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Energon

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  1. Ich habe nichts dagegen, im Studium den für eine Verhaltenstherapie (=Praxis) theoretischen Background zu erlernen bzw. finde das sogar gut. Aber es ist ein großer Unterschied, ob ein Studium in erster Linie wissenschaftlich ausbildet und aus einer Tradition der Vorbereitung auf eine Karriere in der Forschung kommt, oder ob das Studium in erster Linie als akademische Ausbildung für die Praxis ausgerichtet ist (inkl. des nötigen theoretischen Backgrounds). Die IPU, SFU und MHB habe ich nicht als Alternative zu den FH-Bachelorstudiengängen die ich davor erwähnt hatte genannt, sondern in erster Linie als Beispiele für praxisorientiertere und weniger theoretisch-naturwissenschaftliche Hochschulen/Studiengänge. Ich ziehe diese Unis für einen späteren Master in Betracht. Die MHB schreibt über sich selbst unter anderem (Hervorhebungen durch mich hinzugefügt): "Der Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.) verfolgt das Ziel, Psychologiestudierenden das fachlich relevante Wissen und die notwendigen praxisbezogenen Fertigkeiten und Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für eine spätere erfolgreiche Berufstätigkeit benötigen." .... "Praktisch Praxisnah!" ... "Mehr klinischer Praxisbezug geht nicht!" Die SFU schreibt über ihr Bachelorstudium unter anderem (Hervorhebungen teilweise durch mich hinzugefügt): "Praxiserfahrung und Vorbereitung auf die Berufstätigkeit. Ab dem ersten Semester wird mit den Studierenden praxisbezogen gearbeitet ... Das breite Spektrum an vermittelten psychologischen Techniken und Interventionsformen ist von hohem berufspraktischem Nutzen ..." Sofern das keine leeren Versprechungen sind, ist ein Psychologiestudium nicht eine notwendigerweise im Kern theoretische Angelegenheit und eine solche Ausrichtung entspricht durchaus meinen Vorstellungen. Weiterhin gibt es auch in der Wissenshaft "Moden". Eine emeritierte Psychologie-Professorin sagte mir kürzlich, dass es vor einigen Jahrzehnten rund 70 psychoanalytisch ausgerichtete Professuren im Bereich der klinischen Psychologie an staatlichen Unis in Deutschland gab. Davon ist heute nur noch eine einzige übrig geblieben (Uni Kassel), der Rest ist wohl eher verhaltenswisseschaftlich ausgerichtet. Letzteres hängt sicher mit der naturwissenschaftlichen Sichtweise der Psychologie zusammen und vice versa. Die Psychoanalytiker waren vermutlich weniger theoretisch-naturwissenschaftlich ausgerichtet. Mal sehen, wann das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlägt. Was meinst du in diesem Kontext mit "Gleichstellungen"? Danke für den Tipp. Das überlege ich mir seit einiger Zeit ebenfalls, allerdings als Ergänzung zum Studium, nicht stattdessen. Viele Grüße Energon
  2. Für die Mehrheit der Studenten ist das Studium sehr wohl eine Berufsausbildung, eben eine Ausbildung für den Beruf auf akademischem Niveau anstatt betrieblichem/berufsschulischem Niveau. Die Mehrheit der Akademiker geht ja nicht in die Wissenschaft, sondern in die Praxis. Traurig, dass viele Hochschulen darauf nicht ausgerichtet sind. Man kann hochschul-/universitäres Niveau und Praxisorientierung grundsätzlich problemlos kombinieren. Ich gebe Ihnen aber Recht, dass die Realität an den Hochschulen meistens anders aussieht.
