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Hermine Granger

Ich werde einfach nicht warm

Ich bin beruflich selbständig und suchte eigentlich nur nach einer Möglichkeit einen aktuellen Buchführungskurs machen zu können. Dabei kam ich darauf, dass es wohl kaum etwas Aktuelleres gibt, als ein Hochschulmodul. Ich ging also auf die Suche und dachte mir, wenn ich einen Studiengang wähle, der mir in Gänze gefällt, studiere ich ggf. auch noch weiter.

Ich bin jetzt seit Anfang September an der Jade Hochschule eingeschrieben. Tourismuswirtschaft war mein absoluter Wunschstudiengang. Schon seit einer gefühlten Ewigkeit will ich etwas in diesem Bereich machen. Also dachte ich mir, das baut irgendwie auf Veranstaltungskauffrau auf oder lässt sich zumindest kombinieren. Viel kann ich also nicht falsch machen. Ich schrieb mich ein. Rechnungswesen konnte ich gleich im ersten Semester belegen, also perfekt.

Der Start an der JadeHS verlief etwas holprig. Wahrscheinlich, weil ich eben erst kurz nach Semesterstart Studentin wurde und nicht, wie die Meisten meiner Kommilitonen, bereits Mitte August.
Infos und Emails erreichten mich nicht oder nur sehr zeitverzögert und auf Nachfrage. Einen Zugang zu meinen Prüfungsanmeldungen und der Hochschulemailadresse habe ich noch immer nicht. Das HRZ reagiert nicht, die Studienberatung fühlt sich nicht zuständig. Nächsten Monat beginnt die Prüfungsanmeldungszeit. Bin gespannt, was sich bis dahin noch tut. Immerhin komme ich schon mal in den eCampus. Immerhin. Am Rest bleibe ich dran.

Das allein ist es aber nicht, was mich mit dem Studium einfach nicht connecten lässt. Seit Wochen muss ich mich durchringen mich an den Schreibtisch zu setzen und etwas zu tun. Ich bin nicht so weit wie alle anderen. Überhaupt nicht und habe auch nicht das Gefühl, das noch aufholen zu können. Vor dem Hintergrund, dass ich eigentlich „nur“ Rewe machen wollte, ist das in Ordnung. Der Studiengang gefällt mir inhaltlich aber so gut, dass es mich ärgert so zu hängen.

Ich habe ja noch eine Ecke andere Fernkurse, die ich bearbeite. Da habe ich das Problem nicht. Bei keinem. Ich ertappe mich des Öfteren, dass ich noch um Mitternacht am Schreibtisch sitze und lerne.

Aber warum hakt es dann beim Studium?

Es ist mein Wunschstudiengang.
Ich interessiere mich für das Thema Tourismus.
Rechnungswesen läuft soweit ganz gut für mich.
Spanisch war ein Versuch, liegt mir aber überhaupt nicht.
Mathe macht mir Angst. Aber ich würde im nächsten Semester MatheToGo eine Art Vorkurs) belegen, um einen Einstieg zu bekommen.
Meine Ausbildung ergänzt gut die Studienrichtung.
Ich kann mir gut vorstellen später in der Tourismusbranche zu arbeiten.
Ich habe genug Zeit und Ruhe zum Lernen.

Alles ist gut. Ich finde einfach nichts, was mich ausbremst und trotzdem ist es so. Ich stehe da und weiß keine Lösung für mein Problem. Ich kann nicht mal sagen, dass ich demotiviert bin. Bin ich nicht. Die Motivation in mir ist ungebrochen.

Ich bin kein Jammerlappen. Eher ein Stehaufmännchen. Wenn etwas nicht läuft, rappel ich mich auf und weiter geht’s. Studientechnisch fällt mir das aber derzeit echt schwer.
Beruflich mache ich Business Coaching für Existenzgründerinnen. Dabei kümmere ich mich nicht um die Zahlen eines Unternehmens, sondern um die Probleme und Sorgen, die Frauen nun mal oft haben. Ich nehme sie an die Hand und gebe Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei kommt mir das Stehaufmännchen in mir sehr zu Gute.

Jetzt würde ich mir selbst gerne helfen, aber ich finde keinen Ansatzpunkt. Es ist einfach wie verhext.

Das geht so weit, dass ich mit dem Gedanken spiele nach diesem Semester wieder aufzuhören. Dann wäre es ein „teurer“ Versuch gewesen, mehr aber auch nicht. In mir drin sagt aber eine kleine leise Stimme, dass es mich ärgern würde, weil ich Tourismus so interessant finde. Dieser Zwiespalt nervt. Weitermachen oder nicht? Ich hab noch keinen Plan.

Ich war bereits in der Bücherei, habe mir Literatur geholt, die mehr mit Tourismus zu tun hat als Mathe, Spanisch und Rewe. Ich dachte mir, das würde mich antreiben etwas zu tun. Aber Pustekuchen. Die Bücher liegen und liegen und liegen.

In mir keimt die Frage auf, ob es vielleicht doch nicht der richtige Studiengang für mich ist. Dass ich es doch bei „nur“ Rewe belassen sollte und fertig.
Bei allem, was ich bisher gearbeitet habe, war ein Studium nicht nötig. Ich hab tonnenweise andere Qualifikationen, mit denen ich arbeiten kann. Und doch sagt mein Kopfmännchen ein Studienabschluss wäre noch die Krönung für mich. Es wäre ein Wunsch, Druck steckt aber nicht dahinter. Vielleicht ist es auch genau das, was einfach fehlt um durch ein Studium zu gehen.


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Hermine Granger

Spanisch A - Presentarse & Saludo (in)formal

Das erste Kapitel war ein super Einstieg ins Spanische. Man lernt sich erst einmal mit leichten Worten vorzustellen. Das sowohl auf formeller, als auch auf informeller Basis.

Dazu gibt es Videos, Vokabeln und einen separaten Grammatikteil. Die Dialoge sind als Pdf-Dateien vorhanden, so dass man sie bequem mitlesen kann.

Die Vokabeln zu lernen war einfach. Ich bin der eher konservative Lerner und bevorzuge Karteikarten. Mittlerweile schleppe ich die überall mit hin. Weil mir die konventionellen Karteikästen überhaupt nicht gefielen, habe ich mir eines schönen Abends einen Karteikasten gebastelt. Der ist sogar wohnzimmertauglich.

Die Grammatik ist viel schlimmer als die Vokabeln für mich. Ich stand schon immer mit Grammatik auf Kriegsfuß. Egal in welcher Sprache, wobei mir Latein immer noch am leichtesten viel.
Die Grammatik dieses Kurses ist komplett auf Spanisch. Man kann sich also nicht einfach die Unterlagen nehmen und anfangen vom Deustchen ins Spansiche zu lernen. Ich hab mir erstmal alles übersetzt. Dann viel dann auch nach und nach der Groschen.

Das Lernen mit dem Kurs macht mir Spaß. Ich hatte früher eine Menge Bücher zum Spanisch lernen und habe sie nie angerührt. (Hab sie jetzt auch nicht mehr.) Mit dem Kurs ist das anders. Er enthält neben Videos etc. auch interaktive Übungen, die man immer wieder wiederholen kann. Leider kann ich die Antworten irgendwann auswendig, aber ich denke auch das kann nicht schaden.

Die Einsendearbeit erschien mir etwas kurz. Man soll sich selber präsentieren. Ich habe ein paar Sätze geschrieben. Aber mit den wenigen Vokabeln war nicht viel zu machen. Ich bin dann selbst aktiv geworden und habe mir zusätzliches Material im Internet gesucht. Damit habe ich immerhin doppelt so viele Sätze geschafft. Trotzdem… ist schon komisch, wenn man nur sechs Sätze einreicht. Und das an einer Hochschule.

Die Einsendearbeiten sind übrigens freiwillig und dienen nicht der Prüfungsvorleistung. Wenn man zur Prüfung will, muss man zu 2 von 3 Präsenzterminen erscheinen.

Ich habe schon mal gelunzt was in EA 3 gefordert wird. Verrate ich noch nicht, aber dafür muss sich eindeutig mehrere Kapitel lernen.


