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WI_Muenchen

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  1. sagt: Seite „Digitale Rechteverwaltung“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. November 2012, 11:46 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Digitale_Rechteverwaltung&oldid=110254015 (Abgerufen: 20. Dezember 2012, 23:28 UTC) Das heißt kurz gesagt: Eine "einfache" nicht DRM-geschützte Datei kann man oft unter allen gängigen Betriebssystemen öffnen, anschauen, drucken, man kann Text rauskopieren. Und das kann man heute, morgen und auch in zehn Jahren. DRM kann das beschränken. Vielleicht ist eine Spezialsoftware nötig, es kann notwendig sein, dass man während der Betrachtung online ist, weil die Betrachtungssoftware eine dauerhafte Internetverbindung voraussetzt. Mit DRM kann der "Anbieter" Dir dann verbieten, Textauszüge zu kopieren, kann Dir verbieten, die Datei nach Ablauf einer Frist zu öffnen, zu drucken usw.; Was ich damit meine: Ich weiß ja nicht, was die Wings bei Deinem Studiengang einsetzt oder eingesetzt hat, aber ich hatte Erfahrungen mit Ebooks auf Basis von Adobe Software von einer Leihbibliothek: es war eine Adobe-Spezialsoftware nötig, die es, wenn ich mich recht erinnere, nur unter Windows gab. Selbst, wenn alles mit der Adobe-Flash-Software läuft, dann könnte es rein theoretisch sein, dass die Wings spezielle DRM-Sachen aktiviert, die dann nicht mehr mit einer Drittsoftware "Photon" abspielbar ist, sondern nur mit einem Original Adobe-Produkt, welche dann zufällig nicht auf Deinem iOS- oder Android-Tablet verfügbar ist. Aber lass Dich nicht verrückt machen, wenn die Wings meint es geht, dann stehen die Chancen gar nicht so schlecht, nehme ich an. Sonst würde sie mit Dir großen Ärger riskieren, daran hätte sie bestimmt kein Interesse.
  2. Gut, wenn das mit dem Photon funktioniert. Selbst die streng DRM-gestützten Angebote?
  3. Ich weiß wirklich nicht, wie es in diesem Studiengang ist. Das, was wir bei WI online hatten, war i.d.R. Adobe Flash-basiert. Das ist bei Tablets mit Android, iOS usw. i.d.R. problematisch, da wäre ich vorsichtig. Text auf Golem.de zum Thema Flash auf Android: http://www.golem.de/news/android-adobe-entfernt-flash-player-aus-dem-play-store-1208-93872.html Auf iOS gab es soweit ich weiß auch nur Workarounds. Wenn Flash benötigt wird, dann wäre die beste Alternative vermutlich ein Tablet mit "normalem" Windows mit Intel-/AMD-Prozessor, wenn es denn sowas gibt. Viel Erfolg.
  4. Bowmore - das kannst Du relativ genau auf der offiziellen Seite nachlesen: http://www.wings.hs-wismar.de/de/fernstudium_diplom/wirtschaftsinformatik_diplom/inhalte Klausuren sind grundsätzlich am selben Tag wie die jew. Präsenzvorlesung. In seltenen Fällen gibt es 2 Fächer am Tag.
