Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    17
  • Kommentare
    16
  • Aufrufe
    705

Auf ein Neues...

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Kolli

76 Aufrufe

Nachdem ich in den letzten zwei Tagen sehr viel in euren Blogs gestöbert habe, vorallem in dem von bluefin, welcher mir sehr gut gefallen hat, habe ich mich dazu entschlossen mich auch bei euch zu verewigen :lol:

Dies ist nun schon meine dritter Anlauf für ein Studium, deswegen lautet der Titel auch "Auf ein Neues...". Nachdem ich 2008 meine Fachhochschulreife - Elektrotechnik gemacht habe ich ein Semester Mechatronik studiert, aber ziemlich schnell festgestellt, dass mich der ganze Maschienenbau-Kram absolut garnicht interessiert!

Daraufhin habe ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung begonnen, welche ich Anfang diesen Jahres beendet habe. Noch während der Ausbildung kam ich auf die geniale Idee ein Fernstudium "Angewandte Informatik" an der WBH zu beginnen. Das hat die ersten zwei Monate auch wunderbar funktioniert, doch dann kam die Zwischenprüfung der Ausbildung, Beziehungsstress und Probleme bei der Finanzierung, schließlich kostet das Studium 287€ pro Monat und das ist bei einem Azubigehalt nicht ganz ohne. Dies hatte zur Folge, dass ich zwei Urlaubssemester eingelegt habe, in denen ich nicht zahlen musste. Nicht gut durchdacht...danach näherte sich die Abschlussprüfung und ich hinkte meinem gewünschten Zeitplan so sehr hinterher, dass ich total unmotiviert war...

Nunja, nachdem Versuch zwei also nichts war, und das ganze aber wahnsinnig an meinem Selbstwertgefühl genagt hat, habe ich noch einmal gesucht, was für kostengünstigere Alternativen es für mich noch gibt.

Ein Präsenzstudium kam nicht in Frage, da ich weiter Arbeiten möchte um Berufserfahrung zu sammeln und natürlich nicht auf mein Gehalt verzichten mag/kann.

Fernstudium..Günstig...HAGEN!

Oder auch nicht...

Nachdem ich in Hagen angefragt hatte welche Studiengänge denn mit meinem Fachabi und der Ausbildung möglich wären, wurde mir ziemlich klar vermittelt, dass ich ohne vollwertiges Abitur mir besser was anderes suche...:(

Nach ewigem Suchen bin ich per Zufall bei der Hochsschule Wismar gelandet, welche noch Wirtschaftsinformatik auf Diplom anbietet. Kostet zwar wieder 169€ pro Monat, was aber immernoch fast halb so viel ist wie bei der WBH und schließlich habe ich ja jetzt ein ganz vernünftiges Gehalt. Jetzt war nur die Frage ob Diplom oder Bachelor. Das Diplom dauert ein Jahr länger, aber irgendwie hat es mich gereizt. Einen Bachelor kann ich immerhin auch in 10 Jahren noch machen und mir da viel aus dem Diplom anrechnen lassen, umgekehrt geht das nicht ;)

Also hab ich (mehrmals :lol:) angerufen bei WINGS und die nette Dame mit zig Fragen belästigt. Nachdem nun alles geklärt war druckte ich mit den Einschreibungsvertrag aus und fing an ihn auszufüllen. Warum eigentlich per Hand? Ist das nicht etwas altmodisch? Immerhin bewerber ich mich hier für einen Informatik-Studiengang...wäre es da nicht möglich gewesen Eingabefelder ins PDF zu basteln? Naja dann eben Schönschrift...:rolleyes:

Sind doch ganz schön viele Seiten, und was ist das? Argh...beglaubigte Kopien...da war ja was...Mist!

Nagut, am nächsten morgen fix zum Amt, hatte an dem Tag zum Glück eh frei, Kopien beglaubigen lassen und ab in die Post damit (Freitag, 07.09). Ich habs ja eilig, bin ja eh schon in der Verlängerten Einschreibungphase.

Am Montag kam dann auch die berühmte Bestätigungsmail mit dem tollen Satz "Ihr Antrag befindet sich zurzeit in der weiteren Bearbeitung". Ein bisschen Angst hab ich ja nun noch, da ich im Antrag mein Passbild nur auf dem Lebenslauf ausgedruckt habe, und keinen Nachweis über meine Berufserfahrung beigelegt habe. Mir wurde zwar telefonisch gesagt das wäre ok, da ich ja meine Ausbildung nachgewiesen habe, aber ob das dann auch wirklich so durchgeht werden wir ja sehen :(

Jetzt heißt es Abwarten und Tee trinken, wobei ich keinen Tee mag, und Geduld, wie bei den meisten Bloggern wie ich gelesen habe, nicht meine große Stärke ist. Vorallem haben die Materiallieferungen nach Erhalt der Email, dass ihr Antrag in Arbeit ist, bei einigen anderen Bloggern hier, häufig so drei Wochen gedauert. Ich hoffe das geht bei mir, wegen der verlängerten Einschreibungsphase jetzt schneller, ansonsten kann ich ja erst Anfang Oktober anfangen, und der Gedanke macht mich ein bisschen hibbelig...

Aber jetzt genug, das ist schon viel zu lang geworden...

Grüße aus Frankfurt


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


0 Kommentare


Keine Kommentare vorhanden

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich.