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Rhinoa

98 Aufrufe

...und ich hab endlich Urlaub - zwei lange Wochen. Das allertollste dran ist, dass ich dann nicht in dieses blöde Büro muss - 10 volle Tage nicht :)

Jetzt hab ich seit 2 Wochen keine Klausur geschrieben und muss sagen, ich bin gelangweilt... Inzwischen hab ich mich so ans Studium gewöhnt, dass ich gar nicht mehr "ohne" kann. Das lernen gehört so zu meinem Tagesablauf, dass wirklich was fehlt, wenn ich nicht gelernt hab.. Außerdem weiß ich sonst mit meiner Zeit kaum was anzufangen. Und STL is zwar suuuuper kompliziert aber inzwischen hab ich schon einen guten Überblick über die Steuergesetze... Die Klausur ist denk ich gut zu schaffen!

Ich will endlich hier aus dem Büro raus, im Moment bin ich so demotiviert, dass ich doch überleg auf Vollzeitstudium zu wechseln - und das so kurz vor dem Ende!

Wie kann man sein Berufsziel nur so verfehlen wie ich?


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5 Kommentare


Ich habe auch endlose Jahre gebraucht, bis ich gemerkt habe, dass der alte Job nicht das Wahre ist. Dabei war ich 25 Jahre in der Firma. Merke: Es ist nie zu spät für einen Wechsel bzw. Neuanfang. :)

Zippy

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Hey Zippy, das macht mir echt Mut! :)

Muss hier auch "nur" noch 1 Jahr aushalten... Aber in der Situation erscheint einem ja alles irgendwie zu lange!

Hab nur irgendwie Angst, dass ich mit meiner neuen Berufswahl auch wieder total unglücklich bin :-(

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Hallo Rhinoa, ich würde mit mehr Optimismus an die Sache gehen. Schlimmer als jetzt kann es doch nicht mehr werden! Oder?

Der alte Job ist es nicht mehr, das hast Du ja erkannt. Am Neuen bastelst Du gerade, warum soll das nicht richtig sein?

Was machst Du derzeit und was strebst Du an? Ich habe gerade nicht die ganzen Beiträge im Sinn, bestimmt hast Du es irgendwo erwähnt. Und warum musst Du im jetzigen Büro "nur" noch 1 Jahr aushalten?

Viele Grüsse

Zippy

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Hey,

das stimmt schon, aber wer weiß wie ich mich in anderen Jobs anstellen würde... :-/

Derzeit studiere ich BWL an der HFH und arbeite als Bürokauffrau. Das war aber nie mein Ziel, aber mit dem BWL Studium hab ich das Allgemeine Abitur (Abi nachholen dauert genauso lange wie Studium).Und BWL ist in allen Bereichen irgendwie wichtig und immer eine nette Zusatzqualifikation.

Meine Wunschstudiengänge danach wären Medizin, Biochemie oder Wirtschaftspädagogik mit Chemie oder Mathe... An Medizin stört mich die lange Studienzeit, aber ich weiß, dass es mir Spaß macht. Und Bio/Chemie hat mich auch schon immer interessiert. Würde später gern im Krankenhaus oder in Labors arbeiten... Schule wär auch ok, da hätte ich mein BWL Studium halt nicht "nur" als Abi gemacht!

In 1 Jahr bin ich mit BWL fertig und zum HS2010 schreib ich mich an ner Uni zum Vollzeitstudium ein... Du glaubst gar nicht, wie sehr einen ein Scheiss-Job motivieren kann ;-)

In Medizin hab ich ein Praktikum im Krankenhaus gemacht und wider Erwarten hatte ich überhaupt keine Berührungsängste und hab auch die Stimmung/Geruch im OP sehr gut vertragen... Aber es sind 6 1/2 harte Jahre Studium und ich bin dann fast 30, hab weder Kinder, noch bin ich bis dorthin verheiratet (wegen Bafög) - das is doch auch scheisse oder?

Neuorientierungen in der Berufswahl sind nicht besonders leicht... :-(

Woher wusstest du denn, dass dein jetziger Job der "richtige" ist?

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Hallo Rhinoa,

bis Du in einem Jahr fertig bist, kann sich Deine Ausrichtung zum Studium doch noch festigen. In diesem Jahr hast Du doch noch genügend Zeit darüber nachzudenken, wo genau es hingehen soll. Oder? Irgendwann ist es so, dass man eine Entscheidung treffen muss. Ob diese dann richtig oder falsch ist, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.

Der aktuelle Job begann als kleiner Nebenjob zur bisherigen Arbeit. Der Nebenjob entwickelte aber eine Eigendynamik, die so gar nicht vorgesehen war. Letztendlich (nach 1 ½ Jahren parallel arbeiten) kam ich zu dem Schluss, dass ich beim Nebenjob bleibe und mich von der bisherigen Firma trennen werde. Die bisherige Firma war regelmässiges Arbeiten, regelmässiges Geld, regelmässige Bürozeiten usw. --> zu regelmässig! Jetzt arbeite ich zwar immer noch regelmässig, aber anders. Ein Unterschied ist wohl, dass ich mein Geld jetzt richtig verdienen muss, d. h. keine Aufträge, kein Geld. In der alten Firma habe ich mein Geld bekommen, ob ich viel gemacht habe oder nicht. Okay, wenn ich weniger gemacht hätte, dann hätte es einen auf den Deckel gegeben... Das ist aber eine andere Geschichte. Und die Tätigkeiten sind grundverschieden (alter Job, neuer Job).

Ich würde auf jeden Fall das machen, was Dir am Besten liegt. Selbst wenn das Studium 6 1/2 Jahre dauert. Bedenke, wie lange Du noch insgesamt arbeiten musst.

Viele Grüsse

Zippy

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      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
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      Muss man jetzt durch.  
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      Hallo liebe Blogleser,
       
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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker