krass sind die Einschränkungen? Aus Erfahrung einiger hier vielleicht - ist es schwer, das durchzukriegen?) 2. Wenn ja, sieht der Bafög-Anspruch ja sehr gering aus. Laut Bafög-Rechner ca. 600 Euro, wovon ein Teil dann von den Eltern geholt wird. Das wäre schon toll, aber es deckt Miete und Umlagen, leider nicht das Essen. Könnte man Wohngeld dazu beantragen? Irgendwas in der Art? Wenn nein bleibt es eine Option, immerhin könnte ich so einen Beitrag leisten. 3. Muss man die Kosten für ein Fernstudium davon zahlen? Ich finde widersprüchliche und uneindeutige Informationen im Netz. 4. Es scheint eine Einschränkung zu geben, bei der man Bafög erst nach 6 Monaten erfolgreichem Fernstudium, aber nicht dem selben bekommt. Ich könnte in wenigen Wochen meinen Lehrgang fertig kriegen und damit einen Abschluss. Aber - Bafög wird nur für 12 Monate gewährt. Leider lese ich nichts darüber, wie es weitergeht. Kann ich danach denn einen weiteren Antrag stellen? 5. Werden Fernstudienkosten vom Bafög abgedeckt? Informatik Bachelor kostet zwar ca. 1500 gesamt, und Master dann nochmal 700, trotzdem wäre es eher ungut, wenn das in den 600 Euro drin wäre. Falls es die Möglichkeit gibt, Bafög für das Decken der Miete und Umlagen, im Idealfall auch eines kleinen Bedarfs, gäbe, würde ich das auf jeden Fall machen. Was ich auch überlege ist, wie schwer es ist ein Stipendium zu kriegen. Allerdings habe ich bisher nur ein sehr gutes Abitur nachzuweisen. Hochbegabung könnte ich evtl. unter Beweiß stellen, bin ich mir aber nicht sicher, weil ich nicht weiß, ob ich in einem Test, zu dem ich irgendwo hinfahren muss nicht einfach nur zu krank bin und mich zum Affen mache weil ich alle Fragen falsch beantworte (mit 9 hatte ich 130+ bzw. 140+, aber das ist mit 22 wohl wenig relevant). Man kann zwar üben (habe ich damals nichtmal, rein gar nichts) aber was bringt es, wenn ich bei dem Test zu nichts zu gebrauchen bin. Es gibt ein "Voten für Stipendium"-Projekt, aber ich kenne niemand außer meinem Freund und möchte auch meine Eltern nicht hinstellen als könnten sie mir kein Studium finanzieren oder wollten nicht, indem ich meinem ehemaligen Lehrern und Klassenkameraden schreibe (so ist es ja nicht, sie würden, ich will selbstständig sein und meine Eltern unterstützen mich). Falls das auch positiver aussehen kann, würd ich es wohl machen, und hoffen dass die alle noch so überzeugt von mir sind wie vor einem Jahr... Meine Krankheit kann ich wohl nicht "einsetzen", das ist schon bei einem Schulabschluss schwierig. Zumal ich ja auch nicht gerade nachweisen kann, dass ich danach eher einen Job finden würde. Dass man nicht erst ein "Ruhen der Schulpflicht" kriegt und dann einen Job, ist denen auch klar... Hinweis: Ich weiß, dass ich nie einen normalen Beruf ausüben können werde, also bringt mir auch keine Ausbildung irgendwas in Hinsicht von beruflichem Weiterkommen. Nicht hauen, weil ich damit nur "Geld kriegen" will ... ich habe kaum Möglichkeiten. (Ich kann keine Rente beantragen oder ALG II).
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