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Erneut in Pfungstadt...


Tobse

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... habe ich zwei Tage verbracht. Dieses Mal stand sowohl der Projektstart, als auch Rep und Klausur zu Service- und Netzmanagement in der Energiewirtschaft auf dem Plan.

 

Da ich ja mittlerweile in Wien lebe verlief die Anreise dieses Mal per Flugzeug nach Frankfurt und dort mit dem Mietwagen weiter nach Pfungstadt. Mann oh mann ist der Frankfurter Flughafen groß - da kommt man sich vor wie bei einem Wandertag damals in der Schule. :laugh:

 

Freitag stand zunächst der Projektstart mit Frau Brehm an. Da ich bis auf die letzte Minute für die Klausur gelernt hatte ging ich - zugegeben - recht unvorbereitet zum Projektstart. Frau Brehm hat direkt zu Beginn die Projektgruppen zusammengewürfelt, sofern sich nicht schon vorher welche gebildet hatten. Letztlich waren wir drei Gruppen je drei Personen. Sie hatte einige Folien vorbereitet, uns von ihrem Werdegang berichtet und gesagt, worauf sie den Fokus legt und was ihr wichtig ist. Dann ging es für unsere Gruppe an eine grobe Themenfindung. Hier stehen nun intensive Recherchearbeiten für uns an, um einen konkreten Themenschwerpunkt zu finden und auch entsprechende Angrenzungen vorzunehmen. Auch die ersten QBs, also Meilensteine, und Termine mit Frau Brehm wurden abgestimmt, sowie ein Termin für die Projektpräsentation fixiert. Natürlich hieß es auch die Rollen innerhalb des Projekts zu vergeben.

 

Auch wenn diese Veranstaltung zumindest etwas mehr Klarheit gebracht hat, drehten sich meine Gedanken vor allem um die Klausur. Hier hatte ich im letzten Eintrag bereits berichtet, dass die letzt verfügbare Prüfungsstatistik von 2016 nicht so berauschend war. :blink: Zudem war es für mich die erste Klausur nach der neuen Methode, sprich eine Zusammenstellung von Fragen aus einem Pool.

 

Im Online Campus werden nun für die Klausuren die Kernthemen benannt, hier war es:

Zitat

Dienstleistungen, Grundwissen Netzwerke und Kooperationen, Merkmale Netzwerke, Netzwerkmanagement, Prozess der Netzwerkbildung (in Schritten), Wertschöpfungsstufen der Energiewirtschaft

 

Das Rep fand dann mit Frank Köster statt, der mittlerweile seit fast 30 Jahren in der Energiewirtschaft tätig ist. Er hat auch alle drei Studienbriefe zu Service- und Netzmanagement geschrieben. Den Unterschied zu anderen Fächern kann man hier auch richtig merken, da alles wie in einem Fluss geschrieben und dadurch sehr gut zu lesen ist. Er hatte eine Präsentation und die ein und andere Aufgabe vorbereitet. Sehr positiv ist hier, dass er die Präsentation auch ausgedruckt zur Verfügung gestellt hat. Durch seine langjährige Tätigkeit bei den Stadtwerken Düsseldorf war er in der Lage zu vielen Aspekten griffige und nachvollziehbare Beispiele aus der Praxis zu geben. Da er wohl auch als einziger in diesem Fach die Klausuren stellt, ist er mit uns alle Themen durchgegangen, zu denen etwas in der Klausur drankommen könnte. Was die genauen Schwerpunkte letztlich sein würden konnte oder wollte er uns nicht sagen. Also sind wir in einem recht intensiven, aber doch auflockernd geführten Rep, die nachfolgenden Themenbereiche durchgegangen:

 

  • Paradigmenwechsel in der Organisationslehre
  • Entwicklungstendenzen der Unternehmensorganisation
  • Energieliberalisierung und seine Folgen (Entwicklung der Rahmenbedingungen)
  • Netzwerkstrategien
  • Kooperationsformen
  • positive und negative Effekte von Kooperationen
  • Kooperationsvoraussetzungen
  • die Partnerwahl mit ihren Aspekten
  • die Phasen einer Kooperation
  • Kooperationsansätze entlang der Wertschöpfungskette
  • IuK-Technik
  • energienahe Dienstleistungen
  • Integration des Externen Faktors
  • Service Level Agreements
  • "Five Forces" des Wettbewerbsumfelds
  • KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
  • Vergleich zwischen Sachgütern und Dienstleistungen
  • Faktoren des Kundenbeziehungsmanagements

 

Zugegeben eine ziemlich mächtige Liste, aber hiermit hatte er alle Bereiche gut abgedeckt und wir hatten alle das Gefühl damit gut auf die Klausur vorbereitet zu sein, auch wenn der Kopf nach dem Rep schon ziemlich schwer war! :wink:

 

Eine Sache muss ich hier allerdings doch mal in Bezug auf die veröffentlichten Kernthemen anführen. Eine zentrale und hoch bepunktete Aufgabe in der Klausur drehte sich um die Herausforderungen aus der Energieliberalisierung. Wäre ich nur nach den veröffentlichten Kernthemen gegangen, dann hätte ich dies wohl gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt, obwohl es ein Kapitel des ersten Studienbriefes war. Mein erster Eindruck ist also, dass zwischen den Kernthemen und den Prüfungsinhalten eine Kluft besteht, oder aber viel Frei- und Spielraum gelassen wird. Persönliche Meinung dazu: Suboptimal! :cursing:

 

Mit dieser Vorbereitung hingegen war die Klausur auf jeden Fall machbar und fair, und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie ich abgeschnitten habe. Ich bin mir sehr sicher, dass sie auf jeden Fall bestanden ist! :D

 

Zwei Klausuren habe ich ja noch vor mir. Zum einen ist da Energie und Umwelt. Hier wurden beide Studienbriefe von Dr. Klaus-Michael Ahrend verfasst. Wenn er dann auch das Rep macht, dann sollte dies eine gute Vorbereitung sein. Mehr Sorgen mache ich mir bei Grundlagen des Innovations- und Technologiemanagements. An den beiden Studienbriefen haben gleich vier Personen mitgeschrieben. Wer weiß wie dann Rep und Klausurfragen aussehen werden, wenn der Rep-Tutor nicht mehr Klausursteller ist und nicht weiß was drankommen könnte...:001_unsure:

 

Nun wünsche ich Euch noch einen angenehmen Sonntag!

Euer Tobse

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