 

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Hermine Granger

WiMa 1 – Modulvorstellung und Einführung

Ein paar Infos zum Kurs
Kosten: 78 Euro
ECTS: 5
Anrechnung: ja
Dauer: 1 Semester
Beginn: 15.09.2016
Aufbau: 5 Lektionen mit jeweils 2 Kapiteln, keine Einsendeaufgaben


Inhalt
1. Grundlagen
2. Finanzmathematik
3. Analysis
4. Lineare Algebra
5. Quantitative und modellgestützte BWL


Moduleinführung
Moodle ist hier sehr übersichtlich.

Es gibt ein Newsforum und ein allgemeines Forum. Zudem eine Datei, mit Daten zu Autoren und Mentoren des Kurses.

Es gibt keine Zusatzpdfs oder Einsendearbeiten.

In einem Terminplan  gibt der Dozent Anhaltspunkte, was man bis wann gelernt haben sollte.

Jedes Kapitel einen Link zum Kurs auf dem Oncampus.
Derr neue Oncampus ist richtig klasse. Alles ist sehr übersichtlich aufbereitet. Man kann von Kapitel zu Kapitel springen, ohne die Maske verlassen zu müssen. Es gibt Inhaltsverzeichnisse für alles Mögliche und die Unterlagen stehen zum Download als Pdf und ePub bereit.


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Hermine Granger

Rewe 1 – Modulvorstellung und Einführung

Ein paar Infos zum Kurs
Kosten: 78 Euro
ECTS: 5
Anrechnung: ja
Dauer: 1 Semester
Beginn: 15.09.2016
Aufbau: 11 Kapitel, keine Einsendeaufgaben, viele Zusatzpdfs

Inhalt
1. Aufgaben und Gliederung des Rechnungswesens
2. Vorschriften zur Buchführungspflicht
3. Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
4. Buchführungsorganisation
5. Inventur, Inventar, Bilanz
6. Jahresabschluss und Erfolgsermittlung
7. Buchungssystematik und Zusammenhang der Konten
8. Übung – Buchen einzelner Geschäftsvorfälle
9. Übung – Vorgegebene Beispiele
10. Übung – Selbst erstelltes Beispiel
11. Wesentliche Aspekte der Jahresabschlusserstellung


Moduleinführung
Der Dozent hat einen netten Willkommensgruß eingestellt und erklärt in seinem Vorwort, dass Rechnungswesen 1 in seinen Hauptbestandteilen für Industriebetriebe gelehrt wird und das so tief geht, dass ich als Selbständige damit auch meine Buchführung und meinen Jahresabschluss machen kann. Hinzu kommen spezifische Aufgaben für den Tourismusbereich, die der Klausurvorbereitung dienen.

Im Moodle gibt es einen Bereich für aktuelle Ankündigungen sowie ein Fachforum für dieses Modul.

Dazu hat der Dozent noch einen Kursplan veröffentlich, der mir gerade gezeigt hat, dass ich auch hier (also nicht nur in Spansich A) eine Woche im Rückstand bin. Einsendearbeiten gibt es aber laut diesem Plan keine und auch auf Moodle kann man keine einreichen. Somit habe ich hier keinen Stress.

Zusätzlich zu den 11 Kapiteln, gibt es noch eine Reihe von Pdf-Dateien, mit zusätzlichen Infos aus einem Lehrbuch (welches ist mir unbekannt).

Jedes Kapitel enthält eine Auflistung der Lernziele und einen Link zum Kurs auf dem Oncampus.

Der neue Oncampus ist richtig klasse. Alles ist sehr übersichtlich aufbereitet. Man kann von Kapitel zu Kapitel springen, ohne die Maske verlassen zu müssen. Es gibt Inhaltsverzeichnisse für alles Mögliche und die Unterlagen stehen zum Download als Pdf und ePub bereit.

Zu guter Letzt gibt es noch zwei Aufgaben zum Üben mit Lösungen.


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Hermine Granger

Spanisch A – Modulvorstellung und Einführung

Ein paar Infos zum Kurs
Kosten: 78 Euro
ECTS: 5
Anrechnung: ja
Dauer: 1 Semester
Beginn: 15.09.2016
Sprachniveau: A1 nach Europäischem Referenzrahmen
Plattform:
linguatv.com
Aufbau: Español para principiantes 1.1 + Español para principiantes 1.2


Español para principiantes 1.1
Unidat 1a –Presentarse
Unidat 1b - Presentarse Saludo formal Gramática
Unidat 1c - Saludo formal
Unidat 2a - Ir de tapas Gramática
Unidat 2b - Ir de tapas
Unidat 3a - Profesiones Gramática
Unidat 3b – Profesiones
Unidat 4a - Describir a los amigos Gramática
Unidat 4b - Describir a los amigos
Unidat 5a - El día a día Gramática
Unidat 5b - El día a día
Unidat 6a - Viajar por Sudamérica Gramática
Unidat 6b - Viajar por Sudamérica
Unidat 7a - Reservar una habitación de hotel Gramática
Unidat 7b - Reservar una habitación de hotel



Español para principiantes 1.2
Unidat 1a – Direcciones
Unidat 1b - Direcciones Gramática
Unidat 2a - Comprar fruta
Unidat 2b - Comprar fruta Gramática
Unidat 3a - Hablar sobre rutina
Unidat 3b - Hablar sobre rutina Gramática
Unidat 4a - Concertrar una cita
Unidat 4b - Concertar una cita Gramática
Unidat 5a - Describir un apartamento
Unidat 5b - Describir un apartamento Gramática
Unidat 6a - Vacaciones en México
Unidat 6b - Vacaciones en exico Gramática
Unidat 7a - La famila
Unidat 7b - La famila Gramática
Unidat 8a - Elegir ropa. ¿Qué me pongo
Unidat 8b - Elegir ropa. ¿Qué me pongo Gramática

Durch meinen verspäteten Start ins Studium liege ich ca. 1 Woche im Rückstand. Aber Aufholen ist immernoch möglich. Also nix wie ran.



Moduleinführung
Moodle ist für diesen Kurs recht übersichtlich, weil man hauptsächlich auf Linguatv.com lernt. Daher gibt es hier auch nicht viel für mich zu schreiben.

In einem netten Willkommenstext stellt die Dozentin den Kurs kurz vor.

Dann gibt es ein Einführungsvideo für Linguatv auf Youtube. Eine Registrierungshilfe gibt es auch.
Ich muss sagen, dass es zumindest was die Geschwindigkeit und Bedienung der Plattform angeht, bessere gibt. Mich macht es wahnsinnig, dass es manchmal dauert, bis ein Fenster zum Öffnen "runter gerollt" kommt. Wenn ich nicht ganz falsch liege, wurde die Plattform unter anderem mit Ajax aufgesetzt, was sie recht langsam werden lässt. Zumindest auf meinen Rechnern. Mag sein, dass es auf neueren besser läuft.

In einem Zeitplan hat die Dozentin aufgeführt wann Einsendearbeiten einzureichen sind und wie lange man in etwas für welche Lektion brauchen sollte.

Die Kontaktdaten der Dozentin sind abrufbar und ein Forum für allgemeine Ankündigungen sowie ein Fachforum speziell für dieses Modul gibt es auch.

Man kann sich auch direkt für die Präsenztermine anmelden, was ich sehr praktisch finde.



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Hermine Granger

Zeitmanagement - Abschlussbericht

Es ist geschafft. 3 Stunden und 43 Minuten vor Abgabeschluss habe ich meine EAs eingereicht. Jetzt bin ich total erledigt. Mein Fazit: Reife Leistung meinerseits. Ich habe den Kurs in 4 Tagen anstatt in 4 Wochen erledigt. Allerdings sicher mit Defiziten. In so kurzer Zeit kann man einfach nicht richtig lernen, sondern schaufelt sich nur das nötigste rein. Daher werde ich die Unterlagen im Laufe des Semester sicher immer wieder mal rausholen und durcharbeiten.

Der Kurs ist absolut empfehlenswert. Ich kann ihn nur jedem empfehlen, der sich für die Jade HS entscheidet.

Ich habe viel über mich selbst und meinen Umgang mit Zeit gelernt, bin deutlich organisierter und strukturierter unterwegs und frage mich nicht mehr wo meine Zeit geblieben ist. Sie war ja da, ich hab sie nur nicht (richtig) genutzt.

