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ComPsych oder doch nicht?

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Scoxya

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Wie in meinem vorigen Post erwähnt, habe ich mit keiner guten Note für die Mathe-TMA gerechnet. Umso mehr überraschte es mich dann auch, als ich 30% mehr bekam als ich erwartet hätte. Freitag in einer Woche sollte die nächste TMA rausgehen (allerspätestens Montag darauf), bei der ich mich mehr anstrengen werde.

Nach der kurzen Freude über JavaScript in M150 konnte ich die TMA auch schon zur Gänze beantworten und diese liegt nun seit zwei Wochen auf dem Server der OU. Die nächste TMA ist erst Ende Juni fällig (inklusive einem Report über eine Forendiskussion), also dürfte es reichen, ca. Mitte Mai damit zu beginnen.

Leider umfasst der Kurs viel weniger Programmierung, als ich es mir vorgestellt hatte - nur vier der 16 Bücher behandeln JavaScript, zwei davon sind allerdings optional und es wird kein Wissen dazu in den TMAs abgefragt.

In letzter Zeit beschäftigt mich auch zunehmend der Gedanke, was ich denn eigentlich nach dem Studium machen möchte. Da ich eigentlich vorhatte, einen BSc in Computing with Psychological Studies anzustreben, aber mir komplett unklar ist, was ich dann damit anfangen kann. Deshalb überlege ich seit geraumer Zeit bzw. versuche, eine Alternative dazu zu finden.

Mein nächster planmäßiger Kurs wäre 'Exploring psychology', und davor graut mir jetzt schon. Das scheint wohl kein gutes Zeichen dafür zu sein, meinen ursprünglichen Plan beizubehalten. Auch deshalb ringe ich um eine Entscheidung – Kursstart ist zwar erst im Oktober, aber ich kenne mich ja… bei manchen Sachen warte ich so lange, bis die endgültige Entscheidung für mich getroffen wurde und nicht von mir (zugegeben eine sehr schlechte Taktik).

Ein Freund, der derzeit in Großbritannien studiert, hat mich bereits dezent darauf hingewiesen, dass es eher unsinnig ist, combined zu studieren (also zwei Fächer gemischt). Irgendwie hat er ja auch Recht, denn am Ende kann ich dann ein bisschen programmieren und weiß ein wenig über (biologische/kognitive) Psychologie Bescheid. Wie ich das verbinden bzw. die Brücke zu künstlicher Intelligenz schlagen soll, ob es nicht besser wäre, mich nur auf ein Studienfach zu beschränken, ob ich etwas komplett übersehe, solche Fragen beschäftigen mich derzeit.

Falls ich nur ein Studienfach nehme, bleibt natürlich die Frage, welches. 'Logisch' wäre wohl, auf Computing oder Psychology auszuweichen, jedoch klingt das für mich weniger ansprechend.

Bei Psychology würde wohl über kurz oder lang mein Gehirn explodieren – schon jetzt schlaft mir eine Gesichtshälfte ein, wenn ich nur etwas darüber lese (noch schlimmer ist da nur Business, Marketing, Law oder dergleichen). Mir fehlt wohl einfach das generelle Interesse dafür.

Computing wäre da schon eher mein Fall, aber der wohl größte Kritikpunkt ist, dass ich ausschließlich Java lernen würde. Heutzutage reicht nur Java nicht mehr, um einen Job zu bekommen, wie wird das dann erst in 5-10 Jahren? Klar könnte ich mir in meiner rar gesäten Freizeit neben Fernstudium und Arbeit noch C++ oder sonst was beibringen, aber ob das dann wirklich so effektiv ist… In dieser Hinsicht bin ich noch etwas zwiegespalten.

Nach Durchsicht aller Angebote der OU bleibt nur ein einziges Feld übrig, das mich wirklich reizen würde. Allerdings hat man dort ohne PhD praktisch kaum eine Chance, irgendwo unterzukommen, was wieder eine 'Hürde' in meiner Entscheidungsfindung darstellt. Trotz intensiver Recherche konnte ich nicht ausmachen, ob man mit einem BSc der OU auch an einer anderen Universität den Master machen kann. Würde es auf andere Unis nicht abschreckend wirken, dass ich sechs Jahre für den Bachelor gebraucht habe? Wird das überhaupt in Betracht gezogen oder kommt es sowieso nur auf die Abschlussnote an?

Das waren mal einige meiner Gedanken, mal hoffen es ist nicht zu extensiv geworden oder ob es überhaupt hierher passt bzw. jemanden interessiert, aber darüber schreiben soll doch angeblich auch helfen.


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3 Kommentare


ei Psychology würde wohl über kurz oder lang mein Gehirn explodieren – schon jetzt schlaft mir eine Gesichtshälfte ein, wenn ich nur etwas darüber lese (noch schlimmer ist da nur Business, Marketing, Law oder dergleichen). Mir fehlt wohl einfach das generelle Interesse dafür –...

Ich schätze, damit hast du schon mal einen guten Grund, dieses Fach nicht zu nehmen, oder kannst du dir wirklich vorstellen, 6 Jahre lang ein Fach zu studieren, bei dem dir nach kurzer Zeit schon die Gesichtshälfte einschläft?

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Ich glaube, ich würde da nichtmal einen 10 Punkte Short Course überstehen. Wenn ich wirklich schon mit so negativen Gefühlen rangehe, wäre es wohl wirklich besser, einen anderen Kurs zu belegen.

Mal sehen, vielleicht kontaktiere ich auch das Career Advisory Service, um zu überprüfen, ob mein alternativer Plan auch realistisch ist.

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Ich glaube, ich würde da nichtmal einen 10 Punkte Short Course überstehen. Wenn ich wirklich schon mit so negativen Gefühlen rangehe, wäre es wohl wirklich besser, einen anderen Kurs zu belegen.

Na, das sehe ich zu 100% auch so. Vielleicht überlegst du dir nochmal, welche Konstellationen Sinn machen und wo du damit hin willst. Ursprünglich wolltest du ja einen Open Degree machen, wenn ich mich recht entsinne, mit relativ vielen credit points. Ich kann deinem Bekannten nicht ganz zustimmen was einen combined degree angeht - immerhin gibt es auch in D oder Ö Wirtschaftsinformatik, wird weitläufig auch als nichts Halbes und nichts Ganzes bezeichnet und bietet doch ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten.

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.