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Modul: Webprogrammierung

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kurtchen

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Mein letztes Modul im ersten Semester sollte "Webprogrammierung" werden. Für Studierende im Studiengang "Web- und Medieninformatik" wird es als erstes Modul in diesem Fachgebiet empfohlen. Es ist zugleich Pflichtmodul im Studiengang "Wirtschaftsinformatik", wo es dem Fachgebiet Softwaretechnik zugeordnet ist. Für die Wirtschaftsinformatiker bleibt es das einzige Pflichtmodul, dass sich speziell mit Webtechnologien beschäftigt. (Sie belegen allerdings noch ein Modul zu Content Management Systemen.) Für die Webinformatiker ist es der Auftakt zu vertiefenden Modulen in HTML und CSS, in Multimedia, XML, Webdesign und serverseitiger Programmierung mit Java Server Pages. Der Wahlpflichtbereich bietet dann weitere Möglichkeiten, sich in diesem Bereich zu entwickeln, auch für die Wirtschaftsinformatiker.

 

Doch zurück zum Modul "Webprogrammierung". Es handel von folgenden Themen:
- XHTML
- CSS
- Javascript
- XML
- PHP
- Java Server Pages
- ASP.Net
- und eine sehr knappe Einführung in Ajax

 

Der Kurs beschäftigt sich also mit semantischem Markup, Styling und Layout, clientseitiger Programmierung und serverseitiger Programmierung.

 

Das erste Kapitel behandelt XHTML. HTML5 war anscheinend bei der letzten Überarbeitung noch nicht so weit, auch wenn es im einführenden Kapitel kurz vorgestellt wird. Für die Bearbeitung der Aufgaben ist die XHTML-Syntax verbindlich, die in verschiedenen Punkten ein bisschen strenger ist.
Inhalte hier sind z.B.:
- Grundlegender Aufbau eines XHTML-Dokumentes
- Links
- Bilder
- Bereiche
- Tabellen
- Formulare

 

Im Grunde keine schlechte Einführung, die aber für meinen Geschmack ein wenig knapp ausgefallen ist. Möglicherweise ging man bei der Konzipierung des Moduls davon aus, dass viele Studierende in diesem Gebiet Vorkenntnisse haben. Dies trifft auch für viele meiner Kommilitonen zu, die z.B. als PHP-Entwickler arbeiten. Mit solch einem Hintergrund sollte das Kapitel zu XHTML tatsächlich recht leicht fallen. Ich ging mit wenig Vorkenntnissen in den Kurs, hatte keine Schwierigkeiten, die vorgestellten Konzepte zu verstehen, merkte aber bei den Übungen, dass ich in der Anwendung nicht richtig sicher wurde.

 

Ein Besonderheit in diesem Kurs: Es gibt vergleichsweise wenige Einsendeaufgaben; in der Regel zu jedem Kapitel eine. Vor Bearbeitung jeder Einsendeaufgabe wird die Bearbeitung einiger Übungsaufgaben vorgeschlagen, zu denen man sich Musterlösungen runterladen kann. So kann man selbst vergleichen und schauen, ob die eigene Lösung sinnvoll und richtig war. Natürlich kann man so eine Menge lernen und ich fand die Übungen auch didaktisch gut gewählt und erkannte einen sinnvollen Aufbau. Ein wenig mehr Tutorinteraktion hätte mir aber besser gefallen, zumal das in anderen Modulen ja auch möglich ist. Die Einsendeaufgaben fassten aber meist ganz gut die einzelnen Fähigkeiten aus den vorangegangenen Übungen zu einer komplexeren Gesamtaufgabe zusammen.

 

Im nächsten Kapitel ging es um CSS. Themen waren hier zum Beispiel:
- Vererbung, Kaskadierung
- Tabellengestaltung
- Layoutgestaltung mit float
- Absolutes Layout


Responsive Webdesign spielte in diesem Modul keine Rolle.

 

Weiter ging es mit Javascript als clientseitige Programmiersprache. Hier ging es ums DOM, um Event Handler und um die Validierung von Formularen. Auch dieses Kapitel war für meinen Geschmack recht knapp. Ich hatte keine Schwierigkeiten, den Stoff nachzuvollziehen, merkte aber bei den Übungen, dass es einfach zu schnell gegangen war, um eine gewisse Sicherheit im Umgang mit der Sprache zu entwickeln. Auch merkte ich, dass mir die solide Grundlage in HTML und CSS fehlte, so dass ich immer wieder im Lehrtext zurückgehen musste.