  5. Klingt wunderbar. Vielen Dank für die ausführlichen Stellungnahmen.
  6. Meiner Meinung nach ist es kein Qualitätskriterium, wenn alle Inhalte 100% online sind. Daran würde ich keinen Studiengang messen wollen. Oder besser fangen wir doch so an: Qualität sollte das entscheidende Kriterium sein. Meiner persönlicher Erfahrung nach bin ich äußerst froh über hochqualitative Unterlagen und Lernmaterialien aller Art. Ich bin aber aufgrund meiner Erfahrungen erstmal am ehesten froh über jedes Stück Papier: Damit kann ich viel mehr machen (z.B. Vergleiche mit anderer Literatur) als mit einem Video, das ich gerade mal vor- und zurückspulen kann. Mir fallen da viele Aspekte ein, z.B.: echtes Papier kann man dann auch an "anderen Orten" lesen, man kann die Sitz-Position jederzeit verändern und den Blickwinkel mit dem Papier viel schneller anpassen, als dass ich einen Monitor umgestellt hätte. Am Strand, in der Badewanne usw., da ist Papier auch im Vorteil. Ich will aber die elektronischen Möglichkeiten und Chancen nicht kleinreden, ich würde mich sicher sofort damit anfreunden. Wenn - nun, wenn die Qualität denn stimmt. Worauf ich hinauswill, worauf es uns Fernstudierenden doch ankommt meiner Meinung nach: Wir müssen damit arbeiten können und uns auf die Inhalte konzentrieren können. Niemand hat was davon, wenn man sich über die Materialien ärgern muss, wenn man sie nicht "abspielen" kann, wenn sie nicht zugänglich sind (WLAN tot, Server tot, Nutzungslizenz irrtümlich abgelaufen...)! Was haben wir uns zum Beispiel geärgert über die Multimediaanteile in unserem "normalen" Fernstudium! Man hatte die vieljährige Berufserfahrung und die guten Absichten der Professoren überall durchscheinen sehen, auch das rhetorische Talent. Man hat es aber oft nur erahnen können, nicht erleben - es wirkte damit alles so verschwenderisch. Verschwendete Zeit von Professoren und Multimediainhalte in so schlechter Qualität, dass sie unsere Zeit auch vergeudeten. Wir fühlten uns wie Studierende zweiter Klasse. Wir konnten uns richtig vorstellen, welch wunderbare Vorlesung der Professor / die Professorin real offensichtlich bieten kann. Etwas, was wir nicht erleben durften, es scheiterte grundlegens an der Technik und am Einsatz der Technik. Alles was wir bekamen, waren nämlich teils minderwertige Tonspuren und teils völlig nutzlose Videos, die dem Erarbeiten des Lernstoffes nicht wirklich dienlich waren. Und ein merkwürdig anmutender Medienmix zw. animierten und statischen Folien, am Ende jeder Lektion erhältlichen Texten und den eingestreuten Audio- und Videobeiträgen. Der Mut zu neuen Methoden war anerkennenswert, aber für unsere Arbeit leider nicht hilfreich. Zum Thema "Lernsystem": Es kamen stringente Systeme hinaus, die 100% lineares Lernen in nur einer einzigen "Richtung" erlaubten. In (mehr oder weniger) vorgegebenem Tempo. Man konnte nicht eben mal auf Kapitel 5, 7 oder 8 vorspringen, nein man musste von 1 bis 8 alles komplett durchgehen in der richtigen Reihenfolge. So ein Lerntyp bin ich nicht und ich kenne auch niemand anderes, der nicht mal eben auf einen Hinweis auf ein späteres Kapitel gern annimmt, um dorthin zu springen und schonmal dort "anliest", was da passiert. Ein böser Vergleich, wenn Ihr gestattet: Stellt Euch vor, die Wikipedia wäre durchnummeriert! Man würde sich wie ein Hamster im Laufrad fühlen - und in diese Richtung gingen teilweise unsere Erfahrungen. Alles steht und fällt also hier mit der Qualität der Lernmaterialien und nicht mit der Frage, ob Papier ausgedient hat. Technik. Hat man darüberhinaus noch technische Probleme und Merkwürdigkeiten, dann verbringt man leider weniger Zeit mit der Erarbeitung der Inhalte und mehr Zeit damit, sich zu ärgern und mit Versuchen, die technischen Probleme zu lösen. Was wir erlebten: Winzige Filmchen, kleiner als jede Briefmarke, die sogar auf heutigen Smartphones einfach nur wie bunte kleine Kleckse wirken würden. Mal im Quicktime-Video-Format, mal was anderes, dann wieder Flash für Audio und nicht zu selten in schlechter Ton-Qualität. Es gab Berichte, dass manche 3 verschiedene Browser benötigten: Der eine Browser klappte das Menü auf, was in den anderen nicht gelungen war, der zweite konnte die Videos abspielen und der dritte stürzte bei Audio nicht ab bzw. zeigte zur Audiobotschaft synchron die Powerpoint-Folien an. Es gab auch Versuche mit einer Multimedia-CD. Was sollte man anfangen mit Materialien auf einer CD mit in "Bäumen" angeordneten Kapiteln und