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Fernlehrgang Mediator bei Impulse e.V.

Ich habe mich kürzlich dafür entschlossen, den Fernlehrgang Mediator bei Impulse zu machen.

Der Beruf des Mediators ist eine Art Mittler/Vermittler, der neutral, unparteiisch und allparteilich an einer Konfliktlösung zweier oder mehrerer Parteien hinarbeitet. Wichtig ist dabei, dass der Mediator im Grunde genommen vor allen Dingen den Rahmen und die Kommunikationsebene für das Verhandlungsziel schafft.

Wer sich ein bisschen in der Bildungslandschaft auskennt, weiß um die Preisspannen, die in diesem Bereich ausgegeben werden können. Da ist häufig von mehreren tausend Euro die Rede.

Rein preislich gesehen ist Impulse hier sicherlich im Verhältnis zur Stundenzahl zu den günstigsten Anbietern zu zählen. Der Standardpreis bei einem Aufkommen von knapp 400 Zeitstunden (+ Praxisstunden/Workshops) bei einem Standardzeitraum von gut 10-12 Monaten liegt bei schmalen 670 Euro.

Entgegen vieler Meinungen gibt es hinsichtlich der Ausbildungsdauer noch keine gültigen Standards. Es gibt allerdings einige Berufsverbände, die sich selber Standards gesetzt haben.

Der Bundesverband Mediation empfiehlt: mindestens 200 Zeitstunden Mediationsausbildung sowie eine gewisse Anzahl Praxismediationen.

Ein entsprechender Gesetzesentwurf zur Standardisierung und Anerkennung ist wohl in Arbeit. Gemäß Impulse e.V. werden diese Standards entsprechend des Gesetzesentwurfes anerkannt.

Da ich mich in den letzten 1 1/2 Jahren ein wenig kundig gemacht habe, empfinde ich das Preis-/Leistungsverhältnis als phänomenal. Aus diesem Grund habe ich mich angemeldet und auch schon die ersten Unterlagen erhalten.

Zu den ersten Unterlagen nach der Anmeldung gehören 3 Lehrbriefe. Jeder Lehrbrief besteht aus gut 50 Seiten mit Themen, Übungsaufgaben, Einsendeaufgaben und Glossar.

Den ersten Lehrbrief habe ich bereits absolviert. Die Einsendeaufgaben sind überschaubar und mit Hilfe des Lehrbriefes gut zu absolvieren. Zusätzliche Bücher sind nicht verpflichtend, können aber optional in Anspruch genommen werden.

Ich verfüge zusätzlich über die Bücher: Mediation - Die Kunst der Vermittlung in Konflikten (Christoph Besemer) sowie Mediation für Dummies (Monika Oboth, Al Weckert). Diese habe ich mir schon vor diversen Monaten angeschafft und bereits durchgelesen. Sie helfen sehr gut bei der Abrundung des Lehrstoffes aus dem Lehrbrief.

Im Gegensatz zu anderen Einsendeaufgaben (Beispielsweise Dozent in der Erwachsenenbildung/Fernstudienakademie bzw. Geprüfter Personalreferent/Laudius) ist das zu schreibende Aufkommen bei den Einsendeaufgaben offenbar sehr überschaubar. War ich doch bei der Fernstudienakademie schnell mal bei 15-20 Seiten pro Lehrbrief und bei Laudius immerhin auch noch bei 5-7 Seiten, so komme ich hier mit weniger aus.

Die Einsendeaufgaben sind offen, geschlossen und als Multiple-Choice formuliert. Das halte ich persönlich für eine gute Mischung.

Mein erster Lehrbrief wurde mit der Note 1,3 bewertet. Ich habe bei einer Multiple-Choice-Aufgabe nur eine korrekte Antwort angekreuzt, statt zwei. Ansonsten war soweit alles richtig :-)

Gerne berichte ich in Kürze mehr. Ich kann nur sagen, dass mich das Fernstudienfieber wieder so richtig gepackt hat und ich mit voller Motivation den nächsten Lehrbriefen entgegen sehe :-)

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Wie kann man als potentieller Teilnehmer eines Fernlehrganges eigentlich sicher sein, dass die eigene Erwartungshaltung an den Fernkurs auch der tatsächlichen Leistung entspricht?

Gute Fernlehrgangsanbieter tun gut daran, hier bereits im Vorfeld für Klarheit zu sorgen. Viele Teilnehmer wollen sich nicht erst das erste Lehrheft zusenden lassen und dann entscheiden. Manch einer möchte im Vorfeld Auszüge aus bestehenden Lehrheften oder Inhaltsverzeichnisses einsehen und sich daraufhin entscheiden.

Laudius tut dies. Als ich mich für den Lehrgang "Geprüfter Personalreferent" interessierte, habe ich um Auszüge eines Lehrbriefes gebeten und so haben sie mir einen Auszug aus einem der ersten Lehrbriefe zugesandt.

So konnte ich direkt schauen, ob die Art und Weise der "Schreibe" meinen Erwartungen entsprach und davon ableiten, ob dies etwas für mich ist. Die Struktur der Unterlagen und die Art und Weise der Formulierungen war für mich ok. So hatte ich ein gutes Gefühl, um kurz darauf zu unterschreiben und mir die Unterlagen zuzusenden.

