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kurtchen

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Springer Campus
  • Studiengang
    Web- und Medieninformatik
  • Wohnort
    Bayern
  • Geschlecht
    m

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  1. kurtchen

    Wie kann ich mir die Heftchen vorstellen?

    Das ist von Anbieter zu Anbieter je nach Studiengang unterschiedlich. Ein Studienbrief kann einerseits den kompletten Stoff mit Übungen zur Selbstkontrolle und Musterlösungen enthalten. Er kann andererseits eine Leseanleitung zu Fachliteratur sein, die man selbst beschafft. Der Studienbrief kann eine Sammlung loser Blätter sein. Oder auch ein schweres gebundenes Fachbuch. Oder rein digital vorliegen. Innerhalb eines Studienganges kann das auch von Modul zu Modul sehr unterschiedlich sein. Bei mir enthielten etwa die einführenden Programmiermodule viele Übungsaufgaben. Andere Module waren theorielastiger. Auf Literatur wird immer verwiesen, weil in wissenschaftlichen Texten Quellen angegeben werden. Grundsätzlich ist es immer gut, sich für solche Quellen zu interessieren. Ob es zum Abschluss eines Moduls nötig ist, dürfte individuell unterschiedlich sein. Der eine kommt mit dem Lehrbuch super zurecht und versteht alles auf Anhieb. Der andere braucht viel zusätzliche Literatur, bis er den Stoff endlich mal so präsentiert vorfindet, dass er ihn versteht. In manchen Modulen wird man nur das Minimum machen wollen, das zum Bestehen nötig ist. In anderen wird man viel mehr wissen wollen und sich aus Neugier zusätzliche Literatur besorgen. Ein Studium dient auch dazu, Wissensbereiche zu entdecken, auf die man sich spezialisieren möchte. Das Curriculum im Bachelor ist eher darauf ausgelegt, einen Überblick zu bekommen. Um mit dem Studium etwas anfangen zu können, sollte man ein Gebiet finden, wo man mehr weiß als das Curriculum vorschreibt. Solche Interessen kann man dann z.B. in Form einer Projektarbeit oder der Bachelorarbeit ausleben.
  2. Ehe man eine Kündigung ins Spiel bringt, würde ich erst einmal versuchen, ein paar Module abzuschließen. Dann merkt man, ob das mit dem Studium überhaupt realistisch ist. Dann kann man auch eher abschätzen, ob und wie sich günstigere Arbeitszeiten auf die Studiendauer auswirken würden.
  3. Das ist mit der jeweiligen Hochschule zu klären. Bei meinem Anbieter - Springer Campus - ist so etwas möglich. Bei der Wings gibt es etwas ähnliches, aber man ist zeitlich nicht so flexibel. Manche Hochschulen machen so etwas nicht. Ich hatte z.B. an der HS Fulda nachgefragt, aber dort durften zumindest damals Gasthörer keine Modulprüfungen ablegen. Es wird in vielen Studiengängen und bei vielen Anbietern auch möglich sein, Prüfungsleistungen, die an einer anderen Hochschule erbracht wurden, auf deren Studiengang anzurechnen. Das muss allerdings meist vor Einschreibung in den Studiengang geklärt werden. Es kommt immer drauf an. Also Möglichkeiten sichten, eingrenzen, dann konkret Kontakt aufnehmen und nachfragen. Spezielle Anfragen lassen sich oft nicht mit den ersten Ansprechpartnern an der Hotline klären. Also ein bisschen Geduld mitbringen und darauf einstellen, dein Anliegen mehrmals erklären zu müssen.
