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kurtchen

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Alle erstellten Inhalte von kurtchen

  1. Auch ich meine: An dem Punkt, an dem Du bist, würde ich nicht mehr wechseln. Eine Bachelorarbeit ist ohnehin zu einem guten Teil, was Du draus machst. Dann fehlen ja kaum noch ECTS. Und ob das Gras an der SRH so viel grüner ist, weißt Du mit Bestimmtheit auch erst, wenn Du da bist. Also lieber erst für einen Master wechseln.
  2. Ein akademisches Studium steht aus meiner Sicht nicht nur für eine intensive Auseinandersetzung mit einem Fachgebiet sondern insbesondere für einen wissenschaftlichen Zugang. Als Universitätsstudium ist es forschungsorientierter. Als FH-Studium ist es zwar anwendungsbezogen, aber - wie die englische Bezeichnung University of Applied Sciences nahe legt - geht es hier eine Anwendung auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sollen auch im FH-Studium vermittelt werden. Daneben gibt es auch Studiengänge, die nicht wissens
  3. In gewisser Weise ist der Studiengang Wirtschaftsinformatikan der SRH doch nicht so richtig neu. Die SRH hat den Studiengang von Springer Campus/FH Dortmund übernommen. Sicher wurde inzwischen das eine oder andere modernisiert oder auch einfach verändert. Aber Du kannst ja mal hier nach Beiträgen zu Springer Campus suchen. Ich hatte einen Blog zum Studiengang Web- und Medieninformatik. Der enthielt einige Beiträge zu Modulen, die auch im Studiengang Wirtschaftsinformatik vorkamen. Es gab bei den Modulen nämlich eine gewisse Schnittmenge zwischen den Studiengängen. Sicher entsprechen meine Eind
  4. Ich habe bei Springer Campus/FH Dortmund den B.Sc. Web- und Medieninformatik studiert. Abgeschlossen habe ich Ende 2019. Um diese Zeit wurde dieser Studiengang von der SRH Riedlingen übernommen. Ich war eben auf der Homepage der SRH und habe einen Blick aufs Curriculum geworfen. Auf den ersten Blick wirkt es so, als hätte man Konzept und Inhalte der FH Dortmund recht weitgehend übernommen. Ich war damals zufrieden mit meinem Studium und habe auch einen Blog über meinen Studienfortschritt verfasst, der relativ ausführliche Modulberichte enthält. Sicher ist vieles nicht mehr aktuell, denn die SR
  5. Ich habe mal einen Vortrag von Herrn Haderlein auf einer Inklusionstagung gehört. Er war ein toller Redner, der sein Publikum lange fesseln und inhaltlich weite Bögen spannen konnte. Viele meiner Kolleginnen fanden, das sei ein Prof, den man gerne gehabt hätte. Ich habe dann erfahren, dass Herr Haderlein in Koblenz für einen berufsbegleitenden Master Kindheits- und Sozialwisschenschaften zuständig ist und gleich mal die Webseite angeschaut. Ein schönes Studiengangskonzept mit ganz spannenden inhaltlichen Schwerpunkten. Es hätte mich glatt noch mal reizen können. Aber zu dem Zeitpunkt war
  6. Vollzeitstudium plus 30 Stunden Arbeit habe ich an der OU ein Jahr lang im Master gemacht. Das ging, aber Spaß gemacht hat das nicht mehr. Im Bachelor habe ich zwei Jahre lang Vollzeitstudium mit einem 40 Stunden Job kombiniert. Das ging, weil ich jeweils ein Level 1 Modul mit einem aus Level 2 oder 3 kombiniert habe. Ich hatte zu der Zeit keine Kinder.
  7. Ich habe mir ein Thema ausgesucht, mit dem ich mich im Studium gerne beschäftigt hätte, das aber im Curriculum meines Studienganges nicht vorkam. Man könnte sagen, dass ich die Abschlussarbeit genutzt habe, um eine subjektiv empfundene fachliche Lücke im Curriculum zu schließen. Die berufliche Verwertbarkeit hat mich nicht interessiert. Ich wäre überrascht, wenn ich das Gelernte jemals in einem beruflichen Kontext anwenden könnte.
