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NicHer_13290

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  1. Hallo Monika, es ist toll mal von jemandem zu hören, der es ebenso gemacht hat. Meine Bedenken waren, dass ich "schon" 29 bin und das ja heutzutage immer wieder eine Rolle spielt in welchem Alter man ist. Das hat mich immer stark verunsichert und selbst der Herr im BAföG-Amt meinte: "Wir benötigen eine Bescheinigung von der Rentenversicherung, damit wir wissen, warum Sie so spät anfangen zu studieren." Das ist echt entmutigend und ja nach wie vor nicht die Regel. Aber heute weiß ich wenigstens was ich will... Du hast Recht, es ist total flexibel und ich starte jetzt erstmal so und wenn sich was ergibt, dann habe ich jederzeit die Möglichkeit ein gutes Angebot anzunehmen. Danke und LG NicHer
  2. Hallo ExReWe, ich habe mich jetzt etwas umgesehen und habe Finanzmanagement ins Auge gefasst. Dies umfasst ja einen größeren Bereich im Finance und ich könnte dann auch mal ins Bankwesen rein, vielleicht mit ein paar Praktika zwischendurch. Welche Bereiche kannst du noch empfehlen? Danke!
  3. Ja, dass ist auch seine sehr gute Möglichkeit. Hier im Umfeld ist ein größeres Industriegebiet in welchem auch namhafte Unternehmen sitzen. Ich werde am Montag da mal anrufen und fragen, ob man da nicht in den verschiedenen Bereichen immer wieder mal Praktika machen kann. Eines der Unternehmen bietet auf jeden Fall "Plätze" für Bachelor- und Masterthesis an. Ich denke auch, dass ich mich soweit entschieden habe, dass in Vollzeit zu machen. Ich werde jetzt mal schauen, welchen Studiengang ich wähle und mir die Fernhochschulen anschauen, die in der Auswahl stehen. Ich möchte möglichst im nächsten WS starten.
  4. Vielen Dank für den Hinweis mit der Berechtigung zum BAföG. Ich habe ein wenig recherchiert und einige gefunden, mit denen man auch im Fernstudium BAföG beziehen kann. Nun muss ich sehen, ob das Angebot an Studiengängen auch zu meinen Vorstellungen passt. Die Auswahl an Hochschulen ist da wirklich rar. Viele sind das tatsächlich nicht. Ich hoffe da werde ich fündig. Vielen Dank auch für deine Meinung.
  5. Ja, mit der Doppelbelastung hast du total Recht, ich kenne es ja aus dem Betriebswirt und das Pensum wird in einem Bachelor ja auch nicht geringer, eher das Gegenteil ist der Fall. Gerade was die Zeit mit meinem Sohn angeht - die ist mir unendlich wichtig und für mich ein großes Argument für das Fernstudium in Vollzeit. Wie du sagst, die Zeit mit meinem Sohn gibt mir niemand wieder. Die Idee mit dem Start des Fernstudiums in Vollzeit und dann einem möglichen Einstieg in eine Teilzeitstelle im Verlauf, finde ich super. Es ist ja nichts in Stein gemeiselt und Veränderungen sind ja immer möglich. Dann müsste ich mal schauen an welchen Fernhochschulen diese Flexibilität eines Wechsels der Zeitmodelle möglich ist. Da dürfte es ja keine großen Probleme geben. Vielen Dank für deine Meinung, das hilft sehr, auch mal andere Sichtweisen zu betrachten und die Gedanken anderer zu hören. Viele Grüße NicHer
  6. Hallo zusammen, ich stelle euch zuerst einmal eine kurze Vita von mir auf und erhoffe mir dann ein paar Meinungen zu meiner Möglichkeiten der Weiterentwicklung: - 2007: Realschulabschluss - 2007-2009: Verschiedene bezahlte Praktika zur Berufswahlfindung (ich wollte mich erstmal orientieren): Sozialer Bereich, Gastronomie, Wirtschaft, Bank - 2009 - Mitte 2010: Umzug in anderes Bundesland (300 km von der Heimat weg) und Einstiegsqualifizierungspraktikum als Bürokauffrau - 2010 - 2013: Ausbildung zur Bürokauffrau (als Jahrgangsbeste abgeschlossen und Stipendium für eine Weiterbildung erhalten) - 2013 - Anfang 2014: Kaufmännische Angestellte (in dem vorherigen Ausbildungsbetrieb) - Anfang 2014 - Ende 2016: Mitaufbau eines Startups (als Angestellte) und Hauptaufgaben im Bereich Finance - 01.01.2017 - 31.12.2018: Tätigkeit als Controller (2 Jahre, keine Vertragsverlängerung mehr wg. Stellenabbau) --> mein Sohn ist Ende 2017 geboren und ich habe während der Elternzeit (solange meine Anstellung noch lief) im Home Office jeweils 15 Stunden die Woche gearbeitet. Zwischenzeitliche