Im Übrigen habe ich es jetzt wieder genauso gemacht. Mein neuer Kurs ist der Mediator bei der Impulse-Schule in Wuppertal. Auch dort habe ich um einen Beispielauszug eines Lehrheftes gebeten. Prompt haben sie mir eine PDF-Datei mit Auszügen aus einen Lehrheft zugesandt und ich war mir sicher, dass mir dieses entgegenkommt.

Ich kann diese Prozedur nur empfehlen.

Der typische Lehrbrief bei Laudius (Geprüfter Personalreferent) ist gute 15 Seiten lang/kurz (Vorder- und Rückseite). Es gab 32 Lehrbriefe, die sowohl Übungsaufgaben, Zusammenfassungen als auch Einsendeaufgaben beinhalten.

Dies ist beispielsweise anders als bei anderen Bildungsträgern. Im Vorfeld habe ich den "Dozent in der Erwachsenenbildung" bei der Fernstudienakademie in Münster gemacht (im Schnitt gute 120 Seiten, Übungsaufgaben, Zusammenfassungen, Einsendeaufgaben). Bei Impulse "Mediator" ist der Lehrbrief im Schnitt gute 50 Seiten lang (Übungsaufgaben, keine Zusammenfassung, Einsendeaufgaben).

Mir persönlich gefällt es besser, wenn die Lehrbriefe etwas länger sind und sich nicht in so viele "Mini"-Themen aufteilen. Insofern hat mir das bei der Fernstudienakademie gefallen und bei Impulse mit guten 50 Seiten ist es auch durchaus ok.

Beim nächsten Mal möchte ich etwas über die Einsendeaufgaben und dem Kontakt zum Dozent/Tutor der jeweiligen Maßnahme schreiben. Was kann man hier gut machen und wie kann man sich durchaus auch als Dozent/Tutor von einer nicht so guten Seite präsentieren.

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Geprüfter Personalreferent/Laudius

Hallo!

Ich habe im Januar einen Fernlehrgang im Hause Laudius als "Geprüfter Personalreferent" begonnen und werde ihn in Kürze beenden. In diesem Blog möchte ich von Zeit zu Zeit hierüber berichten. Mittlerweile ist dies bereits mein 2. Fernlehrgang und so kann ich durchaus bereits ein wenig zwischen einzelnen Bildungsträgern abgrenzen.

Weiterhin berichte ich an dieser Stelle auch über meine zukünftige Erwartungshaltung, denn für dieses Jahr habe ich mir bereits den nächsten Fernlehrgang vorgenommen. Ich kann das ungeschriebene Gesetz "wer einmal einen Fernlehrgang absolviert hat, entpuppt sich häufig als Wiederholungstäter" nur bestätigen :)

Doch zunächst ein paar Eckdaten über mich und meine Erwartungen an diesen Kursus.

Ich bin (wie der Nickname bereits verrät) selber neben anderen Betätigungen ein Dozent in der Erwachsenenbildung. Allerdings bin ich nicht bei Bildungsträgern von Fernlehrgängen, sondern im ganz klassischen Face-to-Face-Bereich sowie im Blended-Learning, Elearning tätig.

Hierbei würde ich mich mittlerweile bereits als "alten Hasen" bezeichnen, da ich dieses Jahr vermutlich die 5.000-Grenze an absolvierten Dozentenstunden "knacken" werde. Meine Schwerpunkte sind dabei Logistik und Marketing für Zertifikatslehrgänge, Ausbildung, Umschulung, Aufstiegsfortbildung sowie Allgemeine Wirtschaftslehre und Bewerbungstrainings.

Gerade für den Bereich Bewerbungstraining wollte ich mir zusätzliches Wissen erarbeiten. Da ich bereits ein Fachwirt und ein Betriebswirt bin, hatte ich nicht die Intuition, den Personalfachkaufmann als Aufstiegsfortbildung zu absolvieren. Mir ging es also wirklich primär um das neue Fachwissen in diesem Bereich.

Bevor ich mit dem Lehrgang begonnen habe, habe ich sicherlich gute 6 Monate nach einem Kurs Ausschau gehalten, der im Preis/Leistungsverhältnis meinen Vorstellung entgegenkommt. Generell kann man im Bereich Erwachsenenbildung (egal welche Lernform) schnell gutes Geld ausgeben. Da bin ich immer kritisch. Bevor ich direkt bei den vermeintlichen "Großen" der Branche unterschreibe, prüfe ich den Markt sorgfältig.

Am Preis von Laudius gibt es bekanntermaßen nichts zu rütteln, versuchen sie doch gerade über günstige Angebote in dem etablierten Markt Fuß zu fassen. Stellt sich also eher die Frage nach der Qualität des Kurses sowie der allgemeinen Anerkennung des Bildungsträgers und des Abschlusses.

Ich möchte von Zeit zu Zeit an dieser Stelle von meinen Erfahrungen im Detail berichten und werde damit in Kürze starten. Dabei werden sicherlich vor allem folgende Punkte berücksichtigt:

- Erwartungshaltung vor Unterschrift/nach Unterschrift, während des laufenden Kurses

- Die ersten Lehrbriefe, Einsendeaufgaben

- Feedback, Response vom Dozent/Tutor sowie vom Bildungsträger

- Meine Motivation während des Kurses

- Lösungen/Musterlösungen

- Administratives

In Kürze geht es dann los :-)

Viele Grüße!

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