Natürlich kann ich nicht alles wiedergeben, was in dem Kurs gelehrt wurde. Dabei habe ich auch ein wenig Bedenken, wenn es um Urheberrechte geht. Aber ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick geben. Zeitmanagement spielt sicher nicht nur bei mir eine Rolle.

Im Gesamten habe ich für den Kurs nicht ganz so lange gebraucht, wie angeben war. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass man den reinen Stoff auch in einer Woche gut lernen kann, wenn man nur will. An meinen Posts kann man das gut erkennen. Ich habe sie immer dann veröffentlich, wenn ich mit einer Lerneinheit fertig war.

Die Umsetzung des Gelernten braucht allerdings deutlich länger. Besonders, wenn man ein eigenes Planungssystem entwickeln möchte, wie es empfohlen wird.

Auch die Ausführung der Aufgaben, zu denen man aufgefordert wird, braucht Zeit.

Einsendearbeiten sind einzureichen, wenn man ein Zertifikat möchte. Es gibt sieben Aufgaben, wobei diese nicht dem entsprechenden Kapitel zugeordnet werden können. Die ersten drei Aufgaben sind Pflicht, aus den anderen kann man zwei wählen. Insgesamt müssen mindestens fünf Einsendearbeiten eingereicht werden.

Ich habe 7 eingereicht. Einfach, weil ich Spaß dran hatte sie zu bearbeiten und gespannt bin was dabei rauskommt.

Für diesen Kurs habe ich insgesamt zwei Tage gelernt und zwei Tage gebraucht, um die Einsendearbeiten fertig zu stellen.

Durch Probleme beim Abspielen der Videos auf dem Oncampus habe ich einige Tage vertan. Als Antwort kam von der Jade Hochschule, dass der Fehler seit längerem bekannt ist, die Videos aber nicht relevant sind für den Kurs. Da ich das nicht wusste, habe ich natürlich versucht die Videos zum Laufen zu bringen und wertvolle Zeit in den Sand gesetzt. Das war bislang das Einzige, was mich geärgert hat. Man hätte das auch einfach kommunizieren können. Auf dem neuen Oncampus gibt es solche Probleme (angeblich) nicht mehr.

Meine Learnings aus dem Kurs…
…Zeit ist eine begrenzte Ressource, mit der man bewusst umgehen sollte.
…Zielsetzung und Planung tun nicht weh.
…Zeitmanagement „verschafft einem mehr Zeit“.
…Selbstreflexion ist ein nicht zu verachtender Bestandteil des Zeitmanagements und sollte nicht unterschätzt werden.
…Zeitmanagement kann, wenn richtig angewandt, das Leben zum Positiven verändern.

Wie es mir damit geht…
…in meinem Kopf herrscht mehr Ordnung.
…beim ins Bett gehen habe ich nicht mehr das Gefühl nichts geschafft zu haben.
…es bleiben deutlich weniger unerledigte Aufgaben liegen.
…es tut gut zu wissen, was wirklich wichtig ist.

Alles in Allem war es eine echt anstrengende Sache. Aber es hat mir auch gezeigt, dass ich kann, wenn ich nur will.


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Hermine Granger

Zeitmanagement - LE 8 Teamarbeit

Dynamik in Gruppen und meine Rolle im Team

LE 8 besteht nur aus Pdf-Dokumenten.

Dokument 1 ist eine Einführung in die Teamarbeit.

Es gibt zeitlich befristete Teams und undbefristete Team.
Jedes Team weist jedoch die gleichen Merkmale auf.

Es besteht aus einer bestimmten Anzahl von Teammitgliedern.
Diese arbeiten für einen festgelegten Zeitraum miteinander.
Sie agieren miteinander und schaffen dabei gemeinsame Normen und Werte.
Jedes Teammitglied hat eine bestimme Rolle.
Alle haben gemeinsame Ziele und entwickeln einen starken Zusammenhalt.

In Dokument 2 geht es um einen Selbsttest. Dabei geht es um die Bestimmung der eigenen Rolle in einem Team.

Nach Auswertung des Test ist klar, ich bin ein Erfinder, Macher und Spezialist. Okay, damit kann ich leben.

Darunter steht, dass ein Team aus Menschen bestehen sollte, die in folgende Kategorien passen:
1.    handlungsorientiert
2.    kommunikationsorientiert
3.    wissensorientiert

Wobei nicht jeder in alle Kategorien fallen muss. Ich selbst falle in die 1. und 3. Kategorie, wenn ich die höchsten drei Punktzahlen ansehe. Genau genommen sieht es so aus:
Ich bin an erster Steller Erfinder, dicht gefolgt von Macher und Spezialist (mit gleicher Punktzahl). Ziehe ich die anderen Punkte auch noch heran, bin ich  an dritter Stelle Teamarbeiter und an vierter Stelle Umsetzer und Beobachter. Was ich dem Test zu folge gar nicht bin ist ein Koordinator, ein Weichensteller/Wegbereiter und ein Perfektionist.

Aus dem Nähkästchen:
Nun meine persönliche Einschätzung.
Ich koordiniere sehr gern, mag es Pläne umzusetzen, wenn es drauf ankommt, kann ich schnell Improvisieren, also erfinden. Ich beobachte meine Umwelt schon sehr genau, was aber eher an meiner Hochsensibilität liegt. Wenn es ans Machen geht bin ich gern dabei, schließlich bringen Erfolge ein gutes Gefühl. Ich bin Wegbereiter/Weichensteller. Ich mag Teamarbeit, auch wenn ich das nicht immer haben muss. Ich spezialisiere mich gern in der Form, dass ich mich zwar für viele Themen stark interessiere, das ein oder andere dann aber doch intensiver bearbeite. Und Perfektionistin bin ich auch. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass dieser Punkt die höchste Punktzahl erreichen würde, denn mein Hang zur Perfektion steht mir grundsätzlich immer im Weg.

Natürlich geht es in dem Test darum zu zeigen welche Stärken in einem besonders ausgeprägt sind, um ein Team entsprechend zusammen stellen zu können.

Dokument 3 beinhaltet eine Liste mit Grundsätzen und Spielregeln für die Gruppenarbeit.
Was muss organisiert werden?
Wer hat die Leitung?
Und so weiter.


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Hermine Granger

Lesen
Wir alle haben während unseres Studiums viel zu lesen. Darüber hinaus geht es bei der Arbeit und im privaten Bereich weiter. Oft überblicken wir gar nicht mehr was davon wichtig ist oder was wir einfach nur spaßeshalber lesen möchten. Daher sollten wir anfangen unseren Lesestoff zu Gunsten eines guten Zeitmanagements zu managen.

So geht’s:
- Jahreszielliste und To Do-Liste zur Hand nehmen
- täglichen Lesestoff sortieren (ohne zu lesen) (Trägt er zur Abarbeitung meiner To Do-Liste bei?)
- Wenn ich den Lesestoff nicht benötige, entsorge ich ihn.
- Den übrig bleibenden Lesestoff nach dem Eisenhower-Prinzip sortieren.
- Den wichtigsten Lesestoff, also den der Kategorie A, lesen und bearbeiten.


Methoden zur Lesestoffbearbeitung
Hier muss wieder jeder seinen eigenen Weg finden. Je nachdem was ihm/ihr liegt. Es gibt verschiedene Methoden. Zum Beispiel die SQ3R-Methode. Dies ist die von mir bevorzugte Methode.

Meetings/Besprechungen
Meetings sollten gut vorbereitet sein. Sowohl der Hauptakteuer, als auch alle anderen Beteiligten, müssen die Möglichkeit haben sich ausreichend vorzubereiten. Wichtig ist auch, dass die ausgeschriebenen Tagesziele direkt besprochen werden. Auf eine konsequente Durchführung ist zu achten, denn die meisten Besprechungen verlaufen mit keinem  bis wenig Ergebnis. Dabei ist Zeit Geld. Rechnet man einmal die anwesenden Gehälter auf die Meetingzeit um, so wird man erstaunt sein was ein Meeting eigentlich kostet. Danach dürfte klar sein, dass Besprechungen effektiv und effizient durchzuführen sind.

Besucher
Es gibt zwei Besuchergruppen. Die, die geplant sind und die, die spontan mal eben vorbeischauen.

