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Eventualis

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  1. 1. Die Frage nach der Gewerkschaftszugehörigkiet im Einstellungsgespräch ist unzulässig und muss daher auch nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden. Eine Falschbeantwortung berechtigt in der Konsequenz nicht zur Kündigung bzw. Anfechtung. 2. Die Einstellung von der Gewerkschaftszugehörigkeit abhängig zu machen ist rechtswidrig. Ob du es verantworten kannst dich im Rahmen deiner Tätigkeit an solchen Praktiken zu beteiligen, musst du selber entscheiden. Ein guter Grund über die Ungerechtigkeit der Arbeitswelt zu klagen sieht jedenfalls anders aus.
  2. Das beste Mittel gegen Lohndumping ist und bleibt die Tarifbindung. Deshalb ist das Mindeste, was einzelne tun können, die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft, auch wenn das zunächst Geld kostet und die eigene politische Ansicht nicht vollständig deckungsgleich mit der Gewerkschaftslinie ist. Wer die Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen den anderen überlässt, hat weder Grund noch Recht über Ungerechtigkeiten zu lamentieren. Je höher der Organisationsgrad im Unternehmen ist, desto schwieriger wird es auch für den Arbeitgeber sich aus der Tarifbindung zu verabschieden. Es ist überhaupt kein Grund erkennbar, warum das BAG zur Frage privater Fortbildungen Stellung nehmen sollte, denn diese sind eben gemau dies: "privat". Solange die Studierenden aus der Fortbildung keine besonderen Ansprüche herleiten (Sonderurlaub, Freistellung zu bestimmten Zeiten, Praktika etc.), geht dieses "Hobby" den Arbeitgeber genau so wenig etwas an, wie andere Freizeitaktivitäten. Dies entspricht so eindeutig der geltenden Rechtslage, dass weder in der arbeitsrechtlichen Literatur, noch in der unterinstanzlichen Rechtsprechung eine Grundlage für die Annahme eines Informationsrechts des Arbeitgebers ersichtlich ist. Sollte es doch einmal zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zu dieser Frage kommen, wird ein Gericht die verfassungsrechtlichen Wertungen, insbesondere bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe, zu berücksichtigen haben (ständige Rechtsprechung seit BVerfG, Urteil vom 15.01.1958 - 1 BvR 400/51 - Lüth). Einschlägig können im gegebenen Zusammenhang die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) sowie die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) sein. Es gibt tatsächlich kaum ein Rechtsgebiet, das so viel mit dem Grundgesetz zu tun hat, wie das Arbeitsrecht.
  3. Hallo, der genannte Wert ist ein Durchschnittswert, sowohl bezüglich der individuellen zeitlichen Verteilung, als auch der Lerneffektivität der Studierenden, scheint mir aber eher niedrig angesetzt zu sein. Die Regelstudienzeut "wesentlich" zu unterschreiten, wenn schon dieser Aufwand zuviel erscheint, ist ein Widerspruch. Vieles hängt davon ab, wie effektiv Du lernst, welches Ergebnis Du mit dem Abschluss erreichen willst und wieviel Entlastung die "gewissen Vorkenntnisse" bringen. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass im Onlinestudium Lernen nicht nur am heimischen Schreibtisch, sondern praktisch überall, wo ein Internetzugang oder die Möglichkeit ein MP3 zu hören besteht, stattfinden kann. Wie gut man im Auto oder in der Bahn, beim Joggen etc. lernen kann, ist wiederum individuell sehr unterschiedlich. Ich würde empfehlen die Möglichkeit des Gaststudiums zu nutzen: http://www.online-hfh.de/home/pages/studiengaenge/wirtschaftsrecht-bachelor/schnupperstudium.php
  4. Im Vergleichen "völlig unterschiedlicher Programme" bist Du aber auch nicht schlecht: Die juristische Ausbildung zum Staatsexamen (in Vollzeit) an der Uni des Saarlandes ist mit dem LL.M.-Studiengang der Hochschule KL genau so wenig vergleichbar, wie das Angebot der Frankfurt University. Aber ein wenig Glanz von den "richtigen" Juristen kann ja nicht schaden.