  8. Ich habe erst im Alter von 42 Jahren ein Fernstudium aufgenommen, dass keinerlei Bezug zu meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit hatte. Den Schritt gewagt habe ich aus zwei Überlegungen: In meinem bisherigen Beruf bestand zur Studienaufnahme ein starker Fachkräftemangel. Daher bin ich davon ausgegangen, dass eine Rückkehr in meinen alten Beruf problemlos möglich wäre, sollte es mir in meiner neuen Arbeitswelt nicht gefallen. Ich war Kindergärtner. In der anvisierten Branche bestand ebenfalls Fachkräftemangel. Daher hoffte ich, auch als Absolvent im fortgeschrittenen Alter eine Cha
  9. Allgemein würde ich sagen, dass man technisches und naturwissenschaftliches Wissen leichter im einen anderen kulturellen Kontext anwenden kann. Arbeitskräftebedarf in MINT-Berufen scheint mir global ein recht verbreitetes Phänomen zu sein. Wenn man so etwas studieren kann, ist es leichter, auf einem globalen Arbeitsmarkt mobil zu sein.
  10. Als Grundvoraussetzung für eine Tätigkeit als Sozialarbeiter im Ausland erscheint mir, dass es im Zielland ein nennenswert ausgebautes und ausreichend finanziertes System der sozialen Sicherung gibt. Das ja nun leider nicht in allen Regionen der Welt der Fall. Die Schweiz gehört sicher zu den Ländern, die sich in dieser Hinsicht einiges leisten können. Als weitere Voraussetzung erscheint mir, dass es in dem Beruf einen Mangel an einheimischen Arbeitskräften gibt, so dass potentielle Arbeitgeber den Nachteil in Kauf nehmen, dass eine deutsche Fachkraft mit der nationalen Gesetzgebun
  11. Soweit ich weiß, ist ein Studium der Sozialen Arbeit in Deutschland schon klar auf die deutsche Gesetzgebung und die deutschen sozialstaatlichen Institutionen bezogen. Ich glaube nicht, dass dieser Studiengang besonders geeignet ist, internationale berufliche Mobilität zu ermöglichen. Richtig ist, dass Soziale Arbeit bereits mit dem Bachelor konkrete Beschäftigungsperspektiven bietet. (In Deutschland, auf dem gegenwärtigen Niveau sozialer Sicherung und Vorsorge.)
  12. Inzwischen gibt es berufsbegleitende Studiengänge mit dem fachlichen Schwerpunkt IT-Sicherheit. Ein Beispiel wäre der Online-Studiengang B.Sc. IT-Sicherheit der TH Lübeck. Da 20% Präsenzanteil vorgesehen ist, ist das natürlich eher was für Leute, die in Norddeutschland leben. Aber auch in anderen Regionen Deutschlands gibt es inhaltlich ähnliche Studienangebote. Ein Alter von Anfang 30 sollte für einen Wechsel vom Sozial- in den IT-Bereich jedenfalls noch kein Hindernis sein.
  13. Ich bin gespannt auf Deinen Blog. Besonders wäre ich interessiert an Berichten über die Inhalte der Module.
  14. Hilft nix. Zeit abhocken. Oder besser zur Studienvorbereitung nutzen, z.B. Statistik.
  15. Wow! Beeindruckende und inspirierende Geschichte! Ich bin entsetzt. Wann war denn das? Klingt für mich wie 50er oder 60er Jahre. Das ist dann ja wohl der maximale Kontrast zur OU.
  16. Das finde ich nicht transparent. Andere Anbieter stellen Ihr Modulhandbuch online, z.B. die private IUBH oder auch die staatliche HS Albstadt-Sigmaringen.
  17. Ich mag aus mehreren Gründen nicht zustimmen: Sven1988 kann den Abbruch ja selbst als Blöße empfinden. Es ist ja eine weit verbreitete Ansicht, dass man zu Ende bringen soll, was man begonnen hat. Ich sehe das persönlich nicht so, aber von solchen Gefühlen kann man sich trotzdem nicht immer freimachen. Wenn man ein Gefühl des Scheiterns mit sich rumträgt, kann einen das für künftige Vorhaben entmutigen. Darum halte ich es für wichtig, einen Studienabbruch für sich gut einordnen und begründen zu können, so dass er eben nicht als Scheitern sondern als die richtige Entscheidung empfunden wi
  18. Könnte auch einfach zeigen, dass es eine gewisse Berufserfahrung und ein gewisses Alter braucht, bis man mal im TV den Experten geben darf.