  4. Bei manchen Anbietern von Fernstudiengängen gibt es auch die Möglichkeit, einzelne Module zu belegen und mit einer Prüfungsleistung abzuschließen. Die Kosten pro Modul sind dann meist etwas höher als wenn du einen Vertrag für einen kompletten Studiengang abschließt. Du könntest so ein oder zwei Module buchen und schauen, wie viel Du am Wochenende oder auch unter der Woche neben Deiner Arbeit schaffst. Für ein Informatik-Studium würden sich z.B. ein einführendes Programmiermodul und ein einführendes Mathe-Modul anbieten. Wenn es Dir gelingt, diese Module abzuschließen, hast Du auch einen Anhaltspunkt, wie lange ein kompletter Studiengang dauern würde. Mit einer Prüfungsleistung abgeschlossene Module können bei vielen Anbietern auf einen Studiengang angerechnet werden, wenn man das vor der Einschreibung beantragt. Das ganze wäre dadurch mehr als nur ein Testballon. Würdest du merken, dass es neben deiner Arbeit nicht klappt oder zu langsam geht, dann hätte dich diese Erkenntnis einen vermutlich noch dreistelligen Betrag gekostet. Das wäre natürlich nicht schön. Aber ruinös wäre es nicht.
  5. Zur Rolle des Moduls im Studium Das Modul "IT-Projektmanagement" ist ein Pflichtmodul im Studiengang "B.Sc. Wirtschaftsinformatik" und wird dort auch dem Studienbereich Wirtschaftsinformatik zugerechnet. Vorgesehen ist es für das 4. Fachsemester. Formale Zugangsvoraussetzungen gibt es keine. Als inhaltliche Vorbereitung werden die Module "Geschäftsprozessmanagement" und "Software-Management 2" empfohlen. Ich meine, man könnte das Modul auch ohne diese Vorbereitung belegen. Web- und Medieninformatiker können dieses Modul im Wahlpflichtbereich belegen. Es gibt auch einen besonderen Anreiz, gerade dieses Modul zu wählen: Es ist Pflichtmodul für die Hochschulzertifikate "Requirements Engineer" und "Software-Manager". Persönliche Motivation Da ich Web- und Medieninformatik studiere, hätte ich dieses Modul nicht unbedingt belegen müssen. Nun war mir das Pflichtmodul "Software-Management 1" nicht leicht gefallen und auch die Klausur hätte besser laufen können. Darum hoffte ich, fachlich davon profitieren zu können, mich dem Thema Software-Management noch einmal aus einer anderen Perspektive zu nähern. Zum Lehrbuch Das Buch "Management von IT-Projekten" ist von Hans W. Wieczorrek und Peter Mertens. Es ist ein gebundenes Hardcover vom Springer Verlag aus der Serie Xpert.press. Im Modul verwendet wird die 4. Auflage von 2011. Sie hat einen Umfang von ca. 450 Seiten. Ich hatte das Glück, dass einer der Autoren mich als Tutor betreute. Das Buch behandelt sein Thema umfassend und aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. In Kapitel 2 werden Grundbegriffe des Projektmanagements geklärt, Projektarten vorgestellt und Erfolgsfaktoren des Projektmanagements identifiziert. Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem institutionellen Management von IT-Projekten. Hier geht es z.B. um Vor- und Nachteile verschiedener Projektorganisationsformen und auch um die Aufbauorganisation von Projekten. Schon nach diesen zwei Kapiteln wird deutlich, dass das Modul gegenüber dem Modul "Software-Management 1" eine stärker betriebswirtschaftliche Perspektive einnimmt. Ich finde, auch die Praxis bekommt ein etwas stärkeres Gewicht als im Lehrbuch von Herrn Balzert, dass dafür mehr Aufwand bei der scharfen Definition von Begriffen treibt. