Mistphie und ihr Berg an Arbeit

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.. es ist so weit ..

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Mistphie

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Nach den besonders harten letzten 2 Tagen .. ist es nun soweit.. URLAUB. ELF TAGE!

Kam schlussendlich doch schneller als gedacht...

Mein Ziel- im Urlaub mit den Zwischenprüfungen zu beginnen - habe ich dann auch geschafft.

Zumindest in den Fächern - in denen ich mit der Unterstufe komplett fertig bin..

[Mathe und Französisch fehlt mir noch ... gerade letzteres - ein sehr empfindliches Thema ;D

Natürlich umso netter, dass 'mein' Fernlehrer mir schrieb 'sollten Sie tatsächlich in Erwägung ziehen Französisch im Abitur zu wählen kommen gewaltige Anstrengung auf Sie zu....' - ja.. ACHWAS.!? Ich quäle mich doch da nicht zum Spaß und aus zuviel Zeit durch!? Was soll ich denn SONST nehmen! ]

Wie auch immer - zurück zum Thema..

Ich bin doch ein bisschen aufgeregt.. Ich meine.. immerhin.. Hat man ja doch nicht wenig Zeit investiert. Und so weiter..

Später steht jedenfalls Bio auf der Tagesordnung.

Und morgen Deutsch.

Ich bin hibbelig. Und ängstlich. Und irgndwie ist das hohl- weil - ich in meiner muckeligen Küche sitzen werde.. aber. Dennoch.

Es blelibt spannend. ;D

Cheers!


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4 Kommentare


"Natürlich umso netter, dass 'mein' Fernlehrer mir schrieb 'sollten Sie tatsächlich in Erwägung ziehen Französisch im Abitur zu wählen kommen gewaltige Anstrengung auf Sie zu....'"

Das ist didaktisch sicher nicht besonders wertvoll formuliert, andererseits würde mich das schon zum Grübeln bringen, weil man ja eigentlich unterstellt, dass die Einsendeaufgaben dem Lernfortschritt und -stand angemessen sein sollten. Ich habe Deinen Blog leider nicht kontinuierlich verfolgt - auf welchem Niveau bist Du in etwa in Französisch? (Lehrbuch etc.?) Und was wäre denn die Alternative zu Französisch als Prüfungsfach, nur mal so rein hypothetisch?

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Mh. ich habe bereits 8 Hefte eingeschickt.. und ich habe den sogar im VORFELD angeschrieben und dem meine Bedenken geäußert, da ich in der 10. klasse dann irgendwie abgerauscht bin..

Wie auch immer. Latein, Spanisch und Russisch.

Alles Dinge - ich - noch NIE hatte - davon würde ich fast nur Latein nehmen wollen - mit der Option das ich vielleicht doch irgendwann mal Medizin studieren werde - aber, ist für mich eigentlich sinnfrei. Denn - diese Selbstbeibringerei mit dem tollen ''Selbstlernkurs'' Französisch - macht mir ja mit Vorkenntnissen - schon arge Probleme.

*schulterzuck* Ich muss einfach sehen, was die Zeit bringt.

Irgendwie.

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Du wirst Französisch sicher packen, wenn Du dranbleibst; die Frage ist nur, ob Du Dir das Leben damit schwerer machst, als nötig - Selbstlernkurse allein sind sicher nicht jedermanns Sache, wenn die Grundlagen für eine Abiprüfung gelegt werden sollen, und unendlich Zeit, um nebenher noch ergänzende Präsenzkurse zu belegen etc. hast Du wahrscheinlich auch nicht. Darf ich fragen, ob Du Dich generell für Sprachen interessierst - Fremdsprachen, aber auch Deutsch - und wie leicht Dir diese fallen? Hast Du zu irgend einer der aufgezählten Sprachen eine "emotionale Bindung", sprich, einen Grund, diese Sprache mal können zu wollen? (Urlaub in Spanien, Russisch als Plus bei internationalen Bewerbungen etc.?) Wenn Du weder ein Interesse für Sprachen generell noch spezielles Interesse für eine der aufgezählten Sprachen hast, würde ich Latein nehmen. Spanisch erscheint mir subjektiv etwas leichter als Französisch, allein schon deshalb, weil geschrieben wird, was Du sprichst, aber das Problem, dass Du das aktiv beherrschen - d. h. sprechen/schreiben - mußt später, bleibt ähnlich wie bei Französisch. Russisch ist sehr spannend und weniger schlimm, als es die kyrillische Schrift vermuten läßt, aber ich denke, hier bräuchte man irgend eine Art von Motivation außer "ich brauch halt 'ne zweite Sprache für's Abi". Latein hingegen ist Arbeit, nicht mehr und nicht weniger - Grammatik lernen und (übersetzen) üben und dann von vorn. Du mußt hier kein Sprachgefühl in dem Sinne wie für die lebenden Sprachen entwickeln, weil Du "nur" Latein - Deutsch übersetzen mußt. Es ist viel geschichtlicher Kram, den ich gähnend langweilig finde, der aber beherrschbar ist. Ich halte den Stoff für leichter im Fernunterricht vermittelbar als Französisch und co., u. a. weil das aktive Sprechen/Schreiben wegfällt. Und wenn Du dann noch eventuell eine Verwendung für's Latinum in Deinem späteren Studium hättest, perfekt. Das ist eine gute Motivation - und erspart Dir sehr mühsames Nachholen des Scheins in überfüllten Uni-Kursen.

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Hm.. also an sich finde ich Französisch sehr schön - und ich würde es auch gerne fließend beherrschen, denn ich finde sie lebhaft und melodisch. Und - ich habe gemerkt, dass mir das gelerne auch spaß macht, auch wenn es sehr mühsam ist, aber - mh. Ich habe eben doch bedenken, dass es mir letztlich das Genick bricht. Jetzt neu anzufangen (ich bin gerade dabei die Unterstufe abzuschließen) erscheint mir irgendwie als wenig sinnvoll. Ich meine gut, lieber jetzt als ne Woche vor den Prüfungen *abwink* mh mh mh. Darüber muss ich nochmal nachdenken irgendwie...

Auf der anderen Seite, wenn ich jetzt aufgebe und das hinwerfe- mh mh mh. Ich meine- ich bin mir sicher, ich könnte das schaffen. ;/ ach. Herrje.

Das ist jetzt wirklich nicht so einfach...

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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!