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kurtchen

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Springer Campus
  • Studiengang
    Web- und Medieninformatik
  • Wohnort
    Bayern
  • Geschlecht
    m

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  1. Ich habe mich bemüht, Mathematik zügig anzugehen, weil ich gehört hatte, dass das Studium am ehesten wegen Mathe scheitern könnte.
  2. Die Ausbildung zur Erzieherin wird auch in DQR6 eingeordnet. Trotzdem haben viele meiner Kolleginnen einen zusätzlichen Aufwand betrieben, um mit ihrer staatlichen Anerkennung zugleich auch die fachgebundene Hochschulreife zu erlangen. Und manche studieren Kindheitspädagogik oder soziale Arbeit, um einen Bachelor zu erlangen. DQR hin oder her: Die Leute können durchaus zwischen beruflicher Bildung, Allgemeinbildung und einem akademischen Studium unterscheiden. Und zwischen Werbung und Berichterstattung.
  3. Habe mir den verlinkten Blogbeitrag zu Deiner Ausgangssituation durchgelesen. Herzlichen Glückwunsch zum Master! Beeindruckende Geschichte, beeindruckender Weg. Vielen Dank fürs Teilen.
  4. Von der reinen Bezeichnung B.A. oder B.Sc. kann man nicht zuverlässig auf die inhaltliche Ausrichtung schließen. Wenn man in Oxford oder Cambridge Informatik studiert, bekommt man z.B. einen Bachelor of Arts.
  5. Na, abgesehen von den 8 Jahren Boheme ist das doch ein ganz solider Weg. Mittlere Reife, Sozialassistent, Erzieher, Studium der Sozialen Arbeit. Wer weiß, vielleicht kannst du deine musikalischen Fähigkeiten ja gut in die soziale Arbeit einbringen. Ich finde, das klingt gut und vielversprechend. Ich wünsche viel Erfolg und hoffe auf Blogbeiträge.
  6. Ich bin in Bonn aufgewachsen. Bad Honnef kenne ich ein bisschen, weil ich dort in einem Kindergarten mein Anerkennungsjahr als Erzieher gemacht habe. Aber ich lebe nun schon seit Ewigkeiten in Bayern. Weil ich noch Verwandte in Bonn habe, bin ich so 2-4 mal im Jahr da. Manchmal fahre ich dann nach Rhöndorf, von der Rückseite den Drachenfels hoch oder mal auf den Breiberg. Über den IUBH-Campus bin ich schon spaziert. Ich meine mich zu erinnern, dass die früher mal mit Hotelmanagement und solchen Sachen angefangen haben. Hat sich ganz schön entwickelt seitdem.
  7. @IUBH Fernstudium Wäre es denn möglich, solche mündliche Prüfungen auch von Angesicht zu Angesicht in Bad Honnef abzulegen?
  8. Ich möchte hier gerne noch mal darauf verweisen, dass es mittlerweile recht pfiffige Bücher gibt, mit denen man sich für Programmierer nützliche Mathematik-Kenntnisse aneignen kann, indem man mit Code spielt. Zu nennen wären hier z.B. "Math for Programmers" von Manning oder "Math Adventures with Python" von No Starch Press. In beiden Büchern programmiert man mit Python. Das schöne für Informatiker ist, dass man sofort sieht, wie man mathematische Konzepte beim Programmieren anwenden und nutzen kann. Zum Beispiel für Graphik und Visualisierung. Das macht ja auch Spaß, wenn am Bildschirm etwas buchstäblich Form annimmt. Man kann den Computer auch nutzen, um Mathematik auf eine ästhetische Art und Weise zu erfahren. Tariq Rashid hat z.B. zwei schöne Bücher über Fraktale und algorithmische Kunst geschrieben. Gerade in der Informatik könnte man wirklich sehr schöne Sachen mit Mathematik machen.
  9. Es gab mal eine Plakatwerbung für eine Fluggesellschaft. Da drauf waren die Buchstaben des Alphabets und der Name der Fluggesellschaft. Das Plakat betrachteten Flugreisende, die beim Check-in in der Schlange standen. Und die fragten sich natürlich, was das sollte. Es fehlte der Buchstabe Q. Die Aussage war also: No queue. Bei uns geht der Check-in schnell. Man muss nicht anstehen. Das ist natürlich auch irgendwo von hinten durch die Brust ins Auge.