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Vorgehen in IT-Projekten. Es geht um die Phasen der Projektinitialisierung und Projektdefinition. Dann geht es um mögliche Vorgehensmodelle, wobei auch agile Modelle eine Rolle spielen. Auch das Thema Prototyping wird behandelt. Insgesamt gibt es hier viel inhaltliche Überlappung mit dem Modul "Software-Management 1". Aber die Kapitel scheinen stärker aus der Perspektive der Praxis geschrieben zu sein. Mit dem Vorwissen aus dem Lehrbuch von Herrn Balzert war der präsentierte Stoff für mich gut lesbar. Ich hatte das Gefühl, hier viele Dinge noch einmal anders zu verstehen als beim ersten Anlauf. Insofern hatte ich schon hier den Eindruck, dass die Bearbeitung dieses Moduls sich für mich lohnte. Dem agilen Projektmanagement ist das Kapitel 5 gewidmet. Hier geht es unter anderem um das agile Manifest und Prinzipien agiler Entwicklung, aber auch um Voraussetzungen für den Einsatz agiler Modelle. Die Kapitel 6 und 7 beschäftigen sich mit der Planung von IT-Projekten und Techniken der Projektplanung. Projektmanagment wird als Regelkreis vorgestellt und Schritte und Phasen der Planung werden beschrieben. Neben der Listentechnik und den vielen bekannten Gantt-Diagrammen werden vor allem CPM-Netzpläne beschrieben, die auf der Graphentheorie basieren. Die Erstellung solcher Netzpläne sollte man für die Online-Klausur üben. Recht interessant war für mich das Kapitel zur Führung in IT-Projekten, wo es z.B. um soziologische Führungsmittel ging. Hier gab es z.T. sehr konkrete Hinweise, wie ein fairer Umgang mit Mitarbeitern aussehen müsste. Auch Themen wie Budgetierung, Steuerung und Controlling wurden behandelt. Für mich weniger zugänglich war das Kapitel 9 zur Aufwandsschätzung in IT-Projekten. Hier wurden verschiedene Methoden knapp vorgestellt. Es schafft somit einen Überblick. Leider wird nicht für alle Verfahren anschaulich gezeigt, wie sie im einzelnen funktionieren. Dass allerdings hätte den Umfang des Lehrbuches auch stark erhöht. Viele Schätzungen basieren auf dem Vergleich neuer Projekte (mit bislang unbekannten Kosten) mit abgeschlossenen Projekten (mit bekannten Kosten). Das setzt natürlich voraus, dass Projekte ordentlich dokumentiert und ausgewertet werden. Im Kapitel 10 geht es um die Wirtschaftlichkeit von IT-Projekten. Hier war mir das Tempo oft zu hoch. Es wird deutlich, dass die Autoren sich in einem betriebswirtschaftlichen Umfeld gut auskennen. Dabei setzen sie möglicherweise Begrifflichkeiten als allgemein bekannt voraus, die zumindest mir durchaus unklar waren. So habe ich zum Beispiel anhand der Ausführungen nicht begreifen können, was die Kapitalwertmethode ist. Allerdings war mein Tutor auf Nachfrage gerne bereit, mir dafür zusätzliches Übungsmaterial zur Verfügung zu stellen. Allgemein kann ich sehr empfehlen, Kontakt zu den Tutoren herzustellen und zu halten und sie als Ansprechpartner bei fachlichen Schwierigkeiten zu nutzen. Kapitel 11 gibt Tipps und Tricks für Leiter von IT-Projekten. Die folgenden Kapitel behandeln Subsysteme des Projektmanagements, Projektpolitik und stellen einen Rahmen für das Projektmanagement vor. Den Abschluss bildet, wie so oft bei Springer Campus, eine Fallstudie, die für meinen Geschmack noch ein bisschen mehr Raum hätte einnehmen dürfen. Insgesamt fand ich das Lehrbuch gut lesbar und praxisnah geschrieben. Obwohl ich bislang nicht im IT-Bereich arbeite, konnte ich einige Analogien zu Situationen in meinem beruflichen Alltag herstellen und so viele Ausführungen besser nachvollziehen. Die Materie an sich ist durchaus trocken, aber die Autoren behandeln den Stoff auf eine praxisorientierte Weise. Insgesamt habe ich von der Lektüre profitiert. Vieles, was ich beim Lesen des Lehrbuches von Herrn Balzert recht mühsam verstanden habe, fiel mir hier leichter. Das mag zum Teil an der inhaltlichen Überlappung liegen, aber ich glaube, dass Texthandwerk der Autoren leistet auch einen