Bei angemeldeten Besuchern kann man schon im Vorfeld abklären was zu besprechen ist und wie lange es dauern wird. Im Idealfall werden damit die Folgetermine und somit auch das eigene Zeitmanagement nicht aus dem Tritt gebracht. Zudem ist es möglich sich auf den Termin vorzubereiten, was eine konsequente Abarbeitung des Termingrundes ermöglicht.

Unangemeldete Besucher können dagegen den Tagesablauf völlig durcheinander bringen. Daher ist zu überlegen, ob man sich ein System zulegt, das nach außen deutlich signalisiert, ob man gerade Zeit hat oder nicht.
So kann man zum Beispiel die Tür offen lassen, wenn man Besuch empfangen will oder schließen, damit klar ist man hat keine Zeit.


Telefonieren
Hier wird zwischen aktivem und passivem Telefonieren unterschieden. Also rufe ich jemanden an oder werde ich angerufen.

Beim aktiven Telefonieren ist es nötig sich selbst gut auf das Gespräch vorzubereiten und ein Ziel damit zu verfolgen. Sonst besteht die große Gefahr nicht die gewünschten Informationen zu bekommen.

Beim passiven Telefonieren hat man weniger Einfluss darauf was einen erwartet. Sollte man gerade beschäftigt sein (z.B. mit Lernen), sollte man in Betracht ziehen das Telefon auszuschalten oder auf lautlos zu stellen, um nicht aus der Konzentration gerissen zu werden. Kommt ein Anruf ungelegen, sollte man auch darauf hinweisen und einen späteren Zeitpunkt zum telefonischen Austausch vorschlagen.

Empfehlenswert ist es grundsätzlich feste Telefonzeiten zu vereinbaren. Kollegen, Mitarbeiter und Außenstehende wissen dann genau, dass man für sie Zeit hat und sie nicht stören.


Korrespondenz
Für Briefe und Emails sollte man sich einen festen Zeitblock am Tag reservieren. So verliert man sich nicht in stundenlangem Abarbeiten, sondern ist konzentriert bei der Sache.

Der Arbeitsplatz
Es ist dringend anzuraten, den Schreibtisch sauber und ordentlich zu halten. Das schafft auch Ordnung im Kopf und verhindert, dass man lange nach Unterlagen, Stiften etc. suchen muss. Zeitdiebe haben bei einem aufgeräumten Schreibtisch keine Chance.


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Hermine Granger

Zeitmanagement - LE 6 Realisation und Kontrolle

Zeitmanagement kann zu Beginn recht anstrengend und mühsam sein. Besonders, wenn man darin gar keine Übung hat, so wie ich. Durch Training erlangt man irgendwann eine gewisse Routine und Sicherheit im Zeitmanagement, die dann in einen Automatismus übergeht.

Tipps zur Realisierung des Zeitmanagements:
Rechtzeitig aufstehen, damit man genug Zeit für alle morgendlichen Tätigkeiten hat. Ein entspannter Start in den Tag ist sehr wichtig.
Genug Zeit für den Weg zur Arbeit einzuplanen ist ebenso wichtig, um stressfrei zu bleiben.
Bei der Arbeit  entspannt, aber nicht trödelnd starten. Also nicht gleich den ersten Termin auf eine Viertelstunde nach Eintreffen legen.
Termine mit Kollegen und Mitarbeitern abstimmen und den eigenen Tagesplan überprüfen.

Dann startet man mit allen A-Aufgaben (A-B-C-Analyse). Das sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen. Dafür ist es am besten, wenn man seinLeistungshoch nutzt.

Im Anschluss folgen die B-Aufgaben, von denen man möglichst viele erledigen oder auch welche delegieren soll. Die schwächeren Phasen in der Leistungskurve eignen sich hier gut.

Zum Schluss folgen die C-Aufgaben. Diese werden delegiert. Bleibt doch etwas übrig, eigenen sie sich für die Tiefphasen der Leistungskurve.

Um eine Aufgabe zu erledigen, sollte man alle Arbeitsmaterialien, Geräte, kurz alles was man für sie benötigt, parat liegen haben.

Besonders für A-Aufgaben sollte eine störungsfreie Zeit gefunden werden. Dann, wenn im Unternehmen gerade etwas Ruhe einkehrt zum Beispiel.
Angefangene Aufgaben sollen, nach Möglichkeit, bis zum Ende bearbeitet werden, bevor eine neue begonnen wird. Ist dies nicht möglich, sollte man versuchen die Aufgaben mit einem sinnvollen Zwischenergebnis bei Seite zu legen.

Wenn es möglich ist zwei Aufgaben miteinander zu kombinieren, sollte man dies auch unbedingt tun. Oft ergänzen oder überschneiden sich Aufgaben und man kann Zeit bei ihrer Erledigung sparen.

Nein sagen lernen! Ganz wichtig! Immer vorab prüfen, ob eine Aufgabe für einen selbst relevant ist. Ist sie dies nicht, übernimmt man häufig Aufgaben, die andere ebenfalls erledigen könnten oder sogar sollten. Das kann so weit gehen, dass es einen komplett aus dem eigenen Zeitplan wirft.

Pausen sollten dringend gemacht werden. Das kann gar nicht oft genug gesagt werden. Sie sind nötig, um zu regenerieren, Kraft zu tanken oder auch mal ein wenig zur Ruhe zu kommen. Daher gilt: Pausen nicht am Arbeitsplatz machen!

Zum Ende des Arbeitstages soll man sich seinen Terminkalender nicht zu voll packen. Lieber kleine Aufgaben erledigen, als große anzufangen und sie dann doch liegen zu lassen.

Zum Schluss den Tag noch einmal Revue passieren lassen und einen Tagescheck machen.

Eine Planung für den kommenden Tag ist zu Arbeitstagsende recht sinnvoll. So schreibt man auf was liegengeblieben ist und muss nicht mehr an alles denken, wenn man zu Hause gemütlich auf der Couch sitzt. Es können auch schon Aufgaben delegiert werden, indem man zum Beispiel Arbeitsanweisung in die Eingangskörbe seiner Mitarbeiter und Kollegen legt.

Den Heimweg sollte man möglichst so stressfrei begehen, wie man den Hinweg zurückgelegt hat.

Das eigene Zeitmanagement immer wieder zu kontrollieren und optimieren gehört einfach dazu. Es findet sich immer mal wieder etwas, was nicht so ganz passte oder zu knapp geplant war. Mit der Zeit bekommt an immer mehr ein Gespür dafür wie es funktioniert. Wo man besser planen muss, weil die Zeit nicht reichte oder wo Zeit übrig war.


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Hermine Granger

Genau die Lerneinheit, die mir noch gefehlt hat. *Sarkasmus aus*

Prioritäten zu setzen gehört absolut nicht zu meinen Stärken. Ebenso wenig wie Entscheidungen zu treffen. Keine Ahnung woran das liegt. Aber es war noch nie anders. So langsam aber überkommt es mich, und ich fange an Prioritäten zu setzen. Dafür ist das Treffen von Entscheidungen undabdingbar.

Erst heute habe ich die Entscheidung getroffen nicht zu einem „Tag der offenen Tür“ zu gehen, sondern zu lernen. Damit wurde Lernen zu meiner Priorität. Ich habe mir dafür die alles entscheidende Frage gestellt: „Was bringt mir das Event?“ Im Grunde nichts. Keine neuen Geschäftskontakte und der 25-minütige Vortrag über Geld verdienen im Internet enthält sicher auch keine lebensverändernden Informationen. Zudem wusste ist, dass, wenn ich hingehe, ich danach sicher noch in die Stadt fahre, einfach nur um zu Bummeln und nicht am Schreibtisch hocken zu müssen. Aufschieberitis in ihrer reinsten Form.

Stattdessen sitze ich nun an meinem Schreibtisch, lerne Zeitmanagement und damit auch viel über mich selbst. Booya! So soll es sein.

Zum Inhalt der Lerneinheit:
Die Prioritätensetzung dient dazu am Ende einer Planungsperiode die wichtigsten Dinge erledigt zu haben.

Um die Dinge herauszufiltern, die am wichtigsten sind, kann man das Pareto-Prinzip anwenden. Hierbei geht es darum die 20% der Aufgaben zu finden, die 80% des Outputs ausmachen. Diese 20% nutzen den Hebeleffekt, auch als Leverage-Effekt bekannt.