 

Javascript sieht Java auf den ersten Blick ähnlich, hat aber ein anderes Sprachkonzept. Bei den Übungen hatte ich oft das Problem, die gewohnte Java-Syntax und die noch ungewohnte Javascript-Syntax zu mischen, was dazu führte, dass ich immer wieder viel Zeit für Fehlersuche aufbringen musste. Diese Verwirrung sollte sich um Laufe des Kurses noch steigern, wenn ähnliche Anwendungsbeispiele in verschieden Sprachen gezeigt wurden. So merkte man einerseits gut die Unterschiede zwischen den Sprachen, aber zugleich fiel es mir schwer, die Codebeispiele in meiner Erinnerung auseinander zu halten.

 

Im folgenden Kapitel über XML ging es um:
- den grundlegenden Aufbau einer XML-Datei
- XML-Parser
- die DTD
- das XML-Schema
- um XSL-Stylesheets


Außerdem lernte man die Vorzüge eines XML-Editors kennen. Hier möchte ich erwähnen, dass die W3L ein eigenes Modul "XML" hat, dass wesentlich tiefer geht und das im Studiengang "Web- und Medieninformatik" Pflicht ist. Als Einführung ins Thema XML fand ich dieses Kapitel sehr gelungen.

 

In den folgenden Kapiteln sollte es um serverseitige Sprachen gehen. Hier folgten im Schnelldurchgang:
- PHP
- Java Server Pages
- ASP.Net

 

Im PHP-Kapitel ging es natürlich um die Anbindung an MySQL, aber auch um einfache Dateiverarbeitung und die Realisierung eines Gästebuches.

 

Eine Herausforderung im JSP-Kapitel ist, dass die Syntax häufig wechselt, denn auch EL, JSTL und JSF werden kurz angerissen. Das soll wohl einen Überblick über verfügbare Techniken vermitteln, stiftet aber aus meiner Sicht in dieser knappen Form eher Verwirrung. JSP hat nur einen geringen Marktanteil. Trotzdem lohnt es sich, dieses Kapitel gründlich zu bearbeiten, denn das Pflicht-Modul "Web-Anwendungen 2" behandelt ausführlich JSP. Auch im Wahlpflichtbereich kann man sich weiter mit Java als serverseitiger Sprache befassen, während es zum Beispiel zu PHP keine weiteren Module gibt.

 

Sehr gelungen fand ich dafür das Kapitel zu ASP.Net. Hier ging es unter anderem um das Konzept der code behind Technik, die eine saubere Arbeitsteilung zwischen Front-End- und Back-End-Entwicklern ermöglichen soll. Hier habe ich gemerkt, dass die Einführung in C# aus dem Modul "Grundlagen der Informatik 2" doch recht knapp war. Mit meinen Java-Kenntnissen fand ich mich zwar schnell zurecht, aber an Details blieb ich doch oft hängen und verbrachte viel Zeit mit Fehlersuche. Gleichwohl hat mir besonders dieses Kapitel gut gefallen, weil ich dabei den Net-Framework als ein schönes Stück Technik schätzen gelernt habe. Schade, dass weder ASP noch C# im weiteren Curriculum der W3L eine Rolle spielen.

 

Das letzte Kapitel stellte in sehr knapper Form die Möglichkeiten von Ajax vor. Hier habe ich definitiv nichts mehr mitnehmen können. Ich war einfach übersättigt von den rasch wechselnden Themen und hatte zu viel neue Syntax in zu kurzer Zeit verdauen müssen. Bei der Bearbeitung der Aufgaben merkte ich das daran, dass ich immer wieder die verschiedenen Sprachen mischte und verwechselte.

 

Zusätzlich hatte ich in diesem Modul das Problem, dass meine Tutorin länger für die Korrektur meiner Aufgaben brauchte, als ich das bislang von der W3L gewohnt war. Wenn Feedback kam, war ich oft schon 2 Kapitel weiter, was es mir schwerer machte, die durchaus guten Tipps zu verwerten. Auch die Korrektur der Online-Klausur dauerte ein wenig länger, so dass ich beim Schreiben der Präsenzklausur noch nicht wusste, wieviele Bonuspunkte ich hatte.