wichtigen Beitrag dazu. Tests und Einsendeaufgaben Die Tests habe ich selten auf Anhieb richtig lösen können. Gut gefallen hat mir, dass sie umfangreich kommentiert sind. So habe ich stets nachvollziehen können, warum meine erste Lösung falsch war. Oft habe ich gerade durch meine Fehler neue Einsichten in den Stoff gewonnen. Die Tests waren auf den Stoff der Kapitel bezogen und ergänzten ihn in sinnvoller Weise. Die Einsendeaufgaben zielten meist auf Reproduktion des Stoffes und waren somit relativ leicht lösbar. Hier hätte ich mir mehr Aufgaben gewünscht, die auf Anwendung abzielen und Transferleistungen beinhalten, denn das spielt in der Online-Klausur und in der Präsenzklausur natürlich eine Rolle. Die Rückmeldungen meines Tutors kamen zügig und waren konkret und hilfreich. Auf Nachfrage verwies mein Tutor auch auf zusätzliches Material, um z.B. das Erstellen von CPM-Netzplänen zu üben. Das erwies sich als sinnvoll und nützlich, denn erst in der Anwendung merkt man, ob man den Stoff verstanden hat. Allerdings hielte ich es deswegen für wünschenswert, wenn auch einige Einsendeaufgaben stärker auf Anwendung und Transfer abzielten. Online-Test und Online-Klausur Der Online-Test fiel mir recht leicht und passte gut zu den Aufgaben, die ich zuvor geübt hatte. Es war gut, dass ich zuvor mit zusätzlichem Material geübt hatte, auf das mich mein Tutor verwiesen hatte. Ich empfehle hier allen Studierenden, Kontakt mit dem Tutor zu suchen und auch konkret nachzufragen, wie und womit man üben kann. Es gibt im Netz viel Material, das frei zugänglich ist. Aber wenn man nicht im Dialog bleibt, entgeht einem womöglich die Chance, sich bestmöglich vorzubereiten. Leicht denkt man nach Lektüre der Kapitel, dass man alles verstanden hat und auch anwenden kann. Aber das kann trügerisch sein. Präsenzklausur Die Präsenzklausur lief für mich leider nicht gut. Die ersten Aufgaben fielen mir zwar leicht und ich konnte sie in weniger als der Hälfte der Zeit bearbeiten. Aber die letzte Aufgabe machte 40% der Punkte aus und war umfangreicher. Und ausgerechnet hier gelang es mir nicht, die Aufgabenstellung zu verstehen und die enthaltenen Hinweise zu verwerten. Am Ende war ich überzeugt, hier keinen einzigen Punkt erzielen zu können. So habe mich entschieden, alle bearbeiteten Aufgaben durchzustreichen, um mit null Punkten durchzufallen und einen neuen Anlauf nehmen zu können. Ursprung meiner Schwierigkeiten war ein Missverständnis. Ich hatte eine Auflistung von Werten falsch gelesen und so jeweils zwei durch ein Komma getrennte Werte als einen einzigen Wert mit Nachkommastellen aufgefasst, der dann völlig unrealistisch war. Leider waren diese Werte grundlegend für alle folgenden Arbeitsschritte. Offenbar war ich dann so aufgeregt, dass ich eine Art Tunnelblick entwickelt habe. Ich habe eine Stunde lang immer nervöser nach einer Möglichkeit gesucht, mit den unsinnigen Werten zu rechnen oder irgendeine sinnvolle Erklärung dafür zu finden. Ärgerlich daran ist, dass auch die letzte Aufgabe gut machbar gewesen wäre. An dieser Stelle zeigte sich wieder einmal der Wert einer guten tutoriellen Betreuung. Ich habe zu Hause umgehend meinen Tutor kontaktiert, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden hatte, was eigentlich schiefgelaufen war. Dementsprechend verunsichert war ich, auch im Hinblick auf eine Wiederholungsprüfung. Mein Tutor hat sehr umgehend reagiert und mit seiner Hilfe konnte ich verstehen und für mich reflektieren, was eigentlich passiert war. Für Außenstehende dürfte offensichtlich sein, dass ich dieses Mal die Nerven verloren hatte. Mir selbst war das zunächst gar nicht klar. Dies war meine 38. Klausur