Um zu Priorisieren kann man sich folgende Fragen stellen:
1. Warum mache ich diese Aufgabe?
2. Warum mache ausgerechnet ich das?
3. Warum gerade zu diesem Zeitpunkt?
4. Warum ausgerechnet so?

zu 1. Ist die Antwort negativ, darf man die Aufgabe ruhig entsorgen.
zu 2. Wenn es keinen triftigen Grund gibt diese Aufgabe selbst zu erledigen, sollte man sie ruhigen Gewissens an jemand anderen abgeben.
zu 3. Ist es wirklich nötig sie genau jetzt zu machen? Oder kann sie warten, damit etwas anderes mit mehr Priorität Vorrang erhält?
zu 4. Ist es sinnvoll die Aufgabe auf die Art und Weise zu erledigen, wie ich es tue oder gibt es einen besseren Weg? (Hinweis auf Effektivität und Effizienz)

Die Gewichtung der Aufgaben ist für die Priorisierung ebenfalls enorm wichtig. Dabei spielt nicht nur der eigentliche Nutzen der Aufagen eine wichtige Rolle (also zum Beispiel wie viel ich damit verdienen kann), sondern auch die Belohnung für die Erledingung. Bekomme ich Anerkennung für das was ich tue?

Aus dem Nähkästchen:
Als ich mich heute gegen das Event entschieden habe, wollte ich einfach lernen, weil ich wusste, dass es dafür eine Belohnung gibt. (Zumindest ist es für mich eine.) Zwar wird mir das Modul nicht angerechnet, aber man erkennt meine Leistung an, indem man mir, sofern ich fleißig genug war, ein Zertifikat dafür ausstellt. Es zählen für mich also nicht nur die Learnings, die ich mitnehme, sondern auch die Anerkennung und die Belohnung.

Um Aufgaben in „wichtig“ und „dringlich“ einzuteilen, empfiehlt es sich das Eisenhower-Prinzip anzuwenden. Ich werde dies hier nicht weiter ausführen. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann dies mannigfach im Internet tun. *Klick!*

In Zusammenhang mit dem Eisenhower-Prinzip, bietet sich die A-B-C-Analyse an. Hier wird deutlich, dass die „unwichtigeren Aufgaben“, für die man die meiste Zeit aufwendet, die wenigsten Ergebnisse bringen.


Hat man seine Prioritäten gesetzt und analysiert, kommt man zu den Entscheidungen.
Welches Ziel möchte ich erreichen?
Was bringt mich meinem Ziel näher?

Um eine Entscheidung zu treffen gibt es die sogenannten Methoden zur Entscheidungsfindung. Eine ganz bekannte, wenn nicht sogar die Bekannteste, ist wohl die Pro-Contra-Liste.
Hierbei stellt man zwei Entscheidungen gegenüber und schreibt auf was Positives und was Negatives auf die jeweilige Aufgabe zutrifft. Im direkten Vergleich fällt einem eine Entscheidung meist leichter.


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Hermine Granger

Zeitmanagement - LE 4 Planung

Das Schwierige am Planen ist, dass man nie alle Informationen hat, die man braucht, um perfekt zu planen. Daher ist es wichtig, dass zum Planen alle relevanten Informationen zusammengetragen werden, die man erhalten kann. So ist man später gewappnet, wenn Unvorhergesehenes geschieht und die eigenen Pläne durcheinander bringen möchte.

Man kann Planen natürlich auch über- und untertreiben. Tut man zu viel, hat man zu wenig Luft um Unvorhergesehenes in sein Leben einzubinden. Tut man zu wenig, arbeitet man ggf. entgegen der eigenen Zielsetzung und verliert die Orientierung.

Planung braucht Zeit. Nun könnte man sagen, diese Zeit kann man auch besser investieren. Z.B. in das Erreichen seiner Ziele. Aber damit ist die Zeit nicht (unbedingt) besser investiert. Planung gibt uns Struktur und verschafft uns so die Möglichkeit Zeit, die wir mit falschen Dingen verplempert hätten, in die Richtigen zu investieren.

Planung „schenkt“ uns Zeit!

Zeitbalance spielt bei der Planung eine wichtige Rolle. Es geht darum, dass man ein Gleichgewicht zwischen dem eigenen Körper, der Leistungserbringung, persönlichen Kontakten und Partnerschaften und der Selbstverwirklichung schaffen sollte.

Dieses Balance-Modell stammt aus der Psychotherapie und ist sicher nicht für jeden etwas. Es besteht die Möglichkeit es für sich anzupassen. Natürlich steht es jedem frei sich auch ein anderes Modell als Planungsgrundlage zu suchen.

Für die Einbeziehung des Balance-Modells kann die eigene Leistungskurse, die bereits aus einer früheren Lerneinheit bekannt ist, helfen. Dabei sollte man Pausen nicht vergessen, um seinen Energiespeicher wieder aufzuladen.

Pläne werden grundsätzlich schriftlich festgehalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies in digitaler oder Papierform geschieht.

Aus dem Nähkästchen:
Ich habe lange versucht einen Planer zu finden, der meinen Ansprüchen genügt. Ich hatte Taschenkalender, Tischkalender, Ringplaner, Buchkalender, selbstgestaltete Bücher und was man sich sonst noch so vorstellen kann. Nichts fruchtete.

Dann dachte ich, ich steige mal auf die digitale Variante um und versuchte den Googlekalender zu nutzen. Pustekuchen. Das ging noch schlechter. Ich bin einfach kein digitaler Mensch, wenn es um meine Lebensplanung geht. Also wieder zurück zu Papier und Stift.

Ich kam wieder auf den guten alten Ringplaner zurück, den ich in allen möglichen Größen zu Hause habe. Ich erstellte eigene Einleger, weil die gekauften gar nicht funktionierten. (Abgesehen davon, dass die Kaufhofeinleger mit ihrem grauen Rand echt demotivierend auf mich wirkten.) Aber auch das ging nicht.

Nachdem ich immer unorganisierter wurde, musste etwas geschehen. Ich youtubete mich so durch die Abende und fand tatsächlich eine Lösung und damit auch Plannerpeace, wie es in „Fachkreisen“ so schön heißt.

Ich kombiniere mittlerweile ein Traveler’s Notebook mit einem Bullet Journal.

Was ist ein Traveler’s Notebook?
Das sind Hefte, die in einen (normalerweise) ledernen Umschlag eingehängt werden. Das ist super easy selber zu machen. Sowohl der Umschlag, als auch die Heftchen.
Für mich hat dieses System den Vorteil, dass ich den Kalender strukturieren kann, wie ich ihn brauche. Ein Heft pro Monat für die Tagesplanung, alle Monatsübersichten und Wochenplanungen in ein anderes Heft. Eines zu Studien- und eines zur Projektplanung. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ist ein Heft voll, nimmt man es heraus und ersetzt es durch ein anderes (falls gewünscht). So schleppe ich auch nicht immer vergangene Monate mit mir rum, sondern kann konsequent in die Zukunft planen. (Andere Kalender sind ja immer nur für einen bestimmten Zeitraum gedacht.)

Warum jetzt Bullet Journal?
Ein Bullet Journal ist ein Buch, in dem man seine Planung durch ein bestimmtes System strukturiert. Es gibt spezifische Symbole, die dafür genutzt werden. Zum Beispiel wenn eine Aufgabe erledigt oder verschoben wurde. Man nennt diese Symbole Keys (Schlüssel). Ich habe mir meine eigenen entwickelt, weil ich sie aus Gewohnheit heraus schon in der Vergangenheit genutzt habe und nichts Neues lernen wollte.
Zudem steht es einem frei seine Seiten bildhaft zu füllen. Ich schreibe zum Beispiel nicht einfach „Youtube“, sondern zeichne das Symbol dafür. Das macht den Kalender zu etwas sehr Individuellem und Persönlichem.

Für mich ist diese Kombi nur vorteilhaft. Wie geschrieben, ich muss keine alten Sachen mit mir rumschleppen, kann erweitern und verkleinern wie ich möchte. Ich beschränke mich dabei nicht auf einen vorgegebenen Zeitraum oder eine vorgegebene Seitenzahl. Ich kann individualisieren und anpassen. Jede Woche, jeder Monat kann anders aufgebaut sein, wenn ich es möchte oder eben anders brauche.

