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Doktor_C

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Über Doktor_C

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    Wirtschaftsingenieurwesen
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  1. Dazu kann man sagen: Der Anspruch bei Meister und beim Techniker sind auf ähnlichem Niveau (ist für gute Facharbeiter problemlos machbar, aus rein intelektueller Sicht), der Stoffumfang ist bei Techniker größer. Ein Bachelorstudium ist dagegen vom Anspruch deutlich höher (und nichts für everybody)!
  2. Dein persönlicher Geschack in Ehren, aber hier liegst Du teilweise falsch. Tendenziell steht der B.Eng. in der Tat für "technikorientiert", der B.Sc. steht dagegen für "forschungsorientiert" bzw. für "naturwissenschaftlich orientiert". Wirtschaftlich orientierte Abschlüsse sind dann z.B. der B.A.. Traditionell (GB / USA) steht der B.Eng. für Technikberufe. Aus diesem Grund hatten viele FH/HAW diesen Grad für klassische Ingenieure ausgewählt. Die Universitäten, die die Bologna-Reform deutlich verzögert umsetzten, vergaben zur Abgrenzung den B.Sc. (im Sinne von forschungsorientiert). Daraufhin stellten einige FH/HAW wiederum auf den B.Sc. um. Nichts als Eitelkeiten ... Der Masterabschluss mit vermehrt betriebswirtschaftlicher Ausrichtung wäre der MBA. Meine Empfehlung: Namen sind Schall und Rauch. Lasse dich von wichtigeren Auswahlkriterien leiten.
  3. [quote name='KlausH']Ich habe mich bei einer Firma schon auf eine Bachelorstelle beworben und jetzt überlege ich ob ich mich bei der gleichen Firma noch auf eine Masterstelle beworben soll, allerdings ist der gleiche Personaler für bei Stellen zuständig.[/QUOTE]Genau aus diesem Grund ist eine Doppelbewerbung nicht sinnvoll. Es könnte sonst der Vorwurf im Raum stehen, dass Du nicht weißt, was Du willst - und das wäre kontraproduktiv.
  4. Aus Sicht der Wirtschaft schlägt ein MBA einer angesächsischen Uni (klingt aus karrieretechnischer Sicht sexy) einen deutschen Bachelor-Absolventen bei weitem, zumal letzterer ein schlechtes Image hat (aus welchen Gründen auch immer). Etwaigen wissenschaftlichen Tiefgang (den vermutet beim MBA eh keiner) honoriert die Wirtschaft eher nicht (und beim Bachelor sieht den auch keiner, was oft genug falsch ist).
  5. Die Aussage ist richtig und falsch zugleich. Formal ist dieser akademische Grad führbar und anerkannt. Auch von Seiten der Wirtschaft drohen keine Probleme. Andererseits wird er von den jeweiligen Wissenschaftsministerien nur widerwillig akzeptiert. Bewirbst man sich mit einem derartigen MBA auf eine Professorenstelle oder man bewirbt sich für eine Position im höheren Dienst, dann ist der Ärger programmiert.
  6. Die 210 ETCS bei den HAWs stimmen. Aber: Je nach Bundesland gab es bei den Fachhochschulen eine Regelstudienzeit von 6, 7 oder 8 Semester. Multipliziert man diese mit dem Faktor 30, so müssten demnach 180, 210 oder 240 ECTS herauskommen. Dabei muss man jedoch bedenken, dass dem ganzen nur 6 Theoriesemester zugrunde liegen - 180 ECTS sind demnach unstrittig. Die beiden Praxissemester werden dagegen nicht vollwertig anerkannt. In meinem Fall (FH in Baden-Württemberg: 6 Theorie- und 2 Praxissemester) wurden im Rahmen einer gründlichen Überprüfung (ausländische Uni im Rahmen eines Promotionsverfahrens) 210 ECTS angesetzt.
  7. Dies kann ich so nicht ganz unterschreiben. Für den Bachelor an Universitäten gibt es in der Tat in der Regel 180 ECTS, jedoch vergibt z.B. die Uni Hannover 240 ECTS (orientiert sich an angelsächsischen Maßstäben). Für den Bachelor an Hochschulen der angewandten Wissenschaften gibt es i.d.R. 210 ECTS, manchmal aber nur 180 ECTS. Bei älteren Studiengängen gilt die Regel: Max. 30 ECTS pro regulärem vorgeschriebenen Studiensemester. Das Diplom an Unis hatte i.d.R. 8 Regelsemester, das ergibt 240 ECTS (bei 10 Semestrigen Studiengängen werden von ausländischen Unis oft nicht alle anerkannt). Das Diplom an Fachhochschulen wird, je nach Bundesland, mit 180 ECTS (z.B. Hessen) oder 210 ECTS (z.B. Baden-Württemberg, trotz 8 Semester Regelstudienzeit, davon jedoch 2 Praxissemester) bewertet. Fazit: Ein Bachelor an einer HAW entspricht ziemlich genau einem FH-Diplom. Ein Uni-Bachelor liegt etwas unter diesem Niveau (bitte aber nur laut Workload, nicht zu verwechseln mit dem Schwierigkeitsgrad des Studiums), das Uni-Diplom leicht darüber. Deutlich über diesem Niveau sollte der Master liegen. Dies sind theoretische Betrachtungen, die aber an Unis zum Arbeitsalltag gehören (war auch mal mein Job).