  3. Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Es waren einige für mich brauchbare Tipps dabei. Zum Aspekt Theorie- vs. Praxisorientierung: Ich glaube nicht, dass Psychologie per se "im Kern theoretisch-naturwissenschaftlich" oder "ein theoretisches Fach" ist, wie in verschiedenen Antworten auf die eine oder andere Weise formuliert wurde. Ich glaube euch aber sofort, dass eure eigenen Erfahrungen so waren und dass es in der Mehrzahl der Studiengänge leider so zugeht. Zugegebenermaßen habe ich noch keine eigenen Psycho-Studienerfahrungen, denke aber, dass es einige positive Ausnahmen gibt (nicht notwendigerweise bei den hier betrachteten Fern-FHs). Die MHB, SFU und IPU (letztere auch mit Fernstudiums-Master) scheinen Kandidaten zu sein, wo das Studium eventuell praxisorientierter ist (und bei diesen drei sogar auf universitärem Niveau). Meine eigene Erfahrung aus einer anderen Disziplin ist übrigens genauso: Die meisten Hochschulen machen es trocken und theoretisch, aber es gibt einige positive Ausnahmen. Bzgl. "was ich mit dem Studium erreichen will": Ich möchte aus persönlichem Interesse studieren, nicht zur Berufswahl. Und wie gesagt gerne praxisorientiert und klinisch/psychotherapeutisch. Triagon habe ich mir angesehen, aber ich bringe nicht die nötige Vorerfahrung für diesen "Top-up Bachelor" mit. Hier werden wohl 120 ECTS als Vorleistung anerkannt, weitere 60 bei Triagon erworben; das ergibt dann einen 180 ECTS Bachelor in einem Jahr. Ungewöhnliches Konzept. Alle 7 von mir zu Beginn angegebenen FHs habe ich kontaktiert und diejenigen die sich für ein schnelles Studium aufgeschlossen gezeigt haben (Apollon, SRH, Euro-FH), werde ich ausprobieren. Hier habe ich "schnell studieren" als hauptsächliches Auswahlkriterium verwendet, weil ich perspektivisch eventuell einen Master machen möchte, wofür ich vorab schnell einen Bachelor machen möchte. Falls ich danach noch einen Master machen sollte, würde ich dann bei der Auswahl mehr Gewicht auf die Inhalte als auf die Studiumsdauer legen.
  4. Hi Vitamin, von der Studienrichtung her interessiere ich mich für klinische Psychologie und Psychotherapie. Weiterhin sollte das Studium möglichst praxisorientier sein und nicht zu sehr theoretisch-naturwissenschaftlich sein (letzteres scheint an staatlichen Unis wohl häufig der Fall zu sein).
  5. Hallo Clarissa, danke für deine Antwort. Ja, zu einem gewissen Teil kommt es immer drauf an. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Qualitätsunterschiede zwischen Hochschulen gibt. Ceteris paribus ist häufig durchaus die eine besser als die andere. Ich kenne vier Hochschulen aus eigener Erfahrung und da waren sehr gute dabei und auch eher schkechte. Darauf zielt meine Frage ab. Ich würde wetten, dass die sieben genannten FHs nicht gleich gut/schlecht sind. Ich habe schon zweimal studiert und beide Studiengänge abgeschlossen. Ich könnte mich dem anstehenden Fernstudiums-Bachelor in Vollzeit widmen. Deshalb denke ich, dass ich deutlich schneller studieren kann als andere Studenten, die vermutlich überwiegend in Teilzeit studieren und in vielen Fällen auch zum ersten Mal. Meine Frage zielt hauptsächlich darauf, ob jemand weiß, ob diese Hochschulen ein schnelles Studium mit ggf. entsprechend weniger Monatsraten und dadurch niedrigeren Gesamtkosten wirklich zulassen. Grüße Energon
  6. Guten Tag, ich möchte an einer Fern-Hochschule einen Bachelor in Psychologie machen. Folgende FHs habe ich bisher im Blick: PFH Euro-FH IUBH Apollon HFH Diploma SRH/Mobile University Welche dieser sieben FHs haltet ihr für am besten? Vor welcher würdet ihr möglicherweise eher warnen? Weiterhin überlege ich, schneller als in der Regelstudienzeit zu studieren. Einige der o.g. FHs würden mir meine Studiengeschwindigkeit komplett selbst überlassen (zumindest nach ihrer bisherigen Auskunft). Wenn man also nach eigenem Tempo studieren kann und gleichzeitig (ggf. aufgrund gesetzlicher Regelung - Fernunterrichtsschutzgesetz) eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende hat, müsste man ja grundsätzlich Geld sparen können indem man den Bachelor z.B. innert 3 anstatt 6 Semestern abschließt. Wie schätzt ihr das ein; könnte das klappen oder mache ich einen Denkfehler? Zuletzt: Kennt ihr noch weitere Fern-Hochschulen (FH oder Uni), die einen Psychologie-Bachelor anbieten? Hagen habe ich ausgeschlossen, da es mir bis zum nächsten Studienbeginn im WS 2020/21 zu lange dauern würde. Vielen Dank, Energon
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