  19. Eine Sache wundert mich noch: Du schreibst, dass Du für einen Master Verteilte und Mobile Anwendungen eingeschrieben bist, aber eigentlich interessiert Dich IT-Management. Wäre es dann nicht eine Option, einen Master mit eben diesem Schwerpunkt zu studieren? Die IUBH bietet z.B. einen Master IT-Management. (Den gibt es übrigens auch in einer Variante mit 60 ECTS.) Es gibt noch einige weitere Optionen mit diesem Schwerpunkt.
  20. Es mag Versandkosten sparen, aber motivations-psychologisch ist es vielleicht nicht optimal, das Material für 3 Monate auf einmal zu senden. Ich meine, das kann entmutigend wirken. In meinem Studiengang kam das Material Modul für Modul. Später habe ich gemerkt, dass ich mehrere Module parallel bearbeiten kann, aber anfangs habe ich ein Modul nach dem anderen abgeschlossen. Und mich erst nach und nach an meine persönliche Belastungsgrenze rangetastet. Eine Möglichkeit wäre: Pack doch alles in einen Schrank außer einer Sache, die du im Moment bearbeitest. Du musst es irge
  21. Ich finde es gut, dass Du Deinen Blog nicht einfach hast im Sand verlaufen lassen sondern ihn ordentlich beendet hast. Gründe für einen Studienabbruch sind relevante Informationen für Menschen, die abwägen, ob ein Fernstudium in ihr Leben passt. Insofern danke fürs teilen.
  22. Im Fernstudium blieb mir leider kaum Zeit, auch mal etwas fiktionales zu lesen. Es hat mich auch kaum gestört, weil ich nicht mal dazu kam, das zu vermissen. Jetzt merke ich langsam, dass doch etwas gefehlt hat. Ich habe in den letzten drei Jahren immer wieder mal ein Buch "für später" gekauft. Da hat sich inzwischen ganz schön was angesammelt, was ich nun nach und nach entdecken kann.
  23. Zu "Brave New World" würde ja eigentlich auch gut "Fahrenheit 451" und "1984" passen. Ich finde dystopische Gesellschaftsentwürfe spannend, weil sie - wie du schon sagtest - zum Nachdenken über Gesellschaft anregen. Im Urlaub gelesen: - "Mein Fall" von Josef Haslinger: Der Autor berichtet über seine Missbrauchserfahrungen in einem katholischen Internat. Besonders interessant ist, wie sich seine Einordnung im Laufe der Jahrzehnte immer wieder ändert. Insbesondere die Hemmung, auszupacken. Nicht mal aus Scham sondern eher aus einer Art "Fürsorge" für die Täter. - "Heimat" v
  24. Ich würde empfehlen, dem Thema Mietvertrag einige Aufmerksamkeit zu widmen. Also nicht Standardvordruck vom Kiosk, im schlimmsten Fall mit handschriftlichen Ergänzungen. So hat es meine Mutter gemacht, obwohl ich mit Engelszungen auf sie eingeredet und ihr das Versprechen abgerungen habe, sich vernünftig beraten zu lassen. Das hat sie damals viel Geld und noch mehr Nerven gekostet. Zumindest beim ersten Mal würde ich einen Fachmann drüberschauen lassen.
  25. Ich kann verstehen, dass wochenlange Wartezeiten bei der Korrektur von Einsendeaufgaben ärgerlich sind, auch bei freiwilligen Einsendeaufgaben. Wenn man die Sache ernst nimmt, will man ja auch das Feedback verwerten. Ungünstig ist sicher, dass Du diese Erfahrung früh im Studium machst. Allerdings meine ich, dass es für Deine Milchmädchenrechnung noch ein bisschen früh ist. Ich hatte bei meinem Anbieter sehr vereinzelt Tutoren, die lange für Korrekturen brauchten. Die Gründe wurden mir z.T. kommuniziert und waren für mich auch menschlich nachvollziehbar. Ist trotzdem ung
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