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Apfelkind

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  1. Wie gesagt: Ich bin und bleibe noch eine Weile Soldat. Daher ist ein Vollzeitstudium ausgeschlossen, besonders im Ausland. Und als ich sagte, die Koten spielen keine Rolle, dann nur deshalb, weil die Kosten einer Fortbildung und eines Fernstudiums innerhalb des finanziellen Rahmens der BW bewegen. Mir stehen ca. 15000€ zur Verfügung.
  2. Und worin liegen diese Unterschiede? Es gibt Vorgesetzte und die Mitarbeiter, denen sie weisungsbefugt sind. Die obere Ebene stützt sich dabei auf die Fachexpertise der ihnen nachgeordneten Ebene, trifft jedoch die Entscheidungen und trägt entsprechend die Verantwortung. Dass jedes Unternehmen organisatorisch anders aufgebaut ist und eine eigene Unternehmenskultur besitzt, versteht sich von selbst. Aber wir driften schon wieder in die nie enden wollende Diskussion, ob die Bundeswehr ein brauchbares System ist. Ich kann ja aber auch gerne mal einen (von mehreren) möglichen Plan darlegen: Ich würde nächstes Jahr neben meinem Job beginnen, zu studieren. Mitte 2017 scheide ich dann aus, mein Studium dauert dann noch ca. 6-10 Monate. Aufgrund meiner Übergangsgebührnisse kann ich dann Praktika in einem Unternehmen machen und dort im Idealfall auch meine Masterarbeit schreiben. Nach meinem Abschluss hätte ich zum einen erste Berufserfahrung gesammelt und das Unternehmen kennen gelernt, wie auch umgekehrt. Vielleicht wäre dann ja auch eine Festanstellung denkbar. Beim Gehalt bin ich ebenfalls dank der Übergangsgebührnisse in der Lage, Abstriche zu machen und trotzdem meinen Lebensstandard zu halten. Mir ist durchaus bewusst, dass ich zunächst nicht mehr auf mein jetziges Gehalt kommen werde. Eine Freistellung vom Dienst steht mir aufgrund meines Studiums leider nicht zu.
  3. Die Controller-Akademie hatte ich auch im Sinn, um mich evtl als Controller weiterzubilden. Ich muss aber sagen, dass es mich traurig stimmt, wie gering die Wirtschaft immer noch die Fähigkeiten schätzt, die man als Soldat erwirbt und Soldaten teilweise gar als minderbegabt abzutun scheint. Habe leider schon sehr oft gehört, dass das Vorurteil vorherrscht, Soldaten seien nicht in der Lage, flexibel zu denken und könnten nur Befehle befolgen und auch nur so führen.
  4. Da ich noch 2,5 Jahre Soldat sein werde, kann ich keine Berufserfahrung im Zivilen sammeln. Und da mir ca. 14000€ für Weiterbildungen zur Verfügung stehen, werde ich das Geld auf die ein oder andere Art auf jeden Fall nutzen, derzeit tendiere ich zum 2. Studium, das kann ich neben meinem Dienst tun und wäre dann ca. 8-12 Monate nach meinem Dienstzeitende fertig. Ich habe eher den Eindruck, dass die Bundeswehr bei moderner Menschenführung schon um einiges weiter ist als manch ziviles Unternehmen. Wenn ich so die Erfahrungen meiner Freunde auswerte... Das Bild vom ständig schreienden Vorgesetzten, der nur mit seinem Dienstgrad führt, ist schon seit vielen Jahren nicht mehr gültig.
  5. Nun, das hoffe ich. ^^ Als Wirtschaftsingenieur würde ich aber tatsächlich als frisch gebackener Absolvent beginnen, während ich als Controller dann bereits tieferes Fachwissen mitbringen könnte.
  6. Ich werde nach meiner Bundeswehrzeit 31 sein. Genau deshalb habe ich diese Frage ja gestellt. Sollte ich lieber Abschlüsse in 2 Fachgebieten oder vertieftes Wissen in einem Fachgebiet mitbringen?
  7. Guten Abend, Ich bin derzeit Offizier bei der Bundeswehr und mache mir langsam Gedanken über meine zivile Karriere nach dem Militär. Studiert habe ich BWL und dort 2012 den Master of Science erworben, im Schwerpunkt Innovationsmanagement/Controlling. Jetzt stehe ich vor der Wahl, ob ich mich im Bereich Controlling weiterbilden möchte oder lieber noch einen Master of Engineering als Wirtschaftsingenieur mache? Ich werde die Bundeswehr 2017 verlassen und danach ohnehin in keinem der beiden Bereiche mit Berufserfahrung aufwarten können, weil Offiziere nicht in ihren Studienrichtungen eingesetzt werden. Die Kosten spielen keine Rolle, das zahlt mir die Bundeswehr. Vom Interesse her sind ebenfalls beide Themengebiete als gleichwertig anzusehen, es geht also tatsächlich ausschließlich um die berufliche Perspektive, ich weiß nicht, ob eher die fachliche Breite gefordert wird, weil die Unternehmen den Schwerpunkt auf Führungsqualitäten legen (wie die Bundeswehr) oder ob es doch eher ratsam wäre, mich als Controller weiterzubilden. Ich hoffe, hier kann mich der ein oder andere an Erfahrungen oder Tipps teilhaben lassen.
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