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biochemikerin

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  1. Oh, das klingt spannend. An welcher Uni bist du (hört sich nach IUBH an)? Und wie machst du das mit den Präsenzzeiten/Labor usw.? Oder gibt es die nicht bei deinem Studiengang? Bei der SRH sind auch Laborkurse mit dabei, wo ich dann hin müsste. Da kann ich ja schlecht die ganze Familie mitnehmen, also geht das erst wenn ich nicht mehr stille. An der IUBH gibt es das Flex-Learning, wo ich einige Kurse in den Ernährungswissenschaften belegen könnte, denke, dass ist derzeit eine gute Alternative zu einem kompletten Fernstudium. Ich bin weiterhin sehr unentschlossen, zumal mein Mann nicht so begeistert von der Idee eines Studiums ist. Er sieht zwar, dass ich unglücklich bin und gern etwas ändern möchte, aber er ist unsicher, ob es tatsächlich zum Preis (zeitlich und finanziell) eines kompletten Studiums sein muss.
  2. Danke für deinen Beitrag und viel Erfolg für deinen neuen Job. 🙂 An sowas hatte ich auch gedacht, Grundlagen kennenlernen und sich interessant machen für potentielle Arbeitgeber. Bei der IUBH gibt es so ein Flex-Learning, wo man nur einzelne Kurse/Module belegen kann, finde ich auch noch ganz spannend.
  3. Vielen Dank für deinen Beitrag. Und den Hinweis auf den Blog- den habe ich mir schon angesehen. Ich denke aber, dass Polyprpylen eine sehr, sehr gut organisierte Person ist, die wirklich "straight forward" auf ihr Ziel zugeht. Ich bewundere sie dafür sehr. 🙂 Ich habe leider für mich noch nicht DIE Antwort gefunden, aber die Antworten hier haben mir sehr weiter geholfen. Ich muss es ja auch nicht unbedingt JETZT übers Knie brechen, sondern kann auch 2021 starten, wenn ich weiß, wie das Kleine so drauf ist. Daher nochmal vielen Dank an alle, die sich Zeit genommen haben mir zu antworten und ihre Sichtweise darzustellen. LG die biochemikerin
  4. Vielen Dank für deine Sichtweise und deinen Respekt bezüglich meiner bisherigen Leistungen. :-) Man selbst lebt irgendwie doch in einer Blase mit anderen (promovierten) Naturwissenschaftlern, dass man solche Dinge gern ausblendet. ;-) Der Hinweis mit den 9/10 Unternehmen kommt genau so auch immer wieder von Freunden/Bekannten, die es ähnlich sehen. Eventuell bin ich auch einfach zu ungeduldig und habe Probleme damit still zu stehen. Und die Schwangerschaft und Zeit daheim bremst mich schon ein bisschen aus, weil doch die meisten Arbeitgeber eher für "ab sofort" suchen und nicht erst in einem Jahr. Danke nochmal für deine Sichtweise, das hilft mir sehr mich in meinem Gedankenchaos wieder zurecht zu finden.
  5. Ja, das stimmt wohl, allerdings ist das Studium bei der SRH semesterlos, das heißt ich kann auch Kurse aus dem 4. oder 5. Semester eher oder später absolvieren. Wäre in meiner Situation mit Schwangerschaft und vorraussichtlicher Stillzeit gut, wenn ich die Laborpräsenzen "nach hinten" schieben kann. Zusätzlich hat mit die HS-Anhalt keine großen Hoffnungen auf die Anrechnung von Leistungen meiner bisherigen Ausbildungen gemacht. Das macht die SRH für mich um einiges attraktiver.
  6. Vielen Dank für Ihre Antwort. Von der Seite habe ich es noch gar nicht betrachtet. Auch der Hinweis mit der Jobsuche während dem Studium ist sehr hilfreich. Vielen Dank, es hilft mir sehr meine Situation noch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
  7. Hallo liebes Forum, mir ist bewusst, dass mir keiner die Entscheidung abnehmen kann, ob Fernstudium ja oder nein. Ich denke ich muss nur mal meine Gedanken sortieren (ich denke es wird dennoch etwas verworren) und freue mich, wenn sich der ein oder andere Denkanstoß/Diskussion zum Thema ergibt. Ich bin 40, verheiratet, habe ein Kind (2) und Nummer 2 kommt demnächst zur Welt. Ich bin gelernte Chemielaborantin, habe im Anschluss Biochemie (Diplom) studiert und auch in dem Fach promoviert. Anschließend habe ich mehrere Jahre im Ausland im Lebensmittelbereich/Produkentwicklung Käse gearbeitet und fand das so toll, dass ich gern weiterhin in dem Bereich arbeiten möchte, ABER mir fehlen einfach für viele Stellen die Grundlagen und die Labore/Firmen nehmen lieber ausgebildete Lebensmitteltechnologen, statt eine Quereinsteigerin. Ich überlege daher schon länger Lebensmitteltechnologie an der SRH zu studieren. Habe sogar schon Kontakt mit der Studienleiterin aufgenommen bezüglich der Anerkennung von einigen Leistungen aus meinen vorherigen Ausbildungen, aber ich habe wie eine Blockade das Ganze wirklich durchzuziehen. Warum ich hadere? Ich hab Angst es ist nur ein Versuch dem Arbeitsmarkt entfliehen (bin etwas unglücklich mit meiner derzeitigen Anstellung) bzw., selbst wenn ich es in den angegebenen 3,5 Jahren schaffe- wer stellt denn eine 44-jährige mit 2 Kindern ein, die gerade frisch von der Uni kommt, wenn er jemand 20 Jahre Jüngeres haben kann. Hinzu kommt die Finanzierung, das Studium kostet insgesamt knapp 15000 Euro und ich möchte dennoch wenigstens ein bisschen zum Familieneinkommen beitragen. Kann ich als Fernstudentin Ü40 als Werkstudentin arbeiten? Bzw. ne "normale" Teilzeitstelle käme ja auch in Frage oder braucht es unbedingt so nen Studenten-Vertrag? Momentan arbeite ich 70% bis das Kleine kommt, überlege zusätzlich ob ich nicht einfach 3 Jahre Elternzeit einreiche und das Studium so durchziehe. Ihr merkt schon, ich bin so unsicher- mein Kopf zeigt mir ständig, warum es nicht geht, während mein Bauch/Herz wütend aufstampft und ruft: "Ich will das aber!!" wie so ein 2-jähriger in der Trotzphase. Ganz lieben Dank fürs Lesen und vielleicht findet sich ja jemand in ähnlicher Situation oder sogar ein LMT-Student der SRH.
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