  10. Ich habe Matritzen in meiner Projektarbeit gebraucht und jetzt in meiner Bachelorarbeit spielen sie auch wieder eine Rolle. Ich zeichne in ein Koordinatensystem und möchte die Darstellung scrollen und zoomen können. Dazu muss ich die Koordinaten umrechnen. Dabei hilft mir eine Transformationsmatrix. Mit der kann ich elementare Operationen wie die Parallelverschiebung (scrollen), Skalierung (zoomen) aber auch Rotation und Scherung durchführen. Das muss ich zum Glück nicht von Hand programmieren, weil Frameworks wie JavaFX mir entsprechende Klassen bieten, die so etwas schon implementieren. Aber um so eine Transformationsmatrix benutzen zu können, muss man verstehen, wie sie funktioniert. Das wäre z.B. so ein Punkt, wo man Mathestoff in Code umsetzen könnte, um ihn in Aktion zu erleben. Wie man das praktisch anwendet hab ich mir nämlich mit entsprechender Literatur selbst raustüfteln müssen. Allerdings war ich in dem Moment froh, wenigstens schon eine theoretische Grundlage zu haben.
  11. Ich habe den Eindruck, dass derartige Fehler auch in klassischen Druckmedien wie Zeitungen, Zeitschriften oder sogar Büchern häufiger werden. Meine Vermutung ist, dass das auch daran liegen könnte, dass heute ein Text vom Verfassen bis zum Druck durch weniger Hände geht und von weniger Augen gesehen wird. Man sollte meinen, dass eine automatische Rechtschreibkorrektur hilft, trotzdem ein hohes Qualitätsniveau zu halten. Aber anscheinend reicht das nicht. Es gibt auch kostenpflichtige Dienste wie Language Tool oder Duden Korrektor, die viele Fehler finden, die eine normale Autokorrektur übersieht. Für ein Unternehmen, das Inhalte im Internet publiziert, wäre es meiner Meinung nach sehr empfehlenswert, solche Werkzeuge zu nutzen. Wenn offensichtliche Fehler an prominenter Stelle auf der Homepage landen, kann das einen Eindruck mangelnder Sorgfalt vermitteln. Die Virtuelle Hochschule Bayern (VHB) bietet ein Modul "Schlüsselkompetenz Rechtschreibung". Das richtet sich an Studierende, die ihre Rechtschreibung verbessern wollen. Im Rahmen der Plattform OpenVHB steht es inzwischen nicht mehr nur Studierenden sondern jedem Interessierten offen. Als darüber kürzlich bei heise online berichtet wurde, gab es für dieses Modul Spott. Rechtschreibung solle nicht an Hochschulen vermittelt werden, konnte man dort in den Kommentaren lesen. Beispiele wie das von Ihnen angesprochene bestärken mich in meiner Ansicht, dass solch ein Angebot auch an Hochschulen sinnvoll ist. Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass vor Jahrzehnten an der Schule erworbene Kenntnisse in Rechtschreibung für ein ganzes Berufsleben reichen. Ich glaube jedenfalls, dass mir so ein Kurs nicht schaden würde. Als Erwachsener möchte man vielleicht auch nicht mit Lernhilfen für die Primar- und Sekundarstufe üben. Warum also nicht ein Angebot an den Hochschulen, bei dem der Stoff auf einem anderen Abstraktionsniveau und in einem anderen Tempo vermittelt wird, als das zu Schulzeiten möglich war? Ich denke jedenfalls, dass es sich lohnen würde, dem Thema regelgerechtes Schreiben Aufmerksamkeit zu widmen.
  12. Bei Aufnahme meines Fernstudiums der Web- und Medieninformatik habe ich das Thema Mathematik durchaus als Knackpunkt empfunden. Zwar mochte ich Mathematik zu Schulzeiten und war darin auch ganz gut. Aber meine letzte Beschäftigung damit lag auch eine ganze Weile zurück. Während ich der Ansicht war, die Mittelstufen-Mathematik eigentlich noch ganz gut zu können, hatte ich den Eindruck, die Oberstufen-Mathematik komplett vergessen zu haben. Dieser Eindruck erwies sich als nicht ganz zutreffend. Die entsprechenden "Trampelpfade" im Hirn waren zwar "zugewachsen" und somit nicht mehr auf den ersten Blick sichtbar, aber sie waren da und ließen sich - mit entsprechender Mühe - wieder freilegen. Also: Abneigung gegen Mathematik gab es keine, wohl aber die Sorge, ob ich das noch einmal schaffen würde. Zumal mir die Anforderungen in Mathematik auch immer wieder als Grund für einen Studienabbruch genannt wurden. Ich war dann entsprechend froh, dass ich mit dem ersten Mathematik-Modul einen sanften Wiedereinstieg ins Thema finden durfte, mit sehr guter Betreuung durch meinen Tutor. Insgesamt hat mich die Mathematik im Fernstudium zwar viel Zeit und Mühe gekostet aber mir durchaus auch Spaß gemacht. Mathematik wird häufig als unverzichtbar für die Informatik gesehen. Sie beschäftigt sich mit formalen Strukturen und schult das abstrakte Denken. Davon profitiert man als Informatiker. Allerdings denke ich mittlerweile, dass die vermittelten Themen häufig nicht optimal für Informatiker sind. In vielen Studiengängen wird vor allem Analysis und lineare Algebra vermittelt. Informatiker profitieren auch auch von Logik, Mengenlehre, Numerik, Graphentheorie, analytischer Geometrie, Statistik und Zahlentheorie (als Grundlage der Kryptographie). Ich glaube, dass es sich in einigen Studiengängen lohnen würde, die Themen etwas anders zu gewichten. Als Informatiker hätte ich es natürlich cool gefunden, wenn das ganze eine stärker "algorithmische" Ausprägung bekommen hätte. Wir haben Mathematik mit Papier und Bleistift betrieben. Aber man kann mathematische Konzepte auch in Code ausdrücken. Das schafft Möglichkeiten, mit Mathematik zu "spielen und experimentieren". Ich glaube daher, dass es sich lohnen könnte, nach anderen Formen der Vermittlung zu suchen. Was Mathematik im Psychologie-Studium angeht: Ich glaube, das Problem ist dort, dass vielen Studierenden unzureichend bewusst ist, dass Psychologie zunächst einmal eine empirische Wissenschaft ist. Wenn man im Alltag mit einem Psychologen zu tun bekommt, dann dürfte das meistens in einer beratenden oder therapeutischen Situation sein. Das prägt wahrscheinlich die Erwartungen im Hinblick auf ein Studium. Ein psychologischer Psychotherapeut wird in seinem beruflichen Alltag ja auch tatsächlich mit Statistik nicht mehr viel zu tun haben. Möglicherweise verbessert sich diese Situation ja mit der Einführung neuer Studiengänge für Psychotherapie, so dass Leute, die eigentlich kein ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse an Psychologie haben, in einem anderen Studiengang sitzen. Natürlich wird man auch dort der Statistik nicht entkommen können.
