Elektrotechnik an der WBH

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LIEBSTER-Award die 2.te

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grandmaster

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"Danke für die Nominierung" oder so ähnlich hieß es doch bei der Ice-Bucket-Challenage!;) Gerne komme ich deiner Nominierung nach snowchild und beantworte die Fragen.

1. Wieviel (Arbeits-)Zeit wendest Du im Durchschnitt je Woche für das Fernstudium auf?

Dies kann ich dir gar nicht so aus dem Stegreif beantworten denn wie MiSch schon geschrieben hat ungefähr genauso ist es bei mir auch. Ich hatte anfangs Phasen in welchen ich "sehr produktiv" war und es gab auch welche in welchen ich so gut wie gar nichts für das Studium tat. Aber ich habe meinen Lernrhythmus umgestellt und lese nun immer auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück die SB an bzw. durch und markiere mir auch gleich die wichtigen Sachen. Dadurch habe ich zu Hause "nur" noch die Zusammenfassung / die Übungen zu erledigen. Dies klappt nun relativ gut. Und ich komme so pro Arbeitstag auf ca. 1,5Std in denen ich fürs Studium etwas mache plus oben drauf dann noch die Zeit welche ich ggf. Abends noch aufwende um Übungsaufgaben / Zusammenfassung zu machen. Aber dies kann ich nicht in Zahlen ausdrücken da dies sehr situationsabhängig ist. Zusammenfassend würde ich sagen mache ich ca. 15 Stunden pro Woche etwas im Durchschnitt. Vor Klausuren wird es natürlich mehr, hingegen gibt es dann auch schon mal Wochen in welchen ich eventuell gar nichts mehr am Abend mache.

2. Welche Erfahrungen hast Du mit Gruppenarbeit gemacht? Bzw. gab es keine Gruppenarbeit? Selbstgewählte oder "zusammengewürfelte" Gruppen?

Leider weiß ich nicht was du mit Gruppenarbeit genau meinst. Meinst du wirkliche Treffen oder Austausch via E-Mail, Skype usw.?! Zu wirklichen Lerntreffen kann ich dir sagen habe ich nullkommanull Erfahrung. Einen Austausch zwischen den Kommilitonen hat man natürlich immer, mit manchen mehr und mit manchen weniger! Ich würde sagen es gibt einen "harten" Kern mit welchen man in regem Kontakt steht, so jedenfalls bei mir.

3. Welche Vor- bzw. Nachteile siehst Du in dem Verfassen von Hausarbeiten vs. Klausurenschreiben? Wie sehen Deine persönlichen Vorlieben aus?

Dies kann ich gar nicht pauschal beantworten, denn es gibt einige B-Aufgaben bei welchen ich lieber eine Klausur schreiben würde und auch umgekehrt. Den einzigen Nachteil welchen ich bei B-Aufgaben sehe ist immer der, dass KEIN Druck da ist bis wann die Aufgabe fertig sein muss. Hier muss man eben hart zu sich selbst sein und sich eine Deadline setzen.

4. Was war (ca.) die längste und die kürzeste Wartezeit auf Noten in Deinem Fernstudium?

Die längste Wartezeit hatte ich auf eine Klausur welche knapp 9 Wochen betrug.

5. Verläuft das Fernstudium für Dich so, wie Du es Dir vorgestellt hast bzw. wie die Ankündigungen/Beschreibungen des Anbieters waren?

Sagen wir es so, ich bin mit mir im reinen bezüglich meines Studienverlaufes. Wie du ja meinem Blog entnehmen kannst bin ich ja nicht mehr in der Regelstudienzeit, aber ich möchte eben auch noch ein Leben außerhalb / neben des Studiums haben. Somit kann ich gut damit Leben das Studium nicht in der Regelstudienzeit zu beenden, denn ich habe immer mein Ziel vor Augen und das ist der Bachelor! Zur WBH kann ich bis dato nicht schlechtes sagen, bis auf eine Geschichte welche eine sehr kurzfristige Absage eines Labores in Bochum betraf. Aber dies habe ich ja auch schon in meinem Blog geschrieben. Aber bis dato würde ich die WBH bestens weiterempfehlen!

6. Wie motivierst Du Dich selbst, wenn es mal nicht so im Fernstudium läuft, wie Du es Dir vorstellst bzw. sich u.a. zeitlich oder thematisch Promleme ergeben?

Ich habe mein klares berufliches Ziel vor Augen WARUM ich das Studium mache. Dieses Ziel halte ich mir immer wieder vor Augen wenn es mal wieder ein kleines Tief gibt!;)

7. Kennst Du die inhaltlichen Unterschiede Deines Fernstudienganges zum Präsenzstudiengang (sofern vorhanden) und empfindest Du Dein Fernstudium bzw. den Abschluss als einen "Abschluss zweiter Klasse"?

Die Unterschiede kenne ich nicht allzu genau, nur oberflächlich. Ein Fernstudium sehe ich ganz klar NICHT als einen Abschluss 2. Klasse, warum auch?! Für mich ist ein Bachelor ein Bachelor.

8. Was würdest Du grundsätzlich an einem Fernstudium Interessierten gerne mit auf den Weg geben? Was ist Deiner Meinung nach besonders beachtenswert?

Ich würde jedem vor Beginn eines Fernstudiums raten, überlegt es euch genau, ihr habt eine lange, harte Zeit vor euch. Dies soll nicht heißen, dass ich jemanden vom Fernstudium abraten will, aber es muss jedem klar sein, dass ein Fernstudium viel Selbstdisziplin verlangt und auch gewisse Einschnitte im persönlichen Lebensalltag für mindestens 3,5 Jahre nach sich zieht.


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1 Kommentar


Man denkt ja selbst immer, dass Fragen eindeutig gestellt sind ... ;)

Zu "Gruppenarbeit":

Bei uns gibt es "Gruppenarbeiten", die zum Teil vorgeschrieben sind. D.h., dass ein Modul-Thema, das am Ende in einer HA oder Präsentation (bzw. beides) mündet, in "ausgewürfelten" oder festgelegten Gruppen stattfindet. Diese Gruppenmitglieder/Teampartner können sich aufgrund der räumlichen Distanz idR nicht Treffen, zumindest es so auch nicht angedacht. Sondern die Zus.arbeit erfolgt dann z.B. über Moodle (unter dem Auge des Dozenten) oder via Skype o.a. Und wie man letztlich zu einem abgabefähigen Ergebnis kommt, bleibt einem selbst bzw. der Gruppe überlassen.

Zu HA vs. Klausur:

Okay, ich vergesse immer wieder, dass es in einigen Studiengängen keine verbindlichen Abgabetermine gibt. Bei uns gibt es diese festgelegten Termine, die idR nicht verschoben werden und für alle Teilnehmer verbindlich sind.

Herzlichen Dank für Dein Feedback & Deine Teilnahme. :thumbup:

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      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!