im Studiengang und bislang hatte ich unter Stress immer gut funktioniert und bis zum Schluss einer Klausur lösungsorientiert weiterarbeiten können. Möglicherweise habe ich mich wegen der stärker betriebswirtschaftlichen Perspektive des Moduls und dem Management-Fokus unsicher gefühlt. Jedenfalls habe ich mich nach der Klärung mit meinem Tutor wieder beruhigen und das Geschehene für mich einordnen können. Ich plane nun, einfach das nächste Modul zu bearbeiten und beim nächsten Klausurtermin die Wiederholungsklausur zu schreiben. Eigentlich sollte das klappen. Fazit Ursprüngliche Motivation für die Belegung dieses Moduls war, das Thema Software-Management noch einmal in den Blick zu nehmen. Und zwar nicht, weil ich mich für eine Tätigkeit mit diesem Schwerpunkt interessiere. Sondern eher, um die Perspektive eines Projektmanagers auf den Gesamtprozess besser verstehen zu können, auch wenn ich selbst lieber umsetzend als planend und führend tätig werden möchte. In meinem Arbeitsbereich habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein wenigstens rudimentäres Verständnis für die Aufgaben des Managements die Kommunikation am Arbeitsplatz verbessert. In dieser Hinsicht hat sich das Modul für mich gelohnt. Das liegt in erster Linie am verständlich geschriebenen Lehrbuch und an der guten tutoriellen Betreuung. Obwohl das Projektmangement im Softwarebereich einige Besonderheiten hat, meine ich, dass ich einige Einsichten auch auf meinen gegenwärtigen Arbeitsbereich übertragen kann, der nichts mit IT zu tun hat. Möglichkeit zur Verbesserung sehe ich bei den Einsendeaufgaben. Diese könnte man um zwei bis drei komplexere Aufgaben ergänzen, die mehr Transfer und Anwendung erfordern. Um das Modul abschließen zu können, muss ich nun noch die Wiederholungsklausur bestehen. Ich werde hier im Blog berichten. Ich glaube, für meine persönliche Entwicklung ist es gar nicht schlecht, dass ich auch mal eine Klausur nicht bestanden habe. Mein Umgang damit war zunächst alles andere als gelassen. Für die Zukunft denke ich, dass ich an meiner Fähigkeit arbeiten muss, Rückschläge zu verdauen und mich bei eigenen Fehlern nicht gleich in Frage zu stellen. Das Phänomen, aus dem "kognitiven Tunnel" nicht mehr herauszufinden, ist auf jeden Fall Aufmerksamkeit und Reflexion wert. So etwas könnte ja auch in anderen Zusammenhängen passieren. Die nächste Chance, es besser zu machen, kommt Mitte März.
  6. Gedanken zur Bachelorarbeit habe ich mir schon gemacht. Ich habe auch schon einen Betreuer. Es gibt zwei mögliche Themen. Das eine würde ich vom Herzen her gerne bearbeiten. Dafür brauche ich aber einen freien Kopf und freie Hände. Das andere hängt mit meiner Projektarbeit zusammen. Die ist im Hinblick auf das Studium abgeschlossen und benotet. Aber ich konnte in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht alle Anforderungen realisieren, die meine Projektpartner brauchen. Ich möchte aber, dass meine Projektarbeit auch in dieser Hinsicht rund wird. Darum möchte ich da noch Zeit reinstecken. Zeit, die mir leider fehlt, um mit meiner Bachelorarbeit definitiv zu werden. Insofern erwäge ich alternativ, meine Bachelorarbeit doch noch auf der Weiterentwicklung meiner Projektarbeit aufzubauen. Richtig zufrieden wäre ich damit aber nicht. Eigentlich wollte ich die Module abschließen, bevor ich die Bachelorarbeit anmelde. Leider werde ich das Modul IT-Projektmanagement nicht diesen Monat abschließen können, weil die Präsenzklausur für mich nicht gut gelaufen ist. Ich muss nun erst mal bewerten, was falsch gelaufen ist, denn aktuell ist mir unklar, was ich anders machen müsste, damit es beim nächsten Versuch besser geht.