Weiterbildungen: 2014: Kurs "Datenschutzbeauftragter IHK" (Zertifikatslehrgang) 2015-2018: Weiterbildung zur Betriebswirtin mit Vertiefung Management (im Fernlehrgang, die Projektarbeit habe ich nach der Geburt meines Sohnes geschrieben), auch mit 1,1 abgeschlossen. Das war für mich dann auch endlich der Erhalt der Hochschulzugangsberechtigung. Mein Traum war es immer den Master zu erlangen. Das heißt, dass mein derzeitig höchster Abschluss der des Betriebswirts (Management) ist und eben zusätzlich meine Berufserfahrung (8 bis 9 Jahre inkl. Ausbildung). Ich war seit Beginn der Praktika nur einmal einen Monat wegen des Umzugs "arbeitslos". Mein Vertrag bei meinem AG wurde nicht verlängert, da dort derzeit Stellenabbau herrscht, nach dem ersten Jahr wurde er in der Elternzeit verlängert (das ich Mutter bin war für die nie ein Thema, ich hatte da sehr viel Glück). Ich habe dort derzeit im Finance-Bereich noch einen Mini-Job. Mein Sohn geht schon länger in die Kita (er ist jetzt 19 Monate alt) und ich könnte rein theoretisch auch wieder mit mindestens 30 Stunden/Woche arbeiten gehen, ohne nebenbei zu studieren. Mein eigentlicher Plan war der folgende (bis zur gescheiterten Vertragsverlängerung): Ab November 2020: 20 Stunden die Woche (im Home Office) arbeiten und 10-15 Stunden die Woche den Bachelor im Bereich Finance in Teilzeit im Fernstudium zu absolvieren und anschließend ebenfalls den Masterabschluss so zu erreichen. Das wäre mit meinem alten AG eine super Sache gewesen, wegen der Möglichkeit des permanenten Home-Office. Nun noch der kurze Hinweis, dass ich Alleinerziehend bin, aber der Vater seinen Unterhalt voll zahlt und sich um den kleinen Mann kümmert. Auch so habe ich sehr viel Unterstützung. Ich hab auch einen neuen Partner, der mich unterstützt wo er kann. Nun habe ich mich mit der Studienberatung einer Fernhochschule in Verbindung gesetzt und mich auch vom naheliegenden Studierendenwerk beraten lassen. Diese machten mich jeweils darauf aufmerksam, dass ich meine Studienpläne auch in Vollzeit umsetzen könnte, da ich in jedem Fall noch BAföG erhalten würde (ich bin jetzt 29) und dies auch in einem Fernstudium bekommen würde. Ich würde, als Mutter, ein Fernstudium in Vollzeit aufgrund der Flexibilität der Lernzeiten vorziehen und ich habe ja bereits Erfahrung mit Fernlehrgängen und weiß, dass ich die entsprechende Disziplin habe mich daran zu setzen. Den Betriebswirt habe ich ja neben dem 40 h Job noch gemacht. Nun bin ich hin und hergerissen zwischen den Varianten und wollte gerne ein paar Meinungen hören: Möglichkeit 1: Bachelor (2 Jahre wegen diverser Anerkennungen von Kursen) und Master in Vollzeit im Fernstudium absolvieren und die Möglichkeit des BAföG in Anspruch nehmen, recht flexibel agieren können und die Elternzeit/Kindererziehung damit sinnvoller nutzen. Nach maximal 4,5 Jahren wäre ich fertig, dann wäre ich 33 und könnte wieder voll ins Berufsleben einsteigen, da mein Sohn dann auch schon älter und selbständiger ist. Bonus: Ich hätte mehr Zeit mit meinem Sohn. Möglichkeit 2: Teilzeitjob 20 h im Finance-Bereich finden (schwer, weil viele Stellen im Controlling nur Vollzeit besetzt werden) und den vorherigen Plan umsetzen. Dauer Bachelor ca. 4 Jahre und Master 3 Jahre. Also mit viel Glück wäre ich dann mit 36 fertig. Bei beiden Möglichkeiten hab ich finanziell keinen besonders großen Unterschied, da ich den Höchstsatz vom BAföG erhalten würde. Meine Bedenken sind, dass ich mit 33, trotz schon vorhandener Berufserfahrung im Finance-Bereich und einem abgeschlossenen Master in ebenfalls diesem Bereich als Mutter trotzdem schlechte Chancen haben werde eine Anstellung zu finden. Andererseits ist eine Doppelbelastung mit Kind über so viele Jahre auch heftig und da habe ich Angst, dass keiner der Bereiche auf seine vollen Kosten kommt und ich überall nur "rumwirble". Ich hoffe, dass ich hier vielleicht verschiedene Argumente als Entscheidungshilfe bekomme. Ein Master-Abschluss war immer mein Traum und nun muss ich den richtigen Weg dahin finden. Ich danke euch für eure Meinungen. Viele Grüße NicHer
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