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Back to the Future - Mathematik wie zur Schulzeit

Hallo zusammen,   Studienstart: endlich Student! 😅 ich wollte euch nur ein kurzes Update zur aktuellen Situation geben. Mein Studienstart war der 01. August und pünktlich in der Woche zuvor kam mein Studentenausweis samt unterschriebenen Verträgen. 
Nun... der Studentenausweis ist im Grunde nichts wert, da viele Ermäßigungen in der Region an das Alter geknüpft sind (< 25 Jahre), aber es war doch schon etwas besonderes ihn in den Händen zu halten.   Direkt ab dem ersten Studientag war ich freigeschalten für die ganzen IUBH Plattformen und habe mich direkt mal für das Mathemodul angemeldet. Da tags drauf mein Geburtstag anstand inklusive Feier mit Freunden und Verwandten übers Wochenende habe ich mir in den ersten paar Tagen nur den Vodcast zur Lektion 1 angesehen und durch das Skript geblättert. In der Folgewoche kam dann auch die gedruckte Ausgabe mit der Post an und ich habe begonnen mich intensiver damit zu beschäftigen.   Man fühlt sich so ein bisschen in die Vergangenheit versetzt. Ich war früher 2 Jahre Gymnasium bevor ich wegen Mathematik und Englisch (das ich mittlerweile fließend spreche) auf die Realschule ab gegangen bin. Und direkt in der ersten Lektion fühlte ich mich direkt wieder in die Schulzeit versetzt,... mit dem Unterschied, dass ich nun auch voll konzentriert bei der Sache war und keinen Blödsinn nebenbei angestellt habe. 😉 Und siehe da... knappe 20 Jahre später folgt das Verständnis für viele Themen die früher Fragezeichen aufgeworfen haben. Ich will nicht sagen, dass mir Mathematik nun Freude bereitet. Das wäre übertrieben. Aber man ist dann schon Stolz, wenn man nach den ersten 1-2 Lektionen von sich behaupten kann, dass man nun endlich versteht worum es geht.   Ausblick Ich bin aktuell sicherlich hoch motiviert, muss aber dennoch in der Arbeit einige Projekte leiten und möchte das Privatleben nicht komplett abschreiben. So habe ich mir nicht zu ambitionierte Ziele gesetzt die aber dafür durchaus realistisch sind. Im ersten Semster (das bis Ende Februar geht) möchte ich Mathematik I + II abschließen plus ein weiteres Modul (bspw. wissenschaftliches Arbeiten). Um im Soll der 4 Jahre zu bleiben müsste ich 4 Module pro Semester abschließen; heißt ich wäre nach dem Semester schon ein Modul hinten dran. Allerdings sehe ich andere Module wie IT Projektmanagement, Dienstleistungsmanagement und Planen und Entscheiden etwas entspannter, da dies bereits viele Berührungspunkte mit meiner täglichen Arbeit haben sollte (so zumindest die Hoffnung).   Allgemeines zur IUBH Mein Eindruck bleibt bisher unverändert. Ich bin bisher positiv beeindruckt. Das Skript ist soweit verständlich und wird von den Online-Tutorien (oder deren Aufzeichnungen) relativ gut ergänzt. Die Vodcasts bieten eine Möglichkeit sich ein allgemeines Bild von einer Lektion zu machen, da dort alles angesprochen und grob erklärt wird.   Es gibt auch die Möglichkeit sich über Gruppen (auch Facebook Gruppen) zu vernetzen. Alleridngs ist dort relativ wenig los und man muss das Ganze aktiv vorantreiben. Ich habe schon 1-2 Leute aus der Umgebung (100-150km Umkreis) angeschrieben und bekam zumindest von einer Person schon eine Antwort. Der Haken an der maximalen Flexibilität der IUBH ist natürlich auch, dass von 20 Mitstreitern 18 einen anderen Stand oder eine andere Herangehensweise haben und daher nicht die gleichen Module belegen. Aber es gibt zumindest die Option sich auszutauschen.
Was ich auch sehr angenehm finde ist, dass es pro Modul einen Online Test gibt mit dem man prüfen kann ob man wirklich alles verstanden hat (und auch erst bei 80% Richtigkeit den Test zum nächsten Kapitel freischalten kann).   Das war es fürs Erste. Ich versuche euch auf dem Laufenden zu halten.   So long, HAL3000   P.s. das iPad das ich als nettes Lern-Feature für unterwegs sehe kam bereits heute mit der Post

HAL3000

HAL3000

 

Es geht bald los..!

