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Schlegl

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Guten Abend, guten Tag und gute Nacht allerseits.

Ich habe einige Zeit hier nichts geschrieben, weil ich ja schonmal erwähnt hatte, dass ich die Unterlagen bald abschicke aber vorher alles erstmal etwas ruhiger werden muss was das Umfeld betrifft.

Nunja, ich habe glaub ich in den letzten paar Tagen/Wochen die Story meines Lebens erlebt und möchte sie euch natürlich nicht vorenthalten. Vieleicht ist das was in den nächsten Zeilen zu lesen sein wird auch ein guter Beitrag für alle die auf Jobsuche sind oder wechseln möchten o.ä.

(So gerne ich aus Wut auch würde, habe ich mich allerdings dazu entschlossen keine Namen zu nennen ^^

Also letzter Stand war ich wollte den AG wechseln, weil das für mich aus verschiedenen Gründen Vorteile gebracht hätte, auch für die Entscheidung dann ein Studium zu beginnen.

Erstmal muss man erwähnen, dass es sich dabei um einen Dienstleister gehandelt hat, der Kontakt mit mir aufgenommen hat, mehr oder weniger zufällig, weil ich noch auf irgendeiner Jobbörse angemeldet war.

Aber solange die Konditionen stimmen und man einen Job bekommt der einen wieder richtig fordert, warum sich das Angebot nicht erstmal anhören. Im Internet waren die üblichen Diskussionen über die Firma zu lesen. Den einen gefällt es, den anderen nicht... naja. Versuch macht kluch, klang alles ziemlich spannend, also mal Anhören was die zu sagen haben.

Vorstellungsgespräch war ziemlich gut, direkt gutes Feedback bekommen und bis dahin schien es so als würde mit mir sehr offen und ehrlich geredet. Direkt die Fakten auf den Tisch: Großkonzern sucht über uns neuen Mitarbeiter für Festanstellung, weil jemand altersbedingt ausscheidet. Vertrag geht über 6 Monate, danach direkte Festanstellung beim Kunden.

Ich hatte also ein Vorstellungsgespräch beim Kunden indem mir direkt danach gesagt wurde, dass mein Profil ganz hervorragend zur Stelle passt und auch sonst alles gut ist. Ich selber hatte das Gefühl als hätte ich auch richtig gut gepunktet und so war die Freude und der enthusiasmus dementsprechend groß.

In der gleichen Woche kam noch ein Anruf mit einem Vorläufigen Starttermin.

Der Abteilungsleiter des Konzerns war dann noch 3 Wochen im Urlaub und eine Woche danach sollte es losgehen.

Ich sowas von Happy, ich bin wie ein Flummi im dreieck gehüpft das könnt ihr wörtlich nehmen :D

Ich dachte wow ! Endlich gehts mal richtig los ! Läuft doch wie ein heisses Messer durch Butter !

In meinem alten Job habe ich mit meiner Freundin knapp 2 Jahre ne Fernbeziehung geführt. Da war ich mal 4 Std. weit entfernt, mal 5 Std. usw. Das musste einfach aufhören.

Ich setze mich also mit ihr zusammen und sage dies und das, was soll noch passieren, lass uns ne Wohnung suchen. Alles klar.

Und , ja selbst das, keeeeiiiiin Problem. Die zweite Wohnung wars dann direkt, durch zufall in einem Fenster im vorbeifahren gesehen "zu vermieten". Volltreffer! Nehm wa!

Suche hat nichmal ne Woche gedauert.

6 Wochen vor Arbeitsbeginn den Mietvertrag unterschrieben! Und noch 8 Wochen Zeit bis zum Umzug! Ging nich früher weil von Grund auf renoviert wurde.

Jetzt kommts dicke:

Zwischenzeitlich hat sich der Personalchef des Konzerns eingeschaltet und war paralell zu seinem Abteilungsleiter ebenfalls auf Mitarbeitersuche. Da sich der Abteilungsleiter noch im Urlaub befand war die Kommunikation nicht möglich.

Abteilungsleiter wieder aus dem Urlaub zurück, bekomme ich einen Anruf von meinem "Betreuer" des Dienstleisters.

