Diplom BWL (postgradual) Wings HS Wismar

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Weiterbildungswilliger

Lernlust

Lernlust! Ein so interessantes Thema, dass ich finde das es ideal ist um meinen Blog zu starten.

Wie Markus schon angemerkt hat, ist auch mein Eindruck, dass die an einer Schule handelnden Personen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg oder Misserfolg beitragen. So auch bei mir.

Die Grundschule war bei mir der absolute Horror. Meine Klassenlehrerin, bei der man dann auch bedauerlicherweise den Großteil seiner Fächer hat, hatte mich vier lange Jahre fertig gemacht. Meine Eltern haben bis zur Schulleitung interveniert, was sich aber wiederum nur negativ auf mich und meine Noten ausgewirkt hatte.

Diese Erfahrung hat meine Eltern dazu veranlasst, mich für die Orientierungsstufe auf eine Gesamtschule zu anzumelden (dort hieß es damals, diese Schule wäre so sozial. U. a. war so ein Vertrauensverhältnis, dass Lehrer geduzt wurden/werden. Leider waren diesmal die Schüler nicht so sozial, was zu extremen Mobbing ausartete. Neben diesem Umstand kam noch hinzu, das auf dieser Schulform Englisch schon ab der dritten Klasse gelehrt wurde, in dem "normalen" System aber erst ab der Orientierungsstufe (5. Klasse). Ich musste also zwei Jahre Englisch aufholen.

Dieser "Lebenslauf" führte somit geradewegs zur Hauptschulempfehlung. Diesmal handelten meine Eltern erneut, nahmen mich von der Gesamtschule und schickten mich zur Realschule.

Dort ging es dann zum ersten Mal bergauf, auch wenn es Notenmäßig nicht unbedingt immer ersichtlich war. Englisch (welch Wunder) und Mathe musste ich mit Nachhilfe "nachjustieren". An eine zweite Fremdsprache Französisch war nicht zu denken. So endete die 9. Klasse mit Vieren und auch einer Fünf.

Meine Eltern wollten mich deshalb die 9. Klasse freiwillig wiederholen lassen um die Noten zu verbessern. Immerhin war das Zeugnis der 9. Klasse das Bewerbungszeugnis. Aber mein damaliger Klassenlehrer legte Widerspruch ein, weil ich zu seinen besten Schülern gehörte und er mich unbedingt in der Klasse behalten wollte. Und die Noten würden auch besser, hat er meine Eltern beruhigt. Das war das erste Mal das ein Lehrer sich für mich einsetzte, gar förderte. Hier zeigt sich, es gibt auch positive Beispiele. Leider wird das irgendwie zu wenig gewürdigt.

Nach der Realschule absolvierte ich noch eine einjährige Berufsfachschule Informatik und ergatterte dadurch einen Ausbildungsplatz als Informatikkaufmann welche ich erfolgreich abschloss. Die Ausbildung absolvierte ich in einem Unternehmen, welches Mikrochipdesign und - entwicklung machte und dementsprechend viele Ingenieure beschäftige. Der Absturz der "New Economy" tat sein übriges, was die Einsicht prägte, dass ohne ein Studium der Karriereweg in der IT sehr kurz sein kann. Ich absolvierte also die 12. Klasse der Fachoberschule Informatik. Und schon da taten sich die Türen immer mehr auf. Ich arbeitete freiwillig nebenher in einem Medienunternehmen und erhielt schon kurz nach Beginn immer mehr Verantwortung, hatte im Anschluss an die 12. Klasse die Wahl zwischen dem Schulplatz in der 13. Klasse, einem Studienplatz in der Schweiz (finanziell nicht möglich) und einen dualen Studienplatz in Norddeutschland.

Nebenbei erwähnt, hatte ich in der 12. Klasse das erste Mal in meinem Leben eine Eins ("1") in Mathe geschrieben. So viel Zeit muss sein. :lol:

Ich entschied mich für das duale Studium zum Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (BA) und schloss es nicht überragend mit 2,7 ab. Der Ärger darüber, dass es geteilte Meinungen zu einem solchen (damaligen) dualen Studium gab/ gibt (es wäre eher Ausbildung und kein richtiger Studienabschluss) nervte und kratze an meinem Ego. Das war der Zeitpunkt, an dem ich begann mich mit dem Fernstudium auseinanderzusetzen. Ich wollte einen Master machen und das aber berufsbegleitend, da mich mein Unternehmen übernommen hatte. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Berufsakademie und der Fachhochschule und auch der großzügigen Arbeitszeitregelung meines damaligen Arbeitgebers konnte ich mich aber ohne Unterbrechung in den Präsenzmaster in Wirtschaftsinformatik einschreiben, den ich dann mit 1,6 abgeschlossen habe.

Nach diesem Abschluss und etwas Abstand wechselte ich in die IT-Beratung und bin nun nach ein paar Zwischenstationen bei einer Big4.

Das Lernen und die damit verbundene (persönliche) Entwicklung hat mich so in meinen Bann gezogen, dass ich noch immer nach Fernstudienmöglichkeiten Ausschau halte. So habe ich vor einem Jahr angefangen, als Gasthörer bei der Wings in Wismar, BWL (postgradual) zu studieren. Meine Entwicklung (auch durch den Wechsel in die Big4) geht mehr und mehr Richtung BWL weshalb ich als Gasthörer freiwillig und ohne Zwang oder Zeitdruck die Module nach meiner vorhandenen Zeit belegen kann. Einiges wurde dabei auch anerkannt.

Da meine Rechnungswesenkenntnisse als Wirtschaftsinformatiker in der Big4 noch ausbaufähig sind, bin ich gerade im Prozess der Anbieter-Selektion für die Ausbildung zum Bilanzbuchhalter (IHK) im Fernunterricht. Die positive Zulassung der zuständigen IHK habe ich bereits, nun sind noch einige Fragen zu klären und womöglich wird dieser Blog dann im Herbst diesen Jahres mit Informationen zum Bilanzbuchhalter (IHK) im Fernunterricht gefüllt.

Weiterbildungswilliger

Lernfortschritt KW19

Sa., 10.5.: Fach Produktions- und Materialwirtschaft, Kapitel 3 Lagerhaltung 4,5 Std.

So., 11.5.: Fach Produktions- und Materialwirtschaft, Online Propädeutikum 4 Std.

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