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SirAdrianFish

Das Yoga Book bleibt auch weiterhin ein kleiner und gern gesehener Begleiter und Notebookersatz für zwischendurch, wobei ich mich bei der Nutzung überwiegend auf die Funktion als Tablet beschränke – dies zum Surfen/Recherchieren im Internet, sowie gelegentliches Ansehen von Clips auf YouTube & Co und das Lesen von Studien-Sripten im PDF-Format.

 

Das Gerät ist qualitativ auf recht hohem Niveau gefertigt und zeigt sich auch nach +6 Monaten im täglichen Einsatz, wenn auch nicht unterwegs, als sehr robust und zuverlässig und zeigt am Gehäuse kaum (Ab-)Nutzungserscheinungen.

 

Das Display überzeugt durch seine klare, scharfe und kräftige Darstellungsleistung bei Texten, sowie unbewegten und bewegten Bildern. Weniger überzeugend ist die Touch-Screen-Funktionalität die, speziell in den Randbereichen weniger präzise funktioniert und z.T. auch die Annahme der Fingergesten verweigert. Im Tablet-Modus fällt dieses allerdings weniger stark ins Gewicht, als im Normalmodus. Ähnlich verhält es sich bei der Eingabe mit dem mitgelieferten Pen.

 

Auf die Eingabe von handgeschriebenen Notizen und kurzen Texten per Pen verzichte ich inzwischen gänzlich. Ein nettes „Nice-to-have“-Gimmik, aber auch nicht wirklich mehr. Dafür ist die Qualität bei der Eingabe bzw. Auflösung des geschriebenen einfach zu schlecht.

Die Eingabe über die Halo-Tastatur gefällt mit nach wie vor sehr gut, wenn auch etwas mehr Aufmerksamkeit und Konzentration bei der Eingabe (von längeren Texten) erforderlich sind.

 

Obwohl Word, Excel & Co.(in der 2013er-Version) in der Regel flüssig auf dem Yoga Book laufen, nutze ich diese Funktionen, überwiegend aus Bequemlichkeit, eher selten. Die Handhabung von OneNote auf dem kleinen Gerät hat mich bisweilen weniger überzeugt und ist mir zu umständlich. Allerdings bin ich für mich persönlich noch auf der Suche nach der, für mich, „richtigen“ oder passenden Arbeitsweise mit OneNote. Die Vielzahl an Möglichkeiten finde ich nach wie vor absolut genial.

 

Die Nutzung des in der Praxis doch recht kleinen Touchpads hingegen überzeugt mich weniger und kann manchmal auch recht nervig sein – dieses wirkt eher unpräzise und in Teilen schwammig und verweigert gelegentlich auch mal die Annahme von Fingergesten.

Die Akkulaufzeit halte ich für mehr als akzeptabel. Da ich das Gerät immer mal zwischendurch nutze, fällt es mir allerdings schwer, die genaue Laufzeit in Nutzungsstunden festzumachen.

 

Nach wie vor auf Kriegsfuß befinde ich mich mit dem Betriebssystem Windows 10. Dies weniger aufgrund der Funktionalität (UsabilityJ), sondern viel mehr aufgrund der regelmäßig einzuspielenden Updates, die das Gerät dann schon mal 45 Minuten lang unbenutzbar machen können. Dies ist natürlich umso nerviger, wenn man mal eben schnell im Internet was recherchieren möchte.

 

Resümee:

Missen würde ich es nicht mehr wollen, ob ich den Kauf ein zweites Mal tätigen würde, wage ich allerdings zu bezweifeln. Dafür ist das Yoga Book dann doch zu teuer und wenig praxistauglich.