Alles in Allem entsteht eine persönliche Bindung zu meinem Kalender, die ich persönlich anscheinend brauche, um ihn mit Freude zu nutzen und nicht als Ballast zu sehen.


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Hermine Granger

Zeitmanagement - LE 3 Zielsetzung

Mit diesem Kapitel ist es offiziell. Ich bin ziellos. Ich dachte immer, ich hätte Ziele. Aber eigentlich sind es eher Träume und Wünsche. Ich weiß zwar wo ich irgendwann mal sein möchte, aber genau das ist das Problem. Irgendwann ist kein konkretes Ziel. Irgendwann kann heute, morgen oder erst in 10 Jahren sein. Es ist Nichts auf das man hinarbeiten könnte, denn ohne festes Ziel fehlt einem oft die Orientierung. Man schiebt auf, träumt vor sich hin. Soviel zu meiner heutigen Erkenntnis. Nun zum Modulinhalt.

Wir setzen oft „eilig“ mit „wichtig“ gleich. Aber ist eilig auch gleich wichtig? Ist wichtig auch gleich eilig? Um diese Fragen zu beantworten ist eine Zielsetzung notwendig, die gleichzeitig als Grundlage für ein effektives Zeitmanagement dient.

Ich möchte an dieser Stelle ein Zitat anbringen, dass auch im Modul verwendet wird.

 

 

Zitat

"Nothing is easier than being busy and nothing more difficult than being effective!" R. Alec Mackenzie


Hält man an diesem Gedanken eine Weile fest, wird man erkennen wie wahr er doch ist. Mir ging es bislang so. Ich kann den ganzen Tag wie ein Duracellhäschen unterwegs sein und war dennoch nicht effektiv dabei. Doch um effektiv zu sein, was bedeutet die richtigen Dinge zu tun, muss man sein Ziel kennen. Wofür muss ich was tun und warum? Ist es das Richtige und führt damit effektiv zum Ziel?

Unabdingbar für ein funktionierendes Zeitmanagement ist die Zielsetzung. Wobei man sich zu allererst die Frage stellen sollte, ob man mit Zielen überhaupt leben kann. Das eigene Handeln wird damit überprüfbar. Es kommen vielleicht Schwächen ans Licht, die einem selber unangenehm sind. Es ist eine Form der Selbstkritik und die ist ja bekanntlich nicht jedermanns Sache.

Um Ziele zu definieren kann man sich folgende Fragen stellen.
Was möchte ich heute für meine Ziele tun und was habe ich schon dafür getan?
Was hindert mich an meiner Zielerreichung?
Wie weit bin ich bereits gekommen?
Diese Fragen sind nicht in Stein gemeißelt und können bzw. sollen nach eigenem Belieben erweitert werden.

Um Ziele zu definieren bietet es sich an die SMART-Formel anzuwenden.
Smart steht dabei für (zu Deutsch) messbar, erreichbar, realisierbar, terminiert und einzigartig.
Bei der Anwendung der Formel sollte beachtet werden, dass ein Ziel nie für sich allein steht. Es bestehen immer Wechselwirkungen zu anderen Zielen oder Gegebenheiten in der eigenen Umwelt.
Wichtig ist auch, dass das zu formulierende Ziel vorstellbar und beschreibbar ist und ein Handeln erfordert.

Hat man sein Ziel erreicht, führt man eine Zielmittelanalyse durch. Hierzu erstellt man sich eine Tabelle, in der man das Ziel aufschreibt, es in Teilziele herunter bricht, diese mit Maßnahmen versieht, die bereits erledigt worden sind oder noch durchgeführt werden müssen, das Mittel zum Zweck beschreibt, einen genauen Termin enthält und eine Möglichkeit bietet das Ziel als erledigt bzw. vorhanden abzuhaken.

Um durch den Prozess der Zielsetzung zu gehen, ist es wichtig,
1.    das Ziel zu formulieren, (Was will ich erreichen?)
2.    eine Situationsanalyse durchzuführen, (Was kann ich? Was brauche ich?)
3.    eine Ziel –Mittel-Analyse durchzuführen, (Welche Mittel sind notwendig?)
4.    die Zielplanung zu machen, (Ist das Ziel für mich erreichbar?)
5.    und konkrete Handlungsziele abzustecken. (Was muss ich dafür tun?)

Mit diesem Prozess hat man einen wichtigen Teil des Zeitmanagements erledigt.


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Hermine Granger

Zeitmanagement - LE 2 Analyse des Ist-Zustands

Lerneinheit 2 fängt gleich super an. Man wird aufgefordert in einen Rechner seine Daten einzugeben, aus denen dann das persönliche Zeitkapital von heute bis zum Ruhestand errechnet wird.

Bei den meisten Menschen soll es so sein, dass das Freizeitkapital deutlich höher ist, als das Arbeitskapital. Das ist bei mir nicht der Fall. Bei mir fällt das Arbeitskapital fast doppelt so hoch aus wie das Arbeitskapital.

Was einem dabei jedoch klar wird ist, dass Zeit eine begrenzte Ressource ist. Ich gestehe, dass ich darüber noch nie so nachgedacht habe.

Danach soll man einen subjektiven Eindruck der eigenen Zeitnutzung bekommen. Dazu werden (für mich zumindest) ein wenig unbequeme Fragen gestellt.

Welche Aufgaben fallen einem leicht, welche nicht. Welche hängen wie eine dunkle Wolke über einem? Sind es die gleichen, die in kurzer Zeit erledigt werden könnten, aber trotzdem immer wieder aufgeschoben werden?

Puh, wenn ich ehrlich bin öffnet mir schon das die Augen. Ich bekenne mich hiermit öffentlich zur Prokrastination. Unglaublich welche Aufgaben ich aufschiebe und welche ich vorziehe, nur um andere nicht machen zu müssen.

Wie wir unsere Zeit einteilen ist dann das nächte Thema. Ich glaube, nicht nur mir geht es so, dass einem nicht bewusst ist wie viel Zeit manche Tätigkeiten, die man mal eben so nebenbei macht, brauchen. So kann „einen Kaffee“ trinken zur viel zu langen Aufgaben werden. Stellt man sich vor die Kaffeemaschine ist leer, der Kaffee nicht in seinem Töpfen oder die Filtertüten verstecken sich. Dann wird Kaffeekochen zur zeitraubenden Aufgabe. Aus „mal eben einen Kaffee trinken“ wird eine ausgewachsene Aufgabe.

Um zu schauen wie man selbst so seine Zeit „vertrödelt“, wird man aufgefordert ein Zeitprotokoll zu führen. Dies soll man über ein bis zwei Wochen machen. Da ich für das Modul nicht mehr so viel Zeit habe, nehme ich mal einen alten Kalender zu Hilfe, in dem ich sowas schon mal gemacht habe.

Sinn und Zweck ist es an Hand der Ausführungen zu sehen wo man Arbeitsabläufe beschleunigen oder auch vereinfachen kann.

In Anschluss geht es um Störungen, die einen während des Arbeitens aus der Konzentration holen. So braucht man nach einer Störung, egal welcher Art und wie lange sie dauert, ca. 20 Minuten, um wieder in ein konzentriertes Arbeiten zurück zu finden.
Um Unterbrechungen zu vermeiden soll man seine Zeitfresser identifizieren. Hierzu kann man das Zeitprotokoll heranziehen. Meine Zeitfresser sind ganz klar alle Social Media-Kanäle und meine Eltern.

Wichtig ist auch die eigene Leistungskurve zu kennen, also den eigenen Biorhythmus. Besonders anspruchsvolle Aufgaben, wie Lernen, sollten dann angegangen werden, wenn die Aufmerksamkeitsspanne am höchsten ist. Am besten findet man dies heraus, indem man sich ein Diagramm zeichnet. Auf der Y-Achse die Leistung eintragen (von -50% bis +50%) und auf der X-Achse die Uhrzeit. Es kann keine pauschale Aussage dazu getroffen werden wie eine Leistungskurve auszusehen hat. Jeder Mensch ist da anders.


