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Die Antwort aus Hagen - oder: Warum es nicht kompliziert machen, wenn es einfach ginge?

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Vica

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Gestern habe ich noch groß sinniert, wann man wohl etwas hören wird von den Unis. Heute lag die erste Antwort im Briefkasten, und sie kam aus Hagen. 

 

Und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich darüber geärgert habe.

 

Im Grunde geht es nur darum, dass noch Unterlagen fehlen, z.B. amtlich beglaubigte Transcripts/Bachelor-Urkunden. Seltsam, da ich nur beglaubigte Unterlagen eingeschick habe! Hier ging mir schon ein bissel die Hutschnur, weil behauptet wurde, meine Kopien hätten keine Dienstsiegel und seien von einer Behörde erstellt worden, die nicht amtlich hätte beglaubigen dürfen. Es sei eine Freikirche.
Ziemlich krass, da ich beim Pfarramt meiner römisch-katholischen Kirche war, die als öffentlich-rechtliche Kirche natürlich beglaubigen darf. Nix da Freikirche. So steht es auch auf dem Siegel, das groß und fett in roter Farbe auf der Kopie ist. Soviel dazu, dass es angeblich fehlt.
Kann es wirklich sein, dass die das einfach wirklich nicht wissen?? 

 

Der zweite Punkt ist, dass ich amtlich beglaubigte Deutschkenntnisse nachweisen soll. Trotz mitgeschicktem Perso und Geburtsurkunde, die belegen, dass ich schon immer deutscher Staatsbürger war. Das wird wohl kaum machbar sein. Ob ein netter Plausch mit der Dame genügt?
Jedenfalls steht da nun: Ohne Deutschkenntnisnachweis keine Immatrikulation, egal ob Staatsbürger oder nicht! Völlig egal, dass man den Perso nur bekommt, wenn die Kenntnisse bereits da sind! 

 

Außerdem fehle noch  - oho! - das Abiturzeugnis. Letzteres stimmt sogar. Was man nicht hat, kann man nicht nachweisen. War online auch nicht gefragt. Frage mich, was das schon wieder soll. Nun komme ich schon wieder in Schwulitäten deswegen.

 

Ich kann es eigentlich nicht leiden, wenn man Dinge nicht sofort aus der Welt schaffen kann und habe natürlich versucht, mich mit der Dame auseinander zu setzen. Aber Pustekuchen, da geht keiner ran. 

Also mal wieder nur Kommunikation per Mail. Mal sehen, was da geantwortet wird. Vermutlich bekommen die hunderte Mails pro Tag und ich darf mich gedulden. 😤


Ein reibungsloser Ablauf wäre auch zu schön gewesen! 

  


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6 Kommentare


Man, ist das ein Unsinn. Angesichts der Bewerberzahlen würde ich spontan von Flüchtigkeitsfehlern ausgehen, aber das hilft dir auch nicht weiter. Trotzdem irgendwie schon sehr desilliusonierend.

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vor 15 Minuten, parksj86 sagte:

Man, ist das ein Unsinn. Angesichts der Bewerberzahlen würde ich spontan von Flüchtigkeitsfehlern ausgehen, aber das hilft dir auch nicht weiter. Trotzdem irgendwie schon sehr desilliusonierend.


Das hab ich auch zuerst gedacht: Zu viel zu tun, daher nicht richtig oder nur sehr schludrig gelesen. 
Zumal man mit immer mehr Beglaubigungen, Deutschtests usw. den Verwaltungsaufwand ja noch erhöht. 


Ja, es ist wirklich nicht sonderlich motivierend :( 

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Vica

Geschrieben (bearbeitet)

vor einer Stunde, Vica sagte:


Das hab ich auch zuerst gedacht: Zu viel zu tun, daher nicht richtig oder nur sehr schludrig gelesen. 
Zumal man mit immer mehr Beglaubigungen, Deutschtests usw. den Verwaltungsaufwand ja noch erhöht. 


Ja, es ist wirklich nicht sonderlich motivierend :( 


Update:
Beglaubigung jetzt akzeptiert. Da habe sich ein Fehler eingeschlichen! 
Ich glaube ja, der Sachbearbeiter wusste das nicht. 

Deutschkenntnisse trotzdem noch ausstehend. 

Bearbeitet von Vica
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Ich könnte mir vorstellen, dass ein paar Schulzeugnisse da ausreichen. Zumindest habe ich so schon einmal meine Englischkenntnisse B1 (oder A2, ich weiß es nicht mehr) nachgewiesen. Wahrscheinlich gibt es für Deutsch eine ähnliche Regelung.

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vor 1 Stunde, parksj86 sagte:

Ich könnte mir vorstellen, dass ein paar Schulzeugnisse da ausreichen. Zumindest habe ich so schon einmal meine Englischkenntnisse B1 (oder A2, ich weiß es nicht mehr) nachgewiesen. Wahrscheinlich gibt es für Deutsch eine ähnliche Regelung.


Das werde ich jetzt mal probieren. Die brauchen ja ohnehin noch mein nicht-vorhandenes Abi von mir. :D Immerhin, dafür dürfte meine alte Mittlere Reife tatsächlich noch aussagekräftig sein. Schade nur, dass sie mir nicht mehr im Original vorliegt und die sie beglaubigt haben wollen (Schule gibt's nicht mehr, Schulamt hat auch nichts mehr archiviert :-/ ). Der Notar kann die Muttersprache aber wohl auch beglaubigen. Das lege ich dann auch mal mit bei. Ganz schöner Aufwand :( . 

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TomSon

Geschrieben (bearbeitet)

Ich hatte das tatsächlich auch schon mal von jemandem gehört, dass er mit englischem Bachelor an der Fernuni seine Deutschkenntnisse nachweisen sollte. Ich habe Abi und habe das Zeugnis auch mitgeschickt, insofern hat man wohl bei mir davon abgesehen, diese in Frage zu stellen. Vielleicht lässt sich im Gespräch mit dem/der Sachbearbeiter/in ja was klären. Viel Glück. (Oder die Zulassung bei einer der  anderen Unis klappt, dann ist das Problem ja auch erledigt.)

Bearbeitet von TomSon
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