SirAdrianFish

Das Yoga Book entwickelt sich zu einem kleinen und gerngesehenen Begleiter und Notebookersatz für zwischendurch. Bis dato habe ich dieses ausschließlich mit WLAN genutzt, dessen Signal stark und zuverlässig funktioniert, was bei Lenovo Tablets, wie ich in den vergangenen Monaten mehrfach testen konnte, keine Selbstverständlichkeit ist. Zum Testen der LTE-Funkeinheit, hatte ich bislang noch keine Möglichkeit, steht aber auch noch auf meiner Agenda.

Das Öffnen des Yoga Books, wie auch häufig zu lesen ist, gestaltet sich etwas Tricky, da keine Aussparung zum unterfassen vorgesehen ist und das Scharnier noch recht fest ist – längere Fingernägel machen sich hier bezahlt.

Den Windows 10 Tablet-Modus habe ich inzwischen dauerhaft deaktiviert, da ich mit dessen Handhabung nicht klar gekommen bin. Im Windows 10 Standard funktioniert aber alles wie gewohnt und ohne Probleme. Lediglich im Tablet-Modus muss ich die Halo-Tastatur händisch abschalten, wenn diese auf die Rückseite des Books geklappt ist – das soll eigentlich automatisch funktionieren.

Die Halo-Tastatur funktioniert gut, und hat sich inzwischen bewährt, mal von dem etwas aufdringlichen Feedback abgesehen. Ich konnte mich bislang allerdings noch nicht durchringen, dieses abzuschalten.

Beim Maus-Pad hingegen zweigt sich in der praktischen Nutzung, dass dieses etwas klein geraten ist und man schneller mal über dieses hinauszieht und andere die Leertaste trifft.

Beim Surfen (IE 11) friert die Maus wiederholt für ein paar Sekunden ein, was ein wenig nervt und den Arbeitsfluss hemmt. Warum dieses „Phänomen“ auftritt, habe ich noch nicht herausgefunden, vermute aber, dass dies mit dem recht überschaubaren Arbeitsspeicher zusammenhängt. Bei der Nutzung von Word oder OneNote, ist dieses allerdings noch nicht aufgetreten. Das Problem ist allerdings nicht unbekannt.

Die von Lenovo bereitgestellten Auto-System-Updates haken  scheinbar des Öfteren. Hier hatte ich am gestrigen Abend Probleme beim Installieren. Bei 15% war Feierabend. Ähnliches ist mir auf der Lenovo Website auch passiert, beim Scannen des Yoga Books, ob aktuelle Treiberversionen verfügbar sind. Alles nicht dramatisch, aber ärgerlich und zeigt, dass Lenovo seine eigene Technik nicht im Griff hat.

Ein von mir manuell durchgeführtes BIOS-Update hat problemlos funktioniert.

Die Handballenauflage für das Display im Tablet-Modus konnte ich inzwischen auch testen, welches mich bislang jedoch nicht überzeugt hat.

Inzwischen hatte ich die Möglichkeit, einen weiteren Eingabestift zu testen, welcher leider nur auf dem Display, aber nicht auf dem Kreativ-Pad funktionierte. Der Wacom BAMBOO Smart for select tablets and 2-in-1 convertible devices http://www.wacom.com/en-sg/products/stylus/bamboo-smart-for-select-tablets-and-2in1 liegt deutlich besser in der Hand und schreibt etwas feiner auf dem Display, kostet aber genauso viel, wie ein Original-PEN. Leider scheint es, mit Ausnahme des Original-PENS von Lenovo, auf dem Markt keinen käuflich zu erwerbenden Eingabestift zu geben, der sowohl die  Eingabe über das Display, wie auch das Kreativ-PAD zulässt.

Ach ja,... das USB-Ladekabel ist mit seinen geschätzten 50cm sehr knapp geraten - was auch immer sich die Hersteller bei so etwas denken. Gerne hätte ich für weitere 50cm, einen Euro mehr bezahlt.

