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  1. Leiter einer WP-Gesellschaft wirst Du auch nicht als Master und als Bachelor schon gar nicht. Die Hochschule ist beim Wirtschaftsprüfer nur der erste Schritt so wie bei Fachanwälten und Steuerberatern auch. Es hat auch Niemand gesagt das ein Metzgermeister mit der Novelle des BBIG plötzlich als Chirurg arbeiten soll und keine Personalabteilung der Welt wird da etwas verwechseln.
  2. Da hast Du natürlich Recht Markus. Das Baccalauréat Professionnel in Frankreich wurde im EQF wie auch im NFQ dem Level 4 zugeordnet. siehe S. 5: https://www.nuffic.nl/documents/326/education-system-france.pdf Der Fachwirt in Deutschland wurde im EQF wie auch im DQR dem Level 6 zugeordnet. siehe S. 7 : https://www.dqr.de/media/content/Deutscher_EQR_Referenzierungsbericht.pdf Die Übersetzung "Bachelor Professional CCI" für den Fachwirt IHK ist dann wohl eher eine Untertreibung als eine Anmaßung der IHK. Eine Vergleichbarkeit ist aber mit der Schweiz gegeben. In der Schweiz vergeben die höheren Fachschulen, welche wie unsere IHK Akademien zur Tertiärstufe B (nicht Hochschulbereich) gehören, seit über 10 Jahren den Abschluss "Professional Bachelor ODEC". Dieser ist ebenfalls im EQR dem Level 6 zugeordnet. siehe S. 1: https://www.odec.ch/file-download/download/public/819 Auch in der Schweiz gab es weder Verwirrung noch hat es dem Ansehen der Universitäten und Hochschulen der Alpenrepublik geschadet. Aber evtl. sind die Eidgenossen da ja etwas cooler als der deutsche Michel.
  3. Das baccalauréat professionnel (Bac Pro) ist ein nationales Diplom in Frankreich, dass den Inhabern die Hochschulreife sowie die Befähigung zur Ausführung einer hochqualifizierten beruflichen Tätigkeit bescheinigt. Der Fachwirt / Bachelor Professional ist ein nationales Diplom in Deutschland, dass den Inhabern die Hochschulreife sowie die Befähigung zur Ausführung einer hochqualifizierten beruflichen Tätigkeit bescheinigt.
  4. Ja, Mauerwerke sind doof und das mit dem Lesen ist ja auch nicht jedermanns Sache.
  5. Die Idee des "Baccalauréat professionnel" kommt übrigens aus Frankreich. Es ist dort seit Jahrzehnten die Hochschulreife verbunden mit einer beruflichen Ausbildung. Das hört sich doch sehr nach dem Bachelor Professional unserer deutschen IHK an. Ich bin mir sicher der Drops ist gelutscht. - Erst kam die Anerkennung des IHK Fachwirt als allg. Hochschulreife. - Dann kam der EQR in dem Bachelor und Fachwirt als gleichwertig für ganz Europa festgelegt wurden. - Der logische nächste Schritt ist der (Berufs)-Bachelor als offizieller Abschluss für IHK Fachwirte. Man bedenke: Frankreich ist unser wichtigster Verbündeter in Europa, jedes Signal zur Harmonisierung unserer Systeme ist da sehr willkommen. In Frankreich ist die akademische Welt mit dem "Baccalauréat professionnel" übrigens nicht zusammengebrochen und es gab auch kein Chaos in den Personalabteilungen.
  6. Bei nahezu allen privaten Hochschulen kann man sich bis zu 80 ECTS auf einen IHK Fachwirt anrechnen lassen. Beispiel: https://www.iubh-fernstudium.de/wp-content/uploads/Immobilienfachwirt_-in-IHK-IM-1.pdf @Steffen85 Merke: wenn Wikipedia die Quelle für einen Artikel ist, dann ist Wikipedia die einzig seriöse Quellenangabe ;-)
  7. Quelle: https://www.bmbf.de/de/das-berufsbildungsgesetz-bbig-2617.html Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) Das Berufsbildungsgesetz schafft die Rahmenbedingungen für die berufliche Bildung. Es sichert die hohe Qualität der Ausbildung und verbessert die Ausbildungschancen für junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen oder regionalen Herkunft. ..... .... Kernstück der Verbesserungen sind die einheitlichen Abschlussbezeichnungen Berufsspezialist/in, Berufsbachelor und Berufsmaster. Der „Meister“ wird dabei nicht abgeschafft, sondern durch die Verbindung mit den einheitlichen Abschlussbezeichnungen gestärkt.
  8. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fachwirt "Zudem war es nicht mehr zu vermitteln, warum für berufsbegleitende und duale Studiengänge trotz großer Ähnlichkeit der Titel vergeben werden durfte, für die Aufstiegsfortbildungen aber nicht. Ende 2018 erklärte das Bildungsministerium schließlich, den "Berufsbachelor"-Titel bis 2020 offiziell zu etablieren.[3] "
  9. Beim EQR geht es doch nur um ein grobes Raster, in das ich als Arbeitgeber meine Bewerber einordnen kann, wenn ich internationale Bewerber habe. Bsp. Ich bin eine Bank in Schottland und suche nun Mitarbeiter fürs klassische Beratungsgeschäft mit Privatkunden. Der eine Bewerber kommt aus dem mittleren Westen der USA, ist Absolvent der eher unbekannten aber sehr preisgünstigen Mayville State University, dort hat er nach 3 Jahren einen Bachelor Abschluss erhalten. Eine Bank hat er von innen bisher nur als Kunde gesehen. Der andere Bewerber kommt aus München und hat Abitur, 3 Jahre Berufsausbildung zum Bankkaufmann, zus. 2 Jahre Berufserfahrung in der Bank und 2 Jahre Abend-Studium zum Bankfachwirt an der IHK Akademie vorzuweisen. Die Kosten für das Studium zum BFW (IHK) entsprechen in etwa den Kosten des Bachelor an der Mayville State University. Soll ich nun den Bankfachwirt (IHK) ohne Interview gehen lassen, weil das Jobprofil der Personalabteilung in der HV in London einen Bachelor´s Degree als Minimum Qualifikation vorschreibt?
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