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Hermine Granger

Zeitmanagement - LE 1 Grundlagen

Lerneinheit 1 bietet erst einmal einen leichten Einstieg in das Thema Zeitmanagement. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man Zeitmanagement langsam in sein Leben integrieren muss und nicht zu viel auf einmal von sich selbst erwarten soll. Wir alle leben und denken in Mustern, die wir zum Beispiel von unseren Eltern mit auf den Weg bekommen haben. Oder aber, wir haben sie uns selbst beigebracht, wie das (dummer Weise – ich kann niemanden dafür verantwortlich machen) bei mir der Fall ist. Um Zeitmanagement zu betreiben, müssen wir uns ganz bewusst dafür entscheiden, da es ein langer Prozess ist sein Leben umzukrämpeln.

Zeit ist eine wertvolle Ressource. Wir haben keinen Einfluss darauf wie viel Zeit uns zur Verfügung steht, und wir können auch keine sparen. Wir können sie weder schneller noch langsamer vergehen lassen. Wir haben nur Einfluss darauf wie wir sie nutzen.

Sehr interessant finde ich auch die Definition von Zeitmanagement. Irgendwo habe ich darüber schon mal gelesen. Und zwar geht es darum, dass wir Zeit nicht managen können, da sie ganz unabhängig davon was wir mit ihr anstellen vergeht. Wir können uns nur selbst managen und im Zuge dessen unsere Zeit (für uns) sinnvoll nutzen.

Wie wir unsere Zeit nutzen hängt von unseren Glaubenssätzen ab. Diese wurden durch Freunde und Familie, Schule und Beruf und unsere Lebenserfahrung geprägt. Oft sind sie uns gar nicht bewusst. Dabei sind sie für unser Zeitmanagement enorm wichtig.

Glaubenssätze können sein:
- Eile mit Weile.
- Immer mit der Ruhe.
Oder auch…
- Wer rastet, der rostet.

Wenn wir unser Verhalten in Bezug auf Zeitmanagement zu unseren Gunsten ändern wollen, dann ist es wichtig zu wissen welche Glaubenssätze sich bei uns manifestiert haben.



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Hermine Granger

Zeitmanagement - Modulvorstellung und Einführung

Ich bin nicht gerade superstrukturiert, wenn es um mein Zeitmanagement geht. Ich plane meine Tage etwa so:

Früh aufstehen, 8 Stunden arbeiten (falls nicht Arzttermine oder Ähnliches dazwischen kommen), zwischendrin einige Pausen, Hobbys, Freunde und was sonst noch so anfällt.
Am Wochenende mache ich nichts für die Arbeit. Da lerne ich nur und fahre Einkaufen.

So sieht das ganz grob bei mir aus.

Wenn ich mir das so angucke, kann ein Zeitmanagementkurs also nicht schaden. Da gibt es sicher noch eine Menge zu optimieren.



Ein paar Infos zum Modul
Kosten: 0 Euro
ECTS: 0
Anrechnung: nein
Dauer: 4 Wochen
Beginn: 4 Wochen vor Modulfreischaltung
Aufbau: 8 Lerneinheiten, 7 Einsendeaufgaben, davon 5 Pflicht
Zertifikat: Ja, nach erfolgreichem Bestehen der Einsendearbeiten

Inhalt
LE 1: Grundlagen des Zeitmanagements
LE 2: Analyse des Ist-Zustandes
LE 3: Zielsetzung
LE 4: Planung
LE 5: Prioritätensetzung und Entscheidung
LE 6: Realisation und Kontrolle
LE 7: Kommunikation und Informationsverarbeitung
LE 8: Teamarbeit – Dynamik in Gruppen und meine Rolle im Team


Ich liege 2 1/2 Wochen im Rückstand. Nun heißt es ranklotzen.


Moduleinführung

Wie sich das gehört findet man neben einem Willkommenstext auch eine super Einführung in den Kurs selbst. Es gibt hier schon jede Menge Checklisten und einen Kursplan. Außerdem sind alle Kursinhalte als Zip-Datei zusammengefasst. Super praktisch. Ein Forum für News der Dozenten gibt es genauso, wie ein Forum für Kursteilnehmer. Leider ist Letzteres noch leer.

Es geht los!

Ich bin natürlich gleich mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten. Wie sollte es auch anders sein. In der Kursübersicht ist eine Tabelle, die ich so verstanden habe, dass sie den jeweiligen Einsendeschluss für die EAs angibt. Da ich aber erst sehr spät angefangen habe, sind die meisten Termine bereits vorüber. Nun hab ich, in meiner jugendlichen Eile, eine Nachricht an die Dozentin geschrieben und gefragt, ob ich dennoch alle einreichen kann. Baaah! Ich sollte erst lesen, dann unter Umständen eine Mail verfassen. Ganz unten stand, dass man sie bis zum 18.9. auch alle zusammen einreichen kann. Nun ja… typisch ich.


1. Checkliste – Lernumgebung und Leistungsbereitschaft
Auf dieser Liste stehen ganz viele Punkte, die einem helfen sollen seinen Lernplatz zu optimieren und seine Leistungsbereitschaft zu steigern. Bis auf ganz wenige dinge kann ich schon mal sagen, dass ich das ganz gut hinkriege.
Was mir schleierhaft ist, ist, wie meine Leistungskurve aussieht. Ganz wichtig für mich ist auch regelmäßige Bewegung einzuplanen. Ich bin ja so ein Bewegungsmuffel.

2. Checkliste – Tipps für effizientes und nachhaltiges Arbeiten
Ich wusste nicht, dass sich effektives und nachhaltiges Lernen bei introvertierten Menschen so sehr von dem extrovertierter unterscheidet. So sollen introvertierte Menschen Druck und Erregung beim Lernen vermeiden und extrovertierte Lernen sich zwischendurch körperlich betätigen oder sich einen engeren Zeitplan setzen. Joa, gut. Dann weiß ich schon mal, dass ich mich zum Lernen eher einigeln sollte.

Am besten ist Punkt 12 auf der Liste. Belohne dich, wenn du eine Etappe geschafft hast! Wie wunderbar. Da fallen mich zig Sachen zu ein. Eis esse, ausgehen, lecker Kochen, einen Abend gemütlich vor der Glotze abhängen, statt zu lernen.


3. Checkliste – Die 10 goldenen Regeln des Zeitmanagements
Hier wird aus dem Buch „Golden Rules“ von Martin Krengel zitiert. Das Buch ist übrigens wirklich lesenswert, wenn man mehr zu dem Thema erfahren möchte.

Einige Beispiele dieser Regeln:
Immer erst um die wichtigen Aufgaben kümmern, auch wenn man sie nicht mag. Dann wird der Tag entspannter.
Wöchentlich planen.
Aufhören sich wegen falsch verstandenem Perfektionismus zu verzetteln.
Lieber schnell zu entscheiden als gar keine Entscheidung zu treffen.


4. Checkliste – 10 Tipps zum schnelleren Lesen
Ich bin mit Sicherheit der langsamste Leser diesseits des Äquators. Ich brauche immer wahnsinnig lange für alles, was ich mir zu Gemüte führe. Das nervt mich schon selbst, weil ich eigentlich in gleicher Zeit mehr schaffen möchte, als derzeit geht.
Ob mir allerdings die Ratschläge dieser Liste weiterhelfen… ich weiß es nicht.

Zitiert wird hier aus Martin Krengels Buch „Goldes Rules für effizientes Lesen“.

Beispiel:
Selektieren. Man soll hinterfragen, ob man den Text lesen muss oder ob nicht eine Kostprobe davon ausreichend ist.

Hm. Ich bin mir nicht sicher, ob man das zu Beginn eines Buches wirklich sagen kann.



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Hermine Granger

Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht. Es waren aber auch so viele tolle Module, die zur Auswahl standen. Man kann pauschal sagen, zum Wintersemester können alle Module des 1., 3. und 5. Semesters belegt werden.

Man kann ein Modul kostenfrei noch zweimal wiederholen. Da ich arge Probleme mit Mathe habe, aber wissen möchte was dran kommt, werde ich Wirtschaftsmathe 1 belegen. Die Prüfung kann ich im darauffolgenden Wintersemester schreiben. Habe also noch ein Jahr Zeit, mich darauf vorzubereiten. Das Jahr werde ich auch ganz sicher brauchen.

Dann habe ich mich noch für Rechnungswesen 1 entschieden. Ganz einfach, weil mir Rewe nicht fremd ist und ich hoffe, da ganz gut durch zu kommen.