Unterkapiteln, wo dann zum Beispiel 2 der 20 Kapitel sich nicht öffnen ließen? Zurückgreifen auf das Papierskript? Ja, sicher gerne, aber verständlicherweise bekam man kein Papier, auch kein PDF oder irgendwas. Man gerät also in Panik, weil man Angst hat, genau diese Kapitel werden dann für die Klausurvorbereitung fehlen - es könnte ja immer der eigene Computer "schuld" sein. Zu diesem Zeitpunkt konnte es bei Nummer 16 passieren, dass man die Audio-Beiträge 1-15 eigentlich schon wieder vergessen hat, weil die technischen Probleme die ganze Aufmerksamkeit beschlagnahmten. Ein Papierskript, ein Buch, damit ist mir viel weniger passiert. Schlechte Rechtschreibung & Grammatik, langweiliger Schreibstil, falsche Kapitelnummerierung - ja, auch schlimm genug. Aber wenigstens hatte man ein vorbereitetes Inhaltsverzeichnis und es konnte sofort gezielt andere Literatur gesucht werden, wenn es sein musste. Und - wenn man im Zug sitzt oder im Hotel, wo man weder UMTS-Empfang hat noch Hotel-WLAN - dann sind reine Onlineinhalte in etwa so nützlich wie ein Lernordner, den man zuhause vergessen hat. Bei der CD auch nochmal das Thema "Lernsystem": Speziell bei der CD erinnere ich mich, dass, wenn man den aktuellen Audiobeitrag nicht freundlich zuende hörte, dann konnte man auch nicht das nächste Kapitel anhören. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube man konnte nicht einmal vorspulen. Man könnte jetzt sagen, dass man einen Dozenten bei einer Vorlesung ja auch nicht "vorspulen" könne, wenn man im Präsenzstudium hockt, aber dann würde man meiner Meinung nach Äpfel mit Birnen vergleichen. Mich persönlich hat das einfach nur genervt. Mein Fazit zu Lernsystemen: Ich will, so wage ich zu glauben, mit Inhalten arbeiten, nicht mit Systemen. Es gibt auf der Welt so viele verschiedene Lerntypen, jeder Lerntyp hat sein eigenes Lerntempo und jeder Mensch sein ganz eigenes Vorwissen. Ich sehe nicht, wieso so ein fixes lineares System aufgesetzt werden sollte, das nur für - meiner Meinung nach - eine kleine Zahl von Lernwilligen perfekt passt. Ich kenne auch keine Grundschullehrerin, die nicht jeden Tag genau Folgendes erlebt: In einer Klasse sitzen unterschiedlichste Lerntypen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen mit unterschiedlicher Vorbildung. Die einen lernen bei den Eltern schon im Kindergarten das Lesen, andere eher nicht und werden auch erst mit 7 statt 6 Jahren eingeschult. Da ist Lisa vielleicht schon einen Kopf größer als Hans oder umgekehrt. Bei Erwachsenen im Fernstudium ist die Bandbreite noch viel imposanter - da ist alles von ca. 20 bis 90 Jahren dabei. Vom 23jährigen Hotelier, der sich im BWL-Fernstudium qualifizieren will, über die 70jährige Rentnerin, die schon ein abgeschlossenes Studium hinter sich hat und es jetzt noch einmal wissen will, bis hin zum 38jährigen E-Service-Techniker, der die Chance wahrnimmt, endlich Philosophie zu studieren - neben dem Beruf, jetzt, wo die Kinder groß sind. Und das ist ja auch gut und richtig so. Liebe Fernstudien-Anbieter, bitte nehmt Euch diese Anregungen zu Herzen und beliefert uns bitte stets mit Materialien, mit denen man auch arbeiten kann. Und bitte bedenkt, dass Ihr keine homogene Gruppe 17jähriger wissbegieriger Abiturienten vor Euch habt, deren Vorwissen berechenbar gleichförmig ist! (**) Wenn dann die Aufarbeitung auch noch so gut ist, dass das Lernen Spaß macht, dann läuft eigentlich alles perfekt - ich denke für alle Beteiligten. Und es ist praktisch egal, ob wir mit E-Books arbeiten, schnödem Papier oder bunten und tönenden Multimediainhalten (*). (*) Ein bisschen Bauchschmerzen bereitet mir aber noch die Tatsache, dass beispielsweise sehbehinderte Menschen wohl am ehesten mit reinen Text- oder Audioinhalten arbeiten können und bei Videos und Animationen vielleicht völlig außen vor bleiben. (**) Selbst wenn alle 17 wären und frisch aus dem Abitur kämen, wäre es ja gruselig, wäre deren Vorwissen exakt berechenbar.
  7. Mal ein positiver Gegenbericht: Vor Jahren, bevor ich angefangen hatte bei der Wings, dauerte es so ca. 30 Sekunden, bis ich den (damaligen?) Studiengangsbetreuer am Telefon hatte, der mir dann sehr kompetent und umfangreich meine Fragen bzgl. Zulassung und organisatorischer Fragen beantworten konnte.
  8. Ich find es super, dass man mal einen schönen, groben Überblick gewinnen kann, mit welchen ungefähren Gesamtkosten (in Form der o.g. Gebühren) man bei der OU rechnen muss. Bisher fand ich das sehr verwirrend bei denen.