  8. Aus meiner Sicht wird das Diplom, in deinem Fall das FH-Diplom, auch heute noch recht gerne gesehen. Je kleiner das Unternehmen, desto größer die Vorbehalte gegenüber dem Bachelor/Master-System. Dies beruht natürlich vielfach auf Unkenntnis. Wenn nachgefragt wird, dann ob Du auf dein FH-Diplom (entspricht ziemlich genau dem Bachelor-Abschluss) noch einen Master draufsatteln willst. Die Frage erfolgt deshalb, um deine Einstellungen kennen zu lernen und ferner zu sehen, wie Du argumentierst. Gerade bei Informatikern ist es eher unwichtig, ob ein Diplom, Bachelor oder Master vorliegt. Vielmehr werden Zertifizierungen erwünscht (eine durchaus fragwürdige Praxis) bzw. es wird dein Spezialwissen geprüft. Mit anderen Worten: Wird im Big Data-Umfeld Projekterfahrung mit Hadoop erwünscht (Beispiel), dann ist ein staatl. gepr. Informatiker mit fundierten Hadoop-Know-How der König, der promovierte Informatiker mit Grundkenntnissen in Hadoop der Bettelmann.
  9. Mit dem DQR würde ich nicht argumentieren (meiner Meinung nach eine politische Missgeburt). In der Tat hast Du mit deiner Aussage recht (Erzieher = DQR-Level 6, dann aber abhängig vom jeweiligen Bundesland). Schaut man aber auf die tarifliche Eingruppierung von DQR-6-Berufen, sieht man enorme Unterschiede: Erzieher am Anfang 5 (max. 7), Techniker am Anfang 8 und Bachelor-Absolventen am Anfang 10 (z.T. auch nur 9).
  10. In der Tat muss ich mich hier teilweise korrigieren, jedoch liegt Du z.T. ebenso falsch: Es ist nämlich abhängig vom jeweiligen Bundesland! Ich habe nur Baden-Württemberg betrachtet (nachzulesen z.B. in www.erzieherin.de. Sorry!
  11. So kann man das natürlich sehen, wenn Sie aber Erzieher sind und Kinderpfleger werden wollen, dann benötigen Sie auch 2 weitere Jahre Ausbildung (die Sinnhaftigkeit sei mal dahingestellt). Letztlich sind es zwei Berufsausbildungen, die nicht aufeinander aufbauen (daher ist der Erzieher auch nicht auf Meister/Techniker/Betriebswirt-Ebene angesiedelt), mit unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen (Hauptschule, Realschule), die sich nur rudimentär voneinander unterscheiden, aber eben inkompatibel zueinander sind.
  12. Allerdings hat Numerus ja auch eine Berufsausbildung zur Kinderpflegerin abgeschlossen (der Unterschied zur Erzieherin ist ja relativ gering [etwas weniger Theorieunterricht, 1 Jahr geringere praktische Anteile]).
  13. Ich glaube kaum, dass eine Unterscheidung in "wissenschaftlich" und "praxisbezogen" eindeutig getroffen werden kann. Die Studiengänge werden auch parallel an diversen Hochschultypen (Univ., PH, HAW, DH) angeboten, anhand denen man schon eher diese Unterscheidung treffen könnte.
  14. Für Baden-Württemberg gilt: Mit einem Bachelor-Abschluss im Bereich Frühkindliche Erziehung kann man problemlos als Erzieher/in arbeiten und sich nach einigen Jahren Berufserfahrung um eine KiTa-Leitung bewerben. Allerdings machen die Absolventen/innen die Erfahrung, dass die Dotierung eben auch nur der einer Erzieherin entspricht und damit deutlich niedriger ist als bei anderen Bachelor-Absolventen im gehobenen Dienst (bzw. vergleichbarer Angestellten-Dotierung). Nur ein sehr geringer Prozentsatz verbleibt in der KiTa, die meisten wechseln schnellstmöglich auf Akademiker-adäquate Positionen im Berufsfeld Sozialpädagogik.
  15. Leider sind die Einkommensmöglichkeiten als Lohnbuchhalter stark begrenzt. Dies gilt um so mehr, wenn wir über eine Position bei einem Steuerberater sprechen.
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