 

Für mich war es das erste Modul mit dem ich insgesamt unzufrieden war. Für meinen Geschmack wollte man hier zu viel auf einmal. Die Intention, einen Überblick über gängige Webtechnologien zu geben, die Themen semantisches Markup, Styling, client- und serverseitige Programmierung in einem Modul vorzustellen, war für mich nachvollziehbar. Aber nach der Bearbeitung hatte ich den Eindruck, dass weniger mehr gewesen wäre. Lieber hätte ich zunächst eine gründlichere Einführung in HTML und CSS erhalten. Diese Grundlage bringen natürlich viele Studierende schon mit, weshalb dieses Modul von vielen meiner Kommilitonen als eines der leichteren beschrieben wird.

 

Für die Präsenzklausur hatte meine Tutorin mir den wertvollen Tipp gegeben, ein paar Aufgaben noch einmal mit Stift und Papier zu bearbeiten. Das hat mir tatsächlich geholfen, ein paar syntaktische Grundstrukturen "in die Finger" zu kriegen, wodurch ich in der Klausur etwas schneller war. Die Note war für mich zwar erfreulich, aber das gute Gefühl, sich den Stoff richtig angeeignet zu haben, blieb in diesem Modul für mich aus. Die Klausur deckte die Themen des Kurses recht breit ab, so dass ich anderen Studierenden empfehlen würde, alle Kapitel zu wiederholen. 

 

Meine Tutorin hat mir übrigens am Ende erklärt, warum die Bearbeitung in meinem Fall etwas länger gedauert hat als üblich, und das war für mich auch gut nachvollziehbar. Da ich bald das Modul "Web-Anwendungen 1" belegen wollte, das ebenfalls von ihr betreut wurde, plante ich eine etwas längere Bearbeitungszeit ein und belegte parallel GdI3 "Anwendungsprogrammierung". Rückblickend muss ich sagen, dass es hilfreich war, das Thema der längeren Korrekturzeiten anzusprechen. Das Problem ließ sich dadurch zwar nicht sofort lösen, aber immerhin habe ich so einen guten Workaround finden können. Ich nehme daraus mit, dass es sich lohnt, sich mit den Tutoren über die eigenen Lernziele auszutauschen, auch und gerade was Klausurtermine und die angepeilte Bearbeitungszeit angeht. Wenn man rechtzeitig weiß, was einen erwartet - z.B. vorrübergehend etwas längere Korrekturzeiten - kann man einen Plan B machen.
 
Rückblickend betrachtet, hätte ich lieber das Modul "Webanwendungen 1" als erstes bearbeitet. Hier erhält man die sehr gründliche Einführung in HTML5 und CSS, die ich mir von einem einführenden Modul in Webtechologien erhofft hätte. Dieser Kurs orientiert sich außerdem an Fallbeispielen, was für mich sehr zum Verständnis beigetragen hat. Aus meiner Sicht sollte "Web-Anwendungen 1" das erste Modul zu Webtechnologien sein. Doch darüber schreibe ich zu einem anderen Zeitpunkt mehr.

 

Ich meine, das Modul leidet etwas unter seiner Doppelfunktion: Für die Wirtschaftsinformatiker ist es sozusagen die eierlegende Wollmilchsau. Es verschafft ihnen einen Überblick über verschiedene Webtechnologien, ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Für die Webinformatiker soll es zugleich eine Einführung sein, auf die umfangreiche Vertiefungsmodule folgen. Das erfordert ein paar didaktische Kompromisse.

 

Als Sekundärliteratur für dieses Modul habe ich "HTML & CSS: Design and Build Websites" und "Javascript & JQuery: Interactive Front-End Web Development" verwendet. Beide Titel sind von Jon Ducket. Sie glänzen durch ein sehr aufgeräumtes Layout. Der Stoff wird in appetitlichen, kleinen Häppchen serviert und man hat eine schöne Gegenüberstellung von Code und grafischer Darstellung. Ich habe diese Bücher parallel zum Kurs gelesen und empfand die besonders ästhetische Form der Darstellung als ideale Ergänzung zum sachlichen und systematischen Stil des im Kurs verwendeten Lehrbuches.


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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link