  7. Die Korrektur der Präsenzklausur im Modul Text Mining ließ diesmal ein bisschen länger als bei Springer Campus üblich auf sich warten. Allerdings lagen auch die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel dazwischen, die man meiner Meinung nach nicht wirklich rechnen kann. Jedenfalls ist nun ein erfreuliches Ergebnis da, das mich allerdings diesmal nicht überrascht hat. Damit ist die kleine Modulserie "Data Mining", "Business Intelligence" und "Text Mining" abgeschlossen. Die haben sich inhaltlich ganz gut ergänzt. Da Text Mining die mathematisch-algorithmische Perspektive geliefert hat, ist das Gesamtpaket für mich jetzt auch rund. Rückblickend betrachtet würde ich erst Text Mining und erst dann Data Mining und Business Intelligence belegen. Dann käme der theoretische Hintergrund vor den Anwendungsfällen. Mir fehlen nun noch zwei Module: IT-Projektmanagement und Electronic Business. Das erste habe ich bereits bearbeitet und stehe kurz vor der Klausur. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, bis Januar auch Electronic Business komplett zu bearbeiten, aber das habe ich leider nicht geschafft. Die Perspektive der beiden Module ist eher betriebswirtschaftlich. Und mittlerweile weiß ich ja, dass ich mir solchen Stoff etwas mühsamer erarbeiten muss. Danach bin ich sozusagen "scheinfrei". Dann liegt als letzte Aufgabe die Bachelorarbeit vor mir, vor der ich noch ganz schönen Respekt habe. Aber schön ein Schritt nach dem anderen.
  8. kurtchen

    Bloggen bis der Arzt kommt?

    Bezogen auf die einzelnen Blogeinträge erscheinen mir die Zugriffszahlen eher überschaubar. Außerdem kann ich die auch nicht richtig einordnen, weil ich nicht genau weiß, wie die eigentlich gezählt werden. Ich habe im eigenen Haushalt mehrere Endgeräte, mit denen ich Fernstudium-Infos lese. Und ich bin dabei auch nicht immer eingeloggt. Da das auf viele Nutzer zutreffen wird, sind die tatsächlichen Zugriffszahlen wahrscheinlich deutlich niedriger. Allerdings kommt es mir auch nicht darauf an, dass der Blog für viele interessant ist. Ich schreibe ihn in erster Linie für Menschen, die gerne berufsbegleitend (Web- und Medien-)Informatik studieren möchten und abwägen, ob der Studiengang von Springer Campus für sie passt.
  9. kurtchen

    Bloggen bis der Arzt kommt?

    Der Anlass für meinen Fernstudienblog war folgender: Ich war auf der Suche nach einem berufsbegleitenden FH-Studiengang in Informatik. Mich interessierte dabei vor allem der inhaltliche Aufbau der verschiedenen möglichen Studiengänge. Im Internet konnte ich dazu Informationen aus Anbietersicht finden. Interessiert hätten mich aber auch Informationen aus Teilnehmersicht. Die waren und sind aber nicht immer leicht zu finden. Insbesondere wenn man sich für ein Studium bei einem weniger bekannten Anbieter interessiert. Ich habe mich dann letztlich ohne Informationen aus Teilnehmersicht für ein Studium bei Springer Campus entschieden. Nachdem ich einige Module abschlossen hatte, war ich der Ansicht, dazu nun auch eine Meinung vertreten zu können. Ich habe dann den letztlich den Blog geschrieben, den ich selbst VOR Aufnahme meines Studiums gerne gelesen hätte. Meine Hoffnung war, dass das anderen Studieninteressierten in einer ähnlichen Situation wie ich damals weiterhelfen könnte, sich begründet für oder gegen meinen Studiengang zu entscheiden. Meine Blogeinträge verfasse ich fast immer NACHDEM ich ein Modul abgeschlossen habe und ich versuche, den Schwerpunkt auf Inhalte und Anforderungen der Module zu legen. Im Laufe der Zeit habe ich bemerkt, dass auch ich vom Verfassen des Blog profitiere. Die Beiträge sind für mich eine Art Rückschau auf das, was ich gelernt habe, also ein Stück Reflexion und Bewusstwerdung meiner fachlichen Entwicklung. In der Rückschau wird der Stoff für mich noch einmal als ein zusammenhängendes Ganzes sichtbar.