 

SirAdrianFish

Nachdem ich in dem folgenden Thread OneNote im Studium und Surface Pro 4 auf das MS Surface Pro 4, sowie OneNote, aufmerksam geworden bin, war die Neugier und das Feuer in mir geweckt…:wink:

Ein „Nice-to-have“, aber „kein must“ als Fernstudent - die Teilnahme an Seminaren wird wohl eher die Ausnahme darstellen - wenn bereits ein entsprechendes und noch dazu komplett ausgestattetes Arbeitsgerät zur Verfügung steht.

Da mich das Preis-/Leistungsverhältnis in den verschiedenen Ausstattungsvarianten nicht überzeugen konnte, hatte ich auf den Markt nach Alternativen recherchiert, und bin nach emsigem Lesen von diversen Tests, Rezensionen und Erfahrungsberichten bei dem Lenovo Yoga Book hängengeblieben. Ein 2-in-1-Convirtable (Tablet + Notebook) mit Windows 10 (http://shop.lenovo.com/de/de/tablets/lenovo/yoga/yoga-book-windows/) oder wahlweise Android. Eine detaillierte Produktbeschreibung erspare ich mir an dieser Stelle. Wer interessiert ist, findet über den vorgenannten Link, erste Informationen und diverse Produktbilder, auf der Herstellerseite.

Nach langen Überlegungen und ständigem Abwägen, habe ich dann die Unvernunft siegen lassen, meine Studentenbonus-Karte gezogen und Nägel mit Köpfen gemacht. Für € 570,00, Herstellerverkaufsempfehlung € 699,00 (ohne Studenten-Bonus), in der Windows 10-Version, mit LTE und Wi-Fi (Zweikanal), hat das gute Stück dann seinen Besitzer gewechselt und nennt sich seit Mittwoch „MEINS!“?.

Um es mit einigen wenigen Worten zu sagen:

Winzig klein, tres chices, edel anmutendes und robust wirkendes Gehäuse (10.1 Zoll) und Gehäusescharnier (beides Metall), brillant und knackig scharf schimmerndes Display (FHD-IPS-Display, 1.920 x 1.200), ein sehr interessantes Halo-Tastaturkonzept (Kreativpad: Capacitive Touch- und EMR Pen-Technologie), auf dem sich widererwarten erstaunlich gut, sicher und sogar recht zügig mit 10-Fingern schreiben lässt (wie z.B. den überwiegende Teil dieses Textes J!). Etwas gewöhnungsbedürftig und auf Dauer recht nervig ist allerdings das Tastatur-Feedback (Signal + Vibration). Ob ich mit dem Yoga Book ein umfangreiches schriftliches Projekt realisieren wollen würde, sei dahingestellt. Die Akku-Laufzeit (Li-Ionen-Polymer-Akku, 8500 mAh) stimmt in etwa mit den Herstellerangaben überein – so zumindest meine ersten Erfahrungen. Das Zeichnen und Eingeben von handgeschriebenem Texten funktioniert ebenfalls gut und recht zuverlässig (die Übung macht's), wenn ich auch bislang noch nicht allzu viel damit herum experimentiert habe.  Die Navigation per Stift funktioniert  zuverlässig, obgleich man merkt, dass die Sensibilität in den Randbereichen und den Ecken des Displays nachlässt.

Auf Kriegsfuß stehe ich lediglich noch mit der Bedienung von Windows 10 und dem Tablet-Modus. Die APPs und anderen Programme öffnen sich mit einer leichten, aber vertretbaren Verzögerung. Texte lassen sich in Word flüssig eingeben. Beim Surfen im Internet mit dem IE, Mozilla Firfox und Google-Chrome, stockt es gelegentlich, was sich dadurch bemerkbar macht, dass der Mauszeiger für einige Sekunden einfriert. Den Edge-Browser hatte ich gleich zu Anfang aussortiert.

Mit OneNote 2016(!) habe ich lediglich erste Gehversuche unternommen, bin aber schon jetzt absolut begeistert von den Möglichkeiten, die dieses Programm mit-sich-bringt und werde hier zu einem späteren Zeitpunkt über meine Erfahrungen berichten.

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