  5. Die absolute Anzahl der Klausuren oder Leistungsnachweise sagt vielleicht nicht so viel aus, die Anzahl der Studienleistungen, die in Präsenz, ohne die Möglichkeit fremder Hilfe, erbracht werden müssen aber schon. Laut Studienführer werden 2 Klausuren à 2 (!) CP in den Präsenzphasen geschrieben, der Rest sind Einsendeaufgaben und Hausarbeiten, bei denen jede Unterstützung möglich ist. D.h. bei 86 der 90 mit dem Abschluss ausgereichten CP hat die Hochschule keine Gewähr dafür wer eigentlich für den Inhalt der erbrachten Leistungen verantwortlich ist. Das finde ich, vor dem Hintergrund der Tatsache, dass dieses Studium vor allem rechtliche Grundlagen zum Gegenstand hat, also keine übermäßigen stofflichen Anforderungen stellen sollte, sehr bemerkenswert. Wenn so etwas auch an der Fernuni-Hagen vorkommt, besagt für den Studiegang in Kaiserslautern überhaupt nichts, gibt aber einen Hinweis darauf, dass die Trägerschaft einer öffentlichen Hochschule längst nicht ein besonderes Niveau garantiert, wie es von dortigen Studierenden gelegentlich kolportiert wird. Zu "speziellen Themen" werden in LL.M.-Studiengängen üblicherweise Hausarbeiten geschrieben, während Klausuren ganze Rechtsgebiete abdecken. Viele davon zu schreiben ist nur einfach solange man nicht selbst antreten muss. Von "großen" Klausuren kann bei einer Dauer von 3 Stunden in KL auch nicht die Rede sein. Ganz wenige kleine Klausuren zu schreiben ist jedenfalls immer die billigste Lösung, auch für die Uni, weil man sich so die teuren Prüfungszentren spart. Insoweit ist der weitgehende Verzicht auf Präsenzprüfungen eine Spezialität dieses Studiengangs, nicht von berufsbegleitenden Fernstudiengängen im Bereich Wirtschaftsrecht schlechthin.
  6. Ohne Erfahrung in der juristischen Gutachtentechnik (und Grundkenntnisse im öffentlichen Recht) dürfte das schwierig werden, Siehe: http://www.fernuni-hagen.de/videostreaming/rewi/ls_haratsch/20130418.shtml
  7. @Count Goldbeast "Zugemauert" ist ein sehr treffender Ausdruck in diesem Zusammenhang. @Sam32 Ich stimme Dir zu. Am Ende des Studiums steht (hoffentlich) der Master of Laws. Das ist wichtig. Ich wundere mich allerdings darüber, dass der Begriff "online" in einem Internet-Forum so reservierte Reaktionen hervorruft. Die meisten Fernstudiengänge haben heute entsprechende Elemente und das scheint mir auch akzeptiert zu sein. Die Aufnahme des Begriffs "online" in die Bezteichnung hat der Studiengang vermutlich vom Bachelor-Studiengang geerbt. Dort bietet die HFH sowohl die online Variante als auch einen klassischen Fernstudiengeang an. Da geht es einfach um die Unterscheidbarkeit. Im Übrigen steht das "online" auch dafür, dass es keine Präsenzveranstaltungen gibt. Das Thema ist hier ja schon in anderem Zusammenhang hinreichend erörtert worden. Bei Jura ist es jedenfalls kein Problem. Zum Thema Abschlusszeugnis hat vor einiger Zeit schonmal jemand recherchiert: http://www.fernstudium-infos.de/hfh/34424-wirtschaftsrecht-online-an-hfh-sieht-abschlusszeugnis-3.html#post159815 Ich hätte mit dem "online" in der Urkunde kein Problem. Jedenfalls würde ich ein Studium, mit dem ich im Bewerbungsverfahren nicht "offensiv" auftreten kann, gar nicht erst anfangen. @chbrandl Der Begriff "Jurist" ist nicht geschützt, ich würde aber die Bezeichnung "Wirtschafjurist (LL.M.)" verwenden. Das vermeidet Missverständnisse. Bei der Frage nach der Akzeptanz eines Abschlusses kommt es doch auf die Leute an, von denen man sicher weiß, dass sie selbst Personalentscheidungen in dem entsprechenden Gebiet treffen. Ob es davon (also solche auf die beides zutrifft) hier so viele gibt?
  8. So sieht das also aus, wenn man gelernt hat "auf Argumente einzugehen"? Diese Erfahrungen sollten an die Hochschule mitgebracht werden. Das nennt man Hochschulreife. Individuelle Defizite in dem einen oder anderen Bereich sollten vor Studiumsbeginn bearbeitet werden. Ein Seminar ist nicht der Ort und der Zeitpunkt für "mein erstes Referat", sondern für fachliche Vertiefung und die erfordert in den selteneren Fällen die körperliche Anwesenheit aller Teilnehmer am gleichen Ort. Ich halte aber fest, dass Don Alfredo offenbar die einzige Person ist, die in Vorstellungsgesprächen immer nach Präsenzveranstaltungen gefragt wurde. Die potenziellen Arbeitgeber werden ihre Gründe gehabt haben. Und damit klinke ich mich ebenfalls aus.
  9. Es gibt sogar Fernstudierende, die auch noch eine sehr kommunikative Familie haben. Ich kann nur schwer nachvollziehen, dass in einem Bewerbungsgespräch die Präsenzphasen im Studium erörtert worden sein sollen. Zudem frage ich mich, ob ich zu einem Umternehmen wechseln würde, wo dem Personaler und/oder dem Vertreter des Fachbereichs erklärt werden muss, was ein Fernstudium ist. Ich hätte Bedenken, dass die vom Rest ihres Geschäfts auch nicht mehr verstehen. Wenn es aber tatsächlich dazu käme, kann man die Frage nach den Präsenzveranstaltungen ja auch in diesem Sinne interpretieren: "Konnten Sie Ihre Lerngruppe, die Unterstützung und den Zeitplan selbst organisieren oder musste das die Hochschule für Sie erledigen?". Das gibt Gelegenheit herauszustellen, dass Online-Absolventen selbständiges Arbeiten gewohnt und für die Anforderungen einer immer virtueller werdenden Arbeitswelt bestens gerüstet sind. Im Übrigen habe ich ein Problem, wenn Leute mit "unbedarften" Fragen zeigen, dass sie sich mit Online-Studienmodellen überhaupt nicht auskennen, gleichzeitig aber eine fetgefügte Meinung darüber zum Besten geben und sogar wissen wollen wie die Akzeptanz bei Dritten ist. So weit her war es mit der (Präsenz-) Schulung in sozialer Kompetenz in den guten alten AKAD-Zeiten wohl doch nicht gewesen.
  10. Das sehe ich ähnlich. Die nebenberufliche Promotion ist eine ganz außergewöhnliche Anstrengung und Leistung, die nur wenige leisten können und - vernünftigerweise - auch wollen. Dies zum Kriterium der Studienwahl zu machen, halte ich - bei aller vorausschauenden Planung - für etwas realitätsfern. Vielleicht erst einmal die Prüfungen für die 300 ECTS, die Bachelor- und die Masterarbeit schreiben. Das gibt jede Menge Gelegenheiten über das Thema noch einmal nachzudenken. Anzumerken wäre noch, dass die Fernuni-Hagen als Universität zwar promotionsverfahrensrechtsberechtigt ist, aber bei ca. 25.000 Stidierenden am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die Wahrscheinlichkeit hier zum Zuge zu kommen auch sehr überschaubar sein dürfte.
  11. @jennys vielen Dank noch für den Hinweis Für mich ist Steuerrecht nichts, aber es ist interessant zu erfahren, dass die HFH offenbar freie Kapazitäten in diesem Bereich hat, während im Studiengang Wirtschaftsrecht online (Master) viele Studierende seit längerer Zeit auf die Freischaltung weiterer Module in der Vertiefung Steuerrecht warten.
  12. Das überrascht mich jetzt doch, ich hätte angenommen, dass Selbstkritik eine deiner Stärken ist Sicher, sofern du es für dich auch akzeptierst, wenn bei jedem Fehler den du (im Studium oder Beruf) machst an deiner Qualifikation gezweifelt wird und von den "schlecht qualifizierten ..." gesprochen wird. siehe obiger Beitrag Aus den falschen Zahlen Schlüsse zu ziehen, ist immer falsch. Welcher Stelle meines Beitrags entnimmst du, dass ich das nicht akzeptiere (bitte genaues Zitat)? Nein, sie haben sich für Wahlfreiheit entschieden (Zulassungsbedingungen sind immer Mindestanforderungen) D'accord. Nur mit dem "hoch" und dem "runter" kann ich nichts anfangen.