  10. Ja, diese Idee wird schon seit vielen Jahren diskutiert. Aber wenn Herr Spahn in seiner Funktion als Minister dazu beiträgt, dass das in seiner Amtszeit tatsächlich umgesetzt wird, dann halte ich das für einen Erfolg.
  11. In einem Informatik-Studium wird es allerdings in der Regel nicht oder nur sehr wenig um die Programmiersprache PHP gehen. Dafür darfst Du Dich mit Sachen wie Mathematik, Algorithmen und Datenstrukturen oder Softwaretechnik auseinander setzen. Datenbanken spielen eine Rolle, allerdings nicht der virtuose Umgang mit einer bestimmten Datenbank. Wenn Du was gescheites haben willst, mach ein Studium oder eine Ausbildung.
  12. Die Fernuni Hagen ist eine ziemlich große Institution. Das mag dazu beitragen, dass der Web-Auftritt nicht immer wie aus einem Guss wirkt. Auch wenn es manchmal an Übersichtlichkeit mangelt, die dargebotenen Informationen sind meist sehr gut. Es gibt Modulhandbücher mit detaillierten Beschreibungen der Lehrinhalte, der verwendeten Fachliteratur und der Kriterien für den Erwerb von ECTS. Oft gibt es Leseproben zu den Studienbriefen. Die sind manchmal mehr und manchmal weniger umfangreich, aber im Vergleich zu vielen privaten Anbietern finde ich das Angebot FU Hagen recht transparent. Und man muss sich auch nirgendwo registrieren und sich mit Werbung zumüllen lassen. Die FU Hagen hat einige Regionalzentren, in denen auch Skripte bzw. Studienbriefe vieler Module eingesehen werden können. Was da ist, kann man vorher telefonisch abfragen. Hinsichtlich der Prüfungstermine ist die FU Hagen nicht so flexibel. Und manch einer mag das stärker praxisbezogene Studium an einer FH dem Studium an einer Uni vorziehen. Aber informieren kann man sich ganz gut, wenn man ein bisschen Zeit investiert.
  13. kurtchen

    Ängste vor dem Studium und der Perspektiven danach

    Die Angst, viel Zeit, Geld und Mühe zu investieren, ohne dass am Ende neue berufliche Chancen stehen, kann ich sehr gut verstehen. Aber die Angst, mit 30 Jahren bereits das Ende seiner beruflichen Entwicklung erreicht zu haben, ist in meinen Augen auch nicht zu verachten. In 3 bis 5 Jahren wirst Du Dir wahrscheinlich denken, dass Du einen Bachelor hättest haben können. Ich würde so vorgehen: 1. Ein paar Monate Zeit nehmen, um mindestens zwei einführende Informatik-Lehrbücher durchzuarbeiten. Du sagst, Du beschäftigst Dich bereits mit Java. Nun gibt es Bücher, die sich eher an ein breites Publikum mit Interesse an Programmiersprachen richten. Und es gibt solche, die an Hochschulen als Lehrbücher verwendet werden. So eines solltest Du durcharbeiten, um mal zu schauen, ob diese Art der Wissensvermittlung deinen Interessen entspricht. Ergänzend würde ich ein einführendes Lehrbuch aus einem ANDEREN Teilgebiet der Informatik durcharbeiten. Informatik ist ja mehr als Programmierung. Technische Informatik, Algorithmen, Software-Technik, Mathematik, Netze, IT-Sicherheit... such Dir irgendwas aus. Um mal zu schauen, ob Du Dich wirklich für Informatik interessierst und nicht allein für's Programmieren. Auch hier würde ich darauf achten, ein Buch auszuwählen, dass an einer Hochschule als Lehrbuch verwendet wird. 2. Recherchieren, was für Möglichkeiten es gibt, ein berufsbegleitendes Studium der Informatik aufzunehmen. Hier werden Entfernung, Präsenzzeiten, Zulassungskriterien und Kosten eine Rolle spielen. