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Abenteuer Fernlehrgangsanbieter werden - Teil 3

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FernstudiumGuide

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Im zweiten Teil unseres Blogs hatte ich kurz erläutert, wie das Zulassungsverfahren der ZFU abläuft und dass es gar nicht so leicht ist, in Deutschland einen Fernlehrgang staatlich zuzulassen. Um dazu weiter ausholen zu können, muss ich euch zuerst ein bisschen in unser Angebot einführen. Da unser Team fast nur aus Wiwis, Juristen und Informatikern besteht war klar, dass wir „bei unseren Leisten“ bleiben und nur Fernstudieninhalte aus der ökonomischen Welt anbieten wollen. Ehrlich gesagt hätte ich auch kein gutes Gefühl gehabt, wenn wir irgendwelche „Wellness-Lehrgänge“ angeboten haben. Obwohl sich „Akupunktur für Zwergwale“ und „Die richtigen Mondphasen für die Nasenhaarentfernung“ sicher gut verkauft hätten. ;)

Kurzum, unser Angebot umfasst neben einem Geprüfte(n) Volkswirt/in und Wirtschaftsmathematiker/in auch eine(n) Geprüften Betriebswirt/in mit den klassischen (harten) Fakten, die man halt in der Praxis braucht. Neben den Grundlagen haben Investition und Finanzierung, Internes und Externes Rechnungswesen und Wirtschafts- und Privatrecht drin. Alles ist zwar unmittelbar in der Praxis verwertbar, aber dennoch auf Bachelor-Niveau, woraus schon ein hohes analytisches Niveau folgt, mathematisch also anspruchsvoll. Aber Analytik ist eben das, was man heute in der betrieblichen Praxis braucht.

Das Lehrmaterial ist nicht von heute auf morgen entstanden - im Gegenteil. Wir haben jahrelang daran gefeilt. Es war schon als Repertorium in Einsatz, kam an anderen Fernhochschulen den Studierenden zugute und wurde auch immer wieder aktualisiert. Damit hatten wir einen guten Grundstock, ohne den es niemals mit der Zulassung geklappt hätte.

Unser Konzept war von Anfang an stark onlinebasiert. Da wir auf Videos, mp3s und bunte Folien setzen, gibt es dazu auch keine Alternative. Unser Campus war daher auch für die ZFU von Bedeutung, er wurde genauso geprüft wie das Lehrmaterial auch.

Zuerst aber kontrolliert die ZFU das Anmeldeformular. Nun werdet ihr vielleicht sagen, na was kann man da schon prüfen. Nun, einerseits müssen die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden, die für jedes Fernabsatzgesetz gelten. Darüber hinaus müssen aber auch die Bestimmungen des Fernunterrichtschutzgesetzes (hier: http://www.zfu.de/Downloads/Rechtsgrundlagen/PDF/FernUSG.pdf) eingehalten werden. Kanntet ihr nicht? Naja, wir kannten es zuerst auch nicht ;)

In diesem Gesetz ist eine Menge geregelt, was in erster Linie dem Schutz der Teilnehmer an Fernlehrgängen dient. So etwa das Rücktrittsrecht, die monatlichen Zahlungen oder eben auch die inhaltliche Qualität der Lehrgänge. Dieses Gesetz gilt für alle Anbieter, auch die staatlichen Anbieter wie etwa die Fernuni Hagen (wobei es dort noch einige Besonderheiten gibt). Die ZFU kann übrigens sogar Bußgelder verhängen, wenn ein Anbieter gegen die gesetzlichen Vorgaben verstößt.

Obwohl wir uns recht viel Mühe gaben mit dem Anmeldeformular hatten sich dennoch Fehler versteckt - der fleissige Mitarbeiter der ZFU hats natürlich gefunden, wir haben es abgeändert und gut war. Solche Dinge sind kleine Sorgen. Es wurden aber noch einige Probleme entdeckt, die uns nicht bewusst waren. Das erzählen wir euch im nächsten Teil unser Zulassungs-Doku-Soap ;)


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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
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      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • narub
      Von narub in WBH und ich in B.Sc. Wirtschaftsinformatik 15
      Hey liebes FI,
       
      mann war ich faul hier Und leider nicht nur hier, im Studium gab es ein echtes Motivationsloch... So sehr, dass ich mich geschämt habe hier einen Status zu vermelden. (Es ist doch nur ein Bachelor, deine Kollegen sind jetz schon formal qualifizierter als du, mehr Geld kriegst du eh nicht .. bla bla)
      Naja, große Dinge bestehen halt aus vielen kleinen Schritten, also weiter gehts.
       
      Zuletzt habe ich die berühme ITI (Informationstechnologie) Klausur geschrieben und warte seither auf die Note (vom Dezember) - habe sie bei Prof. Lausen geschrieben und sie war inhaltlich absolut fair (wie die Übungsklausuren) und dabei habe ich sie extra zweimal verschoben, weil ich so unsicher war.
       
      Meine Betreuungsfrist geht bis Mitte 2018, also will ich 2017 die meisten Leistungen ablegen - im März kommt SCM (Supply Chain Management) und WFP (weiterführende Programmierung).
      Bis April muss ich die B-Aufgabe Servicemanagement hinbekommen, da ich sie leider schon heruntergeladen habe - und seit kurzem gibt es dann nur noch 6 Monate Zeit, ansonsten gilt sie als nicht-bestanden.
       
      Jaaa, und dann bin ich doch wirklich fast überzeugt, das CSUS Auslandspraktikum in den USA zu machen, v.a. weil hier 18 CP geleistet werden. Ich befürchte das Projekt schaffe ich so nebenher nicht.
      Außerdem ist das CSUS ein riesengroßer Schritt aus meiner Komfortzone hinaus. Erstens Ausland, dann noch ständig Gruppenarbeit/Präsentationen mit fremden Leuten, und dann auch noch auf Englisch - das ist schon eine Art Konfrontationstherapie oder so
      Aber ich bin schon recht aufgeregt und freu mir heimlich schon ein Loch in den Bauch. Der Reisepass ist beantragt
       
      Wünsche euch allen ein gutes Vorankommen - und immer schön durchhalten, man steht sich doch nur selbst im Weg
       
      Grüße
      narub