Als Drittes habe ich mich für Spanisch entschieden. Eine Fremdsprache ist Pflicht. Die Alternative war Englisch. Da Englisch nicht so das Problem ist für mich und ich schon einen Kurs in Business Englisch hatte, möchte ich noch etwas ganz Neues lernen. Darum jetzt Spanisch statt Englisch.

Man mag es kaum glauben, aber ich habe noch einen vierten (!) Kurs belegt. Ja, ich bin bekloppt. ABER!! Der Kurs wird quasi vor Studienbeginn angeboten. Dabei handelt es sich um Zeitmanagement. Das Modul ist kostenfrei, bringt keine ECTS und eine Prüfung ist auch nicht vorgesehen. Man muss Einsendearbeiten einreichen, für den Fall, dass man im Anschluss ein Zertifikat bekommen möchte. Das ist dann aber auch schon alles.

Der Kurs hat am 22.8. begonnen. An dem Tag habe ich meine Unterlagen zur HS Zwecks Immatrikulation geschickt. Ich bin also echt spät dran. Am 18.9. müssen alle EAs eingereicht sein, damit der Kurs als bestanden gilt. Das kriege ich sicher noch hin.

Die Modulbelegung selbst ging super leicht. Man loggt sich ein (die Daten hat man per Email bekommen), schaut wo der Punkt Modulbuchung auftaucht und dann geht’s auch schon los. Es werden alle Kurse aufgelistet, die im jeweiligen Semester belegt werden können. Dahinter steht der Preis. Am Preis macht man ein Häkchen bei den Modulen, die man bestellen möchte. Dann klickt man auf weiter. Es folgt eine Kontrollauflistung, die man mit „verbindlich buchen“ bestätigt. Danach kommt ein Fenster mit der Berechnung der Gebühren und den Bankdaten. Man überweist direkt an Oncampus. Nach Zahlungseingang, frühestens jedoch zum 15.9. werden die gebuchten Module freigeschaltet und erscheinen im Moodle.
So einfach und schnell kann es gehen.

Ich werde mich jetzt mal durch Zeitmanagement kämpfen.



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Hermine Granger

Wie in meinem Bericht Back in Business – von Vergangenem und neuen Herausforderungen schon geschrieben, wage ich das Abenteuer Studium.

Ich habe lange überlegt was ich machen soll. Ich bin Veranstaltungskauffrau. Da die Ausbildung mehr als dürftig war, habe ich in dem Beruf kaum gearbeitet. Ich möchte aber nicht in eine zu artfremde Richtung gehen.

Die Chancen standen gut an der hiesigen FH einen Studienplatz für den Bachelor Veranstaltungsmanagement zu bekommen, doch kann ich das nicht finanzieren. Ich bin Ü25. Damit fällt eine Familienmitversicherung weg. Der Studiengang findet nur in VZ statt. Also kaum Chancen noch versicherungspflichtig Arbeiten zu gehen und das Pensum zu schaffen. Man sagt mir zwar, dass ich zwei Semester überziehen darf, das ist aber für mich dann nicht ausreichend.
Ich habe auch mit privaten Hochschulen geliebäugelt. Besonders mit IST. Das war mir dann aber doch zu teuer, und dual wollte ich nicht studieren nur damit ich mein Studium finanziert bekomme. (Zudem könnte ich von dem Gehalt auch nicht leben.)

Nach vielen Gesprächen mit anderen VAKs und auch mit Leuten aus der Tourismusbranche, habe ich mich für den Touristikzweig entschieden. Im Studium kommt nichts Relevantes für die Eventbranche vor, aber man bestätigt mir immer wieder, dass es sich gut ergänzen wird.

Die Suche nach einer geeigneten Hochschule dauerte nicht lange. Ich habe FH-Reife, also fallen Unis schon mal raus. Dann wollte ich einen Studiengang mit möglichst wenig Präsenztagen zu denen ich hinfahren MUSS. Da kam nur noch die Jade Hochschule in Wilhemshaven in Frage.

Ich habe mich umgehend schlau gemacht. Die Bewerbungsfrist lief bereits, und ich war sehr spät dran. Erst am 22. August habe ich meine Unterlagen eingereicht. Eine Woche später erreichte mich die Nachricht, es würden noch Unterlagen fehlen. Mein Versäumnis, wie sich herausstellte. Ich hatte zwei auszudruckende PDF-Dateien übersehen. Ich habe sie ausgedruckt, unterschrieben und als PDF hingeschickt. Das ging absolut problemlos. Am nächsten Tag hatte ich dann auch schon meine Immatrikulationsbescheinigung.

Das Semester hatte bereits begonnen, und ich wurde ein wenig kribbelig. Ich wollte doch endlich meine Kurse belegen und schauen wie Moodle so aussieht. Am 5. hatte ich endlich meine Zugangsdaten im Emailpostfach.

Heute Morgen habe ich mir den Oncampus angesehen. Bis jetzt gefällts mir sehr gut. Ich habe sogar schon gefunden wo ich meine Module belegen kann. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

 

 

Mehr Beiträge zu meinem Studium und meinen anderen Kursen findest Du auf meiner Über mich-Seite. *KLICK!*


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Hermine Granger

Es gab schon lange keine News mehr von mir. Trotzdem ist viel passiert.

Ich war wochenlang krank und es ging erstmal gar nichts mehr.

Im Anschluss forderte mich meine Existenzgründung heraus. Es klappte einfach gar nichts. Von Problemen mit der Bank bis hin zu Finanzamt war einfach der Wurm drin. 

Dann kam der Sommer. Es wurden bis zu bis zu 35 Grad in meiner Wohnung. Da war an Lernen kaum zu denken und ich war froh, wenn ich meine Arbeit schaffte. Seit ein paar Tagen normalisiert sich das Klima bei mir wieder. Der Kopf arbeitet normal und ich kriege unglaublich viel gebacken.

Jetzt bin ich back in Business und freue mich auf den Herbst. Ich werde euch kräftig „zuspammen“, denn ein neuer Kurs kündigt sich an und zum Studium hab ich mich ganz spontan auch mal eben so entschieden.
Passend zum Weddingplanner, habe ich noch Kultumanagement belegt. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Laudius... ich bin dir verfallen.
😚
Und weil das alles so schön ist, starte ich diese Woche mit meinem Studium an der Jade Hochschule Wilhelmshaven. Ich habe mich für Tourismuswirtschaft online entschieden.
Zu allem gibt es dann in den kommenden Monaten und Jahren mehr Berichte.
Auf meiner „Über mich“-Seite gibt’s immer die aktuelle Übersicht mit allen Blogbeiträgen, gut sortiert und übersichtlich.

Jetzt freue ich mich auf ein super Herbstsemester und bin gespannt was das Leben in nächster Zeit noch so für mich bereit hält.


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Hermine Granger

*TWO* - Inhaltsverzeichnis

Da in dem Blog alle Kurse durcheinander gehen und es sicher viel zu viel wird, um später alles durchzulesen, habe ich ein Inhaltsverzeichnis angelegt. Ich hoffe, es hilft dem ein oder anderen.

Liebe Grüße,

Hermine

 

 

Allgemeines zum Studium

Back in Business – von Vergangenem und neuen Herausforderungen

Gedanken zum Studiengang, Infos sammeln, Einschreibung, Warten auf Immatrikulation

Ich werde einfach nicht warm


 

1. Semester

*TWO* - Modulbelegung 1. Semester - und plötzlich waren es vier

 

Zeitmanagement - fertig

Zeitmanagement - Modulvorstellung und Einführung

Zeitmanagement - LE 1 Grundlagen

Zeitmanagement - LE 2 Analyse des Ist-Zustands

Zeitmanagement - LE 3 Zielsetzung

Zeitmanagement - LE 4 Planung

Zeitmanagement - LE 5 Prioritätensetzung und Entscheidung

Zeitmanagement - LE 6 Realisation und Kontrolle

Zeitmanagement - LE 7 Kommunikation und Informationsverarbeitung

Zeitmanagement - LE 8 Teamarbeit

Zeitmanagement - Abschlussbericht

Spansich A

Spanisch A – Modulvorstellung und Einführung

Spanisch A - Presentarse & Saludo (in)formal


 

Wirtschaftsmathematik 1

WiMa 1 – Modulvorstellung und Einführung

 

 

Rechnungswesen 1

Rewe 1 – Modulvorstellung und Einführung

 


 

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