Housten wir haben ein Problem.

Der Personalchef hat paralell gesucht und wohl auch 2 Bewerber an der Hand, aber keine Sorge, der Abteilungsleiter hat da mitspracherecht und wird sich die 2 anderen zwar angucken, aber Sie stehen da fest. Das ist so ein offizieller Weg der da jetzt gegangen werden muss. Letztendlich muss er entscheiden wen er nimmt weil er ja schließlich seine Abteilung kennt und das besser abschätzen kann wer da rein passt und wer nich.

Danach habe ich min. alle 2 Tage hinterhertelefoniert ob es etwas neues gibt und immer bekam ich die Antwort: Ja das dauert noch etwas. Blöde Floskeln dazu: Je größer der Konzern desto unbeweglicher ist er.

An irgendeinem Freitag ruft der Betreuer wieder an:

Also ich bin jetzt selbst erstmal im Urlaub ich gebe das hier in vertrauensvolle Hände.

Ich teile ihm mit, dass ich langsam nervös werde, weil ich grade nen Mietvertrag unterschrieben habe und nicht nur ich sondern meine Freundin sich genauso Sorgen macht.

Antwort:

Wie gesagt, das wir auf jeden Fall etwas. Sollte sich das noch länger rauszögern, ich habe meiner Vertretung auch gesagt, machen wir mit Ihnen erstmal den Vertrag.

Ab da war ich noch nich ganz auf Alarmstufe Rot, aber annähernd. Mal so ganz logisch überlegt. Welcher Arbeitgeber, vor allem Dienstleister, gibt denn jemandem einen Vertrag auf Verdacht ?! Es könnte ja sein, das sich das ganze noch 6 Wochen hinzieht und ich werde quasi fürs nichtstun bezahlt ? No way!

Eines schönen Morgens also, ich hatte ja nichts zu tun, weil ich ja auch schon GEKÜNDIGT HATTE !

rief die Vertretung dann mit dem Todesurteil an.

Weil mir da eine Sicherung durchgebrannt ist, weiß ich den genauen Gesprächsverlauf nich mehr. Nur irgendwas von wegen "tut mir leid" usw.

Also ich bin echt nich der Typ der so richtig ausrasten kann, weil ich der Meinung bin wenn man ruhig bleibt kann man am besten argumentieren und es rutschen einem keine Dinge raus die man so vieleicht nicht sagen wollte ;)

Es war dieser Moment wie in einer Achterbahn, wenn man am höchsten Punkt ist und dann gehts abwärts und erst so richtig los, genau da hab ich die Bremse reingehauen und habe irgendwas gesagt, ich weiß nich mehr was, mit den freundlichsten Worten und dem nettesten Ton den ich noch aufbringen konnte und hab aufgelegt.

Ende ? ne ne ! :D

Ich sitze da so und frage mich: Was war das grade ? Erstmal tiiiieeeeef durchatmen. Was mach ich jetzt ? Was mach ich jetzt bloß ? Gut denke ich mir, von Dienstleistern hört man so einiges und mit so einem "tut uns leid" lasse ich mich nicht abfertigen. Das solls damit gewesen sein ? Ich frage mich wie finde ich jetzt raus was da gelaufen ist ?

*Pling* Ganz klar, ich rufe den Abteilungsleiter der Firma an und frage nach was da los ist ? Vieleicht konnten die sich finanziell nich einigen. Alles so fragen an die man nich denken würde, aber wenn man jemanden dazwischen sitzen hat der auch die Hand aufhällt, muss man das ganz anders betrachten.

So. Abteilungsleiter am Telefon. Erklärt mir folgendes:

Das es da jemanden gab der dabei auchnoch seinen Senf dazugegeben hat und über den konnte er nicht hinweg entscheiden und so wurde jemand anderes ausgewählt usw. Das war auch alles sehr zivilisiert :D und durchweg fair. Hat mir jede Frage ehrlich beantwortet. Glaube ich ;) Hat sich dann auch noch ausgeheult das er sich übergangen fühlt usw.:D

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