  9. Dazu findest Du glaube ich schon viele Themen hier im Forum, kämpf Dich mal durch. Qualität ist ja heutzutage quasi "messbar" durch die Akkreditierungen, könnte man aus den Entwicklungen der letzten Jahre herauslesen. Es ist schon schwierig zu sagen, was denn Qualität hier bedeutet, insbesondere für Dich als Fragesteller. Ein Indikator könnte das kürzlich (vom Seitenbetreiber hier?) geführte Interview sein, ich glaube dort werden stark steigende Fernstudierendenzahlen erwähnt. Für ein Fernstudium kann ich mir vorstellen, dass die Qualität insgesamt gut genug ist, dass sich die Abbrecherquoten vergleichsweise sehen lassen können - aber das ist eine rein subjektive Vermutung. Es zwickt und zwackt vielleicht mal und macht neben der Berufstätigkeit auch mal nicht soviel Laune. Am Ende zählt dann wohl, ob man es durchgezogen hat oder nicht.
  10. Wenn Dir die Antworten eines Diplom-Studenten reichen mögen... Die Frage, ob das Studium BWL-lastig sei... Du solltest Dir einen Überblick über alle Semester verschaffen, ich vermute mal, Du hast nun ein einzelnes Semester auf dem Tisch liegen? Beim Diplom war das Grundstudium teilweise BWL-lastiger als informatiklastig, im Hauptstudium sind es "gefühlt" mehr Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Fächer. Beim Bachelor könnte es ja tatsächlich so sein, dass die BWL-Fächer überwiegen, das kann ich gar nicht beurteilen, mach Dich schlau auf der Homepage der Wings. Aus Deiner Frage lese ich heraus, dass Dich die Softwareentwicklung ganz besonders interessiert - aber die Wirtschaftsinformatik ist mehr als "nur" die Softwareentwicklung und das Programmieren. Java, .Net - weiß ich nicht beim Bachelor. Ich schätze, dass die verschiedenen Projekte innerh. des Bachelors hierfür Gelegenheit bieten. Eigeninitiative ist gefragt, wie generell im Fernstudium, und da bieten die Projekte erhebliches Potenzial. Es gibt in vielen Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Studiengängen am Ende Absolventen, die die Grundzüge des Programmierens kennengelernt haben, sich dann aber doch mehr mit anderen Themen beschäftigen - sei es Controlling, Vertrieb oder Projektmanagement. Vielleicht auch Systemadministration, Consulting, Beratung, was auch immer. Auf die Vielfalt bereiten die Studiengänge dann auch teilweise durchaus vor, gerade im Fernstudium bietet sich Dir die tolle Möglichkeit, mehrere eigene Interessen zu verfolgen, insbesondere, wenn Du, wie die meisten, berufstätig bist. Um zu Java und .NET zurückzukommen: Ich schätze nicht, dass beim Bachelor Du automatisch im Verlauf der Kurse zu einem sattelfesten Java- oder .NET-Programmierer ausgebildet wirst. Das kann ich mir aber bei keinem ähnlichen Studienangebot vorstellen, da eine breite Vielfalt vermittelt werden muss und die Konzepte, Ideen - und die theoretischen Hintergründe; und die fangen bei der Mathematik auch irgendwo an, gehen über Statistik, Theoretische Informatik und Datenbanken bis hin zu Künstlicher Intelligenz und, das auch: IT-Controlling (im Diplom). Lass Dich trotzdem nicht abschrecken, verwende Deine Energie für das Studium und ziehe Deinen Nutzen daraus, am besten vom ersten Tag an. Wenn Du Java / .NET programmieren lernen möchtest, dann ist das ein ehrenwertes Ziel, dafür würde ich entsprechende Internet-Foren, Bücher, Kurse und Zertifizierungen empfehlen. Und genau wie im Fernstudium: erhebliche Eigeninitiative. Ich wünsche dir viel Erfolg und vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg.
  11. Bachelor oder Diplom (FH)? Bisher gab es ja nur das Diplom, über den Bachelor kann man wohl nur spekulieren. Diplom: Gerade im ersten Semester finde ich persönlich: Man bekommt eigentlich alles von der Wings, was man braucht, um sehr gut zu bestehen. Auch Bücher. Allerdings: Kauf dir einen hübschen Taschenrechner, den kriegt man nicht mit. Und das "Taschenbuch der Wirtschaftsmathematik" vom Hanser Verlag - hat sich bei beiden Mathe-Prüfungen bewährt. Viel Spaß und Erfolg im Studium.
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