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Interessant sind Studienpläne, Studienordnungen und Modulhandbücher. Verschiedene Studiengänge setzen unterschiedliche fachliche Schwerpunkte. Ich würde also auch darauf achten, wo Dir das Curriculum und eventuelle Wahlmöglichkeiten gefallen. Viele Modulhandbücher nennen relevante Fachliteratur. Da könnte man sich ja mal etwas aus der Bibliothek ausleihen und durchblättern, ob man so etwas spannend finden könnte. Manche Hochschulen bieten auch die Möglichkeit, Leseproben der Module herunterzuladen oder Studienbriefe in einem Studienzentrum einzusehen. Hier würde ich mir Module der ersten Semester anschauen, um herauszufinden, ob ich mir so etwas zutraue. Ich würde mir Notizen zu den verschiedenen Anbietern machen. 3. Die Anzahl der Anbieter eingrenzen auf maximal 3. Mit denen würde ich dann in Kontakt treten und Beratung in Anspruch nehmen sowie offene Fragen klären. Bei machen Anbietern gibt es eine allgemeine Hotline, die eher Marketing-Zwecken dient. Die können dann nur recht allgemeine Fragen beantworten. Auf Nachfrage können die aber oft Kontakt zum Fachbereich vermitteln, wo man dann spezifischere Fragen zu einem bestimmten Studiengang stellen kann. All das müsste vor dem Sommer zu schaffen sein. D.h. Du könntest vor dem Wintersemester 2019 wissen, ob Du Informatik studieren willst und falls ja, wo, wie man sich einschreibt und wie das Studium abläuft. Ziel der Übung sollte also sein, dich zum WS2019 entweder bewusst einzuschreiben oder bewusst nicht einzuschreiben. Falls Du Dich einschreibst, solltest Du abschätzen, an welchen Modulen Dein Studium scheitern könnte. Bei vielen Studierenden wird das Mathematik sein. Aber vielleicht ist es bei Dir auch etwas anderes. So die Studienordnung das zulässt, würde ich versuchen, solche kritischen Module früh zu belegen. Der Sinn ist, möglichst innerhalb der ersten beiden Semester zu klären, ob Du das Studium abbrichst oder zu Ende führst. Ein Abbruch nach ein bis zwei Semestern ist kein Weltuntergang. Je später er kommt, umso ärgerlicher wird er. Wenn Du das so umsetzt, solltest Du vor dem Wintersemester 2020 einigermaßen realistisch abschätzen können, ob Du Dein begonnenes Studium auch abschließen wirst. Für sinnvoll halte ich, während des Studiums keinen Lehrlauf zuzulassen, also möglichst jeden Prüfungstermin zu nutzen, und sei es für etwas vergleichsweise leichtes und kleines. Natürlich kann es Gründe geben, das Studium zu unterbrechen, z.B. gesundheitliche Probleme, familiäre Situation, ein Jobwechsel. Aber ein bewusst beantragtes Urlaubssemester ist etwas anderes als das Studium schleifen zu lassen, um dann eines Tages bestürzt festzustellen, dass seit drei bis sechs Monaten nichts mehr passiert ist. In jedem Fall am Ende des zweiten Semester Resümee ziehen und dabei ehrlich mit sich selbst sein. Dann entweder abbrechen oder durchziehen.
  14. kurtchen

    BA Abgabe

    Interesse wäre vorhanden. Bei mir jetzt nicht speziell wegen genau diesem Studiengang. Aber allgemein am Thema Studium und (zeitliche) Studienorganisation an der FU Hagen. Immer interessant, darüber etwas aus Teilnehmersicht zu erfahren.
  15. kurtchen

    Non-formale Weiterbildung bringt wenig für die Karriere

    Die Absicherung der bestehenden Beschäftigung ist ja nicht nichts. Aus meinem beruflichen Umfeld kenne ich auch keine Leute, die sich von einer informellen Weiterbildung einen Aufstieg erhoffen. Es geht eher um eine Auffrischung, um den Anschluss nicht zu verlieren. Manchmal gibt es auch die Hoffnung, den eigenen Aufgabenbereich in die eine oder andere Richtung zu erweitern. Ich vermute, den meisten Leuten ist durchaus klar, dass für die Option auf Aufstieg durch Bildung dann doch etwas dickere Bretter gebohrt und anerkannte Abschlüsse errungen werden müssen.
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