Bis zuletzt habe ich mich immer gewehrt einen "dieser Blogs" zu schreiben, aber rückwirkend betrachtet konnte ich selbst sehr viel Vertrauen und Infos durch die Blogs anderer User auf dieser Seite gewinnen. Warum also nicht etwas davon zurückgeben?   Wer bin ich und wieso tu ich mir das an? Ich bin Anfang-Mitte 30, verheiratet und habe einen einjährigen Wirbelwind durch das Haus fegen. Zusätzlich nebst dem Familienleben haben wir ein Einfamilienhaus mit großem Garten zu bewirtschaften. Beruflich bin ich eine Mischung zwischen Business Intelligence Analyst, Projektmanager und Kindergärtner (zumindest kommt es mir oft so vor :-)) im automotiven Logistikbereich. Zusätzlich zu meinen zugewiesenen Kundenstandorten kann es immer wieder passieren, dass ich für Projektstarts neuer Werk ins Ausland reisen darf. Ich habe einen Firmenwagen und verdiene derzeit eigentlich ganz gut.   Wieso tu ich mir das also an? Ich habe Fachinformatiker gelernt und hatte das große Glück, dass ich direkt nach meiner Ausbildung bei einem großen japanischen Technikkonzern angestellt wurde in dem mir mein Chef viele Freiheiten eingeräumt hat. Nach 2 Jahren war ich dann zuständig als Product Manager für bestimmte Module in den Endgeräten und es bat sich die Möglichkeit eng mit Großkunden zusammen zu arbeiten. Unglaublich viele tolle Erfahrungen die ich in dieser Zeit gesammelt habe.   Nach mehreren Jahren in dieser Wohlfühloase stand die PC/Notebook Sparte des Unternehmens nicht mehr ganz so gut da und hat alles an ODMs abgestoßen. Dies hat mich gezwungen mich nach einer neuen Anstellung umzusehen. Ich musste erschreckt feststellen, dass viele potenzielle Wunschfirmen mir entweder mangelnde Erfahrung (ich war erst 24 zu diesem Zeitpunkt) vorwarfen oder utopische Gehaltsvorstellungen. Ein Punkt an dem man realisiert wie gut man es doch hatte.   Nach einer kleinen Durststrecke landete ich dann in der Logistikbranche im Automobilbereich. Ich durchlief in der neuen Firma relativ viele Stellen in der IT in relativ kurzer Zeit um dann letzten Endes dort zu landen wo ich jetzt bin.   Ich möchte mich allerdings nicht auf das Glück verlassen und meine Leistungen auch zu Papier bringen. Ich habe zuerst überlegt ob ich einen Techniker oder Meister machen soll… aber in meinen Augen ist es Verschwendung, wenn ich mit "nur" zwei Jahren mehr zum Bachelor komme. Zumal die lokalen Möglichkeiten relativ starre Zeitpläne vorgeben die sich dann entweder nicht mit dem Job oder dem Haus kombinieren lassen (Samstagsschule = KO Kriterium, da die komplette Gartenarbeit meist auf Samstags fällt). Es kam also nur eine Fernuniversität in Frage die nach Möglichkeit auch bei entsprechender Vorbildung und Berufserfahrung jemanden ohne Abitur zulässt.   Hier erschien mir nach etwas Recherche die IUBH als die beste Wahl da ich mich sowohl Auftreten, die Studiengänge samt Spezialisierungen und Erfahrungsberichte im Internet am meisten ansprachen.     Wann geht es los und gibt es Ängste? Studienstart ist der 01. August und ich bin doch schon etwas nervös. Mathematik war immer eines meiner Gräuelfächer in der Schule. Beim Abschluss der mittleren Reife stand ich sehr stark auf der Kippe (ich meine, dass es die Note 4-5 war) und konnte in der Abschlussprüfung selbst mit einer 2 glänzen. Ich bin eher der Typ Minimalist gewesen, bzw. ich tat Dinge erst, wenn aus dem "kann" ein "muss" wurde.   Ich bin aktuell recht guter Dinge aufgrund der diversen Erfahrungsberichte und der positiven Resonanz und Unterstützung aus meinem Umfeld. Ich möchte das Studium idealerweise direkt mit Mathe beginnen um der "Angst" direkt zu Beginn die Stirn zu bieten.   Beruflich/privat sehe ich als eine extreme Herausforderung und mache mir jetzt schon Gedanken wie man alles unter einen Hut bekommen kann und dabei möglichst wenig auf der Strecke liegen lässt. Meine Frau unterstützt und ermutigt mich hierbei stark und versucht es mir zu erleichtern wo auch immer es geht.    Ich hoffe, dass ich es zumindest einmal im Monat schaffe kurz meine Gedanken und Updates niederzuschreiben und euch daran teilhaben zu lassen.    Viele Grüße

HAL3000

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