  13. @Markus Jung Ich glaube, der Begriff "Bedenken" trifft es nicht richtig. Bislang hatte ich immer mit staatlichen Hochschulen zu tun. Springer Campus ist zwar ein privater Anbieter, bietet aber alle Fernstudiengänge in Kooperation mit staatlichen Hochschulen an. Das Modell gefiel mir gut. Mit privaten Hochschulen habe ich einfach noch keine eigenen Erfahrungen. Das wäre also Neuland. In meinem aktuellen Studium ist es so, dass mein Professor, der meine Projektarbeit betreut hat und nun auch meine Bachelorarbeit begleitet, ganz normal im Lehrbetrieb der FH Dortmund steht, also dort für Lehrveranstaltungen verantwortlich ist und im permanenten Kontakt mit Studierenden ist. Das war z.B. auch spürbar, als ich vor meiner Projektarbeit seine Sprechstunde aufgesucht habe. Ich hatte den Eindruck, als Fernstudent nicht weiter aufzufallen. Die FH Dortmund hat Studierende im Fachbereich Informatik und manche von denen studieren eben berufsbegleitend und online. Allerdings ist auch die IUBH keine reine Fernhochschule. Es gibt den Campus in Bad Honnef und dort finden Präsenzstudiengänge statt. Da der Fernstudienbereich in den letzten Jahren schnell gewachsen ist, dürfte das Verhältnis von Fernstudierenden und Präsenzstudierenden freilich ganz anders sein als z.B. an der FH Dortmund. Ja, die Präsenztage in Dortmund gefielen mir gut und ich finde es schade, dass dieses mittlerweile freiwillige Angebot von so wenigen Studierenden in Anspruch genommen wird. Allerdings denke ich, dass ich inzwischen anders dastehe als im September 2015, als ich mein Fernstudium bei Springer Campus begonnen habe. Möglicherweise könnte ich heute auch mit einem anderen Fernstudien-Konzept umgehen. Beziehungsweise mir Gelegenheiten für Präsenzen und Austausch anderweitig und selbstständig suchen. @Muddlehead Mir spukt seit längerem eine Idee für etwas rum, das man mit KNNs umsetzen könnte. Das wäre die Masterarbeit, die ich gerne schreiben würde. Falls ich denn je eine schreibe. Die Kosten sind natürlich ein gewichtiger Punkt. Die Studiengebühren für den Bachelor aufzubringen, war durchaus eine erhebliche Kraftanstrengung für jemanden, der im Kindergarten arbeitet.
  14. Ich studiere bei Springer Campus bzw. der FH Dortmund. Zu Beginn meines Fernstudiums waren die Präsenztage verpflichtend. Wenn man aus zwingenden Gründen verhindert war - z.B. Krankheit - so musste man sich vorher abmelden. Aufgrund einer Gesetzesänderung wurde die Anwesenheitspflicht an Hochschulen in NRW zum WS2014/2015 generell abgeschafft. Das betraf also nicht nur Fernstudierende sondern Studierende aller Hochschulen in diesem Bundesland. Eine Anwesenheitspflicht konnte nur noch verlangt werden, wo sie aus sachlichen Gründen geboten war, z.B. für Laborpraktika oder dergleichen. In diesem Zusammenhang wurde die Anwesenheitspflicht für Präsenztage auch für meinen Studiengang abgeschafft. Die Teilnehmerzahlen gingen sofort merklich zurück. Die Folge war schließlich, dass weniger Präsenztage angeboten wurden. Der Aufwand für die Hochschule war hoch, aber kaum einer nutzte das nun freiwillige Angebot. Die Abschaffung der Präsenzpflicht in NRW wurde von vielen Lehrenden kritisch gesehen. Es gab auch viele Beschwerden, wenn Lehrende eine Präsenzpflicht einforderten und Studierende der Ansicht waren, dies sei sachlich nicht unbedingt zwingend. Ab dem WS2019/2020 dürfen Hochschulen wieder eine Anwesenheitspflicht einfordern. Ob und gegebenenfalls wie sich das auf meinen Studiengang auswirken wird, weiß ich noch nicht.
  15. Ich habe gerade entdeckt, dass die IUBH ab Februar 2020 zwei neue Masterstudiengänge im IT-Bereich anbieten will. Einen M.Sc. in Data Science und einen M.Sc. in Artificial Intelligence. Beides finde ich durchaus interessant. Zwar hätte ich es gut gefunden, einen Master an einer staatlichen Hochschule zu erwerben. Das ginge ja z.B. bei der WINGS oder auch mit VAWI. Allerdings interessiert mich der angebotene fachliche Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik nicht so richtig. Hier im Forum hatte ich ja auch schon einmal von Überlegungen geschrieben, mich in den Master Praktische Informatik der FU Hagen einzuschreiben. Die bieten seit neuerer Zeit Module wie "Scientific Programming in Python" oder "Künstliche Neuronale Netze", was ich inhaltlich schon spannend finde. Aber die Schwerpunkte "Data Science" und "Artificial Intelligence" habe ich mir schon seit längerem gewünscht. Die Aussicht, mich in einem Masterstudium fast ausschließlich mit Themen zu beschäftigen, auf die ich wirklich neugierig bin, ist schon attraktiv. Das könnte ein Grund sein, einer privaten FH eine Chance zu geben.
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