  13. Danke für den Hinweis, aber in den CHE-Infos sind leider überwiegend absolute Zahlen und nur wenig zu den Anteilen an den Studierenden bzw. Studienanfängern der jeweiligen Hochschulen insgesamt zu finden. Mein Punkt ist, dass Studierende ohne Abitur in der ganz großen Mehrheit nebenberuflich studieren und es dann wenig sinnvoll ist mit ihrem Anteil an allen Studiengängen, also auch denen, die reine Vollzeitstudiengänge sind, zu argumentieren.
  14. Ein Zwangspraktikum wäre das Ende des Studierens für alle, die in einem anderen Bereich studieren als arbeiten, denn sie könnten dieses Praktikum - insbesondere ohne Hilfe des Arbeitgebers - weder zeitlich noch finanziell bewältigen. Nach diesem Vorschlag dürften vielle nur noch im fachlichen Nahbereich ihrer bisherigen Tätigkeit nebenberuflich studieren. Dadurch werden mehr neue Hürden aufgestellt als alte abgeräumt und nebenbei noch das Fachidiotentum gefördert. Es überrascht mich, dass du so etwas befürwortest. Noch einige Gedanken zu der Diskussion: Der Anteil der Studierenden ohne Abitur beträgt bei allen Hochschulen 2,6%, bei Fachhochschulen 3,67%, allerdings ist diese Relation ungefähr so aussagekräftig wie das Verhältnis zur Weltbevölkerung. Interessanter ist da schon der Anteil in den typischen berufsbegleitenden- und Fernstudiengängen. An der Fernuni-Hagen z.B. liegt der Anteil Studierender ohne Abitur bei 33 %. Für die HFH las ich in einer älteren Publikation einen ähnlichen Wert. Zu AKAD, Euro-FH, Diploma usw. habe ich keine Zahlen gefunden, der Anteil dürfte aber ebenfalls deutlich höher als bei den Präsenzhochschulen liegen. Tatsache ist, dass es sich beim nebenberuflichen Studieren um einen wachsenden Markt handelt, in dem die Studierenden ohne Abitur eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Ob Anbieter eine Chance auf diesem Markt darin sehen, nicht nur die Zulassungshürden, sondern - gewissermaßen in vorauseilendem Gehorsam - auch die Leistungsanforderungen zu senken, wird sich zeigen. Ganz auszuschließen ist es, für den Fall, dass nicht alle von der intellektuellen Überlegenheit der beruflich Qualifizierten schon so überzeugt sind, wie diese selber und es hier in der Diskussion zum Ausdruck gekommen ist, nicht. @jedi, Forensiker u.a. Es gibt sicher gute Gründe für das Studieren ohne Abi zu sein und auch Respekt gegenüber beruflicher Bildung und Weiterqualifizierung einzufordern, aber muss man deshalb die Leute, die sich für die allgemeine Hochschulreife entschieden haben, in derart unsachlicher und polemischer Weise abqualifizieren, bis hin zu dem Vorwurf, dass sie mit 19 Jahren noch - Überraschung! - jung sind?: Ist es das, was ihr mit "besseren sozialen Kompetenzen" meint?
  15. Die von dir hervorgehobenen Worte habe ich tatsächlich überlesen. Ich kann nachvollziehen, dass es jetzt so wirkt, als hätte ich sie absichtlich weggelassen. Das hätte nicht passieren dürfen. Entschuldigung Das geht aus den Studieninhalten hervor. Für Wirtschaftswissenschaftler gibt es Brückenkurse. Die selbständige Erarbeitung der Grundlagen ist, soweit ich weiß, auch möglich. Der inhaltliche Unterschied der beiden Studiengänge hängt weder von irgendwelchen Schlussfolgerungen, noch von meinem Zitat-Blackout ab. Warum bereitet es dir so große Probleme zu akzeptieren, dass Studiengänge, die für unterschioedliche Zielgruppen bestimmt sind, auch unterschiedliche Inhalte haben? Komisch, einen ähnlichen Eindruck mit umgekehrten Vorzeichen hatte ich, als ich deinen Kommentar zu den betriebswirtschaftlichen Fächern im HFH-Studiengang gelesen habe. So leicht kann man sich täuschen.
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